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UFOs:

 

DIE  KONTAKTE

 

 

 

 

 

Michael Hesemann

 

 

 

 

 

1990

 

1998

 

2012

 

 

 

 

www.himmels-engel.de

 

www.cosmic-people.com


 

 

 

 

 

INHALT

 

 

(*)

Vorwort zur Neuauflage

(**)

Einführung

(***)

Die Wächter

(****)

Washington D.C. 1952: Das Vorspiel

(1)

USA, 1950 - 1953, Der erste Kontakt: Die Pioniere

(2)

USA, 1954, Die zweite Phase: Der Kontakt mit dem Präsidenten

(3)

USA, 1954-1966, Zivile Kontakte: Die dritte Phase

(4)

USA, 1964, Eine andere Gruppe Außerirdischer

(5)

1948-heute, Weltweite Kontakte

(6)

1970-1990, Gruppenkontakte mit Außerirdischen: Der nächste Schritt

(7)

UdSSR, 1989-92, Wendezeit

(8)

Anhang; Außerirdische, Kontakte und das Christentum

(9)

Literaturhinweise

(10)

Register

 

 

 


(*)

 

Vorwort zur Neuauflage

 

 

Acht Jahre ist es her, daß »UFOs: Die Kontakte« in der ersten Auflage erschien. Ich ahnte damals noch nicht, wie erfolgreich UND kontrovers dieses Buch interna­tional werden würde. Während es mit einer Weltaufla­ge von weit über 100.000 Exemplaren zu den interna­tional erfolgreichsten deutschen UFO-Büchern zählt und für viele schon zum Standardwerk geworden ist, wur­de ich auch zum Ziel heftigster Angriffe seitens der ewiggleichen UFO-Skeptiker, die mich des »UFO-Spiritismus« bezichtigten. Offenbar hatten sie das Buch nicht gelesen, denn in »UFOs: Die Kontakte« geht es ausschließlich um physische Begegnungen mit Außer­irdischen. Doch mir wurde bald bewußt, daß ich in ein Wespen­nest gestochen hatte, denn kein Bereich der UFO-For­schung wird so heftig angegriffen, so leidenschaftlich bekämpft und so unfair diskreditiert wie die Kontakt­fälle. Nur weil ich nicht bereit war, in das Horn der »Mainstream«-Ufologen zu blasen, die die Kontaktler pau­schal ablehnen, wurde mir sogar vorgeworfen, »be­wußt nachweisbar gefälschtes Material« zu veröffent­lichen.

 

Nun, tatsächlich wird seit Jahren behauptet, daß es sich, um ein Beispiel zu nennen, bei den Fotos von Ge­orge Adamski um einen Tabakbefeuchter, eine Straßen­laterne, eine Hühnerbrutmaschine oder eine Decken­lampe handelt. Einen Beweis blieben uns all jene, die so leichtfertig ihre »Erklärungen« präsentierten, bislang schuldig: Nicht einer konnte bislang einen Gegenstand präsentieren, der dem Adamski-UFO auch nur ähnlich sieht und nachweisbar vor den UFO-Fotos angefertigt wurde. In einem anderen Fall wurde von den UFO-Geg- nern offenbar bewußt manipuliert. So existieren Fotos einer angeblichen Computeranalyse der Paul Villa-Auf- nahmen, die deutlich zwei Aufhängefäden zeigen, die das Objekt mit zwei Bäumen verbinden. Doch nicht nur, daß die Fäden keinen Sinn machen - die »Wäschelei­ne« zwischen den beiden Bäumen müßte eine Länge von ca. 50 Metern gehabt haben, das »Modell« wäre ca. 1-2 Meter breit - als wir Originalabzüge der Fotos mit derselben Methode (»edge enhancement«) vom Com­puter auswerten ließen, konnten wir keinerlei Spuren einer Aufhängevorrichtung finden. Offenbar hatte je­mand damals -in der Frühphase der Computertechnik, als solche Verfahren eben noch nicht jedermann zu­gänglich waren- den Befund der »Computeranalyse« manipuliert, um das Foto und damit den Fall zu dis­kreditieren. Mit Erfolg: Noch heute kursiert das Com­puterbild mit dem vermeintlichen corpus delicti - der Wäscheleine - durch die UFO-Postillen.

 

Eben diese Art der Manipulation war und bin ich nicht bereit mitzumachen. Es mag sehr viel unbequemer sein, es ist zeitaufwendig und teuer und ganz gewiß undankbar, die Wahrheit jedesmal selbst zu ergründen, statt sie blind irgendwelchen selbsternannten und zweifelhaften Autoritäten nachzuplappern, doch jede andere Metho­dik wäre für mich unakzeptabel. So habe ich in den letz­ten zehn Jahren nicht nur die wichtigsten Kontaktfälle aus aller Welt gesammelt und ausgewertet, sondern viele davon auch vor Ort untersucht. Ich bin dafür über 500.000 Kilometer um den Planeten gereist, habe in 40 Ländern der Erde vor Ort recherchiert und hun­derte Augenzeugen interviewt, um heute sagen zu kön­nen: Ja, es ist zu Kontakten zwischen Menschen und Außerirdischen gekommen. Beweismaterial von Kon­taktlern wie George Adamski oder Carlos Diaz ist von namhaften Experten anerkannter Institutionen - dar­unter NASA, KODAK, US-Luftwaffe, UNO-Experten etc. - untersucht und beglaubigt worden, in den Fällen Ge­orge Adamski, Howard Menger, George van Tassel, Glenn Steckling, Sixto Paz, Eugenio Siragusa, Gior­gio Bongiovanni, Carlos Diaz, Dino Kraspedon, Elis­abeth Klarer, Francisco Padron und Ounghar Babarazakov habe ich Zeugen interviewt, die zumindest Teil­aspekte ihrer Geschichte bestätigen und mit eigenen Augen fremde Raumschiffe gesehen haben. Die Er­gebnisse meiner Recherchen und eben diese Inter­views werden in der Videoreihe »UFOs: Die Kontak­te« veröffentlicht, deren erster Teil im Dezember 1996 erschien.

 

Ich lade jeden Skeptiker oder Kritiker dazu ein, sich sel­ber die Mühe zu machen, diese Kontaktfälle vor Ort zu untersuchen. Aber eben dazu sind die UFO-Gegner nicht bereit. »Laß mich in Ruhe mit den Fakten, ich habe mir bereits eine Meinung gebildet«, lautet ihr Motto statt­dessen.

 

»UFOs: Die Kontakte« ist eine Dokumentation, eine Samm­lung, eine Enzyklopädie von Begegnungen mit Außer­irdischen aus aller Welt. Ihr Ziel ist es, dem Leser ohne Wertung diese Fälle zugänglich zu machen. Natürlich wissen wir in den meisten Fällen nicht, ob sich ein Kon­takt wirklich so zugetragen hat, wie der »Kontaktler« ihn in Erinnerung hat, und wieviel Produkt seiner Phan­tasie oder subjektiven Wirklichkeit ist. Trotzdem sprechen die vielen Parallelen, die es selbst zwischen Fällen aus unterschiedlichen Kulturen und so isolierten Regionen wie, zum Beispiel, dem Kaukasus in der Zeit der Sowjetherrschaft, gibt, dafür, daß diese Menschen tatsächlich reale Erfahrungen hatten. Sollte es wirklich zu Kontakten mit Außerirdischen ge­kommen sein, so sind diese gewiß der mit Abstand in­teressanteste und wichtigste Bereich der UFO-Forschung. Denn daß UFOs eine Realität sind, daran kann längst kein Zweifel mehr bestehen. (Siehe unsere Dokumen­tationen »UFOs: Die Beweise«, »UFOs: Neue Beweise« und »Geheimsache UFO«) Wenn aber Außerirdische die Erde besuchen, ist dann nicht die vorrangige Frage, warum sie kommen und was wir womöglich von einer uns augenscheinlich überlegenen Zivilisation lernen können?

 

Was auch immer an den vorliegenden Schilderungen der Kontaktler wörtlich zu nehmen ist und was Szen­arien sind, die möglicherweise in ihren Köpfen kreiert oder von Außerirdischen inspiriert wurden, sie sind ein erster Kontaktversuch. Kommunikation ist nur mög­lich, wenn man sein Gegenüber versteht. Somit ist es die notwendige Vorstufe für einen Kontakt, soviele In­formationen wie möglich über die Denkweise der Außerirdischen, ihre Philosophie und Religion, ihr Welt­bild und ihre Sozialstruktur zu sammeln und auszu­werten.

 

Es wird nie eine Wissenschaft der »Ufologie« geben, denn in dem Augenblick, indem wir begriffen haben, wer sie fliegt, sind es keine »unbekannten Flugobjek­te« mehr. Ein Kontakt mit Außerirdischen wird zwar die bekannten Wissenschaften unendlich bereichern, doch nur eine neue Wissenschaft wird aus ihm geboren: Die Exoanthropologie, die Wissenschaft von außerirdischen Menschheiten und ihren Kulturen.

 

Vielleicht ist dieses Buch die erste Quellensammlung zur Exoanthropologie, der Grundstock für eine neue Wissenschaft. Ganz gewiß aber enthält es genügend Informationen, die uns nachdenklich machen, die uns vielleicht dazu verhelfen, unser bestehendes Weltbild zu verändern, zu erweitern. Es lehrt uns, daß wir nicht allein im Weltraum sind. Daß es dutzende, vielleicht hunderte, tausende anderer Menschheiten in den Wei­ten des Universums gibt, die uns zwar um Jahrhun­derte oder Jahrtausende voraus, trotzdem aber doch von uns nicht so grundverschieden sind. Denn wir le­ben in einem »holographischen Universum«, in dem, durch morphische Resonanz, dieselbe Blaupause der Evolution von Planet zu Planet, von Welt zu Welt wei­tergegeben wurde. Die Außerirdischen sind Andere, Fremde - und doch unsere Brüder und Schwestern. Wenn dieses Buch uns lehrt, ohne Furcht und falsche Ver­götterung auf andere Menschheiten, die zur Erde kom­men, zuzugehen, dann hat es schon sein Ziel erreicht - die Grundlage zu liefern für einen Dialog mit dem Uni­versum, der auf einem gegenseitigen Verstehen basiert und darauf, daß wir alle Kinder der einen Schöpfung sind.

 

Düsseldorf, 2. Februar 1998.  Michael Hesemann

 

 

 


(**)

 

Einführung

 

 

* NEUÖTTING/ BURGHAUSEN, BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND, DIENSTAG, 12. DEZEMBER 1978: Es ist morgens gegen 8.00 Uhr. Wie jeden Morgen fährt Adele HOLZER (43) die 15-Kilometer-Strecke von ihrem Wohnort Neuötting in das benachbarte Burghausen, wo sie halbtags als Rechtsanwaltssekretärin tätig ist. Mit einem kurzen Blick aus dem Autofenster bewundert sie den herrlichen, roten Sonnenaufgang an einem wol­kenfreien, klaren Winterhimmel. Sie atmet tief ein. Ein neuer Tag hat begonnen.

 

Noch einmal zur Sonne blickend, bemerkt sie knapp über ihr eine weißglitzernde Scheibe, nicht größer als eine Hand breit. Sie bewegt sich langsam, kraulartig. Da Frau HOLZER fährt und ihren Blick nicht zu lange von der Fahrbahn abwenden kann, beschließt sie, auf den nächsten Parkplatz zu fahren, um der Sache auf den Grund zu gehen. Denn von UFOs hat Frau HOLZER natürlich schon gehört. Sie hat sich mit Astronomie und Astrophysik beschäftigt und mit der Frage, ob es intel­ligentes Leben auf anderen Welten gibt. Und natürlich hat sie sich dabei immer gefragt, ob es möglich ist, daß die Bewohner anderer Planeten die Erde besuchen und ob es UFOs tatsächlich gibt. Dies war ganz offensicht­lich eines, und sie will es sich genauer ansehen. Der nächste Parkplatz liegt an der linken Straßenseite, am Rande eines Wäldchens.

 

Noch im Wagen sitzend bemerkt Frau HOLZER, wie die weißglitzernde Scheibe plötzlich mit rasendem Tempo auf sie zufliegt. Offenbar ist ihr Interesse auf Erwiderung gestoßen. Sie zieht den Zündschlüssel ab, steigt aus, hält den Schlüssel in der Hand. Das Objekt ist noch sehr hoch, beginnt, sich zu senken, bleibt schließlich in viel­leicht 70 Metern Höhe über den Baumkronen stehen. Jetzt kann die Zeugin das Objekt genauer erkennen. An seiner Unterseite hat es drei Halbkugeln, zwei kleinere und eine größere in der Mitte, die aus dem sonst glat­ten Boden herausragen. An der rechten Unterseite be­merkt sie einen größeren, orangefarbenen Punkt, da­neben zwei kleinere, gelbliche Punkte, wie ein Symbol oder die Darstellung ihres Heimatplaneten, des zweiten Planeten von ihrer Sonne. Aber wie mag es von der Sei­te aussehen, denkt Frau HOLZER. Als hätte sie ihren Wunsch gehört, dreht sich die Scheibe in diesem Au­genblick nach vorne. Eine Reihe von vielleicht zehn oder zwölf Luken ist erkennbar, hinter der es geheimnisvoll grünlich schimmert. Dann schießen plötzlich grelle, grün­liche Lichtstrahlen aus dem UFO, signalisieren sechs Mal, strahlen und setzen wieder aus, als würden sie blin­ken. Frau HOLZER, die die ganze Szenerie wie gebannt fasziniert aber ohne jedes Angstgefühl verfolgt hat, wird von der Strahlung voll erfaßt, verspürt eine leichte Läh­mung am ganzen Körper. »Ich hatte das Gefühl, jemand will mit mir telepathischen Kontakt aufnehmen«, erklär­te sie mir, als ich sie besuchte, »und ich bekam diesen Kontakt auch.«

 

Als ich Frau HOLZER interviewte, schilderte sie mir, was sie in diesem Augenblick empfing: »Mir wurde mitgeteilt, daß ich keine Angst zu haben brauchte. Ich spürte das einfach intensiv. Das war nicht irgendwie wörtlich, ich mußte einfach daran denken. In dem Mo­ment, als die Strahlung einsetzte, war auch der telepathische Kon­takt da. Sie teilten mir mit, daß sie in friedli­cher Absicht hiersind. Daß sie hier sind, um uns zu beobachten. Und daß sie uns vor Unglück bewahren wollten. Wir sollten sehen, daß wir uns nicht selber kaputtmachen, daß wir die Erde, unse­re Erde, nicht zerstören. Das ist, was sie verhindert wol­len. Das alles wareigentlich nur positiv. Ich hatte während­dessen keinerlei Zeitgefühl. Es konnten ja nur Sekunden gewesen sein. Aber mir war so, als sei die Zeit stehen­geblieben. Ich mußte intensiv an das alles denken, ohne es mir erklären zu können. Ich hörte weder eine Stim­me, noch sah ich irgendwelche Wesen. Nur das Flug­objekt sah ich fest und greifbar über mir.«

 

 

Später ergänzte sie, daß sie zusätzlich Informationen über die Herkunft der Außerirdischen erhielt. Sie kämen aus einem Binärsystem, würden die Entfernungen im Welt­raum durch interdimensionale Raumfahrt überbrücken. Sie würden mit den Menschen der Erde in Kontakt tre­ten, da sie gemeinsame Vorfahren hätten, sie wie wir ur­sprünglich vom Planeten PHAETON stammten, dem einst­mals 5. Planeten unseres Sonnensystems, den seine Be­wohner in einer Kettenreaktion von Atomexplosionen zer­störten. Die Überlebenden seien zuerst auf den Mars ge­flüchtet, dann auf die Erde und auf andere Planeten. Sie hätten unsere Wissenschaftler kontaktet. Einige von ih­nen würden unerkannt unter uns leben. Und: Sie hätten Frau HOLZER kontaktet, weil auch sie in einer vorheri­gen Inkarnation auf PHAETON gelebt hätte, Reinkarnation eine Tatsache sei. Dann setzt die Strahlung aus, ist die Übermittlung beendet. Lautlos schießt das UFO senk­recht in die Höhe, um rasend schnell zu verschwinden. Fast wehmütig blickt Frau HOLZER diesem seltsamen Gefährt nach, winkt ihm zu. Es ist, als sei ein Teil von ihr davongeflogen.

 

Dann findet sie langsam wieder Orientierung im Hier und Jetzt. Ihre Knie beginnen zu zittern. Sie schaut sich um, bemerkt neben sich einen Autofahrer, der offenbar dem Schauspiel beigewohnt hat. Die beiden blicken sich stumm in die Augen, zu überwältigt, um auch nur ein Wort zu wechseln. Sie sieht noch seinen Wagen - er trägt ein Frankfurter Kennzeichen. Die Zeit drängt. Sie muß ins Büro. Schweigend steigt sie in ihren Wagen, will wei­terfahren. Sie will den Zündschlüssel in die Zündung stecken - und bemerkt, daß er stark verbogen ist. Nur mit Mühe bekommt sie ihn in das Zündschloß, dann fährt sie los. Erst im Büro fällt ihr auf, daß ihre Uhr ste­hengeblieben ist. Genau um 8.01 Uhr. Dabei hatte sie erst vor wenigen Wochen die Batterie gewechselt...

 

Den verbogenen Zündschlüssel hat mir Frau HOLZER im Mai 1980 - sie hatte mittlerweile einen neuen Wagen - zur Untersuchung überlassen. Er wies zahlreiche Krat­zer auf, von Versuchen, ihn anschließend immer wieder ins Zündschloß zu stecken. Irgendwann bei einem die­ser gewaltsamen Versuche ist er dann auch abgebro­chen. Es war, als hätten die Außerirdischen Frau HOL­ZER einen Beweis mitgeben wollen, daß ihr Erlebnis kein Traum, keine Illusion gewesen ist, sondern Wirklichkeit.

 

Was Frau HOLZER nicht wußte, daß in diesem Zeitraum UFOs von zahlreichen Zeugen über Neuötting, Burghausen, Altötting und Rosenheim beobachtet wurden. Und: Nur eine Stunde vor ihrem Erlebnis sichtete der britische Po­lizeioffizier Anthony DODD auf Streife in der Grafschaft Yorkshire ein identisches Objekt - kuppeiförmig, mit ei­ner Reihe kreisrunder Luken, drei Halbkugeln auf der Un­terseite -, das in östlicher Richtung verschwand.

 

*Ein ähnliches Erlebnis schilderte mir die international bekannte deutsch-deutsche Rocklady Nina HAGEN, die ihre Sichtung drei Jahre später, im November 1981, hat­te. Nina: »Wir machten Urlaub in einem gemieteten Haus am Strand von Malibu/Californien. Ich war schwanger im 4. Monat mit (meiner Tochter) Cosma, die jetzt 16 Jah­re alt wird. Ich schlief in der oberen Etage, 2 Freunde und meine Mutter einen Stock tiefer. Plötzlich wachte ich auf. Es war dunkel in meinem Zimmer, ich stand auf, um die Gardinen vom Fenster wegzuziehen, es war Nacht und plötzlich erblickte ich eine runde, riesige LICHTER­SCHEIBE. Ich dachte noch: 'Ich kann mich ja gar nicht mehr bewegen'. Ich wollte meine Freunde holen, ging nicht. Ich war wie angewurzelt, konnte auch nichts mehr denken. Alles, was ich von da an wahrnahm, war ein un­beschreibliches Glücksgefühl und jetzt erschienen die außerordentlich stark wirkenden Farben einzeln. Das Ob­jekt schwebte 10 Meter über mir und ich kann nur wie­derholen: die Stärke der Farben war überwältigend. Jede Farbe hatte außerdem ein anderes Wesen, ich fühlte bei allen Farben anders, aber durchweg absolut glücklich! Plötzlich war das Farbspiel vorbei, und ich sah das Ob­jekt durchsichtig, immer noch weiß-strahlend. Ich konn­te hineinsehen, und staunend sah ich eine Art Büro mit Menschen. Sie sahen von der Entfernung, also quasi, wie Menschen aus. Dann habe ich ein Erinnerungsloch! Ich kann mich beim besten Willen nicht erinnern, was dann geschah. Ich weiß nur noch, daß ich morgens, in meinem Bette liegend, aufwachte und ich wußte sofort: das war kein Traum. Die Gardinen waren noch offen. Ich bin überzeugt, daß es sich um ein gutartiges UFO han­delte ... Ich glaube, sie wollen uns helfen, wir müssen aber erst verstehen, wer sie sind. Und wer wir sind. Denn wir Menschen sind gerade dabei, uns selbst zu zerstören. Und unseren Planeten. Vielleicht würden sie bei einem atomaren Zusammenbruch das Schlimmste verhindern!«

 

In ihrem Buch »ICH BIN EIN BERLINER« (Goldmann- Verlag) ergänzt Nina: »Ich weiß nun, daß es intelligente, gutartige Menschenwesen sind, die von anderen Wel­ten und Dimensionen in unsere physikalische Welt ein­tauchen. All diese Positivmächte sind die Inhaber des 'Einen Lichtes', das die gesamte kosmische Kreation am Leben erhält. Ihre Raumschiffe verringern ihre Schwin­gungszahl und dringen in physikalische Sphären ein. Sie und ihre Insassen kommen teils von anderen Planeten, Galaxien und Sonnensystemen. Sie variieren in Form und Aussehen, da sie alle verschiedene Stadien der Evo­lution durchmachen und eben von verschiedenen Wel­ten zu uns kommen. Der Planet ERDE ist in seiner evo­lutionären Entwicklung steckengeblieben und 'böse' Mächte haben ihn zu einem dunklen, bedrohten Plane­ten gemacht. Selbstzerstörerisch-materialistisch ge­sinnte Negativkräfte blockieren unseren Fortschritt in in­ternational isolierter Denk-, Arbeits- und Lebensweise.«

 

*STRAND VON PIATA, BRASILIEN, 24. April 1959. Helio AGUIAR (32), von Beruf Statistiker bei einer Bank, fährt mit dem Motorrad eines Freundes die Küstenstraße nach ITAPOAN entlang. Auf der Höhe des Strandes von PIATA fängt der Motor des Motorrades zu stottern an. Helio bemerkt, wie eine silber-graue Scheibe aus dem Atlantik auftaucht, auf ihn zukommt. Sie hat die Form eines Kar­dinalshutes, drei Halbkugeln auf der Unterseite und eine Reihe quadratischer Fenster rund um die Unterseite der Kuppel. Als sie kippt, kann Helio vier seltsame Zeichen oder Symbole auf ihrer Unterseite erkennen: Ein Symbol erinnert an eine Schlange, ein zweites an das Symbol der Unendlichkeit, ein drittes könnte ein siebenzackiger Stern sein. Jetzt setzt der Motor des Motorrades vollkommen aus. AGUIAR stellt es am Straßenrand ab, erinnert sich, daß er eine Kamera hat, schießt vier Fotos der Scheibe, die auf einem Bild von drei kleinen Kugeln begleitet wird. Jetzt erkennt er auch, daß jeweils drei Röhren in Kreuz­form von der Kuppel ausgehen.

 

Als er sein viertes Foto aufgenommen hat, schießt das Objekt auf ihn zu. Helio verspürt einen starken Kopfdruck, reagiert verwirrt. Er erinnert sich noch, wie irgendetwas ihn dazu aufforderte, einen Block zu nehmen und etwas aufzuschreiben. Dann verlor er das Bewußtsein. Das nächste, woran AGUIAR sich erinnern kann, ist, daß er buchstäblich zu seinem Motorrad kroch, einen Zettel in der Hand, auf dem stand: »Beendet sofort alle Atom­versuche, die einem Kriegszweck dienen. Das Gleich­gewicht des Universums ist bedroht. Wir bleiben wach­sam und sind bereit, einzugreifen.«

 

Nehmen außerirdische Zivilisationen auf diese Weise Kon­takt mit uns auf? Sind sie hier - denn das geht ja ein­deutig aus den drei zitierten telepathischen Durchga­ben hervor - um uns vor der Selbstzerstörung zu war­nen, bereit, uns zu helfen, wenn wir es wollen?

 

 

Es darf als bewiesen gelten, daß sich hinter dem Phä­nomen der seit 1947 weltweit beobachteten »Unbekannten Flugobjekte« oder »Fliegenden Untertassen« »Vehikel nichtirdischer Intelligenzen humanoider Gestalt« verbergen, wie wir bereits 1983 mit unserem Memorandum an die Bundesregierung »UFOs GIBT ES!« und 1989 mit un­serer Dokumentation »UFOs: DIE BEWEISE« nachge­wiesen haben. Schon damals haben wir Rückschlüsse auf ihre Intention gezogen: »Ihr häufiges Auftreten über militärischen Installationen, speziell über Atomwaffen­basen, -lagern und -testgeländen und der Zeitpunkt ih­res ersten massenhaften Auftretens zwei Jahre nach den ersten Atombombenversuchen deuten darauf hin, daß ihr Kommen etwas mit dem Eintreten der Erde in das Atomzeitalter zu tun hat.«

 

Es ist unmöglich, das UFO-Phänomen isoliert zu be­trachten, ohne die Frage nach ihrer Intention zu stellen und unweigerlich auf jene hunderte und tausende Fälle zu stoßen, in denen Menschen behaupten, auf die eine oder andere Weise mit Außerirdischen in Kontakt ge­treten zu sein. Das Erstaunliche an den Kontaktfällen ist, daß sie eine identische Botschaft haben. Der US- Autor BRAD STEIGER, der seit 1967 dutzende dieser Fälle untersucht hat, faßt diese in seinem Buch »THE FELLOWSHIP« (New York 1988) wie folgt zusammen:

 

»

*   Die Menschheit ist nicht allein im Universum. 'Brü­der und Schwestern aus dem Weltenraum' sind auf die Erde gekommen, um jene Menschen zu erreichen und zu belehren, die ein kosmisches Bewußtsein erlangt ha­ben.

*   Die Raummenschen verfügen über ein tiefes Wissen, das sie mit ihren 'jüngeren Verwandten' teilen wollen. Sie möchten, daß sich die Menschheit einer spirituellen intergalaktischen Konföderation anschließt.

*   Die Raummenschen sind hier, um zu lehren, um das Bewußtsein der Menschheit zu erweitern und ihr auf höhere Ebenen der Existenz zu verhelfen, sie darauf vor­zubereiten, in neue Dimensionen vorzudringen. Damit haben sie dieselbe Aufgabe, wie alle spirituellen Lehrer und Propheten.

*   Die Menschheit befindet sich derzeit in einer Über­gangszeit vor dem Eintritt in ein Neues Zeitalter. Liebe, Frieden und Völkerverständigung sind seine auffällig­sten Merkmale.

*   Wenn die Erdenmenschen nicht rechtzeitig ihr Bewußtsein erweitern und damit ihre Vibration erhöhen, sind schwe­re Umwälzungen notwendig, um die Erde zu reinigen.«

 

Oder, um es mit den Worten des deutschen UFO-Pio­niers Karl L. VEIT zu sagen: »Daß Planetarier in dieser Zeit umwälzender Ereignisse eine Mission auf Erden im Auftrag der kosmischen Hierarchie ausführen, nämlich uns zu helfen in der schwersten Weltkrise, der furcht­barsten Gefahr, in der unser Globus je gestanden hat, durch den drohenden Atomkrieg, ja sogar die Möglich­keit einer Globuszerstörung, wofür die Asteroiden-Trüm-mer als warnendes Beispiel gelten. Denn sie betrach­ten sich als unsere älteren wissenden Brüder, die in ih­rer Entwicklung uns in vieler Beziehung weit voraus sind.«

 

Um ihre Botschaften geht es in diesem Buch. Wir ge­ben zu, daß ein einzelner Kontaktbericht isoliert oft we­nig überzeugend klingt, der Phantasie eines Psychopa­then oder Wichtigtuers entsprungen sein könnte. Wir ge­ben zu, selber solche Fälle erlebt - und entlarvt zu ha­ben. Aber das ist nur ein verschwindend geringer Pro­zentsatz angesichts der großen Mehrheit jener eben in sich stimmigen Fälle. Wir glauben, daß jeder von ihnen ein Teil eines großen, kosmischen Puzzlespiels ist, daß bestimmte Informationen, auch wenn sie vielleicht wi­dersprüchlich klingen, uns aus »pädagogischen« Grün­den gegeben wurden, und daß all dies zusammenge­nommen, dieses Gesamtbild, eine Botschaft vermit­telt, die uns so kontrovers wie möglich präsentiert wird, damit wir uns bemühen, ihr auf den Grund zu gehen, damit wir sie empfangen können und durch eigenes Bemühen verstehen, ohne daß unser eigener freier Wil­le, unser Recht auf eigenständige Evolution, dabei ver­letzt wird. Sie ist die »Apokalypse«, die »Geheime Of­fenbarung« des Neuen Zeitalters. Genau, wie die Bibel aus dutzenden prophetischen Visionen, Psalmen, Chro­niken und Belehrungen besteht und nur in ihrer Gesamtheit vollständig ist, fällt beim Studium der Kontaktberichte auf, daß jedem Kontaktler nur ein Teilaspekt »ihres« Wis­sens und »ihrer« Weisheit offenbart wurde. Andererseits findet natürlich eine »gegenseitige Bestätigung« statt. Während George ADAMSKI, der Kontaktpionier der fün­fziger Jahre, noch von seinen Zeitgenossen verlacht wur­de, als er beschrieb, wie er mit unter uns lebenden Außer­irdischen in einem Kaffeehaus Sandwiches aß, sehen wir in diesem Buch, daß dutzende Menschen in aller Welt genau das gleiche erlebten. Schimpft man ADAM­SKI heute einen Lügner, muß man erst einmal auch ihre bestätigenden Berichte ad absurdum führen, und das wird schwerfallen.

 

Tatsache ist, daß das Auftreten der UFOs und die Be­richte der Kontaktler genau zur rechten Zeit kommen. Wir befinden uns an der Schwelle zu einem Neuen Zeit­alter. Der Zeiger des kosmischen Weltenjahres rückt vom Sternbild der Fische in den Wassermann vor, dem Zodiak entgegen. Denn genau 25920 Jahre dauert das »kos­mische Jahr«, in dem der Frühlingspunkt der Erde alle zwölf Tierkreiszeichen durchläuft, mit dem Wassermann angefangen, bei den Fischen aufgehört. Schon die Ägypter, Babylonier und Griechen sahen in jedem Tierkreis­zeichen, das die Erde durchläuft, ein Zeitalter charakte­risiert. Als das Stierzeitalter vor etwa 6500 Jahren sei­nen Anfang nahm, begannen Ägypter, Kreter, Sumerer und Inder mit der Einführung von Stierkulten; vor 4300 Jahren sollte Abraham einen Widder opfern; das Wid­der-Zeitalter hatte begonnen. Die Ägypter bauten die Widdersphingenallee von Karnak, und noch im 4. vor­christlichen Jahrhundert ließ sich Alexander der Große mit Widderhörnern als Sohn des Widder-Gottes Ammon darstellen. Etwa um die Zeitenwende rückte der Zeiger der Weltenuhr vor in das Fischezeitalter. Christus sym­bolisierte den Tod des Opfer (Widder)-Lammes und die Geburt des Fisches. Fischer wurden zu Verkündern sei­ner Lehre, der Fisch war das Symbol der ersten Chri­sten. Der Wassermann steht für die Ausschüttung des Geistes, ein »kollektives Pfingsten«, wie es schon der mittelalterliche Mystiker Joachim von FIORE visionierte. Und die Zeichen sind unübersehbar, daß dieses Neue Zeitalter bereits angebrochen ist. Jedes Zeitalter bedeutet auch einen Schritt in der kollektiven Evolution der Mensch­heit. Im Fischezeitalter hat die Menscheitsfamilie ihren Planeten entdeckt, ist heute zur globalen Gesellschaft geworden. Seit 1962, ausgerechnet dem Jahr, das von Astrologen als Beginn des Wassermannzeitalters berechnet wurde, dringt der Mensch in den Weltraum vor. Ist der »Homo cosmicus«, der kosmische Mensch, der näch­ste Schritt in unserer Evolution? Werden wir dann ent­decken, daß wir nicht allein im Universum sind? Steht uns die Aufnahme in die Familie bewohnter Welten be­vor?

 

Tatsache ist ebenfalls, daß mit jedem Zeitalter = Evolu­tionsschritt auch ein Lernschritt gemacht werden muß. Evolution bedeutet Lernen. Tatsache ist, daß wir, die wir gerade unsere Erde entdeckt haben, diese in eine Ge­fahr bringen, wie sie nie zuvor für sie bestanden hat. Unser atomares Potential kann die Erde vieltausendfach vernichten. Das Ozonloch droht, immer mehr ultravio­lette Strahlung durchzulassen, energiereiche Teilchen, die tödlich für Menschen, Tiere und Pflanzen sein kön­nen. Kohlendioxid-Abgase sammeln sich in der Erdat­mosphäre, verursachen langsam einen Treibhauseffekt, eine Erwärmung der Erde. Die Folge: Dürren und Hurri­kane, Abschmelzen der Polar-Eiskappen und Flutkata­strophen. Mit unseren chemischen Abfällen vergiften wir Wasser und Erde. Unsere unterirdischen Atomtests - so wies der kanadische Geologe Prof. Gary WHITEFORD nach - verursachen verheerende Erdbeben (Siehe un­sere ausführlichen Berichte in MAGAZIN 2000 Nr. 81/82, »Quo Vadis, Planet Erde - Sind wir noch zu retten?«). Jeder von uns spürt, daß die Erde, daß Wetter und Jah­reszeiten, aus dem Gleichgewicht gekommen sind - der Winter 1989/90 mit seinen vier verheerenden Orkanen über Deutschland und den viel zu warmen Temperatu­ren ist nur ein Beispiel, die Dürren in Spanien und Grie­chenland ein anderes. Wichtig ist jetzt, daß wir verste­hen lernen, daß die Erde ein Lebewesen ist und daß wir in Einklang mit ihr und den Naturgesetzen leben müs­sen, statt im Kampf gegen sie.

 

Genau darum abergeht es in den Botschaften der Außer­irdischen. Sie warnten uns schon vor Ozonloch, Treib­hauseffekt und den Gefahren unserer Atombomben-versuche, bevor wir das Ausmaß der Bedrohung über­haupt erkannt haben. Erst seit 1974 wissen unsere Wis­senschaftler, daß die Ozonschicht der Erde in Gefahr ist - aber schon 1953 wiesen die Außerirdischen Dino KRASPEDON, 1956 Prof. Freitas de GUIMARAES dar­auf hin. Erst seit 1987 wissen wir, daß das Erdmagnet­feld schwindet (siehe Bericht in MAGAZIN 2000 Nr. 70, Sept. 1987 oder BILD DER WISSENSCHAFT, Juni 1990) als Folge der weltweiten Zerstörung der Gründecke auf den Kontinenten, aber bereits 1953 warnten die Außer­irdischen George ADAMSKI davor (siehe S. 53). Hätten wir ihre wohlgemeinten Hinweise, Warnungen und Be­lehrungen doch nur früher ernstgenommen!

 

Tatsächlich stehen sie nicht allein. Sie sind nur Teil ei­ner »großen Warnung« aus der geistigen Welt, die uns seit Jahrhunderten erreicht. Seher und Propheten, Ma­rienerscheinungen und die Prophezeiungen der India­ner gehören dazu (siehe unsere Bücher »Wie überlebt man den dritten Weltkrieg«, Göttingen (Hesemann) 1984, »Findet der Weltuntergang statt«, Kiel (Chiva) 1984, (ver­griffen) und »Geheimsache Fatima«, München {Betten­dorf} 1997) und sind im selben Kontext zu sehen. Wir haben es auch versäumt, auf sie zu hören, blind in un­serem Fortschrittswahn. Bereits vor 150 Jahren schrieb der steiermärkische Musiklehrer und »Schreibknecht Gott­es« Jakob LORBER (1800-1864) auf, was er durch die »innere Stimme« empfing, darunter Prophezeiungen von Arbeitslosigkeit, den Folgen des Materialismus, Ozon­loch (»daß die Erde ordentlich leck sein muß«), Abholzung der Wälder aus Gewinnsucht und »verheerenden Stürmen« als deren Folge (siehe Bericht in MAGAZIN 2000 Nr. 81/82, Juli 1989). »Ich werde Propheten auf­stehen lassen, die weissagen und das kommende Ge­richt verkünden«, sprach der Herr zu LORBER, »aber der Hochmut der Menschen wird ihrer spotten, man wird sie als Narren verlachen«. Am Ende wird »nichts als Lich­ter aus den Himmeln ... die Menschen erlösen«. »Lich­ter aus den Himmeln«? Lesen wir weiter, wird deutlich, daß sich diese Prophezeiung auf das UFO-Phänomen bezieht. Denn »nun kommt die Zeit, wo Ich den Be­wohnern der größeren Planeten den Blick auf die Erde öffnen und ihnen klarmachen werden den Standpunkt derer, welche Mich zu suchen ausgegangen und auf die­se Erde gekommen sind. Dann wird ein lauter Ruf durch den Weltraum erschallen von der Venus bis zur Urka.«

 

Obgleich auf viele verschiedene Weise Kontakt mit Er­denmenschen aufgenommen wurde, wollen wir uns hier nur auf die physischen Kontakte beschränken - rein me­diale Durchgaben ohne Bestätigung durch physische Kon­takte haben den Nachteil, daß man nie weiß, wer der Sender ist und wieviel Prozent dem Unterbewußtsein des Mediums entstammt. Wir werden sehen, daß die Außer­irdischen von vorsichtigen Einzelkontakten mittlerweile seit 1970 immer mehr zu Gruppenkontakten übergegangen sind, wahrscheinlich als Versuch, die Menschen an Kon­takte zu gewöhnen. Was wir an dieser Stelle nur erwäh­nen können, ist, daß bereits Experimente mit Radio- und Fernsehdurchgaben gemacht wurden. So wurde am 26. November 1977 um 5.05 Uhr nachmittags eine Nach­richtensendung des britischen Fernsehsenders »Southern Television« überstrahlt. Währen der Ton ausfiel und das Bild gestört war, ertönte eine Stimme:

 

»Hier ist die Stimme von GILLON, dem Botschafter des Galaktischen Ashtar-Kommandos. Ich spreche zu Euch. Seit Jahren nun seht Ihr uns als Lichter am Himmel. Wir sprechen in Frieden und Weisheit zu Euch, wie wir es zu euren Brüdern und Schwestern rund um Euren Pla­neten Erde getan haben. Wir warnen Euch vordem Schick­sal, das Eure Rasse und Eure Nationen treffen wird. So­mit werdet Ihr Euren Brüdern und Kameraden den ein­zuschlagenden Weg weisen, um die Verwüstungen zu vermeiden, die Eure Welt und zugleich alle Wesen rund um Eure Erde herum bedrohen. Ihr werdet an der großen Erweckung teilhaben, wenn Eurer Planet in das Neue Zeitalter eintreten wird. Dieses kann für Eure Rasse eine Zeit großen Friedens und großer Evolution bedeuten, aber nur wenn Eure leitenden Kreise sich der schlech­ten Kräfte bewußt werden, die ihre Entscheidungen be­einflussen.

 

Bewahrt Ruhe und hört jetzt zu, denn dieser Glücksfall kann sich möglicherweise nicht wiederholen. Einige Jah­re ist es her, daß Eure Wissenschaftler, Eure Regierun­gen und Eure Generäle unsere Warnungen ausgeschla­gen haben. Sie haben ihre Versuche mit der Nuklearen­ergie fortgesetzt. Die Atombomben vermögen in einem Augenblick die ganze Erde und die Wesen auf Euren Schwesterwelten zu vernichten. Der Abfall der atoma­ren Kraftsysteme wird Euren Planeten für mehrere Jahr­tausende vergiften. Wir haben den Weg der Evolution weit vor Euch beschritten und haben längst klar erkannt, daß die Atomenergie ausnahmslos gegen das Leben ge­richtet ist. Eine friedliche Lösung gibt es nicht. Die For­schung und die Versuche mit dieser Energie sind alle sofort abzustellen, oder ihr riskiert Eure Vernichtung. Jede Waffe des Bösen muß entfernt werden.

 

Die Zeit der Konflikte gehört der Vergangenheit an, und die Menschenrasse, von der Ihr ein Teil seid, wird zu den höchsten Ebenen der Evolution emporsteigen, wenn Ihr Euch dafür würdig erweist. Ihr müßt jetzt schnell lernen, im Frieden und mit dem guten Wollen zu leben. Viele kleine Gruppen rund um die Erde erlernen dies schon und sind bereit, Euch allen das Licht des Neuen Zeital­ters zu reichen. Ihr seid frei, diese Lehren anzunehmen oder auszuschlagen, aber nur wer im Frieden zu leben gelernt hat, wird die höchsten Bereiche der geistigen Entwicklung erreichen. Lernt, auf die Stimme der Wahr­heit zu hören, die im Innern von Euch ist, und Ihr wer­det so von alleine den Weg der Evolution finden... Habt keine Furcht, sondern sucht nur, Euch selbst zu erken­nen und in Harmonie mit der Eurem Planeten vorge­zeichneten Spur zu leben...«

 

Während die Behörden den Scherz eines Funkamateurs oder einen Studentenulk vermuteten - aber auch das nie nachweisen konnten - sind für uns Tiefe und Rele­vanz dieser Botschaft Indizien für ihre Echtheit...

 

Im übrigen, was sind Beweise? Sind Beweise notwen­dig, wenn Worte nach Wahrheit klingen, im Einklang ste­hen mit dem, was uns große Meister und Propheten sa­gen? Aber gehen wir ruhig der Frage auf den Grund, WAS es für Beweise gibt...

 

*  Gesteinsproben brachten ADAMSKI, FORBES, SAN- MARTIN und MEIER zur Erde. Die Untersuchungen er­gaben, daß es Steine sind, die von ihren Grundelemen­ten her auch auf der Erde bekannt sind. Auch der Ja­spis, den Carl ANDERSON von KUMAR erhielt, ist kein objektiver Beweis, gewiß aber ein subjektiver, haben doch genug Menschen jene Heilkräfte gespürt, die von ihm ausgingen.

 

*  Metallproben bekamen ADAMSKI (sogar ein Stück von einer »Untertasse«), FRY (eine metallene Scheibe), MEI­ER. Wie ADAMSKI richtig bemerkte, konnten Analysen nur geringfügige Unterschiede zu bekannten Legierun­gen nachweisen, was nicht verwunderlich ist, da, so ADAMSKI, die Grundelemente der Schöpfung in jeder Welt die gleichen sind.

 

* Schmuck: George ADAMSKI erhielt ein Medaillon, Elis­abeth KLARER von AKON einen Ring mit drei Edelstei­nen.

 

*  Pflanzen: Howard MENGER brachte eine Kartoffel von einem anderen Planeten mit. Die Untersuchungen er­gaben, daß sie einen ungleich viel höheren Proteinan­teil hat als irdische Kartoffeln. Elisabeth KLARER besaß einen Frauenhaar-Farn vom Planeten METON im Sy­stem Proxima Centauri. Aber wieviele unentdeckte Pflan­zen gibt es auf der Erde...?

 

* Fotos: Auch wenn ein Bild angeblich mehr sagt als tausend Worte, so läßt sich doch mit entsprechenden Geldmitteln so gut wie alles fälschen... die Frage sollte daher nicht lauten: Ist es möglich, diese Aufnahme zu fälschen?, sondern vielmehr: Ist es wahrscheinlich, daß dieses Bild gefälscht wurde? Hat der Zeuge die Mittel dazu? Gibt es Zeugen? Wurden von unabhängigen Fo­tografen identische Objekte aufgenommen? Tatsächlich ist das Fotomaterial vieler Kontaktler beeindruckend. George ADAMSKI ließ sich durch die Luken eines Mut­terschiffes fotografieren. Cedric ALLINGHAM fotogra­fierte eine UFO-Landung und einen ausgestiegenen Raummenschen, Paul VILLA UFO-Landungen in ver­schiedensten Phasen, die OPERATION 23 gar das In­nere eines UFOs.

 

* Filme: Die überzeugendsten UFO-Filme sind nach wie vor jene von George ADAMSKI, Madeleine RODEFFER und Howard MENGER. Sie zeigen, wie sich in ihren Kraft­feldern die Form der Raumschiffe verändert, wie sie ihre Gestalt verändern, wie sie vibrieren und in plasmatische Strukturen übergehen (wir zeigen sie in unserer Video­dokumentation UFOs: DIE KONTAKTE).

 

Dieser scheinbare »Mangel an Beweisen« steht völlig in Einklang mit der Natur ihres Auftretens, ihres Er­scheinens, ihrer vorsichtigen Annäherung an die Men­schen, die wir auch die »Strategie der sanften Annähe­rung« nennen können. Ihrem ganzen Wesen nach sind die (zumindest die meisten) Außerirdischen leise, sanft, vorsichtig und immer darauf bedacht, ja nicht gegen das kosmische Gesetz des Freien Willens zu verstoßen, daß einer hochentwickelten Kultur verbietet, in die Evo­lution einer unterlegenen Zivilisation einzugreifen, so­lange kein akuter Notfall vorliegt. Unsere Erde hätte gut getan, wenn sich auch unsere Völker an dieses Prin­zip gehalten hätten. Dennoch ist es ihre Aufgabe, uns als unsere »älteren Brüder« zu unterweisen. Nur muß dies eben in jener »sanften« Form der Annäherung und vorsichtigen Unterweisung geschehen, wie dies bereits in den letzten 38 Jahren der Fall war. Jeder allzu ein­deutige Beweis, jedes allzu offensichtliche Auftreten, wäre eine Machtdemonstration, vor der die Erdenmenschen buchstäblich auf die Knie fallen würden, statt selber die Wahl, die Entscheidung zu haben, selber ihre Evoluti­on zu bestimmen. Wie »sie« es einmal formulierten: Ein guter Lehrer läßt den Schüler selber das Ergebnis fin­den. Man kann niemanden selbst zu seinem Glücke zwin­gen, wenn dieser nicht freiwillig diesen Schritt geht. Evo­lution ist ein individueller Lernprozess.

 

Das einzige, was uns dabei beruhigen darf: Es ist gut, daß alles so ist, wie es ist. Wäre das Verhalten der Außer­irdischen ein anderes, müßten wir uns ernste Sorgen machen. So ist aber klar, was ihre Intention ist. Sie sind unsere geistigen Mentoren, deren einziges Anliegen un­sere Evolution ist. Wenn wir mit ihnen in offenen Kon­takt treten wollen, dann ist es an uns, den ersten Schritt zu machen.

 

Die »Vorarbeit« dazu ist geleistet. Am 31. Dezember 1986, dem »Weltheilungstag«, meditierten und beteten in ei­ner auch von diversen Kirchen und Konfessionen un­terstützen Aktion geschätzte 500 Millionen Menschen weltweit synchron um 12.00 Uhr Greenwich Zeit für den Frieden. Am 16./17. August 1987 beteiligten sich ge­schätzte drei Millionen an dem wichtigsten Gemein­schaftsakt dieses Jahrhunderts, der »Harmonischen Konvergenz«, der Überleitung der Erde in das Neue Zeit­alter. Der Termin wurde aus dem Maya-Kalender abge­leitet und von verschiedenen indianischen Schamanen, darunter SUN BEAR, Wallace BLACKELK, Harley SWIFTDEER und Tony SHEARER bestätigt, durch den Schama­nen, Künstler und Visionär mexikanischer Abstammung Jose ARGÜELLES schließlich weltweit verbreitet. An die­sem Tag, so ARGÜELLES, sollten die 144.000 »Regen­bogenmenschen« eine Vision aus dem Zentrum der Ga­laxis, dem Sitz der galaktischen Hierarchie, empfangen und an die Menschen der Erde weiterleiten. Diesem Termin sollte eine fünfjährige Phase der »Umgestal­tung der Erde« von 1987 - 1992 folgen, nach 1992/93 die Landung »galaktischer Helfer« und schließlich im Jahre 2012 - dem Termin der »galaktischen Synchro­nisation« und Beginn des 5. Weltzeitalters nach dem Maya-Kalender - die Aufnahme der Erde in die »Ga­laktische Union«. Tatsächlich brachte dieser weltweit durch Meditationen an »heiligen Plätzen« ausgetragene Akt die erwünschte Wende: Das Gipfeltreffen von Was­hington zwischen US-Präsident REAGAN und dem so­wjetischen Generalsekretär Michail GORBATSCHOW im Dezember 1987 führte zu dem ersten effektiven Ab­rüstungsvertrag, das Ende des Kalten Krieges und die Beendigung zahlreicher lokaler Konflikte folgten im Jah­re 1988, ebenso wie ein globales Umwelt- und Kri­senbewußtsein, der Aufbruch erstarrter politischer Strukturen 1989.

 

Wie wichtig auch einem führenden Vertreter der New Age-Bewegung und Initiator zahlreicher globaler Fest­ivals und Kampagnen seit dem historischen »Tag der Erde« 1970 bis hin zur »Erdwoche« im April 1990 wie Jose ARGÜELLES das UFO-Thema ist, erfuhr ich, als ich ihn im Februar 1989 in Santa Monica/Californien in­terviewte. »Es ist interessant, festzustellen, daß die UFO- Aktivität mit dem Beginn des nuklearen Zeitalters ein­setzte«, erklärte mir ARGÜELLES, »seit dem Beginn un­serer 'Kultur des Krieges', wie ich sie nenne, jener Kul­tur, die in wachsendem Maße die Erde zerstörte. Das heißt, daß dieselben Kräfte, die die UFOs vertuschten, verantwortlich sind für die grausame, materialistische Vergewaltigung der Erde, und es liegt auf der Hand, daß zwischen diesen beiden Prozessen eine Verbin­dung besteht.« Joses Vision war es, in einer erneuten planetaren Massenmeditation die Außerirdischen ein­zuladen, mit uns Kontakt aufzunehmen. Wenn diese Einladung von den Vertretern der Menschheit selbst, quasi den »anonymen Erdlingen«, ausgesprochen wird, so ARGÜELLES, könnte die Schranke umgangen wer­den, die unsere Regierungen als Vertreter der Mächti­gen und Wahrer des alten Systems aufgebaut haben.

 

»Das wichtigste dabei ist: Die Erde befindet sich in ei­ner Krise. Es ist klar, daß unsere heutigen Mittel zur Lö­sung ökologischer Probleme nicht für eine Bewältigung dieser Krise ausreichen. Sie sind einfach inadäquat, um auf globaler Ebene zu operieren. Das heißt: Wir müssen akzeptieren, daß unsere Mittel unausreichend sind. Wir haben diese Situation zwar geschaffen, aber wir sind nicht in der Lage, mit ihr fertigzuwerden. Darum bitten wir die außerirdischen Intelligenzen: Wenn Ihr irgend et­was habt, das uns helfen würde, wäret Ihr hier sehr will­kommen. Wir sprechen damit eine Einladung aus. Da­mit würden sie nicht mehr gegen unseren freien Willen handeln, wenn sie eingreifen...«

 

Diese »Globale Einladung an außerirdische Intelligen­zen« fand statt am 31. Dezember 1989, dem letzten Tag des alten Jahrzehnts. Tausende meditierten an hunderten »heiligen Orten« überall auf der Erde, in Deutschland allein in Kiel, Wiesbaden, Berlin, Köln, Heroldsbach... Wir wissen nicht, ob ein Zusammen­hang besteht, doch tatsächlich sollten die 90er zum Jahrzent der spektakulärsten UFO-Sichtungswellen wer­den.

 

»Wenn wir in Kontakt kommen - möglicherweise inner­halb der nächsten 15 Jahre - wäre dies der größte Durch­bruch in der Geschichte der Menschheit«, erklärte nie­mand anderer als Dr. Ichtiaque RASOOL von der ame­rikanischen Raumfahrtbehörde NASA im Jahre 1976 zum Start des NASA-Projekts SETI - Suche nach außerirdi­schen Intelligenzen -, »Wir glauben, daß es andere Pla­neten gibt, die bereits miteinander kommunizieren. Un­ser Traum ist es, die Erde zu einem Teil dieses inter­stellaren Kommunikationsnetzwerkes zu machen... Die­se fortgeschrittenen Zivilisationen könnten uns helfen, Probleme wie Krankheiten, Umweltverschmutzung, Nah­rungsmittel- und Energieknappheit und Naturkatastro­phen zu lösen.«

 

 

Wie eine solche Hilfe kon­kret aussehen könnte, zeig­ten »sie« uns zum Beispiel im Fall des mexikanischen Farmers J. Carmen GARCIA aus dem Valle de Santia­go/Mexiko. Ein Außerirdi­scher, der, wie er sagte, aus einer unterirdischen Basis in Mexiko stammte, gab GAR­CIA 1976 auf einem Fetzen Papier eine Formel, mit de­ren Hilfe er riesiges Gemü­se züchtete: Kohlköpfe von 14 Kilo, 4-Kilo-Zwiebeln und Grünkohl, so groß wie Palm­blätter. Das Landwirt­schaftsministerium beauftragte eine 20-köpfige Un­tersuchungskommission, sich mit dem Fall zu be­schäftigen. Die Ackerbaufachleute schlugen GARCIA einen Pflanzversuch auf dem Tangasneque-Versuchs- gelände bei Tempico vor, und der Farmer willigte ein. Foto S. 10/4 Auf zwei nebeneinander liegenden Ver­suchsäckern fand im April 1978 das Experiment statt, mit dem der ungelernte Ackerbauer GARCIA und sein Gehilfe Oscar ARRENDONDO die Landwirtschaftsex­perten blamieren sollte. Die Experten benutzten Kunst­dünger und produzierten 75 Tonnen pro Hektar, der Farmer produzierte ohne Kunstdünger 270 Tonnen pro Hektar. Ein Pressesprecher des Ministeriums zur Pres­seagentur UPI: »Allein beim Kohl übertraf GARCIA die Agronomen mit seinen 107 Tonnen pro Hektar im Ge­gensatz zu ihren 5 Tonnen bei weitem. Aber die Re­gierungsexperten entschieden, daß sein Riesengemü­se nicht so nahrhaft wäre, wie normal großes Gemü­se, und so entschied die Regierung, der Sache nicht weiter nachzugehen.«

 

Die Regierung dankte GARCIA für die Demonstration, fragte aber nicht, wie er das zustandebrachte. Sie woll­ten es gar nicht wissen...

 

Dabei könnte GARCIAs Geheimnis zur Lösung des Hun­gerproblems beitragen. Stattdessen, so zitiert Adolf SCHNEIDER einen Bericht der Weltgesundheitsbehörde WHO, halfen Außerirdische bei der Hungersnot in Äthio­pien 1985. Erst wollten die UNO-Mitarbeiter die Berich­te von »weißen Menschen in scheibenförmigen, fliegen­den Maschinen«, die Essen ausgaben, nicht glauben, aber sie wiederholten sich in vielen der entlegeneren Dörfer, in die sie kamen.

 

Tatsächlich ist die Technologie, die die Außerirdischen uns vermitteln könnten, eben jene sanfte, saubere Tech­nologie, die wir jetzt so dringend bräuchten, da unsere Technik auch weiterhin die Erde zerstört. Betrachten wir die UFOs, ihr unglaubliches Flugverhalten, ihre für uns unerreichbaren Geschwindigkeiten, ihre Fähigkeit, die gewaltigen Entfernungen im Weltall zu überbrücken, se­hen wir, wie weit fortgeschritten ihre Technologie ist. Da­bei machen sie keinen Lärm, stinken nicht, verpesten nicht die Umwelt und werden - wenn wir den Berichten der Kontaktler folgen - durch eine naturimmanente »Uni­versalenergie« angetrieben - Technik also im Einklang mit den Gesetzen und Kräften der Natur, nicht gegen sie... eine große Chance also für uns.

 

Daß jedoch die Außerirdischen nicht kommen und lan­den werden, um »unseren Dreck wegzuräumen«, daß »die Arbeit« immer noch von uns getan werden muß, war Thema einer Diskussionsrunde auf der internatio­nalen UFO-Konferenz »DIALOG MIT DEM UNIVER­SUM«, die wir vom 26. - 29. Oktober 1989 in Frank­furt/Main veranstalteten. Dabei waren sich alle Redner, darunter Oscar MAGOCSI, Sixto PAZ-WELLS, Fred STECKLING, Jean MICHEL und die Sängerin MIKO, dar­in einig, daß wir, die Menschen der Erde, erst einmal den Boden für den offenen Kontakt bereiten müssen, und das mit allem verfügbaren sozialen und ökologi­schen Engagement. Wir zitieren aus unserem Kongreß­bericht für MAGAZIN 2000 Nr. 83

 

»Es besteht zwar, so Oscar MAGOCSI, der Plan, daß nach der fünfjährigen 'Reinigungszeit' der Erde von 1987 - 1992 und der darauffolgenden 'Grundlagenschaffung für eine gute Gesellschaft' spätestens 2012 die Erde of­fiziell der kosmischen Konföderation angeschlossen wird, ab 1992/93 die ersten offenen Landungen statt­finden - aber es ist an uns, dies zu ermöglichen. Wenn wir unseren Nächsten lieben und an das Gute im Men­schen glauben, erwecken wir in uns das Christusbe­wußtsein und werden geistig reif für den Kontakt, er­klärte Sixto PAZ. Aber 'das ist unsere Aufgabe, nicht die ihre.' 'Sie sind schon lange hier, haben bereits Kontakt aufgenommen mit Regierungsoberhäupten und Wür­denträgern. Aber wir auf der Erde brauchen so lange, um uns zu ändern. Wir müssen uns für ihre Gegenwart öffnen', ergänzte Fred STECKLING. 'Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott', faßte MIKO zusammen. Jeder muß ler­nen, zu Gott zurückzukehren, und das aus freiem Wil­len. Die Menschheit muß selbst und von sich aus bemüht sein, die Welt zum Guten zu führen. Ein erster Schritt: 'Träumen Sie von der Welt, die Sie gerne hätten. Und dann beginnen Sie, diese Stück für Stück in die Wirk­lichkeit umzusetzen'. ..Solange wir noch in primitive Stam­meskriege verwickelt sind, so (der Kernphysiker) Stan­ton FRIEDMAN, sind wir nicht einmal ein adäquater Ge­sprächspartner für höhere Zivilisationen - denn Kom­munikation ist nur unter (annähernd) Gleichen möglich. Bei allen technologischen Differenzen besteht der Min­destnenner darin, daß wir alle Kinder Gottes sind - die Außerirdischen und wir - wir uns aber dessen erst noch bewußt werden müssen.«

 

Nun, zu offenen Landungen kam es bislang noch nicht, dafür aber zu spektakulären Massensichtungen, spezi­ell in Belgien, Schottland, Israel, Australien, Mexiko, Bra­silien, Ecuador sowie in Colorado, Arizona und Florida in den USA.

 

Am 9. November 1978 teilte US-Astronaut Gordon COO­PER (Gemini V) Grenadas UNO-Botschafter GRIFFITH seine Ansichten zum UFO-Problem mit. Er antwortete damit auf eine Initiative des Präsidenten der karibischen Inselrepublik GRENADA, Sir Eric GAIRY, der vor den Ver­einten Nationen die Einrichtung einer UNO-Behörde zur Untersuchung des UFO-Phänomens und zur Vorberei­tung der Kontaktaufnahme mit den Außerirdischen be­antragt hatte. GAIRYs Antrag wurde auf Druck der USA abgelehnt. Im April 1979 stürzten von den USA unter­stützte linke Guerillas (!) Staatspräsident GAIRY. COO­PER hatte GAIRYs Antrag unterstützt und gehörte einem Sonderausschuß zur Beratung von UNO-Generalsekretär Kurt WALDHEIM in der UFO-Frage an. In diesem Brief, den wir in unserem Buch »UFOs: DIE BEWEISE« in voll­er Länge abgedruckt haben, erklärt COOPER:

 

»Ich glaube, daß diese außerirdischen Fahrzeuge und ihre Besatzungen, die unseren Planeten besuchen, von anderen Planeten stammen, die offensichtlich technisch weiter entwickelt sind als wir hier auf der Erde. Ich den­ke, daß wir ein koordiniertes Programm auf höchster Ebene benötigen, um wissenschaftliche Daten aus al­len Teilen der Welt zu sammeln und auszuwerten und ausfindig zu machen, wie man am besten mit diesen Besuchern auf freundlichem Wege Kontakt aufnehmen könnte. Wir müßten ihnen jedoch zuerst zeigen, daß wir es gelernt haben, unsere eigenen Probleme auf friedvolle Weise zu lösen und nicht durch Kriege, be­vor wir als voll akzeptierte Mitglieder in die universale Gemeinschaft aufgenommen werden. Ihre Anerkennung würde für unsere Welt unerhörte Möglichkeiten eröff­nen, sich auf allen Gebieten weiterzuentwickeln...«

 

Es ist an uns, die Rahmenbedingungen zu schaffen, die diesen Kontakt ermöglichen, ein Schritt dazu ist die Verbreitung ihrer Botschaften. In Deutschland dient die­sem Ziel seit 1955 der Wiesbadener VENTLA-Verlag des Ehepaares Karl und Anny VEIT, in dem die wich­tigsten Werke der Kontaktlerliteratur in deutscher Spra­che erschienen. In 13 UFO-Kongressenzwischen 1958 und 1987 stellten die VEITs eine Reihe von Kontaktlern, darunter ANDERSEN, SCHMIDT, WILLIAMSON, STRAGUSA, MERCADO, Frau KLARER, RAPS, Rev. STRAN­GES, CASTILLO-RINCON, ERY u.v.a. dem deutschen Publikum vor, regelmäßige Berichte erschienen in den 313 Ausgaben der UFO-NACHRICHTEN. Demselben Ziel dienten unsere bisher 4 Konferenzen, dient dieses Buch.

 

Dabei scheint es so, als hätten die Außerirdischen uns schon immer beobachtet und sanft unsere Evolution im­mer wieder durch ihre Impulse vorangetrieben. Vielleicht sind wir jetzt in ihren Augen nahezu erwachsen gewor­den, bereit, in einen echten Dialog mit ihnen zu treten..

 

 

 


(***)

 

Die Wächter

 

 

In der Zeit vor der Sintflut, als noch eine dichte Wol­kendecke unseren Planeten umhüllte und vor der schäd­lichen Strahlung der Sonne schützte, als die Menschen noch hunderte von Jahren alt wurden, lebte der Prophet HENOCH. HENOCH war der erste, von dem wir wissen, daß er im Dienste der »Wächter des Himmels« stand, die ihn beauftragten, die Menschheit vor der nahenden Flut zu warnen. Er aber schrieb alles auf, das, was ihn die Wächter des Himmels lehrten und das, was er sah, als er von ihnen hinaufgehoben wurde in die himmli­schen Regionen. Sein Buch enthielt die gesamte Weis­heit seiner Zeit und wurde von seinen Nachkommen wie ein Schatz gehütet. Noah, der sein Enkel war, nahm es mit auf die Arche, und so ist es uns erhalten bis auf den heutigen Tag. HENOCH aber schrieb:

 

»Als ich 365 Jahre alt geworden war, war ich an einem Tag des zweiten Monats allein zu Hause... Da erschie­nen mir zwei sehr große Männer, die ich nie auf Erden gesehen. Ihr Antlitz leuchtete wie die Sonne, ihre Au­gen wie brennende Fackeln; aus ihrem Mund sprühte Feuer; ihre Kleidung und ihr Gewand waren herrlich, ihre Arme wie goldene Flügel. Sie standen zu Häupten mei­nes Bettes und riefen mich mit Namen. Ich erwachte vom Schlaf und stand von meinem Lager auf; dann ver­neigte ich mich vor ihnen, mein Antlitz bleich vor Schrecken. Da sprachen die beiden Männer zu mir: Sei getrost, Henoch! Fürchte Dich nicht! Der Ewige Herr hat uns zu dir gesandt, du sollst mit uns heute in den Him­mel gehen. Gib deinen Söhnen und deinem Gesinde An­weisung für das, was sie in deinem Hause tun sollen!

 

Keiner aber soll dich suchen, bis der Herr dich wieder zu ihnen führt...

 

Sie aber trugen mich in den Himmel hinein. Ich trat ein, bis ich mich einer Mauer näherte, die aus Kristallsteinen gebaut und von feurigen Zungen umgeben war; und sie begann, mir Furcht einzujagen. Ich trat in die feurigen Zungen hinein und näherte mich einem großen, aus Kri­stallsteinen gebauten Haus. Die Wände jenes Hauses gli­chen einem mit Kristal Itafein getäfelten Boden, und sein Grund war Kristall. Seine Decke war wie die Bahn der Sterne und Blitze, dazwischen feurige Cherube, und ihr Himmel bestand aus Wasser. Ein Feuermeer umgab sei­ne Wände, und die Türen brannten vor Feuer.

 

Da war ein anderes Haus, größer als jenes; alle seine Türen standen offen. In jeder Hinsicht, durch Herrlichkeit, Pracht und Größe zeichnete es sich aus. Sein Boden war von Feuer; seinen oberen Teil bildeten Blitze und kreisende Sterne, und seine Decke war loderndes Feuer...

 

Und sie nahmen mich fort und versetzten mich an einen Ort. Ich sah die Örter der Lichter, die Vorratskammern der Blitze und des Donners. Ich sah die Mündung aller Strö­me der Erde und die Mündung der Tiefe. Ich sah den Eck­stein der Erde, und ich sah die vier Winde, die die Erde und die Feste des Himmels tragen. Ich sah die Winde der Himmel, die die Sonnenscheibe und die Sterne bewegen und herumschwingen. Ich sah die Winde, die die Wolken über der Erde tragen; ich sah die Wege der Engel, und ich sah am Ende der Erde die Himmelsfeste über der Erde.«                  we-arent-slaves.org

 

Es fällt uns nicht schwer, insbesondere im Vergleich mit den Berichten auf den folgenden Seiten, hier die Be­schreibung eines Kontaktes mit Außerirdischen in bib­lischer resp. vorbiblischer Sprache zu entdecken.

 

Zwei »himmlische Boten« holen HENOCH ab, bringen ihn in ein gelandetes Raumschiff, von den »Flammen« seines nachtleuchtenden Kraftfeldes umgeben. Er tritt in die »Kristallglocke«, sieht, wie sich das Schiff in den Himmel erhebt, sieht andere Schiffe (»Cherube«). Dann erreicht der Zubringer das riesige Mutterschiff. HENOCH erkennt seine geöffneten Hangars und wieder das leuch­tende Kraftfeld. Sie zeigen ihm die Erde aus dem Welt­raum. Dann bringen sie ihn zum Kommandanten des Schiffes, »die große Majestät. Ihr Gewand war glänzen­der als die Sonne und weißer als lauter Schnee«. Diese aber spricht zu HENOCH:

 

»Fürchte Dich nicht, Henoch, denn Du bist ein recht­schaffener Mann und Schreiber des Wahren. Komme zu mir und höre meine Stimme...« Der Kommandant gibt Henoch zwei Botschaften: Eine für die gefallenen »Wäch­ter des Himmels«, die unerlaubterweise in die Evolution des Planeten eingriffen und sich mit den Menschentöchtern paarten und eine zweite für die Menschheit selbst:

 

»In jenen Tagen wird Strafe über die Erde kommen vom Herrn der Geister, und Er wird öffnen alle Kammern des Wassers, die da oben im Himmel sind. Und all die Was­ser werden sich vereinigen mit den Wassern auf der Erde, und eine große Flut wird über all jene kommen, die auf der Erde leben, weil sie die Geheimnisse gelernt haben von den (gefallenen) Engeln, und all die Gewalt­tätigkeit des Satans und all ihre Kräfte, selbst die ge­heimsten, und all die Kräfte jener, die Zauberei prakti­zieren und die Kraft der Hexerei und die Kraft jener, die geschmolzene Bilder für die ganze Erde anfertigten und ihnen zeigten, wie Silber aus dem Staub der Erde ge­schaffen wird und woher das Metall kommt... wegen der Unrichtigkeit ihres Urteils, das vor mir nicht länger verborgen bleiben konnte und wegen ihrer Zauberei sol­len sie zerstört werden.«

 

Betrachten wir die Berichte heutiger »Kontaktler«, so wiederholt sich auch der Kern ihrer Botschaft: Die War­nung an die Menschheit, daß ihr ungekonnter Einsatz von Technologie, zu der ihr eigentlich die ethische Rei­fe fehlt, zu ihrem Untergang führen könnte. Damals wur­de dies noch als »göttliche Strafe« interpretiert, heute wissen wir, daß jede Handlung ihre Wirkungen hat und daß kein »strafender Gott« mehr nötig ist - wir nehmen das schon selber in die Hand.

 

Immer wieder, so scheint es, haben die »Wächter des Himmels«, die »Söhne und Töchter Gottes« die Recht­schaffenen auf der Erde - jene, die nach den Gesetzen der Schöpfung lebten - kontaktiert und vor Gefahren gewarnt. Drei Männer erschienen ABRAHAM an der Ei­che von Mamre und kündigten die Zerstörung Sodoms und Gomorrhas an. Zwei »Engel« suchten Lot in Sodom auf und retteten ihn und seine Familie vor der Zerstörung der Stadt. Jakob beobachtete die »Himmelsleiter«, auf der »Gottes Engel« auf- und niederstiegen - in ein ge­landetes Raumschiff? Moses sprach zu Gott in der »Feu­erwolke«, und eine Feuer- und Wolkensäule führte das Volk Israel an beim Auszug aus Ägypten. Den Durchzug durch das Rote Meer, angeführt von eben jener Feuer­säule, können wir im Lichte der heutigen UFO-Forschung sehr leicht erklären: Das Kraftfeld des Raumschiffes hat das Rote Meer geteilt. In Exod. 13,21 heißt es, daß die­se »Säule« bei Nacht aus Feuer, bei Tag aus Wolken be­stand, genauso, wie die UFOs aufgrund ihres lonisati- onseffektes bei Nacht leuchten. Im 2. Buch der Könige, 2,11, lesen wir, wie Elias in den Himmel entrückt wurde: »Während sie noch miteinan­der gingen und sprachen, erschien ein feuriger Wagen mit feurigen Pferden und trennte beide. Elias stieg im Sturmwind zum Himmel empor.« Viele UFOs leuchten bei Nacht feurig oran­ge und ihr Kraftfeld ist spürbar als ein »Wind«. Jonas schließlich wur­de in den Bauch eines »Walfisches« aufge­nommen, bevor er den Auftrag erhielt, die Be­wohner von Niniveh vor der drohenden Strafe Gottes zu warnen, soll­ten sie ihr sündhaftes Tun nicht beenden. Am Beispiel Ninivehs se­hen wir, daß Prophetie durchaus auch nützlich sein kann. Das Volk von Niniveh hörte die Warnung, ging in sich und begann, wieder nach den göttlichen Gesetzen zu leben. Das Straf­gericht wurde abgeblasen - sehr zum Gram des Pro­pheten, der glaubte, eine falsche Voraussage gemacht zu haben. Wir sollten dieses Beispiel immer im Hinter­kopf behalten, wenn wir die Warnungen unserer außer­irdischen Freunde in den folgenden Kapiteln lesen: Sie alle sind Mahnungen. Es geht darum, welche Auswir­kungen unser Handeln haben könnte, wenn wir es nicht ändern. Gehen wir bewußt damit um, ändern wir unser Handeln und annullieren damit die Ursache, bleibt die Wirkung zumindest in dem prophezeiten Umfang aus.

 

 

Die beste Beschreibung einer UFO-Landung finden wir bei dem alttestamentarischen Propheten EZECHIEL. In 1,4 beschreibt er wie »ein Sturmwind von Norden daher­kam, eine gewaltige Wolke und loderndes Feuer mit Glanz rings um sie her; aus seinem Innern strahlte es wie blin­kendes Glanzerz aus der Mitte des Feuers. Aus ihm her­aus erschien etwas, das vier lebendigen Wesen glich. Ihr Aussehen aber war dieses: sie hatten Menschengestalt.« EZECHIEL beschreibt mit aller zur Verfügung stehenden Metaphorik das Aussehen dieser vier fremden Besucher und ihres Schiffes. Das Raumschiff wurde wie aus Edel­steinen bestehend beschrieben, mit »Rädern in Rädern«, rotierenden Flanschen an der Unterseite, 4 »Augen« (Lu­ken). Unter einer Kuppel (»etwas, das wir ein Saphirstein aussah«) erkannte EZECHIEL den »Thron« des Komman­danten, »von einem Lichtkreis« (eben der Kuppel) umge­ben. Dieser aber sprach zu ihm, belehrte ihn und »hob ihn hinweg« von Babylon nach Jerusalem und zurück.

 

»Wer sind jene, die heranfliegen wie Wolken, wie die Tauben zu ihren Schlägen«, fragte ISAIAS (60,8) und wollte damit vielleicht beschreiben, wie die UFOs zu ihren Mutterschiffen fliegen.

 

Natürlich finden wir nicht nur in der Bibel Hinweise auf außerirdische Kontakte in der Vergangenheit, sondern in den schriftlichen Traditionen und heiligen Büchern al­ler Völker. Die »Göttersöhne«, die in ihren »fliegenden Palästen« (VIMANAS) fliegen und beizeiten landen, um einen Erdenmenschen in die göttlichen Geheimnisse ein­zuweihen, sind ein festes Motiv in den PURANAS Indi­ens. GILGAMESCH, Held des ältesten Epos der Mensch­heit aus dem Zweistromland, traf die »Himmelssöhne« und ENKIDU aus Sumer wurde von ihnen in das Orbit der Erde erhoben. Die Herrscher Chinas und Japans verfolgten ihre Abstammung zurück bis zu den »Him­melssöhnen«. Einen interessanten Hinweis finden wir im Tagebuch des belgischen Jesuitenpaters Albert d'ORVILLE, der im 17. Jahrhundert als einer der ersten Eu­ropäer das damals noch legendenumwobene Tibet be­suchte. Der Pater beschreibt darin eine UFO-Sichtung, die er im November 1661 hatte: »Ein Ding, das die Form eines doppelten chinesischen Hutes annahm, während es, sich leise drehend, flog, als würde es von den un­sichtbaren Flügeln des Windes getragen.« Als er einen Lama in seiner Nähe fragte, was das für ein seltsamer Zauber sei, antwortete dieser: »Mein Sohn, was Du ge­sehen hast, war keine Zauberei. Wesen von anderen Welten befahren seit Jahrhunderten die Meere des Raumes und brachten den ersten Menschen, die die Erde bevölkerten, geistige Erleuchtung. Sie verurteilten alle Gewalt und lehrten die Menschen, einander zu lie­ben, obgleich diese Lehren wie ein Samenkorn waren, das auf Stein ausgesät wurde und nicht keimen konn­te. Diese Wesen, die eine helle Haut haben wie Du, mein Sohn, werden von uns stets freundlich empfangen und landen oft in der Nähe unserer Klöster, wenn sie uns lehren und Dinge enthüllen, die verlorengegangen sind in den Jahrhunderten der Kataklysmen, die das Ange­sicht der Erde verändert haben.«

 

Das alte Tibet ist nicht die einzige Kultur, die fast bis in unsere Zeit ständige Kontakte zu außerirdischen Besu­chern unterhielt, das gleiche gilt auch für die Indianer Nord-, Mittel- und Südamerikas. Im POPUL VUH, dem heiligen Buch der Quiché-Maya Yucatans, ist die Rede von »weißen Männern, die von den Sternen kamen«. Das »Buch des Chilam Balam«, des Hohepriesters von Kuzumel, ist noch genauer, spricht von »Wesen, die auf flie­genden Schiffen vom Himmel herabgekommen sind ... weiße Götter, die auf Kreisen fliegen und bis an die Ster­ne reichen«. Im gesamten »rothäutigen« Amerika wim­melt es von ähnlichen Geschichten. Bei den Haida, an­sässig auf den Königin-Charlotte-Inseln in British-Co­lumbia/ Kanada ist die Erinnerung an »große Weise« le­bendig, die »auf Feuertellern« von den Sternen herab­kamen. Der amerikanische Ethnologe Dr. George Hunt WILLIAMSON erfuhr von Indianern, daß »hier vor An­kunft der Europäer runde, geräuschlose Flugzeuge ver­kehrten, die auf den Seen landen konnten. Bei Ankunft der Weißen verschwanden die Flieger mit ihren Flugkör­pern, versicherten jedoch, wiederzukommen«. Im Nor­den Mexikos geht die Legende um, lange vor Ankunft der Spanier sei hier ein freundlicher Stamm »von den Sternen gekommen« und habe die Indianer oft besucht. »Vieles, was die Stern-Freunde von ihrer Heimat erzähl­ten, haben unsere Ahnen nicht verstanden«, meinte ein alter Indianer, »sie kamen vom Himmel herunter in Fahr­zeugen wie flache, runde Edelsteine.« Heute erzählen die Indianer Mexikos, wie ich von meinem mexikanischen Freund, dem Aztekensprecher XOKONOSGHTLETL er­fuhr, von unterirdischen Tunnelanlagen unter ihrem Land, die sieben Eingänge haben, einen davon in Mexico City. Aus diesen Gängen würden oft seltsame, große Männer mit langen, blonden Haaren kommen, die - so Xokonoschtletl - entweder atlantischer oder eben - meinte sein Freund und Begleiter NANACATZIN - außerirdischer Herkunft sind. Fred STECKLING erzählte mir, daß er ein­mal hoch in die Sierras von Mexiko fuhr und ihn dort ein Hirte erstaunt fragte, warum er denn von unten gekom­men sei. Normalerweise würden die »weißen Männer« doch immer von oben kommen... Wie wir PALLMANN im 5. Kapitel entnehmen können, stehen einige India­nerstämme im Regenwald Amazoniens noch heute mit Außerirdischen in Kontakt.

 

Das Indianervolk mit der wahrscheinlich lebendigsten Tradition eines Kontaktes mit Außerirdischen - der bis auf den heutigen Tag besteht - sind die Hopi, deren Re­servat an den vier Ecken der US-Staaten Utah, Color­ado, Arizona und New Mexico liegt. »Das sind Kräfte, die zu unserer Erde, zu unserem Planetensystem gehören und uns schon immer beobachten - das war schon im­mer so«, erklärte der Hopi-Älteste Thomas BANYACYA dem österreichischen Menschenrechtler Alexander BU­SCHENREITER, »möglicherweise greifen sie ein, wenn hier das Gleichgewicht verlorengeht.« Die KACHINAS sind Geistwesen, die die Hopis beschützen und beglei­ten. Sie werden in jährlichen Festen verehrt, indem Hopi-Tänzer in ihre Masken schlüpfen. Es gibt zudem kleine »KACHINA-Puppen« für die Kinder, damit diese schon die Charakteristiken der »Hilfsgeister« kennenlernen. Aber nicht alle KACHINAS sind nur Geistwesen oder Natur­geister, erklärte der Hopi WHITE BEAR, einige stellen auch »außerirdische, körperliche Wesen dar, die von ei­nem Planetensystem stammen, das erst in der siebten Welt (dem siebten Zeitalter - gegenwärtig sind wir am Übergang vom fünften zum sechsten, d. Verf.) entdeckt werden soll. Dann würden wir auch vom 'Bund der zwölf Planeten' erfahren (siehe EDWINs Geschichte im 5. Ka­pitel! d. Verf.). Selbstverständlich benützen sie soge­nannte 'fliegende Untertassen', also Raumschiffe, und sie tun es heute auch noch.«Schon auf der »großen Wanderung« in ihr heutiges Land wurden die Hopi von einem »großen Stern« geführt, der über ihren Köpfen anhielt. Die Hopi-Sprecherin Carolyn TAWANGYAWMA erzählte BUSCHENREITER von einer Felsritzung auf der zweiten Mesa bei Mushongnovi, die, so Carolyn, eine uralte symbolische Darstellung einer »fliegenden Un­tertasse« ist. Es handelt sich um einen Pfeil, auf dem ein kuppeiförmiger Gegenstand ruht. Der Pfeil symbo­lisiert die Bewegung durch das Weltall. Auf der Kup­pelform sitzt ein Hopi-Mädchen, das Reinheit verkör­pert. Carolyn: »Jene Hopi, die den Tag der Reinigung überleben, werden zu anderen Planeten reisen.« Caro­lyn TAWANGYAWMA bestätigte, daß solche Raum­schiffe auch heute noch im Hopi-Land beobachtet wür­den und daß einige traditionelle Hopi mit ihnen Kontakt hätten. Der Hopi Titus QUOMAYUMTEWA will sogar den Kachina gesehen haben, der das Raumschiff steu­erte. Auch BUSCHENREITER beobachtete einen der »tanzenden Sterne« über dem Hopi-Reservat, ein Ob­jekt, von dem »Energie ausgeht und mit uns Kontakt aufnimmt«, das schnell seine Farben wechselt. Zwei Stunden später sahen er und seine Freunde ringsum im Osten kleine Lichter auftauchen und mit einer S-förmigen Bewegung auf sie zukommen, dann aber ver­schwinden. Dann tauchte ein kleines Licht im Süden auf, in der Nähe des Stammesratsgebäudes von Neu- Oraibi. »Es gleitet herunter und bewegt sich rasch hin und her, so, als versuchte es zu landen. Dann hebt es leicht ab, kommt näher und wird zu einem großen, mäch­tigen, kaltweißen Licht, wie ein Kristall, der Licht bricht und es nach allen Seiten wiedergibt, mit einer Struktur ähnlich einer Schneeflocke. Ringsherum ist ein großer Lichthof. Wir fühlen intensiv seine energetische Aus­strahlung - wie vorher - und es verschlägt uns den Atem, weil es so nah und so unbeschreiblich groß ist.«

 

 

»In den Tagen vor der Großen Reinigung werden selt­same Lichter am Himmel gesehen werden, die das Volk der Hopi beobachten und sehen, ob sie noch immer dem Gesetz des Großen Geistes gefolgt sind«, heißt es in einer der berühmten Hopi-Prophezeiungen, »diese Lichter werden dem Großen Weißen Bruder im Osten Bericht erstatten und ihm sagen, wann es an der Zeit ist, wiederzukommen. Wenn dann der Wahre Weiße Bru­der wiederkehrt, wird alles, was sich bewegt, angehal­ten und der Mensch wird nicht in der Lage sein, sich über das Land zu bewegen. Waffen werden nutzlos. Ein freundliches Volk wird vom Himmel herunterkommen in das Land der Hopi.«

 

Zumindest für WHITE BEAR ist sicher, daß die KACHINAS die Hopi auch vor der »Großen Reinigung« zu Ende un­seres, des fünften Zeitalters, retten werden, wie sie es auch schon die anderen Male getan haben, denn die Hopi sind ein rechtschaffenes und friedliches Volk, das in Einklang mit den Gesetzen des Großen Geistes, des Schöpfers lebt. Oder, wie Thomas BANYACYA ergänz­te: »Ihr Erscheinen hängt vom Herzen der Menschen ab, was sie tun, wie sie handeln und ob sie zuviel zerstören - dann wird die Natur genauso reagieren...»

 

 

 


(****)

 

Washington D.C.

1952: Das Vorspiel

 

 

Sieben Jahre nach Eintritt der Menschheit in das Atom­zeitalter und fünf Jahre nach ihrem ersten, massiven Auftreten speziell über dem Westen und Südwesten der Vereinigten Staaten sollten die »fliegenden Untertassen« im Jahre 1952 wie nie zuvor für Schlagzeilen sorgen. 1952 wird als »das Jahr, in dem sie Kontakt aufnahmen« in die Geschichte unserer interplanetarischen Beziehungen eingehen. Freilich, einzelne Begegnungen mit Individu­en hatte es schon Jahre zuvor gegeben, aber erst 1952 war es den »Kontaktlern« beschieden, an die Öffent­lichkeit zu gehen - speziell zwei mutigen Männern, Ge­orge ADAMSKI und George Van TASSEL. Der Erstge­nannte begegnete im November 1952 in Gegenwart von sechs Zeugen einem Außerirdischen. Der letztere emp­fing am 18. Juli 1952 eine Durchgabe des »Raumflot­tenkommandanten ASHTAR«, die eine klare Warnung vorder Fortsetzung der Atombombenversuche und dem Einsatz der Wasserstoffbombe enthielt. Van TASSEL er­hielt den Auftrag, diese Botschaft unverzüglich dem Prä­sidenten der Vereinigten Staaten, Harry S. TRUMAN, zu­kommen zu lassen.

 

Fast wie ein Beweis ihrer Überlegenheit, aber auch ihrer absolut friedlichen Absicht - sie ließen sich nicht einmal von allzu frechen irdischen Abfangjägern provozieren - erschienen sie in der folgenden Nacht über der Haupt­stadt des mächtigsten Staates der westlichen Welt.

 

Es war in einer erholsam-kühlen Sommernacht, der Nacht von Samstag, dem 19. Juli 1952, auf Sonntag, gegen 23.40 Uhr EST. Washington hatte wieder einmal unter einer seiner berüchtigten Sommer-Hitzewellen gelitten, und so genossen die Mitarbeiter der Luftverkehrskon­trolle des Nationalflughafens die leichte Abkühlung in jenem langen, fensterlosen Raum, der ihr Arbeitsplatz war. Im Halbdunkel glühten die Radarschirme. Ge­wöhnlich war zu dieser Zeit der Flugverkehr eher schwach, und so hatte die aus acht Mann bestehende Nacht­schicht sich auf einen nicht übermäßig anstrengenden Achtstunden-Dienst eingerichtet. Dennoch, ein Grund zur Nachlässigkeit war das nicht. Ihr Job verlangte ih­nen Präzision ab, jeder Fehler konnte hunderte Men­schenleben kosten. Die Fluglotsen mußten die Flugwe­ge schnell und genau berechnen und die einzelnen Blips (»Bläschen«) auf dem Radarschirm exakt deuten kön­nen. Irrtümer waren undenkbar in diesem Job.

 

Am Hauptradarschirm saß in dieser Nacht der Fluglotse Edward NUGENT. Seine Routine wurde jäh unterbro­chen, als plötzlich sieben scharfe Blips auf seinem Schirm erschienen. Er starrte noch auf das Radarbild, als ihm der Schirm die neue Position der Objekte anzeigte. NUGENT war verblüfft: Abgesehen davon, daß diese sie­ben Objekte eigentlich gar nicht da sein durften, wo sie jetzt waren, sie mußten auch eine unglaubliche Ge­schwindigkeit haben, denn sie hatten ihre Position in dem neuen Bild radikal verändert. Aber die Sache war zu ernst, um es bei der Verwunderung zu belassen, und so ließ NUGENT den Chef der Flugkontrolle, Harry G. BARNES, rufen. Auch BARNES sah nun die sieben Blips, die unregelmäßig verteilt in einer Ecke des Schirms leuch­teten. Dies würde bedeuten, daß sie sich 25 Kilometer südwestlich von Washington D.C. befanden - und un­aufhaltsam auf die Hauptstadt zuflogen. BARNES be­griff den Ernst der Lage. Fünf Minuten lang verfolgte er, wie die Objekte mit schätzungsweise 200 Stundenkilo­metern manövrierten, keinem planmäßigen Kurs zu fol­gen schienen, aber immer näher kamen. Er fragte zwei andere erfahrene Radaroperateure, Jim COPELAND und Jim RITCHIE, um Rat, doch auch sie wußten keine Ant­wort. Er bat einen Techniker, das Radargerät auf mög­liche Fehler hin zu untersuchen, vergeblich. Schließlich rief er im Tower an. Auch dort hatte man das Geschwader geortet und war genauso ratlos. Das Bodenpersonal meldete die Sichtung »gleißender, orangefarbener Lich­ter«. Dann bemerkte Jim RITCHIE auf dem Radarschirm, wie sich eines der Objekte an ein Flugzeug der CAPI­TOL AIRLINES hängte, das gerade gestartet war.

 

Er schaltete sein Mikrofon ein und fragte den Kapitän, einen alten Flieger namens Casey PIERMAN, ob er et­was Außergewöhnliches in seiner Nähe beobachten könn­te. Wenige Sekunden später meldete PIERMAN ein »glän­zendes Licht« ganz in der Nähe seiner Maschine, das in diesem Moment in Sekundenschnelle in die Höhe schoß. Auch dieses Manöver hatten die Radaropera­teure auf dem Schirm verfolgt. Nach einigen Minuten funkte Capt. PIERMAN an die Bodenkontrollstation, jetzt könne er sechs »glänzende Lichter« sehen. Das stimm­te mit der Radarortung überein. Ein anderer Pilot, der im Anflug war, meldete ein Licht neben seiner linken Tragfläche, was ebenfalls vom Radarpersonal bestätigt wurde. Dann gab es für BARNES und seine Kollegen eine neue Überraschung. Eine Bläschenspur wendete um 90 Grad - ein Manöver, das kein Flugzeug vollführen konnte. Ein anderes Blip verrichtete eine vollständige Kehrtwende innerhalb von fünf Sekunden aus einer Ge­schwindigkeit von 150 km/h heraus. Gesteigert wurde die Erregung der Radartechniker nur noch, als sich Be­obachter Joe ZACKO aus dem Tower meldete. ZACKO hatte die Objekte auf einem ASR-Schirm (Army Servi­ce Radar) verfolgt, der für Objekte mit extrem hohen Geschwindigkeiten konstruiert war. Er hatte ein Objekt geortet, das in einer Sekunde drei Kilometer über AND­REWS FIELD in Richtung RIVERDALE zurücklegte. ZACKO errechnete daraus eine Geschwindigkeit von 10.800 km/h! Zur selben Zeit hatte auch der ANDREWS- Flugplatz die Objekte auf dem Radarschirm. BARNES entschied sich, die Luftwaffe zu benachrichtigen, die versprach, so schnell wie möglich Abfangjäger herbei- zuordern. Diese wären bereits vor einigen Stunden nach New York geschickt worden, wo es ein wenig früher ei­nen UFO-Alarm gegeben hatte.

 

Glücklicherweise waren die Untertassen bereits ver­schwunden, als die Mehrzahl der Einwohner von Was­hington D.C. aufwachte. Trotzdem verbreitete sich bald eine gewisse Hysterie, als die Geschichte bekannt wur­de. Der Rundfunkingenieur E.W. CHAMBERS vom Sen­der WRC hatte in dieser Nacht deutlich fünf riesige Schei­ben ausmachen können, die in losem Formationsflug über der Stadt kreisten. Während er ihnen noch verblüfft nachsah, seien sie nach oben gekippt und steil in den Himmel geschossen, erzählte CHAMBERS jetzt exklu­siv in seinem Sender. Am Montag machte die »Geister­demonstration über Washington D.C.« (LIFE) landesweit Schlagzeilen. Die Luftwaffe schickte ihren UFO-Exper­ten Hauptmann E. RUPPELT in die Landeshauptstadt, und seine Nachforschungen führten zu dem Ergebnis, daß es in der Tat unbekannte Flugobjekte gewesen sein mußten, die in dieser Nacht die Stadt überflogen hat­ten. Die »fliegenden Untertassen« waren zumindest für Amerika in den Mittelpunkt des Weltgeschehens gerückt.

 

Statt die Chance zu nutzen, erklärten US-Präsident Harry S. TRUMAN und sein Generalstabschef Omar N. BR­ADLEY den UFOs am 24. Juni 1952 offiziell den Krieg: »Auf Anweisung des Präsidenten gibt das Verteidi­gungsministerium Befehl, UFOs abzuschießen, die eine Landung verweigern, nachdem sie dazu aufgefordert wurden.« Die Journalisten hatten kaum Zeit, diesen spek­takulären Befehl zu diskutieren, als es zu einer zweiten UFO-Demonstration über Washington D.C. kam. »Sie« hatten sich offenbar auch von TRUMANs Schießbefehl nicht einschüchtern lassen.

 

Etwa gegen 21.00 Uhr am Samstag, dem 26. Juli, be­merkten die Radaroperateure des National Airport wie­der »Blips« auf ihren Schirmen. Wieder waren es sechs Objekte, die sich nach Süden bewegten. Und wieder rief man BARNES. Der Kontrollturm des ANDREWS- Flughafens wurde angerufen und bestätigte die Beob­achtungen. Während der folgenden zwei Stunden wur­den zahlreiche Berichte entgegengenommen, einige vom eigenen Personal, andere von den Piloten landender oder startender Flugzeuge. Der UNITED AIRLINES Flug 640 meldete: »Wir sehen schwache Lichter«. Die Ant­wort des Tower: »Drei Blips kommen auf sie zu.« »Ja, jetzt kommen sie näher. Jetzt sehen wir sie ganz nah vor uns - sie sind wirklich prächtig.« Im selben Augen­blick meldeten die Fluglotsen von ANDREWS, daß sie drei fremdartige Lichter in der Nähe der Passagierma­schine über den Himmel streichen sahen. Sofort infor­mierte BARNES die Luftwaffe, und diesmal vergingen keine zwei Minuten, als schon zwei F-94 Düsenjäger über der Hauptstadt kreisten. Als der Radarschirm UFOs in ihrer Nähe ortete, funkte einer der Flieger zur Bodenstation, er könne jetzt vier Leuchtobjekte sehen. Doch als er versuchte, die Verfolgung aufzunehmen, wurde er von den Flugkörpern ausmanövriert. »Es kam mir fast so vor, als würden sie unsere Funksprüche ab­hören«, erklärte BARNES später, »immer, wenn ich den Kampffliegern Anweisungen gab, schossen die Blips in entgegengesetzte Richtung.« Schließlich verschwan­den sie mit unglaublicher Geschwindigkeit am Nacht­himmel. Wenige Minuten später wurden noch »rotie­rende Lichter, die in wechselnden Farben pulsierten« über der LANGLEY-Luftwaffenbasis bei Newport/ Vir­ginia gesichtet, in der Richtung also, in der die UFOs verschwunden waren. Dann war der Spuk vorbei.

 

Am nächsten Montag gehörten wieder alle Schlagzei­len den UFOs. Einer der beiden Luftwaffenpiloten, Leut­nant William PATTERSON, hatte am Sonntag morgen auf einer Pressekonferenz geschildert, was er erlebt hat­te: »In 300 Metern Höhe hatte ich den ersten Sichtkon­takt mit den Objekten. Ich sah mehrere helle Lichter. Ob­wohl ich mit Höchstgeschwindigkeit flog, konnte ich sie nicht einholen. Wir erhielten von den Radarkontrolleu­ren unsere Fluganweisungen, und so wurde ich auf ein anderes Objekt in meiner Nähe hingewiesen. Es war wohl 15 Kilometer entfernt. Nach zwei Kilometern ver­lor ich den Sichtkontakt.«

 

»Kein Bericht in der UFO-Geschichte genoß mehr Auf­merksamkeit als ihr Auftreten über Washington«, schrieb später Hauptmann RUPPELT in seinem Buch »THE RE­PORT ON UNIDENTIFIED FLYING OBJECTS«. Dazu ka­men noch hunderte Protesttelegramme aus allen Teilen des Landes, die sich auf den Befehl von TRUMAN be­zogen. Der prominenteste Absender war Albert ElNSTEIN. Man stand dicht vor einer Massenpanik, und als Gene­ral SAM FORD, Leiter der Lufttechnischen Nachrichten­dienstzentrums (ATIC) der US-Luftwaffe, am 29. Juli eine Pressekonferenz im Pentagon abhalten sollte, mußte er sich lange überlegen, was zu sagen war. »General SAMFORD saß hinter seinem breiten Walnußschreibtisch im Raum 3A138 und kämpfte mit seinem Gewissen«, schreibt RUPPELT, »Sollte er der Öffentlichkeit die Wahr­heit sagen? Nein, die Amerikaner würden in Panik ge­raten. Die einzige Möglichkeit war, die UFOs zu banali­sieren.«

 

Die Pressekonferenz war die größte seit Ende des 2. Weltkrieges. General SAMFORD versuchte hunderten Reportern klarzumachen, die UFOs über Washington seien nichts anderes als Radarstörungen gewesen, her­vorgerufen durch eine Temperaturinversion. Die visuel­len Beobachtungen wurden dabei ebenso ignoriert wie der Umstand, daß die Inversion in keiner dieser beiden Nächte bei über einem Grad lag - viel zu gering also, um Radarstörungen hervorzurufen.

 

SAMFORDs Erklärung stand zudem in krassem Wider­spruch zu den Beteuerungen der Radarexperten. »Ich kann mit Sicherheit sagen, daß sie Kreisbewegungen ausgeführt haben«, erklärte der Chef der Flugkontrolle BARNES, »die kein uns bekanntes Luftfahrzeug aus­führen könnte. Meiner Meinung nach könnte auch kein natürliches Phänomen diese Flecken auf unserem Ra­dar erklären.« Die Blips stammten eindeutig von festen Körpern, sie waren nicht verwischt, wie man es bei Wet­terphänomenen kannte. Die Größe der UFOs hatten die Radarkontrolleure nach den Bläschen auf gute 35 - 70 Meter geschätzt. »Jeden Tag bedienen diese Leute - gute Radartechniker - ihr Radar, um tausende Menschen sicher auf dem Washingtoner Flughafen landen und star­ten zu lassen, und mit einer solchen Verantwortung soll­ten sie ein echtes Ziel von wettberdingten Flecken un­terscheiden können«, meinte Hauptmann RUPPELT, »und so stuften wir die National Airport-Sichtungen als 'Unbekannte' ein.«

 

Wie Capt. RUPPELT waren nicht alle Luftwaffenan­gehörige mit der offiziellen Stellungnahme von Capt. SAMFORD einverstanden. »Eine Gruppe meinte, wir hät­ten jetzt genug Beweise, um eine offizielle Stellungnah­me damit zu untermauern, die besagte, daß die UFOs real sind und, um genau zu sein, nicht von dieser Erde stammen«, schreibt RUPPELT in seinem Buch. Hohe Luftwaffenoffiziere meinten, man müsse einige gute Be­richte freigeben, um die Öffentlichkeit mit den Tatsa­chen vertraut zu machen. Niemand wußte nach der Was­hington-Demonstration, was der nächste Schritt im Ope­rationsplan der UFOs wäre - und sicher ist sicher. Den Ex-Marinemajor und UFO-Forscher Donald E. KEYHOE lud man ins Pentagon und übergab ihm einige Berich­te aus militärischen Quellen. In einem Schreiben an KEYHOEs Verleger Henry Holt & Co. bestätigte Luft­waffensprecher Albert M. CHOP: »Wenn die offensicht­lich gesteuerten Flugmanöver, von denen viele kompe­tente Beobachter sprachen, zutreffen, so ist die einzig verbleibende Erklärung die ihrer interplanetarischen Her­kunft.« (Siehe auch: Hesemann, UFOs: DIE BEWEISE, München (Hesemann-Verlag) 1989).

 

Die Zahl der Sichtungen stieg beharrlich, und es schien, als wollte die UFO-Invasion kein Ende nehmen. Allein im Juni waren bei der Luftwaffe 250 Sichtungen offiziell ge­meldet worden. Das UFO-Untersuchungsprojekt BLUE BOOK der Luftwaffe hatte jetzt über 2000 Sichtungsbe­richte in seinen Akten, von denen 25 % als »UNBEKANNT« eingestuft wurden. Damit hatte das Phänomen freilich eine Dimension bekommen, die auch für andere Dienst­stellen interessant wurde. Bereits im September schal­tete sich Amerikas allmächtiger und berüchtigter Ge­heimdienst CIA (Zentraler Nachrichtendienst) in die offi­ziellen Untersuchungen ein, um »zu prüfen, ob das Pro­blem der 'Unidentifizierten Flugobjekte' oder 'fliegenden Untertassen' die nationale Sicherheit bedroht und auf diese Frage hin angemessene Untersuchungen und Nachforschungen betrieben werden.« Eine Reihe von CIA-Dokumenten aus diesem Zeitraum ist 1977 von US-Präsident Jimmy CARTER freigegeben worden. Da wir sie bereits in unserem Buch »UFOs: DIE BEWEISE« repro­duziert haben, genügt es, hier auszugsweise zu zitieren.

 

Am 11. September 1952 berichtete Marshall CHADWELL, Vize-Direktor der wissenschaftlichen Abteilung des CIA dem Direktor des CIA, daß »ein weltweites Meldesystemeingerichtet worden ist und alle führenden Luftwaffenba­sen Befehl erhielten, unidentifizierte Flugobjekte abzu­fangen. (...) 'Fliegende Untertassen' bringen zwei Gefahrenmomente mit sich. Das erste ist die psychologische Wirkung auf die Massen und das zweite die Verwund­barkeit des Luftraums der Vereinigten Staaten. (...) Vom praktischen Gesichtspunkt aus empfehlen wir... eine lan­desweite Politik ins Leben zu rufen, was der Öffent­lichkeit über dieses Phänomen gesagt werden kann. Basierend auf unseren Forschungsprogrammen sollte der CIA eine Politik der öffentlichen Information entwickeln und vor dem Nationalen Sicherheitsrat empfehlen, die das Risiko einer Panik auf ein Minimum beschränkt.«

 

Das bedeutete, mit den Worten Major KEYHOEs, »eine gerissene und rücksichtslose Zensur, um den Glauben der Öffentlichkeit an die UFOs auszurotten. Zu diesem Zweck arrangierte der CIA ein Treffen von Luftwaffen­vertretern und Wissenschaftlern im Pentagon zu einer geheimen Analyse des UFO-Beweismaterials ... übri­gens waren die vom CIA ausgesuchten Wissenschaft­ler bekannte Skeptiker. Die meisten von ihnen wußten so gut wie gar nichts von UFOs und hielten das Thema für Unsinn. Da der CIA mit allen Vollmachten ausge­stattet war, konnte er Beweismaterial zurückhalten oder zurechtbiegen, wie es ihm gefiel. Über den Erfolg einer solchen Sache hatte die CIA-Führung keine Zweifel.«

 

Dieses Treffen fand vom 14. bis 18. Januar 1953 unter der Leitung von Dr. H.P. ROBERTSON von der Univer­sität von Kalifornien statt, nach dem es auch das »Robertson-Panel« genannt wurde. Der Zeitpunkt war gut gewählt. Anfang November war ein neuer, republi­kanischer Präsident gewählt worden, General Dwight D. EISENHOWER. Ende Januar sollte EISENHOWER vereidigt werden. Bis dahin galt es, dem Präsidenten eine neue, erfolgreiche Politik vorzuschlagen. Bereits am 18. November 1952 hatte CIA-Direktor Admiral Roscoe HILLENKOETTER in einem Einweisungspapier für den neugewählten Präsidenten zum UFO-Thema erklärt: »Implikationen für die Nationale Sicherheit sind in erster Linie dadurch gegeben, daß die Motive und letztendli­chen Intentionen dieser Besucher noch völlig unbekannt sind. Hinzu kommt ein auffälliges Ansteigen der Auf­klärungsflüge dieser Schiffe in der Zeit von Mai bis in den Herbst dieses Jahres, die zu der ernsten Sorge führ­ten, daß neue Schritte bevorstehen. Aus diesen Grün­den, aber auch aus offensichtlichen internationalen und technologischen Beweggründen und der dringenden Not­wendigkeit, eine Panik um jeden Preis zu verhindern, bleibt die Majestic 12-Untersuchungskommission ein­mütig bei der Auffassung, daß strengste Sicherheits­vorkehrungen auch und ohne Unterbrechung von der neuen Administration fortgesetzt werden müssen.«

 

Am »ROBERTSON-Panel« nahmen 5 Wissenschaftler und 5 CIA-Agenten teil. Am letzten Tag verabschiedete der Ausschuß ein »ERZIEHUNGSPROGRAMM« für die Öffentlichkeit, das »unter Beteiligung aller betroffenen Regierungsstellen zwei Hauptziele verfolgen soll: Schu­len und Banalisieren. Das Ziel der Banalisierung wäre eine Reduzierung des öffentlichen Interesses an den 'fliegenden Untertassen' und könnte durch die Mas­senmedien wie durch Fernsehen, Film und Artikel er­reicht werden. Die Basis dafür wären tatsächliche Fäl­le, die Verwirrung stifteten, dann aber erklärt wurden. Wie bei Zauberkunststücken ist weniger Interesse vor­handen, wenn das 'Rätsel' bereits gelöst wurde. (...) Die nationalen Sicherheitsbehörden sollten sofort alle nöti­gen Schritte einleiten, um den unidentifizierten Flugob­jekten den Sonderstatus, die Aura des Geheimnisvol­len, zu nehmen, den sie erlangt haben.«

 

»Wir wurden angewiesen, bei einer landesweiten We­gerklärungskampagne mitzuarbeiten«, erklärte Luftwaf­fen-Pressesprecher Albert M. CHOP dazu, »Artikel in Zeitungen zu bringen und Interviews zu geben, um UFO- Berichte lächerlich zu machen.« Capt. RUPPELT ergänzte:»Und das war nicht einmal das Schlimmste. Uns wur­de befohlen, Sichtungen wenn irgend möglich geheim­zuhalten, oder, wenn ein Bericht vorschnell an die Öf­fentlichkeit gekommen ist, ihn wegzuerklären - auf je­den Fall alles zu tun, um ihn so schnell wie möglich aus der Welt zu schaffen. Wenn uns keine plausible Erklärung einfällt, sollten wir einfach die Zeugen lächerlich ma­chen.« In den nächsten Monaten kündigten CHOP und RUPPELT ihren Dienst bei der Luftwaffe.

 

Doch die CIA-Politik der »Banalisierung« oder Lächer- lichmachung war nur zu erfolgreich. Wie erfolgreich tatsäch­lich, entnehmen wir einem offenen Brief der Initiative »Gerechtigkeit für Militärisches Personal« J.M.P. vom 4. September 1987 an den damaligen US-Präsidenten Ronald REAGAN: »Die nationale UFO-Banalisierungskampagne, die vom CIA 1953 angeordnet wurde, fabrizier­te Bücher und infiltrierte die Presse mit hunderten Arti­keln, um das UFO-Thema mit einer Atmosphäre der Lächerlichkeit zu umgeben durch falsche 'UFO-Kontakte' und offensichtliche 'UFO'-Schwindel. Diese Kam­pagne, die noch immer stattfindet, infiltrierte führende zivile UFO-Forschungsgruppen mit CIA-Agenten, um sie durch gezielte Manipulationen lächerlich zu machen oder ihre Bemühungen in Richtung 'anderer Erklärungen' zu lenken. Diese Vertuschungspolitik war erfolgreicher, als der CIA es sich je erwartet hatten, dank der brillanten Manipulation der Presse durch die Verulkungs-Strategie. Die etablierte Presse, aus Angst, sich lächerlich zu machen, erwies sich als nur allzu leichtgläubig für ,offi­zielle Stellungnahmen'.«

 

Wenn Sie sehen wollen, wie diese Politik der Lächerlichmachung des UFO-Phänomens noch immer erfol­greich funktioniert, werfen Sie nur einen Blick in die nächste Zeitung - oder warten Sie die Kritiken zu die­sem Buch ab. Wir erlebten es das letzte Mal am eige­nen Leib in Form der ebenso ignoranten wie irre­führenden Presseberichte über die Frankfurter UFO-Konferenz im Oktober 1989. Es ist kein Wunder, aber das erklärte Ziel dieser Politik, daß sich deshalb kein ernsthafter Wissenschaftler erlauben kann, sich für das UFO-Thema einzusetzen - er würde einfach lächerlich gemacht werden.

 

Als Fred STECKLING einmal einen US-Regierungsan­gestellten nach den Gründen für diese massive Politik der Geheimhaltung fragte, erhielt er die lakonische Ant­wort: »Es sind politische, religiöse und wirtschaftliche Gründe«. Der NATO-Major Hans C. PETERSEN analy­sierte diese ausführlicher:

 

1. Das monetäre System würde zusammenbrechen - keine Machtgruppe der Welt würde das erlauben.

2. Alle Religionen müßten umdenken, denn die Wahr­heit ist sehr viel einfacher, als die Kirchen sie uns ge­lehrt haben. Das heißt, die Kirchen und religiösen Füh­rer würden ihre Macht und ihren Einfluß auf die Men­schen verlieren. Keine Kirche will das.

3. Unsere Energieversorgung würde verändert, denn wir würden eine Energiequelle kennenlernen, die un­sere Welt nicht verschmutzt. Zur selben Zeit aber wür­den die multinationalen Ölkonzerne, die Atomlobby etc. ihre Abnehmer und damit ihre Macht verlieren. Wenn man bedenkt, wie weit die Kontrolle dieser Kon­zerne geht, erkennt man das Ausmaß der Gegen­partei.

4. Unsere Politiker natürlich selbst - die Menschen der Erde würden erkennen, daß sie eine Menschheit sind und daß die nationalen Grenzen als Relikte einer zu überwindenden Vergangenheit keine Bedeutung mehr haben. Wer vertraut noch auf unsere politischen Füh­rer, wenn offensichtlich wird, daß sie uns über Jahr­zehnte hin belogen haben, um ihre Macht zu wah­ren?

 

Die netteste und treffendste Formulierung als Antwort auf die Frage, warum es diese Politik der Geheimhaltung noch immer gibt, gab uns Mathias BRÖCKERS von der Berliner Tageszeitung TAZ in seinem Bericht über die Frankfurter UFO-Konferenz: »...heute wie damals haben die Regierungen der Welt schon aus Selbsterhaltungs­gründen kein Interesse, die Anwesenheit einer techno­logisch und geistig überlegenen kosmischen Autorität zuzugeben. Wer hörte schon noch auf einen Erdenkloß wie Helmut KOHL, wer auf unsere Nobelpreisträger und hochmögenden Experten, wenn plötzlich ein himmlischer kleiner Grauer im Fernsehen von den Gesetzen und Re­geln auf Reticula und von der Geschichte des Kosmos erzählte? Kein Schwein, und deshalb müssen UFOs auch in Zukunft auf der Loch-Ness-Ebene abgehandelt wer­den - die Existenz von Außerirdischen ist subversiv und radikal und stößt alles, was zweitausend Jahre Wissen­schaft und Evolutionsforschung an 'harten Fakten' er­bracht haben, über den Haufen. Und wer will sich als so­genannte Krone der Schöpfung schon damit abfinden, daß das Übernatürliche vielleicht gar nicht übernatürlich ist, sondern wir hingegen schlicht und ergreifend unter­natürlich.«

 

 

 


(1)

 

USA, 1950 - 1953 Der erste Kontakt: Die Pioniere

 

 

 

20. November 1952:

 

GEORGE ADAMSKI - Der erste Kontakt

 

Am 24. November 1952 erschien in der PHOENIX GA­ZETTE, dem Lokalblatt der Stadt Phoenix im US-Staat Arizona, ein großaufgemachter Artikel über die erste Be­gegnung von Bewohnern zweier Welten. Dr. George Hunt WILLIAMSON, ein angesehener Ethnologe und Kul­turanthropologe der University of Arizona, berichtete in diesem Beitrag davon, wie er Zeuge wurde, als der Kalifornier George ADAMSKI in der Wüste mit einem Außer­irdischen kommunizierte, dessen Raumschiff in der Nähe gelandet war.

 

Dem ersten Anschein nach handelte es sich dabei um eine von vielen »Nahbegegnungen der Dritten Art«, wie sie seitdem von tausenden Menschen aus allen Teilen der Welt geschildert wurden. Aber - es war die erste Be­gegnung dieser Art, und sie sollte eine Lawine auslö­sen. Ein Korrespondent übersandte den Artikel dem bri­tischen Schriftsteller Desmond LESLIE, der gerade ein Buch über UFO-Besuche in der Vergangenheit vollen­det hatte. LESLIE war auf Anhieb von der Geschichte fasziniert, schrieb ADAMSKI, bat um nähere Informa­tionen. Dem Antwortbrief lag eine Handvoll Fotos bei, die ADAMSKI schon in den Jahren zuvor aufgenommen hatte, mit der Erlaubnis, sie unentgeltlich im Buch zu verwenden. Später schickte Adamski ihm noch seinen Bericht über seinen ersten Kontakt, mit der bescheide­nen Bitte, ob LESLIE ihn nicht irgendwo in England ver­öffentlichen könnte. LESLIE schlug eine Publikation in seinem Buch vor. Das Resultat war das Buch »FLIE­GENDE UNTERTASSEN SIND GELANDET« (FLYING SAUCERS HAVE LANDED) von LESLIE und ADAMSKI, das zum Welterfolg mit Millionenauflage wurde.

 

George ADAMSKI war damit zur ersten Person gewor­den, die offen über eine Begegnung mit Besuchern aus der anderen Welt berichtete, und natürlich geriet er da­mit in das Kreuzfeuer schärfster Angriffe voreingenom­mener Kritiker. Das verschärfte sich noch, als er 1955 ein zweites Buch mit noch unglaublicheren Behauptun­gen veröffentlichte »IM INNERN DER RAUMSCHIFFE« (INSIDE THE SPACESHIPS) und behauptete, an Bord außerirdischer Weltraumschiffe in den erdnahen Welt­raum gereist zu sein. Dabei sei bemerkt, daß es sich bei den meisten Attacken gegen den »Weltraummann« um simple Verleumdungen und Unterstellungen ohne realen Hintergrund handelt, auf die hier einzugehen nicht der Mühe lohnt. Aber wer war George ADAMSKI wirklich?

 

Geboren wurde ADAMSKI am 17. April 1891 in Polen. Ein Jahr nach seiner Geburt emigrierte sein Vater in die Vereinigten Staaten, und ein Jahr später, nachdem er Arbeit und eine Wohnung in Dunkirk/ New York ge­funden hatte, holte er seine Frau und seinen zweijährigen Sohn nach. Während der Überfahrt geschah etwas Selt­sames. Ein Mann, den die Familie nie zuvor gesehen hatte, nahm sich der beiden Emigranten an, zeigte dem kleinen George das Schiff und sprach lange mit seiner Mutter. Jahre später sollte dieser Mann die Familie be­suchen und vorschlagen, George auf eine besondere Schule in Tibet zu schicken. Die Adamskis waren arm und hatten kaum genug Geld, ihren Sohn eine New Yorker Schule besuchen zu lassen, und so war ihnen dieses mit keinerlei Kosten verbundene Angebot sehr willkommen. Die drei Jahre in Tibet haben GEORGE ADAM­SKI erstmals in eine tiefe Phi­losophie eingeweiht, die fortan sein Leben prägte. Nachdem er 1913 in die Army eingezo­gen und 1919 ehrenhaft ent­lassen wurde, und nachdem er Weihnachten 1917 Mary A. SHIMBERSKY geheiratet hat­te, reiste er in den folgenden Jahren quer durch die Verei­nigten Staaten, übte verschie­dene Berufe aus und versuch­te, mehr über seine Mitmen­schen und ihre Probleme zu lernen. 1930 ließ er sich in Laguna Beach/Californien nieder und beschloß, sich fortan nur noch dem Studium der Philosophie zu wid­men. ADAMSKI gründete eine Gruppe, die er »THE ROYAL ORDER OF TIBET« nannte, hielt Vorträge in ganz Südkalifornien und sprach in den Radiostationen KFOX/ Long Beach und KMPC/ Los Angeles.

 

1944 zog er mit einigen Freunden nach Palomar Gar­dens/ Cal., an die Hänge des Mount Palomars, in un­mittelbarer Nähe des berühmten Observatoriums. Zum Lebensunterhalt hatte die Gruppe ein kleines Ausflug­scafe eingerichtet, das Alice K. WELLS leitete, und in dem ADAMSKI oft verkehrte und sprach. Der Umstand, daß er in Stoßzeiten auch mal im Cafe mithalf, brachte ADAMSKI später den Ruf ein, er sei von Beruf »Hamburgerbrater« - nur ein Beispiel dafür, wie seine Gegner argumentierten.

 

 

Als ihm seine Freunde ein kleines Teleskop schenkten, widmete er einen großen Teil seiner Freizeit der Astro­nomie. Schon in Tibet hatte er gelernt, daß das Univer­sum bewohnt ist, und in vielen Vorträgen setzte er sich mit dieser Frage auseinander. Daß jedoch jene Fremden von den anderen Planeten auch die Erde besuchen könn­ten, auf diese Idee war ADAMSKI damals noch nicht ge­kommen - die riesigen Entfernungen im Weltall erschienen ihm unüberbrückbar.

 

Am 9. Oktober 1946 konnte er ein riesiges, zigarrenförmiges Objekt beobachten, das bewegungslos am Him­mel schwebte, bevor es sich dann langsam in Richtung Süden in Bewegung setzte. Wenige Minuten später wur­de das UFO von tausenden Bewohnern der südkalifor­nischen Stadt San Diego gesehen, die südlich von Mo­unt Palomar lag, erfuhr ADAMSKI am nächsten Morgen aus Zeitung und Radio. Einige Tage später diskutierten im Cafe von Palomar Gardens einige Armeeoffiziere das Phänomen, und auf ADAMSKIs Nachfrage hin bestätigten sie ihm, daß es sich um kein irdisches Flugobjekt ge­handelt haben könnte. Als dann ein Jahr später die »Flie­genden Untertassen« durch die Weltpresse geisterten, war für ADAMSKI die Sache klar, und er beschloß, mit seinem Tele­skop den Himmel nach diesen Objekten abzusuchen und sie, wenn möglich, zu fotografieren. Als Ausgangspunkt für seine Beobachtungen diente ihm der Mond, da es ihm logisch er­schien, daß der Erdtrabant Be­suchern aus dem Kosmos als Basis diente. In den folgenden Jahren bis 1952 schoß er hun­derte Fotos, die teilweise auch veröffentlicht wurden.

 

 

Von da an beobachtete er bei Wind und Wetter den Himmel und will bis 1952 über 500 Fo­tos von merkwürdigen Himmel­sphänomenen gemacht haben, von denen aber nur 20 deutlich genug waren, um klar als fremde Raumschiffe identifiziert zu werden. Wer sich über die Vielzahl von Beobachtungen wundert, sei auf unser Buch »UFOs: DIE BEWEISE« verwiesen, in dem wir zwei ähnliche Fälle systematischer Himmelsbeob­achtung dokumentieren:

 

*  Die von 1973 - 1983 durchgeführte Studie der SOU­THEAST MISSOURI-Universität unter Leitung von Prof. Harley RUTLEDGE, die mit einem Team von 40 Wis­senschaftlern in diesem Zeitraum 178 unbekannte Flug­objekte ortete.

 

*  Die private Studie von Mars DAME aus Hagen/ NRW, der zwischen 1977 und 1982 115 UFOs beobachtete und teilweise filmte oder fotografierte. DAMEs Filmauf­nahmen, deren Echtheit wir gründlich überprüft haben, zeigen - genauso wie einige der ADAMSKI-Aufnahmen - u.a. zigarrenförmige Mutter-Raumschiffe, die kleine Späher entlassen.

 

Seltsame »Lichter« und scheibenförmige Flugobjekte auf dem Mond und zwischen Erde und Mond, wie sie Adam­ski dutzendfach fotografierte, wurden auch von Astro­nomen beobachtet. 1968 gab die US-Raumfahrtbehörde NASA einen »Chronologischen Katalog berichteter Mondereignisse« heraus, in dem 579 solcher Phänomene registriert sind.

 

ADAMSKI gelangen die bis dahin klarsten UFO-Fotos, darunter Aufnahmen gewaltiger, zigarrenförmiger »Mut­terschiffe«, die kleine »Späher« entlassen, und wie sie seitdem in der ganzen Welt gesichtet und fotografiert wurden, u.a. auch von Piloten und Militärs.

 

1940 gab George ADAMSKI in einer kleinen Auflage die Druckschrift »PIONEERS OF THE SPACE« heraus, in der er sich in Form einer »work of fiction« mit dem The­ma der außerirdischen Besuche auseinandersetzte. Er verwendete dabei viel von dem, was er in Tibet über die »Welt­raumbrüder« erfahren hat. Wie er später von den Außerirdi­schen erfuhr, wurde er von ih­nen zur Herausgabe dieses Bu­ches inspiriert, um die Reakti­on der Öffentlichkeit auf die Idee fremder Besuche zu testen.

 

Da die Reaktion positiv war, be­gann ADAMSKI, Vorträge über die »fliegenden Untertassen« zu halten. Am 21.03.1950 sprach er vor dem »Everyman's Club« in La Mesa/ Cal., wo ein Reporter des »SAN DIEGO JOURNAL« anwesend war. Am 04.04.1950 nahm sich die »SAN DIEGO TRIBUNE SUN« ebenfalls der Thema­tik an. ADAMSKI war bekannt geworden. Der am mei­sten beachtete Artikel jedoch war ADAMSKIs »I PHOTOGRAPHED SPACE SHIPS«, den das amerikanische grenzwissenschaftliche Magazin »FATE « im Juli 1951 publizierte.

 

 

 

 

 

1951 erreichten die ersten Meldungen über UFO-Lan­dungen in der kalifornischen Wüste die Öffentlichkeit, und ADAMSKI verspürte den Drang, mit diesen Wesen in Kontakt zu treten, die offensichtlich Besucher aus ei­ner anderen Welt waren. Nicht selten fuhr er in die Wü­ste in der Hoffnung, endlich die Antwort auf so viele Fragen zu bekommen. Öfter begleiteten ihn Freunde dabei, und als er die Ehepaare BAILEY und WILLIAM­SON aus Arizona kennenlernte, nahm er sie auf einige Fahrten mit. WILLIAMSON hatte bereits selbst versucht, über Amateurfunkeinrichtungen mit Außerirdischen in Kontakt zu kommen, und tatsächlich ist der Gruppe bei einem solchen Kommunikationsversuch der 20. November 1952 angekündigt worden.

 

 

So fuhr die Gruppe am 20. November 1952 in die Wü­ste von Kalifornien. 16 Kilometer hinter Desert Center, CA., auf der Landstraße nach Parker/ Arizona hielten sie an, legten eine Picknick-Pause ein. Nach einiger Zeit intensiver Himmelsbeobachtung bemerkten sie ein zigarrenförmiges Raumschiff, das am Himmel schweb­te. Frau BAILEY versuchte, es zu filmen, war aber zu aufgeregt, um die Kamera ruhig zu halten.

 

Als wenig später eine »Untertasse« auftauchte, wurde sie gleich von einem Düsenjäger der US-Luftwaffe verfolgt, woraufhin sie am Horizont verschwand. ADAMSKI trenn­te sich von der Gruppe, ging in einen Canyon hinein, ver­schwand aus der Sichtweite seiner Freunde. Bald jedoch hatte man ihn mit dem Fernrohr wieder aufgespürt.

 

Am Eingang zu einer kleinen Schlucht bemerkte ADAM­SKI einen Mann, der ihn mit einer Handbewegung auf­forderte, zu ihm zu kommen. Als ADAMSKI auf ihn zu­ging, bemerkte er, daß dieser Mann ganz gewiß kein ge­wöhnlicher Mensch sein konnte. Er war 1,65 Meter groß, trug langes, sandfarbenes Haar und war mit einem brau­nen Overall bekleidet. ADAMSKI war beeindruckt von der Schönheit und Ausstrahlung dieses Fremden. Nach einer Begrüßung versuchten beide Männer, sich in ei­ner Mischung aus Telepathie und Zeichensprache zu verständigen. Dabei erfuhr ADAMSKI:

 

 

*   Der Fremde kam von der Venus.

*   Er kam in friedlicher Ab­sicht und war an Erd­strahlung interessiert.

*   Sein Besuch hing mit den Atombombenexplosionen zusammen, die offenbar den erdnahen Weltraum in Mileidenschaft ziehen.

*   Die »Untertassen« werden von großen »Mutterschif­fen« in die Erdatmosphäre gebracht.

*   Beim UFO-Antrieb herrscht das Prinzip von Abstoßung und Anziehung vor, von Magnetismus und Gravitaton.

*   Die Außerirdischen glauben an einen »Schöpfer des Alls«.

*  Auf den anderen Planeten lebt man nach den Geset­zen des Schöpfers.

*   Es kommen Besucher von verschiedenen Planeten.

*   Raumflug ist keine Seltenheit im Weltall.

*   Es sind UFOs abgestürzt. (Siehe: UFOs: DIE BEWEISE)

*   Die Menschengestalt ist universal

*                   Auch Außerirdische sterben - wissen aber, daß der Geist unsterblich ist und weiterlebt.

 

Der Außerirdische führte ADAMSKI zu seinem Raumschiff, das über dem Boden schwebte. Er bat ihn noch um einen seiner Filme, den er zurück­zubringen versprach. Dann stieg er in das UFO, das startete und schnell am Himmel verschwand. ADAMSKI ging zu seinen Freunden zurück, still, nachdenklich, holte sie an die Landestelle. Dr. WIL­LIAMSON bemerkte Fußspuren des Außerirdi­schen und nahm Gipsabdrücke von ihnen - seine Schuhsohlen waren bedeckt mit geheimnisvollen Zeichen und Symbolen, mit deren Interpretation er sich in seinem Buch »OTHER TONGU ES - OTH ER FLESH« (Amherst, Wise. 1953) auseinandersetzt.

 

 

 

 

Sechs Zeugen hatte ADAMSKI für diesen seinen ersten Kontakt, sechs Zeugen, die wenig später die Korrekt­heit seines Berichtes eidesstattlich bestätigten:

 

»Wir, die Unterzeichnenden, schwören feierlich, daß wir den Bericht über den persönlichen Kontakt George Adamskis mit einem Mann von einer anderen Welt, hier­hergekommen in seinem 'Fliegende-Untertassen'-Scoutschiff, gelesen haben, und daß wir als Zeuge dabei­gewesen sind, wie es im Bericht steht.

 

Gezeichnet: Alfred C. Bailey Betty

Bailey George H.

Williamson Betty G.

Williamson Alice K.

Wells Lucy McGinnis«

 

 

Diese eidesstattliche Erklärung wurde notariell beglaubigt. Aber wir haben noch weitere Zeugen für diesen Kon­takt, die Piloten des Luftwaffen-Flugzeuges, das das UFO aufspürte und verfolgte. Am 18. Juli 1956 fragte Mr. Richard OGDEN auf Seattle/ Wash, bei der Luft­waffen-Dienststelle ATIC - zuständig für die UFO-Studien der Luftwaffe -, Wright Patterson-Luftwaffenbasis, Dayton/ Ohio an, ob der USAF Berichte über UFO-Ak' tivitäten am 20.11.1952 in der kalifornischen Luftwaffe vorliegen. Die Antwort vom 3. August 1956:

 

»Lieber Mr. Ogden,

als Antwort auf Ihr Schreiben ... legen wir eine Zusam­menfassung des Projekt Bluebook-Spezialberichtes Nr. 14 bei, der im Oktober 1955 freigegeben wurde. Der vollständige Bericht enthält alle Berichte, die bis heute eingegangen sind, einschließlich dem Bericht eines Air­force-Piloten vom 20. November 1952 aus dem Ge­biet von Desert Center, Kalifornien. (...)

(gez.) Wallace W. Elwood

1st Lt., USAF

Assistant Adjutant«

 

13. Dezember 1952: Der Außerirdische kehrt zurück

 

Der Venusier hielt sein Versprechen. Am 13. Dezember 1952 flog das »Scoutschiff«über ADAMSKIs Grund­stück, eine Hand warf den Film durch eine geöffnete Luke. ADAMSKI hatte die Gelegenheit, durch sein Tele­skop vier Fotos der »Untertasse«aufzunehmen, deren Durchmesser er auf 11 Meter schätzte - sie gehören bis dato zu den besten UFO-Fotos. Die Scheibe flog über Häuser und Bäume hinweg, bis sie schließlich wieder im Morgendunst verschwand. ADAMSKIs Nachbarn wa­ren Zeugen dieses Ereignisses, und dem Ex-Luftwaf­fensergeant Jarrold BAKER, der zu dieser Zeit bei Adam­ski in der Siedlung wohnte, gelang noch eine Aufnah­me der in vier Meter Höhe fliegenden Scheibe aus sie­ben Metern Entfernung.

 

Als ADAMSKI die abgeworfene Filmkassette entwickeln ließ, war er selbst wohl am meisten über das Ergebnis erstaunt: Auf einem Negativ waren seltsame Hierogly­phen zu sehen, Schriftzeichen oder Symbole, die, wel­che Botschaft sie auch immer enthalten mochten, für ADAMSKI ein Rätsel darstellten.

 

Später erfuhr ADAMSKI, daß diese Zeichen Informatio­nen über vergangene Zivilisationen der Erde enthalten und daß wir sie erst dann vollständig verstehen würden, wenn wir reif genug dazu wären. Tatsächlich veröffent­lichte der französische Amazonasforscher Prof. Marcel HOMET 1958 in seinem Buch »Die Söhne der Sonne« ähnliche Schriftzeichen, die er an der PIEDRA PINTADA in Zentralbrasilien entdeckte, einem Felsmonolithen, der mit zahlreichen uralten Petroglyphen der alten Eingebore­nenkulturen bedeckt ist. In meinem Buch »Jenseits von Roswell«zeige ich anhand der Untersuchung von 26 prähi­storischen Petroglyphen und der frühesten Alphabete nach, daß es sich bei der ADAMSKI-Botschaft höchst­wahrscheinlich um die Schrift der »Götter« handelt - die Wurzel aller alphabetischen Schriften.

 

 

 

Tatsächlich beweisen glaubwürdige Sichtungen und aut­hentische Fotografien und Filme identischer Objekte des sog. »ADAMSKI-Typus«die Echtheit der ADAMSKI-Fotos vom 13. Dezember 1952.

 

 

 

Ein halbes Jahr, bevor »FLIEGENDE UNTERTASSEN SIND GELANDET «mit ADAMSKIs Fotos und Bericht erschi­en, am 09.02.1953, wurde über Franklin, Virginia, eine Flotte UFOs desselben Typs beobachtet. Die glocken­förmigen Raumschiffe hatten einen Durchmesser von 11 Metern, bestanden aus einem silbrigen Metall und schimmerten rötlich. Die US-Luftwaffe verfolgte sie, nachdem hunderte Bewohner Meldung erstatteten, eine Panik drohte. Im November 1953 wurden dieselben Ob­jekte von sieben Mitgliedern der »BRITISH ASTRONO­MICAL SOCIETY«über Norwich, Norfolk in England ge­sichtet. Am 15. Februar 1954 fotografierten zwei kleine Jungen, der 13-jährige Arztsohn Stephen DARBISHIRE und sein 9-jähriger Cousin, eine glockenförmige Unter­tasse. Dummerweise war die Kamera auf nah einge­stellt, wurden die Aufnahmen unscharf. Die beiden Jun­gen wurden von der Royal Airforce verhört und von Prinz Philipp, der Hobby-UFO-Forscher ist, empfangen. Der britische Techniker Leonhard G. CRAMP bewies durch Orthogonalprojektion, daß die Adamski- und die Coniston-Untertasse in Form und Proportion völlig identisch waren. Am 23. Juli 1966 filmten John SHEETS und sein Chef auf dem Weg zu einem lokalen Baseball-Spiel nahe Lost Creek im US-Staat Virginia ein »Adamski«-UFO. Zwei Jahre später, Anfang 1968, filmte ein wartender Passagier ein fast identisches Objekt über dem Benedum-Flughafen von Bridgeport, West Virginia. Ende März 1968 fotografierte der Geophysiker Ing. Fritz Van NEST südlich von Kanab/ Utah ein gräuliches, summend Ob­jekt in Glockenform. Er zeigte die Aufnahmen seinem Freund, Prof. Donald MENZEL, einem fanatischen UFO- Gegner, der in seinem 1963 erschienenen Buch »The World of Flying Saucers«behauptet hatte, ADAMSKI hät­te eine Hühner-Brutmaschine als Modell für »sein«UFO benutzt. Verständlicherweise reagierte MENZEL äußerst irritiert auf den Vorfall.

 

 

 

 

Tatsächlich sind, unabhängig von diesen gewiß unmög­lich »zufälligen«Similaritäten, auch anerkannte amerika­nische Fotoexperten zu dem Schluß gekommen, daß ADAM­SKIs Fotos authentisch sind. In einer offiziellen Diskussi­on von US-AIRFORCE-Reserveoffizieren am 1. Juni 1953 zum Thema der »fliegenden Untertassen« unter Leitung des Ex-AIRFORCE-Pressesprechers Albert M. CHOP wurden auch die ADAMSKI-Fotos behandelt. Dabei er­klärte der Fotoexperte Pev MARLEY, der als Fotograf für die Luftwaffe gearbeitet hat, daß es sich bei diesen Auf­nahmen nicht um Fälschungen handeln könne und daß die Schatten auf der Untertasse in hohem Grade mit den Schatten am Boden korrespondieren. Joseph MANSOUR, der Chef der JETEX-Model Aircraft, bestätigte, daß es keine Aufnahmen von einem Modell wären, sondern von einem großen Objekt mit mehr als 10 Metern Durchmes­ser. Wendelle C. STEVENS erklärte in seinem Bericht über »BELL-SHAPED UFOS«(Glockenförmige UFOs), daß eine Untersuchung der Adamski-Fotos durch ein Labor für Spezialeffekte in den Studios des Hollywood-Giganten MGM (Metro-Goldwyn-Meier) ergab, daß zwar Modelle gebaut und Lichteffekte simuliert werden können -es aber unmöglich ist, den Entfernungseffekt zu simulieren, den die Bilder aufweisen.

 

Was für seine »Untertassen«-Aufnahmen gilt, gilt eben­falls für seine Teleskopbilder der zigarrenförmigen »Mut­terschiffe«, die - wie auf vorheriger Fotoserie vom 5. März 1951 - kleinere »Scoutschiffe«entlassen.

 

Einen ähnlichen Vorgang hat Mars DAME aus Hagen/ NRW am 4. Juni 1980 bei Tag gefilmt - eine gründliche Auswertung der Einzelsequenzen seines Filmes belegt, daß drei kugelförmige Objekte der Reihe nach aus dem zigarrenförmigen Mutterschiff schießen. Ein ähnlicher Vor­gang ist bereits auf einem 1561 (!) in Nürnberg heraus­gegebenen Flugblatt dargestellt. Eine »Zigarre« der klas­sischen Form konnte DAME zudem am 19. Februar 1980 bei Nacht filmen - das Mutterschiff leuchtete weißlich.

 

Am 3. Juli 1967 fotografierte Joseph L. FERRIERE in Cumberland/ Kanada ein graues, zigarrenförmiges Raumschiff, das eine Scheibe entließ. Ein weiteres »Mutterschiff«wurde 1978 über dem Onega-See in der Sowjetunion aufgenommen. Aus der Luft nahm Inake OSES, Experte für Luftfotografie, am 13. Februar 1968 eine Zigarre über Venezuela auf... und auch diese Rei­he nimmt kein Ende. Tatsächlich zeigen schon brasi­lianische Höhlenmalereien zigarrenförmige Objekte. 1880 beobachtete M. TRECUL, Mitglied der Academie Francaise, eine kleine Scheibe, die »eine riesige Luft­zigarre mit zugespitzten Enden«verließ.

 

 

 

1953 ordnete das Pentagon eine systematische Unter­suchung des Himmels mit Teleskop und Kamera an, die unter Leitung von Prof. Clyde TOMBAUGH stand und den Namen PROJECT SKYSWEEP (Himmelsjagd) trug. Die Besetzung - Prof. TOMBAUGH, Entdecker des Pla­neten Pluto, gehört zu den größten Astronomen unse­res Jahrhunderts - verdeutlicht, welch große Bedeutung diesem Projekt beigemessen wurde. Das Projekt hatte das Ziel, die außerirdischen Mutterschiffe im Erdorbit auf­zuspüren, von denen George ADAMSKI und zahlreiche Sichtungszeugen gesprochen haben. Offiziell sollten die Astronomen nach natürlichen kleinen Erdsatelliten suchen, die als Plattformen für spätere Raumfahrtun­ternehmungen gebraucht werden konnten. Tatsächlich war das Projekt erfolgreich. Zwei bisher unbekannte Erdsatelliten von einigen Kilometern Durchmesser konn­ten geortet werden. Im August 1954 berichtete die Zeit­schrift »AVIATION WEEK«davon, daß Prof. Dr. Lincoln LaPAZ, ein von der Regierung angestellter Experte für Meteorphänomene, festgestellt hat, daß diese beiden Objekte unbekannter Herkunft die Erde in 640 und 960 Kilometern Entfernung umkreisten. Ende 1954 ver­schwanden sie dann auf mysteriöse Weise, um 1957 genauso geheimnisvoll wieder aufzutauchen. Tatsäch­lich endeten auch ADAMSKIs Kontakte Ende 1954 und wurden erst 1957 - als die nächste UFO-Sichtungs­welle die USA überschwemmte - wieder aufgenom­men.

 

Die Kontakte

 

Seit dem 18. Februar 1953, so ADAMSKI in seinem zwei­ten Buch »Im Innern der Raumschiffe«, traf er sich mehr­fach mit Außerirdischen in Los Angeles und wurde von ihnen an Bord ihrer »Scoutschiffe«und in die großen Mut­terschiffe gebracht. Dort begegnete er kosmischen »Mei­stern«, erhielt umfangreiche Belehrungen und durfte auch mal einen Blick in den Weltraum und auf die Mon­doberfläche werfen, behauptete ADAMSKI. Verfolgen wir die wichtigsten Begegnungen:

 

18.02.1953: Von einem »heftigen inneren Drang«getrie- ben fährt ADAMSKI nach Los Angeles. In der Halle sei­nes Hotels wird er von zwei ihm unbekannten Männern angesprochen - zwei Außerirdischen, die unerkannt un­ter uns leben. Er fährt mit ihnen an den Stadtrand. Vor der »Untertasse«, die über dem Boden schwebt, trifft er jenen Venusier wieder, dem er bereits am 20.11.1952 begegnet war. Er wird an Bord eines Mutterschiffes ge­bracht, wirft einen ersten Blick in den Weltraum und be­gegnet einem Meister, der ihn belehrt und ihm Fragen beantwortet.

 

21.04.1953: Wieder treibt es ADAMSKI nach Los An­geles, wieder begegnet er den Außerirdischen in der Ho­telhalle, wieder wird er zu einem - diesmal größeren - Zubringerschiff gebracht, das ihn diesmal zu einem sa­turnischen Mutterschiff bringt. Ihm wird das Innere des Schiffes, darunter ein hochtechnisiertes Laboratorium, gezeigt, bevor ihn ein Meister empfängt.

 

 

01.09.1953: ADAMSKI trifft die beiden Außerirdischen in einem Kaffeehaus. Sie beantworten ihm eine Reihe von Fragen, nehmen ihn aber nicht an Bord eines Schiffes.

 

»Wenig später«: ADAMSKI wird wieder an Bord des ve­nusischen Mutterschiffes gebracht, begegnet zum zwei­ten Mal dem venusischen Meister.

 

23.08.1954: Der Abschied. ADAMSKI wird noch einmal an Bord des venusischen Mutterschiffes gebracht. Sei­ne außerirdischen Freunde erklären ihm, daß ihre Mis­sion auf der Erde vorerst beendet ist, sie auf ihren Hei­matplaneten zurückkehren werden. Gemeinsam mit dem Meister wird ein Abschiedsmahl eingenommen. ADAM­SKI wird der Heimatplanet der Außerirdischen und die Rückseite des Mondes gezeigt.

 

24.04.1955: ADAMSKI wird ein letzter Beweis für sei­ne Kontakte erlaubt. Ein Außerirdischer bringt ihn noch einmal in den Weltraum. Er läßt sich ADAMSKIs Pola­roid-Kamera erklären und fotografiert schließlich ADAM­SKI und seinen venusischen Freund ORTHON an den Luken eines Mutterschiffes von einem Scoutschiff aus, das vor dem Mutterschiff schwebt und dieses teilwei­se anstrahlt.

 

Tatsächlich beschrieb ADAMSKI Weltraumphänomene, die erst Jahre später durch die Beobachtungen der er­sten amerikanischen Astronauten bestätigt wurden. So beschrieb er den Weltraum 1953: »Höchst erstaunt sah ich, daß der Hintergrund des Weltraums völlig dunkel ist. Es zeigten sich jedoch um uns herum Erscheinun­gen, als ob Billionen und abermals Billionen Leuchtkä­fer da draußen herumflögen nach allen Richtungen, wie Glühwürmchen das tun.«Neun Jahre später, 1962, mel­dete Astronaut John GLENN »Glühwürmchen«, die sei­ne MERCURY-Kapsel umgaben: »Ich bin in einer Men­ge sehr kleiner Teilchen, die strahlend leuchten ... sie schwirren um die Kapsel... in allen Richtungen.«

 

Korrekt beschrieb ADAMSKI auch die Vorderseite des Mondes: »Ich war im höchsten Grad erstaunt, wie voll­kommen falsch unsere Ideen über den Mond, unseren nächsten Nachbarn, sind. Viele Krater sind in Wirklich­keit weite Täler, umgeben von zerklüfteten Gebirgen, die entstanden sind durch furchtbare Umwälzungen im In­nern des Mondes. «Heute, nach den bemannten Mond­landungen, sind Wissenschaftler von dem überzeugt, was ADAMSKI hier schreibt. Man weiß sogar, daß der Mond noch heute vulkanisch tätig ist. Der Astronom Ge­rald KUIPER von der University of Arizona: »Die Ober­fläche des 'Meeres der Stürme' scheint durch Lava während einer vulkanischen Aktivität des Mondes vor Milliarden von Jahren geformt worden zu sein.«

 

ADAMSKI weiter: »Wohl sind einige der Krater dadurch entstanden, daß Meteoriten die Oberfläche des Mondes trafen, aber diese sind durch ihre Trichterform deutlich von den anderen zu unterscheiden. Und als ich die Ober­fläche auf dem Bildschirm vor uns mir genau ansah, be­merkte ich tiefe Furchen im Boden und in einigen der eingebetteten Felsen ... ein Teil der Oberfläche sah fein und pulvrig aus, während andere Stellen aus größeren Partikeln wie grobem Sand oder feinem Kies zu beste­hen schienen.« Als am 20. Juli 1969 die ersten Astro­nauten auf dem Erdtrabanten landeten, betraten sie eben diese staubige, sandige Mondoberfläche, die ADAMSKI 16 Jahre zuvor beschrieb. Auch die tiefen, kilometer­langen Furchen sind auf APOLLO-Mondaufnahmen deut­lich zu erkennen.

 

Tatsache ist jedoch auch, daß ADAMSKI bei seinen Be­schreibungen der Mondoberfläche zumindest schwe­ren Fehlschlüssen zum Opfer fiel. Den tiefdunklen Bo­den des Kraters Tsiolkowsky auf der Mondrückseite hielt er für einen See - verzeihlich, da ihn selbst die Astro­nauten mit einem »Bergsee«verglichen. Grünliches Ge­stein, wie es die Astronauten fotografierten, identifizier­te er als moosartige Vegetation, hellen Mondstaub für Schnee.

 

Trotzdem würden wir es uns zu leicht machten, ADAM­SKI nur aufgrund dieser Fehldeutungen zu verurteilen. Er beschrieb auch riesige Hangars der Außerirdischen auf dem Mond, Anlagen, deren Existenz Fred STECK­LING anhand akribischer Untersuchungen der NASA-Mondaufnahmen in seinem Buch »WE DISCOVERED ALIEN BASES ON THE MOON«(Wir entdeckten fremde Basen auf dem Mond) nachweisen konnte. Auch ADAM­SKIs Behauptung, der Mond hätte eine dünne Atmos­phäre, sollte nach der APOLLO Xll-Mission im Novem­ber 1969 ihre Bestätigung finden: »Das kleine wissen­schaftliche Labor, das die beiden Astronauten auf der Mondoberfläche am Tag zuvor aufstellten, zeigt das Vor­handensein einer Mondatmosphäre an«, hieß es ansch­ließend in einem NASA-Communique.

 

 

 

Sehr viel problematischer freilich ist ADAMSKIs Be­hauptung, die Außerirdischen kämen von Venus, Mars und Saturn, eine Behauptung, die wir bei einer ganzen Reihe anderer Kontaktler ebenfalls finden, wie wir im folgenden sehen werden. Möglich ist, daß sie ADAM­SKI in diesem Fall bewußt irreführende Informationen gaben, da es Anfang der 50er Jahre weder für ihn noch für die Öffentlichkeit vorstellbar war, die Entfernungen im Weltraum je zu überbrücken. Außerdem ist es natür­lich möglich, daß Außerirdische Basen auf den Pla­neten unseres Sonnensystems haben. Eine zweite Mög­lichkeit ist die, daß in einer anderen Dimension oder Schwingungsebene tatsächlich Leben auf allen Pla­neten existiert. Tatsache ist immerhin, daß die US- Marssonden zwar Impulse organischen Lebens auf­gefangen haben, es aber nicht physikalisch bestäti­gen konnten.

 

Die Raumschiffe

 

Bedenken wir, daß George ADAMSKI der erste Kon­taktler war, der mit seinen Erlebnissen an die Öffent­lichkeit ging, so ist der beste Beweis für die Authenti­zität seiner Schilderungen ihre völlige Übereinstimmung mit den Schilderungen hunderter späterer Kontaktler, von denen wir nur 55 in diesem Buch vorstellen kön­nen. Wir empfehlen Ihnen deshalb durchaus den Ver­gleich der Kontakt-Berichte untereinander, aus dem sich interessante Grundmuster herausarbeiten lassen, die in der Analyse neuer Berichte zum Maßstab für ihre Echtheit dienen können.

 

Wie also sieht eine »Untertasse«von innen aus? Bei ADAMSKI finden wir eine äußerst detaillierte Beschreibung des Venus-Erkundungsschiffes, in dem er am 18.02.1953 flog. ADAMSKI beschreibt die Kabine in seinem Inne­ren als etwa 5,5 Meter breit. Eine etwa 60 cm breite Säu­le reichte von der höchsten Stelle der Kuppel bis zur Mitte des Fußbodens. Sie ist, wie die Außerirdischen ihm erklärten, der magnetische Pol des Schiffes. Sie geht am Boden durch eine große, klare, runde Linse, an deren Rand sich zwei kleine Bänke befinden. Die Linse dient vorwiegend der Bodenbeobachtung. Das Schiff hat 12 Luken, in drei Vierergruppen angeordnet. Vor den Luken befinden sich die Armaturen und Schaltpulte zur Navigation des Schiffes, Bildschirme und Panels, die in hellen Farben leuchten. An den Wänden hängen gra­phische Darstellungen und Tabellen ohne Zeiger und Skalen aber mit farbigen Linien und Lichtblitzen ver­schiedener Farben und Stärken, von denen einige die Formen verschiedener geographischer Figuren anneh­men. ADAMSKI verstand ihre Bedeutung nicht - Auf­schluß darüber finden wir stattdessen bei Shoichi HARUKAWA im fünften Kapitel dieses Buches.

 

Innerhalb des Fahrzeuges ist keine dunkle Ecke, be­tonte ADAMSKI und bestätigte damit ein Phänomen, das wir in vielen anderen Kontaktberichten wiederfin­den. »Ich konnte nicht herausfinden, woher das Licht kam. Es schien jede Vertiefung und jeden Winkel mit einem sanften, angenehmen Schein zu erfüllen. Genau kann man das Licht nicht beschreiben. Es war weder weiß noch blau noch andersfarbig; stattdessen schi­en es aus einer zarten Mischung von allen Farben zu bestehen, wobei mal die eine, mal die andere Farbe dominierte. «ADAMSKI beschrieb auch, wie sich Öffnun­gen an Stellen bildeten, wo die Wand vorher noch ganz massiv wirkte - auch dieses Phänomen finden wir im­mer wieder in den Berichten der Kontaktler.

 

Als das Raumschiff startete, verspürte er nicht den ge­ringsten Ruck, und auch die rasende Geschwindigkeit, mit der sich die Scheibe bewegte, blieb unbemerkt, weil das Schiff sein eigenes Gravitationsfeld hat, das elek­trisch erzeugt wurde. Diese Energie wird in den drei Ku­geln auf der Schiffsunterseite produziert, die tatsäch­lich »als Kondensatoren für die statische Elektrizität dien­ten, die ihnen von dem magnetischen Pol zugeleitet wird. Diese Kraft ist überall im Universum vorhanden. Sie zeigt sich in der Natur in konzentrierter Erscheinungsform als Blitz.«Tatsächlich konnte der japanische Universität­sprofesser SEIKI ein Antigravitations-Fluggerät, das ebenfalls mit drei kugelförmigen Kondensatoren arbei­tet, entwickeln.

 

 

ADAMSKI beschrieb, wie die »Scout«-Schiffe an Bord der riesigen, zigarrenförmigen »Mutterschiffe«»aufgela- den«werden, da sie ihre eigene Kraft in großem Umfang nicht selbst erzeugten. Die Mutterschiffe sind, so erfuhr ADAMSKI, teilweise Städte für sich. Ihre Größe variiert von einigen hundert Metern bis zu einigen Kilo­metern Länge. Sie dienen dem interplanetaren Verkehr und können die riesigen Entfernungen im Weltall in kür­zester Zeit zurücklegen. »Geschwindigkeit bedeutet bei uns nicht dasselbe wie bei Euch«, erklärten sie ADAM­SKI. »Wenn ein Schiff erst einmal in den Außenraum ge­langt ist, so ist seine Geschwindigkeit gleich der Akti­vität des Raumes. Anstatt künstlich vorwärtsgetrieben zu werden wie Eure Flugzeuge, reisen wir auf den Strö­mungen des Weltraumes.«

 

ADAMSKI erwähnt in seinem zwei­ten Buch, IM INNERN DER RAUM­SCHIFFE, daß es ihm einmal von den Raumbrüdern erlaubt war, zwei Wissenschaftler - beide gestande­ne Universitätsprofessoren - mit an Bord der Raumschiffe zu nehmen. Während die beiden aus ver­ständlichen Gründen nie an die Öffentlichkeit gingen - Richard OGDEN fand später heraus, daß es sich bei ei­nem der Wissenschaftler um Prof. Dr. David TURNER von der Universität von Seattle/ Wash, handelte - konn­te der britische UFO-Forscher Timothy GOOD einen an­deren Zeugen für ADAMSKIs Besuche in den Mutter­schiffen ausfindig machen, den Kalifornier Kelvin ROWE. GOOD war beeindruckt von der Aufrichtigkeit ROWES, der nie auch nur versucht hat, an die Öffentlichkeit zu kommen und Publicity zu erlangen. ROWE hatte seinen ersten Kontakt mit Außerirdischen 1954. Einmal, so ROWE, sei er in dieser Zeit an Bord eines Mutterschiffes ge­wesen, als er aus einiger Entfernung einen anderen Er­denbesucher erkannte, eben George ADAMSKI. Die Außer­irdischen haben ihm allerdings damals nicht erlaubt, zu ihm zu gehen, vielleicht »Hallo«zu sagen.

 

 

 

ADAMSKIs Kontakte dauerten an bis zu seinem Tod im Jahre 1965. In diesem Zeitraum sind fast alle seiner en­geren Mitarbeiter Zeugen seiner Kontakte geworden und von ihm mit Außerirdischen, die unter uns leben, bekannt gemacht worden, darunter Madeleine RODEFFER, Carl HONEY, Fred STECKLING. Während seine Kritiker noch über die Vorstellung lästerten, daß Außerirdische sich mit ADAMSKI in Hotellobbies treffen und Ernußbutter-Sandwiches essen, läßt uns das Studium speziell der Berich­te von MENGER, STECKLING, STRANGES, KLOTZBACH, KRASPEDON, MERCADO, HERNANDEZ, EDWIN, SANMARTIN, UMMO, PALLMANN, SILVA, MAGOCSI u.v.a. kei­ne andere Schlußfolgerung als die, daß »sie«tatsächlich unter uns leben und sich so unauffällig wie möglich be­nehmen.

 

Auch wenn wir eine erst 1983 von Lou ZINSSTAG und Timothy GOOD in Buchform veröffentlichte Schilderung aus einem Rundbrief ADAMSKIs über einen Kontakt im Dezember 1958 mit den Schilderungen von CASTILLO oder FORBES vergleichen, finden wir sie übereinstim­mend. ADAMSKI schrieb damals: »Ich machte die Er­fahrung, in ein Raumschiff hochgehoben zu werden, während das Raumschiff über mir schwebte. Es fühlte sich so an, als sei man von einem durchsichtigen Pla­stikvorhang umgeben, aber man kann ihn nicht berühren und nicht sehen, es ist wie eine magnetische Kraft, die dich wie ein Fahrstuhl in das Schiff liftet. Sie können das, wenn sie wollen, aus tausend Kilometern Höhe machen, aber gewöhnlich sind es nur 80 - 100 Meter. Man kann Gepäck bei sich tragen, alles. Es ist, als stünde man auf einer Plattform, auch wenn man sie nicht sehen kann. Das geht nur im Freien und die hochgehobene Person ist die ganze Zeit über zu sehen.«

 

Warum sie kommen

 

Im Innern des Mutterschiffes wurde ADAMSKI zu Mei­stern geführt, die ihn über die Absichten der Raumbrü­der aufklärten.

 

»Mein Sohn, der Hauptgrund dafür, daß wir in dieser Zeit zu Euch kommen, ist folgender: Wir möchten Euch vor der großen Gefahr warnen, die die Erdenmenschen jetzt bedroht. Da wir mehr wissen, als irgendeiner von Euch sich vorstellen kann, fühlen wir uns verpflichtet, Euch auf­zuklären, soweit das möglich ist. Vielleicht nehmen Eure Völker das Wissen an, das wir ihnen durch Dich und an­dere zu geben hoffen. Sie können aber auch taube Oh­ren haben. Dann werden sie sich selbst zerstören. Die Wahl liegt bei den Erdenbewohnern; befehlen können wir nicht.              angely-sveta.ru

 

Bei deiner ersten Begegnung mit unserem Bruder hier deutete er dir an, daß die Atomexplosionen auf der Erde unser Interesse erregt hätten, und zwar aus folgendem Grund: Wenn auch die Kräfte und Ausstrahlungen dieser Versuchsexplosionen noch nicht über die irdische Wir­kungssphäre hinausgelangt sind, so gefährden diese Aus­strahlungen doch schon das Leben der Erdenmenschen. (...) Wenn ... in einem Weltkrieg die Menschheit solche Kräfte gegeneinander loslassen würde, so könnte ein großer Teil der Erdbevölkerung vernichtet, euer Ackerboden ste­ril gemacht, eure Gewässer vergiftet und jegliches Leben für eine lange Zeit unmöglich gemacht werden. Es könn­te sogar geschehen, daß eurer Planetenkörper selbst bis zu einem Grade verstümmelt würde, daß dadurch sein Gleichgewicht in unserer Milchstraße gestört würde.

 

Dieses wären die unmittelbaren Auswirkungen, die eure Erde betreffen würden. Für uns aber könnte das Reisen im Weltraum für lange Zeit schwierig und gefährlich ge­macht werden, da die durch solche Massenexplosionen freigewordenen Energien dann durch eure Atmosphäre hindurch in den Weltraum dringen würden.«

 

»Es wurde dir gesagt, daß wir auf unseren Welten die Gesetze des Schöpfers leben, während ihr Irdischen nur von ihnen redet. Würdet ihr nun schon nach den Ge­setzen leben, die ihr bereits kennt, so gäbe es keinen Kampf mehr unter euch. Ihr würdet an euch selbst ar­beiten innerhalb eurer Gruppen und Nationen, um das Gute, das Glück zu erreichen ...«

 

Orthon: »Wir alle sind von Geburt an mit der Idee der Ganzheit, der Einheit des Lebens genährt worden. Für uns wäre es undenkbar, den erkannten Weltgesetzen nicht zu folgen. Sie sind ja nicht von Menschen gemacht, sondern bestehen von Anfang an und werden dauern bis in Ewigkeit. Diesen Gesetzen zufolge muß jedes Individuum, jedes intelligente Leben auf allen Welten sein Schicksal selbst entscheiden, ohne die Einmischung anderer! Rat, ja! Belehrung, ja! Aber Einmischung bis zur eventuellen Vernichtung - niemals!«

 

Der Meister: »Der Begriff des Satzes 'Wir sind unseres Bruders Hüter' gilt für die gesamte Menschheit überall. In eben dieser Rolle als Hüter unserer Brüder kommen wir zu euch und sagen: Laßt das Allerhöchste Wesen des Universums für eure Welt das Leitwort sein, damit eure Trübsal vergeht wie die Finsternis vor dem Licht«

 

(Aus: Im Innern der Raumschiffe, S. 91 f., 98 f., 244)

 

Als »Botschafter der Außerirdischen«ist ADAMSKI von vielen bekannten Persönlichkeiten aus Politik und Religi­on eingeladen und befragt worden. Er wurde von US-Präsident John F. KENNEDY, von Königin JULIANE und Prinz BERNHARD von den NIEDERLANDEN, von ver­schiedenen hohen UNO-Beamten und von Papst Johannes XXIII. empfangen. Der UNO-Ausschuß für Weltrauman­gelegenheiten und die US-Weltraumbehörde NASA kon­sultierten ADAMSKI vertraulich, wie heute noch zahlrei­che Briefe im Archiv der GEORGE ADAMSKI FOUNDA­TION beweisen. Sympathie- und Bestätigungsschreiben kamen aus der ganzen Welt, sogar aus dem US-Außen­ministerium. Und vielleicht war er auch der erste diplo­matische Vertreter der Erde bei den Planetariern.

 

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Der letzte Beweis

 

Noch kurz vor seinem Tode entstanden im Beisein von ADAMSKI die wohl besten Filmaufnahmen eines UFOs, die es bis heute gibt. ADAMSKI selber hat sensationel­le Filme von ganzen UFO-Flotten gedreht, von einem metallisch glänzenden Mutterschiff hoch am Himmel oder von einem in einiger Entfernung gelandeten Scoutschiff - doch sie alle lassen sich nicht mit dem Film verglei­chen, der quasi als sein Vermächtnis entstand. Wir zei­gen ihn in voller Länge in unserem Begleitvideo »UFOs: DIE KONTAKTE«. ADAMSKI war zu diesem Zeitpunkt Gast seiner Bekannten Madeleine RODEFFER in Was­hington D.C. Frau RODEFFER, 35, war medizinische Se­kretärin und Ehefrau eines Regierungsbeamten. ADAM­SKI hatte zu diesem Zeitpunkt von seinen »Raumbrüdern«erfahren, daß eines ihrer Schiffe nach Washington kommen würde, und daß er Gelegenheit hätte, es zu beobachten. Tatsächlich beobachteten Frau RODEFFER und George ADAMSKI am 28. Februar 1965 erst eine kleine Telemeterscheibe, dann das Scoutschiff. Frau RODEFFER versuchte, es zu filmen, war zu nervös. Schließ­lich übernahm ADAMSKI ihre 8 mm-Kamera, filmte wei­ter.

 

Die Aufnahmen zeigen das Scoutschiff bei Manövern. Wie schwerelos gleitet es zwischen den hohen Bäumen im Garten von Frau RODEFFER hin und her. Das Kraft­feld, von dem es umgeben ist, läßt seine Form teilwei­se vibrieren, führt zu optischen Phänomenen, die zu re­produzieren unmöglich wäre.

 

Der Film wurde gründlich untersucht durch Bill SHER­WOOD, Filmexperte der KODAK EASTMAN, wie durch die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA. SHER­WOOD kam zu der Schlußfolgerung, daß das Objekt ei­nen Durchmesser von 9 Metern gehabt haben muß. »Sei­ne Form variiert, wahrscheinlich durch das Kraftfeld. Be­merkenswert ist, so denke ich, das leichte Glühen der Unterseite« (bei einem Modell wäre dieses gerade dun­kel, d. Verf.). Ein Mitarbeiter des NASA-Komitees, dem der Film am 27.02.1967 vorgeführt wurde, bestätigte diese Schätzungen. Später wurde der Streifen auch der US-Luftwaffe und einem Senatsausschuß vorgeführt. USAF-Oberst FREEMAN: »Das ist der beste Film, den ich bisher gesehen habe. Ich habe so etwas noch nie zuvor gesehen.«

 

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Raummenschen

-von George Adamski-

 

Da meine Begegnungen meistens mit den Venusmen­schen stattgefunden haben, will ich einige Vergleiche zwischen ihrem Verhalten zueinander und unserem zie­hen. Sie haben die Natur eingehend studiert und haben den kosmischen Vater gefunden, der die materiellen Ele­mente des Mutterplaneten durchdringt und jede Form mit dem kosmischen Atem erfüllt, auf daß sie wachsen möge und allen anderen Teilen der Schöpfung diene. Sie haben sich so verfeinert, daß sie das Pulsieren des Grashalmes fühlen und sogar den Atem des Felsens. Für sie sind alle menschlichen Wesen Offenbarungen des kosmischen Atems, welcher jeder individuellen Er­scheinung Leben und Tatkraft verleiht. Da sie eingehend die Bäume, Blumen, Felsen, Vögel und andere Tiere studierten und beobachteten - wie je­des von ihnen den Zweck, für den es geschaffen wur­de, erfüllt - kamen sie zu der Erkenntnis, daß die Natur das Gesetz Gottes darstellt. So könnte die Natur die Mutter der höchsten Intelligenz genannt werden, denn durch diese Mutter drückt sich die höchste Intelligenz aus. Ebenso wie der Körper der Mutter alle nötige Ma­terie liefert für die kleine Form, die in ihrem eigenen Kör­per entsteht, so liefert die Natur das Nötige für alle For­men, die aus ihrem Körper geboren werden. Durch die­se Beobachtungen sind sie dem Wissen um den Vater und seine Ziele nähergerückt als wir auf der Erde.

 

GEBURT

 

Ihre Kinder werden empfangen, ernährt und geachtet mit all diesen Geschehnissen vor Augen. Sie wissen, daß jede individualisierte Form, für die sie auserwählt wur­den, einen Körper zu schaffen, endlose Erfahrungen ge­habt hat. Sie ehren den Bewohner im Tempel des Kör­pers als einen Ausdruck des göttlichen Prinzips. Die Emp­fängnis findet in einem Liebesakt statt. Es gibt keine se­xuellen Verbindungen während der Schwangerschaft. Die­se Ehrfurcht ist auf Erden im allgemeinen nicht üblich, deshalb können hier manche Störungen eintreten.

 

KINDHEIT

 

Wenn das Kind noch sehr jung ist, hat sein Geist noch nicht viele Eindrücke von der gegenwärtigen Umgebung empfangen, und da gibt es Bilder oder Gefühle, die aus­strahlen von einem inneren Lebensfunken dieser Form. Der Bildner dieser Form, die alles einfließende Intelli­genz, ist noch in einem freien Zustand. Die Eltern auf der Venus wissen dies und haben viel von ihren Kindern gelernt.

 

INKARNATION

 

Ein Kind kann z.B. vom Saturn sein und hat sich auf der Venus inkarniert, um eine gewisse Lebensphase ken­nenzulernen, die noch nicht zum Ausdruck gekommen ist, und außerdem soll sie dazu dienen, den Ausgleich des planetarischen Wissens herzustellen. Es gibt auch solche auf der Erde, die auf anderen Planeten dieses Systems Erfahrungen sammelten, und jede dieser Er­fahrungen trägt zum Fortschritt auf der Erde bei.

 

TOD

 

Die Bewohner anderer Planeten wissen es und tauschen froh ein Gewand für ein neues ein, wenn die Zeit gekom­men ist. Darum fürchten sie den Tod - wie wir ihn nennen - nicht. Sie wissen, daß sich das Universum in einem stän­digen Wandel befindet. Sie wissen, daß die Chemikalien des alten Körpers ihren Zweck erfüllt haben und wieder in den Prozeß chemischer Umwandlungen eingehen wer­den, um anderswo wieder gebraucht zu werden.

 

RELIGION

 

Ich werde oft gefragt, ob die Menschen anderer Plane­ten Gott so verehren, wie wir und ob sie Plätze der Ver­ehrung ähnlich unseren Kirchen haben. Ich denke, das ist schon damit beantwortet, daß sie leben, sich bewe­gen und ihr Dasein führen im ständigen Bewußtsein, daß sich die Göttliche Intelligenz selbst im Grashalm aus­drückt. Bei einem Besuch im Mutterschiff wurde mir eine Holographie eines ihrer Gebäude gezeigt. Es führten breite Stufen zum Eingang, und am Ende eines langen Raumes sah ich eine große Wand, auf der das »Zeitlo­se Leben«dargestellt ist. Es war atemberaubend, denn es vibrierte vor Leben. Ich glaube nicht, daß jemand Gott näher sein könnte als in der warmen Umarmung dieses herrlichen Bildes vom kosmischen Leben. In diesem Ge­bäude wurden die Wunder des Universums erforscht und die vollkommene Gleichordnung des kosmischen Wirkens durch die kosmische Intelligenz.

 

ERNÄHRUNG

 

Ihr Verständnis dafür, wie die Natur alles, was sie brau­chen, reichlich liefert, führt sie dazu, mit natürlichen Be­dingungen zu arbeiten. Niemals forcieren sie die Ernte, und so empfangen sie die lebensspendenden Substan­zen aus dem Boden. Einige ihrer Lebensmittel werden ge­kocht und andere roh gegessen, aber sie haben eine Me­thode des Kochens, welche den Lebenskeim der Elemente der Nahrung nicht zerstört. Einer ihrer Chemiker sagte mir, wie wichtig es sei, dem Körper verschiedene Arten von Nahrung zuzuführen, um alle seine Teile zu versorgen.

 

SPRACHE

 

Bei meinem ersten Zusammentreffen mit ORTHON (am 20.11.1952) wie bei den verschiedenen Gelegenheiten, als ich in einem Mutterschiff war, das eine große Anzahl von Leuten mit sich führte, habe ich diese in ihrer eigenen Sprache reden hören. Die Tonlage ihrer Sprache war sehr hoch, auch klang sie sehr melodisch - am besten ver­gleichbar mit den hellen, warmen Klängen einer Flöte. Aber sie haben das gesprochene Wort nicht nötig, um einan­der ihre Gedanken und Gefühle mitzuteilen, denn sie sind so eng miteinander verbunden, daß sie die Gefühle und Gedanken der anderen erfühlen können. Durch ihre inni­ge Verbundenheit mit dem Gefühl besteht hier die gleiche Frequenz zwischen dem Gefühl und dem Gedanken, und sie brauchen keinen hörbaren Ton, um zu verstehen, was der andere will, denn sie haben das Bild empfangen, das der andere ausgesandt hat. Das ist Telepathie.

 

TANZ UND MUSIK

 

Ihre Musik besteht aus einer Wiedergabe der Frequen­zen aller Partikel des Kosmos. Sie wirkt sich in vollkom­mener Harmonie aus zwischen allem, was besteht und schafft so eine Symphonie freudigen Ausdruckes. Wenn sie tanzen, so werden sie gewahr, daß die Zellen ihres Körpers sich in dem Zustand beständiger Wiederverjün­gung befinden, wodurch sie immer jung erscheinen. Des­halb wird der Tanz bei ihnen auch als eine Art Verehrung der kosmischen Energie verstanden, die ihnen das Vor­recht gewährt, das ewige Leben auszudrücken, indem sie jede Bewegung ihres Körpers dem Rhythmus der Mu­sik anpassen.

 

REGIERUNG

 

Wie ich schon in meinen Büchern gesagt habe, gibt es auf den anderen Planeten unseres Sonnensystems eine Art planetarische Weltregierung aus Weisen und Ratge­bern, die alle entstehenden Probleme lösen und Sorge tra­gen für den Ablauf des Lebens auf diesem Planeten. Sie brauchen keine geschriebenen Gesetze, denn sie wissen, daß alles, was sie im Widerspruch gegen die Gesetze der Natur tun, auf sie zurückfällt. Darum sind die jüngeren Venusier erpicht auf Rat und Unterweisung der Älteren.

 

PLANETARISCHE VERÄNDERUNGEN

 

Ihre Raumfahrer lernen fortwährend mehr über das Uni­versum und beobachten die natürlichen Veränderungen, die auf den verschiedenen Planeten stattfinden. Sie wis­sen auch, daß die Erde vor einer Verlagerung ihrer Pole steht, aber sie wissen nicht, wann dieses Ereignis ein­treten wird und ob es nur eine teilweise oder eine gänz­liche Verlagerung ist. Sie sind daran interessiert, diese Veränderungen zu beobachten. Sollte es zu einer gänz­lichen Verlagerung kommen, so wollen sie uns dabei in jeder Art und Weise helfen. Ich habe schon vor mehre­ren Jahren gesagt, daß eine große Anzahl von ihnen un­ter uns wohnt, und ich werde immer wieder gefragt: »Was tun sie eigentlich hier bei uns?«Einer der Gründe ihrer Anwesenheit auf der Erde ist der, daß viele von ih­nen in ständiger Verbindung mit ihrem Heimatplaneten stehen, um dort Alarm zu schlagen, wenn es soweit ist, wenn die Veränderungen stattfinden. Raumschiffe von Mars und Venus, von Saturn und Jupiter stehen ständig an unserem Himmel auf Wachposten. Sie nehmen mit ihren Instrumenten die Veränderung der magnetischen Kraftfelder unserer Atmosphäre auf. Sie besitzen Auf­zeichnungen, die angefertigt wurden, als auf anderen Planeten ähnliche Veränderungen vor sich gingen, und verfügen daher über gute Vergleichswerte.

 

Das Kommen unserer kosmischen Nachbarn hat weder den Zweck, uns Erdenmenschen ein Schauspiel zu bie­ten, noch wollen sie eine neue Religion begründen oder gar zu unseren neuen Göttern werden. Stattdessen sind sie bereit, ihr Wissen mit uns zu teilen, wenn wir be­reit sind, dieses Wissen anzunehmen. Sie wissen, daß unsere Lebensweise auf falschen Grundlagen steht, und daß unser Verhalten über kurz oder lang zur Selbst­vernichtung führen muß.

 

Ihr Programm hat weitgesteckte Ziele, und ihre Pläne sind wohl erwogen. Sie verurteilen uns nicht wegen un­seres Unglaubens. Sie wissen, daß sich das Dilemma, in dem wir aufgrund unserer irregeleiteten Vorstellungen stecken, nur dadurch lösen wird, daß es an seiner ei­genen Wirklichkeit zugrundegeht. Sie wissen auch, daß die Erdenmenschen eines Tages erkennen werden, daß sich alle Rätsel und Probleme nur durch das Verständ­nis der Naturgesetze und in Einklang mit ihnen statt ge­gen sie lösen lassen.

 

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Was ich von den Raummenschen lernte

- von George Adamski -

 

Seitdem ich Orthon in der kalifornischen Wüste traf, hat­te ich viele Begegnungen mit unseren raumreisenden Freun­den. Einige waren ganz zufällig und unerwartet. Andere hatte man mir telepathisch angekündigt, wie ich es in IM INNERN DER RAUMSCHIFFE beschrieb. Aber nie war es mir möglich, feste Verabredungen für eine bestimmte Zeit an einem bestimmten Ort zu treffen, und nie ist mir das innere Hochgefühl, bei ihnen zu sein, abhanden ge­kommen. Dennoch, obwohl ich so viele Begegnungen mit ihnen gehabt habe, wäre es dumm zu sagen, daß ich alle Gruppen von Raummenschen kenne, die zur Erde kommen. Mir wurde auch gesagt, daß ich viele Male mit Raumreisenden gesprochen habe, ohne sie zu erken­nen und ohne daß diese sich identifiziert hätten. Ein paar Mal habe ich dann einen oder zwei von ihnen auf einem Schiff getroffen und als jemanden wiedererkannt, mit dem ich zuvor gesprochen hatte, ohne auch nur etwas zu ahnen.

 

Deshalb sage und schreibe ich immer, daß viele Men­schen, tatsächlich unvorstellbar viele Menschen, mit Raum­reisenden gesprochen haben, ohne sie zu erkennen. Sie arbeiten in Fabriken oder in Regierungsämtern rund um die Welt. Man findet sie in den Streitkräften jedes Lan­des, in allen Zweigen der Wissenschaft, der Medien, der Medizin etc., überall, wo man nicht von ihnen verlangt, ihre Mitmenschen zu töten. Ich wurde endlose Male ge­fragt, wie das sein könnte, wo doch jeder seine per­sönlichen Papiere, Geburtsdokumente etc. benötigt. Aber das sind selbst für manche Erdenmenschen kei­ne überwältigenden Schwierigkeiten. Es gibt unzählige Wege, an Papiere zu kommen. Wer das in Frage stellt, sollte seine eigenen Nachforschungen beginnen, und er wird selbst überrascht sein.

 

Oft erkennt man die Raummenschen an ihrer über­durchschnittlichen Freundlichkeit und manchmal auch an ihren telepathischen Fähigkeiten ...

 

In IM INNERN DER RAUMSCHIFFE wurde gesagt, daß der Mensch selbst unter besten Umständen manchmal eine Tendenz zum Hochmut entwickelt, auch wenn er über seine Folgen belehrt wurde. Das kommt gelegent­lich überall im Kosmos vor, selbst auf den höchstent­wickelten Planeten. Da das Universale Gesetz dem Men­schen verbietet, Menschen zu zerstören, werden solche Menschen auf weniger entwickelte Planeten gebracht, wo sie die Folgen ihres Hochmuts erfahren können, da jeder Mensch am besten durch Erfahrung lernt. Vor lan­ger Zeit war die Erde ein solcher Planet, zu dem solche Menschen gebracht wurden. Diese Stellungnahme führ­te viele Leser zu der Schlußfolgerung, daß die Erde nicht mehr ist als eine Strafkolonie und ihre Einwohner wenig Hoffnung auf Freude und Glück hätten. Aber das ist ein Irrtum!

 

Es ist das Ausführen des Gesetzes und nicht die per­sönliche Entscheidung anderer. Das machten mir die Raummenschen sehr deutlich, und ihr Verständnis und Mitgefühl überschreitet alle unsere Vorstellungen. Un­sere Erde wurde vom selben Schöpfer erschaffen, der alle Planeten, Sonnen und Satelliten in den endlosen Systemen im Kosmos erschaffen hat. Sie ist genauso heilig wie jeder andere Ort im Universum. Die Erde ist sogar sehr viel schöner als viele andere Planeten, de­ren Bewohner ihre Destruktivität überwunden haben und sozial und wissenschaftlich viel weiter entwickelt sind als wir. Wenn der Mensch sich die Zeit und Mühe neh­men würde, die Schönheit der Natur zu beobachten, wo immer er sie findet, würde er die vielen Segnungen ent­decken, mit denen der große Schöpfer die Erdlinge be­schenkte.

 

Selbst in den größten Städten findet man Museen und Parks mit Blumen, Vögeln, Bäumen und kleinen Insek­ten aller Art. Diese alle sind wunderschön, wenn man sich ein paar Minuten nimmt, um sie zu beobachten. Aber wir wurden so sehr in Besitz genommen von den Bemühungen des täglichen Lebens und der Leidenschaft, Besitztümer anzusammeln, daß Gier uns vereinnahmt hat und wir sehr viel mehr daran interessiert sind, viele dieser kleinen Lebewesen zu töten, als sie zu bewun­dern und uns an ihnen zu erfreuen.

 

Die Menschen der Venus, die die Natur studiert haben, haben erfahren, daß alle Lebensformen zu einem be­stimmten Zweck geschaffen wurden. Sie kennen keine Insektensprays, Kunstdünger etc. Sie haben gelernt, was wir gerade zu begreifen beginnen, daß wenn wir be­stimmte Insekten vernichten, andere, die genauso de­struktiv sind, sich vermehren, da ihre natürlichen Fein­de fehlen. Und schließlich werden auch die Vögel un­sere Opfer, wenn wir ihre Nahrung vergiften. Aber wir vergiften selbst jene Pflanzen, die wir essen.

 

Unser Mangel an Verständnis der Naturgesetze und un­sere Gier, alles für Geld bekommen zu können, führte uns in einen Krieg mit der Natur. Wir haben eine Ket­tenreaktion ausgelöst, die schließlich alle Lebensformen betreffen wird, von dem kleinsten Insekt bis zum Men­schen selbst. Das sagten mir die Raummenschen, als ich sie nach der Ursache und Heilung vieler Krankhei­ten fragte...

 

Unsere Erde ist nur ein Klassenzimmer. Lektionen, die hier gelernt werden, können auf keinem anderen Pla­neten dieses Systems gefunden werden. Aber natür­lich gibt es viele Gegenstücke in den Milliarden von Galaxien des Kosmos, und einige davon sind höher, andere weniger hoch entwickelt. Genauso, wie ein Kind nicht das Examen eines Universitätsstudenten beste­hen kann, ohne vorher Grundschule und Gymnasium besucht zu haben, kann auch der Mensch nicht eine Sprosse auf der Leiter seiner Entwicklung übersprin­gen.

 

Wir können die Erde mit einem Kindergarten verglei­chen, in dem die verschiedensten Typen zusammenge­würfelt sind. Es ist Aufgabe des Kindergartens, ihnen beizubringen, harmonisch miteinander auszukommen.

 

Die Raummenschen sind hier, um uns zu helfen, die uni­versalen Gesetze des Lebens zu erlernen. Ein guter Leh­rer macht das nie von oben herab. Er versucht, die Denk­weise seiner Schüler zu verstehen und hilft den Kindern, ihre Intellektualität zu entfalten. Ähnlich dienen die Raum­menschen. Sie üben keinen Druck auf uns aus, noch zeigen sie uns ihre Überlegenheit. Stattdessen leben sie unter uns und hoffen, daß ihr Beispiel harmonischen Le­bens in uns das Verlangen erwecken kann, ähnlich zu leben.

 

Für den demütigen Menschen sind alle Menschen gleich; Kinder desselben Schöpfers, atmen sie dieselbe Luft, essen sie Nahrung von derselben Erde, genießen sie das Licht derselben Sonne und desselben Mondes. Je­der Mensch ist geboren mit der Aufgabe, zu dienen und zu lernen. Niemand kann die Position eines anderen komplett ersetzen, denn jeder ist seinen eigenen Pfad gegangen, bis er dort ankam, wo er heute ist. Die Men­schen anderer Planeten machen das gleiche. Auch sie gehen auf den Pfaden des Lebens und lernen ihre Lek­tionen jeden Tag.

 

Bei vielen unserer Treffen, die ich mit unseren Besu­chern hatte, ging es vorwiegend um meine eigenen Pro­bleme und Möglichkeiten der Lösung. Während sie nie einen Mitmenschen beraten, haben sie eine unerklärli­che Gabe, sich in die Gedanken eines anderen hinein­zuversetzen, als seien es die eigenen. Er hat dann die Freiheit, das zu akzeptieren und dem zu folgen oder es abzulehnen ohne zu denken, er hätte den Rat eines Freundes zurückgewiesen. Ich mußte das selbst erst lernen und studierte sorgsam meine Gedanken und Hand­lungen nach meinen Begegnungen mit ihnen. Oft fand ich mich selbst in die exakt gegensätzliche Gedanken­richtung gehend, nur weil ich es nicht richtig verstan­den habe. Es bedurfte einer beträchtlichen Selbstschu­lung, und ich habe noch einen langen Weg zu gehen, bevor ich diese Lektion gelernt habe.

 

Etwas anderes, das ich bei den Raumbesuchern be­merkte, war ihre Liebe zu Spaß, Gesang, Tanz, Sport, Filmen und Erziehungsprogrammen in Geräten, die sich mit unseren Fernsehern vergleichen lassen. Aber dennoch sind sie sehr still. Sie reden nicht viel, da, wie sie mir erklärten, viel Energie in Gesprächen ver­schwendet wird. Viele der täglichen Gespräche auf der Erde sind eine simple Zeitverschwendung, die nicht nur den Redenden, sondern auch die Zuhörer Energie kostet. Wenn wir uns weiterentwickeln, wer­den auch wir mehr Interesse am Verständnis unserer Gedanken und ihrer Auswirkungen auf uns haben, und unseren Geist der Quelle dieser Gedanken zu­wenden und ergründen, warum wir ihnen erlauben, uns zu überwältigen. In Wirklichkeit sollten wir doch Herr über unsere Gedanken sein, aber wer von uns ist das schon?

 

Ich wurde immer wieder gebeten, das Leben auf an­deren Planeten zu beschreiben, ihre Häuser, ihre In­teressen. Das ist schwer möglich, da ich dann die Menschen und Lebensbedingungen einer ganzen Welt beschreiben müßte, nachdem ich nur eine Handvoll ihrer Bewohner getroffen habe.

 

In den Jahren habe ich Individuen von vielen unserer Nachbarplaneten getroffen. Vom Aussehen her unter­scheiden sie sich nicht sonderlich vom gewöhnlichen Erdenmenschen. Die meisten von ihnen kamen von der Venus, so werde ich vorwiegend über diesen Planeten sprechen. Auf jedem Planeten wird eine planetare Spra­che gesprochen, anders als auf der Erde mit ihren vie­len Sprachen. Aber die Sprachen der Planeten unter­scheiden sich untereinander, und wenn Raumreisen­de eine andere Welt besuchen, sind sie sehr daran in­teressiert, ihre Sprache zu erlernen. Auch das ist ein­facher als auf der Erde, wo man für jedes Land eine andere Sprache lernen muß. Alle Planeten haben Land­massen, Inseln, Kontinente und Wasser. Einige haben mehr Wasser als andere, aber Wasser ist immer not­wendig, um eine Atmosphäre und Leben hervorzubringen.

 

Die Erziehung auf unseren Nachbarplaneten beginnt mit der Geburt. Ein neugeborenes Kind wird liebevoll be­obachtet, und vorsichtig werden seine Gedankenmu­ster und natürlichen Interessen studiert. Das heißt nicht, daß es das Privileg hat, Herr des Hauses zu werden, wie es so oft auf der Erde geschieht! Von Anfang an wer­den dem Kind die Werte und die Bedeutung von Sanft­mütigkeit, Rücksicht und die unbeschreibliche Freude der Liebe und des Geliebtwerdens gelehrt. Ihm wird bei­gebracht, das seine natürliche Schönheit und seine Ta­lente Gaben des Schöpfers sind, die wie ein Privileg be­nutzt werden sollen.

 

Unsere Nachbarn im Weltraum haben verschiedene Prinzipien, nach denen sie leben. Diese werden den Kin­dern vermittelt und ein Leben lang zur Grundlage allen Handelns gemacht. Diese sind:

 

1. Nie mehr zu begehren als tatsächlich nötig ist für die tägliche Gesundheit und Bequemlichkeit.

2. Alle Menschen als gleich zu betrachten, ohne jemanden zu bevorzugen.

3. Seine Gedanken jederzeit zu beobachten und unter Kontrolle zu halten, sie immer universell auszurich­ten. Das ist für sie wie für uns nicht leicht und erfor­dert ständige Wachsamkeit. Auch sie sind darin nicht immer erfolgreich, denn auch sie haben Emotionen, die sie noch nicht gemeistert haben. Aber wenn sie ihren Irrtum erkannt haben, wechseln sie sofort wie­der zum universalen Aspekt über und betrachten ihren Irrtum als eine Lektion, an die sie sich immer erin­nern und die sie nicht wiederholen sollten.

4. Jede Form des Dienstes anzuerkennen und dafür zu danken. Das beginnt mit jedem neuen Tag, den sie mit Freude und Dankbarkeit als neue Gelegenheit begrüßen, dem Schöpfer zu dienen.

 

Häuser in verschiedenen Regionen der Venus sind zu ihrem Komfort nach den natürlichen Begebenheiten er­richtet. Sie haben verschiedenste Architekturstile, wie man sie immer von größeren Menschengruppen erwar­ten kann. Einige Familien bevorzugen Häuser mit großen Terrassen, Gärten, Blumen und Teichen, andere bevor­zugen kleinere Quartiere ohne so viel Verantwortung. Ein grundlegender Unterschied zu den Erdenmenschen ist ihre Freundlichkeit. Man braucht nicht erst in ihren Garten eingeladen zu werden, das sie jeden als Freund betrachten und als solchen willkommen heißen. Wie wir auf der Erde haben sie bestimmte Grundein­richtungen, die den Wohlstand und Komfort der Men­schen sichern. Gebäude werden ständig neu errichtet, Fabriken stellen Produkte her, Bauern kultivieren das Land, Geschäfte bieten den täglichen Bedarf an, trai­nierte Arbeiter und Handwerker führen Reparaturen durch.

 

Ihre Energiequelle ist dieselbe natürliche Energie, die sie für ihre Schiffe verwenden; darum gibt es keine Abga­se und Abfälle wie bei uns.

 

Wie auf der Erde gibt es auch bei ihnen viele kreative Männer und Frauen, die gerne Kleidung entwerfen und herstellen. Einige machen dies für die Öffentlichkeit, an­dere für ihre Familie und Freunde, die keine solche Fähig­keiten oder Interessen haben. Sie erlauben es nie der Arbeit, für sie eine Last zu werden. Das ist möglich durch ihre geistige Einstellung und Gedankenkontrolle. Sie ha­ben gelernt, Freude an allem zu haben, was sie gerade tun. Wir könnten dasselbe tun - wenngleich es uns schwer­fällt.

 

Wegen ihrer guten allgemeinen Transportmöglichkeiten haben nur wenige von ihnen private Fahrzeuge. Ihnen wurde bewußt, daß Besitz zu ihrem Herrn werden kann, der seine Besitzer besitzt und ihnen nur Pflege, Arbeit und weitere Kosten abverlangt.

 

Natürlich haben sie Roboter, die ihnen viel von der har­ten Arbeit, die früher mit der Hand getan wurde, ab­nehmen. Das hat ihren Arbeitern viel Zeit für das Studi­um und die Freude am Leben gegeben. Doch immer noch wir der Geist des Menschen benötigt, um neue Maschinen aller Art zu entwickeln und sie dann zu be­dienen und zu pflegen. Der Mensch wird, wenn er sei­ne Gedanken in Formen bringt, zum Schöpfer.

 

Lernen ist eine Sache für das Leben, nicht für die paar Jahre in der Schule. Ihre Schulen sind Einrichtungen voller Schönheit, in denen die Wissenschaft des Le­bens gelehrt wird. Auch viele andere Wissenschaften werden dort gelehrt, die Geschichte ihres Planeten, Zi­vilisationen, die kamen und gingen und die Geschich­te anderer Planeten dieses und anderer Systeme. Ei­nen Großteil davon vermitteln sie mit Systemen ähn­lich unseres Fernsehens. Es finden Demonstrationen an Miniatur-Sonnensystemen im Prozeß der Entstehung statt und an anderen, die sich bereits in der Desinte­gration befinden. Kosmische Gesetze, wie sie durch ihre teleskopischen Beobachtungen und Raumreisen erlernt wurden, werden anhand von Modellen vermit­telt. Klassen werden nicht nach dem Alter der Schüler, sondern nach ihren Interessen zusammengestellt. Nie­mand wird gezwungen, sich mit Dingen zu beschäfti­gen, die ihn nicht interessieren, und niemand wird in seinem Fortschritt zurückgehalten durch einen aufge­zwungenen »Durchschnitt«. Das mag für uns ziellos wir­ken, aber auf einem Planeten, auf dem Interessen nur als Stimulans für ein weiteres Verständnis des Unend­lichen dienen, darf keine Monotonie oder Indifferenz eine Person langweilen.

 

Die Menschen auf der Venus kennen keine Krankheiten des Geistes oder Körpers und sind frei von jenen Span­nungen, die durch unsere Persönlichkeitsspaltungen, Vorlieben und Antipathien und Be- und Verurteilungen jeder Art hervorgerufen wurden. Das wurde bereits in IM INNERN DER RAUMSCHIFFE dargelegt. Viele Men­schen schrieben mir daraufhin, fragten, ob die Raum­menschen uns nicht Informationen geben können, die zur Heilung einiger der schlimmsten Krankheiten auf der Erde führen könnten. Dieses Thema besprach ich mit ihnen bei verschiedenen Gelegenheiten. Der menschliche Körper, wie wir alle wissen, ist die perfekteste Maschine, die je geschaffen wurde. Er arbeitet, wenn es ihm erlaubt wird, in perfektem Gleichgewicht und Harmonie. Kein Organ schert aus diesem Gleichgewicht aus, jedes vollführt sei­ne Aufgabe freiwillig und zufrieden, solange es der Geist des Menschen erlaubt. Die einzige Ausnahme sind De­formationen, die oft genug auf Unwissenheit der Eltern in der pränatalen Phase zurückzuführen sind. Selbst dann übernehmen die gutentwickelten Teile eine besondere Ver­antwortung dafür, eine Harmonie zu wahren und den Kör­per in dem perfekten Muster aufzubauen, nach dem er von Anfang an geschaffen war.

 

Unsere Wissenschaftler wissen das. Sie studieren die unglaubliche Wirkung des Geistes auf den Körper und seine Funktionen. Dennoch sind sich die wenigsten Men­schen bewußt, wie ihre innere Anspannung, ihre Sorgen und Emotionen jeder Art ihre Gesundheit beeinflussen. Unser gegenwärtiges Sozialsystem hat Bedingungen ge­schaffen, die es uns schwer machen, die Forderungen zu erfüllen, die an uns gestellt werden. Dieses Muster wurde vor Jahren festgelegt und wurde immer mehr in­tensiviert. Heute kippen die Leute mit Herzinfarkten um oder leiden unter anderen bösartigen Krankheiten. At­mungskrankheiten werden immer häufiger, oft ver­schieden in den Symptomen und der Intensität der Re­aktion. Immer häufiger müssen Brillen getragen werden, denn die Augen werden verstärkt belastet.

 

Nur wenige Menschen nehmen sich wirklich die Zeit, um zu entspannen. Tatsächlich zweifle ich daran, daß viele überhaupt wissen, wie man entspannt, nicht nur den Körper, sondern auch den Geist, denn der Zustand des Körpers ist nur die Widerspiegelung der geistigen Anspannung. Unser gegenwärtiger Zustand ist nicht nur das Ergebnis von heute oder gestern, sondern die Ak­kumulation von Mustern, die sich vor Jahren aufgebaut hat und seitdem durch jeden einzelnen Gedanken und jede einzelne Handlung aufgebaut wurde, bis diese Mu­ster ihre Auswirkungen nicht nur auf den Menschen, sondern auf alle Lebensformen auf der Erde zeigten. Viele der Raumbesucher, die keine natürlichen Anspan­nungen in ihrem Leben kennen, leiden unter den irdi­schen Bedingungen ebenso wie unter der Verschmut­zung der irdischen Atmosphäre. (Das ist mittlerweile so schlimm, daß seit ca. 1960 die Außerirdischen vorwie­gend in Erdenkörpern inkarnieren, um sich von früh an den irdischen Belastungen anzupassen, die sonst für sie unerträglich wären. D. Verf.)

 

Gesundheit ist ein individuelles Problem. Man kann nicht »die Kerze an beiden Enden abbrennen«, ständig unter Spannung stehen und hoffen, daß man gesund bleibt. Vie­le Menschen haben das jahrelang geschafft, um dann um­zukippen und Wochen, Monate, ja sogar Jahre im Bett zu verbringen. Andere waren weise genug, ihr Problem zu er­kennen und zu lernen, die Dinge leicht zu nehmen, ohne sich groß zu sorgen. Sie haben sich oft dann wieder er­holt und noch lange Jahre gelebt, in denen sie immer das genossen, was das Leben ihnen gerade brachte. Wenn wir alle das könnten, wäre die Welt eine andere.

 

Aber eine Warnung. Man kann Entspannung nicht durch Anstrengung erreichen. Wahre Entspannung findet man durch Glück - glückliche Gedanken sind kraftvoll, denn Glück befreit.

 

Darum sind unsere interplanetarischen Besucher nicht in der Lage, uns in unseren Gesundheitsproblemen mehr zu helfen, als sie es bereits getan haben. Sie senden uns ständig Gedanken des Glücks, frei von aller Verur­teilung. Ich muß noch einmal wiederholen, daß sie uns als ihre jüngeren Brüder ansehen, die sie von ganzem Herzen lieben, aber von denen sie wissen, daß sie ihre Probleme selber lösen müssen, um diese Lektion gut zu lernen. Wenn wir gelernt haben, geistig zu entspan­nen, werden aufnahmebereiter für ihre hilfreichen Ge­danken. Ein angespannter Geist kann nicht viel mehr empfangen als seine eigenen Gedanken...

 

Ich bin nie auf einem anderen Planeten gewesen, nicht einmal auf unserem Mond (schrieb ADAMSKI 1960. Im März, 1961 besuchte er die Venus, im März 1962 den Saturn. Siehe unser Büchlein GEORGE ADAMSKIS REI­SE ZUM SATURN, Neuss (Hesemann-Verlag) 1983 - lei­der vergriffen). Alles, was ich Ihnen erzählte, wurde mir so von jenen Bewohnern anderer Planeten geschildert, die zu treffen ich die Ehre hatte. In all den Jahren wuchs mein Verständnis für ihr Konzept, daß sich der Schöp­fer durch alle Lebensformen ausdrückt und daß der Mensch eine ewige Manifestation ist. Dank der Bewußtwerdung dieser Tatsache haben sie gelernt, die Vergangenheit zu vergessen und in der Gegenwart zu leben (quasi »ganz entspannt im Hier und Jetzt«, wie es auch die irdische Spiritualität proklamiert, d. Verf.). Sie sind sich selbst ständig bewußt, was ihnen nicht erlaubt, mit anderen Menschen zusammenzusitzen, ohne einen Segensge­danken. Obwohl sie von der Form her »menschlich«sind, sehen sie jene mit höherem Verständnis nicht als Men­schen, sondern als die Göttliche Intelligenz in manifestierter, lebendiger Form, in der sie keinen Fehler sehen können.

 

Die Menschen auf der Venus leben hunderte Jahre in einer Lebensspanne, dann gehen sie durch jene Erfah­rung, die wir »Tod«nennen. Für sie ist es, als würden sie von einem Haus, das ihnen lang genug gedient hat, in ein anderes Haus ziehen. Die Mineralien ihres physi­schen Körpers, die von ihrem Planeten stammen, wer­den dem Planeten zurückgegeben. Anstatt um den Ver­lust eines Geliebten zu trauern, wie wir es auf der Erde tun, freuen sich die Venusbewohner über die Gelegen­heit ihres geliebten Freundes, sich irgendwo in des Va­ters Haus der vielen Wohnungen durch ein neues »Haus« auszudrücken. Da sie kein Besitzgefühl für jemand an­deren kennen, trauern sie auch nicht über Trennung, denn die wahre Liebe, wie sie von ihnen verstanden wird, kennt keine Trennung ...

 

All dies sind Lektionen, die wir Erdenbewohner lernen müssen. Niemand kann uns dies abnehmen, genauso­wenig wie ein Mensch für einen anderen essen kann. Wachstum und Fortschritt sind individuelle Angelegen­heiten. Man kann den Weg zeigen, aber jeder muß ihn selber gehen. Er kann wählen, ob er die Autobahn be­nutzt, und den Lektionen, die jeder Augenblick seines Lebens bringt, offen begegnet und sie meistert, oder ob er Umwege wählt. Die Entscheidung liegt bei jedem Ein­zelnen von uns alleine.

 

Nichts von dem, was die Raumreisenden uns lehrten, ist neu. Ihre Weisheit ist seit Jahrtausenden bei uns be­kannt. In der Vergangenheit haben wir uns entschieden, sie zu ignorieren, haben eine Entschuldigung nach der anderen erfunden. Aber sie erinnern uns in einer einfa­chen, verständlichen Sprache und zeigen uns noch ein­mal den Weg des Lebens in Frieden und Glück, der des Vaters Wille für alle Seine Kinder ist, wo immer sie in der weiten Unendlichkeit Seines Hauses der vielen Woh­nungen (wie Jesus sagte: »In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen«, d. Verf.) auch sein mögen ... eines Lebens der ewigen Vielfalt, ohne Teilungen, wie es von der Natur in all ihren Phasen ausgedrückt wird. Wenn wir einmal die Natur als unseren Lehrer angenommen haben, werden uns viele »Geheimnisse« in ihrer ganzen Einfachheit enthüllt werden.

 

(Aus: George Adamski, FLYING SAUCERS FAREWELL, 1960)

 

 

Dr. Daniel Fry und die Erben der Atlantiden

 

Dr. Daniel FRY war ein hoch­karätiger Wissenschaftler und Elektronikingenieur. Als Vize­präsident der »Crescent En­gineering Company« in Kalifor­nien und Leiter der Forschungs­abteilung entwickelte er meh­rere Geräte für das Leitsystem der Atlas-Trägerrakete. Vorher war Dr. FRY bei der »Aerojet Ge­neral Corporation« tätig, die ihm die Installation von Instrumen­ten für die Leit- und Kontrollsy­steme von Flugkörpern auf dem Raketenversuchsgelände von White Sands/ New Mexi­co übertragen hatte.

 

 

Während seiner Zeit in White Sands hatte Dr. Daniel FRY seine erste Begegnung mit Außerirdischen. Es war am 4. Juli 1950. Eigentlich hatte FRY an diesem Feiertag, dem amerikanischen Unabhängigkeitstag, mit seinen Kol­legen in das nahegelegene Las Cruces fahren wollen, um dort das für diesen Abend angekündigte Feuerwerk zu sehen und natürlich zu feiern. Doch da er den letz­ten Bus nach Las Cruces verpaßte, hatte er ein wenig Zeit, um in die Wüste zu gehen und den klaren Nacht­himmel zu bewundern. Nach einiger Zeit ehrfürchtiger Himmelsbeobachtung bemerkte FRY, daß ein Stern nach dem anderen zu verlöschen schien - bis er bemerkte, daß ein langsam herabsteigender, dunkler Flugkörper sie mehr und mehr bedeckte.

 

 

 

 

Schließlich landete das ovale Objekt - Durchmesser etwa 9 Meter - nur 20 Meter von ihm entfernt. Während FRY noch dieses Zeugnis einer offensichtlich höherentwickel­ten Technologie bestaunte, ertönte eine Stimme. Nach ei­ner längeren Diskussion über den Antriebsmechanismus dieses Schiffes lud die Stimme ihn ein, eine kurze Reise in diesem Schiff zu unternehmen, das sich als unbemannter Träger erwies, der von einem in größerer Höhe befindli­chen Mutterschiff gesteuert wurde. Es war unbemannt - die Stimme kam per Funk aus dem Mutterschiff. In 30 Mi­nuten - mit 13.000 Stundenkilometern Geschwindigkeit - flog FRY im UFO nach New York und wieder zurück. Be­eindruckt von dieser technischen Leistung fragte er sei­nen »Gesprächspartner«, den Außerirdischen A-LAN, nach dem Antriebsmodus des Raumschiffes:

 

Die Scheibe hat zwei Pole, erklärte A-LAN, zwischen den Polen wird ein Potentialgefälle erzeugt. »Das Ma­terial dieser beiden Pole verfügt über freie Elektronen in Mengen, die größer sind als alles, was du dir überhaupt vorstellen kannst Der Regelmechanismus läßt diese Elek­tronen durch die beiden Kraftringe fließen, die du oben und unten im Schiff siehst. Du bist mit den Gesetzen der Elektrodynamik vertraut genug, um zu wissen, daß ein sich bewegendes Elektron ein Magnetfeld erzeugt. Der ungeheure Elektronenfluß durch die Kraftringe erzeugt also ein sehr starkes Magnetfeld. (...) Jedes Magnetfeld, das sich in seiner Intensität verändert, (erzeugt) ein elek­trisches Feld, das in jedem gegebenen Moment in der Amplitude gleich, in der Polarität entgegengesetzt und senkrecht zum Magnetfeld stehend angeordnet ist Foto S. 42 unten 37 Wenn die beiden Felder in gegenseitige Resonanz treten, wird eine Vektor-Kraft erzeugt Der Ef­fekt des resultierenden Feldes ist mit dem Effekt eines Gravitationsfeldes identisch. Wenn das Zentrum des re­sultierenden Feldes mit dem Schwerpunkt des Schiffes übereinstimmt, tritt als einziger Effekt eine Erhöhung der Trägheit oder der Masse des Schiffes ein. Stimmt der Schwerpunkt jedoch nicht mit dem Zentrum des resul­tierenden Feldes überein, so beginnt das Schiff, sich in Richtung auf dieses Zentrum zu beschleunigen. Da die­ses System, das dieses Feld erzeugt, ein Teil des Schif­fes ist, bewegt sich dieses natürlich mit dem Schiff und erzeugt ununterbrochen ein resultierendes Feld, dessen Anziehungspunkt kurz vor dem Schwerpunkt des Schif­fes liegt, wodurch dieses solange beschleunigt wird, wie das Feld besteht.«

 

A-LAN läßt Dr. FRY wissen, daß sein Volk ursprünglich von der Erde stammt - und seit Generationen an Bord riesiger Raumschiffe lebt, »unabhängig von irgendwel­chen Planeten«. »Vor einigen zehntausend Jahren leb­ten einige unserer Vorfahren auf eurem 'Erde' genann­ten Planeten, auf dem es damals einen kleinen Konti­nent in einem Ozean gab, den ihr jetzt den 'Pazifischen Ozean' nennt. Einige eurer alten Legenden bezeichnen dieses untergegangene Land als den 'versunkenen Kon­tinent MU oder Lemuria'. Auf diesem Kontinent hatten unsere Stammeltern ein großes Imperium und eine mäch­tige Wissenschaft entwickelt Zur selben Zeit gab es eine andere sich schnell entwickelnde Rasse auf einem Kon­tinent in einem Meeresgebiet, das heute von euch als «Südatlantik» bezeichnet wird. In euren Legenden nennt man diesen Kontinent 'Atlantis'.

 

Zwischen den beiden Kulturen herrschte wegen der wis­senschaftlichen Fortschritte große Rivalität. Zuerst ver­lief alles friedlich, dann aber wurde diese Rivalität im Laufe der Zeit sehr erbittert, da jede Rasse vor der an­deren mit ihren Erfolgen prunkte.

 

In wenigen Jahrhunderten hatten sie den Stand der Ent­wicklung, den ihr heute habt, überschritten. Nicht zu­frieden damit, nur ein wenig der Binde-Energie des Atoms freizusetzen, wie es eure Physiker jetzt tun, hatten sie gelernt, ganze Massen auf der Energieachse rotieren zu lassen. (...) Wegen der ständig wachsenden Verbitterung zwischen beiden Rassen und der immer größer wer­denden Beherrschung von Vernichtungswaffen war es unvermeidlich, daß sie sich schließlich gegenseitig ver­nichteten.«

 

 

Bei einem erneuten Kontakt mit Dr. FRY am 28. April 1954 ergänzte A-LAN, daß die wenigen Überlebenden dieser prähistorischen Atomkatastrophe auf den Mars flohen, dort Basen errichteten und ihre Groß-Raumschiffe bauten, um fortan von Planeten unabhängig existieren zu können. Sie sind hier, weil sie sehen, daß wir aber­mals vor der Gefahr stehen, uns gegenseitig zu ver­nichten. »Wir... möchten euch den rechten Weg weisen und euch helfen, die Weisheit der Liebe und der Zu­sammenarbeit richtig zu verstehen... Ob eure Kinder noch eine Zukunft haben werden oder nicht, das hängt größ­tenteils vom Erfolg oder Mißerfolg eurer eigenen An­strengungen ab.«

 

Laut A-LAN ist die Ursache der derzeitigen Mißstände ein unverhältnismäßig schneller Fortschritt in der Tech­nik und den Naturwissenschaften ohne die notwendige Parallelentwicklung in den Geisteswissenschaften. «Eure heutige materielle Wissenschaft gleicht einem riesigen, massiven und überragenden Bau. Er wächst mit immer größerer Geschwindigkeit und stützt sich nur auf das (kleinere) geistige und soziale Fundament, das sich viel langsamer erweitert. (...)

 

Solange nicht bald Mittel und Wege gefunden werden, um das Wachstum der Geistes- und Sozialwissenschaften auf eurer Erde anzuregen und zu fördern, wird unvermeidbar eine Zeit kommen, in der eure Bevorzugung materieller Wissenschaft vor der Geisteswissenschaft eure Zivilisati­on zusammenbrechen läßt (...) Ein solcher Zusammen­bruch hat sich auf eurem Planeten schon einmal ereignet und eure Zivilisation hat nun ein Stadium erreicht, in dem eine Wiederholung wahrscheinlich ist.

 

Eure Rasse lebt jetzt ständig in der Gefahr totaler Ver­nichtung durch eine Kraft, die sie selbst hervorgebracht hat. Wieso kann aber eine Rasse durch etwas bedroht werden, das sie selbst geschaffen hat? Nun, ganz ein­fach, weil sie in den Geistes- und Sozialwissenschaften nicht weit genug fortgeschritten ist, um entscheiden zu können, für welche Zwecke ihre Schöpfungen anzuwenden sind. (...)

 

... es ist nun mal ein unwandelbares kosmisches Gesetz, das der betroffenen Rasse die freie Wahl läßt. Eure Ras­se und eure Kultur ist keineswegs von vornherein zur Ausrottung verurteilt. Sie kann aufsteigen, bis sie diese Gefahr ein für alle Mal hinter sich gelassen hat - wie du siehst, habt ihr die Wahl.«

 

In euren Philosophiebüchern wird gesagt, der Mensch soll seinen Nächsten lieben und seinen Feinden verge­ben. In unseren Büchern heißt es aber, daß, wenn ein Mensch seinen Nächsten - und dieser ihn - versteht, beide niemals Feinde werden. Verständnis für seinen Mitmenschen aufzubringen, erfordert aber die Fähigkeit, sich in seine Lage zu versetzen und die Dinge so zu se­hen, wie er sie sieht. Zwischen 'Wissen' und 'Verstehen' besteht nämlich ein großer Unterschied. Wissen ent­steht im Kopf, Verstehen kommt aber aus dem Herzen. Die lebenswichtige Notwendigkeit für alle Völker und Na­tionen eurer Welt heißt ganz einfach: VERSTEHEN ...

 

Wenn nur 10 % der Summen (der Welt-Verteidigungs­etats) und der Anstrengungen dafür verwendet werden, um den Menschen zu helfen, einander zu verstehen, würde die Krankheit an der Wurzel gepackt und in we­nigen Jahren kuriert sein. Sobald die Industrien in euren Ländern von der Notwendigkeit befreit sind, ihre Zeit und Energiefür die Herstellung von Kriegsmaterial aufzuwenden, können sie den Lebensstandard aller Menschen auf der Erde so weit anheben, daß sie von allen Nöten befreit sind. Mit der Befreiung von der Not schwindet auch die Angst, und eure Zivilisation wird sicher über den kriti­schen Punkt in ihrer Entwicklung hinwegkommen. Eure größte Ära, das 'Goldene Zeitalter', liegt genau vor euch, ihr braucht nur durch das richtige Tor zu gehen.»

 

Dr. FRY, der aus beruflichen Gründen bisher über sein «Erlebnis von White Sands» geschwiegen hatte, wurde bei diesem Kontakt von A-LAN gefragt, ob er «sein Licht noch immer unter den Scheffel stelle». Schließlich faß­te FRY den Mut, seinen Bericht zu veröffentlichen. Zur Förderung der von A-LAN postulierten Ziele gründete er die weltweite Vereinigung «UNDERSTANDING Inc.» («Verstehen e.V.»). Als Beweis für seine Kontakte erhielt er eine kreisrunde Scheibe von 8 cm Durchmesser, die It. verschiedener Analysen wiss. Institute aus einer selt­samen, bezeichnend vielfältigen und ungewöhnlichen Zusammensetzung versch. Elemente besteht.

 

* * *

 

Orfeo Angelucci: Fliegende Untertassen-Mystik

 

Orfeo ANGELUCCI ist der Mystiker unter den Kontakt­lern. Sein Bericht von seiner Begegnung mit hochent­wickelten Raummenschen liest sich wie die Offenba­rung eines Heiligen oder Propheten im Amerika des 20. Jahrhunderts. Orfeo war italienischer Abstammung, wuchs auf in der amerikanischen Mittelklasse und in­teressierte sich schon in früher Jugend für die Natur­wissenschaften. Er war von äußerst labiler Gesundheit, von hoher nervlicher Empfind­samkeit und Sensitivität für elek­trische Ströme. Intensiv befaß­te er sich mit dem Studium der Metaphysik, studierte die Wer­ke des großen Yogis Paramahansa YOGANANDA und des «schlafenden Propheten» Ed­gar CAYCE.

 

In Kalifornien wohnhaft, arbei­tete ANGELUCCI als Mechani­ker bei der Lockhead Aircraft Corporation in Burbank. Am 23. Mai 1952 verspürte er seltsame physische Symptome, als würde ein Gewitter aufziehen oder sich Elektrizität auf eine andere Weise entladen. Um 0:30 Uhr endete seine Schicht, er fuhr heimwärts. Als er sich dem Stadt­rand von Los Angeles näherte, erblickte er ein ovales Objekt, rötlich leuchtend, das vor ihm her in der Luft flog, ihn zu führen schien. Orfeo parkte seinen Wagen am Straßenrand. Das Objekt schoß in die Höhe, aber zwei kleine Feuerbälle lösten sich von ihm, stiegen her­ab und schwebten nebeneinander, nur wenige Meter von ANGELUCCI entfernt. Sie schillerten grünlich, hat- , ten einen Durchmesser von einem Meter. Zwischen ih­nen bildete sich ein Leuchtfilm, aus dem heraus ein un­sichtbarer Sprecher sprach: »Fürchte dich nicht, Orfeo, wir sind Freunde!« »Wir sehen die Menschen der Erde, wie sie wirklich sind«, offenbarte die Stimme ANGE­LUCCI. »Wir haben zu euch Erdenmenschen eine tiefe, brüderliche Zuneigung, die auf uralter Verwandtschaft unseres Planeten mit der Erde beruht. Mit tiefem Mit­leid und Verständnis haben wir eure Welt durch die Zeit ihrer Wachstumsschmerzen gehen sehen. Betrachte uns, bitte, einfach als deine älteren Brüder.«

 

 

Die Stimme erklärte Orfeo, daß man bei ihnen wüßte, daß die »Fliegenden Untertassen« auf der Erde verlacht werden, aber das wäre beabsichtigt. Man wünschte, daß das Erdenvolk auf diese Weise erst nach und nach mit ihnen bekannt würde und sich an den Gedanken, daß Wesen aus dem Weltraum zu Besuch kommen, gewöh­ne.

 

»Das kosmische Gesetz verhindert wirksam, daß ein Pla­net in die Evolution eines anderen eingreift. Mit ande­ren Worten, Orfeo, die Erde muß ihr Schicksal selbst ge­stalten! Wir werden aber alles tun, was in unserer Macht steht, um dem Erdenvolk zu helfen. Aber dies ist durch das kosmische Gesetz sehr genau und stark begrenzt Unser neuerliches Erscheinen in der Atmosphäre eures Planeten hat seinen Grund in der Tatsache, daß die Ent­wicklung des Lebens auf der Erde auf der jetzigen Stu­fe des materiellen Fortschritts in Gefahr ist (...)

 

In der Menge der zahllosen anderen Welten im Kos­mos, Orfeo, sind die Erdenmenschen wie kleine Kin­der, obwohl viele von ihnen glauben, sie seien am Gip­fel der Erkenntnis angekommen. Auf den anderen Wel­ten des Universums gibt es viele Arten von geistiger und physischer Entwicklung. Jede Form von intelligentem Leben paßt sich den physischen Bedingungen an, die auf seinem Heimatplaneten herrschen. Die meisten We­sen existieren in höchst feinstofflichen Formen, in viel feineren als auf Erden. Aber die große Mehrheit ähnelt in ihrer Erscheinung den Erdenmenschen. (...) In Wirk­lichkeit sind wir der Erde ältere Brüder. Deshalb wollen wir den Erdenmenschen auch gerne helfen, soweit sie uns das durch ihren freien Willen gestatten werden.«

 

Am 23. Juli 1952 wurde Orfeo gestattet, in einer unbe­mannten Scheibe in den Weltraum zu fliegen. Er erleb­te dort eine «Licht-Einweihung» und kehrte zurück mit einem Kreis-Zeichen auf der Herzseite der Brust, dem Symbol des Ur-Ewigen. »In diesem erhabenen Augen­blick wußte ich das Geheimnis des Lebens«, schreibt Orfeo.              himmels-engel.de

 

Am 2. August 1952, nach einer UFO-Sichtung auf dem Heimweg von der Arbeit, begegnete ANGELUCCI zum ersten Mal einem seiner Raumbrüder in physischer Ge­stalt. Er nannte ihn »Neptun«. Der Fremde war groß, wohlgestaltet und trug ein enganliegendes Gewand ohne Nähte. Er sprach mit Orfeo über die kritische Si­tuation der Erde und eine bevorstehende Krise, »das große Unheil«.

 

»Einst gab es in eurem Sonnensystem einen anderen Planeten, den herrlichsten und strahlendsten von allen. Dieser Planet war die Urheimat der Erdenmenschen. Dort kannten sie weder Schmerzen, Sorgen, Leiden, Krank­heit oder Tod. Aber in der Herrlichkeit und den Wundern dieser Welt wurden sie hochmütig und arrogant. Sie führ­ten Kriege gegeneinander und wandten sich sogar ge­gen den Geber allen Lebens. Zu guter Letzt zerstörten sie ihren eigenen Planeten, der jetzt nur noch als ein un­fruchtbarer Ring von Asteroiden und Trümmern im Son­nensystem besteht. Damit nun diese Wesen wieder ge­genseitiges Verstehen, Mitleid und brüderliche Liebe er­lernen sollten, wurden sie in die grobstoffliche materi­elle Evolution eines geringeren Planeten, der Erde, hin­eingeboren. Leid, Sorge, Enttäuschung und Tod wur­den ihre Lehrmeister. Ihr Symbol wurde der Tiermensch. Ein jeder Mensch muß sein eigenes Schicksal und sei­ne Erlösung selbst erarbeiten.«

 

Im Oktober 1952 traf ANGELUCCI »zufällig« seinen Raum­freund an einer Bushaltestelle, gekleidet wie ein irdischer Geschäftsmann - der Beweis, daß »sie« unerkannt unter uns leben können. Bei einem weiteren Kontakt im Spät­sommer 1953 wurde Orfeo im Astralleib in die Heimat­welt seiner außerirdischen Freunde geführt - eine Welt in einer höheren Schwingungsfrequenz. Sie warnten ihn vor einem drohenden Weltkrieg, prophezeiten aber auch für die Zeit danach »neue, herrliche Tage der Gemeinschaft und der wahrhaften Bruderliebe«. Wenn die Menschheit einige entscheidende Schritte in die richtige Richtung nicht mache, so «Neptun», werde die Erde 1986 von ei­nem Planetoiden getroffen. Ob diese «Reinigung der Erde» aber nötig sei, »hängt von den Erdenbrüdern ab und ihrem Fortschriftt in Richtung Einigkeit, Verständnis und Näch­stenliebe in der Zeitperiode, die ihnen noch bleibt, zwi­schen dem sog. Jetzt und dem Jahre 1986. Wir werden ihnen alle geistige Hilfe, die möglich ist, gewähren; nicht nur wir, sondern auch andere Wesen aus allen Teilen des Universums. Wir glauben, daß sie und ihre Welt noch ge­rettet werden.«

 

 

* * *

 

 

Dick Miller: Radiokontakte mit Außerirdischen

 

Als junger Ethnologe wußte George Hunt WILLIAMSON, daß es schon in prähistorischen Zeiten zu Kontakten mit »weißen Göttern« aus »feurigen Wagen« gekommen ist. Anfang der 50er Jahre verglich WILLIAMSON die My­then der Indianer mit den modernen UFO-Berichten - und war von der Idee fasziniert, daß die Erde vielleicht seit Urzeiten von einer außerirdischen Rasse beobach­tet wird. Er folgerte weiter, daß, wenn schon damals Kontakte stattgefunden haben, diese auch heute mög­lich seien. Und wenn diese Fremden solche Flugzeuge bauen können, müßten sie auch etwas von Elektronik und fortgeschrittener Radiotechnik verstehen. Als im Som­mer 1952 die USA eine regelrechte UFO-Invasion er­lebte, versuchte WILLIAMSON, über Radiotelegraphie, über Radio und schließlich über Telepathie mit den Außer­irdischen in Kontakt zu treten. Die Radiotelegraphischen Kontakte kamen auf internationaler Morsegrundlage mit 350 - 450 Kilohertz zustande. Die Außerirdischen be­antworteten Fragen, die WILLIAMSON und eine Grup­pe gleichgesinnter Forscher ihnen stellte. Mit Hilfe die­ser Methode bekam WILLIAMSON auch den Termin durch, an dem dann schließlich tatsächlich George ADAMSKIs Kontakt in der Wüste von Kalifornien stattfand, dem WILLIAMSON als Zeuge beiwohnte.

 

Die Außerirdischen nannten ihre Raumschiffe »Kristall­glocken«. Sie stellten fest, daß sich diese nicht mit Treib­stoff fortbewegten, sondern »auf magnetischen Linien« und in einem Magnetfeld »gleich den Himmelskörpern«. Die Raumwesen sprachen über die Atombombe und von ihrer Gefahr für die Erde. Sie seien hier, um uns zu helfen. Für unseren Planeten habe ein »Neues Zeitalter« begonnen, und die Kontakte hingen mit der derzeitigen kritischen Situation unseres Planeten zusammen. Auch hätten die Außerirdischen bereits Kontakt mit den irdi­schen Regierungen aufgenommen.

 

Wieder ist die Rede von MALDEK oder MALONA, dem fünften Planeten unseres Sonnensystems, der einst zwi­schen Mars und Jupiter existiert hat, bevor seine Be­wohner ihre Zivilisation und ihre Heimat zerstörten. Von ihm zeugt heute nur noch der Asteroidengürtel. Nach MALDEKs Zerstörung sei es auch auf MASAR, dem Mars, zu schweren Katastrophen und vulkanischen Eruptio­nen gekommen. Die Zivilisation des Mars sei ausgelöscht worden, seine Bewohner hätten sich in die beiden künst­lichen Satelliten Phobos und Deimos gerettet.

 

 

 

1954 stieß der junge Radiotechniker Richard MILLER zu der Gruppe um WILLIAMSON und begann schließ­lich, auf Kurzwelle, 11 m-Band, sel­ber Botschaften der Außerirdischen einzuspielen. »Viele Schwierigkeiten mußten überbrückt werden, damit es möglich ist, mit Ihnen zu sprechen«, hieß es in der ersten Durchgabe An­fang September 1954. Später kon­struierte MILLER auf Anweisungen der Außerirdischen einen »Lichtstrahlensender«: Die lichtempfindliche Oberfläche einer fotoelektrischen Zelle fängt den Strahl auf und wandelt ihn in Stromimpulse um, die durch Verstärker moduliert und hörbar gemacht werden.

 

In einer Durchgabe vom 5. Oktober 1954 bestätigten die Außerirdischen, daß sie Kontakt mit den Regierun­gen aufgenommen haben.

 

»Wir hoffen auf weitere Kontakte mit diesem Manne (Ei­senhower), damit die Wahrheit siegen kann.«

 

Am 24. Oktober 1954 wird Dick MILLER dann schließlich eingeladen, ein gelandetes UFO zu besuchen, denn «per­sönlicher Kontakt und Verständnis sind nun wichtig.»

 

Nach einstündiger Autofahrt erreichte MILLER die Ge­gend von Ann Arbor im US-Staat Michigan. Zu Fuß ging er zu der gekennzeichneten Stelle - einer Schlucht zwi­schen zwei Hügeln. Nach 15 Minuten traf ein Lichtstrahl sein Auge - über ihm schwebte ein rundes, silberfarbe­nes Objekt. Es bestand aus einem hellen, farbigen Ma­terial, dem Aluminium ähnlich oder dem Magnesium. Sein Durchmesser betrug 45 Meter. In halber Höhe be­fanden sich an der Seite des Raumschiffes drei recht­eckige Fenster. Es war völlig geräuschlos angeflogen. Die Unterseite des Schiffes öffnete sich, eine Treppe wurde ausgefahren. Dick Miller stieg hinauf in das licht­durchflutete Schiff.

 

Am Ende der Treppe erwartete ihn ein junger Mann, be­kleidet mit einem einteiligen, braunen Overall, Er führte ihn, einen Gang entlang, in einen unerwartet großen Raum. In der Mitte des Raumes stand ein Mann an einem Schalt­pult, beendete seine Tätigkeit, drehte sich um und be­grüßte MILLER: »Mein Name ist SOL-TEC, ich bin Kom­mandant dieses Schiffes.« Er war ein gutaussehender Mann mit hoher Stirn und intelligentem Blick, der MIL­LER ein wenig an Clark Gable erinnerte.

 

»Weshalb haben Sie unseren Planeten besucht?« fragt MILLER.« Wir haben Deinen Planeten in der Vergangenheit oft besucht», antwortet SOL-TEC, »zum ersten Male vor ca. 14.000 Jahren. Seit jener Zeit haben wir in periodi­schen Abständen den Fort­schritt der Erdenbewohner beobachtet. Damals gab es bei Euch im wesentlichen zwei Rassen, welche domi­nierend waren ... die lemurische und die atlantische Ras­se. (...) Im Laufe der Zeit bemerkten wir mit Bedauern und Enttäuschung, daß die Atlanter allmählich immer ar­roganter und anmaßender, immer stolzer wurden ... Die Lemuren waren ... bescheidene und stille Leute geblie­ben, deren Hauptinteresse darin bestand, mit Hilfe ihres wachsenden Wissens den Lebensstandard ihrer Völker zu erhöhen. Die ehrgeizigen Atlanter wurden auf die schö­ne und gemessene Lebensart der Lemuren neidisch, (...) die beiden Völker rückten mehr und mehr voneinander ab. Schließlich wurden die gegenseitigen Beziehungen unerträglich und spannten sich zum Zerreißen. (...) Schließlich erreichten (die Atlanter), daß es zum Krieg zwischen beiden Rassen kam. Die Lemurenkonnten und wollten es zuerst nicht glauben. Als aber die Atlanter nu­kleare Waffen einzusetzen begannen, wurde ihnen bit­ter klar, daß sie sich zu verteidigen haben würden.«

 

 

 

Jetzt, so SOL-TEC, drohe die Menschheit abermals, sich durch den Einsatz der Nuklearenergie zu vernichten. Es sei gegen den Willen des Schöpfers, Materie zu zertrümmern. »Zerstörung ist nicht der rechte Weg - sie erzeugt nur wei­tere Zerstörungen.« Tatsächlich schaffe die Atomenergie keinen Wohlstand, sondern nur ANGST vor der Zerstörung, zu der sie fähig ist. Die künftigen Strahlungsabfälle der Atomkraftwerke werden »dazu beitragen, daß die Kinder künftiger Generationen in der auf solche Weise ver­seuchten Atmosphäre als Monstren und Abnormitäten, als unmenschliche Ungeheuer aufwachsen! So wirkt sich die Art, wie Ihr das Atom benutzt, auf die Erbanlage-Faktoren Eurer Rasse aus!« (Man beachte den prophetischen Charakter dieser Aussage 1954, lange vor Inbetriebnah­me der ersten Atomkraftwerke, lange vor Harrisburg und Tschernobyl.)

 

SOL-TEC: »Es scheint mir wirklich ein Glück, daß wir hier sein können, um wenigstens das Schlimmste zu verhindern, wenn sich die Dinge auf eine Weise zuge­spitzt haben werden, wie ich Dir von Atlantis und Lemurien schilderte. Wir vermögen den Gedanken nicht zu ertragen an die weltweiten Auswirkungen, die eine Auflösung Eures Planeten auf das Sonnensystem haben müßte. Wir werden zu verhindern wissen, daß nicht noch einmal das passiert, was einst mit dem unglücklichen Planeten Maldek geschah. Und - obgleich sich der größ­te Teil der Menschen unserer Existenz noch immer nicht bewußt geworden ist oder werden will - wir lieben Euch dennoch.«

 

SOL-TEC erklärt MILLER, daß sein Raumschiff von ei­nem Planeten im System ALPHA CENTAURI (4,3 Licht­jahre von der Erde entfernt) stammt. Dieser Planet gehört einer Universalen Konföderation von über 680 Planeten an, die durch Erreichung einer bestimmten evolutionären Stufe das Recht auf Mitgliedschaft erworben haben. »Diese Planeten befinden sich in weit voneinander ver­schiedenen Stadien oderGraden der Evolution, und den­noch leben und wir­ken sie alle zusammen zum Wohle aller.« Auch die Erde war einmal Mitglied dieser Kon­föderation, vorder Atlantis-Katastrophe.

 

 

»Aber nach... dem Zu­sammenbruch dieser Zivilisation mußten wir warten, bis wieder eine ihr vergleichbare Kultur bei Euch entstanden war und wir erneut versuchen konnten, Kon­takte zu gewinnen, um Euch Erdenmenschen die Mit­gliedschaft anzubieten. Jetzt rückt die Zeit rasch näher, in der wir eine solche Einladung an Euch ergehen las­sen können. Bevor dies jedoch geschehen kann, muß von seiten Eurer verschiedenen Völker und Nationen der gemeinsame Versuch unternommen werden, als Brüder zusammenzuleben! Wenn Ihr das durch auf­richtige und ehrliche Anstrengungen praktisch verwirk­licht habt, dann wird es ein Erwachen für höhere geisti­ge Werte geben, das Eure Völker in ein Zeitalter voller Schönheit und edler Lebenszwecke führen wird, so daß kein Glanz Eurer vergangenen Geschichte damit ver­gleichbar sein wird!

 

Mein Sohn, wir warten sehnsüchtig darauf, dieses Zeit­alter entstehen zu sehen, damit wir Euch allen Brü­derlichkeit und Liebe darbringen können!«

 

Dick MILLER: »Wie seit je, wird der angeborene Durst nach Wahrheit die Grenzen menschlichen Bewußtseins erweitern, bis auch der Erdenmensch begriffen haben wird, daß seine Heimat nicht ein einzelner Planet, son­dern das gesamte Universum ist - und er, der Mensch, ein Bruder all seiner Bewohner.«

 

Auf Dick MILLERS Frage, ob er oder seine Freunde schon die Regierungen der Erde kontaktet hätten, antwortete SOL-TEC: »Mein Bruder, in den letzten Eurer Jahre ha­ben wir alle Staatsoberhäupter Eurer Nationen kon­taktiert. In einigen Fällen haben wir mit Euren Wissen­schaftlern gesprochen. Wir schlugen ihnen vor, ihre Feind­seligkeiten gegeneinander zu stoppen und erwähnten den technologischen Fortschritt, der ihren Völkern ei­nen neuen Lebensstandard und eine neue Lebenswei­se schenken könnte. Leider mußten wir feststellen, daß jene, die die Macht haben, entweder nicht glauben, daß ihr Volk reif für einen derartigen Fortschritt ist, oder, aus selbstsüchtigen Motiven, nicht wollen, daß diese eine neugefundene Freiheit erleben. Wir können natürlich Eure Führer nicht zwingen, unsere Vorschläge oder Hilfsan­gebote anzunehmen. Darum kontaktieren wir jetzt Indi­viduen und Gruppen in den verschiedenen Staaten, da­mit die Öffentlichkeit, wenn sie einmal davon erfahren hat, Druck auf ihre Regierunen ausüben kann.«

 

* * *

 

Die kosmische Konföderation

 

Nach diesem Kontakt war Dick MILLERs Medialität so weit erweckt, daß er fortan in der Lage war, sehr viel umfangreichere Botschaften über »Channeling« zu emp­fangen. Einige davon - die Aufnahmen existieren noch - sind geradezu perfekt musikalisch untermalt. Wie uns Wendelle C. STEVENS, der damals an einigen dieser Sitzungen teilnahm, erzählte, nannten die Außerirdischen zuerst eine Reihe von Musikstücken der Klassik, die die Gruppe besorgen sollte. Bei einer weiteren Sitzung wur­de ihnen mitgeteilt, sie auf ganz bestimmte Weise zu­sammenzuschneiden, ein an sich schon großartiges Med­ley entstand aus Stücken von Strauß, Haydn, Beetho­ven. Als dieses Medley dann gespielt wurde, sprach ei­ner der Außerirdischen - SOL-TEC, MONKA, KORTON oder VOLTRA - dazu: Eine zweistündige Rede durch das Medium MILLER, ohne ein Stocken, ohne eine Rede­pause, perfekt betont - und genau zur Musik passend. Dramatische Passagen zu dramatischer Musik, ruhige­re Passagen zu lieblicher Musik. »Es wurden die ver­schiedensten und oft kompliziertesten Themen ange­sprochen, es ging um Dinge, von denen MILLER nichts wissen konnte«, erklärte STEVENS, »und es wäre voll­kommen unmöglich gewesen, so perfekt passend zur Musik frei zu sprechen.« Eine der damals auf diese Wei­se durchgegebenen Reden betraf die KOSMISCHE KONFÖDERATION (oder GALAKTISCHE UNION), der beizutreten unsere Erde eingeladen wurde:

 

»Wir haben eine Organisation von vielen Planeten und Sonnensystemen samt einer Anzahl verschiedener Ga­laxien, die viel zu groß zum Zählen ist. Es ist eine Or­ganisation, die wir 'Universale Konföderation' nennen. Jedem Mitglied dieser Konföderation ist jedoch völlige Freiheit gestattet, solange seine äußersten Anstrengun­gen auf den Dienst gerichtet sind, den es denjenigen leisten kann, die ihn brauchen. Wir haben bestimmte Vorschriften, nach denen wir uns richten müssen, ähn­lich wie Ihr bestimmte Gesetze habt. Wir riskieren es nicht, diesen Regeln zuwiderzuhandeln, die wir durch Mehrheitsentscheidung formuliert haben; denn sie die­nen uns allen zum besten. In unserem Gesetz wird kein Sonnensystem, Planet, Stern, keine Galaxie irgendwie bevorzugt. Sie sind fast alle gleich, und doch gibt es bei uns viele verschiedene Grade der Zivilisation ...

 

Wir haben keineswegs den Wunsch, Eure Regierung zu übernehmen, Eure Völker zu beherrschen. Wir haben genug mit unseren eigenen Problemen zu tun. Wir möch­ten nur gerne in Zukunft gewisse technische und kultu­relle Fortschritte mit Euch teilen, ebenso Fortschritte in der Bildung. Eure Leistungen und technischen Errun­genschaften haben beinahe einen Punkt erreicht, wo das möglich ist. Eure Völker werden bald das Recht zur Mitgliedschaft haben ...

 

Bald, wenn gewisse Verhältnisse auf der Erde und ver­schiedene Regierungswechsel und soziologische Ver­änderungen eintreten, wird unsere Landung bevorste­hen. Wir werden unseren Schiffen entsteigen und Euch unsere Freundschaft anbieten.«

 

 

George van Tassel: Der Weise vom Giant Rock

 

 

Nach 20-jährigör Tätigkeit als Flugzeugbaumechaniker und ziviler Testpilot bei Douglas Aircraft, Howard Hug­hes und Lockheed zog es George van TASSEL in die Einsamkeit der Wüste. 1947 mietete er von der Regie­rung des Wüstenflughafen von Giant Rock nahe Yucca Valley in der Wüste von Kalifornien. Der »Giant Rock«, das Wahrzeichen des Flughafens, ist ein gigantischer Monolith von 20 Metern Höhe und wohl etwa 100.000 Tonnen schwer. Unter diesem riesigen Quarzfelsen, den schon die Indianer als Kraftpunkt verehrten, befindet sich eine Höhle, in der im 2. Weltkrieg ein deutscher Spi­on Unterschlupf suchte. George van TASSEL war in die Einöde gegangen, um zu sich selbst zu finden und sein Leben dem Studium der universellen Wahrheiten zu wid­men. Diese Kammer unter dem Felsen diente ihm als Meditationshöhle. Hier war es, wo er im Frühsommer 1952 den ersten telepathischen Kontakt mit dem »Rat der Sieben Lichter«, mit den Außerirdischen bekam. An­fang Juli kündigte ihm dann ein Wesen namens PORI­LA an, daß in wenigen Tagen der Kommandant der Raum­schiffe der Galaktischen Konföderation, ASHTAR, zum ersten Mal auf der außerirdischen Raumstation SCHA­RE im Erdorbit eintreffen und schließlich auch zu ihm sprechen werde.

 

Am 18. Juli 1952 empfing George van TASSEL die folgende Durchgabe: »Ich grüße Euch, Wesen von SHAN (Erde). Ich grüße Euch in Liebe und Frieden. Ich bin ASHTAR, Kom­mandant des Quadra Sektors, der Zwischenstation SCHARE, alle Pro­jektionen, alle Wellen. Durch den Rat der sieben Lichter wurdest Du zu mir geführt, inspiriert durch das in­nere Licht, bereit, Deinen Mitmen­schen zu helfen. Ihr seid Sterbliche und nur andere Sterbliche können verstehen, was ihr Mitmensch verstehen kann. Der Sinn und Zweck dieser Organisation ist gewissermaßen, die Menschheit vorder Menschheit zu retten. Vor einigen Jahren nach Eurer Zeit haben sich Eure Nuklearwissenschaftler am 'Buch des Wissens' vergangen. Sie entdeckten, wie eine Atomex­plosion zustande kommen kann. So furchtbar die Er­gebnisse waren, als diese Kraft zu zerstörerischen Zwecken angewandt wurde, so sind sie doch nicht zu vergleichen mit dem Schaden, den zukünftig anzurich­ten sie in der Lage ist.

 

Am meisten aber sind wir besorgt über Euren Versuch, das Wasserstoffelement zu spalten. Dieses Element ist lebengebend ... und wenn sie es spalten, werden sie das Leben auf der Erde bedrohen. Bitte fordere Deine Regierung auf, alle anderen Regierungen der Erde über diesen Umstand zu informieren.»

 

Aber diese Warnung vor dem Einsatz der Wasserstoff­bombe war nur der Anfang umfangreicher Belehrungen über eine neue, «sanfte» Technologie, die van TASSEL im Laufe der folgenden Jahre empfing. Sie lehrten ihn eine Technik, die Universalenergie (Äther- oder Orgonenergie) zur Anregung des Pflanzenwachstums einzu­setzen. Tatsächlich wendete eine Plantage in Riverside/ Kalifornien diese Methode erfolgreich an, um Frostschäden in ihren Orangerien zu vermeiden. Dabei laufen je sie­ben Kupferdrähte an einem etwa 11 Meter hohen Mast in der Mitte eines jeden Feldes herunter, Sperrholzscheiben werden als Isolatoren verwendet. Am Fuß des Mastes, der aus gewöhnlichem galvanisierten Eisenrohr besteht und sich nach oben hin verjüngt, gehen die Drähte in den Boden hinein und laufen in etwa 50 cm Tiefe in sie­ben Richtungen auseinander bis zur Grenze des Feldes. Die Drahtenden sind jeweils um einen Alnico-Permanentmagneten gewickelt, der am Ende aus dem Boden schaut und in Richtung des Mastes zeigt. Ein Draht ist nach dem magnetischen Nordpol ausgerichtet.

 

Am 24. August 1953 um 2:00 Uhr früh, es war Vollmond, begegnete George van TASSEL einem Außerirdischen. Im Sommer schliefen van TASSEL und seine Frau im­mer im Freien, unter dem Sternenzelt. Ohne zu wissen warum, wachte van TASSEL in dieser Nacht auf, und als er sich aufrichtete, sah er zwei Meter von seinem Fußende entfernt einen Mann stehen. Das war an sich nichts Ungewöhnliches, oft genug waren TASSEL und seine Frau nachts geweckt worden, wenn Fremde auf dem Wüstenflughafen landeten. Doch gewöhnlich schlu­gen in solchen Fällen die Hunde an - dieser Fremde war lautlos aufgetaucht, die Hunde schienen ihn nicht be­merkt zu haben. Als sich van TASSEL hinsetzte, fragte erden Fremden, was er wolle. Dann bemerkte er, in etwa 100 Metern Entfernung, ein glitzerndes, glühendes Raum­schiff, das 3 Meter über dem Boden schwebte. Der Frem­de sagte: »Mein Name ist SOLGANDA. Ich würde Ihnen gerne unser Schiff zeigen.«

 

Van TASSEL versuchte, seine Frau zu wecken - aber SOLGANDA lächelte nur. Sie schlief fest, als sei sie betäubt. Als er SOLGANDA etwas fragte, antwortete dieser schon, bevor die Frage ausgesprochen war - offenbar hatte er sie telepathisch empfangen. Als sich van TASSEL in Be­gleitung von SOLGANDA näherte, bemerkte er eine star­ke Elektrizität in der Luft. Seine Haare sträubten sich, als er sich auf 15 Meter näherte, es kribbelte ihm im Bauch. Dieses Gefühl verschwand sofort, als van TAS­SEL das Raumschiff betrat.

 

Es hatte einen Durchmesser von 12 Metern und war 6 Meter hoch. Es glich exakt den Raumschiffen, die Ge­orge ADAMSKI ein halbes Jahr zuvor fotografiert hatte. Der Innenraum hatte einen Durchmesser von 6 Metern. Die Wände bestanden aus einem opalisierenden Mate­rial, Perlmutt ähnlich, in Ellbogenhöhe befanden sich Schaltpulte unterhalb der Luken rund um die Außen­wand. Die Mitte des Raumschiffes war durchzogen von einer Säule, einem Pol.

 

 

 

Drei Humanoide befanden sich an Bord, alle etwa 1,65 m groß. Die drei Männer schwiegen die ganze Zeit über, lächel­ten manchmal, aber wurden van TASSEL nie vorgestellt.

 

SOLGANDA zeigte ihm das Schiff, erklärte ihm telepa­thisch den Antriebsmechanismus. Dann brachte er van TASSEL zurück zu seinem Bett. Auf dem Weg dorthin kamen sie an einem Granitfelsen vorbei. SOLGANDA holte unter seinem Overall ein kleines Objekt von etwa 6 cm Durchmesser hervor, das er an einer Schnur um den Hals trug.

 

Er drehte es zwischen seinen Händen, öffnete es an zwei gegenüberliegenden Seiten und richtete es gegen den Felsen. Van TASSEL sah, wie ein bleistiftdicker Licht­strahl aus dem Objekt auf den Berg schoß. Er fragte SOL­GANDA, ob er damit auf etwas geschossen hätte. Das verneinte der Planetarier. Er hätte vielmehr das kleine Gerät, das eine Kristallbatterie sei, aufgeladen. Quarz und Granit würden einen piezo-elektrischen Effekt er­zeugen, der dafür geeignet wäre. Sie könnten die Kri­stallbatterie durch Druck auf eine Seite des Objektes ent­laden und die Energie ihrem elektrischen Körper, ihrer Aura hinzufügen. Wenn dies geschieht, »verschwinden« sie vor dem Auge des menschlichen Beobachters. Das käme daher, daß unser körperliches Sehvermögen von etwa 4000 Ängström (extrem violett) bis 7700 Ängström Frequenz reicht, was natürlich nur ein sehr begrenztes Spektrum ist. Durch diese Kristallbatterie würden die Außerirdischen die Frequenz ihrer Aura so erhöhen, daß sie sich danach außerhalb dieses Spektrums befinden. (Diesen Effekt haben Howard MENGER und Carl AN­DERSON beschrieben; MENGER hat ihn sogarfotografiert.) Nach dieser Erklärung verabschiedete sich SOLGAN­DA und verschwand. Eine Minute später schoß das Schiff lautlos in den Himmel, wo es nach einer weiteren Mi­nute dem Blick van TASSELs entschwunden war.

 

 

Als van TASSEL am nächsten Tag die Stelle, über der das Raumschiff geschwebt hat, mit dem Kompaß unter­suchte, stellte er magnetische Irritationen fest. Der Kom­paß wich um 10° in östlicher Richtung ab, wenn man auf das Zentrum des Feldes zuging, um 5° westlich, wenn man es verließ. Als er eine Woche später Gäste an eben dieser Stelle bewirtete, wurde ihnen übel, sie konnten nicht essen. Außerdem meldete sich ein Nachbar aus der Umgebung, Dan BOONE, der gegen 1:55 Uhr einen pul­sierenden Summton gehört hat. All dies waren für van TASSEL Hinweise darauf, daß er nicht geträumt hat, daß sein Erlebnis Wirklichkeit gewesen ist. Er konnte sich auch daran erinnern, daß er nach dem Erlebnis erst ein­mal zum Felsen ging und eine Zigarette rauchte - am nächsten Tag fand er die Kippe.

 

Wie die Außerirdischen George Van TASSEL bei spä­teren Kommunikationen mitteilten, beobachten sie die Menschheit seit Jahrhunderten, weil sie unsere Urvä­ter sind. »Die meisten Erdenmenschen sind Kreuzun­gen aus den adamitischen Göttersöhnen, unserem Volk, und der irdischen Tierrasse Evas. Darum haben die Menschen einen dichten, animalischen Erdenkör­per und einen inneren, göttlichen Geistkörper. (...) Vie­le unserer Lehrer haben ihnen die Gesetze gegeben, denen sie folgen sollen. Wären sie weise genug ge­wesen, hätten sie bereits alle ihre Probleme gelöst. (...) Aber stattdessen haben sie ihre Wirtschaft entwickelt durch Methoden, die nur zur Zerstörung der Umwelt ihres Planeten beigetragen haben. (...) Jetzt stehen sie vor der Alternative, ob sie ihn noch mehr zerstören, um ihre Wirtschaft zu retten, oder ob sie sie kollabieren lassen. In beiden Fällen werden sie dafür leiden, daß sie dem Pfad des Goldenen Kalbes statt den ewigen Gesetzen des Schöpferischen Geistes gefolgt sind. (...) Wir können nicht eingreifen, ehe Ihr Euch dafür ent­schieden habt. Wir können nicht gegen das gottge­gebene Gesetz des freien Willens verstoßen. Erst wenn die Erdenmenschheit und ihre mißgeleiteten Autoritä­ten sich dafür entschieden haben, werden wir han­deln. Wenn sie Frieden zum Preis einer Wirtschafts­krise wählen, werden wir ihnen zur Hilfe kommen. Wenn Sie den Krieg wählen, werden wir dann ein­greifen, wenn die Massen Gott um Hilfe anflehen. Wir können und werden ihnen jederzeit helfen, wenn sie sich dem Schöpfer zuwenden und ihr Leben der Zer­störung beenden.«

 

Am 29. Dezember 1954 wurde van TASSEL mitgeteilt, daß die Raumflotte unter ASHTAR jetzt ihr Hauptquar­tier auf NIRBUE errichtet hat, während zwei kleinere Raumbasen - SCHARE und SHANCHEA - im Erdorbit stationiert sind. SHANCHEA hat einen Durchmesser von 2.500 Kilometern, kann aber nicht gesehen werden, da seine Oberfläche die Sonnenstrahlen nicht reflektiert son­dern absorbiert.

 

Tatsächlich berichtete Dr. Lincoln LaPAZ, ein von der Regierung angestellter Experte für Meteorphänomene, am 23. August 1954 in der Zeitschrift »AVIATION WEEK«, daß im Rahmen des Regierungsprojektes SKYSWEEP (Himmelsjagd) unter Leitung von Prof. Clyde TOMBAUGH, dem Entdecker des Planeten Pluto und führen­dem Astronomen der USA, bereits 1953 zwei »neue« Satelliten im Erdorbit geortet wurden, der eine in 640, der andere in 960 km Entfernung. Es liegt nahe, diese beiden «Satelliten», die später wieder verschwanden, als die Raumstationen SCHARE und SHANCHEA zu iden­tifizieren.

 

 

Eine der neuartigen Technologien, die van TASSEL von den Außerirdischen vermittelt wurden, führte zum Bau des INTEGRATONs, George van TASSELs Lebenswerks. Bei seinem Tode im Jahre 1978 war das bisher $ 200.000 teure Bauwerk zu 95 % vollendet, seine Schüler setzen - mit bescheidenen Spendenmitteln und dementspre­chend langsam - die Arbeit fort. Das INTEGRATON ist ein elektrostatischer, magnetischer Generator mit der Aufgabe, die Zellstruktur des Menschen energetisch auf­zuladen und damit zu transformieren wie zu verjüngen. Das 15 Meter hohe, kuppeiförmige Bauwerk ist dabei ohne Verwendung von Metall, d.h. ohne Nägel, Schrau­ben etc. konstruiert worden.

 

 

Umgeben ist die Kuppel von 64 Diroden, statischen Emp­fängern, an deren Spitze sich ein Induktor befindet und deren Boden mit karbonisiertem Gummi (zur Isolation) bedeckt ist. Die Kugel ist ein Akkumulator, der verhin­dert, daß die von den Diroden eingefangenen Elektro­nen wieder in die Atmosphäre gelangen. Ein Kabel ver­bindet die Stäbe mit dem Induktor und der Kugel, die die Elektronen zu dem metallenen lonenreflektor im In­nern der Kuppel des INTEGRATON trägt.

 

Alter, so erklärten die Außerirdischen van TASSEL, be­deutet den Verlust der Energien, die durch normale Ru­heperioden nicht mehr ersetzt werden können. Das Al­ter kann nur durch Verjüngung des elektrischen Batterie-Kapazitator-Körpers, durch Aufladung mit elektrischen und magnetischen Energien aufgehalten oder rückgän­gig gemacht werden.

 

»Wir heilen keine Krankheiten«, erklärte er, »sondern wir beschäftigen uns ausschließlich mit der Regeneration von Körperzellen. Ein vitaler Körper kann gar nicht krank werden. Nur wenn die elektrische Ladung der Zellen in einem bestimmten Körperorgan oder einer Drüse ab­gefallen ist, kann es zu Störungen kommen. Der Geist ist die elektrische Basis, die organische Geschöpfe le­bendig gemacht hat. Die Celia, winzig kleine antennen­gleiche Härchen im Atmungssystem aller Menschen, ent­nehmen die elektrische Ladung aus den Atomen der Luft und des Sauerstoffs. Diese Ladung wird dann über die Lunge von den Zellen des Blutes aufgenommen, die wie Kapazitatoren wirken. Beim Zirkulieren des Blutes durch den Körper wird dann diese Ladung an andere Körperzellen weitergegeben. Menschen und Tiere, Pflan­zen und Insekten sowie alle anderen Formen des Le­bens folgen diesem universalen elektrischen Prinzip.

 

Dr. Makai TAKATA, Arzt und Professor an der Toho-Universität in Japan, hat festgestellt, daß z.B. negative Io­nen (Sauerstoffzufuhr!) den Alterungsprozeß verzögern, und ist der Meinung, daß jeder, der den Vorteil der Negativ-lonen-Generatoren verwendet, bis zum 90. Le­bensjahr aktiv sein kann. Im INTEGRATON erzeugen wir eine spontane Polarisation für jedes einzelne Ion in je­der Körperzelle und bombardieren den Menschen mit Milliarden von Ionen mit magnetischen Feldern, die den Körper durchdringen und auf diese Weise Enzym-Reaktionen anregen.«

 

Der Giant Rock und später das INTEGRATON wurden zum Anziehungspunkt für tausende Interessierte, ins­besondere während der jährlichen UFO-Treffen am Gi­ant Rock, die bald zum Forum und zur Begegnungs­stätte für viele neue Kontaktler wurden. Tatsächlich wur­den auf diesen Treffen fast regelmäßig UFOs beobach­tet und fotografiert. All dies trug dazu bei, daß »der Wei­se vom Giant Rock« schon zu Lebzeiten zur Legende wurde.

 

 

 


(2)

 

USA, 1954

Die zweite Phase: Der Kontakt mit dem Präsidenten

 

 

Edwards (Muroc)-Luftwaffenbasis, Kalifornien, 20 Februar 1954:

 

Der Kontakt mit dem Präsidenten

 

Wie aus den Berichten der Kontaktler hervorgeht, haben die Außerirdischen seit ihrem massiven Auftreten über Washington im Sommer 1952 Kontakt mit der amerika­nischen Regierung aufgenommen. In welcher Form - das ist uns unbekannt. Wir vermuten, daß es - wie auf priva­ter Ebene mit Dick MILLER und George Hunt WILLIAM­SON - zu Funkkontakten gekommen ist. Zudem wurden verschiedene Kontaktler, so auch George van TASSEL, beauftragt, spezielle Communiques an den Präsidenten zu schicken. Dieser war - nach den Präsidentschafts­wahlen im Herbst 1952 - seit Januar 1953 General Dwight D. EISENHOWER. EISENHOWER hatte schon in seiner Dienstzeit von den UFO-Abstürzen von Socorro, Roswell, Aztec und Laredo 1947-50 (siehe: »Jenseits von Ros­swell«) erfahren. Nach seiner Wahl, am 18. November 1952, erhielt er einen Lagebericht des Regierungsaus­schusses »MAJESTIC 12«, der von seinem Vorgänger Harry S. TRUMAN mit der Untersuchung der geborgenen UFO- Wracks beauftragt worden war. Der Ausschuß empfahl den Präsidenten strikte Geheimhaltung »aus Gründen der nationalen Sicherheit«. Vieleicht hat Präsident EISENHO­WER 1953 die Veröffentlichung des Kontaktberichtes von George ADAMSKI in einem hunderttausendfach verkauf­ten Bestseller (»FLIEGENDE UNTERTASSEN SIND GE­LANDET«) verfolgt, war also vorbereitet - als er selbst den Besuchern einer anderen Welt gegenüberstehen sollte.

 

 

Der Schauplatz des Gesche­hens, die EWARDS/ MUROC-Luftwaffenbasis nordöstlich von Los Angeles/ Kalifornien, war schon in den Monaten und Jah­ren zuvor zum Schauplatz von UFO-Demonstrationen gewor­den:

 

-   Am 8. Juli 1947: Meldungen über vier verschiedene Sich­tungen unidentifizierter schei­benförmiger Objekte über der MUROC AFB und dem gehei­men Testgelände Rogers Dry Lake.

-   31. August 1948: Ein großes Objekt mit einem über einen Kilometer langen Schweif aus blauen Flammen kreuzt MUROC in 17.000 Metern Höhe.

-   14. Juni 1950: Ein Transportpilot der Marine und ver­schiedene zivile Piloten beobachten ein zigarrenförmiges Mutterschiff 40 km östlich von MUROC.

-   10. August 1950: Lt. Robert C. WYKOFF, Physiker der Marine, beobachtet durch das Fernrohr ein großes, scheibenförmiges Objekt, das nahe EDWARDS manövrierte.

-   30. September 1952: Luftbildfotograf Dick BEEMER und zwei andere Zeugen beobachten zwei kugelför­mige, leicht abgeflachte Objekte bei Manövern über EDWARDS.

-   Februar 1954: Der Radiokommentator Frank ED­WARDS berichtet über eine UFO-Sichtungswelle über der EDWARDS-Luftwaffenbasis im MUROC-Trockensee. Im März meldete EDWARDS, er hätte aus ver­traulicher Quelle von einer »UFO-Landung auf einer Militärbasis in Kalifornien« erfahren.

 

 

Am 20. Februar 1954 verschwand der Präsident der Ver­einigten Staaten für einige Stunden aus dem Rampen­licht der Weltöffentlichkeit.

 

Offiziell war der Präsident nach Kalifornien gekommen, um Golf zu spielen. Er wohnte auf der Ranch eines sei­ner Freunde, Paul Roy Helms. Das ist insofern schon verwunderlich, war er doch gerade fünf Tage zuvor von einem längeren Jagdausflug in Georgia zurückgekehrt. Die Ranch lag bei Palm Springs, nicht weit von Muroc entfernt. Was an diesem 20. Februar geschah, liegt of­fiziell weiterhin im Dunkel der Geschichte. Der Präsident fuhr an diesem Tag weg, ohne seine Leibwächter mit­zunehmen. Am Abend breitete sich Unruhe unter den anwesenden Journalisten aus, die ersten Spekulationen entstanden, daß dem Präsidenten etwas Ernsthaftes zu­gestoßen war. Während offizielle Stellen immer nur pau­schal verlautbarten, daß alles in Ordnung sei, steigerte sich zusehends die Spannung bei den Pressevertretern. Als dann noch aus vertraulicher Quelle durchsickerte, daß der Präsident tatsächlich nicht auf der Ranch sei und Pressesekretär James HAGGERTY mitten aus ei­ner privaten Grillparty nach Smoke Tree abberufen wur­de, um ein Statement abzugeben, brannten einige Si­cherungen durch. Im Presseraum des Mirador-Hotels entstand, was die TlMES später als »Demonstration jour­nalistischer Massenhysterie« bezeichnete. Der Vertreter der UNITED PRESS meldete, EISENHOWER wäre of­fenbar ernsthaft erkrankt, sein Kollege von der ASSO­CIATED PRESS stach ihn aus mit der Nachricht, der Präsident sei tot. Er mußte dementieren, als HAGGER­TY schlecht gelaunt aber in feierlichem Ton verkünde­te, EISENHOWER hätte sich eine Zahnkrone an einem Hühnerbein ausgebissen, sein Gastgeber hätte ihn kur­zerhand zum nächsten Zahnarzt, Dr. F .A. PURCELL, gebracht.

 

Die Presse gab sich mit dieser Erklärung zufrieden, und niemand fragte, warum dieser Zahnarztbesuch offenbar einen ganzen Tag gedauert hat und warum er »bei Nacht und Nebel«, ohne Leibwächter, verschwinden mußte. Während PURCELL auf einer eilig organisierten »Grill- Party des Präsidenten« am nächsten Abend als »der Zahnarzt, der den Präsidenten behandelt hat« vorge­stellt wurde, verweigerte seine Frau - PURCELL ist mitt­lerweile verstorben - später, interviewt durch den UFO- Forscher William MOORE, jeden Kommentar - ein ziem­lich seltsames Verhalten für die Frau eines Provinz­zahnarztes, der eigentlich stolz gewesen sein mußte, »den Präsidenten behandelt zu haben«. Im Gegenteil, sie verbat sich, in diesem Zusammenhang zitiert zu wer­den, nicht einmal im Zusammenhang damit, daß sie be­stätigt habe, daß ihr Mann den Präsidenten behandelt hat. Hatte sie Angst, sich in Widersprüche zu verstricken, konnte sie sich an die ihr und ihrem Mann damals ein­geimpften Tarnbehauptungen nicht mehr erinnern?

 

Am 16. April 1954 erhielt der Metaphysiker Meade LAY- NE aus San Diego/ Kalifornien einen Brief von seinem Freund Gerald LIGHT vom mächtigen US-Medienkon­zern CBS. Was LIGHT in diesem Brief schildert, läßt die »Hühnerbein«-Affäre tatsächlich als politisches Tarn­manöver erscheinen:

 

»Lieber Freund!

Ich komme soeben von Muroc zurück. Dieser Bericht ist wahr - niederschmetternd wahr!

 

Ich unternahm die Reise in Gesellschaft von Franklin AL­LEN von der Hearst-Presse und Edwin NOURSE vom Brookings-Institut (Trumans ehemaligem Finanzberater) und Bischof McINTYRE aus Los Angeles. (Diese Namen sind vorläufig vertraulich zu behandeln, bitte.)

 

Als wir das Sperrgebiet betreten durften (nachdem wir ungefähr sechs Stunden lang überprüft und nach jeder kleinsten Einzelheit, jedem Ereignis, jedem Aspekt un­seres privaten und öffentlichen Lebens gefragt worden waren), hatte ich das deutliche Gefühl, das Ende der Welt sei gekommen, auf eine phantastische und reali­stische Weise. Denn ich habe niemals zuvor so viele menschliche Wesen in einem solchen Zustand kompletten Zusammenbruchs und absoluter Verwirrung gesehen; es scheint ihnen klargeworden zu sein, daß ihre eigene Welt tatsächlich mit einer solchen Endgültigkeit zu exi­stieren aufgehört hat, daß es jeder Beschreibung spot­tet. Die Realität von Flugkörpern einer 'anderen Dimen­sion' ist ein für allemal aus dem Bereich der Spekulati­on verschwunden und auf schmerzliche Weise in das Bewußtsein jeder verantwortlichen wissenschaftlichen und politischen Gruppe eingedrungen.

 

Während meines zweitägigen Aufenthaltes habe ich fünf einzelne und deutlich verschiedene Typen von Flugkör­pern gesehen, die von unseren Luftwaffenexperten stu­diert wurden - dank der Erlaubnis und Mithilfe der Außer­irdischen! Ich finde einfach keine Worte, um meine Re­aktion zu beschreiben. Aber es ist schließlich gesche­hen. Es ist eine historische Tatsache.

 

Präsident Eisenhower hat, wie Du vielleicht schon weißt, während eines kürzlichen Urlaubs in Palm Springs ei­nes Nachts heimlich Muroc besucht. Und ich bin über­zeugt, daß er sich über den fürchterlichen Konflikt zwi­schen den verschiedensten «Autoritäten» hinwegsetzt und sich direkt über Radio und Fernsehen an die Men­schen wenden wird - falls diese ausweglose Situation noch lange anhält. Soviel ich erfahren konnte, ist eine offizielle Stellungnahme in Vorbereitung, sie soll etwa Mitte Mai abgegeben werden.

 

Ich überlasse es Deiner eigenen ausgezeichneten Kom­binationsgabe, Dir das rechte Bild von dem geistigen und emotionellen Inferno zu machen, das jetzt in den Köpfen von Hunderten unserer wissenschaftlichen «Au­toritäten» und all der weisen Männer der verschiedenen Fachrichtungen unserer zeitgenössischen Physik herr­scht. In manchen Fällen konnte ich eine Welle des Mit­leids nicht unterdrücken, die mein Innerstes überflute­te, als ich die sonst so brillanten Geistesriesen in pa­thetischer Verwirrung um eine rationale Erklärung ringen sah, die es ihnen erlauben würde, sich ihre vertrauten Theorien und Konzepte zu bewahren. Und ich danke meinem Schicksal dafür, daß es mich schon vor so lan­ger Zeit in das metaphysische Dickicht geschickt und gezwungen hat, den Weg hinaus selber zu finden. Es ist wahrlich kein Vergnügen, solche Geistesgrößen sich vor absolut unbegreiflichen Aspekten der 'Wissenschaft' krümmen zu sehen. Ich hatte schon ganz vergessen, wie gewohnt Dinge wie Dematerialisation von 'festen' Ob­jekten meinem eigenen Verstand bereits geworden sind. Das Kommen und Gehen eines ätherischen - oder gei­stigen - Körpers ist mir in diesen vielen Jahren schon so vertraut geworden, daß ich gar nicht daran gedacht habe, eine solche Manifestation könne das seelische Gleich­gewicht eines Menschen, der nicht derart vorbereitet ist, stören. Diese achtundvierzig Stunden in Muroc werde ich niemals vergessen! G.L.«

 

 

Tatsächlich wird LIGHTs Version von den Geschehnis­sen am 20. Februar 1954 von verschiedenen unabhän­gigen Quellen bestätigt:

 

-   Der britische UFO-Forscher Desmond LESLIE stießt bei Recherchen im Sommer 1954 auf einen Luftwaffen­angehörigen, der ihm bestätigte, daß »Präsident EI­SENHOWER während seines Urlaubs in Palm Springs auf Muroc war, um gelandete außerirdische Flugkörper zu besichtigen«. Eine »Untertasse«, ein 35 Meter brei­ter Flugkörper, der auf einer Landebahn von Muroc ge­landet war, wurde in Hangar 27 schwer bewacht ver­borgen gehalten. Männer, die vom Urlaub zurückkamen, wurden plötzlich nicht mehr in die Basis gelassen, son­dern erhielten Befehl, zu »verschwinden«. Einigen von ihnen wurden ihre persönlichen Besitztümer ans Tor ge­bracht, ohne daß sie die Basis betreten durften. Leute, die zu dieser Zeit zufällig vorübergehend auf Muroc wa­ren, durften den Stützpunkt unter keinen Umständen mehr verlassen.

 

-   Der Schriftsteller Frank SCULLY, der sich 1954 ein Blockhaus oberhalb von Edwards gekauft hatte, und der als Zivilangestellter für Edwards tätig ist, erfuhr von ei­nem der Zimmerleute, die für ihn arbeiteten, daß der Präsident tatsächlich »vor einigen Monaten« die Edwards AFB besucht hatte, und er sich »gewundert hätte«, daß am nächsten Tag nichts davon in den Zeitungen stand.

 

-   Ende 1982 veröffentlichte ein Mitglied des britischen Oberhauses, der Earl of CLANCARTY, den ihm zuge­gangenen »vertraulichen Bericht« eines im Ruhestand befindlichen ehemaligen US-Spitzen-Testpiloten. »Der Pilot«, so CLANCARTY, »war einer von 6 Leuten, die bei Eisenhowers Zusammenkunft mit Außerirdischen dabei waren. Er wurde als technischer Berater hinzugezogen wegen seines Charakters und seiner Fähigkeit als Test­pilot. Fünf verschiedene fremde Raumschiffe landeten auf der Basis. Drei waren untertassenförmig, zwei zigarrenförmig. EISENHOWER, der genau zu dieser Zeit gerade im nahegelegenen Palm Springs zur Erholung war, wurde anscheinend von Militär-Beamten herbeige­rufen. Während EISENHOWER und seine kleine Grup­pezuschaute, stiegen die Extraterrestrier aus und näher­ten sich ihnen. Die Fremden sahen ähnlich wie Men­schen aus. Sie hatten etwa die gleiche Größe und wa­ren gebaut wie ein durchschnittlicher Mensch und konn­ten die Luft atmen ohne Helm. Die Außerirdischen spra­chen Englisch und sagten EISENHOWER, sie wollten ein Erziehungsprogramm für die Menschen der Erde be­ginnen, um die Menschen über ihre Gegenwart zu in­formieren. Eisenhower sagte ihnen, er glaube nicht, daß die Welt darauf vorbereitet sei und hatte Sorgen, daß eine Bekanntgabe eine Panik auslösen würde. Die Frem­den schienen zu verstehen und erklärten dann, sie wür­den weiterhin mit Einzelmenschen isolierten Kontakt aufnehmen, bis die Erdenmenschen an sie gewöhnt wären. EISENHOWER erklärte, er denke, das sei rich­tig, solange sie keine Panik und kein Durcheinander er­zeugen würden. Dann führten die Fremden dem wie gelähmt dastehenden Präsidenten und seiner Beglei­tung ihre ehrfurchtgebietenden technischen Möglich­keiten vor. Sie zeigten ihr Raumschiff dem Präsidenten und bewiesen sogar die Fähigkeit, sich selbst unsicht­bar zu machen. Dies bereitete dem Präsidenten eine Menge Unbehagen, weil keiner von uns sie sehen konn­te, obwohl wir wußten, daß sie da waren. Dann stiegen die Fremden in ihre Schiffe und starteten. Alle von uns wurden auf strengste Geheimhaltung vereidigt.« Lord CLANCARTY: »Der Pilot hat niemals zu irgendeinem Men­schen darüber gesprochen, aber jetzt ist jeder tot, der dabei war, außer ihm selbst.«

 

-   Der französische Schriftsteller Robert CHARROUX zi­tiert den Bericht eines jungen Leutnants, der Zeuge des Kontaktes von Präsident EISENHOWER mit den Außer­irdischen gewesen sein will. Auf das unnachgiebige Drän­gen eines Reporters hin soll er gesagt haben: »Die bei­den Männer, die aus dem UFO gestiegen sind, sprachen Englisch und erklärten, sie seien von einem dem Rie­senstern BETEIGEUZE benachbarten Planeten gekom­men. Die Lebensbedingungen auf diesem Planeten ent­sprächen den auf der Erde herrschenden.«

 

-   Mitte der 50er Jahre hatte ein Feldwebel dem Los Angeles-UFO-Experten Gabriel GREEN die Landung der Schiffe Ende Januar 1954 geschildert: »Ich war beim Geschützeexerzieren unter dem Kommando eines Ge­nerals. Wir haben mit scharfer Munition auf Ziele ge­schossen, als plötzlich fünf UFOs direkt über uns flo­gen. Der General befahl allen Batterien, sofort das Feu­er auf die Schiffe zu eröffnen. Das taten wir auch, aber unsere Geschosse hatten keinerlei Wirkung. Wir haben dann aufgehört zu schießen und beobachteten die UFOs beim Landen neben einer der großen Hallen.«

 

-   Der US-Astronaut Gordon COOPER bestätigte am 10. April 1978 in der »MERV GRIFFIN-SHOW«, Amerikas po­pulärster Talkshow, »die Geschichte, daß ein Raumschiff in Amerika landete. Es gab da Insassen, unsere Regie­rung hat das Metall gesehen und weiß, wie diese Wesen aussehen«. COOPER selbst bestätigte später in einem In­terview mit dem US-Autoren Timothy GREEN-BECKLEY, daß ihm während seiner Dienstzeit ein Film vorgeführt wur­de, der »eine UFO-Landung auf einer kalifornischen Luft­waffenbasis Anfang der fünfziger Jahre« zeigte.

 

- Am 1. März 1976 enthüllte der Ex-Luftwaffenangehörige Paul SOLOMON, der 1954 auf EDWARDS stationiert war, weitere Details über den Kontakt mit EISENHO­WER: »Eines Tages ereignete sich ein Zwischenfall, der alle Offiziere einschließlich des Kommandeurs zum Be­obachtungsturm eilen ließ. Von dort aus beobachtete der Kommandeur eine Scheibe von 60 - 100 m Durch­messer, die direkt über der Startbahn schwebte. Das seltsame Objekt wurde stundenlang beobachtet - buch­stäblich so lange, bis jeder einzelne Mann auf der Ba­sis davon wußte. Alle Urlaubsscheine wurden gesperrt. Jedermann mußte im Quartier bleiben. Niemand wurde über das weitere Geschehen informiert. Alle hatten natür­lich eine Heidenangst, denn jeder wußte, daß das Ding da draußen bereits seit Stun­den über der Startbahn her­umflog, von einer Seite zur anderen, auf und ab, lauter Flugmanöver, die einfach nicht mit konventionellen Flugobjekten in Verbindung zu bringen waren: Das Ding da draußen trotzte einfach allen Spielregeln der Physik.

 

 

Schließlich wurden wir alle zusammengerufen und er­hielten Befehl, auf unsere Ar­beitsplätze zurückzukehren, um alles für Präsident EISENHOWER vorzubereiten, der inzwischen auf dem Stützpunkt eingetroffen war. Dann wurde es erst richtig geheimnisvoll, denn das Gerücht verbreitete sich, die Insassen des Dings hätten nach EI­SENHOWER verlangt und er werde sogar an Bord ge­hen. Natürlich erhielten wir alle genaue Anweisungen: In einem großen Raum wurde uns klargemacht, was wir sagen und was wir nicht sagen durften. Was wir damals nicht sagen durften, will ich Ihnen heute berichten. Wir haben natürlich niemals erfahren, ob das, was uns offiziell gesagt wurde, auch tatsächlich geschehen war; was wir mit Bestimmtheit wußten, war lediglich die Tat­sache, daß EISENHOWER zuvor nicht erwartet worden war. Dann geschah die Sache mit dem UFO und plötz­lich war, EISENHOWER da. Nachdem der Präsident die Basis wieder verlassen hatte, gab es laufend neue In­struktionen. Zweifellos war man noch unentschlossen, was man bekanntgeben sollte und was nicht.« Von ei­nem Offizier, der dabei war als EISENHOWER an Bord des UFOs ging, erfuhr SOLOMON vom Inhalt der Ge­spräche des Präsidenten mit den Außerirdischen: »Das Wichtigste war, daß wir wissen und lernen müßten, uns als Bürger einer planetarischen Familie zu betrachten, und daß wir die Verpflichtung haben und beginnen sol­len, uns als Teil einer Familie zu benehmen. Wir müßten schleunigst die Vorstellung aufgeben, daß wir tun und lassen könnten, was wir wollten. Erst dann, wenn wir anfangen, uns als Bürger eines planetarischen Systems zu benehmen, können wir mit ihnen in Beziehung tre­ten. Sie seien Teil derselben Familie und sollten als sol­che behandelt werden, und genauso sollten wir die Men­schen unserer Erde sehen. Sobald wir erst einmal ge­lernt hätten, mit anderen Nationen friedlich auszukom­men, könnten wir interplanetarische Beziehungen auf­nehmen.«

 

- Als wir ihn für unseren Dokumentarfilm »UFOs: DIE KONTAKTE« interviewten, erklärte uns U.S.-Oberstleut­nant i.R. Wendelle C. STEVENS, daß er von einem US-Admiral und seiner Nichte wüßte, die Anfang der 50er Jahre von Außerirdischen kontaktiert wurden. Lt. Col. STEVENS: »Es war einige Monate davor, daß ein Fünf-Sterne-Admiral, »Bull« Halsey, damals Kommandant der Pazifischen Flotte der US-Marine, Außerirdischen be­gegnete. Diese Kontakte schlossen seinen Neffen, Lt. Commander Frank Halsey, der als Jungoffizier bei der selben Flotte diente, und dessen Frau Tarna mit ein. Frank und Tarna Halsey machten dem Marine-Geheimdienst Meldung über ihre Begegnungen. Als Präsident Eisen­hower seinen Kontakt hatte, fragte er den Nachrichten­dienst, ob andere Angehörige der Regierung oder der Streitkräfte ähnliche Erlebnisse gehabt hätten, und so er­fuhr er von den Kontakten Lt. Cmdr. Halseys und seiner Frau. Ich hatte ein langes Gespräch mit Tarna Halsey, die mir erzählte, wie sie ins Weiße Haus eingeladen wurden zu einem persönlichen Gespräch mit dem Präsidenten, indem sie ausführlich über ihre Begegnungen mit Außer­irdischen berichteten. Als der Präsident andeutete, daß die Gerüchte über seinen Kontakt auf der Edwards-Luft- waffenbasis wahr seien, fragte ihn Tarna Halsey ganz of­fen: 'Mr. President, Sie und wir wissen, daß diese Kon­takte stattgefunden haben. Warum informieren Sie nicht die Öffentlichkeit darüber?'. Eisenhower schaute sie nur an und meinte: 'Meine Gute, auch ein Präsident kann nicht alles tun, was er gerne möchte.' Als sie weiter bohr­te: 'Können Sie nicht einfach in ihrer nächsten Rede an die Nation sagen: 'Meine Damen und Herren, ich möch­te Ihnen eine Ankündigung machen...' unterbrach sie der Präsident mit den Worten: 'Es tut mir leid, aber das steht außer Frage. Meine Berater sind der Meinung, daß eine solche Bekanntgabe unser Land in ein Chaos stür­zen würde.'«

 

 

Wie ging es weiter? Einem Memorandum aus dem Na­tionalarchiv in Washington zufolge fand am 16. Juli 1954 eine streng geheime Lagebesprechung mit der UFO- Kommission MAJESTIC 12 und General N.F. TWINING statt. Einem Geheimbericht von MJ 12 an US-Präsi­dent Jimmy CARTER von 1976 zufolge führte diese La­gebesprechung zur Einrichtung von PROJECT AQUA­RIUS - dessen Ziel: »Die Zusammenstellung aller wis­senschaftlichen, technologischen, medizinischen und nachrichtendienstlichen Informationen über alle UFO/ IAC (Identified Alien Craft - Identifizierte Fremde Raum­schiffe) - Sichtungen und Kontakte mit fremden Le­bensformen.«

 

In diesem Dokument enthalten ist ein »historischer Bericht der Untersuchungen der Luftphänomene durch die Re­gierung der Vereinigten Staaten, der geborgenen Raum­schiffe und der Kontakte mit Außerirdischen Lebensfor­men ...» (sic!) Darin ist auch die Rede von einem Regie­rungsprojekt SIGMA, «ursprünglich 1954 eingerichtet als Teil von Projekt AQUARIUS. (...) Sein Ziel war die Her­stellung einer Kommunikation mit den Fremden». Tatsäch­lich beweisen diese Dokumente, daß es 1954 zu einem offiziellen Kontakt der US-Regierung mit den Außerirdi­schen gekommen ist (siehe auch: UFOs: DIE BEWEISE).

 

Daß aber offenbar jene von LIGHT erwähnten »Autoritä­ten« mächtig genug waren, die Begegnung auf MUROC geheimzuhalten und das Hilfsangebot der Außerirdischen zurückzuweisen, erklärte ein Ex-Geheimdienstler 1989: »In diesem Zeitraum (1954) kontaktierte eine Rasse menschlich aussehender Außerirdischer die US-Regie­rung. Diese Gruppe Außerirdischer ... bot uns Hilfe in unserer spirituellen Entwicklung an. Sie forderten, das war ihre Hauptbedingung, daß wir unsere Atomwaffen abbauen und zerstören. Sie waren nicht bereit, uns ihre Technologie zur Verfügung zu stellen, da wir spirituell nicht einmal in der Lage wären, verantwortungsvoll mit der Technologie umzugehen, die wir besäßen. Sie glaub­ten, daß wir jede neue Technologie nur dazu benutzen würden, uns gegenseitig zu zerstören. Diese Rasse er­klärte, daß wir auf einem Pfad der Selbstzerstörung sei­en und aufhören müßten, uns gegenseitig zu töten, die Erde zu verschmutzen, die natürlichen Bodenschätze der Erde auszubeuten und lernen müßten, in Harmonie mit der Schöpfung zu leben. Demgegenüber war man äußerst skeptisch, speziell hinsichtlich der Hauptforde­rung nach nuklearer Abrüstung. Man glaubte nicht, daß eine Abrüstung im Interesse der Vereinigten Staaten sein könnte und fürchtete, vor den Außerirdischen wehrlos dazustehen. Das Angebot wurde zurückgewiesen.«

 

 

 


(3)

 

USA, 1954-1966

Zivile Kontakte: Die dritte Phase

 

 

Howard Menger: Wir nehmen Kontakt auf mit unse­ren eigenen Leuten

 

Einer der bekanntesten Kontaktler der späten fünfziger Jahre ist Howard MENGER aus New Jersey. MENGER behauptet, schon 1930 »Objekte am Himmel« gesehen zu haben und 1932, er war damals 10 Jahre alt, einer Außerirdischen begegnet zu sein. Die schöne Frau mit langen, goldenen Haaren soll auf einem Stein bei einem Bach gesessen haben. Die Rundungen ihres lieblichen Körpers waren verhüllt durch eine Art Skianzug aus ei­nem durchschimmernden Material. »Howard«, soll sie ge­sagt haben, »ich bin von weither gekommen, Dich zu se­hen und mit Dir zu sprechen.« Sie wisse, woher er kom­me und was seine Aufgabe auf der Erde sei, vertraute sie dem Jungen an. »Du wirst sehr viel später wissen, wo­von ich spreche. Aber merke Dir: Wir nehmen Kontakt auf mit unseren eigenen Leuten. Wir werden immer in der Nähe sein, auf Dich aufpassen und Dich führen.«

 

 

Als er seine militärische Ausbildung 1942 absolvierte, begegnete MENGER in der Grenzstadt Juarez/ Mexiko einem Mann mit schulterlangem, blondem Haar, der sich als einer von »seinem Volk« entpuppte. Später traf er ei­nen G.l. in Khaki, der ihm erzählte, daß er noch viele ähnliche Kontakte haben werde. Im Krieg, Ende 1944, traf er eine Außerirdische in rosafarbener Tunika und lo­sen, pyjamaartigen Hosen, die ihm seine Versetzung nach Okinawa ankündigte. Dort begegnete ihm ein hoch­gewachsener Mann in Armeekhaki, der sich als Raum­bruder zu erkennen gab. »Der Mensch muß lernen, was er ist, woher er kommt und was sein wirklicher Zweck hier auf diesem Planeten ist«, erklärte dieser MENGER, »nicht jeder gelangt zu dieser Erkenntnis, aber diejeni­gen, die kontaktet wurden, sind sich des wahren Da­seinszweckes des Erdenmenschen bewußt.«

 

»Wir haben noch viel auf Deinem Planeten unter Euch Menschen zu tun, und wir müssen es rasch tun, solan­ge es noch einen Planeten und Menschen gibt, mit de­nen man zusammenarbeiten kann«, erklärte der Außer­irdische und spielte auf das nahende Hiroshima an: »Bin­nen kurzem wirst Du wissen, auf welche Gefahr für Eu­ren Planeten ich hingewiesen habe.«

 

Nach dem Krieg zog MENGER wieder nach High Bridge, New Jersey und machte sich selbst­ändig als Schildermaler. Dort, wo er als Kind dem »Mädchen auf dem Stein« begegnet ist, erlebte MENGER seine erste UFO-Lan­dung. Ein Feuerball erschien am Himmel, pulsierte, wechselte die Farbe. Er kam herunter, schweb­te über einem Feld. Das Pulsieren ließ nach, erkennbar wurde ein metallisches, glockenförmiges Fahrzeug, das ringsherum Lu­ken hatte. Wie die Irisblende ei­ner Kamera öffnete sich eine Türe, zwei Männer stiegen aus, bekleidet mit blaugrünen, skianzugähnlichen Uni­formen. Ihr langes, blondes Haar wehte im Wind. Dann trat eine schöne Frau heraus, ähnlich gekleidet, blond: Es war dieselbe Frau, der Howard bereits als Kind an derselben Stelle begegnet war.

 

Sie hatte sich nicht verändert, war nicht gealtert. Dem verblüfften Howard MENGER erzählte sie, daß sie 500 Jahre alt sei. Auch auf der Erde hätten die Menschen einmal so lange gelebt, vor der Sintflut, als noch eine dichte Wolkendecke die Erde vor kosmischer Strahlung schützte. Aber auch die Lebensweise, das Denken und die Ernährung spielten eine Rolle: »Wenn wir nach den Gesetzen unseres Schöpfers leben, werden wir mit Lang­lebigkeit gesegnet.« Doch auch der Tod sei nur eine Il­lusion oder besser: Ein Wechsel von einem Daseinszu­stand zum anderen. MENGER wurde versprochen, daß er fortan noch viele Kontakte haben werde und daß es seine Aufgabe sei, Gruppen von Menschen in den Uni­versalgesetzen zu unterweisen.

 

 

 

In den folgenden Monaten wurde MENGER von zwei auf der Erde lebenden Außerirdischen der Platz gezeigt, an dem künftig die Kontakte stattfinden würden - eine größere Waldlichtung. »Hier kann keinem durch die elek­tromagnetische Kraft, die von unseren Fahrzeugen aus­strahlt, Schaden zugefügt werden.« Denn wenn Men­schen zufällig in dieses Kraftfeld gerieten, könnte das zu einer körperlichen Disharmonie führen. »Von der Ge­schwindigkeit des (elektromagnetischen) Fließens hängt der Umfang des verursachten Schadens ab.«

 

Zahlreiche Landungen und Kontakte ereigneten sich auf diesem »Feldplatz 2«, und MENGER erhielt immer neue Aufgaben und Belehrungen durch die Außerirdischen. Er fuhr sie zu bestimmten Orten, wo eine Zeitlang Meßin­strumente aufgestellt wurden, er versorgte Neuankömm­linge mit irdischer Kleidung und verpaßte ihnen sogar den richtigen Haarschnitt, damit sie unauffällig unter den Menschen leben und wirken konnten. Um diese Opera­tionen nicht zu gefährden, mußte MENGER versprechen, bis 1957 über seine Erfahrungen zu schweigen. »Du weißt, Howard, eine Menge unserer Leute sind unter Euch, sie beobachten und helfen wo immer sie können. Sie sind in allen Lebensbereichen, sie arbeiten in Fabriken, Büros und Banken. Manche von ihnen sind in leitenden Stel­lungen, in den Gemeinden, in der Regierung. Manche von ihnen mögen Putzfrauen sein oder Müllmänner. Aber wenn Du sie triffst, wirst Du sie erkennen.«

 

 

Die Außerirdischen erklärten MENGER, daß sie von Pla­neten unseres Sonnensystems, von Mars, Venus und Sa­turn, aber auch von Planeten außerhalb unseres Systems kämen. Dabei führt MENGER aus, daß die Schwin­gungsfrequenz auf diesen Planeten sehr viel höher ist als auf der Erde und dadurch die atomare Struktur ihres Lebens feiner, feinstofflicher - eine Erklärung, warum un­sere Mars- und Venussonden zu so konträren Ergebnis­sen kamen. Schon MENGER prophezeite: »Wenn ein Er­denmensch im physischen Körper dorthin gehen könn­te, dann würde er wahrscheinlich keine dieser Lebens­formen sehen, die schneller vibrieren, also eine höhere Frequenz haben, als er selbst, ebensowenig wie er die geistigen Lebensformen auf und um seinen eigenen Planeten zu sehen vermag. Wenn sein physischer Kör­per nicht einem entsprechenden Anpassungsprozeß an die neuen Bedingungen unterworfen würde, könnte er die Wesen auf einem anderen Planeten nicht sehen.« Aber die Außerirdischen zeigten ihm ihren Heimatplane­ten: »Ich sah wunderschöne, kuppeiförmige Gebäude, die sich reihenweise spiralförmig noch oben ziehen. Die­ser Planet war phantastisch schön. Ich hatte den Ein­druck von Städten, stattdessen wurde ich an wunder­schöne Vor- und Gartenstädte erinnert, wie es sie auch auf unserem Planeten gibt, aber auf eine wunderbare Art verschieden. (...) Wagen bewegten sich offenbar ohne Räder über die Oberfläche dahin, sie schienen über den Boden dahinzugleiten.«

 

 

Die Außerirdischen kommen zur Erde, so MENGER, aus Liebe und Mitgefühl für uns, als unsere Brüder und um uns zu helfen, selbst zu einem besseren Verständnis des Lebenssinnes zu kommen. Der Mensch sei ein lebender Gott, der durch eine Schule des Sich-Äußerns geht, auf diesem Planeten und auf vielen anderen, der Wissen sucht und Weisheit. »Der Mensch steigt dauernd zur Vervoll­kommnung die Leiter des Fortschritts hinauf, und wenn auch mal eine Sprosse unter dem Gewicht seiner vie­len Irrtümer brechen mag, so bleibt doch sein Ziel, den höchsten Punkt und das Einswerden mit dem Unendli­chen Vater zu erreichen.« Wenn wir dieses höhere Ver­ständnis erreicht hätten, könnten wir uns selbst hel­fen, die Zerstörung unseres Planeten zu verhindern, die eine schlimme Wirkung auf das ganze Sonnensy­stem hätte. MENGER: »Es ist an der Zeit, daß wir als Gesamtmenschheit erwachsen werden«. Sie hätten be­reits hohe Politiker (siehe EISENHOWER) und bekann­te Persönlichkeiten kontaktiert, aber »offizielle Regie­rungsleute besonders weigern sich, darüber zu spre­chen, weil das unser Wirtschaftsleben in Unordnung bringen würde. Die Kenntnisse, die sie dadurch gewin­nen konnten, schildern ihnen eine ganz andere und von der unsrigen verschiedene Lebensart. Es ist ein Leben unter Gottes Gesetz und nicht unter Menschengesetz. Die meisten unserer mechanischen Energiequellen wären dann veraltet.«

 

Massenlandungen und große Schaustellungen würden nur Verwirrung stiften, auch würde gleich das Militär ein­geschaltet werden, erklärten sie MENGER. Die Regie­rungen der Erde würden in Unruhe versetzt werden und jede würde versuchen, dabei einen Vorteil für sich her­auszuschlagen. Das gäbe womöglich Hysterie und Pa­nik. »So ist es im Interesse der Menschheit besser, wenn die Raummenschen sich uns mit aller Vorsicht nähern. Sie kommen direkt zu den Menschen, »indem sie die Ihrigen Kontakten, und die Menschen werden sie so nach und nach kennenlernen, ohne Furcht, Panik und Zensur. Jede große Bewegung hat bisher immer mit dem Volk begonnen ...«

 

Ihre Kontaktler sind Menschen, die »mit dem Bewußt­sein der Wahrheit in ihrem Inneren geboren werden, oder sie sind Reinkarnierte von anderen Planeten.« Tau­sende Menschen anderer Planeten würden unter uns le­ben, teilweise hier inkarniert, teilweise mit dem Raum­schiff hier gelandet. Wie ein außerirdischer Meister MEN­GER erklärte:

 

»Viele von Eurer Bevölkerung haben sich hier auf der Erde freiwillig inkarniert und kommen von anderen Pla­neten Eures Sonnensystems (und anderer Systeme, d. Verf.), um einem Plan voranzuhelfen, der universal im Ausmaß ist. Sie haben auf ihren früheren Planeten ein sehr viel höheres Verständnis der Gesetze des Ewigen Vaters erlebt und selber zum Ausdruck gebracht. Wir haben nun begonnen, sie zu kontakten und ihr auf Grund der niedrigeren Frequenz des Erdplaneten blockiertes Gedächtnis zu befreien.«

 

Diese Erfahrung machte MENGER selbst. Seine Ge­dächtnisblockade wurde gelöst, als er 1956 ein junges Mädchen kennenlernte, das dem «Mädchen vom Stein« glich wie eine Schwester. Später erfuhr MENGER, daß MARLA tatsächlich die auf der Erde inkarnierte Zwil­lingsschwester seiner außerirdischen Freundin ist. Er und Maria seien Dualseelen, zwei Individuen gleicher Pola­rität, natürliche (füreinander bestimmte) Partner. Und sie haben schon unendlich viele Leben gemeinsam auf an­deren Planeten verbracht. Howard erinnerte sich an sein Vorleben auf dem Saturn und daran, wie er sich freiwil­lig für diesen Planeten entschied, um in einem Er­denkörper geboren zu werden, um anderen zu helfen, zur Selbsterkenntnis zu gelangen.

 

 

Mit dieser Erkenntnis begann in Howard MENGERs Le­ben die Phase der Öffentlichkeitsarbeit. Er sprach in zahlreichen Radioprogrammen und wurde zum gernge­sehenen Gast der allnächtlichen Talkshows »The Party Line«, moderiert von »Long« John NEBEL. Erstmals er­laubten ihm die Raumbrüder, Zeugen zu seinen Kon­takten mitzunehmen, die in einiger Entfernung das Her­abkommen der Raumschiffe beobachteten. Zahlreiche Zeugen wurden in NEBELs Show interviewt, darunter an­gesehene Physiker und Polizisten. George van TASSEL erklärte in NEBELs Show, daß er von der Echtheit von MENGERs Kontakten überzeugt sei und daß sich des­sen Schilderungen mit seinen Erlebnissen deckten. Der New Yorker Rechtsanwalt Jules St. GERMAIN untersuchte den »Fall MENGER« und nahm die wichtigsten Zeugen­berichte auf Tonband auf. MENGER wurde populär, bald scharten sich die Neugierigen um ihn, und schließlich veranstaltete er regelmäßige UFO-Treffen auf dem Gelän­de seiner Farm in New Jersey. MENGER begann, Grup­pen zu leiten, Menschen auf den Kontakt vorzubereiten und spirituell zu unterweisen. Die Außerirdischen rieten ihm dabei, seine Gruppe die Wissenschaft der Selbst­verwirklichung studieren zu lassen, die der große Yogi Paramahansa YOGANANDA lehrte. Tatsächlich hatten auch ANGELUCCI und van TASSEL vor ihren Kontakten YOGANANDAs Schriften gelesen und seine Meditation praktiziert, und es scheint, als wäre diese spirituelle Dis­ziplin besonders zur Vorbereitung auf die Kommunikati­on mit den Außerirdischen geeignet.

 

Im September 1956 luden die Außerirdischen Howard MENGER zu einem Besuch auf dem Mond ein. Zehn Tage lang wurden MENGER und die mitreisende Gruppe ausgewählter Erdenmen­schen langsam auf die Schwingungs- und Gravitationszustände auf unserem Erdtrabanten vorbereitet, dann landete das Raumschiff bei einer kuppeiförmigen Ba­sis auf der Mondrückseite. Tatsächlich beschrieb der Kontaktler die Mondober­fläche korrekt und bemerk­te, daß sie den Wüstengebieten in Arizona und Nevada glich, ein durchaus passender Vergleich. Einige Gebie­te bestünden aus Schotter, andere aus feinem Staub, eine Beschreibung, die 13 Jahre später von den ersten Mondastronauten bestätigt wurde. Entgegen der weit­verbreiteten Ansicht der Wissenschaftler erfuhr Howard MENGER, daß der Mond durchaus eine leichte Atmos­phäre hat. Tatsächlich zeigte das kleine wissenschaftli­che Labor, das die APOLLO 12-Crew auf dem Mond aufstellte, das Vorhandensein einer dünnen Mondat­mosphäre an. Aus der außerirdischen Kolonie brachte MENGER dann eine Art Kartoffel mit zur Erde, die, wie ein chemisches Labor in Philadelphia/ Pennsylvania her­ausfand, einen Proteingehalt von 15,12 % hatte, der Proteingehalt gewöhnlicher Kartoffeln liegt bei 2-3 %.

 

 

Noch heute erinnern sich die Bewohner von High Bridge und Umgebung an die seltsamen Vorfälle, die sich seit 1956 dort abspielten. Als ich zweimal, im Oktober 1994 und im Oktober 1996, High Bridge besuchte, interview­te ich einige seiner Augenzeugen. Eine davon war Becky Gronsky, die seit Anfang der 50er Jahre eine Milchbar am Ortseingang von High Bridge unterhält. »Leute erzählten, daß sie Lichter am Himmel sahen und Dinge, die sich sehr schnell bewegten, zu schnell für einen Helikopter oder ein Flugzeug und mit ganz ungewöhnlichen, ver­rückten Flugbewegungen«, erklärte sie mir, »Ich erinnere mich, wie wir alle da rausgingen, um uns das Feld anzu­sehen, wo die fliegende Untertasse gelandet war, wie er erzählt hatte, und es war ein runder Brandfleck auf dem Boden, wo das Gras verkohlt war.« Einer der ersten Zeugen, die tatsächlich gelandete Raum­schiffe sahen, war Wayne Hutchkin, damals ein 16-jähriger Junge, der mit Mengers Sohn befreundet war. Hut­chkin, der heute eine Elektrohandlung in Washington/New Jersey unterhält, erzählte:

 

»Eines abends meinte Howard, er glaube, es würde zu ei­ner Sichtung kommen. So nahm ich ein Mädchen, mit dem ich befreundet war, Dorothy, mit, und einen Freund, der für meinen Vater arbeitete und Fernsehgeräte repa­rierte, Richard Barry, der damals in Princeton studierte. Ich hatte damals noch keinen Führerschein, und so fuhr Richard Dorothy und mich dorthin, wir saßen in seiner Küche, tranken Cola, als er sagte: Laßt uns in den Wald gehen, ich glaube, die Raumschiffe sind hier. So gingen wir - wir, das waren Howard, seine erste Frau Rose, sei­ne Schwägerin Mary, ich, Dorothy und Mr. Barry. Wir teil­ten uns in zwei Gruppen auf, Howard und die beiden Frau­en gingen einen Weg, ich, Mr. Barry und Dorothy gingen einen anderen Weg, und wir sahen diese pulsierenden Leuchtobjekte in einem Graben, sie schwebten über dem Boden, und Howard sagte, es seien Erkundungsschiffe von dieser Untertasse. Sie schienen durchschimmernd zu sein, man konnte durch die Außenhaut einen helleren Kern sehen, wie bei einer Neonröhre, und sie veränderten ihre Farbe, sie waren mal rosa, mal grün, mal weiß, und sie schienen über dem Boden zu schweben. Eine von ihnen schien ein kleines Licht auszusenden, das um uns herum flog, und dann wieder zu ihr zurückkehrte. Wir waren wie vom Donner gerührt. Keine Frage - ich war 16 Jahre alt, hatte noch nie so etwas gesehen, undes war außer Frage, daß das nicht von dieser Welt war. Wir gingen zurück ins Haus und er sagte: Ich denke, die Außerirdischen vertrauen dieser Gruppe und werden sich zeigen. So gingen wir wieder raus, und hinter seinem Haus war eine Weide, in einer einsame Gegend, es ging einen Hügel hinauf, und nach kurzer Zeit sagte Howard: Schaut, da kommt einer. Und da war diese geisterhaf­te Erscheinung einer menschlichen Gestalt, die über die Weide glitt, ich erinnere mich, daß sie über einen Zaun glitt, in fließenden Bewegungen über einen Stacheldrahtschaun. Sie war nicht weit entfernt, vielleicht hundert Meter, doch nicht nahe genug, um Einzelheiten zu erkennen, und er verrschwand in der Dunkelheit«. Hutchkin war nach diesem Erlebnis schwer beeindruckt. (Die Interviews sind Teil unserer Videodokumentation »UFOs: Die Kontakte«)«

 

Heute lebt Howard MENGER eher zurückgezogen in Vero Beach/ Florida. Als ich ihn vor einigen Jahren dort besuchte, war ich beeindruckt von der Herzlich­keit und Gastfreundschaft des Ehepaares MENGER. Beide leben nach wie vor in bescheidenen Verhält­nissen und stehen hinter ihren Aussagen aus den fün­fziger Jahren.

 

* * *

 

Paul Villa: Fototermin mit Coma Berenice

 

Zu den besten UFO-Fotos der Welt gehören die Bilder des Hispano-Amerikaners Apolinar »Paul« VILLA. VIL­LA, geboren 1916 in Tijeras, wurde seit seinem fünften Lebensjahr von Außerirdischen telepathisch unterrich­tet. So unglaublich das klingt, Kindheits-Kontakte schei­nen zum »Schema« der Kontaktler zu gehören, wie wir bei ADAMSKI, MENGER und anderen sehen konnten. Seine erste physische Begegnung hatte er 1953, als der gelernte Mechaniker für die Elektrizitäts- und Wasser­werke in Los Angeles arbeitete. Eines Tages, als er in Long Beach zu tun hatte, überkam ihn ein starker Drang, hinunter zum Strand zu gehen. Dort angekommen, be­gegnete er einem 2,10 Meter großen Mann. Erst er­schrocken, wollte Paul davonlaufen, als ihn der Fremde mit seinem Namen ansprach, Dinge aus seinem Leben erwähnte. Jetzt ahnte VILLA, daß der »Riese« von einem anderen Planeten stammte. Jede Frage, die er auch nur dachte, schien dieser telepathisch zu empfangen, be­antwortete sie prompt. Als VILLA wissen wollte, wie er hierher gekommen sei, zeigte der Raummensch hinüber zu dem Riff, wo auf dem Wasser ein scheibenförmiges Flugobjekt zu schwimmen schien. Er lud ihn ein, mit an Bord zu kommen, und freudig erregt willigte VILLA ein. An Bord der Scheibe traf Paul die Besatzung, Männer und Frauen, die wie Menschen aussahen, aber schöne­re, feinere Gesichtszüge hatten. Sie erzählten ihm, daß die Erde, ja die ganze Galaxis, der die Erde angehöre, nicht mehr als ein Sandkorn am Strand sind, verglichen mit den unendlich vielen Galaxien mit ihren Millionen be­wohnter Welten im Universum. Sie seien in friedlicher Absicht hier, bereit, den Menschen zu helfen. Ihre Schif­fe könnten durch einen magnetischen Schutzschirm, der die Radar-Strahlen umleitet, vom Radar unbemerkt in unserer Atmosphäre operieren, könnten sich aber auch für das Radar ortbar machen. Sie haben Stützpunkte auf dem Mond und im Innern des Marsmondes Phobos. Sie glauben an eine überlegene Intelligenz, die das ganze Universum und alles, was sich in ihm befindet, lenkt.

 

Es sollte zehn Jahre dauern, bis Apolinar VILLA, mitt­lerweile wohnhaft in Albuquerque im US-Staat New Me­xico, den Außerirdischen wieder begegnete. Am 16. Juni 1963 erhielt er den telepathischen Impuls, sich seine Kamera zu schnappen und in seinem Lieferwagen an einen bestimmten Platz in der Umgebung zu fahren. Das erste, was er bemerkte, war eine gelandete »Un­tertasse« von ca. 21 Metern Durchmesser. VILLA war überrascht, als sich dort, wo vorher nur die Raum­schiffwand war, plötzlich eine Tür öffnete. Aus dem Raum­schiff heraus traten 9 Personen, 4 Männer und 5 Frau­en von riesenhafter Gestalt, alle zwischen 2,10 und 2,70 Metern groß. Sie begrüßten VILLA, erklärten, daß sie aus dem Sternbild COMA BERENICE (»Haupthaar der Berenice«) kämen. Einige waren blond, andere hatten kupferrote Haare, wieder andere waren schwarzhaarig. Sie konnten sich ebenso gut telepathisch verständigen, wie sie mit VILLA in perfektem Englisch und Spanisch sprachen. VILLA erfuhr, daß ihr Schiff Träger von neun ferngelenkten Meßscheiben ist, die in irgendwelche Ge­biete dirigiert werden können und von dort Bild- und Tonaufzeichnungen an das Trägerschiff senden.2 Fotos S. 67 oben Sie seien insbesonders wegen der »ma­gnetischen Linien« an New Mexico interessiert, die das alte heilige Land der Indianer zwischen Arizona, Colo­rado, Utah und New Mexico durchziehen. Dann erlaubten sie ihm, zu fotografieren - und führten zu diesem Zweck einen Demonstrationsflug rund um das Gelände durch. Die sensationellste UFO-Fotoserie aller Zeiten entstand.

 

Am Ostersonntag, 18. April 1965, wurde VILLA zu sei­nem zweiten Fototermin mit COMA BERENICE einge­laden, etwa 40 km nördlich von Albuquerque, nahe Ber­nalillo. Diesmal demonstrierte eine Scheibe ihre Fähig­keiten, indem sie durch einen Strahl einen Baumwipfel entflammte und das Feuer wieder löschte, was auf den Fotos zu erkennen ist. Das Raumschiff war begleitet von drei kleinen, runden Kugeln, jenen ferngelenkten »Telemeterkugeln«, wie VILLA erfuhr. Als es landete, schätz­te VILLA seinen Durchmesser auf 30 Meter. Es stand auf einem dreibeinigen Landegestell. Heraus kamen drei Besatzungsmitglieder, ca. 1,75 m groß, mit braunge­brannter Haut und hellbraunem Haar, mit denen VILLA zwei Stunden lang in Spanisch sprach. Sie delegierten ihn an eine andere Stelle, wo der zweite Fototermin statt­fand. Paul wunderte sich über eine Wolkenformation am Himmel, die die Form eines auf dem Rücken liegenden Indianers hatte (Bild 4 unten). Telepathisch teilten »sie« ihm mit, daß sie seit jeher die Indianer beschützt hätten und daß gerade die Hopi und Navaho eine wichtige Funktion für das Neue Zeitalter hätten. Tatsächlich er­innerte VILLA die Form des UFOs an einen Navaho- Schild. Bei der dritten Demonstration an diesem Tag er­zeugte das UFO sogar einen kleinen Sandsturm, als Be­weis, daß »sie« auch das Wetter beeinflussen können. Beim dritten Fototermin, dem 19. Juni 1966, durfte VIL­LA ein kleineres Raumschiff bei der Landung fotogra­fieren, das wieder umgeben war von jenen »Kugelson­den«, die wir bei verschiedenen authentischen UFO-Fotos bemerkten.

 

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Mel Noel: Strafplanet Erde

 

Zehn Jahre war der ehemalige US-Luftwaffenleutnant Mel NOEL verpflichtet, nach seinem Ausscheiden aus der US-Air Force zu schweigen, dann begann er seine phantastische Geschichte zu erzählen, die ihm zwischen 1953 und 1954 widerfuhr. Der Korea-Krieg war gerade beendet, und Lt. NOEL wurde einem Sondergeschwa­der von vier F-86-A-SABRE-Abfangjägern zugeteilt. Der Auftrag der Formation: Unbekannte Flugobjekte zu or­ten, zu beobachten und zu fotografieren. Zu diesem Zweck wurden die Maschinenkanonen ihrer Flugzeuge ausgebaut, durch sog. »Gunkameras« ersetzt, teilwei­se mit Infrarotfilmen geladen.

 

 

 

Als Lt. NOEL und seine Kameraden für diesen Einsatz eingewiesen wurden, erklärte man ihnen, dies alles sei eine Angelegenheit der Nationalen Sicherheit und stün­de unter strengster Geheimhaltung. »Was immer ge­schieht, reden Sie nicht einmal zu sich selbst darüber«, erklärte ihnen ein vorgesetzter Offizier, »machen Sie Ihren Bericht und löschen sie alles aus ihrem Kopf.« Dann zeigte man ihnen hunderte Fotos und eini­ge dutzend Filme, teilweise auch solche, die von Zivilisten be­schlagnahmt worden waren. Dann wurden sie einem Oberst zugeteilt, der eigens von Was­hington aus dazu abkomman­diert war. Die jungen Piloten al­lerdings waren nicht besonders erregt über ihren Einsatz. Zu tief saß in ihnen die Propaganda des Pentagon, derzufolge es sich bei den UFOs nur um Sinnestäu­schungen und Verwechslungen handelt. Sie glaubten, daß sie nur solchen »UFOs« hinterher­jagen müßten, wenn es über­haupt je zu einem Einsatz käme.

 

Doch bald flogen NOEL und sei­ne Kameraden schon ihren er­sten Einsatz über den Rocky Mo­untains in rund 12.000 Metern Höhe mit einer Geschwindigkeit von fast 1.300 Stundenkilome­tern. Einer der Piloten meldete: »Bogies, neun Uhr, un­sere Höhe«. »BOGEY« war ein Wort aus dem Luftwaf­fen-Jargon und bedeutete »fremdes Flugobjekt«, »neun Uhr« war der Winkel. Es waren 16 Objekte, die in V-Formation flogen. Sie waren von einer Art »Aura« umgeben, die NOEL mit dem Schimmer einer Neon-Reklame im Nebel verglich. Die UFOs brachen aus der Formation aus und formierten sich zu vier Gruppen. Sie demonstrierten Manöver, die den Piloten den Atem raubten. Sie stopp­ten plötzlich aus einer Geschwindigkeit, die NOEL auf etwa 5.000 km/ h schätzte und beschleunigten ebenso schnell wieder. Beim Beschleunigen veränderte sich die Farbe ihrer »Aura«. Die Begegnung dauerte etwa 8 Minuten, dann kehrten die Flieger wie­der zu ihrem Horst zurück. Bei der Lan­dung erinnerte man sie noch einmal an ihre Geheimvorschriften. Sie mußten ihre For­mulare ausfüllen und schweigen. Ob ihre Filmaufnahmen gelungen sind, soll­ten sie nie erfahren - die Kassetten wurden aus den Ka­meras genommen und fortgebracht. Beim nächsten Ein­satz flogen die Objekte rhythmisch schwingend auf und ab - sie schienen sich über alle physikalischen Gesetze hinwegzusetzen. Beim dritten Einsatz wurden NOEL und seine Kameraden aufgefordert, die Frequenz ihrer Funk­geräte zu wechseln. Auf der neuen Frequenz sprach eine ihnen unbekannte Stimme und beantwortete Fragen in ei­ner klaren und deutlichen, aber sehr langsamen Sprache.

 

 

Nach der Landung erklärte der Oberst, daß er die Fragen gestellt hätte. Er hätte dabei keine einzige Frage laut aus­gesprochen, sie nur gedacht. Die Außerirdischen erklär­ten, daß sie an »eine allmächtige Kraft des Universums« glauben. Ihre Mannschaft setze sich »aus Individuen je­ner Planeten zusammen, die euch als Venus, Jupiter, Mer­kur, Mars und Saturn bekannt sind.« Die Piloten waren wie niedergeschlagen von dem, was sie mit ihren eige­nen Sprechfunkgeräten gehört hatten. Ihr Weltbild war dabei, zusammenzubrechen, und sie baten darum, vom Dienst suspendiert zu werden. Am nächsten Tag waren sie aus ihrer Sondermission entlassen und in den nor­malen Dienst versetzt. NOEL und seine Kameraden frag­ten sich jedoch: »Wie lebt man mit einem solchen Erleb­nis?« Die Wirkung schien ebenso brutal zu sein wie die psychologischen Folgen bei Nahkämpfern. »Man beur­teilt seine eigene Denkweise und die Denkungsart dieser Welt, und man fragt sich, wie paßt dies in mein Leben hinein, in meine gewohnte Lebensweise?«

 

Zwei Monate später erhielt NOEL einen Anruf von dem Oberst, der mit ihm reden wollte. Als er in sein Büro kam, waren seine Kameraden auch anwesend. »Ich muß Euch sagen, was weiter geschah«, erklärte der Oberst. »Ich muß mit jemandem darüber sprechen, und ich weiß, ich kann Euch vertrauen. Die Kommunikation über die Bord­sprechgeräte wäre nicht seine erste Verbindung mit ei­ner UFO-Besatzung gewesen, es war nur das erste Mal, daß auch andere dabei waren.« Auf einem Flug zur Luke- Luftwaffenbasis bei Phoenix/ AZ habe er nach der Lan­dung zum ersten Mal mit den Insassen eines dieser Fahr­zeuge gesprochen. Sie luden ihn an Bord einer »Unter­tasse« ein. 18 km außerhalb von Phoenix landete das Raumschiff in einem abgelegenen Tal, stand auf einem dreiteiligen Teleskop-Gestell. Das Raumschiff hatte einen Durchmesser von 45 Metern. Einer der Außerirdischen übergab dem Oberst eine kleine metallische Scheibe. Er sollte sie zwischen seinen Handflächen und vor seinen Magen halten, um beim Durchschreiten des Kraftfeldes um das Raumfahrzeug keinen Schaden zu erleiden.

 

An Bord des UFOs wurde der Oberst einem »Meister« vorgestellt. Er, der Oberst, begann Fragen zu stellen, weshalb sie da seien und was für die Zukunft zu er­warten sei. Der Meister erklärte, daß sie sich für das Le­ben auf diesem Planeten verantwortlich fühlten. Die Erde sei eine Art Durchgangslager, eine Prüfstelle, und in er­ster Linie würden hier »Problemkinder« inkarnieren. Ein Neues Zeitalter werde beginnen. Sein Einfluß hätte be­reits begonnen, werde jedoch erst um das Jahr 2000 seinen Höhepunkt erreichen. Als Vorbereitung dafür sei­en zahlreiche geographische Veränderungen zu erwar­ten, ebenso religiöse und politische Revolutionen. Die politische Führung würde diesem Geschehen hilflos ge­genüberstehen und schließlich kapitulieren. Der Meister betonte, daß es dieser Zivilisation noch einmal möglich sei, sich selbst zu retten. Allerdings müßten die Bewohner der Erde den Materialismus überwin­den. Sie erzeugten Schwingungen überwältigend ne­gativer Art, die den ganzen Kosmos störten.

 

 

Die Menschen hätten quasi eine Lizenz erhalten, sich selber zu regieren. Sie könnten Land, Wasser und Luft frei benutzen, ohne eine »Steuer« zu bezahlen. Es sei denn jene, die mit dem Universalgesetz von Ursache und Wirkung zusammenhinge, dem Karma. Der Oberst: »Reinkarnation ist so einfach wie die Grundschule. Man geht in die erste Klasse, um etwas zu lernen, und am Ende des Jahres geht man in die Prüfung. Dann hat man drei Möglichkeiten: 1) Man besteht die Prüfung und wird in die nächste Klasse versetzt, wo man die nächsten Lek­tionen lernen kann. 2) Man fällt durch und muß die Klas­se wiederholen. 3) Man schwänzt während des Jahres und drückt sich vor der Prüfung!« In diesem Fall wird man ewig auf der Schule bleiben müssen. Problemkin­der schließlich kommen auf eine Sonderschule - und die­se Funktion nimmt die Erde ein. Die einzige Möglichkeit, aus diesem Stadium herauszukommen, wäre eine kol­lektive Bemühung um Umkehr. Der Meister: »Die Kinder sind Eure einzige Hoffnung. Doch wenn sie bei euch vier Jahre alt sind, dann sind sie bereits so von Vorurteilen, Mißtrauen, Haß und Egoismus beeinflußt, daß Ihr ihnen den Weg versperrt habt. Wir beginnen mit der Erziehung der Kinder, wenn sie drei Jahre als sind. Zählen sie fün­fzehn, beherrschen sie bereits die Telepathie.«

 

Zum Abschluß seiner Ausführungen meinte der Oberst zu den drei Piloten: »So, das wär's. Ihr könnt damit an­fangen, was Ihr wollt, es akzeptieren oder darüber lächeln.«

 

1957 verließ NOEL die Luftwaffe, zog nach Connecticut. Zwei Jahre später erhielt er ein Telegramm von dem Oberst, der ihn am Flugplatz von White Plains treffen wollte. »Ich hab's geschafft!« begrüßte er NOEL, »ich gehe mit ih­nen!« Innerhalb der nächsten 30 Tage sollte »es« ge­schehen. Der Oberst und NOEL vereinbarten, von nun an jeden Tag miteinander zu telefonieren. Am 27. Tag er­fuhr er von seiner Dienststelle, daß der Oberst über dem Atlantik im Einsatz sei. Er sollte nie mehr zurückkehren. Er und sein Flugzeug wurden als verschollen gemeldet.

 

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Carl Anderson:

Kumars Botschaft an die Menschheit

 

In der Nähe der kleinen Stadt Desert Center/ Kalifornien, dort, wo George ADAMSKI seine denkwürdige Begeg­nung mit einem Mann von der Venus hatte, sah auch Carl ANDERSON in der Nacht des 3. April 1954 um 3:00 Uhr früh seine erste »fliegende Untertasse«. Eine geheimnis­volle Stimme hatte ihn an diesen Ort geführt. Nun lag er zusammen mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in seinem Zelt, zwei befreundete Ehepaare zelteten in der Nähe. Als er nachts aufwachte, saßen seine Frau und sei­ne Tochter bereits aufrecht im Zelt, sein Sohn schlief noch. Alle drei sahen, wie das Zelt verschwand, sie ungehin­dert in die Wüste blicken konnten. Dort schwebte nur we­nige Zentimeter über dem steinigen Boden eine große, leuchtende Scheibe. Sie hatte einen Durchmesser von 20 Metern, 10 Meter hoch, hatte fünf Luken. Sie glühte flu­oreszierend. ANDERSON wollte aufstehen, zu dem ge­heimnisvollen Flugkörper gehen, aber er war wie gelähmt.

 

Seine Frau und seine Tochter er­zählten später, daß sie sich eben­falls nicht bewegen konnten. Sie hörten Stimmen, sahen aber kei­ne Besatzung. Schließlich begann das Objekt, leise zu summen. Das Glühen um seine Außenhaut nahm erst eine orange Färbung an, wurde dann rot. Bald glüh­te es wie ein roter Feuerball. Lang­sam stieg es auf, um dann plötz­lich zu beschleunigen und in den Nachthimmel zu schießen. Das rote Licht veränderte sich in ein bläuliches Weiß. Jetzt begann auch das Zelt, sich wieder zu manifestieren. Die ANDERSONS begannen, ihre bis­her gelähmten Glieder zu strecken und stiegen schwei­gend aus dem Zelt. Sie sahen noch, wie das weiße Licht des Objektes über den Nachthimmel raste und schließ­lich über dem Mt. San Gorgonio am Horizont verschwand. »Vati, wo war das Zelt? Und warum konnten wir uns nicht bewegen?« fragte seine Tochter. ANDERSON wußte kei­ne Antwort. Die Familie legte sich wieder schlafen. Am nächsten Morgen erzählten sie ihren Freunden von dem Erlebnis und erfuhren, daß eines der Ehepaare das glei­che erlebt hatte. Sie fotografierten die Landestelle. Als die Fotos später entwickelt wurden, war der Boden voll­er weißer Streifen, die ANDERSON als Energie interpre­tierte, die das Raumschiff im Boden hinterlassen hatte. Seine Armbanduhr hatte während der 15 Minuten aus­gesetzt, die sie das Raumschiff beobachtet hatten.

 

In den folgenden Monaten sah ANDERSON, von Beruf Elektriker, zweimal während der Arbeit UFOs am Him­mel, was seine Kollegen zumindest überzeugte, daß es diese außergewöhnlichen Flugobjekte tatsächlich gibt.

 

 

Etwas später gingen ANDERSON, seine Frau und sein Freund Jim wieder nach Desert Center in die Wüste, um zu versuchen, mit den Piloten der Raumschiffe Kontakt aufzunehmen. In der Ferne sahen sie eine Scheibe. »Wir sollten ihnen signalisieren, daß sie herunterkommen und landen können«, meinte Jim. Er zündete eine Fackel an, schwenkte sie begeistert. Das Schiff kam näher, schweb­te über der Gruppe. Plötzlich schrie Jim auf. Teer war von der Fackel auf seinen Daumen geflossen, hatte eine Ver­brennung verursacht. Er lief zum Wagen, wollte Ver­bandszeug und Brandsalbe holen. Die Scheibe blitzte hell auf, wurde leuchtend weiß und verschwand. Als Jim wie­der auf seinen Daumen schaute, war die Brandwunde verschwunden.

 

Diese Erlebnisse schienen ANDERSONS mediale Fähig­keiten erweckt zu haben. Am 25. Februar 1957 erhielt er plötzlich die innere Weisung, sich hinzusetzen und eine Botschaft zu notieren:

 

»Sehr bald werden auf der Erde die negativen Kräfte, die in den letzten 7.000 Jahren tätig waren, gestürzt wer­den. Der Abprall dieser schlechten Kräfte wird jeden Zentimeter dieses Planeten treffen, den Ihr Erde nennt, der aber von den anderen Wesen im Universum SHAN genannt wird. Diese Kräfte bringen eine große Verwü­stung mit sich. Ich muß es Euch sagen: ein Drittel der Erdbevölkerung wird dabei umkommen. Die Zeit der Saat ist vorbei, jetzt kommt die Ernte. Die größeren Teile Eurer Kontinente werden ausgekehrt. Aus dem Ozean werden sich neue Länder erheben. Die Erde wird schwanken während der Geburtswehen des Neuen Zeitalters und wirbeln, während die Pole ihren Platz tauschen. Euer Planet wird eine neue Bahn ein­schlagen mit den neuen Schwingungen des dauernden Friedens und Glückes. Es wird dieselbe Reinigung sein wie vor Jahrtausenden. Die Legenden über die versun­kenen Kontinente stimmen.

 

Gerade vor Eintreffen des Kataklysmus werden Tausen­de von Euch Menschen gerettet werden. Sie werden levitiert oder ange­sogen durch unseren Leitstrahl und an Bord unserer Raum­schiffe gebracht, die Ihr «fliegende Unter­tassen» nennt. Aber Ihr müßt Euch dazu qualifizieren. Nur jene, die in einer gerechten Weise gegenüber ihrem Schöp­fer gelebt haben, können aufgenommen werden. Die Reinheit der Intention wird zählen!

 

Eure positive Ausstrahlung ist aufgezeichnet und befin­det sich nun in unseren Archiven. Um für die Aufnahme bereit zu sein, muß eure positive Schwingung euren Kör­per von negativen Gedanken und Wünschen lösen. Die Wahl liegt bei Euch. Aber auch viele werden nicht eva­kuiert werden und dennoch verschont. Beim Ausbre­chen des eintretenden Unheils wird es Gegenden von relativer Sicherheit geben. Diese werden geschützt wer­den durch ihr eigenes Kraftfeld. ...Es wird keine 'Höher­gestellten' geben. Alle werden gleich sein. Obwohl Ihr jetzt auf unsere Kommunikationen angewiesen seid, werdet ihr dann frei mit denen, die in den Raumschiffen sind, sprechen können. Ihr werdet auch frei mit Euren irdischen Familien und mit allen kommunizieren können, die mit Euch zusammen die neue Welt aufbauen wol­len. (...)

 

 

Viele von Euch haben eigentlich richtig gelebt und trotz­dem ihre positive Schwingung herabgesetzt durch den Mißbrauch ihres physischen Körpers, durch Alkohol­mißbrauch, Rauchen und Fleischgenuß. Dies führt zur Schwächung der positiven Schwingungen, die dem Kraftfeld des Körpers entströmen. Darum ist es jetzt wich­tig, frische Früchte, Gemüse etc. zu essen, um Euer Kraftfeld und Eure Aura zu reinigen. Zieht das nicht hin­aus. Die Zeit ist knapp.Millionen Raumwesen warten darauf, Euch, ihren irdi­schen Brüdern und Schwestern, eine sofortige Hilfe zukommen zu lassen. Kurz bevor auf Eurem Planeten Erde der Umbruch einsetzt, werden wir mit euch über vielerlei Wege Kontakt aufnehmen. Jedes funktionstüchtige Radio und Fernsehgerät wird verstärkt werden. Wer un­terwegs ist und für eine Aufnahme vorgesehen, wird durch Gedankenströme unterrichtet werden.«

 

Über ein Jahr nach Erhalt dieser Durchgabe hatte AN­DERSON seinen ersten physischen Kontakt mit einem Außerirdischen. Es war am 27. Juni 1958 und ANDER­SON ging allein durch den Park in der Nähe seines Hau­ses, als wie aus dem Nichts ein Mann neben ihm auf­tauchte. ANDERSON war sehr erschreckt, doch der Frem­de beruhigte ihn. Er komme vom Mars und sei einer von vielen Außerirdischen, die unter uns leben und irdische Gewohnheiten angenommen haben, um weniger auf­zufallen. Viele dieser Außerirdischen seien in Men­schenkörpern auf der Erde inkarniert, andere sind mit Raumschiffen gelandet, leben und arbeiten jetzt un­ter den Menschen. Sie alle sind aus einem ganz be­stimmten Grund hier: Um das Menschengeschlecht vor dem gänzlichen Untergang zu retten.

 

Er sagte, sein Raumschiff befände sich in der Nähe und er könne sich nicht lange aufhalten. Er bat ANDERSON, sich am nächsten Mittwoch Abend bereitzuhalten, eine wichtige Botschaft zu empfangen. Dann faßte er in die Gegend seines Körpers und verschwand ebenso plötz­lich wie er gekommen war. Der verwirrte ANDERSON bemerkte einen Ozongeruch in der Luft. Er wußte nicht, daß Howard MENGER eine Planetarierin kurz vor ihrem Verschwinden auf die gleiche Weise fotografiert hatte.

 

Tatsächlich wurde ANDERSON am folgenden Mittwoch die folgende Botschaft telepathisch übermittelt, die er niederschrieb: »Große wissenschaftliche Geister unse­rer Planeten wurden ausgewählt, um als neugeborene Kinder bei Euch inkarniert zu werden. Viele Raumschiffe wurden von Euch schon gesehen und bei Landungen beobachtet, Kontakte fanden in vielen entlegenen Tei­len Eurer Erde und in allen Ländern statt. Eure großen Führer wurden aufgesucht und gewarnt vor furchtbaren Verwüstungen auf Eurem Planeten, wenn sie ihr Tun nicht ändern.

 

Es ist sehr bedauerlich, daß unsere Vorschläge in den meisten Fällen zurückgewiesen wurden und unser Auf­enthalt unter Euch von vielen Eurer Regierungschefs ge­leugnet worden ist. Dies ist Euch wohlbekannt. Deshalb mußten wir unsere Kontakte mit denen, die wir ausge­wählt haben, um die Wahrheit unter Euch Menschen zu verbreiten, auf privater Ebene herstellen. (...) Unsere Kon­takte mit Euren Führern geschahen mit dem Bemühen, auf Eurem Planeten brüderliche Liebe zu erwecken und die Todesgefahr der Atomenergie abzuschaffen. Es ist keinem Planeten unseres Sonnensystems erlaubt, die­se zu benutzen. Der Mangel an Verständnis und Mitwir­kung Eurer Führer ist höchst bedauerlich und beküm­mert uns. Es ist gegen unser universales Gesetz, in ir­gendeiner Weise Gewalt auszuüben. Wir können es nur versuchen, Euch den Weg zu weisen, die Entschei­dung aber liegt bei Euch.

 

 

Wir waren gezwungen, die furchtbaren Verwüstungen anzusehen, die auf Eurem Planeten entstanden durch den verbotenen Gebrauch der atomaren Todeskraft. Auf verschiedene Weise mußten wir eingreifen, um größere Zerstörungen auf Eurer Erde, dem schönen Planet SHAN, zu verhindern. Wir wenden keine Gewalt an, aber der Auserwählten wegen hielten wir es für nötig, unsere An­wendungsmittel durch die Atmosphäre Eures Planeten zu senden, um den größten Teil der tödlichen Radioak­tivität, die von Euren sogenannten Wissenschaftlern frei­gelassen wurde, aufzusaugen und dadurch unschädlich zu machen. Hätten wir das nicht gemacht, wären noch viele Millionen Menschen mehr ums Leben gekommen, Eure Nahrung und Euer Wasser wären hemmungslos vergiftet. Unsere «Entgifter» sind die «grünen Feuerbäl­le», die in vielen Teilen Eurer Welt gesehen wurden.

 

Wir haben Euch beraten, haben es Euch eindringlich ge­sagt, aber wir können Euch nicht zwingen. Wir können nur bereitstehen und warten, wie sich die Dinge weiter entwickeln. Eure Heilige Schrift sagt: Wir wissen weder Tag noch Stunde. Wir stehen mit mehr als fünf Millio­nen unserer Schiffe aller Arten und Größen bereit. Wir sind jederzeit zu Massenlandungen bereit, wann immer es notwendig werden sollte, die Auserwählten wegzu­bringen, um unsere Gäste zu sein, bis Euer Planet SHAN vollkommen gereinigt und wieder bewohnbar ist. Erst dann wird Euer Meister Sein Königreich errichten auf Er­den, in dem Ihr in Frieden und Liebe leben werdet, denn dann wird das Böse in Ketten gebunden sein. Fürchtet Euch also nicht, wenn wir uns Eurer Erde in großer Zahl nähern werden. Es ist die Aufgabe derer, die bis­her noch keinen Auftrag erhalten haben, die Nachricht von unserem Kommen zu verbreiten, weil Eure Re­gierungen sich geweigert haben, mitzuwirken.

 

Wie sich die Menschheit zu unserem Kommen stellt, wird eine wichtige Rolle in der erfolgreichen Durchführung der Evakuierung Eures Planeten spielen. Unglücklicher­weise werden die Herzen vieler Menschen versagen. Wenn wir uns Euch nähern, wird die Zeit nur knapp und die Verwirrung sehr groß sein. Verhaltet Euch dann ge­nau gemäß der Instruktionen, kehret nicht zurück, um materielle Werte mitzunehmen. Ihr werdet mit allem ver­sorgt werden. Wir beobachten und warten.                 feny-angyalai.hu

 

Und nun, Brüder und Schwestern auf SHAN, bevor wir unsere Übermittlung beenden wünschen wir, denjenigen unsere Liebe und unseren tiefsten Dank auszusprechen, die sich für wahre Aufklärung eingesetzt haben.

 

Unsere Bemühungen basieren aufgrund echten Helfen- wollens, weshalb auch so viele und verschiedenartige Kontakte geknüpft worden sind. Denn alles hat seinen Zweck in der letzten, endgültigen Analyse. Ihr werdet alle auf viele Widerstände stoßen, aber sie werden alle überwunden werden.

 

Das «Projekt des Weltenraumes» wird den Zweck erfül­len, für den es bestimmt ist. Dessen seid gewiß!

 

ASHTAR

Kommandant von 10 Millionen Weltraumschiffen von der Weltraumstation SCHARE«

 

Bei einer späteren Begegnung gab KUMAR Anderson einen kleinen, runden, leuchtenden Jaspis in Walnuß­größe, der vom Mars stammte. Die Frequenz dieses Steines war so hoch, daß ANDERSON mit seiner Hilfe Heilungen durchführen konnte, so demonstriert auf dem Weltkongreß der UFO-Forscher 1960 in Wiesbaden. Am 14.02.1960 wurde ANDERSON in ein gelandetes Raum­schiff geführt. Die Kontakte dauerten an.

 

* * *

 

 

Reinhold Schmidt: Warnung vor der Atomenergie

 

Kearney im US-Staat Nebraska liegt exakt in der Mitte der Vereinigten Staaten, gleich weit von Boston und San Francisco entfernt. Hier ging an jenem 5. November 1957 der kalifornische Getreideaufkäufer Reinhold O. SCHMIDT, ein Amerikaner deutscher Abstammung, sei­nem Job nach und besichtigte am frühen Nachmittag ein Getreidefeld. Auf der Rückfahrt bemerkte SCHMIDT ein seltsames Licht. Er beschloß, dorthin zu fahren und zu sehen, was los war. Dann blieb sein Wagen stehen, er mußte den Weg zu Fuß fortsetzen. Auf der Erde stand ein großes, silberfarbenes Objekt aus einem Metall, das wie polierter Stahl aussah. Während SCHMIDT das ge­heimnisvolle Schiff noch andächtig bestaunte, schoß ein Strahlenbündel daraus hervor, SCHMIDT wurde bewe­gungsunfähig. Zwei Männer kamen aus dem Objekt, brachten ihn in sein Inneres. Dort sah SCHMIDT vier Männer und zwei Frauen in Straßenkleidung, alle etwa 1,80 m groß, von dunkler, sonnengebräunter Hautfarbe. Drei der Männer arbeiteten an einer Instrumenten-Schalttafel. Einer der Außerirdischen erzählte SCHMIDT, daß das SatelIitenprogramm der Vereinigten Staaten erst zwei Mißerfolge mit sich bringen würde, erst der dritte Sa­tellit würde emporsteigen, aber wenige Angaben zurück­senden - eine Prophezeiung, die sich später bewahr­heitete. Auch wären sie verantwortlich für die vielen Sich­tungen, die es in den letzten Tagen in Kearney gegeben hätte - ein Umstand, von dem SCHMIDT erst bei seiner Rückkehr erfuhr, als am nächsten Tag die Zeitung voll von Sichtungsmeldungen war. »Lebewohl - wir werden Dich wiedersehen«, verabschiedete sich der Raum­schiffkommandant dann von SCHMIDT. Als er das Ob­jekt verlassen hatte, erhob es sich langsam in die Höhe, veränderte mehrfach seine Farbe - und verschwand mit großer Geschwindigkeit am Himmel.

 

SCHMIDT, der nie zuvor an UFOs geglaubt hatte, war überwältigt. Er überlegte sich, was nun zu tun sei – und entschied sich für das Abwar­ten. Die Außerirdischen hatten Deutsch gesprochen - und SCHMIDTs erster Eindruck war, daß es sich um eine sowjeti­sche Geheimwaffe handelt, pilotiert von deutschen Wissen­schaftlern. Als er dann im Fern­sehen einen Aufruf der lokalen Polizei hörte, die Regierung wür­de den Sichtungen nachgehen und die Polizeidienststellen wür­den UFO-Meldungen entge­gennehmen, hielt SCHMIDT es für seine Bürgerpflicht, die Behörden von seinem Er­lebnis in Kenntnis zu setzen. Der örtliche Polizeichef setzte erst einmal die Presse in Kenntnis, hielt SCHMIDT dann ohne Haftbefehl für eine Nacht fest und wies ihn schließlich in die nächste Nervenklinik ein, die ihn auf seinen Geisteszustand hin untersuchte und drei Tage später wieder entließ.

 

Nach seiner Entlassung stieß SCHMIDT auf so große Sym­pathie seitens der Bevölkerung, daß er für die nächsten drei Monate beschäftigt war, hunderte von Telefonaten zu führen und das ihm von den Farmern angebotene Ge­treide zu kaufen. Am 5. Februar 1958 fuhr SCHMIDT auf einer Landstraße und wieder blieb sein Wagen stehen. Über einer Wiese am Straßenrand schwebte das Schiff. Auf seine Frage hin erklärten ihm die »Besucher«, daß sie von einem anderen Planeten gekommen seien - vom Sa­turn, wie er später erfuhr. Den »Treibstoff« für ihr Schiff - auch danach fragte SCHMIDT - würden sie »von der Son­ne und von der Erde« erhalten. Über seine Gehirnimpul­se hätten sie ihn bei diesem zweiten Kontakt gefunden und könnten ihn jederzeit wieder finden.

 

 

SCHMIDT beschloß, in Kearney einen Vortrag über sei­ne Erlebnisse zu halten. Am Vortragsabend, dem 05.03.1958 veranstalteten die Raumschiffe eine fünzigminütige Demonstration am westlichen Himmel, die von Hunderten beobachtet wurde. Nach SCHMIDTS erstem Radioauftritt bezeugten zwei Geschäftsleute, daß sie am Nachmittag des ersten Kontaktes auf der Fasanenjagd gewesen seien und währenddessen eine Reihe von Geräu­schen hörten, die, wie sie meinten, von dem Raumschiff stammten.

 

Im Juni 1958, als Schmidt in Colorado Getreide ein­kaufte, fragten ihn die Raumbrüder, ob er mit ihnen im August an den Nördlichen Polarkreis fliegen würde. SCHMIDT war begeistert, fragte aber, warum es der Po­larkreis sein müßte. »Aus erzieherischen Gründen«, war die Antwort. Am 14. August 1958 fand die Reise statt. SCHMIDT wurde gezeigt, wie sowjetische U-Boote auf dem Grund des Meeresbodens radioaktive Markierun­gen anbrachten und Vermessungen durchführen, um dort Basen zur Stationierung von Atomraketen einzu­richten. Die Saturnier erklärten SCHMIDT, daß diese Atom­waffenarsenale das Risiko eines Atomkrieges vergrößern würden. Sie seien zwar unparteiisch, was die beiden Machtblöcke beträfe, doch würden sie alles tun, um den Atomkrieg zu verhinderten. Sie würden niemals taten­los zusehen, wie unser Planet durch Atombomben zer­stört würde.

 

»Unser Strahlungsproblem wurde auch erörtert. Die Welt­raumfreunde wenden jetzt eine neue Erfindung an, um unsere Atmosphäre von der Strahlung durch die Explo­sion von Atom- und Wasserstoffbombe zu reinigen.« Mit Hilfe spezieller Bordinstrumente zeigten sie SCHMIDT die Resultate der bisherigen atmosphärischen Verände­rungen, die durch die Explosion von Atombomben ent­standen sind. »Die Fortsetzung von Atombombenversu­chen würde sehr bald eine totale Unordnung in Eurem Klima und ein Herausspringen Eures Planeten aus sei­ner Achse bewirken. Und wenn das passiert, so wird die Folge davon eine unvorstellbare Verwüstung sein. Da Ihr bereits selbst schon einige dieser Veränderungen fest­stellen konntet, könnt Ihr Euch vorstellen, was sich bald auf der Erdoberfläche abspielen würde, wenn nicht et­was gegen den Wahnsinn der Menschen unternom­men wird.« (Geradezu prophetisch aus dem Jahre 1958! d. Verf.) Ihreigenes Schiff hingegen, das, wie sie SCHMIDT demonstrierten, mit Leichtigkeit 60.000 km/h fliegen konn­te und, wie sie ihm versicherten, noch weitaus schnel­ler, trieben die Saturnier durch »freie Energie« an.

 

Wie Karl VEIT nachwies, fotografierte ein amerikanisches Frachtschiff in der Arktis ein helles Objekt, das gerade zu dem Zeitpunkt aus dem Meer auftauchte, als SCHMIDT sich in dieser Region auf »Studienfahrt« befand.

 

Bei seiner nächsten »Reise« am 24. Januar 1960 wur­de SCHMIDT an Bord eines riesigen Mutterschiffes ge­bracht, wo er Dutzende der kleinen Erkundungsschiffe sah, die dem glichen, mit dem er gekommen war. Dies­mal bemerkte er, daß die Saturnier sich untereinander durch Telepathie verständigten. Sie zeigten ihm eine Samm­lung amerikanischer und sowjetischer Raketen, die von ihnen abgefangen wurden, als sie drohten, bei ihrem Wiedereintritt in die Atmosphäre zu verbrennen. In ei­ner Filmprojektion führten sie ihm die Folgen und Ge­fahren atomarer Explosionen vor Augen. »Es schmerz­te, zu sehen, welche Belastungen unsere kleine Erde schon durchstehen mußte, und ich wußte, daß sie viel mehr nicht mehr ertragen könnte«, schrieb SCHMIDT später. Dann zeigten sie ihm Bilder davon, wie die Erde zukünftig aussehen könnte - ein Paradies ohne Um­weltverschmutzung, da alles mit freier Energie ange­trieben würde, »Automobile« ohne Räder, die in Baum­höhe über die Landschaft glitten, und überall eine At­mosphäre von Einheit, Ordnung und Frieden, die SCHMIDT beeindruckte.

 

Am 9. Februar 1960 brachten die Saturnier SCHMIDT im Raumschiff nach Ägypten, zur Cheopspyramide. Sie erklärten ihm, daß der Aufbau der 54 Tonnen schwe­ren Steine nur möglich gewesen sei dank der Anwendung der universellen Gesetze und von Naturkräften, die die Gravitation aufgehoben hätten. Sie führten ihn in ei­nen unterirdischen Raum in der Pyramide, eine drei­eckige Kammer, in der sich ein kleines Raumschiff be­fand - und Beweise für das irdische Wirken Christi. Nach 1998, wenn ein Neues Zeitalter beginnt, würden diese geheimen Kammern in der Pyramide enthüllt werden, würde die Menschheit erstmals Zeugnisse für das Leben Christi erhalten und seine wahre Herkunft erkennen.

 

Auf dem Rückweg überflogen sie die Sowjetunion. Die Raumfreunde zeigten ihm ein riesiges Gebiet in Sibi­rien, einige hundert Kilometer weit, in dem sich ein atomarer Unfall ereignet hatte. Alles Leben in diesem Gebiet war ausgelöscht. Sie könnten nicht zulassen, so die Außerirdischen, daß ein Atomkrieg ausbricht, denn dadurch wäre nicht nur alles Leben auf der Erde dem Untergang geweiht, es würden auch be­nachbarte Planeten in Mitleidenschaft gezogen. Ei­gentlich würde ihnen das kosmische Gesetz des frei­en Willens jeden Eingriff in die Evolution einer ande­ren Welt verbieten, aber dies sei ein Ausnahmefall, da ein Atomkrieg auf der Erde das ganze Sonnensystem in Gefahr bringen würde.

 

 

Der Atomunfall in Sibirien, den SCHMIDT 1960 be­schrieb, ist eine Tatsache. 1979,19 Jahre später also, erschien im Hoffmann & Campe-Verlag das Taschen­buch »Bericht und Analyse der bisher geheimgehal­tenen Atomkatastrophe in der UdSSR«. Verfasser ist der 1973 ausgebürgerte sowjetische Atomphysiker Zhores MEDWEDJEW. Laut MEDWEDJEW kam es 1958 in der Kyschtym-Region im südwestlichen Sibirien zu dieser Katastrophe, als man flüssigen Atommüll in Bohrlöchern verschwinden ließ - ohne zu bedenken, daß durch die Schneeschmelze der getrennt gelagerte nukleare Abfall zusammengeschwemmt werden könn­te. So kam es unter der Erdoberfläche zu einer Auf­heizung. Der Dampfdruck sprengte wie bei einer Vul­kan-Explosion das darüberliegende Erdreich in die Luft und brachte die strahlenden Teilchen an die Ober­fläche, mit verheerenden Folgen für Menschen, Tiere und Pflanzenwelt. Erst 1988, im Zeichen von Glasnost und nach der Katastrophe von Tschernobyl, wurde die sibirische Atomkatastrophe offiziell bestätigt. Wie Stu­diendirektor Karl MAIER in den »UFO-Nachrichten« Nr. 281/82, Juli 1983 ausführte, hatte SCHMIDT auf seinem Vortrag auf der Wiesbadener UFO-Konferenz 1960, organisiert durch die deutschen UFO-Pioniere Karl und Anny VEIT, ausdrücklich auf die riesigen Ge­biete geschmolzenen Schnees hingewiesen, die er vom Raumschiff aus beobachtet hätte. Heute wissen wir, daß SCHMIDT, der 1960 als erster Amerikaner von diesem Vorfall wußte, die Wahrheit gesagt hat...

 

* * *

 

 

Fred Steckling: Sie leben unter uns

 

Durch George ADAMSKI kam Fred STECKLING mit den Außer­irdischen in Kontakt und be­gegnete auf seinen Reisen mehr­fach Raumbrüdern, die unter uns leben. Fred STECKLING ist gebürtiger Berliner, der 1962 in die USA übersiedelte, Pilot und seit George ADAMSKIs Tod 1965 Co-Leiter der GEORGE ADAMSKI-FOUNDATION mit Sitz in Vi­sta/ Kalifornien. Fred Steckling verstarb 1990. Sein Sohn Glenn setzt sein Lebenswerk fort.

 

 

 

»Ich hatte das Glück, mit verschiedenen Männern und Frauen aus dem Weltraum zu sprechen. Sie erklärten mir, daß sie seit den späten Vierzigern in großer Anzahl unter uns leben. In größeren Städten kann es sein, daß bis zu hundert von ihnen unentdeckt unter uns leben und arbeiten. Sie helfen uns auf vielerlei Weise, wissenschaft­lich und sozial, und zur gleichen Zeit lernen sie von uns. Man findet sie in allen Bevölkerungsgruppen. Sie können dunkelhäutig sein, weiß oder orientalisch. Einige sind klein, andere groß, wieder andere haben die Größe normaler Er­denmenschen. Obwohl sie uns wissenschaftlich und so­zial weit voraus sind, können sie noch immer einiges auf ihren Planeten verbessern. Gewiß können sie von uns nicht lernen, wie sie ihre Raumschiffe oder ihr Sozialsystem ver­bessern, aber es ist für sie interessant, unseren unkon­trollierten Verstand zu studieren. Die Emotionalität der Er­denmenschen, das Auf und Ab der Gefühle, ist für sie äußert interessant. Aber sie verstehen uns; sie verurteilen uns nicht, sie analysieren einfach nur unser Verhalten.«

 

»Wenn immer ich die Menschen anderer Welten treffe, fühle ich mich sehr demütig. Ihr Wissen und ihre Weis­heit sind bemerkenswert. Sie lassen uns nie ihre Über­legenheit fühlen. Ich habe mir immer aufgeschrieben, was sie mir gesagt haben, so gut ich konnte.«

 

 

Einer der Raumbrüder, den STECKLING 1966 in Was­hington D.C. traf, erzählte ihm von seinen Erfahrungen mit dem irdischen Arbeitsleben. »Die Menschen hier ar­beiten für Geld, ihr Motiv ist Geld und nicht der Dienst am Mitmenschen. Zumindest leistet ein Mensch, der seinen Tag mit ehrlicher Arbeit verbringt, seinen Dienst an der Menschheit. Seine Arbeit mag nicht freiwillig sein, aber zumindest trägt sie etwas zum Nutzen der Gesell­schaft bei. Ich habe reiche Menschen getroffen, die mehr Zeit damit verschwenden, ehrliche Arbeit zu vermeiden, als sie für eine solche Arbeit aufbringen müßten. Aber wie könnt Ihr Erfüllung in Eurer Arbeit finden, wenn Ihr nur an Geld denkt? Wenn Ihr Erdenmenschen nur ein klein wenig an den Dienst am Nächsten denken würdet, könntet Ihr in Euren Herzen wahres Glück finden.«

 

Der Raumbruder verglich seine Tätigkeit mit der irdi­scher Agenten. Dadurch, daß sie unter uns leben, wüß­ten die Außerirdischen sehr viel über unsere Verhal­tensweisen. »Natürlich haben wir Raumschiffe, von de­nen aus wir alle Bedingungen auf der Erde akkurat mes­sen können. Aber was wirklich zählt ist der persönliche Kontakt, sind Begegnungen. Nur so lernen wir Eure Pro­bleme wirklich kennen.«

 

Die Außerirdischen erzählten STECKLING von ihrem Er­ziehungssystem, ihrer Religion, ihrer Erkenntnis der Na­turgesetze. Sie kommentierten die Ergebnisse der er­sten irdischen Venussonden 1966, die fehlerhaft waren, weil sie nur die hohen Temperaturen im Schutzgürtel der Venusatmosphäre messen konnten, daraus falsche Rück­schlüsse auf die Temperatur auf der Venusoberfläche zogen. Als Fred STECKLING im September 1966 auf Europatour ging, erklärten sie ihm, sie würden immer bei ihm sein - er solle seine Filmkamera bereithalten.

 

Tatsächlich hielten sie Wort. Auf der Bahnfahrt von Mannheim nach Frankfurt filmte STECKLING durch das geöffnete Zugfenster eine ganze Armada zigarrenförmiger Raumschiffe, umgeben von ionisierter Luft und da­her weiß leuchtend. 1967 führte STECKLING den Film einem US-Senatsausschuß und der NASA zusammen mit dem Madelaine RODEFFER-Film vor, wo beide für großes Aufsehen sorgten.

 

* * *

 

 

Dr. Frank Stranges und der Fremde im Pentagon

 

Reverend Dr. Frank E. STRANGES ist ein bekannter ame­rikanischer Evangelist, Präsident einer weltweiten Theo­logen-Vereinigung, wissenschaftlicher Berater der World University Tucson/AZ und Mitglied des Komitees zur Be­ratung des Bürgermeisters von Los Angeles - ein Kir­chenmann von durchaus weltlichem Gewicht, Sohn ei­nes Pfarrers aus Brooklyn, New York, mehrfacher Dok­tor diverser amerikanischer Bibelkollegien und - seine erste Karriere - promovierter Kriminologe des National Institute of Criminology, Washington D.C. Es war an einem kalten Dezembermorgen des Jahres 1959, als sich STRANGES auf einem Evangelisations- Kreuzzug in der US-Hauptstadt Washington D.C. auf­hielt. Eine ihm bekannte Mitarbeiterin des US-Verteidigungsministeriums hatte ihn am Vorabend nach einem seiner Vorträge eingeladen, in das Pentagon zu kom­men und dort - einen Mann von einer anderen Welt zu treffen.

 

Natürlich folgte STRANGES dieser äußerst ungewöhn­lichen Einladung. Ungehindert passierte er die Sicher­heitsposten und wurde von der Dame begrüßt, die ihn in ein Büro im Pentagon brachte. Als er eintrat, sah er einen Mann, der mit dem Rücken zu ihm am Fenster stand, sich schließlich umdrehte, STRANGES mit einem warmen Lächeln und ausgestreckter Hand begrüßte. Seine Hand war zart und relativ klein, sein Händedruck dennoch kräftig. Seine Augen waren braun, das Haar wellig und brünett, die Hautfarbe wie sonnengebräunt. Seine Kleidung - war gewöhnliche amerikanische Straßen­kleidung. STRANGES erkannte den Mann. Vor einigen Wochen hatte ihm der junge Fotograf und UFO-Exper­te August C. ROBERTS Bilder von vier Personen mit­gebracht, die er auf dem UFO-Treffen von Howard MEN­GER in High Bridge/ New Jersey gesehen hatte und für Außerirdische hielt. Eine der vier Personen - war der Mann vor ihm.

 

Der Fremde erklärte STRANGES, daß er nur aus Rücksicht auf die amerikanischen Behörden seine Kleidung gewechselt hätte. Er zeigte ihm seinen Raumanzug - ein einteiliges Stück, das in der Sonne glitzerte. Er erzählte STRANGES, daß die Militärs die­sen Anzug verschiedenen Un­tersuchungen unterzogen hätten. Selbst bei Hitzegraden, die Stahl zum Schmelzen gebracht hät­ten, blieb das Material kühl. Säu­re lief von ihm ab wie Wasser. Selbst ein Diamantbohrer konn­te es nicht durchdringen.

 

 

Sein Name, sagte der Fremde, sei VALIANT THOR, er komme von der Venus. Ein Teil seiner Mission auf der Erde sei (1) »diesen Kreaturen zurück zum Schöpfer zu helfen, (2) ihre kompletten Vorräte an Nuklearwaffen zu neutralisieren und sie nutzlos zu machen, wenn sie nochmals drohen, irgendwelche Mitglieder der mensch­lichen Familie zu vernichten und (3) eine 'Vereinte Welt- Regierung' anzuregen, unter der Kontrolle gottesfürchtiger Gelehrter anstelle der professionellen Politiker, nach den Grundsätzen von Gottes Königreich.« Er wäre bereits mit verschiedenen führenden Politikern in Was­hington zusammengekommen, auch mit dem Präsidenten. Aber man hätte wenig Interesse für seinen Rat und die angebotene spirituelle Unter­stützung gezeigt. Sein Angebot, der Menschheit zu helfen, wür­de die Wirtschaft der Vereinig­ten Staaten in den Abgrund des Chaos stürzen, hatte der Prä­sident gemeint.

 

77 Außerirdische würden der­zeit auf dem Gebiet der USA wirken, erklärte VALIANTTHOR. Ihre Aufgabe sei es, sich »(1) unter die Erdenmenschen zu mi­schen und zu solchen zu wer­den, (2) an irdischen Unternehmen mitzuarbeiten, (3) denen zu helfen, die einer möglichen Bedrohung oder Gefahr ausgesetzt sind, während sie für den Weltfrie­den arbeiten, (4) ihnen Rat und Schutz gewähren, (5) den, der sich bewährt habe, mit höherem Wissen be­kanntzumachen und (6) den versammelten Regierung­schefs der Erde den Zweck ihrer Mission bekanntzu­geben, aber erst, wenn die Zeit dazu reif ist.«

 

 

VALIANT erklärte STRANGES, daß auch sein Volk Je­sus Christus als »Herrscher des Universums« verehre, aber keine Bibel bräuchte, da es »noch immer mit dem Autor in ungetrübter Gemeinschaft und Harmonie lebe«. Er bat STRANGES, die Menschen über sein Dasein zu informieren und kündigte weitere vertrauliche Kontak­te an, die bis heute andauern.

 

 

 


(4)

 

USA, 1964

Eine andere Gruppe Außerirdischer

 

 

25. April 1964

Holloman-Luftwaffenbasis, New Mexico/ USA:

 

Robert EMENEGGER ist ein bekannter amerikanischer Dokumentarfilmer, Mitglied der republikanischen Par­tei und erfahren in der Zusammenarbeit mit amerika­nischen Regierungsstellen. Er hatte bereits einige Do­kumentär- und Propagandastreifen für das US-Verteidigungsministerium und speziell die Luftwaffe gedreht, als ihm 1972 sein Freund und Co-Produzent Allan SAND­LER ein neues Projekt einer Regierungsstelle vorleg­te: Einen Dokumentarfilm über UFOs. Obwohl sich EME­NEGGER nie mit UFOs beschäftigt hatte, war er in­teressiert. Er wurde auf die Norton-Luftwaffenbasis in Kalifornien eingeladen, wo man das Projekt besprach. In Gegenwart eines Offiziers des Luftwaffengeheim­dienstes AFOSI besprach er das Projekt mit Paul SHORTLE, Leiter der Audiovisuellen Abteilung der Norton AFB. Und das, was SHORTLE ihm anbot, verschlug EME­NEGGER den Atem. Er könnte für den Film 200 Me­ter 16 mm-Farbfilmmaterial haben, das die US-Luft­waffe aufnahm, als drei UFOs auf der Holloman-Luftwaffenbasis in New Mexico landeten, die Besatzung mit dem Basiskommandanten Oberstleutnant Emma­nuel F. BONVICIN und zwei anderen Offizieren zu­sammentraf und kommunizierte. EMENEGGER war be­reit, alle Bedingungen zu akzeptieren, um dieses Ma­terial zu bekommen.

 

 

In den folgenden Monaten reiste EMENEGGER mehr­fach nach Washington D.C., um dem Pentagon sein Skript vorzulegen, und Luftwaffenoberst COLEMAN be­stätigte ihm die Existenz des Films. Er mußte einen Si­cherheitseid ablegen, dann würde er in wenigen Mo­naten das Material bekommen. General HALDEMAN, Stabschef während der Nixon-Ära, erklärte EMENEGGER, er hätte von dem Streifen gehört. SANDLER dreh­te währenddessen in Holloman, man zeigte ihnen die Gebäude 383 und 1382 am Ende der »Mars Avenue«, wo die »Begegnung der Dritten Art« stattgefunden ha­ben soll.

 

Doch in letzter Minute wurde die Herausgabe des Films vom Pentagon zurückgezogen. Der Grund war, so er­zählte Oberst George WEINBRENNER EMENEGGER auf der Wright Patterson-Luftwaffenbasis in Ohio, die MIG-25 Affäre und ... WATERGATE. Die Nation war beunru­higt genug. EMENEGGER wurde geraten, den Film wie geplant als Fernseh-Special fertigzustellen. Anstelle der Original-Aufnahmen von Holloman solle EMENEGGER ein Szenario der Holloman-Landung graphisch darstel­len lassen und präsentieren als »etwas, das sich in der Zukunft ereignen könnte - oder vielleicht schon geschehen ist«. EMENEGGER befolgte den Rat. Als »UFOs - Past, Presence and Future« kam der Film ins landesweite TV, als »UFOs: It has Begun« wurde später eine aktualisierte Version auf den Video-Markt gebracht. In seinem gleich­namigen Buch zitiert EMENEGGER das Szenario:

 

 

Drei unidentifizierte Flugobjekte werden von der Besat­zung des Towers auf Radar geortet. Man versucht, über Funk Kontakt aufzunehmen - vergeblich. Man schickt Abfangjäger hoch, die von »ganz oben« Befehl erhalten, die UFOs nur zu eskortieren. Durch Zufall befindet sich ein Filmteam der Basis gerade auf einer Routine-Mission in einem Helikopter über der Basis. Sie filmen die UFOs im Anflug auf Holloman. Eines der Objekte be­ginnt, herabzusteigen, während die beiden anderen in der Luft über der Basis hängenbleiben. Eine zweite Ka­meracrew, die eigentlich einen Raketenversuch aufnehmen sollte, wird herbeikommandiert und filmt das Unglaub­liche:

 

Das herabgestiegene Objekt bleibt in nur drei Metern Höhe über dem Boden schweben. Dann gleiten lang­sam drei Landebeine aus seinem Rumpf. Der Basis­kommandant, zwei Luftwaffenoffiziere und zwei Luft­waffen-Wissenschaftler betreten das Feld. Eine Schie­betür öffnet sich am Schiffsrumpf. Heraus steigen, erst einer, dann ein zweiter, ein dritter - menschenähnliche Wesen in engen Raumanzügen. Sie sind etwa 1,60 m groß, ihre Haut ist blau-grau, ihre Augen stehen weit auseinander, wie die der Orientalen. Sie haben eine her­vorstehende Hakennase. Sie tragen Kopfbedeckungen.

 

Der Kommandant und die beiden Wissenschaftler tre­ten vor, um die Fremden zu begrüßen. Sie führen sie in ein Gebäude, das die Nummer 383 trägt, am Ende der »Marsstraße«. Die Militärs sind sprachlos...

 

Wenngleich dies wie Science Fiction klingt, die Existenz der Holloman-Filme wurde offiziell bestätigt. Am 14. Ok­tober 1988 strahlte der landesweite US-Fernsehsender CBS das TV-Special »UFO-Cover-up: live« aus. In der Sendung bestätigte Paul SHARTLE, Leiter der Audiovi­suellen Abteilung der Norton-Luftwaffenbasis, die Exi­stenz der Streifen, die er selber gesehen hat:

 

»Drei UFOs standen am Himmel. Eines, das mittlere, schwankte, kam herab. Es schwebte über dem Boden, fuhr ein dreifüßiges Landegestell aus. Eine Schiebetür öffnete sich, drei Wesen traten hervor. Sie hatten in etwa Menschengröße. Sie hatten eine seltsame, gräuliche Haut­farbe und hervorstehende Nasen. Sie trugen enganlie­gende Anzüge und dünne Kopfbedeckungen, die Kom­munikationsvorrichtungen zu sein schienen. In ihren Händen hielten sie ein Übersetzungsgerät. Der Kom­mandant von Holloman und weitere Luftwaffenangehörige begrüßten sie.«

 

Als das Projekt platzte, wurde SHARTLE von einem Vor­gesetzten erklärt, der Film sei nur ein Luftwaffen-Übungs­film - eine Möglichkeit, die SHARTLE kategorisch aus­schließt: »Es war mein Job, penibel Buch über alle Trai­ningsfilme zu führen. Dieser Film war nie dabei. Außerdem war er für einen Übungs­film viel zu realistisch.«

 

 

Tatsächlich wurde ein ähn­licher Versuch, den Film der Öffentlichkeit zu prä­sentieren, 1983 mit der Filmemacherin Linda Moulton HOWE unter­nommen. Ihr Film »A Stran­ge Harvest« war 1980 im landesweiten Fernsehen gezeigt und später als her­vorragender Dokumen­tarfilm preisgekrönt worden. In dem Film befaßte sich Linda mit den rätselhaften Vieh-Verstümmelungen, die seit Ende der sechziger Jahre speziell im Mittelwesten der USA vorkommen. Oft wurden rätselhafte Lichter auf den Weiden beobachtet, auf denen man später Rinder oder Pferde fand, deren Zunge oder Genitalien fein säu­berlich wie mit einem scharfen Skalpell oder Laserstrahl abgetrennt oder herausgeschnitten worden sind. In den meisten Fällen wurde das Vieh zudem völlig blutleer auf­gefunden. UFO-Forscher spekulierten, daß vielleicht Außerirdische hier genetische Experimente durchführen.

 

Offenbar war Linda HOWE mit ihrem Film der Wahrheit sehr nahe gekommen. Auf jeden Fall wurde sie 1983 von einer New Yorker Filmfirma beauftragt, einen zwei­ten Dokumentarfilm zu drehen, der über das Phänomen der Viehverstümmelungen hinausging und sich mehr mit dem Phänomen außerirdischer Besucher befassen soll­te. Im Rahmen ihrer Recherchen kam Linda mit einem Sonderagenten des Luftwaffengeheimdienstes AFOSI zusammen, Richard DOTY. Sie fragte DOTY, ob er von der Landung in Holloman wußte. DOTY bejahte, erklär­te, sie hätte am 25. April 1964 stattgefunden.

 

Das Datum wird bestätigt durch ein streng geheimes Regierungsdokument, das dem amerikanischen UFO- Forscher William L. MOORE zugespielt wurde, und das wir bereits im zweiten Kapitel reproduzierten. Darin heißt es wörtlich:

 

»Am 25. April 1964 traf ein US-Luftwaffengeheimdienst- Offizier zwei Außerirdische an einer vorbereiteten Stel­le in der Wüste von New Mexico. Der Kontakt dauerte etwa zwei Stunden. Es gelang dem Luftwaffenoffizier, mit den Außerirdischen grundlegende Informationen auszutauschen.«

 

 

Einen Tag zuvor hatte sich in Socorro/ New Mexico, ganz in der Nähe von Holloman, eine geradezu klassische UFO-Landung zugetragen. Auf Streife entdeckte damals der Deputy Marshal Lonni ZAMORA ein gelandetes UFO mit einem leuchtend roten Symbol auf dem Rücken. ZA­MORA sah noch zwei kleine, schmale Wesen, die in das Raumschiff einstiegen, bevor es startete. Das UFO hin­terließ vier kreisförmige Eindrücke im Boden, die von seinen Landebeinen stammten. Die US-Luftwaffe un­tersuchte und bestätigte später den Vorfall, (siehe »Ge­heimsache Ufo«) Ob die Besatzung des eiförmigen Ob­jektes die Koordinaten verwechselt und die Zeit durch­einandergebracht hat - sie landete um 6:00 Uhr abends, die Landung inHolloman war um 6:00 Uhr früh - bleibt unserer Spekulation überlassen.

 

DOTY führte Linda in sein Büro auf der Kirtland-Luftwaffenbasis. »Meine Vorgesetzten haben mich beauf­tragt, Ihnen das hier zu zeigen«, meinte er und drückte ihr einen Stapel Akten in die Hand. Auf einer Stand »Ein­weisungsbericht für den Präsidenten der Vereinigten Staa­ten«. Welcher Präsident gemeint war, stand nicht auf dem Deckblatt. Linda blätterte in dem Papier. Seit 1946, so hieß es darin, seien verschiedene silberfarbene Schei­ben auf dem Gebiet der Vereinigten Staaten abgestürzt, unter anderem in Roswell/ New Mexico, Kingman/ Ari­zona, an der texanisch-mexikanischen Grenze (siehe »Jenseits von Roswell«). An Bord der Raumschiffe, die von der US-Luftwaffe geborgen und auf diverse Stütz­punkte transportiert wurden, fand man die Leichen der Besatzungen: Kleine Körper von grauer Hautfarbe, mit großen Köpfen und langen Armen. Sie hatten nur vier Finger und Schwimmhäute zwischen ihnen. Eine ge­heime Untersuchungskommission wurde ins Leben ge­rufen, die diese EBE's - Extraterrestrische Biologische Entitäten, wie die Amerikaner sie nannten - genauesten Autopsien unterzog.

 

Bei einem Absturz 1949 nahe Roswell, New Mexico - dem zweiten Crash in dieser Region, der erste fand 1947 statt - überlebte ein Außerirdischer. Ein Luftwaffenoffi­zier kümmerte sich um ihn und brachte ihn auf Befehl seiner Vorgesetzten in das Los Alamos Nationallabor nördlich von Albuquerque, New Mexico. Los Alamos war damals die am besten gesicherte Vorrichtung der US-Streitkräfte. 1944 - 45 hatte hier das Manhattan- Projekt, das die Entwicklung der Atombombe koordi­nierte, seinen Sitz. Das Wesen wurde als reptiloider Humanoid mit gewissen insektoiden Charakteristiken be­schrieben - als Mischform von Mensch, Reptil und In­sekt. Es wurde einfach »EBE« genannt. EBE blieb in Los Alamos, bis er am 18. Juni 1952 »aus unbekanntem Grund« starb.

 

Die Luftwaffe rief in den Jahren seit 1947 verschiede­ne teils öffentliche, teils geheime Projekte ins Leben, die sich mit den Außerirdischen befaßten, ihr Auftreten registrieren, ihre Schiffe untersuchen und Kontaktver­suche unternehmen sollten. Die öffentlichen Projekte trugen Namen wie SIGN, GRUDGE, TWINkLE, POUN­CE, GLEEM und BLUEBOOK. Daneben gab es eine Reihe von Top-Secret-Projekten, die durch eine Regie­rungskommission namens MAJESTIC 12 koordiniert wur­de - eine Gruppe ranghöchster Regierungsbeamter und Wissenschaftler, geleitet vom Direktor des CIA. Diese Projekte waren u.a.

-   PROJEKT SIGMA: Kommunikation mit den Außerir­dischen

-   PROJEKT SNOWBIRD: Technologie außerirdischer Flugkörper und der Versuch, eines zu fliegen

-   PROJEKT AQUARIUS: Mantelprojekt zur Koordinie­rung des Forschungs- und Kontaktprogrammes i.S. Außerirdische

-   PROJEKT GARNET: Untersuchung der Einwirkungen der Außerirdischen auf die Evolution der Menschheit.

 

Der Bericht zitierte einige Erkenntnisse, die aus den te­lepathischen Kommunikationen mit »EBE« gewonnen wurden. Darin heißt es, daß die Außerirdischen seit 25.000 Jahren die Erde besuchen. Sie stammen aus einem Dop­pelstern-System. Sie verfügen über unterirdische Ba­sen in verschiedenen Ländern der Erde.

 

Die Papiere erwähnten auch eine andere Gruppe Außer­irdischer, die die »Großen« oder »Blonden« genannt wur­den - und mit denen die US-Regierung aus ungenann­ten Gründen nicht zusammenarbeiten wollte. (Es sind jene, mit denen Präs. EISENHOWER 1954 zusammen­traf, und deren gutgemeintes Angebot seine Regierung zurückwies, d. Verf.)

 

DOTY ergänzte, daß die »Ebeans« wie die Puebloindianer ihre Behausungen in Felsen hinein bauen und daß ihr Planet ein Wüstenplanet ist, dessen Sonne zu ster­ben droht. Als EBE starb, hätte der Oberst, der ihn be­treute, geweint. Er hätte ihn geliebt wie ein Kind. Es war, so DOTY, wie in Spielbergs Film »E.T.«. Man hätte alles versucht, seine Leute zu kontakten, aber ohne Erfolg. Der Oberst hätte über EBE gesagt, daß er wie ein Kind mit dem Geist von tausend Männern gewesen sei. Er hätte ihn gelehrt, daß es Reinkarnation gibt. Unsere See­le lebt weiter, das sei das Gesetz des Universums. Nach EBEs Tod hätte die Regierung weiter versucht, mit den »Ebeans« Kontakt aufzunehmen, ein Projekt, das schließ­lich 1959 zum Erfolg führte. Die Außerirdischen hätten der US-Regierung Technologie angeboten, im Aus­tausch gegen Land und die Möglichkeit, mit Vieh ge­netische Experimente durchzuführen.

 

DOTY versprach Linda HOWE Filmmaterial über die ge­nannten Regierungsprojekte, darunter Aufnahmen von EBE und einige hundert Meter Film von der Holloman- Landung. Fünf Kameras hätten die Landung gefilmt. Drei UFOs wären erschienen, eines landete, zwei blieben zu seinem Schutz in der Luft. Der Oberst, der EBE betreut hatte, hätte zum Begrüßungsteam der Außerirdischen gehört. Ein Außerirdischer sei auf der Erde geblieben, im Austausch gegen einen Luftwaffenoffizier, der den Planeten der »Ebeans« besuchte.

 

Die angekündigte Übergabe der Filme verzögerte sich »aus politischen Gründen«, wie DOTY erklärte. Ein ho­her Regierungsbeamter rief Linda HOWE an und er­klärte, man wolle die Wahlen 1984 abwarten. Dann hieß es, der Film solle spätestens 1986 im Fernsehen gezeigt werden. Die Sache zog sich hin und Lindas Produkti­onsfirma zog sich aus ihr zurück.

 

Zumindest ein Teil der Dokumente, die Linda HOWE von DOTY gezeigt wurden, wurde im selben Jahr dem amerikanischen UFO-Forscher William MOORE zuge­spielt. 1982 hatte MOORE nach seinem Auftritt in ei­ner Radiosendung einen Anruf erhalten: »Sie sind die einzige Person, die ich über dieses Thema reden hör­te, die zu wissen scheint, wovon sie spricht«, erklärte der Anrufer. Er überzeugte in den folgenden Monaten MOORE davon, daß er ein Regierungsbeamter sei, der über MOORE UFO-Informationen an die Öffentlichkeit schleusen wollte. MOORE gab ihm den Decknamen »FALCON«. MOORE tat sich mit dem Filmproduzenten Jaime SHANDERA zusammen - und erlebte in der Zu­sammenarbeit mit FALCON Situationen, die an einen schlechten Spionagefilm erin­nern. Einmal reiste MOORE von Flughafen zu Flughafen, um dort jeweils am Telefon Anwei­sungen entgegenzunehmen. MOORE wurde in Hotels diri­giert, an Fensterplätze in Re­staurants befohlen und schließ­lich in ein Hotelzimmer, in dem ihn ein wenig später ein Ge­heimagent mit einem Stapel Akten unter dem Arm besuch­te. MOORE wurde erlaubt, in den nächsten 17 Minuten da­mit zu machen, was er wolle - dann würden die Pa­piere wieder abgeholt. MOORE fotografierte, was er nur konnte - unter anderem ein Einführungsbericht an Präsident Jimmy CARTER, der das PROJEKT AQUA­RIUS beschreibt.

 

 

Am 10. Dezember 1984 wurde SHANDERA mit der Post ein Negativfilm zugestellt. Wie SHANDERA sofort fest­stellen konnte, handelte es sich dabei um Reproduk­tionen hochoffizieller Dokumente, die mit dem Stempe­laufdruck »TOP SECRET/ MAJIC - EYES ONLY« ge­kennzeichnet waren. Es war, so der Titel, ein »Kurzbe­richt über die Operation MAJESTIC 12, zusammenge­stellt für den Präsidentschaftsanwärter Dwight D. EI­SENHOWER vom 18. November 1952«. Nach seiner Wahl zum Präsidenten der Vereinigten Staaten war die­ses Papier für EISENHOWER zusammengestellt wor­den, um ihn über die geheimen UFO-Untersuchungen zu informieren, die sein Amtsvorgänger TRUMAN ins Leben gerufen hat. Der Bericht enthielt Informationen über die ersten beiden UFO-Abstürze und die Ergeb­nisse der Untersuchungen der EBE-Leichen. Über sie hieß es: »Es war die abschließende Meinung dieser Grup­pe, daß, wenngleich diese Kreaturen menschlich aus­sehen, die biologischen und evolutionären Prozesse, die zu ihrer Entwicklung führten, offenbar völlig verschie­den von denen sind, die beim Homo Sapiens beob­achtet oder postuliert werden.«

 

Durch dieses Material überzeugt, planten MOORE und SHANDERA eine Dokumentation. FALCON und ein wei­terer Regierungsbeamter, der mit dem Decknamen CON­DOR versehen wurde, wurden interviewt, ihr Gesicht aber im Schatten aufgenommen, die Stimme verzerrt. Ihre Aussagen wurden schließlich Teil der sensationellen US-Fernsehsendung »UFO cover-up: live«, die am 14. Ok­tober 1988 in den USA und der Sowjetunion gleichzei­tig landesweit ausgestrahlt wurde.»

 

Darin erklärte FALCON: »Es gibt innerhalb der MAJE­STIC 12-Community ein Buch, das in Insiderkreisen 'Die Bibel' genannt wird. Es enthält in geschichtlicher Reihenfolge alles, was wir seit der Truman-Ära an tech­nologischen Daten von den Außerirdischen erfuhren, die medizinische Geschichte der außerirdischen Lei­chen, die wir in der Wüste fanden, die Ergebnisse der an ihnen durchgeführten Autopsien und die Informa­tionen, die wir von den Außerirdischen über ihre Sozi­alstruktur und ihr Wissen vom Universum erhielten.

 

Derzeit, im Jahre 1988, ist ein Außerirdischer hier als Gast der Regierung der Vereinigten Staaten und bleibt vor der Öffentlichkeit verborgen. Es gibt das «Gelbe Buch», das ausschließlich von dem ersten Außerirdischen verfaßt wur­de, der in den fünfziger Jahren bei uns war (bis 1952, der Verf.). Es enthält zahlreiche Informationen über den Hei­matplaneten der Fremden, ihr Sonnensystem, ihre bei­den Heimatsonnen, ihre Sozialstruktur und ihr Leben un­ter den Erden menschen. Was für mich aber in meiner Er­fahrung mit den Fremden am faszinierendsten war, ist ein achteckiger Kristall, der, wenn er von den Außerirdi­schen in den Händen gehalten wird, Bilder vom Hei­matplaneten der Fremden und von der Vergangenheit der Erde zeigt.«

 

 

So unglaublich diese Aussage klingt, es gibt genügend Gründe, FALCON ernstzunehmen. Durch FALCON kam MOORE mit 9 weiteren Regierungsbeamten in Kontakt. MOORE und SHANDERA konnten ihre Identität und Stellung innerhalb der Geheimdienste überprüfen und ihre Angaben bestätigen. FALCONs Stellung, zum Bei­spiel, gibt ihm Zugang zu der MAJESTIC 12-lnfrastruktur. 1983 stellte MOORE FALCON einem Nachrichtenjour­nalisten des größten US-Fernsehsenders CBS, Peter LEONE, vor. LEONE in »UFO cover-up: live«: «Es war mir möglich, FALCONs Beglaubigungen zu verifizieren. 1987 traf ich ihn ein zweites Mal und konnte wieder seine Referenzen bestätigen. Mir wurde klar, daß er wirklich der ist, der er vorgibt zu sein.«

 

FALCON weiter: »Die Außerirdischen stammen aus der Sternengruppe Zeta Reticuii. Seit 1949 bis heute sind drei Außerirdische Gäste der Regierung der Vereinigten Staaten gewesen. Der erste Fremde wurde in der Wü­ste von New Mexico entdeckt, nachdem sein Raumschiff abgestürzt war. Der Außerirdische wurde von uns EBE genannt. Er blieb bei uns bis 1952. Von ihm lernten wir viel über die Fremden, ihre Kultur und ihre Raumschif­fe. Der zweite Außerirdische kam ebenfalls im Rahmen eines Austauschprogrammes und ist seit 1982 Gast der Regierung der Vereinigten Staaten.«

 

CONDOR ergänzte, daß ein Vertrag zwischen den Außer­irdischen geschlossen wurde. Sein Inhalt: Die USA wür­den die Existenz der Außerirdischen geheimhalten, sie würden nicht in unsere Gesellschaft eingreifen. Sie bekä­men Land und Rechte, die USA Technologie. Die Außer­irdischen hätten Basen auf US-Militärgebiet, unter ande­rem in New Mexico und auf dem Gelände der Nellis-Luftwaffenbasis in Nevada, unterhalb des Groom Lake in der Area 51, dem am stärksten gesicherten militärischen Ver­suchsgelände der USA. Diese Basen seien gigantische unterirdische Anlagen. Dort hätten die Außerirdischen die Amerikaner nicht nur in der Entwicklung ihrer Rüstungs­technologie unterstützt, sondern ihnen auch eines ihrer Raumschiffe zu Studienzwecken überlassen.

 

 

 


(5)

 

 

1948-heute

Weltweite Kontakte

 

 

Bundesrepublik Deutschland, 1948 - 1990

 

Hans P. Klotzbach, 1948 - 1990

 

Die Kontakte des Mainzer Grafikers Hans P. KLOTZ­BACH begannen im Deutschland der Nachkriegszeit. Am 25. Mai 1948 wollte KLOTZBACH illegal nach Lu­xemburg, um dort zu arbeiten. Aus Erfahrung wußte er, daß die sicherste Methode, unentdeckt die Grenze zu überschreiten, die war, sich in einem der Kohlenzüge zu verstecken, die ständig die Grenze ohne Kontrolle pas­sierten. Bei der deutschen Grenzstation Igel, einige Ki­lometer hinter Trier, angekommen, zog KLOTZBACH sich einen alten Monteursanzug über, um seine Kleidung vor dem Kohlenstaub zu schützen, und wartete in der Däm­merung, um bei Dunkelheit auf einen Zug aufzusprin­gen.

 

Während er in seinem Versteck wartete, wurde KLOTZ­BACH von einem Mann entdeckt. Doch dieser beruhig­te ihn, er wolle ihm nur helfen. Er riet KLOTZBACH, nicht bis Wasserbillig auf der Luxemburger Seite zu fahren, sondern vorher, noch auf deutscher Seite, abzusprin­gen und zu versuchen, über den Grenzfluß Sauer hinü­berzukommen, da die Grenze gerade schwer bewacht werde.

 

Etwa eine Stunde später setzte sich einer der Kohlen­züge in Bewegung und KLOTZBACH schwang sich auf das Trittbrett. Kurz vor der Grenze sprang er wieder ab, aber so unglücklich, daß seine Beine unter die Rä­der des fahrenden Zuges gerieten. Er spürte nur noch einen heftigen Schmerz, konn­te sich geistesgegenwärtig von den Gleisen wegrollen - und fand sich, schwer blutend, un­terhalb des Bahndammes wie­der. KLOTZBACH bekam Angst, wußte, daß er hier in dieser ein­samen Grenzgegend nicht da­mit rechnen konnte, entdeckt zu werden, daß er elendig ver­bluten würde. Er rief dreimal laut um Hilfe, niemand schien ihn zu hören. Er schloß die Au­gen, rief innerlich um Hilfe. Dann überliefen ihn heiße und kalte Schauer, ein Ge­fühl der Sicherheit und Geborgenheit ... der Tod, wie KLOTZBACH dachte.

 

 

Als er wieder aufwachte, sah sich KLOTZBACH von ei­nem eigenartigen, bläulich-opalisierenden Licht umge­ben. Noch immer glaubte er, das sei der Tod. Erst als er begann, sich zu berühren und diese Berührung spür­te, wußte er, daß dies alles Wirklichkeit war. Von dieser Tatsache ermutigt, richtete er sich auf. Dann fielen ihm seine verletzten Beine ein. Er spürte keinen Schmerz. Er schaute auf - und sah seine Beine, ohne daß eine Verletzung zu erkennen war. Das Licht veränderte sei­ne Farbe. KLOTZBACH begann, sich umzuschauen. Er sah einige glasröhrenartige Stäbe, in denen sich etwas rhythmisch auf- und abbewegte. Er bemerkte, daß er auf einer Art Pritsche lag, die sich vollkommen seinen Körperformen anpaßte1 und daß das Licht (die Pritsche) eine wohlige Wärme ausstrahlte, die, wie KLOTZBACH bemerkte, seiner Körpertemperatur angepaßt war. Wo­her das Licht kam, fand er nicht heraus - es schien ein­fach überall zu sein, ohne daß eine direkte Lichtquelle erkennbar gewesen wäre2. Hatte man ihn in ein hyper­modernes Krankenhaus gebracht?

 

1) dies deckt sich mit den Beschreibungen von Fred STECKLING in seinem Buch „Why Are They Here."

2) siehe die Beschreibungen von ADAMSKI, MILLER; SCHMIDT u.v.a.

 

Erst ein sehr menschliches Gefühl riß ihn aus den Ge­danken. Er hatte Hunger. Und während er sich überleg­te, wie er dies jemandem mitteilen konnte, hörte er eine Stimme, die zu ihm sprach: »Du bist aufgewacht, Bruder - wie ist Dein körperliches Empfinden? Fühlst Du Dich besser?« Tausende Gedanken schossen durch seinen Kopf. Doch während er nur dachte 'Wo bin ich, wer seid Ihr, was ist mit mir geschehen?', antwortete die Stimme: »Du befindest Dich in einem Raumschiff. Wir sind die Be­satzung dieses Gleiters und kommen von einem Plane­ten aus einem euch unbekannten Sonnensystem. Du wirst Dich erinnern, daß Du einen Unfall hattest, der Dich das Leben gekostet hätte. Die Verletzungen selbst wären nicht die Todesursache gewesen, vielmehr die gänzliche Ver­blutung. Wir haben aber Deine verzweifelten Gedanken­impulse aufgenommen und Dich aus Deiner hilflosen Lage gerettet, denn so befiehlt es das Kosmische Gesetz.« Für ihre Medizin, so der Fremde, sei die Behandlung der Ver­letzung kein Problem gewesen, und KLOTZBACHs Hun­ger sei schon das erste Signal der Genesung. Dann führ­te er ihn in einen anderen Raum, dessen Wände und Fuß­boden wie Perlmutt aussahen3 und bot ihm verschiede­ne auf der Erde unbekannte Früchte an. Sie erklärten KLOTZBACH, daß das kosmische Gesetz ihnen verbie­te, zu töten, und sie daher vegetarisch lebten.

 

3) denselben Vergleich finden wir bei van TASSEL, KLARER, FORBES

 

Hätten die Erdenmenschen dies von Anfang an auch ge­tan, würden sie heute bis zu 900 Jahre alt werden. Ein Mensch, der seine leiblichen Begierden überwunden hät­te, müsse auch »in einer reinen Weise zu leben vermö­gen«.

 

Dann trug der Raumschiffpilot KLOTZBACH seine Auf­gabe auf: Er solle seinen Mitmenschen von seinem Er­lebnis berichten. »Sage ihnen, daß wir als Wächter des Universums da sind und allen edelgesinnten Menschen eine Hilfe sein werden. Wir wollen ihnen Hoffnung ma­chen, auf daß sie ihre Verzweiflung überwinden, denn Eure Erde wird einer Zeit entgegengehen, in der Schmerz, Leid und Chaos herrschen werden. Es ist die Zeit der kosmischen Dunkelwolke. Diese Wolke wird in nicht all­zu ferner Zukunft die Erde berühren...

 

Vorher aber werden andere Dinge auftauchen, und es werden noch andere Probleme zu bewältigen sein. Ihr werdet dann vordem Problem stehen, daß es innerhalb von bewohnten Planetensystemen auch negative Kräf­te gibt, die ebenso wie wir auch Eure Erde besuchen und Euch unter der Maske von Friedensbringern in Un­glück und Chaos stürzen wollen. Man wird Euch das Tor zum Universum öffnen und auf Eure Intelligenz und Euer Wissen hinweisen, mit dem Ihr das alles geschafft habt. Diese satanischen Kräfte wer­den sich erdreisten, sogar den Großen Meister zu ihren Zwecken zu mißbrauchen. Hütet Euch deshalb vor falschen Propheten! Sie werden mit allen ihnen zur Ver­fügung stehenden Mitteln der Technik, der Wissenschaft und auch der Konfessionen versuchen, Euch in ihren Bannkreis zu ziehen, aus dem Ihr nicht mehr heraus­kommen werdet, so ihr nicht versteht zu unterscheiden. Die Möglichkeit der Unterscheidung zwischen den po­sitiven und den negativen Kräften muß aber aus Euch selbst kommen. Und so Ihr in einem ethischen Geist lebt, dann folgt denen, die das Kosmische Gesetz, das Ge­setz der Nächstenliebe, in Euch fördern wollen. DiesesProblem ist eines der wichtigsten, die Ihr zu bewältigen habt, denn diese Kräfte werden auftauchen; aber dann sind alle, die unsere Botschaften kennen, als Licht in der Finsternis auserwählt.«

 

Sie versprachen, mit KLOTZBACH in Verbindung zu blei­ben, dann versetzten sie ihn in einen Schlaf. Als er er­wachte, lag er, in weiches Moos gebettet, auf der Lu­xemburger Seite der Grenze. Er ging zum nächstgele­genen Ort, Wasserbillig, und erfuhr, daß vier Tage seit seinem Unfall vergangen waren. Nur die zerfetzten Bei­ne seines Monteuranzuges, das verkrustete Blut an sei­ner Hose und seinen Schuhen zeugten davon, daß er nicht geträumt hatte.

 

Am 30.12.1958 sah KLOTZBACH auf der Rheinbrücke zwischen Mainz und Kastel ein Raumschiff über dem Rhein. Am 18. Mai 1960 sah er während eines Spazier­ganges im Mainzer Stadtpark plötzlich einen »Gleiter« über sich stehen, wurde von Lichtstrahlen getroffen. Dann stand plötzlich jemand neben ihm. Er war einer der Außer­irdischen, die KLOTZBACH damals in das Raumschiff gebracht hatten. Auf die Frage, warum sie sich nicht of­fen zeigen, antwortete er: »Wir können immer nur hin­weisend wirken und dazu brauchen wir Euch, Euch, die Menschen der Erde, denn an Euch liegt es, wann wir offiziell Kontakt mit den Menschen der Erde aufneh­men, wir selbst können dazu nicht viel tun.« Am 16. Ok­tober 1960 luden zwei Außerirdische KLOTZBACH ein, in ihren Wagen zu steigen. Sie fuhren zu einem Wald­stück außerhalb der Stadt Mainz. In einer kleinen Wald­lichtung stand ein Gleiter. KLOTZBACH wurde in das Raumschiff geführt, dort vom Piloten empfangen. Er wur­de über die Bedeutung und Wirkung von Licht und Far­be belehrt, erfuhr, daß auch kosmische Strahlung Far­be definiert. Als er nach Beendigung der Unterhaltung wieder im Freien das gelandete Raumschiff beim Ab­flug beobachtete, sah er, wie sich seine Farben mit Zu­nahme der Geschwindigkeit veränderten. Einer seiner beiden Begleiter erklärte ihm den Effekt: »Dies wir her­vorgerufen von der durch die Geschwindigkeit beding­ten Veränderung der Wellenlänge des Lichtes, das re­flektiert wird.« Die Menschen, so erklärten sie KLOTZ­BACH, sollten sich verstärkt der Benutzung bestimm­ter Farben bewußt werden, denn Farben sind wichtig zur Erzeugung einer inneren Harmonie. Das gleich­mäßige Licht in den Raumschiffen, führten sie weiter aus, beruhe »auf dem Prinzip der Elektro-Luminiszenz, es ist ein Licht, das von einem Stoff ausgestrahlt wird, der elektrische Energie direkt in Licht umwandelt.« Nach einer Reihe weiterer Begegnungen durfte KLOTZBACH vom 8.-11. Juli 1973 den Heimatplaneten der Außer­irdischen, PLANDOR, besuchen.

 

* * *

 

 

Deutsche Demokratische Republik, 1962

 

Norbert Haase

 

Eigentlich wollte der 18-jährige Norbert HAASE an je­nem kalten Januarabend im Jahre 1962 nur mit ein paar Freunden Schlittschuhlaufen. Norbert, sein Bruder und sechs Freunde trafen sich fast jeden Nachmittag am zu­gefrorenen Stadtsee von Stendal/DDR. Schließlich wur­de es 18:30 Uhr, und bald wollten die Jungen nach Hau­se - bis auf Norbert. Er liebte das Eislaufen unter dem sternklaren Winterhimmel zu sehr, wollte noch bleiben. Sein Bruder forderte ihn noch einmal auf, doch endlich mitzukommen, und fast wehmütig blickte der Junge zum Sternenhimmel auf. Doch dann bemerkte er etwas Selt­sames. »Schau, dort oben fliegt ©in Stern!«, rief er sei­nem Bruder noch nach, doch der lachte und meinte, es sei nur ein Flugzeug. »Träum nicht so viel!« Bald waren die Jungen verschwunden, und fast tat es Norbert schon leid, nicht mitgegangen zu sein. Aber irgend etwas hielt ihn zurück. Er wollte quer über den See gleiten, zu ei­ner kleinen Insel am anderen Ende, die sonst Enten und Schwäne beherbergt. Sie war etwa kreisrund und hat­te einen Durchmesser von 12 Metern. Norbert war bald nur noch 40 bis 50 Meter von der Insel entfernt, da flammte plötzlich hinter ihr ein großes, helles Licht auf. »Es war, als hätte man es plötzlich angeknipst«, erklär­te er später, »es flammte auf einmal auf. Ich habe es als unheimlich empfunden. Es war wohl schön, aber ich, ich war einfach überwältigt. Es war so hell, strahlend und bläulich-weiß. Es schwebte etwa 5 Meter über den Bäumen auf der Insel, war doppelt so breit wie sie. Es war lang und flach, aber fast kreuzförmig von der Strah­lung umgeben, mit jenem grellen Kern.« Norbert blieb stehen, sah das Licht, war geblendet, verspürte ein Krib­beln am ganzen Körper - und wurde bewußtlos.

 

Als er wieder zu sich kam, lag er am Rande einer Bö­schung am Ufer des Sees, etwa 150 Meter von der In­sel entfernt. Er war verwirrt. Er wußte nicht, wie er hier­her gekommen war. Er hatte starke Kopfschmerzen, sei­ne Augen taten ihm weh. Seine Schlittschuhe lagen ne­ben ihm. Er schaute auf die Uhr, sie war um 18:40 Uhr stehengeblieben. Er ging nach Hause. Seine Eltern wohnten in einer kleinen Eisenbahnersiedlung, nicht weit vom See entfernt. Als er zu Hause ankam, war es 24:00 Uhr. Seine Mutter hatte sich bereits große Sorgen ge­macht, denn er war nie so spät heimgekommen. Als sie ihn sah, bekam sie einen Schreck: Seine Gesichtshaut war hellrot, wie nach einem Sonnenbrand. An der rech­ten Seite der Nase hatte er eine kleine Wunde, die ober­ste Hautschicht war entfernt. Noch heute hat HAASE hier eine kleine Narbe.

 

Am nächsten Morgen ging Norberts Vater mit ihm zum Hausarzt, einem Eisenbahnerarzt, der den Jungen seit seiner Kindheit kannte. Der Arzt, Dr. BOOS, war verwirrt, überwies Norbert in die Poliklinik, das Johanniterhospital in Stendal. Norbert konnte auch dort nur erzählen, woran er sich erinnerte. Die ersten beiden Nächte hat­te er starke Alpträume, sprach im Schlaf unartikulierte Sätze oder wachte schweißgebadet auf. »Ich faselte ir­gend etwas von Astronomie, von Raum und Zeit und von Gott, wie man mir später sagte. Natürlich meldete man das dem Arzt, der mich darauf ansprach. Ich sag­te, das sei unmöglich. Ich befaßte mich doch nie mit Gott.«

 

Am vierten Tag in der Poliklinik bekam Norbert Besuch von zwei STASI-Beamten. Sie forderten den Jungen auf, einen Fragebogen zu beantworten, der in etwa die Über­schrift »UNIDENTIFIZIERTE PHÄNOMENE UND SOL­CHE ANDERER ART« trug. Sie stellten ihm viele Fra­gen, doch wieder konnte er sich nur an das Licht erin­nern. Auch als sie ihn fragten, ob er wüßte, was ein UFO sei, verneinte er. In der DDR war das Wort unbekannt.

 

Einige Tage später stellten ihm die Ärzte zwei Psycho­logen aus Leipzig vor, die erklärten, sie wollten ihn in Hypnose versetzen. Norbert wußte nicht, was das war, doch die Erklärung, es täte nicht weh und würde ihm helfen, sich wieder zu erinnern, genügte ihm. Insgesamt wurde der Junge an drei Tagen jeweils für 2 - 3 Stun­den hypnotisiert, wobei man 7-8 Tonbänder aufnahm. Am letzten Tag der Therapie spielten sie ihm einen fünf­minütigen Ausschnitt aus dem ersten Band vor.

 

»Auf die Frage, wo ich sei, habe ich erzählt, daß ich auf einer Art Tisch liege, und dann kamen wieder einige Fra­gen wie 'waren Menschen da?' und ich antwortete 'ja, schöne, schlanke Menschen mit langen Haaren und weißen Overalls'. Und dann habe ich auch ein Symbol gesehen, den Baum des Lebens aus der Mythologie, aber ohne Schlange. Der war irgendwo am Kragen, auf einem Steh­bündchen oder Rollkragen.«

 

Dasselbe Symbol des Lebensbaumes hat Dr. Daniel FRY in das Material der Sitzlehne des Raumschiffes eingearbeitet gesehen, mit dem er am 4. Juli 1950 von New Mexico nach New York und zurück geflogen wurde. A- LAN erklärte FRY, daß dies »auch in unserer Geschich­te wohlbekannt ist. Unsere Erklärung dafür ist, daß wir wenigstens teilweise die gleichen Ahnen haben.« Es ist bemerkenswert, wie sich die beiden Kontaktler bestäti­gen, ohne daß der eine je vom anderen gehört haben kann. Norbert HAASE kannte das Wort »UFO« nicht ein­mal, als er vom STASI befragt wurde. Zudem ist aus­geschlossen, daß ein Exemplar der 1956 in sehr kleiner Auflage im VENTLA-Verlag erschienenen deutschen Ausgabe von Dr. FRYs Buch in die DDR gelangt ist. Nor­bert war sehr erstaunt, als ich ihn 1981 bei einer Be­gegnung in Düsseldorf auf diese Übereinstimmung hin­wies.

 

Der Kontakt mit dem Raumschiff jedenfalls hat Norberts Leben verändert. Er war nicht mehr derselbe danach, fand sich in der Welt, bei seinen Freunden nicht mehr zurecht. Er begann, sich Gedanken über Gott und das Weltall zu machen. Als er 1968 mit der Nationalen Volks­armee zu Manövern in die damalige CSSR mußte, und dann während der Volksaufstände nach Prag beordert wurde, verweigerte er zusammen mit 132 Kameraden den Schießbefehl. HAASE mußte für 4 Jahre in Militär­haft. Von da an stellte er einen Ausreiseantrag nach dem anderen, bis er schließlich 1974 in die BRD abgescho­ben wurde.

 

Heute, nach jahrelangem Suchen in einschlägigen Krei­sen in Hannover und Düsseldorf ist Norbert HAASE Mit­glied der Religionsgemeinschaft »Universelles Leben« geworden. Seine Suche nach Gott und der universalen Wahrheit hat zumindest für ihn eine Antwort gefunden.

 

* * *

 

Dänemark 1962 – heute

 

Sten Lindgren

 

Als George Adamski 1963 Skan­dinavien besuchte, erklärte er seinem Freund und Mitarbeiter Major Hans C. Petersen, daß 12 bis 15 Raummenschen im skandinavischen Raum aktiv wären und unerkannt unter den Menschen leben würden. Sten Lindgren, ein junger Schwede, machte in diesem Zeitraum eine Erfahrung, die Adamskis Be­hauptung zu bestätigen schi­en. Eines Tages wartete er, mit anderen, an einer Straßen­bahnhaltestelle in Stockholm, als er eine bemerkens­wert schöne junge Frau sah. Er war scheu, genierte sich ein wenig, doch schließlich hatte er den Mut, ihr direkt in die Augen zu schauen. In diesen Augenblick emp­fand er, als würden zwei Laserstrahlen vom Durchmesser eines Bleistiftes direkt in seine Augen gerichtet. Er emp­fing eine Art telepathische Wahrnehmung, daß diese Frau aus dem Weltraum stamme und mit ihm Kontakt aufnehmen wollte - und eine Reihe anderer Informa­tionen. »Große Dinge«, so sagte sie ihm, würden sich in 30-35 Jahren ereignen, also im Zeitraum von 1993- 1998. Als er sie schließlich ansprechen wollte, kam die Straßenbahn...

 

 

Sten sollte diese Frau nie mehr wiedersehen, doch 1965 kam er mit einer anderen Außerirdischen in Kon­takt, die er BEA nannte. Sie repräsentiere die »Welt­raum-Bruderschaft«, erklärte sie ihm. Sie hatte eine starke, positive Ausstrahlung und war sehr freundlich. »Wenn man eines dieser Wesen trifft«, meinte Sten, »dann entwickelt man großen Respekt für alles, was sie darstellen.« 15 Jahre lang war BEA seine Kontakt­person, er konnte sie zu jeder Tag- und Nachtstunde anrufen. Sie schien etwa 30 Jahre alt zu sein - und sah nach 15 Jahren genauso aus, wie damals, als er sie kennengelernt hatte.

 

Sie dagegen kontaktiert ihn telepathisch - durch eine deutlich hörbare »innere Stimme«. Obwohl er zahlrei­che UFO-Sichtungen hatte, war es ihm nie vergönnt, einmal in einem Raumschiff mitzufliegen. Stattdessen erlebte Lindgren eine UFO-Landung in Gegenwart von vier Zeugen, Daniel Glantz, Bertil Kuhlemann, Christer Jansson und einem prominenten Schweden. Die Lan­dung ereignete sich bei Nörsjön nahe der Stadt Nyköping, 150 km südlich von Stockholm. Es war ein wol­kenloser Septemberabend im Jahre 1965, als die fünf Personen Daniels Haus verließen. Einen Kilometer von der Landestelle entfernt wies ihn Sten an, den Wagen anzuhalten und die Scheinwerfer abzustellen. Dann blen­deten sie mehrfach auf, zuerst mit dem Fernlicht, dann nur noch mit dem Standlicht. Schließlich beschlossen Sten und Christer, sich auf das bevorstehende Ge­schehen zu konzentrieren. Plötzlich fühlten beide, wie »etwas wie ein elektrisches Haarnetz« über ihren Köp­fen plaziert wurde. Wie von einer fremden Kraft ge­lenkt, fuhren sie einen engen, kurvenreichen Weg ent­lang durch den Wald, bis sie an das Ufer eines kleinen Sees kamen. Sie hielten auf einer Anhöhe an, von der aus man einen guten Überblick über den See hatte. Als sie aus dem Wagen stiegen, sahen sie es: Ein großes, kuppeiförmiges Raumschiff, von einem grünlichen Licht umgeben, stand in einer kleinen Einbuchtung am an­deren Ufer des Sees, etwa 60 Meter von ihnen ent­fernt. »Es schaute aus wie auf den Fotos von Howard Menger«, erklärte mir Sten Lindgren, als ich ihn im No­vember 1996 interviewte, 10-12 Meter breit, 5-6 Me­ter hoch. Es stand auf der Erde, nur seine Landefüße oder Landekugeln waren nicht zu sehen, weil das 30- 40 cm hohe Gras sie bedeckte.

 

In diesem Augenblick erschien eine menschliche Gestalt an der linken Seite des Objektes und stellte sich genau vor die »Untertasse«, fast als wollte sie das klassische Howard-Menger-Foto von 1956 imitieren. Der Fremde trug ein Overall, enggeschlossen am Hals und den Ge­lenken, mit einem breiten Gürtel um die Hüfte. Seine Füße waren vom Gas bedeckt. Daniel nahm seine Taschen­lampe und signalisierte drei Mal in Richtung des Außer­irdischen. Dieser griff nach etwas an seinem Gürtel, das wie eine Lampe aussah, und signalisierte dreimal zurück. Das Licht, das dieses Gerät aussandte, war wie nichts, was die Männer zuvor gesehen haben. Stan meinte, es hätte wie »gerades, festes Licht« ausgesehen.

 

Bertil trug einen großen Umschlag bei sich, mit einem Anliegen an die Raummenschen, den er dem UFO-Pi­loten übergeben wollte. Sten und Christer beschlossen, nahe beim Wagen zu bleiben, während die anderen drei sich dem Objekt näherten. Gleichzeitig ging der Raum­mensch auf sie zu. Sie trafen sich auf halber Strecke, und die Übergabe konnte stattfinden. Nach ein paar Mi­nuten der Konversation kehrten die drei zum Wagen zurück. Sie sahen noch, wie zwei Objekte über dem See kreisten, eines in vielleicht 300 Metern Höhe, das an­dere nur knapp über dem Wasser. Beide hatten eine orange Farbe.

 

Als die drei Männer zurückgekehrt waren, meinte Dani­el, sie sollten jetzt zu einem offenen Feldplatz in fünf Ki­lometern Entfernung fahren. Als sie dort angelangt wa­ren, parkten sie den Wagen und stiegen aus. Sten und Christer gingen auf das offene Feld, mit einigem Ab­stand zueinander. Sie warteten einige Minuten, als ein oranges Objekt tief über ihre Köpfe hinwegflog. Gleich­zeitig hatten sie die faszinierendste Sicht auf die Ster­ne, die sie sich vorstellen konnten. Sie fühlten, daß sie Teil eines Ganzen, des Universums waren. Irgendwann kehrten sie schweigend zum Wagen zurück und fuhren nachhause.

 

Durch eine von BEAs »Kolleginnen« erfuhren Sten und Christer drei Wochen vorher, daß es am 29. Oktober 1965 um 19.00 Uhr zu einem UFO-Demonstrationsflug über Schweden kommen würde. Als der Tag gekom­men war, überquerte eine Gruppe von ca. 300 Leucht­objekten exakt um 19.00 Uhr das Land von Süden nach Norden. Am nächsten Tag waren die Zeitungen voll von Berichten. Um nur ein paar Schlagzeilen zu zitieren: Eskulstuna Soc. Demokraten: »Himmelsphänomene wie eine Armada von Düsenjets«

Karstadt Soc. Demokraten: »Himmelsphänomene über dem ganzen Land beobachtet« Götänningen, Visby: »Himmelsphänomene über ganz Gotland gesehen«

Sydöstra Sveriges Dagblad: »Wieder fliegende Unter­tassen? Seltsames Himmelsphänomen« Svenska Dagbladet:»Leuchtendes Objekt verschwand in den Wolken«

Data Demokraten: »Großartiges Schauspiel am Himmel. Jetzt sind die Freunde vom Mars da!« Aftonbladet, Stockholm:»Was sie sehen sind fliegende Untertassen«

Mit dieser Massendemonstration wollten die»Welt- raumbrüder« die Reaktion der schwedischen Medien und der Öffentlichkeit testen, erklärte Sten Lindgren spä­ter.

Im Dezember 1968 nahmen Sten und andere Kontakt­ler an einer Fernsehsendung teil, während der, wie BEA ihm mitgeteilt hatte, UFOs so tief das Land überfliegen würden, daß die Menschen sie sehen könnten. Um 20.00 Uhr begann das Programm - und in zwei Ortschaften Schwedens wurden UFOs gesichtet. Wieder berichte­ten die Zeitungen am nächsten Tag auf der Titelseite.             himmelens-anglar.se

 

Die Kontakte der Gruppe dauerten an. Daniel Glantz hatte 14 Begegnungen in 25 Jahren, die letzte im Fe­bruar 1993, als er eine sehr wichtige Botschaft erhielt, von der er bisher nur wenige Teile einigen Insidern ent­hüllte. Bertil möchte nicht öffentlich bekannt werden, ebensowenig ein weiteres Gruppenmitglied, während Sten Lindgren und Christer Jansson offen über ihre Be­gegnungen sprechen.

 

Am 7. Dezember 1968 erklärte BEA Sten Lindgren, daß die Raumbrüder planten, die TV-Produzenten Mona Sjöström und Ulf Heltberg ein UFO sehen zu lassen. Das geschah Anfang 1969, als die beiden Freunde auf dem Lande besuchten. Mona Sjöström beschrieb das Ob­jekt, das in geringer Höhe an ihr vorbeiflog, als so groß wie ein Bus. Später, als die beiden die unheimliche Be­gegnung mit ihren Freunden im Haus diskutierten, sa­hen alle vier durch das Wohnzimmerfenster zwei Telemeterscheiben.

 

Jahre später, 1984, kam es zu einer UFO-Sichtungs­welle über Hessdalen, Norwegen. Tausende von Zeu­gen schossen hunderte von Fotos, und schließlich be­suchte auch der ehemalige UFO-Experte der US-Luftwaffe, Prof. J. Allen Hynek, den Ort. Als die Sichtungen überhand nahmen, sperrte die NATO das Gebiet für drei Wochen, um mit modernsten Meßgeräten dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Eines Tages erklärte Sten Lind­gren Berzil und einem Bekannten, Pär-Anders Lanfsvens, daß er die Raumbrüder bitten wolle, ihre Aktivitä­ten von Hessdalen nach Dalarne in Schweden zu ver­legen. Am 28. Dezember 1984 informierte BEA Sten, daß die Raumbrüder diesem Plan zugestimmt hätten, und so kündigte der Kontaktler auf einem Vortrag in Rättvik-Tööberg/Dalarne das bevorstehende UFO- Manöver an. Tatsächlich kam es ab dem 9. Januar 1985 zu der größten UFO-Aktivität in der Geschichte des Lan­des: ber 200 Sichtungen wurden innerhalb von 14 Ta­gen gemeldet.

 

1990 verlegten laut Lindgren die Außerirdischen ihren Ein­satz von Hessdalen nach Belgien, um die Reaktion des NATO-Headquarters und des Europäischen Parlamen­tes, beide mit Sitz in Brüssel, zu testen. Das Ergebnis war mehr als beeindruckend. Zehntausende Belgier be­schrieben die UFO-Sichtungen, und nachdem die belgi­sche Luftwaffe mehrfach mit Abfangjägern versucht hat­te, die beobachteten Objekte näher zu identifizieren, muß­te Generalmajor Charles de Brouwer vom Belgischen Ver­teidigungsministerium schließlich vor der Presse zuge­ben, daß man vor einem Rätsel stand. Einmal, am 30. März 1990, ortete die Crew eines F-16 Abfangjägers ein Objekt auf Radar, das innerhalb von drei Sekunden von 480 auf 1830 km/h beschleunigte: Kein irdischer Flieger ist dazu in der Lage. Die Folge der»belgischen UFO-Sich­tungswelle« war, daß das Thema erstmals auf die Ta­gesordnung des Europäischen Parlamentes gesetzt wur­de (siehe: Hesemann - »Geheimsache UFO«, Neuwied - Silberschnur- 1995).

 

Als Sten am 26. Oktober 1991 einen Vortrag in Göte­borg gab, erhielt er plötzlich einen inneren Impuls von seinen Freunden aus dem All. Er unterbrach die Ver­anstaltung, um Minuten später seinen 150 Zuhörern zu erklären:»Als Beweis für das, was ich Ihnen heute er­zählt habe, werden die Raumbrüder kommen und im Umkreis von 150 km rund um Göteburg operieren.« 10 Zuhörer nahmen diese erstaunliche Voraussage auf Band auf...

 

Eine Woche später sollte sie eintreffen, als eine Forma­tion von 15-20 Leuchtojekten die Stadt Göteburg über­querte und von dutzenden Zeugen beobachtet wurde. Bis 1993 wurde Göteburg zum Zentrum für UFO-Akti­vitäten, und es gelang sogar dem schwedischen und dänischen Fernsehen, die unheimlichen Flugobjekte zu filmen. Anfang 1993 verlagerten sich, wie ebenfalls von Lindgren vorausgesagt, die Sichtungen nach Süd­schweden und Dänemark.

 

Im Oktober 1995 übergab Sten Lindgren dem dänischen UFO-Forscher Major Hans C. Petersen eine Botschaft von den Außerirdischen. Petersen war von einer Gruppe von UNO-Mitarbeitern eingeladen worden, am U.N.-Head­quarter in New York zu sprechen, eine Gelegenheit, die offenbar die »Raumbrüder« nutzten, um die Welt wieder einmal von ihren Intentionen wissen zu lassen.

 

* * *

 

 

Österreich, 1954 - 1975

 

Joseph Wanderka

 

Joseph WANDERKA wurde am 8. Oktober 1929 in Wien gebo­ren, verbrachte seine Kindheit in Österreich, um nach dem Tod seines Vaters 1940 mit seiner Mutter in die österreichische Hauptstadt zurückzukehren. Dort lernte WANDERKA schon früh die Schrecken des Natio­nalsozialismus kennen und schloß sich 1944 einer antifa­schistischen Gruppe an. Nach dem Krieg mußte WANDERKA den Preis für seinen Antifa­schismus zahlen: Er war häufig arbeitslos, wurde immer wieder entlassen, als seine rechtsgerichteten Arbeitge­ber von WANDERKAs linker Vergangenheit erfuhren. Die Zeit seiner Arbeitslosigkeit nutzte WANDERKA zu aus­gedehnten Spazierfahrten mit seinem motorisierten Fahr­rad im Umland von Wien.

 

 

Auf einer dieser Fahrten, im Sommer 1954, bemerkte WANDERKA am Himmel über dem Häusermeer von Wien einen glänzenden, zigarrenförmigen Flugkörper von der Größe eines Verkehrsflugzeuges.

 

 

Ende August/Anfang September 1955 befand sich WAN­DERKA wieder einmal auf Fahrradtour, diesmal südlich von Wien, in der Nähe des Ortes Arbesthal, in dessen Umfeld sich mehrere kleine Wäldchen befinden. WAN­DERKA liebte es, auf schattigen Waldwegen zu fahren, und so fuhr er oft gegen Morgen in diese Gegend, um den Tag in der freien Natur zu verbringen. Gegen 14.00 Uhr an diesem Tag bemerkte WANDERKA, als er einen Waldweg befuhr, ein metallisches Glänzen durch das Geäst der Bäume, das ihn neugierig machte. An den Bäumen und Sträuchern vorbei fuhr er hin und ge­langte unvermittelt auf eine Waldlichtung, auf der im Wiesengras ein metalli­scher, diskusförmiger Kör­per von etwa 2,5 Metern Höhe und 10-12 Metern Breite stand.

 

Das Objekt hatte keinerlei Aufbauten oder sichtbare Fenster, Luken, Schein­werferöffnungen oder Leit­werksflächen auf seiner glat­ten und linsenförmig ge­wölbten Außenfläche. Die einzige erkennbare Öffnung schien eine quadratische, zwei Meter breite Tür zu sein, zu der eine etwa 4 Meter lange Aufgangsrampe führ­te. Da das Innere des Ob­jektes hell erleuchtet war und durchaus einladend wirkte, faßte WANDERKA sich ein Herz und fuhr über die Rampe hinein.

 

Im Inneren standen, ihn offenbar bereits erwartend, sechs Personen, alle etwa 1,80 m groß, mit makellos schönen Gesichtern, wie man sie, so WANDERKA, auf der Erde nur bei Kindern zwischen 6 und 10 Jahren findet. Sie waren mit mattgrauen Overalls bekleidet, die weder Stoff­strukturen noch Nähte, weder Taschen noch Eingriff­söffnungen erkennen ließen. Die Schuhe waren mit die­sem Kleidungsstück verbunden, ebenso ihre Hand­schuhe. Der Hals ragte aus einer »Krause«, die ihn wie ein leichter Schal zu umschließen schien. Sie trugen mit­tellange, blonde Haare.

 

Der Innenraum des Objektes war in einem angenehm gelblichen Licht »indirekt« beleuchtet, ohne daß eine Lichtquelle zu erkennen war. Auch konnte er keinerlei Armaturen entdecken, vielleicht aber auch nur, weil die Fremden davorstanden.

 

Etwas verlegen angesichts der sechs Personen nann­te WANDERKA kurz seinen Namen und seinen Wohn­sitz und entschuldigte sich für sein unerlaubtes Ein­dringen in ihr Schiff. Die Antwort der UFO-Besatzung lautete, daß sie nach irdischen Maßstäben »vom ober­sten Gipfel der Kassiopeia« kämen. Erstaunt fragte WAN­DERKA, woher sie dann seine Sprache beherrschten. »Weil wir diese gelernt haben«, war die Antwort. Ihre Stimmen entsprachen dem Organ einer erwachsenen Frau mit heller Stimme. Sie sprachen mit einem leich­ten Akzent. Als guter Sozialist fragte WANDERKA die Außerirdischen nach der auf ihrem Planeten herr­schenden Gesellschaftsordnung, nicht ohne vorher zu erklären, daß auf der Erde eine soziale Ungerechtigkeit herrscht, daß sich hier eine privilegierte Oberschicht das Paradies auf Erden schafft, während unterprivile­gierte arbeitende Volksschichten in Lohnsklaverei für sie arbeiteten.              himmels-engel.de

 

Die UFO-Besatzung hörte diesen Ausführungen eben­so aufmerksam wie geduldig zu, erwiderte aber, daß es in ihrem eigenen Staatssystem keinerlei Unterschiede mehr gebe und daß sie die Gesellschaftsformen auf der Erde für längst überholt hielten.

 

Begeistert von dieser außerirdischen Unterstützung sei­ner politischen Meinung bat WANDERKA die Raum­schiffbesatzung, doch auf der Erde zu intervenieren und die vorherrschenden Mißstände zu beseitigen. Er er­wähnte dabei das seiner Meinung nach durch soziale Ungerechtigkeit hervorgerufene Elend ganzer Länder, nannte Seuchen und Hungersnöte.

 

Zu seiner Verblüffung erklärte die Crew, daß er selber als Erdenmensch die Führung einer solchen Aktion über­nehmen müßte, um daß sie durchaus nicht gekommen seien, und sich in irdische Angelegenheiten einzumischen. Er als Bewohner des Planeten Erde würde doch am be­sten herausfinden können, wie eine solche Umwälzung der sozialen Gesamtstruktur der Erde zu bewerkstelli­gen sei, und dafür solle er sich einsetzen.

 

Verzweifelt über die so schnell geplatzte Illusion wies WANDERKA dieses Ansinnen zurück, verwies stattdes­sen auf die Macht der Staatsführer und der herrschen­den Klasse, auf korrupte Politiker, die einer privilegier­ten Schicht erst zu ihrer Macht verhalfen und auf Adolf Hitler, den das Großkapital an die Macht gebracht hät­te. Die Heftigkeit und Leidenschaft von WANDERKAS Plädoyer rührte die Außerirdischen so, daß sie zu wei­nen begannen, was WANDERKA wiederum so unange­nehm war, daß er sich kurzerhand verabschiedete und sein Fahrrad umdrehte. Die Außerirdischen erwiderten seinen Abschiedsgruß mit einer Verneigung. Dann fuhr WANDERKA über die Rampe auf die Lichtung, schließ­lich wieder nach Hause.

 

 

 

 

Während WANDERKA in den folgenden Tagen förm­lich auf eine erneute Kontaktaufnahme wartete, weil er das Gespräch mit den Außerirdischen für noch nicht abgeschlossen hielt, geschah nichts. Es dauerte 18 Jahre, bis WANDERKA seine nächste UFO-Sichtung haben sollte.

 

Er befand sich Mitte Juni 1973 in der Herzstation des Wiener Hanusch-Krankenhauses nach einem Kreislauf­zusammenbruch Anfang Juni. Eines Nachts wachte er gegen 1.00 Uhr früh auf, ging zum Fenster des Kran­kenhauses, um frische Luft zu schnappen, schaute auf den Nachthimmel über der Peripherie von Wien. Nach einigen Minuten sah er ein weißes Licht, gleißend hell, das von einer senkrechten Flugbahn aufsteigend in ei­nen exakten Kreisbogen einschwenkend weiterflog, um seine Flugbahn in horizontaler Richtung fortzusetzen. Nach weiteren Sekunden der Beobachtung veränderte das zuvor gleißend weiße Licht seine Farbe in ein pul­sierendes Rotlicht, bis es schließlich aus WANDERKAs Blickfeld verschwand.

 

Seine vierte UFO-Sichtung hatte WANDERKA Mitte März 1975 während eines Urlaubs in St. Corona am Wech­sel in Niederösterreich. Nach mehreren schneelosen Wintern setzte in diesen Tagen der erste Schneefall ein, und WANDERKA nutzte die Gelegenheit zu Spaziergängen in der verzauberten Winterlandschaft. Bei einem dieser Spaziergänge machte ihn seine Begleiterin auf ein Na­delwäldchen aufmerksam, das besonders schön im Gegenlicht der Sonne erstrahlte - als WANDERKA fünf Leuchtobjekte am schneewolkenbedeckten Himmel be­merkte. Er riß seine Kamera hoch, schoß ein Foto - be­vor die Objekte so schnell wieder verschwunden waren, wie sie aufgetaucht sind.

 

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Schweiz, 1942 - 1990

 

»Billy« Eduard A. Meier

 

Aufgabe dieses Buches ist die Dokumentation von Kon- taktfällen, nicht die Kontroverse. Darum würde es Ziel und Rahmen dieses Buches sprengen, an dieser Stel­le ausführlich den Fall des Schweizers Eduard »Billy« MEIER zu diskutieren, der, wie er erklärt, von 1942 - 1964 und wieder seit 1975 mit Außerirdischen von den Plejaden und aus dem DAL-Universum - einem Paral­leluniversum - Kontakt hatte. Während die Dokumen­tation dieser Kontakt-Berichte ganze Bände füllen könn­te - allein seine SEMJASE-Protokolle umfassen rund 1.500 Seiten - lassen sich diese eben nicht nahtlos ein­reihen in unsere Aufzählung von Kontaktpersonen, de­ren Botschaft sich in vielen Punkten von der MEIERs grundlegend unterscheidet, und die MEIER selbst nicht als authentisch akzeptiert, da, so erklärt er, die Plejadier ihn zu ihrem einzigen Kontaktler erwählten. Während wir schon Parallelen zu den Berichten von Charles SIL­VA sehen - der mit Plejaden-Mädchen Kontakt hatte - erklärt MEIER, der ausgedehnte Gespräche mit der schö­nen SEMJASE sowie den Plejadiern PTAAH und QUETZ­AL führte, diesem schlichtweg zu einem Lügner. Da wir glauben, daß es auch nicht im Sinne »Billys« wäre, in dieser Reihe zu erscheinen, verzichten wir hier auf eine Darstellung des Falles und verweisen den Interessen­ten auf die durchaus interessante Literatur im Anhang... Ein ausführlicheres Kapitel über MEIER finden Sie in »Geheimsache Ufo«. Außerdem ist MEIERS Buch »Die Wahrheit über die Plejaden« im Silberschnur-Verlag er­schienen.

 

 

 

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Italien, 1952 - heute

 

Eugenio Siragusa

 

Der Zollbeamte Eugenio SIRA­GUSA aus Catania/ Sizilien, ge­boren am 25.03.1919, verhei­ratet und Vater zweier Kinder, war gerade 33 Jahre alt gewor­den, als ihn am 25. März 1952 »die Erleuchtung traf«.

 

Früh ging er an diesem Tag zur Arbeit, ging zum »Piazza dei Martiri«, um auf den Autobus zu warten, als er am Himmel »eine Art leuchtenden Kreis von ei­nem quecksilberartigen Weiß« entdeckte, der sich mit großer Geschwindigkeit bewegte. Das Licht kam immer näher, wurde immer intensiver. Bald erkannte SIRAGUSA in ihm ein Objekt, das seiner Form nach einem Kreisel oder einem Priesterhut ähnelte. Zu seinem Schrecken blieb die Scheibe über ihm stehen. Was konnte das sein? Zahl­lose Gedanken schossen durch Eugenios Kopf, als plötzlich aus dem Objekt ein leuchtender Strahl auf ihn herunterschoß, ihn ganz und gar durchdrang. Eugenio fühlte sich von einer unbeschreiblichen Glückseligkeit erfüllt, seine Angst schwand dahin. Nach einer Weile wurde der Strahl schwächer und schließlich von dem Objekt absorbiert, »ähnlich dem leuchtenden Fleck auf dem Fernsehschirm, wenn der Apparat ausgeschaltet wird«. Das Objekt setzte sich wieder in Bewegung, be­schrieb einen großen Bogen am Himmel und verschwand.

 

 

Als er wieder zu sich kam, fühlte SIRAGUSA, daß in ihm eine Veränderung stattgefunden hatte, etwas, das er später als »Redimensionierung« seiner Persönlichkeit und seines ganzen Wesens beschrieben hat. Er begann, eine innere Stimme zu hören, die ihn über die Vergan­genheit der Erde belehrte, über versunkene Kulturen und Geologische Veränderungen vor Tausenden von Jahren. Er erfuhr, daß er selber vor 12.000 Jahren in Poseidonia, der Hauptstadt von Atlantis, gelebt hat. Er begann, sich an die Lehren dieser Zivilisation zu erinnern, deren Grundpfeiler Weisheit und Liebe waren. Er fing an, auf Papierrollen zu zeichnen, von denen einige bis zu 6 Me­ter lang waren: Karten, die Formen und Positionen der Kontinente in den Epochen von Lemuria und Atlantis und in den Urzeiten der Erde zeigten. Zugleich began­nen telepathische Kontakte mit den Außerirdischen, wur­den SIRAGUSA umfangreiche Botschaften diktiert, die er, wie ihm aufgetragen wurde, an die führenden Politi­ker dieser Zeit schickte, u.a. an US-Präsident Dwight D. EISENHOWER und den sowjetischen Generalsekretär Nikita CHRUSCHTSCHOW. Der telepathische Unterricht intensivierte sich.

 

Dann, in der Nacht des 30. April 1962, verspürte Eugenio den heftigen Drang, auf den Ätna hinaufzufahren, den noch immer aktiven Vulkan Siziliens. Er setzte sich in seinen Wagen und fuhr los. Auf der Fahrt hatte er plötzlich das Gefühl, daß nicht er es war, der den Wa­gen lenkte, sondern daß der Wagen von einer unbe­kannten Kraft gesteuert wurde. Auf einer kurvenreichen Straße näherte er sich dem Monte Manfré, einem Ne­bengipfel von 1.370 Metern Höhe. Nachdem er seinen Wagen geparkt hatte, ging er zu Fuß einen Weg weiter, der auf den Gipfel eines erloschenen Kraters führte. Als er etwa die Hälfte seines schnellen Aufstiegs zurück­gelegt hatte, sah er, wie sich oben auf dem Hügel die Silhouetten zweier Individuen abhoben, deren silbrig schimmernde Raumanzüge im Mondlicht glänzten. Sie waren über 1,85 m groß, von athletischem Wuchs mit langen, blonden Haaren, die ihnen bis auf die Schultern fielen. Sie trugen glänzende Arm- und Knöchelreifen, die wie Gold schimmerten, hatten leuchtende Gürtel und seltsame, farbige Abzeichen auf ihrer Brust. SIRAGUSA er­starrte das Blut, der kalte Schweiß brach ihm aus. Seit elf Jah­ren hatte er auf diesen Augenblick gewartet.

 

 

Einer der beiden Au­ßerirdischen richtete ei­nen grünen Lichtstrahl auf SIRAGUSA, proji­ziert mit einem Ge­genstand, den er in der Hand hielt. Als der Strahl ihn traf, fühlte sich Eugenio von einer tiefen Ruhe und Ge­lassenheit durchflutet, seine Aufregung war wie verflogen: »Friede sei mit Dir«, sagte einer von ihnen mit einer metallisch klingenden Stimme (wahr­scheinlich benutzte er ein Gerät, das Gedankenfrequen­zen in Sprache umwandelte) in italienischer Sprache. »Wir sind ASHTAR SHERAN und ITHAKAR. Höre und verbrei­te diese Botschaft an die mächtigsten Männer der Erde:

 

«Wissenschaftler! Männer der Regierungen!

 

Wir machen Euch noch einmal darauf aufmerksam, daß Ihr, falls Ihr weiter darauf besteht, die Nuklearversuche in der Atmosphäre und im Innern, unter der Oberfläche Eures Planeten, fortzusetzen, mit absoluter Sicherheit die Ära Eurer Selbstvernichtung unvermeidlich her­beiführen werdet. Des öfteren und mit verschiedenen Mitteln versuchten wir, Euch das äußerst ernste Schick sal begreiflich zu machen, das Euch droht. Mehrmals haben wir in liebevol­ler, brüderlicher Weise uns durch Mittel auf­geopfert, die Euch noch unbekannt sind, damit Ihr endlich der Wirklichkeit ins Auge seht. Wir haben ver­sucht, Euch die un­aussprechliche Schön­heit des Weltalls erah­nen zu lassen, mit sei­nen unerreichbaren Reichtümern der Lie­be, des Guten und des allgemeinen Wohlergehens. Wir haben uns schließlich darum bemüht, mit selbstloser Liebe und mit jedem uns erlaubten Mittel eine fortschreitende Psychose aggres­siver und destruktiver Entartung zu verhindern, indem wir Euch helfen wollten, Euch die Richtung für eine wei­sere und gesündere fortschrittliche Entwicklung wiesen.

 

Eure tiefverwurzelte Skepsis und die gefährliche Unwis­senheit einiger egoistischer Erdenmenschen haben ver­sucht und versuchen noch, unser brüderliches und selbst­loses Wirken unwirksam zu machen und zu verdunkeln. Heute breitet sich auf Eurem Planeten ein dunkles und verhängnisvolles Schicksal aus, dank Eurer Taubheit und der gewissenlosen Arbeit Eurer Wissenschaftler, wodurch die schon gefährdete Situation des kosmischen Gleich­gewichtes Eures Planeten hartnäckig unterminiert wird.

 

Von unserer Seite aus werden wir, wie immer, möglichst bestrebt sein, das Schlimmste zu verhindern, aber wir könnten nichts mehr tun, wenn das Gesetz, welches das Gleichgewicht der kosmischen Entwicklung schützt, zu Eurem großen Unglück wirksam wird. Rettet Euch! Ihr habt noch Zeit, wenn Ihr es wollt. Wir werden Euch hel­fen!«

 

 

Dann erklärten ASHTAR und ITHAKAR Eugenio, daß sie Repräsentanten einer intergalaktischen Konföderation sind, der zahlreiche bewohnte Planeten angehören. Sie sind die »Tutoren« der menschlichen Rasse, derjenigen unseres Pla­neten miteingeschlos­sen. Sie sind unsere äl­teren Brüder, die, be­sorgt und alarmiert über den verhängnisvollen Weg, den wir einge­schlagen haben, zu uns kommen, um uns recht­zeitig vor der Gefahr, in der wir schweben, zu warnen. »Friede sei mit Dir«, ver­abschiedeten sie sich mit einer segnenden Geste. Eu­genio machte sich schließlich eilig auf den Rückweg, um die Botschaft im Gedächtnis zu behalten und so wortgetreu wie möglich niederzuschreiben. Als er sich noch einmal umdrehte, sah er gerade noch das Raum­schiff aus dem erloschenen Kraterloch aufsteigen. Die Botschaft, die SIRAGUSA noch in derselben Nacht in die Maschine tippte, schickte er an den Papst, Kenne­dy, Chruschtschow, de Gaulle, die Königin von England, den König von Schweden und den Präsidenten der Ita­lienischen Republik. Nur einer antwortete - de Gaulle.             angelo-luce.it

 

 

 

In der Folgezeit fieberte SIRAGUSA dem nächsten Kon­takt entgegen. Den ganzen August über sahen seine Frau und er über dem Haus fliegende Scheiben und zweimal zigarrenförmige Mutterschiffe, die, wie er tele­pathisch erfuhr, die Namen »Alfa 2« und »Alfa 8« trugen. Tatsächlich meldete die Presse in diesen Tagen eine UFO-Sichtungswelle über Italien.

 

 

Dann, am 4. September, zog es SIRAGUSA wieder auf den Ätna. Um 22.03 Uhr kam er an derselben Stelle an, an der er bereits das erste Mal seinen Wagen geparkt hatte. Er ging eine Straße hinauf, als ihn schon zwei We­sen erwarteten. Sie waren 2,15 Meter groß, in einteilige Raumanzüge mit Helmen gekleidet, die wie Taucheran­züge wirkten. Von ihren Gürteln strahlte ein Licht aus, ähnlich einer Lampe. Hinter ihnen, nur etwa 30 Meter entfernt, hing eine riesige, etwa 25 Meter breite Schei­be in der Luft, mit der Erde verbunden durch eine Art metallischen Zylinder von über drei Metern Höhe, mit einer kleinen Türe, den Eugenio für eine Art Fahrstuhl hielt. Wieder begrüßten sie ihn mit den Worten »Friede sei mit Dir«, wieder diktieren sie ihm eine Botschaft, dies­mal an die Wissenschaftler der Erde. Die beiden Wesen stellten sich als WOODOK und LINK vom Planeten ME- TARIA/ Alpha Centauri vor. Nach der Verabschiedungsah Eugenio das Schiff in die Höhe schießen. In der­selben Nacht haben hunderte Bewohner der Orte Acireale, Bronte und Acitrezza die Scheibe über die Insel fliegen gesehen, die Zeitungen berichteten am näch­sten Tag darüber.

 

Am 14. Februar 1963 erhielt SIRAGUSA abermals eine Botschaft an die Völker und Regierungen der Erde. »Während Eure Wissenschaft schweigsam bleibt«, heißt es darin, »beginnen die Wirkungen Eurer unverantwort­lichen Atom-Experimente sich fortschreitend bemerk­bar zu machen. Der magnetosphärische Mantel Eures Planeten hat bereits erhebliche Veränderungen infolge Eurer Atom-Experimente in großer Höhe erlitten.« Heu­te wissen wir, daß die damaligen Warnungen berechtigt waren.

 

Im April 1964 wurde Siragusa das erste Mal auf einen Raum­flug eingeladen. Sie brachten ihn zum »Schwarzen Mond«, einem künstlichen Satelliten, der im Mondorbit stationiert wurde. Auf dem Raumflug begegnete er einem anderen Erdenmenschen, dem Mechaniker Luciano GALLI aus Bo­logna, der bereits 1957 von Venusiern kontaktiert wurde. Insgesamt hatte SIRAGUSA 19 physische Begegnungen mit den Außerirdischen zwischen 1962 und 1978.

 

Zur Vorbereitung der Botschaften, die ihm die Außer­irdischen physisch oder telepathisch übermittelten, gründete SIRAGUSA zusammen mit den ersten Freun­den und Schülern, die sich bald um ihn scharten, das CENTRO STUDI FRATELLANZA COSMICA (C.S.F.C.), das »STUDIENZENTRUM FÜR KOSMISCHE BRÜ­DERSCHAFT«. Das C.S.F.C. existierte bis 1978, als die Außerirdischen seine Aufgabe für abgeschlossen er­klärten. Es war in dieser Zeit, so SIRAGUSA, »eine Be­wegung, die von außerordentlich bewußten Wesen aus dem Weltraum geleitet und aufrechterhalten wurde und hauptsächlich darauf ausgerichtet war, diejenigen See­len positiv und bewußt zu beeinflussen, die besonders empfänglich für die Lehren dieser höheren Wesen sind«. Es wurde bald zu einer modernen Mysterien­schule, deren Mitglieder schließlich teilweise selbst be­fähigt wurden, telepathische Botschaften der Raum­brüder zu empfangen. Um dies zu vereinfachen, hat­ten diese SIRAGUSA erklärt, wie er einen »magneti­schen Synchronisator« herstellen könne, ein kleines Gerät, das eine Sonne mit goldenen Strahlen und ei­nem geschliffenen Rubin im Zentrum darstellte und um den Hals getragen wurde. Seine physische Grundstruktur ist die einer Pyramide von quadratischer Basis, in de­ren Zentrum sich der siebeneckige Edelstein befindet, der von den Außerirdischen durch Eugenio »psychisiert«, also der höheren Schwingung angepaßt wurde. Der Stein bildet damit den Kondensator eines weit­läufigen Netzes psychoenergetischer Wellen. Die Ba­sis der Pyramide ist der Empfängerstromkreis, die Spit­ze der Pulsierer und Ausstrahler, die die Kommunika­tion ermöglichen.

 

Es ist unmöglich, auch nur annähernd auf die große und eindrucksvolle Sammlung wertvoller Botschaften ein­zugehen, die SIRAGUSA und das C.S.F.C. seit 1962 er­hielten. Es sind nicht nur Warnungen vor den großen Verbrechen der Menschheit, die sich gegen das Leben richten, es sind esoterische und metaphysische Beleh­rungen höchsten Grades, Botschaften, die jene, die sie lesen dürfen, etwas von jenem kosmischen Bewußtsein ahnen lassen, das diese Wesen erlangt haben. Um den Rahmen nicht zu sprengen, hier nur einige Zitate:

 

»DIE ERDE LEBT. Falls Ihr es noch nicht wußtet, so wißt Ihr es jetzt. Seht zu, daß Ihr nicht ihr kosmisches Gleich­gewicht gewaltsam stört. Versucht, sie zu verstehen und vor allem, sie zu lieben. Die Erde ist nicht nur eine freigiebige Mutter. Sie ist nicht nur ein Planet, sondern ebenfalls eine lebende Zelle des Kosmos, des lebendigen Gottes. Wenn Ihr sie nicht liebt, wird sie Euch auch nicht lieben; wenn Ihr versucht, sie zu zerstören, wird sie Euch ebenfalls zerstören; wenn Ihr es wagt, ihr harmonisches Gleich­gewicht zu stören, wird sie Euch Mißgeschicke verursachen; wenn Ihr das mißachtet, wird sie Euch mißachten und Euch die vitalen Lym­phe entziehen, die das Glück Eures Daseins ernährten.

 

Wenn Ihr sie versteht und ihr die Pflege an- gedeihen laßt, der sie bedarf, und die Ihr ihr schuldet, wird die Mut­ter Erde Euer Leben mit Wohlstand umge­ben. Es kann keinen Weinstock und keine Weintrauben ohne die Erde geben; es kann kein Korn wachsen, wenn 'das Fleisch und das Blut' der Mutter fehlen. Denkt daran! Die Erde lebt und heißt MUTTER.« (10.05.1976)

 

 

»Wir stellen fest, daß Ihr unsere Hinweise, Eure Forschungen auf die Nutzung der Sonnenenergie auszurichten, ernst­haft in Erwägung gezogen habt. Wir bemerken außerdem den guten Willen und die bewußte Beharrlichkeit einiger Eurer Gelehrten und tüchtigen Wissenschaftler, die ehr­lich dazu entschlossen sind, die Strukturen in Angriff zu nehmen, die zur Verwirklichung dieses Projektes notwendig sind. Die Benutzung der Atomenergie ist sehr gefährlich und voller Tücken, die oft unsichtbar und mit Euren Mit­teln nicht kontrollierbar sind. Die Sonnenenergie ist rein, positiv und voller Liebe. Deshalb fordern wir Euch nochmals dazu auf, Eure Aufmerksamkeit ständig und verstärkt auf diese wunderbare Quelle, die Sonnenenergie, auszurich­ten. Ihr entnehmen wir seit Urzeiten nicht nur die Energie, sondern auch die Vibrationen, die von ihr ausgehen, zur Stabilisierung des Gleichgewichts unserer physisch­astralen Natur.« (WOODOK am 23.05.1978)

 

»Heute noch leben und wirken in unserer Welt über sie­ben Millionen genetisch programmierte Wesen, die ihre Botschaft überbringen und das Bewußtsein der Men­schen für die höchste und einzige Möglichkeit empfänglich machen sollen. Es ist möglich, sie zu erkennen, falls man ein Bewußtsein hat, das wach genug ist, um die be­sonderen geistigen Schwingungen, die von ihnen aus­gehen, zu bemerken und zu empfangen und auf diese Weise die Syntonie mit ihrem Bewußtsein herzustellen.« (EUGENIO SIRAGUSA)

 

»DARWINS THEORIE IST FALSCH. Eure Urväter, die außer­gewöhnliche seelische Qualitäten und einen großen Teil der Vorrechte des Christusbewußtseins besaßen, wurden nicht auf der Erde geboren und sind ebensowenig das Ergebnis irgendeiner tierischen Evolution. Das Universum war und ist noch immer ihre große Heimat. Sie kamen auf die Erde, um ein Paradies zu erschaffen und auch dieser Welt eine große Anzahl von Seelen zu geben. Aber an­statt das Leben aufzubauen, rissen einige ungehorsame Wesen die Menge in eine angeblich neue Ordnung mit sich fort, die gänzlich im Widerspruch zu den Gesetzen stand, die bedingungslos und in vollkommener Ehrfurcht von allen Dingen angewandt werden sollten.«

 

Neben diesen und zahlreichen anderen Informationen aus den Bereichen der Erd- und Menschheitsgeschichte, Kos­mologie, Zukunftstechnik, Metaphysik und Spiritualität erfuhr SIRAGUSA natürlich zahlreiche Informationen über die Raumbrüder selbst und ihre Schiffe. Ihre Raumschif­fe überbrücken die gewaltigen Entfernungen im All in Se­kundenschnelle, indem sie in den Hyperraum eintreten. Für den Antrieb benutzen sie die Sonnenenergie und die psychische Energie. Sie sind ständig von einem Mantel umherwirbelnder magnetischer Energie eingeschlossen, und in völliger Gewichtslosigkeit folgen sie der Fluk­tuation der Licht-Energie, die um die terminalen zirku­lierenden Elektronen kondensiert sind.

 

Die Raumbrüder selbst kommen von den verschieden­sten Planeten unseres und anderer Sonnensysteme, ja sogar aus anderen Galaxien. Ihr Organismus ist teilwei­se auf Silizium aufgebaut statt auf Kohlenstoff. Aber der größte Unterschied zwischen den Erdenmenschen und ihnen ist ihr höheres Bewußtsein, ist ihre tiefe Liebe zur Schöpfung.

 

ASHTAR SHERAN, den Eugenio bei seiner ersten Be­gegnung auf dem Ätna traf, ist der »heilige Oberbe­fehlshaber« der Flotte in Mission auf unserem Planeten mit Basis auf der Venus.

 

ITHAKAR ist höchster Repräsentant des Planeten Mars in der Konföderation der Welten. ADONIESIS ist der Name, der dem ADONAI entspricht, der Höchste Koordinator aus dem Stamm des Johan­nes, der das Licht des Goldenen Sonnenadlers auf die Erde trug.

 

WOODOK ist Kommandeur des Raumschiffes »Kristall­glocke« und stammt aus der »dritten Galaxie«. Seine Haut ist grünlich-blau, seine physische Basis ist Silizi­um, nicht Kohlenstoff. Er braucht kein Wasser. Die Außerirdischen haben Basen auf der Erde, u.a. in der Adria, im Mittelmeer, im Golf von Biskaya, bei den Kanarischen Inseln und bei den Inseln Portugals. Das Meer ist für die Basen am besten geeignet, da es frei von der atmosphärischen Verschmutzung ist, die be­reits einen Index von 75,4 % erreicht.

 

 

Eine Kontaktgruppe entsteht

 

Im Juni 1975 erhielten die Mitarbeiter des C.S.F.C.-Zentrums Bologna, Robert NEGRINI und Massimo POLI ei­nen durch den »Synchronisator« ermöglichten telepa­thischen Anruf von Außerirdischen und begaben sich an einen Treffpunkt nahe der Wallfahrtskirche der »Madonna di San Luca« oberhalb von Bologna. Sie beobachteten ein leuchtendes Raumschiff, das über ihren Köpfen in­nehielt und empfingen das geistige Bild von ADONIE­SIS. Zudem erhielt POLI umfangreiche telepathische Durchgaben. Im September unterzog sich die Gruppe zusammen mit anderen »Operateuren« (SIRAGUSAs Wort für »Kontaktler«) der Außerirdischen diversen Ein­weihungsstudien, an deren Ende ein telepathischer Kon­takt NEGRINIs mit ASHTAR SHERAN stand. Sie emp­fingen eine Reihe heiliger alter Symbole und den Schlüs­sel für ihre Deutung.

 

Im September erfuhr der Operateur Massimo POLI eine »kontrollierte Astralprojektion« in das Innere der unter­irdischen Kolonie der Außerirdischen, EL DORADO, die Stadt der Goldenen Sonne. Sie wurde, erfuhr er, vor über 75.000 Jahren von den »Fürsten des Weltraums« ge­gründet und existiert auf sieben Dimensionen gleich­zeitig. Etwa gleichzeitig wird NEGRINI in einer Durch­gabe gewarnt vor den Katastrophen, die der Erde in Zu­kunft bevorstünden, darunter schwere Erdbeben, ver­ursacht durch die geomagnetischen Rückwellen unse­rer Atombombenversuche und unbekannte und un­sichtbare Krankheiten, darunter die Seuche »Arbar«. AIDS freilich geriet in Europa erst Anfang der achtziger Jahre in die Schlagzeilen.Am 21. Juli 1976 erhielt NEGRINI eine Durchgabe zur Landung der US-Sonde VIKING I auf dem Mars, die wir für so wichtig und interessant halten, daß wir sie an die­ser Stelle umfangreicher zitieren wollen:

 

»Igea Marina (Forli) - Mittwoch, den 21. Juli 1976

EMPFANG ASW SOLEX DURCH SYNCHRONISATOR VOM HIMMEL AN DIE ERDE - 12.30 Uhr.

 

Während das irdische Auge ängstlich die Oberfläche des roten Planeten absucht, erreicht die Stimme der «Äl­teren Brüder» vom Mars unseren Planeten...

VON MASAR AN SARAS

VOM MARS AN DIE ERDE

ITHAKAR, Höchster Repräsentant vom Mars in der Obe­ren Union der Konföderierten Welten, läßt die Wissen­schaftler und Forscher des Planeten Erde die Stimme des Volkes vernehmen.

Söhne dieser Welt, HÖRT ZU...

 

Die Oasis des Friedens unseres Planeten ist durch eine Maschine primitiver Bauart gestört worden. Euer zer­störerisches und schädliches Werk breitet seinen Ein­flußbereich auf gefährliche Weise in den oberhalb Eurer Atmosphäre liegenden Raum aus! (...) Ihr habt eine er­staunliche Zusammenstellung von Mechanismen gebaut, um virtuell das verstehen zu können, was an und für sich weder mechanisch noch erstaunlich ist, sondern rein qualitativ VITAL ist, d.h. DYNAMISCH, also AUS­SERHALB ALL EURER PHYSISCH-CHEMISCHEN UND TECHNISCH-MECHANISCHEN FORSCHUNGSMÖG­LICHKEITEN.

 

Zur Zeit sind Eure wissenschaftlich-astronomischen Werte, was die Qualität der Kenntnisse anbetrifft, nur rudimentäre Strukturen der Forschung über Themen, von denen ihr noch nicht wißt, wie Ihr sie anpacken sollt. Ihr habt die Erforschung des Weltraumes mit densel­ben unwirksamen mentalen Strukturen betrieben, wie die Eures inneren Raumes. Ihr verfolgt, beständig und neurotisch bis zur Verzweiflung, immer dieselbe Linie einer Aktion der Quantität und der absurden Relativität alles dessen, von dem Ihr Kenntnis erhaltet.

 

 

Ihr haltet ständig an dem ursprünglichen Konzept fest, das Euch ewig dazu treibt, alles, was in den HÖHE­REN DIMENSIONEN des LEBENS, des RAUMES und der ENERGIE existiert, Eurem Niveau anzupassen. Ihr seid fieberhaft und fast hysterisch auf der Suche nach organischem Leben dort, wo die organischen und ge­netischen Strukturen schon ein Niveau der DYNA­MISCH-ORGANISCHEN Vibrationsgeschwindigkeit er­reicht haben, welche sie nicht mehr weder organisch noch genetisch, sondern KOSMODYNAMISCH macht und sie in die Einflußspähre der genetisch planetari­schen Ebene einer von Euch «VERSCHIEDENEN» di­mensioneilen Strukturation bringt.

 

 

Nehmt zur Kenntnis, Söhne der irdischen Wissenschaft, daß die vitalen Strukturen unseres Volkes aufgehört ha­ben, genetisch dreidimensional zu sein seit jener fernen Zeit der totalen Zerstörung des Planeten «MALLONA», ei­nes Planeten, der zwischen Mars und Jupiter kreiste und durch eine Serie atomarer Deflagrationen vernichtet wor­den ist, hervorgerufen durch die Gewissenlosigkeit jenes Volkes, das ausschlaggebend war für die Notwendigkeit der Konstruktion zweier künstlicher Monde, die noch heu­te um unsere Welt kreisen und die Eure Wissenschaft «PHOBOS und DEIMOS» genannt hat. Die Marsbewohner wurden damals durch eine Katastro­phe hart erprobt, die die Vernichtung eines Drittels ihrer Zivilisation verursachte und machten den vitalen und evolutiven Übergang durch, den jeder Planet im Augenblick seines Kalvariums überstehen muß. Als damals Millio­nen und Abermillionen unserer Brüder in dem entflamm­ten Wirbel der überspannten geologischen strukturalen Reaktion, die die Explosion des ganz in der Nähe krei­senden Planeten (Mallona) provoziert hatte, ums Leben gekommen waren, programmierte das vitale Bewußtsein unserer Welt die Regeneration der Rasse und folglich den qualitativen Sprung, den diese schwierige Selektion er­laubt hatte. Die physische Explosion des Planeten MALLONA, von dem die ersten irdischen Kolonien nichts weiter sind als das Überbleibsel einer Suche nach ei­ner neuen Heimat, provozierte die große Katastrophe, die in unserer Geschichte den Ausgangspunkt des aktuellen Evolutionstypus, dem wir folgen, markierte. Einer der drei Kontinente, auf dem sich in jener Epoche unsere Väter niedergelassen hatten, erfuhr die fast völlige Zerstörung durch die Meteoriten, die aus dem Weltraum herunter­prasselten. Das diabolische Brandopfer einer Zelle des Kosmos, zerstört durch die Gewissenlosigkeit und die Bosheit, wurdefür uns, kraft des höchsten Gleichgewichtes des Gesetzes, das wir immer verehren, eine Ursache des Schmerzes, folglich der Veredelung und des evolutionären Aufstieges. Die Selektion traf die dem neuen Rhythmus, den der magnetisch-vitale Kreislauf von diesem Moment an festsetzte, nicht angepaßten Elemente, und auf diese Weise konnte sich die Entstehung der Elite, die das neue Leben der Rasse bestimmte, verwirklichen... Die Kraft der Monde, die analog derjenigen ist, die auf der Erde von den kosmogeneratorischen Komplexen, die sich unter der großen Pyramide in Ägypten befinden, aus­geübt wird, hat vor allem den Zweck, das kosmogravitationale Gleichgewicht des VITALEN GENS des Planeten und folglich der genetischen und vitalen Strukturen der ganzen Rasse, wiederherzustellen. Von jener Zeit an be­schleunigte das Schwingungsniveau unserer vitalen Struk­turen seinen Rhythmus solange, bis unsere Materie für die Ebene Eurer «Realität» und Eures visuellen Spektrums unsichtbar und unberührbar, ABER DESHALB NICHT WE­NIGER VITAL geworden ist... Jede atomare Struktur wur­de folglich umgewandelt und die Schwingung des martianischen Lebens drang zu seiner vitalen Ebene durch, auf der ein totales Gleichgewicht zwischen MATERIE, EN­ERGIE und GEIST besteht.

 

Wundert Euch also nicht darüber, Brüder der Erde, daß Ihr nur Staub und «sterbende Überreste» auf der kahlen Oberfläche in der 3. Dimension des Planeten Mars fin­det, in der unser Leben sich schon seit Jahrtausenden nicht mehr weiterentwickelt. Es ist ein schmerzliches Schick­sal, Brüder, daß gerade Ihr, die fernen Erben des mör­derischen Volkes, das seinen eigenen Wohnraum zer­stört hat und die gewaltsame Veredelung des unsrigen provoziert hat, Euren eigenen Spuren folgend Euch jetzt langsam dem magnetischen Kreis der Grenzzone nähert, von der Ihr einst geflohen seid und der Euch Euer Kar­ma zurückführt (Asteroidengürtel), jetzt auf unserer Welt landet zur schwerfälligen Erforschung dessen, was Ihr einst zerstört habt.

 

Erinnert Euch also daran, Forscher der Erde, daß das, was Ihr gründlich untersucht, berührt und fotografiert, nichts weiter als der Schatten des wirklichen Lebens unserer Welt ist und daß die Spuren primitiver Form or­ganischer Vitalität, die Ihr entdeckt habt, den Bestand eines alten physischen vitalen Prozesses zeigen, der noch dem langsamen atomaren Absorbierungsprozeß zur wahren Ebene der aktuellen Manifestation des Le­bens folgt; tatsächlich blieb zur Zeit der großen Muta­tion der vitale Schatten der physischen Struktur unse­res Planeten in der 3. Dimension zurück, um so eine di- mensionale Brücke bestehen zu lassen, die den dich­ten physischen Aspekt des Sonnensystems zeigt.

 

Wissenschaftler der Erde, orientiert Eure spekulative Auf­merksamkeit auf die Spuren des Lebens und Ihr werdet feststellen, daß Ihr nutzlos einen Frieden gestört habt, der Euch nicht gehört.

 

Macht ihn zu dem Eurigen, diesen Frieden. Macht Euch die vitale Kraft des Geistes zu eigen und nichts wird mehr Euer und unser Volk daran hindern, sich auf ei­nem einzigen Existenzgipfel zu treffen und zu lieben. Große, prachtvolle Städte, traumhaft schöne Land­schaften, Berge, Täler und Meere aus reinem Kristall breiten ihre Herrlichkeit auf der Oberfläche unseres Hei­matplaneten aus. Aber Eure Augen aus Staub entdecken nur Staub. Eure Hände aus Lehm berühren nur Lehm. Eure Herzen aus Stein schlagen nicht vor Freude... Ihr werdet nichts als Steine sammeln, weil Ihr aus Stein seid. Seht zu, daß Ihr zu Diamanten werdet, und ein Strom von Licht wird sich auf Eure erstaunten Augen ergießen, wenn sich aus der Dunkelheit der toten Wü­ste die strahlende Morgenröte unserer Zivilisation er­hebt, die auch die Eurige werden kann.

 

Schickt also keine «Maschinen aus Stein» mehr her, son­dern solche, die von kristallklaren Gedanken für einen GLORREICHEN KOSMOS erleuchtet sind. Beginnt Eure Evolution, Brüder der Erde! Diese Zivilisation, die zu suchen Ihr auf unserem Boden gelandet seid, sollt Ihr selbst auf dem Boden Eures Planeten verwirklichen! Dann werdet Ihr sehen, wie sich aus der roten Wüste von MASAR das majestätische Zeitalter unserer tau­sendjährigen Zivilisation erheben wird!

 

VON MASAR AN SARAS VON DEN BRÜDERN DES RO­TEN PLANETEN: DER FRIEDE SEI MIT EUCH. VOM HIMMEL AN DIE ERDE - ITHAKAR.«

 

 

»Sie« rehabilitieren Eugenio Siragusa

 

Das Jahr 1978 sollte zum Schicksalsjahr des C.S.F.C. werden. Grund dafür war ein Skandal, den das ameri­kanische Ehepaar HOOKER gegen Eugenio SIRAGUSA inszenierte. Die HOOKERs, Erben eines Millionenver­mögens, waren zwei Jahre zuvor nach Italien gekom­men, um SIRAGUSA zu sehen und waren begeistert von seinem großen Werk. Sie kauften sich eine Villa in Nicolosi und erlaubten es dem C.S.F.C., den Keller der Vil­la als Versammlungsraum und Zentrum zu benutzen. Doch bald waren die HOOKERs enttäuscht, daß man weder spirituelle Reife noch Kontakte mit Außerirdischen für Geld kaufen konnte. Was immer sie SIRAGUSA an­boten, damit er sie auf ein Treffen mit ihnen mitnehme, lehnte er ab. Auch das Liebeswerben von Frau HOO­KER, die nur zu gern die Auserwählte des gutausse­henden Propheten werden wollte, fand bei ihm keine Resonanz.

 

 

Neidisch auf jene, die nichts geben konnten und den­noch zu »Operateuren« ausgebildet wurden, und ge­kränkt in ihrem Egoismus, der ihnen immer gesagt hat, daß man für Geld alles kaufen kann, fühlten sie sich be­trogen und überlegten, wie sie SIRAGUSA am effektiv­sten vernichten konnten. Das Ergebnis war eine Anzei­ge wegen Betruges und versuchter Vergewaltigung, der Versuch, das C.S.F.C. als Sekte und SIRAGUSA als geld­gierigen Weltuntergangspropheten darzustellen. Eine billige und haltlose Hollywood-Intrige angesichts der Tat­sache, daß der »Guru« von seiner Rente als Zollbeam­ter lebte, in einer kleinen Mietwohnung wohnte und ei­nen 7- Jahre alten NSU fuhr, daß er im Gegenteil alles, was er besaß, in seine Mission gesteckt hat und daß er regelmäßig bei Fernseh- und Presseinterviews auf sein Honorar verzichtete.

 

 

Trotzdem sorgten die Anschuldigungen der HOOKERs für so viel Aufsehen - und wahrscheinlich spielten noch andere Faktoren eine Rolle - ,daß SIRAGUSA am 24. No­vember 1978 festgenommen und in Untersuchungshaft genommen wurde. Während der folgenden 72 Tage, die der Kontaktler in der Quästur in Catania verbrachte, fand an Italiens Himmel, speziell in Sizilien, die eindrucks­vollste Demonstration der Außerirdischen statt, die es seit 1952 in einem Land der Erde gegeben hatte.

 

Sofort nach der Verhaftung Eugenio SIRAGUSAs explo­dierte der Ätna und ein Lavastrom floß in Richtung des Dorfes Zafferana, dessen Bevölkerung dies als Zeichen sah und die sofortige Freilassung SIRAGUSAs forderte. Zwei Tage später beobachteten hunderte Personen ganze Formationen »fliegender Zigarren« und »Untertassen« am Himmel von Modena, Florenz, Campobasso und Sulmona. Am 10.12. fotografierten Polizisten ein UFO in der Provinz von Avellino. Am 12.12. sichtete eine Polizeipa­trouille in Catanzaro ein stark leuchtendes Objekt, das sich mit hoher Geschwindigkeit im Zick-Zack bewegte. Eine weitere Patrouille von Karabinieri sah in Palermo eine in Licht gehüllte »Untertasse«; wenig später beob­achtete eine andere Patrouille ebenfalls in Palermo/ Si­zilien ein weiteres »fliegendes Objekt«; die dritte Mel-dung aus Palermo kam an diesem Tag von einer dritten Gruppe von Karabinieri im Dienst. Der Motor ihres Wa­gens setzte aus, als an diesem Tag Polizisten in Catanzarro eine tieffliegende »Untertasse« sahen; eine Funkkommandogruppe der Polizei in der Provinz Bari, Polizeiagenten nahe Salerno, die Radaroperateure der Luftwaffenbasis Porta Potenza, Soldaten und ein Funk- komando an der Meerenge von Messina wurden an die­sem denkwürdigen Tag Zeugen der Demonstrationsflü­ge unbekannter Flugobjekte, konnten sie fotografieren und orten und erlebten Funkstörungen in ihren Geräten. An diesem Tag entstanden mehrere Polizeifotos dieser unbekannten Flugobjekte, die teilweise an das Innen­ministerium weitergeleitet wurden. Da tausende Zivili­sten ebenfalls Zeugen der Sichtungen wurden, waren am nächsten Tag im ganzen Land die Zeitungen voll von UFO-Meldungen. Fortan verging kein Tag ohne UFO- Sichtung. Am 14.12. beobachteten tausende Bewohner von Palermo ein riesiges UFO, das 20 Minuten lang still in der Luft stand, um sich dann langsam zu entfernen. Zu den Zeugen gehörten der Polizeichef von Palermo, zahlreiche Polizeipatrouillen und einige Journalisten. Amateur- und Profifotografen nahmen das geheimnis­volle Objekt auf. Einen Tag später stand Rom auf ihrer Flugroute, wieder gesehen von hunderten Stadtbewoh­nern und diensthabenden Polizeioffizieren, die sie foto­grafierten. Parallel kam es zu eindrucksvollen Manövern bei Agrigent, Caltanissetta, Campobasso und Fano, teil­weise ebenfalls von Polizisten beobachtet. Einige Bür­ger Catanias sahen leuchtende Objekte, die vom Meer kamen und in Richtung des Gefängnisses flogen, in dem SIRAGUSA einsaß. Eines der Objekte ging über dem Gefängnishof herunter.

 

Die Liste ließe sich beliebig fortführen, uns liegen aus dem fraglichen Zeitraum bis zum 3. Februar 1979 über 50 UFO-Meldungen aus Italien vor, teilweise mit hun­derten und tausenden Zeugen, darunter auffallend vie­len Polizisten. Es scheint, als wollten »sie« eben gerade die italienische Staatsgewalt auf einen offensichtlichen Justizirrtum aufmerksam machen, als hätten sie die Ver­teidigung SIRAGUSAs übernommen, indem sie öffent­lich zeigten, daß er eben kein Betrüger war. Mehr noch: Dem Mailänder Nachtwächter Fortunato ZANFRETTA näherten sich während seines Dienstes im Garten einer Villa zwei fast drei Meter große Wesen, die aus einem Diskus gestiegen waren, der auf dem Rasen vor der Vil­la gelandet war. Sie berührten den Nachtwächter an sei­ner Schulter und richteten auf ihn ein Strahlenbündel ih­rer elektrischen Batterie. Der Nachtwächter wurde ohn­mächtig und stand einige Tage unter Schock. Dieses Er­lebnis glich der zweiten Begegnung SIRAGUSAs mit hoch­gewachsenen Außerirdischen am 4. September 1962 und bestätigte vor der italienischen Presse, die den Fall aus­giebig behandelte, daß auch diese wie geschildert statt­gefunden haben konnte. Was ZANFRETTA erschreckte, war, daß sie dieses Mal keinen Helm getragen hatten und er drei Augen erkennen konnte, das dritte auf der Stirn. Das macht den Fall noch interessanter, denn ähnlich wur­den die 3 Meter großen, dreiäugigen Außerirdischen ge­schildert, die am 27. September 1989 im Stadtpark der sowjetischen Stadt Woronesch gelandet waren.

 

Fast als wollten sie jeden Zweifel ausschalten, daß wirk­lich er der Anlaß für diese Demonstration war, stand das Gefängnis von Catania im Mittelpunkt ihrer Aktivitäten. Zahlreiche Mitgefangene, Gefängniswärter und Polizi­sten sahen, wie mehrere Male UFOs über dem Gefängnis schwebten und einmal sogar landeten. Die etwa 4 Me­ter breite Landefähre hinterließ einen sechseckigen Ab­druck auf dem Rasen vor dem Gitterfenster der Zelle SIRAGUSAs, und ein Teil des dort wachsenden Grases wurde dehydriert. »Es war 4 Uhr morgens«, berichtete ein Nachtwächter des Gefängnisses, »als ich auf einmal zwei hochgewachsene schlanke Gestalten mit ovalem Gesichtsausschnitt, lang zulaufendem Kinn, großen, länglichen, glänzenden Augen und sehr langen Ohr­läppchen sah, die Mäntel mit hochstehendem Kragen trugen und deren Ge­sichter sich derartig glichen, daß es nicht möglich war, zu un­terscheiden, ob es sich um Männer oder Frau­en handelte, die dort aufrecht auf dem geräumigen Gesims des Gefängnisses, nach der Zelle Nr. 5 des Herrn SIRAGUSA gewandt, standen.«

 

Ein Häftling sah, als er sich in der Toilette seiner Zelle befand, eine hellerleuchtete Kugel, die vor seinem Fen­ster stehenblieb und aus der ein Strahl herausschoß, der ihn direkt traf und ihm auf dem linken Handrücken ein Zeichen in Form eines Auges hinterließ, das drei Tage lang zu sehen war. Zur gleichen Zeit hatte einer der drei Verteidiger SIRAGUSAs ein identisches Erlebnis.

 

Tatsächlich wurde Eugenio SIRAGUSA nach 72 Tagen Untersuchungshaft am 2. Februar 1979 aus der Haft entlassen, unter der Auflage, während der Dauer des Prozesses das Land nicht zu verlassen. Nach einge­hender, vierjähriger Untersuchung des Falles wurde er dann schließlich im April 1982 von jeglicher Schuld frei­gesprochen.

 

 

Bedauerlicherweise nahm die Presse, die sich zuvor nur zu gerne den Mund über die angeblichen Skandale zer­rissen hat und einen Mann vorverurteilte, dessen Un­schuld das Gericht erkannte, von diesem Urteil keiner­lei Notiz. In einem Brief an Italiens Staatspräsident PERTINI erklärte er, daß er am liebsten als Verbannter in die Sowjetunion gehen würde, eine Ankündigung, die sich angesichts der Kontakte in und mit der UdSSR wieder einmal als prophetisch erwies.

 

Das C.S.F.C. hatte er bereits am 8. August 1978 aufge­löst, weil »seine Aufgabe beendet« war, wahrscheinlich in Vorahnung des bevorstehenden Skandales, in den er das C.S.F.C. nicht mitverwickeln wollte. »Was zu tun war, ist getan worden, und was zu sagen war, ist auch gesagt worden«, hatte SIRAGUSA damals erklärt, und auch seine Mission sei beendet. Daran änderte auch der Prozeß nichts. Eugenio SIRAGUSA lebt heute zurück­gezogen in Nicolosi/ Sizilien, nur noch dann aus der selbstgewählten Klausur hervortretend, wenn es die Raum­brüder von ihm verlangen.

 

Eine letzte »Verwarnung« an »alle politischen und mi­litärischen Oberhäupter des Planeten Erde« verschick­te er am 8. Dezember 1979:

 

Verwarnung, die an alle politischen und militärischen Oberhäupter des Planeten Erde gerichtet ist: Acht Minuten Eurer Zeit genügen uns, um jede Art von Aktivität auf Eurem Planeten vollständig stillzulegen. Die­ser Eingriff würde sofort ausgeführt werden, falls sich ein atomarer Konflikt zwischen zwei oder mehreren Mächten verwirklichen sollte. Wir haben mehrere Male demonstriert, daß wir auf aktive und konstante Weise alle Einrichtungen kontrollieren, die besondere Charak­teristiken von kriegerischem Atompotential aufweisen, (siehe: UFOs: DIE BEWEISE!) Unsere Gegenwart ist ver­mittels Eurer elektronischen Instrumentierung weder sichtbar noch sondierbar. Unsere Überwachungstätig­keit beschränkt sich nicht nur auf die Großmächte. Un­sere für Euch utopischen Mittel werden sich im gege­benen Moment als wirksam erweisen, falls es notwen­dig sein sollte. Gravitationsschwankungen und eine Ver­änderung des Erdmagnetismus wären die ersten Ab­schreckungsmittel, denen noch andere und überzeu­gendere folgen würden... Wellen von anormalem Ma­gnetismus können sofort jede Art von elektrischem Stromkreis blockieren. Eine totale Absorption jeder Art von Energie wäre möglich.

 

 

Diese unsere Verwarnung soll weder eine Herausfor­derung sein noch darf sie als eine Einmischung im Sin­ne der Beherrschung oder Eroberung Eures Planeten aufgefaßt werden, vielmehr ist sie ein AKT DER LIE­BE, um die Wiederholung einer ungeheuren Katastro­phe zu verhindern, die in einer weit zurückliegenden Vergangenheit Milliarden von Lebewesen auf anderen Planeten, die heute zu unwirtschaftlichen und toten Wohnstätten geworden sind, das Leben gekostet hat.

 

Wir wissen sehr gut, wie schwer es Euch fällt, unseren Mitteilungen Glauben zu schenken. Uns ist auch Eure ausgeklügelte Gewalttätigkeit gegen uns und die uns anvertraute Rettungsmission nicht entgangen.

 

Wir haben ebenfalls Kenntnis von den Verfolgungen, die Ihr gegen alle diejenigen ausheckt, die Botschafter un­seres Willens sind und gemäß dem allerhöchsten Wunsch des »Avatars« Christus, der sich der Erde zum Besuch naht, auserwählt und erleuchtet worden sind.

 

Noch einmal fordern wir Euch dazu auf, achtsam zu sein und Euch eines besseren zu besinnen, denn wie wir Euch schon gesagt haben, es sollen keine »Lämmer« geopfert werden... Seid vorsichtig, daß Ihr Euch nicht am Blut der Gerechten vergeht und die Fehler der Ver­gangenheit wiederholt. Betet lieber, daß das Licht der Gerechtigkeit, der Liebe und des Friedens in Eurem Her­zen und in Eurer Seele zum Ruhme des Gottesreiches auf Erden keimen möge. Unser Frieden und unsere Lie­be sollen Euer Trost und Eure Hoffnung sein.

 

BOTSCHAFT

vom Raumschiff CRYSTAL-BELL

vom Raumschiff OLYMPIA

WOODOK und seine Brüder

MACLERO und seine Brüder

 

Postskriptum: Der Reihe von Zeugen, die Eugenio SI­RAGUSA für seine Kontakte hat, sei noch die Aussage der Münchner Schriftstellerin Ilse von JACOBI hinzuge­fügt. Gemeinsam mit anderen Zeugen fuhr sie am 3. April 1973 mit SIRAGUSA auf den Ätna, nachdem ihm von seinen Raumfreunden eine Demonstration telepa­thisch angekündigt worden war. Tatsächlich erschien gegen 23:15 Uhr eine ovale, gelblich leuchtende Schei­be am Rande einer der zahlreichen Erhebungen des Ätna. Sie hatte scheinbare Vollmondgröße und, so die Zeugin, »flog mit unbeschreibbarem himmlischen Schein auf und ab, als ob sie sich bemerkbar machen wollte«. Die Sichtung dauerte ca. 12 Minuten, bis sich das Ob­jekt langsam wieder entfernte. Frau von JACOBI schrieb über dieses Erlebnis 1973 in der Illustrierten »7 Tage«.

 

 

Ätna, 1978

 

Eine der interessantesten Bestätigungen für SIRAGU­SA ist eine »Begegnung der Dritten Art«, die sich am 4. Juli 1978 an den Hängen des Ätna ereignete, die aber leider außer einem Bericht in der Lokalzeitung »LA SlCILIA« vom 06.07.1978 keinerlei Beachtung fand, zu­mal der »Fall SIRAGUSA« ohnehin erst im November 1978 in die Medien kam. Um so glaubwürdiger ist die­ses Erlebnis dreier Unteroffiziere und einer jungen Frau, das sich mit den Schilderungen des Kontaktlers deckt.

 

Die Sergeanten der Luftwaffe Francesco PADELLARO (21), Attilio Di SALVATORE (31) und der Marinesergeant Maurizio Di PIETRO (26) hatten sich für den 4. Juli zu­sammen mit einer Freundin, Antonia ESPOSITO, eine nächtliche Exkursion auf den Ätna vorgenommen. Mit Attilios Alfa Sud führen sie die Straße zum Ätna hinauf, parkten den Wagen und setzten den Weg zu Fuß fort. Gegen 23.30 Uhr kamen sie in die Nähe des Monte Sona, als sie am Himmel drei rotleuchtende Objekte bemerk­ten, die, im Dreieck angeordnet, flackerten. Unerwartet verließ jenes der drei, das die Spitze der Formation an­führte, die Formation und bewegte sich in Richtung der Drei hinab zum Ätna, um hinter dem Gipfel des Mone Sona zu verschwinden. Neugierig geworden gingen die­se zurück zu ihrem Wagen, um sich zu der Stelle zu be­geben, an der das Objekt offenbar gelandet war, in Rich­tung des Ortes Nicolosi (in dem Siragusia wohnte!). Nach einer kurvenreichen Fahrt bemerkten sie schließlich ei­nen sonderbaren Lichtschein, der von unten kam und über die Ränder der Fahrbahn strahlte. Sie parkten den Wagen am Straßenrand, überkletterten die Mauer, die die Straße säumt, und schauten den Abhang hinunter.

 

Dort stand, etwa 100 Meter von ihnen entfernt, ein kreis­rundes Objekt auf dem Boden, etwa zwölf Meter im Durchmesser, leicht abgeflacht, mit einer schillernd leuchtenden Kuppel auf der Oberseite.

 

 

Der Bericht im "La Sicilia" vom 06.07.1978

 

Neugierig kletterte die Gruppe tiefer herunter, als sie zu ihrem Erstaunen fünf oder sechs menschliche Wesen sahen, die sich in der Nähe des Objektes bewegte. Es waren Wesen von menschlichem Aussehen und ziem­lich großer Statur. Mehr noch: Zwei von ihnen lösten sich von der Gruppe, kletterten den Abhang ein Stück hoch und näherten sich der Gruppe bis auf etwa fünf Meter Entfernung. Sergeant Di SALVATORE in »La Sici­lia«: »Wir alle vier waren vor Angst wie versteinert, wie gelähmt von einer sonderbaren Nacht, wir konnten uns nicht rühren. Die beiden trugen weiße, enganliegende Anzüge. Sie hatten blondes, langes Haar, waren mensch­lich und sehr schön. Sie waren etwa 2 Meter groß.«

 

Die Fremden zeigten freundschaftliche Gesten gegenü­ber den Vieren, die unbeweglich und staunend dem un­glaublichen Geschehen beiwohnten. Als sie in der Fer­ne das Motorengeräusch eines auf der Straße heranna­henden Autos hörten, verlosch zeitweise das Licht der »Untertasse«. Die beiden Außerirdischen standen noch eine Weile vor den vier Italienern, behielten ihren Ge­sichtsausdruck, der herzlich und freundlich war, bei. Ganz plötzlich verschwand jede Angst aus ihren Gemütern, sie wurden ruhig und zuversichtlich. Und als wäre es die normalste Sache der Welt, drehten sie sich wieder um, kletterten den Abhang hinauf, setzten sich in ihren Wagen und fuhren davon. Im Nachhinein er­klärten sie, daß sie das Gefühl gehabt hätten, hy­pnotisiert worden zu sein und daß sie die ganze Rückfahrt über dieses Ge­fühl vollkommener Ruhe und inneren Friedens ge- habt hätten. Wahr­scheinlich waren sie nicht für einen Kontakt vorge­sehen - sondern nur dafür, etwas zu bezeugen...

 

Zur gleichen Zeit, so erfuhr »La Sicilia« am nächsten Morgen, sahen dutzende Sizilianer unbekannte Flugob­jekte. Die Meldungen trafen übrigens ein, bevor der Be­richt der Vier veröffentlicht wurde. So sichteten zahlrei­che Personen in Ragusa am 04.07. gegen 21.30 Uhr den Überflug zweier leuchtender Scheiben, die ein rosa Lichtbündel ausstrahlten. Sie standen für einige Minu­ten am Himmel, um sich dann Richtung Catania zu be­wegen. In Ispica beobachtete Prof. Cono GUAGLIONE wenige Minuten später zwei sonderbare Flugobjekte, die auf Catania zuflogen. Auch der Universitätsstudent Giuseppe BRUNO sah sie vom Auto aus auf der Straße von Catania nach Ragusa.

 

 

Ebenfalls am 4. Juli, gegen 22:30 Uhr, sichtete Frau GlUFFRIDA aus Catania von der Terrasse ihrer Wohnung aus deutlich einen smaragdgrünen Gegenstand, der vom Ätna kam und sich mit hoher Geschwindigkeit in Rich­tung Meer entfernte.

 

 

Giorgio Bongiovanni, 1989 - heute

 

Fatima, Portugal, 2. September 1989, kurz nach 12.00 Uhr. Wie jeden Tag strömten hunderte Pilger in die pracht­volle Basilika, die nahe der Stelle errichtet wurde, an der 72 Jahre zuvor die Gottesmutter den drei Hirtenkindern Lucia, Jacinta und Francisco erschien. Doch einer der Pilger, ein junger, bärtiger Italiener, mied den Rummel. Ihn zog es stattdessen zu der mittlerweile mächtigen Steineiche, über der die Seherkinder die »wunderschö­ne Frau« schweben sahen. Er hat zwölf Rosen mitge­bracht, legte sie als Geste der Verehrung an die heilige Stätte, kniete nieder, betete. Dann überkam es ihn, er fiel in Trance, in Ekstase, sah vor sich die himmlische Dame, die, wie damals, über einem Ast schwebte. Sie trug ein langes, weißes Kleid, einen blauen Gürtel, weiße Schuhe und, unterhalb des Halses, eine rote Rose. Ihre langen, dunkelblonden Haare fielen in Wellen auf ihre Schultern herab. Sie war von einem hellen, fast golde­nen Glanz umgeben, während ein Lichtschein noch ein­mal ihre gefalteten Hände umstrahlte. Rechts über ihr schwebte eine quecksilberfarbene Kugel. »Ich bin glück­lich, daß Du gekommen bist. Ich erwartete Dich«, hör­te er sie sagen, »ich werde den Arm meines Sohnes frei­geben, wenn Ihr alle Gezeichneten eingesammelt habt, denn die Zahl ist noch nicht vollkommen. Ich bin Myriam, die Mutter Jesu, und ich war es, die damals zu Dir gesprochen hat. Ich bin tief betrübt, daß man meinem Wunsch, das dritte Geheimnis 1960 zu enthüllen, nicht nachgekommen ist. Deshalb bin ich zurückgekehrt, um das Versprechen zu erfüllen, das ich Dir damals gege­ben habe...«

 

Dem jungen Italiener fiel es wie Schuppen von den Au­gen. Er wußte plötzlich, daß er Francisco war, daß er noch einmal auf die Welt gekommen ist, um zuendezubringen, was er damals begonnen hatte. »Ich frage Dich«, hörte er die Stimme nach einer kurzen Pause wieder zu ihm sprechen, »bist du bereit, diese wichtige Aufgabe zu übernehmen, das dritte Geheimnis meinem Volk zu enthüllen?« Der junge Mann war nicht in der Lage, auch nur ein Wort zu sagen, aber mit seinem ganzen Wesen bejahte er die Frage der Gottesmutter. »Bist Du auch be­reit, einen Teil des Leidens meines Sohnes zu tragen, als Zeichen Deines Auftrages?« Wieder stimmte der Pilger von ganzem Herzen zu. In diesem Augenblick gingen zwei Lichtstrahlen von der Brust der Himmelskönigin aus, tra­fen die Flächen der beiden zum Gebet erhobenen Hän­de, bohrten sich wie unsichtbare Nägel in sein Fleisch, das zu bluten begann. Während ein tiefer, stechender Schmerz den Italiener durchzuckte und sein Gesicht ver­zerrte, vernahm er, halb benommen, noch die letzten Wor­te der Erscheinung: »Nur Deine Brüder werden Dir glau­ben, niemand anders. Dies ist das letzte Opfer aus Lie­be, es wird kein anderes Opfer geben. Hingegen wird das Gesicht des Antichristen entlarvt werden, aber erst, wenn er zu Tode verletzt sein wird. Der Himmlische Va­ter, Ich und der Apostel Johannes werden dir sagen, wann und wie du es machen sollst. Verbreite meine Botschaft, jene meiner Engel und die des versprochenen Trösters in der ganzen Welt. Mache Dir keine Sorgen, gehe und ma­che alles, was Du machen mußt.« Dann verschwand sie, als würde ihr Bild von der quecksilberfarbenen Kugel ne­ben ihr absorbiert. Das Blut aus den frischen Wunden des Italieners tropfte auf die heilige Erde, doch niemand schi­en den jungen Mann zu beachten, der gerade das Zei­chen von Fatima empfangen hatte. Erst als zwei Freun­de, die ihn begleitet hatten, die Stigmata bemerkten und laut aufschrien, blieben einige Schaulustige stehen, um verwundert kopfschüttelnd ihren Weg in die Kirche fort­zusetzen und vom marmornen Bauch der Basilika ver­schluckt zu werden. Nur vier Afrikaner, zwei Männer und zwei Frauen, blieben bei dem mit den Wundmalen Chri­sti Gezeichneten, halfen ihm auf, kümmerten sich um den vor Schmerz Benommenen, durch dessen Hände sich noch immer langsam die unsichtbaren Nägel bohrten, um erst nach Stunden unaussprechlichen Leidens auch als Öffnung auf dem Handrücken zu erscheinen.

 

Nach Italien zurückgekehrt begann der Stigmatisierte damit, seine neue Aufgabe vorzubereiten. Er reiste mehr­fach um die Welt, traf sich mit Kardinälen des Vatikans, mit dem Ehepaar Gorbatschow und dem spanischen König Juan Carlos und mit Politikern und Würdenträ­gern aus der ganzen Welt. Und jeder, der ihm begeg­nete, war nicht nur von den physischen Zeichen in sei­nen Händen, sondern auch von seinem völlig unspek­takulären, bescheidenen, ja demütigen Auftreten be­eindruckt.

 

Man mag sich fragen, weshalb wir diesen Fall, der eher dem Bereich der christlichen Mystik zuzuordnen ist - und den wir umfangreicher, neben vielen anderen, in un­serem Buch »Geheimsache Fatima« (München, Bettendorfsche Verlagsanstalt 1997) darstellten - in unsere Sammlung von UFO-Kontaktfällen aufgenommen haben. Der Grund ist, daß Giorgio Bongiovanni sich selbst als »Kon­taktler« versteht, daß er quasi der Nachfolger und spi­rituelle Sohn Eugenio Siragusas ist und daß er davon überzeugt ist, daß Marienerscheinung und UFO-Kon­takte nur Facetten desselben Phänomens sind, der Kon­taktaufnahme mit kosmischen Intelligenzen, die ein neu­es Zeitalter auf der Erde und die Wiederkunft Christi vor­bereiten. »Die Engel von gestern sind die Außerirdischen von heute«, definierte Eugenio Siragusa diese Verbin­dung.

 

Giorgio Bongiovanni erinnert sich, wie er im Alter von sie­ben Jahren nachts eine Begegnung mit einem »Licht­wesen« in seinem Schlafzimmer hatte, das eine Hostie in den Händen hielt. Doch erst durch eine UFO-Sichtung nahe seines Geburtsortes Floridia im Jahre 1976 kam der damals dreizehnjährige Junge mit Siragusa in Kontakt. Fortan verbrachte Giorgio neun Jahre seines Lebens in der Nähe Siragusas, und schließlich wurde der hochin­telligente junge Mann zum Sprachrohr des Kontaktlers. Zusammen mit seinem Bruder Filippo gründete er die Zeitschrift NONSIAMOSOLI, »Wir sind nicht allein«, die gratis verteilt und nur durch Spenden (und primär aus Gi­orgios eigener Kasse) finanziert wird. Ihr Ziel ist die Ver­breitung der Lehren, die Siragusa empfing, seiner Aufru­fe an eine Menschheit, die droht, sich selbst zu zerstören. 1985 heiratete der junge Sizilianer und zog nach Porto San Elpidio an der Adriaküste. Er eröffnete ein ziemlich erfolgreiches Schuhgeschäft, das fortan ihm und seiner jungen Familie - kurz darauf wurde dem Paar ein Sohn geboren - finanzielle Unabhängigkeit garantierte.

 

Doch dann, am 5. April 1989, hatte Giorgio Bongiovan­ni jene Begegnung, die sein Leben völlig veränderte. Als er gegen Mittag aus seinem Schuhgeschäft kam und zu seinem Wagen ging, bemerkte er in einiger Entfernung die Gestalt einer wunderschönen Frau, die auf ihn zu warten schien. Sie trug ein blaues Kleid mit einem him­melblauen Gürtel und einer Rose, die ihre Brust krönte. Die Sonne stand hoch am Himmel, und trotzdem schi­en die Gestalt aus sich selbst zu leuchten. Als Giorgio sich ihr näherte, bemerkte er, daß sie über dem Boden schwebte. Der junge Italiener, der glaubte, seines Zeit mit Siragusa hätte ihn auf diese ebenso phantastische wie verborgene Realität vorbereitet, erschauderte, war fassungslos. Als er sich wieder erholt hatte, sprach er die Gestalt an, fragte, wer sie sei. »Ich bin Myriam, mein Sohn, höre mir zu«, antwortete sie mit weicher, sanfter Stimme, »die Zeit, in der ihr das Gesicht des Antichri­sten zeigen müßt, ist gekommen. Du wirst meine Stim­me sein, während Dein Bruder Filippo meine Kraft sein wird. Habt keine Furcht, ich werde immer an eurer Sei­te sein. Jetzt geh nach Hause. Bald werden wir uns wie­der begegnen. Mein Friede sei mit Dir.« Ebenso unmit­telbar, wie sie erschienen war, verschwand die Gestalt wieder, mit einem Geräusch, das an das Zerplatzen ei­ner Seifenblase erinnerte.

 

Bei seiner zweiten Begegnung ging Giorgio einen Hang­weg oberhalb der Stadt entlang, von dem aus man einen wunderbaren Blick auf die Adriaküste hat. Plötzlich sah er vom Meer her kommend eine leuchtende Kugel, die auf ihn zuflog, vor einer Gruppe von drei Bäumen stopp­te. Aus dem pulsierenden Licht trat, »heller als die Son­ne«, die Gottesmutter hervor und sprach zu ihm, während das Licht mal höher schwebte, mal wieder tiefer herabkam. »Fürchte dich nicht, mein Sohn«, er­klärte sie, »Ich bin Myriam, Ich bin gekommen, um Dich auf Deine Aufgabe vorzubereiten. Du sollst die Rück­kehr meines Sohnes ankündigen.« Als würde sie von der Kugel absorbiert, verschwand sie ebenso schnell wieder, wie sie erschienen war, und mit rasender Ge­schwindigkeit schoß das Leuchtobjekt davon in Rich­tung Adria. Für Giorgio war dies die Bestätigung, daß sein Lehrer Eugenio Siragusa recht gehabt hatte, als er ihn lehrte, daß die Außerirdischen jene seien, die von unseren Vorfahren als Engel bezeichnet wurden, und die in ihren Raumschiffen Jesus und die Him­melskönigin begleiteten. Er war nicht nur davon über­zeugt, daß die UFO-Piloten Hologramme der Jungfrau und Jesu benutzten, um der Menschheit »im Auftrage Gottes« religiöse Belehrungen zu übermitteln, sondern auch, daß es Welten gäbe, die völlig in »Harmonie mit dem Göttlichen Willen« stünden, wie die Menschheit im Paradies vor dem »Sündenfall«. Diese wüßten um die Existenz Jesu Christi, einer universalen Intelligenz, die wahrhaft der Sohn Gottes sei, der auch den Be­wohnern »von Milliarden und Abermilliarden« anderer Welten das »Wort Gottes« gebracht hätte. Sie hätten es sich zur Aufgabe gemacht, ihn bei seinem Erlö­sungswerk zu unterstützen und auf der Erde seine Wie­derkunft vorzubereiten - in Zusammenarbeit mit seiner Mutter, der Heiligen Jungfrau.

 

Eines Tages wies die Gottesmutter Giorgio an, nach Fatima zu reisen, wo sie ihm ein Zeichen geben wolle, das in Verbindung mit der Dritten Botschaft stünde, die von der Kirche noch immer unter Verschluß gehalten wer­de. Auf dem Weg dorthin machte der junge Italiener in Coimbra Station, besuchte das Karmeliterinnenkloster, in dem Schwester Lucia von der Außenwelt abgeschirmt lebt. Normalerweise kann sie nur mit offizieller Geneh­migung besucht werden, doch Giorgio gelang es, über eine Ordensschwester, die die Wäsche in das Kloster brachte, eine Botschaft an Lucia zu schicken, in der er sich vorstellte, von seiner Erscheinung berichtete und um eine kurze Unterredung bat. Diese fand schließlich, im Beisein der Mutter Oberin, statt. Noch einmal trug Bongiovanni der Seherin von Fatima sein Anliegen vor, erwähnte ein Zeichen, das ihm die Gottesmutter mitge­teilt hatte, damit Lucia erkenne, daß er die Wahrheit sagt. Mit einem Lächeln und einem leichten Kopfnicken nahm die Ordensschwester dies zur Kenntnis. »Schwester Lu­cia, ich bitte Sie demütigst, im Namen Unserer Lieben Frau«, flehte Bongiovanni sie an, »lassen Sie uns ge­meinsam das Dritte Geheimnis von Fatima enthüllen.« Ihre Antwort bestand aus nur drei Worten: »Ich kann nicht.« Dann verabschiedete sie sich mit einem trauri­gen Blick von dem Italiener, der noch am selben Tag nach Fatima reiste, um die Wundmale zu empfangen. Nun lag die ganze Last der Verantwortung allein auf seinen Schul­tern. Es kam zu weiteren Erscheinungen.

 

Von da an begann Bongiovanni, um die Welt zu reisen. Im Oktober 1990 flog er nach Südamerika, sprach vor zehntausenden in Argentinien, Uruguay und Paraguay. In Ascunsion, der Hauptstadt Paraguays, begegnete er am Ran­de einer Konferenz der spanischsprachigen Staaten dem spanischen Königspaar, sprach mit Juan Carlos II. über die Botschaft von Fatima und zeigte der Königin seine Wundmale. Die Königin war so beeindruckt, daß sie ihn dem Ehepaar Gorbatschow vorstellte, das gerade Para­guay einen Staatsbesuch abstattete, die Bilder der Be­gegnung gingen durch das Fernsehen um die Welt. Im März 1991 besuchte Bongiovanni Afrika, fiel bei einem Vortrag vor 20.000 Menschen in Kinshasa in Ekstase, während ein Adler am Himmel seine Kreise zog. In einer Vision er­schien ihm Christus und richtete eine Botschaft an die lei­dende Bevölkerung des schwarzen Kontinents.

 

Dann, am 2. September 1991, folgte die zweite Stig­matisation. Während die Stigmata an den Händen über die Jahre hinweg immer wieder gewachsen waren und täglich bluteten, bildeten sich jetzt zwei weitere Wund­male an den Füßen, die seitdem ebenfalls täglich blu­ten. Bongiovanni verbringt seitdem täglich oft Stunden still leidend auf dem Sofa seiner kleinen Wohnung, ver­sucht aber dennoch, ständig verfügbar zu sein und ist unermüdlich aktiv. Er ißt gewöhnlich nur einmal am Tag, sein Tagesablauf besteht aus dutzenden Telefonaten mit den Mitarbeitern der von ihm gegründeten »Archen«- Gruppen in der ganzen Welt, er gibt Interviews, schreibt an seiner Zeitung und bereitet Reisen vor. Als ihn Me­diziner untersuchten, wunderten sie sich, daß sich in den Jahren offener Blutungen nie eine Infektion gebil­det hatte. Ende 1992 untersuchte eine Gruppe von ita­lienischen Ärzten, Psychologen und Psychiatern unter Leitung des Chirurgen und Spezialisten für Psychiatrie und Neurologie, Prof. Stanis Previato den Stigmatisier­ten. Ihr Ergebis: Wundmale »entgegen den physiopathologischen Gesetzen, die zur Zeit der medizinischen Wissenschaft bekannt sind.«

 

Immer wieder suchte Bongiovanni den Kontakt mit kirch­lichen Stellen. Er kam mit Kardinal Oddi, Monsignore Loris Capovilla, dem Ex-Sekretär von Papst Johannes XXIII. und mit dem Fatima-Experten Monsignore Corrado Balducci zusammen. Alle drei bestätigten ihm, daß die »Di­plomatische Version« des Dritten Geheimnisses von Fa­tima zumindest einen wahren Kern enthält, beharrten aber darauf, daß die offizielle Veröffentlichung einzig und allein der Entscheidung des Papstes unterliege.

 

Im März 1992, im Anschluß an einen erneuten Besuch in Fatima, reiste Bongiovanni nach Rußland, in das Land, auf dessen wichtige Rolle für die Zukunft die Madon­na immer wieder verwiesen hatte und das sich zu die­sem Zeitpunkt so tiefgreifend im Umbruch befand. Die Reise wurde zum Triumphzug. In Moskau traf er den Präsidenten der Akademie unabhängiger Wissenschaft­ler, V. Potemkin, und den Kosmonauten Vladimir Kovalyonok, der ihm über seine Begegnung mit einem unbe­kannten Flugobjekt im Erdorbit erzählte. Im Fernsehen und Radio sprach der Stigmatisierte zu Millionen, im Le­ninstadium trat er vor zehntausenden auf und verkünde­te eine Botschaft an das russische Volk, die er in Eksta­se von Jesus übermittelt bekam: Bleibt vereint!

 

Auf einer Südamerikareise drei Monate später empfing Giorgio am 28.5.1992 in Montevideo/ Uruguay sein fünf­tes Wundmal: Eine Wunde an der Seite, dort, wo Jesus mit dem Speer verletzt worden war, direkt unter der lin­ken Brustwarze. Zuerst hatte es die Form eines Kelches, um später eine längliche Form anzunehmen. Wieder er­schien ihm eine leuchtende Gestalt, die er als Jesus identifizierte. »Die Menschheit befindet sich in einem To­deskampf«, erklärte er ihm, »ich werde mich manife­stieren, wenn du aus der Dornenkrone blutest. Dann wird sich die Sonne verdunkeln, und am Himmel wird maje­stätisch ein großes, blutrotes, leuchtendes Kreuz er­scheinen, um meine Rückkehr anzukündigen.«

 

Dann, im Oktober 1992, die zweite große Rußlandreise. Am 12. Oktober besuchte der Stigmatisierte das Welt­raumzentrum und sprach in direkter Funkverbindung mit den Kosmonauten an Bord der Raumstation Mir. In ei­nem Konferenzsaal im Haus des russischen Parlaments hielt er eine Rede vor Volksdeputierten und Wissen­schaftlern, erklärte: »Es ist wichtig, daß dem Menschen seine wirkliche Identität bewußt wird, welche nicht die Rationalität ist, sondern die Intelligenz, der Geist. Ruß­land spielt eine sehr wichtige Rolle im Weltgeschehenm spirituell wie materiell. Dieses Volk besitzt eine innere Kraft, welche andere Völker nachziehen kann. Es gäbe eine geistige Erneuerung und damit Frieden in der Welt. Politiker, Wissenschaftler, ganz normale Bürger müssen sich der Situation bewußt werden, in der sich die Welt befindet. Aus diesem Grund schalten sich die göttlichen Intelligenzen auf der Erde ein. Sie laden den Menschen ein, sich bewußt zu werden, wie nötig es ist, die Fehler einzusehen, wie dringend es ist, sich zu ändern, da sonst eine Selbstzerstörung unumgänglich ist...« Zwei Tage spä­ter nahm Bongiovanni am »Weltkongreß der Religionen« teil. Vor Vertretern aller Konfessionen ergriff der Stigma­tisierte das Wort, vor einem sich im großen Hörsaal des Parlamentsgebäudes drängenden Publikum: »Alle Reli­gionen reden von der Wahrheit, aber was ist die Wahr­heit? Wer sind diese Wesen, die aus dem Weltraum oder vom Himmel kommen? Früher sagte man, es seien gött­liche Wesen und hatte recht. Die Engel von früher sind die Außerirdischen von heute, die himmlischen Mächte, die Botschafter der kosmischen Intelligenz. Sie kamen in verschiedenen Formen, doch ihre Quelle ist dieselbe. Was sagen sie uns heute? Sie sagen: Ihr Erdenmenschen, warum ignoriert Ihr die Botschafter und Belehrungen, die wir, Botschafter Gottes, durch reine und bewußte See­len gegeben haben? ... Die Jungfrau Maria ist in der ganzen Welt erschienen und gab greifbare Zeichen ihres mütterlichen Leidens, aber ihr wolltet sie nicht anhören. Euer Planet ist in 180 Staaten unterteilt, die untereinan­der Krieg führen und unter denen viele in Not geraten sind. Über 100.000 Atomsprengköpfe sind bereit zum Abschuß. Es sind Menschen an der Macht, die es lieben, das Volk zu tyrannisieren, die Wahrheit zu vertuschen oder lächerlich zu machen. Auf diesem großen Kongreß spricht jeder vom Frieden, doch kann es auf der Welt we­der Frieden noch Liebe geben ohne Gerechtigkeit: Das Nötige für alle, den Überfluß für niemanden. Die Mutter­gottes hat gesagt, daß der Mensch die Wirkungen auf die Ursachen, die er erzeugt hat, auf sich ziehen wird.«

 

Weihnachten 1992 verbrachte Giorgio Bongiovanni bei den Ärmsten der Armen, bei Freunden in Zaire, das un­ter der Tyrannei des Diktators Mobuto litt. Trotz der Andro­hung von Gewalt gelang es dem Stigmatisierten, seine Botschaft gegen die Unterdrückung sogar durch das von der Regierung kontrollierte Fernsehen zu verbreiten.

 

Im April 1993 kehrte er wieder in die GUS-Staaten zurück. In Vilnius, der Hauptstadt von Litauen, übergab er Prä­sident Brasauskas ein Exemplar der »diplomatischen Version« des Dritten Geheimnisses von Fatima, bevor er vor zehntausend Personen sprach. Nach diversen TV-Aufritten in Rußland nahm er an einem Fernseh-Marathon-Programm zum Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl teil, zusammen mit dem ukrainischen Prä­sidenten Kravciuk und dem Patriarchen der orthodoxen Kirche. Darin erinnerte er an die Offenbarung des Jo­hannes, in der von dem »Stern Wermut« die Rede ist, »der den dritten Teil der Flüsse und Wasserquellen« ver­giften würde, »Wermut« aber heißt in der ukrainischen Sprache »Tschernobyl«.

 

Im Sommer folgte eine erneute Rundreise durch Süda­merika: Argentinien, Uruguay, Paraguay und Mexiko. Am 25. Juli besuchte er das Landgut »L'Aurora« (Die Mor­genröte) in Salto, im versteppten Flachland von Uruguay, wo häufig seltsame Lichterscheinungen beobachtet wer­den. Zusammen mit vielleicht zwanzig Personen, darun­ter einem Reporter und einem Kameramann des urugu­ayischen Fernsehens, beobachtete der Stigmatisierte, wie sich eine leuchtende Kugel näherte, in einiger Entfernung vor der Gruppe stehenblieb, um daraufhin wieder davon­zufliegen. Am nächsten Morgen fanden seine Begleiter Bongiovanni mit einem neuen Stigma vor: einem bluten­den Kreuz auf der Stirn. Er erzählte, wie er während der Nacht, kurz vor Sonnenaufgang, noch einmal nach draußen gerufen wurde. Wieder sah er die Leuchtkugel, nur dies­mal sehr viel näher - und in ihr Jesus, der zu ihm sprach und ihn zum Abschied segnete, indem er mit seinem Dau­men das Kreuzzeichen auf Giorgios Stirn machte.

 

 

Kurz darauf begegnete der Stigmatisierte dem Vize­präsidenten von Paraguay, Dr. Angel Robert Seifahrt. Der zeigte sich von Bongiovanni sehr beeindruckt: »Ihre Botschaft verpflichtet uns, gründlich nachzudenken«, erklärte er ihm in Gegenwart der Presse, »sie verdient, verbreitet zu werden. Es ist eine Wahrheit, die nicht nur von unserem Land unterstützt werden muß, sondern von der weltlichen Versammlung aller Nationen.« Dann flog Bongiovanni nach Mexiko City, in die mit 20 Millionen Ein­wohnern größte Stadt der Welt, wo er auf Einladung des Moderators Jaime Maussan im Fernsehprogramm des Senders Televisa sprach. Was er in Mexiko erfuhr und er­lebte, war für Bongiovanni die eindeutige Bestätigung, daß die biblische Prophezeiung von »Zeichen, die am Himmel erscheinen werden«, wahr wird.

 

Bestand eine Verbindung zwischen der UFO-Sichtungs­welle und der Wiederkunft Christi, die Bongiovanni für »un­sere Generation« angekündigt wurde? Insbesondere in­teressierte sich der Stigmatisierte für einen Fall, der sich in Tepoztlan, etwa eine Stunde südlich der mexikanischen Hauptstadt ereignete. Ein junger Mann, Carlos Diaz, hat­te Objekte fotografiert und gefilmt, die auf frappierende Weise jenen »Schiffen aus Licht« glichen, die Bongiovan­ni bei seinen Erscheinungen gesehen hatte. Jaime Maussan leitete eine umfangreiche Untersuchung des »Falles Bongiovanni« ein.

 

Bei dessen Rückkehr nach Mexico City im Dezember 1993 ließ er eine Reihe von physischen und psycholo­gischen Tests mit dem Stigmatisierten durchführen, u.a. durch den renommierten mexikanischen Psychiater Dr. Giuseppe Amara und den bekannten Hämatologen Prof. Dr. Sergio Alba Brisegno. Die psychiatrische Untersu­chung ergab, daß Giorgio Bongiovanni psychisch völlig gesund ist und weder zu psychosomatischen Erkran­kungen noch zu Hysterie neigt. Als Prof. Brisegno dem Stigmatisierten Blut von den Wundmalen und aus den Venen entnahm, mußte er feststellen, daß das Stigmenblut schneller gerann als das Blut aus den Venen (nämlich in 30-60 Sekunden anstelle von 6-8 Minuten). Mehr noch, es schien antiseptisch zu sein, jedenfalls konnten kei­ne Spuren einer Verunreinigung durch Bakterien fest­gestellt werden, noch waren die Stigmata entzündet, auch eine Blutkrankheit lag nicht vor. Trotzdem war das Stigmenblut in seiner Konsistenz und Blutgruppe (O, Rh +) völlig identisch mit dem Blut aus den Venen Bongio­vannis, so daß kein Zweifel bestand, daß es tatsächlich sein Blut war. Was den Arzt, einen Agnostiker, aber am meisten erstaunte, war, daß das Stigmenblut nach Ro­sen zu duften schien, obwohl es keinerlei Spur einer Parfümierung aufwies. Eine weitere Untersuchung, die die amerikanische Ärztin Dr. Lisa T. Schwarz und der fo­rensische Biochemiker Daniel C. Nippes am 3. Februar 1996 durchführten, kam zu demselben Ergebnis. Selbst eine DNS-Analyse zeigte, daß das aus allen sechs Stig­men (Stirn, rechter und linker Fuß, Seite, rechte und lin­ke Hand) entnommene Blut auch genetisch identisch mit dem aus Giorgios Vene entnommenen Blut war. Die Wissenschaft stand vor einem Rätsel.

 

Am 28. Oktober 1994 wurde Bongiovanni von einer Ar­beitsgruppe für spirituelle Fragen zu einem Vortrag am Headquarter der Vereinten Nationen eingeladen, in dem er drei Thesen formulierte:

 

»

-    Daß wir nicht allein im Universum sind;

-         daß Gott den ganzen Kosmos mit Intelligenz und in­telligentem Leben erfüllt hat, daß Menschen wie wir, oder verschieden von uns, sich entwickelt haben, weil sie Gott und Christus vor uns erkannt und ei­nen engelgleichen Entwicklungsstand erreicht ha­ben, mit anderen Worten: eine höhere Spiritualität und daraus resultierend eine höhere Ebene der Zi­vilisation - auch mit technologischen und wissen­schaftlichen Errungenschaften, die weit über unse­re Vorstellungskraft hinausgehen;

-    daß einige dieser Zivilisationen die Erde ziemlich oft besuchen, aber nicht auf einer öffentlichen Ebene, da sie nicht in unser Leben, unseren freien Willen eingreifen wollen.«

 

Genau sieben Jahre nach seinem Besuch in Fatima, am 2. September 1996, sollte der Stigmatisierte das vorerst letzte Zeichen empfangen. Es war drei Tage vor seinem 33. Geburtstag, und Giorgio verbrachte diese Zeit bei seiner Familie in Floridia auf Sizilien, in der Wohnung seines Bruders Filippo. Gegen 15.00 Uhr fühlte Giorgio, daß er sich zurückziehen mußte, wie immer, wenn er »den Ruf des Himmels« vernahm und seine Stigmen­blutung einsetzte. Er ging in das Gästezimmer, daß ihm zugewiesen worden war, legte sich hin... Als kurz darauf sein Bruder nach dem rechten schaute, bekam er einen Schreck. Vor ihm lag Giorgio mit ent­rücktem Blick, offensichtlich in Ekstase, aus allen sechs Wunden blutend, das Gesicht von Blut überströmt. Of­fensichtlich hatte er aus dem Haaransatz geblutet, dort, wo Jesus die Dornenkrone trug, und wo eine breite Blut­spur dabei war, zu trocknen. Aus seinen Augen, die ent­rückt in die Ferne blickten und von Blut umgeben wa­ren, liefen blutige Tränen.

 

Später, wieder bei vollem Bewußtsein, erklärte Bongio­vanni, daß ihm während der Blutung Christus erschie­nen sei und seine bevorstehende Wiederkunft an­gekündigt hätte. Dieses Wunder, so der Stigmatisierte, sollte seine Gegenwart anzeigen. »Ich lasse euch nicht allein, verwaiste Erdenkinder«, sprach Jesus zu ihm, »Ich werde zurückkommen zu euch, wie es gesagt und ge­schrieben wurde... die Zeit ist gekommen... niemand kennt den Tag und die Stunde, nur der Vater im Him­mel. Ich aber kann euch, meine lieben Kinder, sagen, was ich weiß: Zwei Zeiten und eine, und alles in der Welt wird vollbracht sein... wer Augen hat zu sehen, der sehe, wer Ohren hat zu hören, der höre! Gesegnet sind jene, die leiden um der Gerechtigkeit willen. Gesegnet sind jene, die dürsten nach Gerechtigkeit, Frieden und Lie­be. Ihnen werden der neue Himmel und die neue Erde gehören. Friede!«

 

Für Bongiovanni war das Bluten aus der Dornenkrone »ein königliches Symbol für die Passion Christi«, das Bluten aus den Augen Zeichen für das Leiden unserer Mutter Erde.

 

 

Giorgio Dibitonto, 1980

 

Die Geschichte des Italieners Giorgio Dibitonto aus Ge­nua ist gewiß eine der erstaunlichsten und unglaublich­sten in der Geschichte der Kontakte mit Außerirdischen. Es wäre leicht, allzu leicht, sie, speziell aufgrund ihrer religiösen Obertöne, in das Reich der Phantasie oder zumindest mystischer Visionen zu verbannen, wenn Di­bitonto nicht Augenzeugen hätte - an erster Stelle sei­ne Verlobte Tina de Pascale - die Details seiner Erfah­rungen bestätigen oder - im Falle Tinas - sogar bei den Besuchen an Bord der Raumschiffe dabei waren. Wei­ter interessant ist, daß Dibitonto offenbar Freunde und Unterstützer im Vatikan hat. Tatsache ist jedenfalls, daß der prominenteste Redner bei der Premiere von Dibitontos Buch in Rom kein geringerer war als Kurien-Insider Monsignor Corrado Balducci, Prälat der Kongre­gation zur Evangelisierung der Völker.

 

Dibitontos Erfahrung be­gann eines Nachts im April 1980 mit der Er­scheinung eines »Licht­wesens mit leuchtenden Flügeln«. Kurz darauf wiederholte sich die En­gelserscheinung. »Ich bin Raphael«, offenbarte ihm der himmlische Besu­cher, »du wirst mich wie­dersehen.«

 

 

Kurz nach Ostern träum­te Giorgio von einer Lich­tung, einem Tal in einem Waldstück. In der Nacht des 23. April erschien ihm erneut Raphael und for­derte ihn auf, am über­nächsten Tag nach Finale Ligure zu fahren, wo er wie durch Telepathie an eine Stel­le geführt wurde, die jener glich, von der er geträumt hat­te. »Schau zur Sonne«, hörte er Raphaels Stimme und blickte hoch. Vor der Sonne bemerkte er einen Nebel­flecken, der sich rasch abwärts bewegte und mit einem leisen Summen auf ihn zuflog. Von einer leichten Furcht erfüllt, beobachtete Dibitonto, wie ein großer Silberteller, umgeben von farbigen Lichtern, mit drei großen Kugeln auf der Unterseite vor ihm vom Himmel herabstieg. Ein blendendweißes Glühen umgab das Objekt, das auf sei­ner Oberseite eine gewaltige Kuppel mit kreisrunden Lu­ken hatte. Das Licht intensivierte sich, als Giorgio eine Stimme vernahm: »Es ist nicht das erstemal, daß wir den Menschen der Erde auf diese Weise begegnen. Schon immer sprachen wir zu eurer Menschheit aus unseren Weltraumfahrzeugen, aus fliegenden Scheiben und Ster­nenschiffen. In der Heiligen Schrift liest man, daß der Herr zu den Menschen der Erde aus einer Wolke sprach; was dir jetzt zum erstenmal widerfährt, ist dasselbe, was eure Väter zu allen Zeiten erlebten.« Es war die Stimme Ra­phaels, der jetzt erklärte: »Wir kommen von den zahlrei­chen Wohnungen des Vaters. Unsere Welten gehören zur Brudergemeinschaft der Universalen Liebe. Unter uns herr­scht Eintracht und ein hoher Grad von Erkenntnis, der euch unbekannt ist. Seit jeher kommen wir aus dem Welt­raum, um euch Hilfe und Rettung zu bringen... wir wer­den uns wiedersehen...«

 

Dann stieg die Scheibe langsam wieder auf. Durch die Kuppel konnte Dibitonto die Gestalt des Engels mit aus­gebreiten Armen erkennen, bis das Raumschiff be­schleunigte und dem Mond zu davonschoß.

 

 

Bei der nächsten Begegnung am 27. April 1980 ergänz­te Raphael: »Eure Erde ist eine der schönsten im Kos­mos. Und dennoch schwebt sie in Gefahr, wegen des Egoismus und des Stolzes jener, die das Risiko einge­hen, in eine nie dagewesene Zerstörung hineingerissen zu werden.« Nur der Respekt vor dem Freien Willen der Menschen, so Raphael, verbiete ihnen, einzugreifen. So aber würden sie immer wieder Botschaften der Warnung und Mahnung an die Menschheit richten. Als er wieder zuhause ankam, mußte Giorgio zu seinem großen Erstaunen erfahren, daß Tina, seine Verlobte, die ganze Szene vor dem geistigen Auge mitverfolgt hatte. Von Raphael dazu aufgefordert, beschloß er, sie zum nächsten Kontakttreffen mitzunehmen, außerdem vier Freunde, die in einiger Entfernung auf die beiden warten sollten.

 

Anfang Mai war es dann soweit. Giorgio und Tina gin­gen hinunter ins »Tal der Kontakte«, während die Freun­de außerhalb des Waldstückes warteten. Nach einigen Minuten bemerkten die beiden drei Gestalten in silber­farbenen Anzügen, die auf sie zuzukommen schienen - einer von ihnen war Raphael, die anderen beiden stell­ten sich als Firkon und Orthon vor, jene Wesen also, mit denen George Adamki Kontakt gehabt hatte. Jetzt erklärten sie Giorgio und Tina, weshalb keine offenen Kontakte möglich seien: Die Erde sei ein »Planet der Erlösung«, und daher ist es wichtig, daß ihre Bewoh­ner von sich aus »ihr Herz öffnen für die Demut und Lie­be zum Vater«. Gemeinsam gingen sie zu dem bereits gelandeten Flugobjekt, das hinter den Tannen verbor­gen in einer kleineren Lichtung stand. Als die drei Außer­irdischen es betreten hatten, schoß das Raumschiff mit rasender Geschwindigkeit in den Himmel, wobei es von Dibitontos Begleitern beobachtet werden konnte. Sie hatten ebenfalls telepathisch Teile der Konversation mit den Außerirdischen mitbekommen.

 

Etwa eine Woche später kam es zu der nächsten Be­gegnung, wieder mit Zeugen aus der Ferne. Es war ein verregneter Sonntag. Durch nasses Gras und Unterholz gelotst, gelangten Giorgio und Tina zu der gelandeten Scheibe vom »Adamski-Typ«, als ihnen Raphael erschien und seine Belehrungen fortsetzte. Was die beiden Kon­taktler erstaunte: Er schien überhaupt nicht naß zu wer­den. »Das wahre Wissen, das die Höherentwicklung der Kinder Gottes mit sich bringt, umfaßt die Wirklichkeit von unendlichen Welten des Universums, welche über die bloße materielle Dimension hinausgehen. Eure Wis­senschaft, welche die Materie erforscht und gar nicht mit dem rechnet, was über sie hinausgeht, wird euch nur zur Erforschung der Oberfläche der Schöpfung führen mit der großen Gefahr, das Wesentliche zu über­sehen.« Die Erde, so Raphael, war einst ein Garten Eden, in dem die Menschen in Harmonie mit den Gesetzen der Schöpfung lebten. Nur weil sie »die armseligen Wege des Bösen kosten« wollte, fiel die Menschheit aus die­ser kosmischen Ordnung und ging ihren eigenen Weg der Trennung von Gott und der Liebe. »Wir sind die Cherubime der Schrift, die Wächter von Eden. Niemals wer­den wir den Menschen den Zutritt zum unbefleckten Eden-Weltraum gestatten, solange sie nicht von Ge­schöpfen des Bösen wieder zu Geschöpfen der Uni­versalen Liebe geworden sind«, erklärte Raphael.

 

Wieder eine Woche später fuhren die beiden, wieder gefolgt von ihren Freunden, durch die von einem Re­genschauer gereinigte Abendluft, parkten den Wagen am Waldrand und stapften, mit Taschenlampen bewaffnet, durch das Dickicht. Nachdem sie lange gewandert wa­ren, hörten sie Stimmen, schließlich die Raphaels: »Wir sind schon am Boden, ganz nahe bei Euch.« Kaum sichtbar erkannten Giorgio und Tina am Ende der Wie­se, wo der Rainstreifen das Gelände erhöhte, die Um­risse einer riesenhaften Zigarre, vielleicht 100-120 Me­ter lang und so hoch wie die höchsten Bäume. Nach wenigen Minuten erstrahlte das Objekt in gleißendem Licht, bevor ein Spiel von vielfarbenen Lichtern ein­setzte, dann glitten vier Flugscheiben aus dem Ende des Mutterschiffes, ließen sich vor ihm nieder. Vier Türen öffneten sich, heraus traten Männer und Frauen. »Will­kommen zu dieser Begegnung«, meinte Raphael freund­lich, »heute Abend werdet ihr andere Brüder und Schwe­stern kennenlernen, die in dieser Mission mitarbeiten.« »Wir sind die Himmlischen Heerscharen Gottes«, er­klärte er ihnen später, »Er, der Herr der Heerscharen, handelt von jeher durch uns mit diesen Zeichen... auf diesen Himmelsschiffen wird sich auch derjenige befnden, der versprochen hat, wiederzukommen auf den Wolken des Himmels mit großer Herrlichkeit und Macht. Er wird euch mit uns nach Eden zurückbringen, um Sei­nen Garten wieder zu bevölkern.« Wieder sahen die Freunde von Giorgio und Tina zeitgleich unbekannte Flugobjekte und verfolgten telepathisch, wie durch eine innere Live-<bertragung, die Dialoge.

 

Kurz darauf sollten die beiden erfahren, daß tatsächlich »Engel unter uns leben«, wie es der heilige Paulus den Hebräern erklärt hatte: »Die Gastfreundschaft vergeßt nicht; denn durch diese haben einige, ohne es zu wis­sen, Engel beherbergt« (Hebr. 23,2). Als sie am Strand von Nervi spazierengingen, begegneten sie Raphael im eleganten Straßenanzug... Sie wurden an das Buch Tobit der Bibel erinnert, die Geschichte des jungen Israe­liten Tobias, der sich einen Reisegefährten suchte und erst später bemerkte, daß es sich bei seinem Freund um den Erzengel Raphael handelte.

 

Es kam zu einer Reihe weiterer Treffen bis zum letzten im September 1980, immer wieder verbunden mit um­fangreichen Belehrungen.

So erfuhren sie, daß die Außerirdischen interdimensional operieren können: »Die kosmischen Dimensionen sind so zahlreich und verschiedenartig, daß ihr davon keine Ahnung haben könnt... Sobald ein Sternenschiff auf dem Erdboden steht, ist es vollkommen materiali­siert. Es bleibt aber in kosmische Energie eingehüllt, die es von der irdischen Schwerkraft unabhängig macht. Aus diesem Grund können wir uns mit Leichtigkeit von der Erde erheben und in einem Augenblick jedes eurer physikalischen Gesetze überwinden. So steigen wir von der Erde auf bis zur idealen Geschwindigkeit der Ent­materialisierung. Wenn wir unsere Frequenz erhöhen, befinden wir uns in anderen Dimensionen... Nach Be­lieben können wir in höhere Dimensionen aufsteigen und wieder absteigen, bis zu dieser materiellen Stufe.«

 

Bei zwei Gelegenheiten hatten Giorgio und Tina Er­scheinungen der Jungfrau Maria und Jesu Christi in Ver­bindung mit UFO-Demonstrationsflügen und Botschaf­ten Raphaels, einmal gefolgt von einem Sonnenwunder ganz wie in Fatima, letzteres in Gegenwart von fünf Zeu­gen. »Die Leibesmutter Jesu«, erklärte ihnen Raphael, »ist nach dem Herrn das weiseste, liebenswürdigste Him­melswesen. Ihre Liebe zum Vater, zu Jesus und zu uns allen ist unermeßlich. Sie hat größere Erkenntnis als je­des andere Kind des Vaters. Wir betrachten sie als un­sere Große Schwester, aber mehr noch als eine Mutter: Als die Mutter des Omniversums.« Sie würden mit ihr gemeinsam daran arbeiten, die Menschheit zu erlösen, eine Weltkatastrophe zu verhindern und die Wiederkunft Christi vorzubereiten: »Der Vater hat uns euch zur Sei­te gestellt und hat euch Jenen gesandt, der Erkenntnis, Güte und Liebe hat in einem Maße, das über alles hin­ausgeht, was ihr euch vorstellen könnt. Ein Meister ist euch geschenkt, dessen Weisheit und Barmherzigkeit grenzenlos sind.

 

Bei ihm ist auch seine Leibes-Mutter, die Herrin des Uni­versums. Jene, die in Fatima, dem entlegenen Erden­dörflein, einfachen Kindern die Ankündigung vom be­vorstehenden apokalyptischen Zeitpunkt gegeben hat, der auf die Erde zukommt infolge des Wahnsinns der Menschen.«

 

Am 27. Juli 1980 kündigte erneut das Licht einer Flug­scheibe die Ankunft der Brüder aus dem All an. Und diesmal wurden Giorgio und Tina an Bord des Raum­schiffes eingeladen. »Das Innere war denkbar einfach«, schrieb Dibitonto, »der Aufenthaltsraum war von einem Licht erhellt, das sich überallhin verteilte, ohne daß eine sichtbare Lichtquelle zu finden war. Unter der großen Kuppel dienten vier leuchtende Tafeln als Wände. Ich spürte eine außergewöhnliche Rührung, wir alle waren von diesem Licht überflutet, das auf unserem Planeten nicht seinesgleichen kennt.« Das Raumschiff brachte sie zum Mutterschiff in der Erdatmosphäre, an das es kurze Zeit später andockte. »Wir standen auf, und das Türchen öffnete sich. Nachdem wir ausgestiegen wa­ren, gingen wir durch einen nicht sehr hohen Gang. Die Wände schienen aus einem mit Glas verschmolzenen Metall zu sein. Sie besaßen eine gewisse Durchsich­tigkeit und Leuchtkraft, die schwer zu erklären ist, aber sehr angenehm für das Auge. Am Ende des Ganges öffnete sich für Raphael eine Tür, ohne daß jemand eine Klinke berührt hätte. Wir traten in einen ziemlich großen Saal ein.« Dort befanden sich, auf einer Gruppe von Lehnstühlen und einem Sofa, andere Raummenschen, die die irdischen Besucher mit großer Freundlichkeit begrüßten. Dann begann Raphael mit einem Exkurs: »Die Universale Liebe ist das Leben der ganzen Schöp­fung. Das Geheimnis des Bösen liegt im Verlust der Lie­be. Lieben heißt im Licht sein. Die innere Blindheit, die Unwissenheit und die Bosheit sind Auswirkungen des Mangels an Liebe. Das Göttliche Wesen ist Liebe, und aus ihr geht die ganze Schöpfung hervor. Das Böse be­steht darin, nicht in der Liebe zu sein. Für den, der in der Liebe ist, ist es nicht schwer, die unendlichen Wege der Erkenntnis zu beschreiten, die zum Schöpferführen, der höchsten Sehnsucht jedes geschaffenen Wesens... Leider gibt es auf Erden wenig Liebe und wenig Er­kenntnis. Das ist der Grund dafür, daß die Menschen, ehe sie auf den rechten Weg zum Schöpfer, der Quel­le alles Guten, gelangen können, vieles durchmachen und erleiden müssen, um die Täuschungen und Irrtü­mer des Bösen einsehen zu können. Weil ihr im Dun­kel steht, macht ihr die Dinge so kompliziert. Die Ein­fachheit ist einer der großen Wege des Lichtes. Dar­um ist euch gesagt worden, daß es, um den Himmel zu erobern, notwendig sei, Kind zu werden. Das, was groß und tief ist, ist immer äußerst einfach.«

 

Dann erklärte ihnen Ilmuth, eine Außerirdische, die ver­schiedenen Dimensionen, von denen ihr Volk sieben kennt, die in drei einander ähnliche Seinsweisen un­terteilt werden, nämlich in Körper - den materiellen Be­reich -, Seele - den astralen Bereich - und Geist, »der wesentliche Teil des Menschen, der unsterblich ist und niemals sterben wird, weil er Sitz des Lebens und des Bewußtseins ist...

 

Mit jedem dieser Körper kann der Mensch in ver­schiedenen Welten und Dimensionen und auf höher­entwickelten Planeten leben. Der äußerste Körper stirbt, und der darunterstehende ist bereit, sich der neuen energetischen Umgebung völlig anzupassen. Das ist es, was beim Tod geschieht, aber in Wirklich­keit ist es nur eine Geburt mit dem neuen Körper ei­ner höheren Dimension auf einer höheren Welt von der gleichen Entwicklungsstufe wie die seines neuerwor­benen Körpers...« Dann zeigten die Außerirdischen den Kontaktlern eine Sterbeszene. Während die Angehörigen den Verstorbenen betrauerten, schaute dieser mit sei­nem Astralleib auf den toten Körper herab und ver­suchte, mit seinen Angehörigen zu kommunizieren. Dann wurde er von verstorbenen Verwandten abge­holt und, durch einen interdimensionalen Tunnel, in die Astralwelt geführt. »Je nachdem, wie hoch sich das Bewußtsein des Verstorbenen entwickelt hat, wird er zu seinem Bestimmungsort gebracht... Um dies zu erreichen wird um den neuen Astral- oder Geistkör­per eine Lebenskrafthülle gelegt, die den Bruder sei­nem Ziele zuführt.« Mit einer ähnlichen Technik wür­den auch die Außerirdischen arbeiten. »Zuweilen kön­nen wir einen Erdbewohner vom Boden des Planeten hinwegheben«, erklärte Raphael, »ohne daß die Flug­scheibe landet... von der fliegenden Scheibe aus wird eine Energiehülle auf den Bruder hinabgesandt, die ihn ins Innere des Raumflugzeuges emporzieht, indem auf ihn eine Erhöhung der Schwingungen seines Le­bensrhythmus ausgeübt wird. Eine solche Energie, die wir auf ihn hinabschicken, hüllt ihn ein, durchdringt ihn und macht ihn frei von den physischen Gesetzen und von der Schwerkraft des Planeten.« Nach einem Blick in den Weltraum, bei dem Giorgio und Tina ein »mächtiges Sternenschiff in Zigarrenforn« sahen, wurden die beiden Kontaktler wieder zurück zur Erde gebracht.

 

Es folgten weitere Begegnungen und sogar ein Flug zu einer der Welten der Raumbrüder. »In diesen den Allgesetzen treuen Welten lebt man in die Natur ein­gegliedert«, erklärten die Außerirdischen die paradie­sischen Zustände auf ihren Planeten. »Einfachheit, Schlichtheit und Demut« waren die letzten Worte, die sie Tina und Giorgio bei der letzten Begegnung im Sep­tember 1980 in der Nähe von Genua auf den Weg mit­gaben. Seitdem bemühen sich die beiden Kontaktler, das, was sie von den »Engeln in Sternenschiffen« ge­lernt haben, ihren Mitmenschen zu vermitteln.

 

* * *

 

 

Großbritannien, 1954

 

Cedric Allingham

 

Am 18. Februar 1954 wurde der britische Ornithologe Cedric ALLINGHAM Zeuge einer UFO-Landung zwischen Lossiemouth und Buckie in Schottland. Auf der Suche nach seltenen Sumpfvögeln bemerkte ALLINGHAM ge­gen Mittag am Himmel eine glühende Scheibe, glocken­förmig, mit drei Kugeln auf der Unterseite, die durch die Wolken tanzte. ALLINGHAM, der immer eine Kamera bei sich trug, schoß zwei Fotos. Dann war das UFO auch wieder verschwunden. Drei Stunden später tauchte es wieder auf. ALLINGHAM begann, den Wunsch nach Kon­takt zu spüren, winkte nach dem Raumschiff, wünsch­te sich, daß es landen sollte. Schnell war die Scheibe wieder verschwunden, um mit einem pfeifenden Geräusch vom Meer aus plötzlich auf ALLINGHAM zuzuschießen. Nur etwa 30 Meter von ALLINGHAM entfernt setzte das leicht glühende, metallische Objekt auf. Es hatte einen Durchmesser von 16 Metern, war 7 Meter hoch und schien aus einem Stück gefertigt zu sein. Seine Ober­fläche wirkte wie poliertes Aluminium.

 

 

 

 

Als ALLINGHAM noch das unbekannte Flugobjekt be­staunte, öffnete sich leise eine Luke und ein Mann sprang leicht und anmutig zu Boden. ALLINGHAM hob seinen Arm zum Gruß, der Mann tat dasselbe. Er war 1,83 m groß, hatte kurze, braune Haare, eine dunkle Hautfarbe und eine hohe Stirn. Bekleidet war er mit einem Over­all. In seiner Nase trug er zwei kleine, dünne Röhrchen. Der Mann vom anderen Stern deutete ALLINGHAM an, daß er vom Mars komme - was natürlich auch bedeu­ten kann, daß »sie« dort eine Basis haben. Er deutete weiterhin an, daß seine Gruppe auch mit Bewohnern anderer Planeten in Austausch stand, und daß sie Ba­sen auf dem Mond haben.

 

Bald verabschiedete sich der Marsmann wieder - und ALLINGHAM konnte ihn noch in der Dämmerung foto­grafieren. Nachdem das UFO wieder gestartet war, be­merkte ALLINGHAM, daß er aus der Ferne beobachtet worden war - er hatte einen Zeugen, den Fischer Ja­mes DUNCAN.

 

Einen Tag später - und das war ALLINGHAMs uner­wartete Bestätigung - fotografierte der 13-jährige Arzt­sohn Stephen DARBISHIRE im Beisein seines 8-jährigen Vetters Adrian MYER eine »fliegende Untertasse«, die gerade nach einer Landung nahe dem CONISTON-See wieder aufstieg. Das UFO war identisch mit dem von ALLINGHAM aufgenommenen Objekt.

 

 

* * *

 

 

Spanien, 1954 - 1986

 

Alberto Sanmartin, 1954 - 1957

 

In der Nacht vom 16. auf den 17. November 1954, zwi­schen 2.00 und 2.30 Uhr morgens begegnete der Spa­nier Alberto SANMARTIN einem Wesen von einem an­deren Planeten. Schon seit Tagen war er an diese Stel­le gekommen, eine Brücke, die ein breites Tal an der Ei­senbahnlinie von La Coruna überspannt, etwa einen Ki­lometer vom LA Moncloa-Platz in Madrid entfernt. Ein innerer Ruf hatte ihn dorthin geführt, ein Gefühl, das er sich nicht so genau erklären konnte, Gedanken, deren Ursprung er ergründen wollte. Auf den Stufen der Brücke stand unbeweglich eine Gestalt, auf die SANMARTIN aufmerksam wurde. Ihre majestätische Unbeweglichkeit faszinierte ihn, er ging auf sie zu.

 

 

Das geheimnisvolle Wesen trug einen durchgehenden Anzug, einem Fliegeranzug ähnlich aber feiner, einfa­cher, anliegend und offenbar aus einem Stück gemacht ohne sichtbare Öffnungen. Der Anzug schien dunkel­grau zu sein. Das Gesicht des Fremden strahlte Güte, Sicherheit und Heiterkeit in höchster Vollendung aus. Er erschien sehr jung, der Kopf war unbedeckt, die langen, hellen Haare fielen in Locken auf die Schulter. Er wirk­te von so vollkommener Schönheit wie eine antike Sta­tue. Er lächelte, grüßte SANMARTIN mit einer elegan­ten Handbewegung. Immer mehr wurde es dem Spani­er bewußt, daß er einem Wesen aus einer anderen Welt gegenüberstand. SANMARTIN formulierte noch in sei­nem Gehirn eine Frage, ob dieses Wesen tatsächlich außerirdischer Herkunft sei, als der Fremde sie schon durch eine Geste bejahte. Dann legte er die Hand auf SANMARTINs Schulter, deutete ihm an, zu warten. Er stieg die Treppe zu dem Pfeiler an der Seite der Brücke herab, verschwand in der Dunkelheit des Abhanges. Drei bis vier Minuten vergingen, dann kam der Fremde mit leichtem und behendem Schritt zurück. Als er SANMARTIN erreicht hatte, streckte er seine linke Hand aus und über­reichte ihm einen rechteckigen Gegenstand, den dieser annahm, ohne genau zu wissen, worum es sich han­delte. Schließlich stieg der Außerirdische mit einer lächelnden Abschiedsgeste den Abhang wieder hinun­ter, während der Spanier unbeholfen seinen Gruß erwi­derte.

 

Wenige Minuten später stieg ein runder Apparat, dun­kel und ohne Glanz, aus dem Schatten des Pfeilers auf, zischte leise und raste in die Höhe, um in den Wolken zu verschwinden.

 

Erst jetzt betrachtete SAN MARTIN den Gegenstand, den er in seinen Händen hielt: Ein einfacher, rechteckiger Stein, 12 cm lang, 4 cm breit und 2 cm hoch, von schö­ner, violetter Farbe mit gelben Punkten besprenkelt. Der Stein war bedeckt mit ca. 9 geheimnisvollen Schriftzei­chen, die an jene erinnern, die George ADAMSKI zwei Jahre zuvor von ORTHON auf einer photographischen Platte erhielt.

 

Im Laufe der Zeit veränderte der Stein seine Farbe hin zum Weißlich-Grünen. Eine Materialanalyse durch die UFO-Studiengruppe Hamburg, Frau Anny BAGUHN, am Mineralogisch-Petrographischen Institut Hamburg ergab, daß es sich um einen »sekundär stark veränderten phyolitischen Tuff« handelt.

 

Drei Jahre später, am 16. November 1957, begegnete SANMARTIN einem weiteren außerirdischen Besucher in einer kleinen Bar in Sao Paolo/ Brasilien. Eine schö­ne Frau mit makellosem, langem Haar setzte sich ne­ben ihn und bot ihm an, Fragen zu beantworten. Die Fremde erklärte, daß sie von einem Planeten stamme, der sehr weit von unserem Sonnensystem entfernt liegt. Auf sein Drängen hin gab sie ihm eine Algebra-Formel, die das Geheimnis von Zeit und Raum beinhaltet.

 

 

Sie erklärte ihm, daß sie schon zu Zeiten Kaiser Maxi­milians in Mexico gewesen und einige hundert Jahre alt sei, was SANMARTIN kaum glauben konnte, da sie doch aussah wie 26. »Eure Erde ist in Gefahr«, antwortete sie auf die Frage nach dem Grund ihres Hierseins, und Ihre und ihrer Freunde Aufgabe sei es, »die Zerstörung des Sonnensystems zu verhindern«. »Beziehst Du Dich auf unsere atomaren Versuche, kann ein Atomkrieg unser Sonnensystem in Gefahr bringen?« »Ja, das will ich sa­gen ... Wir sind so etwas wie ein Bund von 10 Plane­ten, verwaltet von einem Rat von Weisen. Von uns hän­gen die verschiedenen Systeme ab, unter ihnen auch die Erde. Die Sicherheit dieser Systeme gehört zu un­seren Verpflichtungen... Wir verwalten nicht im Sinne der Macht. Der größte Teil der Planeten Eures Systems richtet sich nach unseren Richtlinien, welche sie ver­stehen und anerkennen. Die Erde tut das nicht.« »War­um?« »Nun die Zivilisationen, die frei von Haß sind, kön­nen sie verstehen und anerkennen.« »Was wird dann mit der Erde geschehen?« »Das weiß nur Gott. Die Erde hat einen Weg zur Rettung: Die Völker müssen zu einem Volk werden, Krieg und Haß aufgeben, vereinigt an ei­nem besseren und einträchtigen Schicksal und am Frieden arbeiten. So werdet Ihr unsere Hilfe bekom­men.« »Und falls das nicht eintrifft?« »Wenn die Völker der Erde einen Atomkrieg anfangen, wird die Mensch­heit fast ganz zerstört.« »Warum 'fast'?« »Weil alle, die es verdienen, von der Erde geholt und zu einem gastli­cheren Planeten gebracht werden, bevor das Ende kommt.« »Was ist der Stein?« »Das Geheimnis des Ichs im Verhältnis zu Zeit und Raum.« Nach diesen Worten stand die schöne Fremde auf, ging hinaus und verschwand im Gewühl der Masse.

 

 

Die Ummo-Affäre, 1965 - 1986

 

Seit 25 Jahren bekommen Menschen in aller Welt, vor­wiegend Wissenschaftler und UFO-Forscher, mysteriöse Briefe, deren Absender angeblich die Sendboten einer außerirdischen Zivilisation sind. Man könnte dies leicht als billigen Scherz abtun, wenn nicht der Inhalt dieser Briefe von hohem wissenschaftlichen Niveau wäre und wenn nicht ihre Absender aus allen Teilen der Welt kämen.

 

Es begann damit, daß 1965 etwa zwanzig Persönlich­keiten des öffentlichen Lebens in Spanien, ein Univer­sitätsprofessor, ein Ingenieur, ein bekannter Dramatiker, eine Angestellte der amerikanischen Botschaft, ein Ju­rist, verschiedene Beamte und Journalisten, sie alle wohn­haft in Madrid, Barcelona, Valencia und Bilbao, Briefe erhielten, die allesamt das gleiche Emblem trugen. Ein »H« mit einem dritten senkrechten Balken. Andere be­kamen zur gleichen Zeit mysteriöse Anrufe, bei denen synthetisch klingende Stimmen erklärten, daß sie von einem Planeten namens UMMO stammten, der, 14,6 Lichtjahre von der Erde entfernt, die Sonne IUMMA um­kreist, die wir als Wolf 424 kennen. Dabei beantworte­ten sie präzise jede ihnen gestellte Frage, oft stunden­lang, über die verschiedensten Wissenschaftsgebiete.

 

 

(In Deutschland ist der Name »UMMO« in Verruf geraten durch die Lügengeschichte eines Jungen, der vier Jahre auf Teneriffa ge­lebt hat und dort mit Sicherheit auch von UMMO gehört oder ge­lesen hat. Dieser Junge hat sich seine eigene »Kontaktgeschich­te« aus vielerlei Elementen der einschlägigen Literatur zusam­mengemischt und daraus eine »Humo«-Geschichte gemacht. Mit dem echten UMMO-Kontakten hat dieser primitive Schwindel nichts zu tun.)

 

Einer der Empfänger dieser geheimnisvollen Briefe, der UFO-Forscher Prof. Fernando SESMA, sammelte sie und schrieb ein Buch darüber, »UMMO: EIN ANDERER BEWOHNTER PLANET«. In den folgenden zwei Jahren erweiterte sich die Briefflut, zu den Empfängern zählten jetzt auch noch diverse Ingenieure, ein Polizeichef, Wis­senschaftler, ein Karikaturist und der UFO-Experte An­tonio RIBERA. Die Briefe, allesamt kenntlich durch ei­nen fingerabdruckähnlichen Stempel mit dem »UMMO«-Symbol, kamen nun nicht nur aus Spanien, sondern auch aus Paris, Buenos Aires, New York, Adelaide, Ost-Berlin, West-Berlin und London. Nicht nur spanische Forscher bekamen jetzt die Briefe, sondern auch Per­sönlichkeiten der Wissenschaft und UFO-Forschung in Argentinien, Frankreich und Italien in den verschiede­nen Landessprachen und Englisch. Was immer sich hin­ter »UMMO« verbarg, es hatte eine Invasion gestartet.

 

Die Briefe sahen alle so aus, als stammten sie vom sel­ben Absender. Die Adresse war meist in unbeholfenen Buchstaben mit der Hand geschrieben oder durch Schreib­maschine ergänzt, die Briefe selbst waren getippt und oft mit äußerst komplizierten und sauberen technischen und naturwissenschaftlichen Grafiken versehen.

 

 

 

Den Briefen zufolge landete das erste UMMO-Raumschiff im Jahre 1950 im französischen Voralpenland. Signale, die 1934 ein norwegisches Schiff in einem ge­ophysikalischen Versuch ausgesandt hatte, wurden 14,6 Jahre später von UMMO empfangen und als Radio­signal intelligenter Herkunft gedeutet. Man beschloß, eine wissenschaftliche Expedition zum Ursprungspla­neten dieser Signale zu schicken. »Wir entschlossen uns, unsere erste INAYUISAA oder Expedition zu dem geheimnisvollen Planeten zu schicken, von dem die Wellen stammten. Unsere fortgeschrittene Technolo­gie erlaubte uns, 14 Lichtjahre in ein paar Monaten zu überbrücken, durch die Methode der Konversion der IBOZOO UU oder subatomaren Partikel unserer großen Raumschiffe, die dadurch in den Hyperraum oder einen anderen dimensionalen Referenzrahmen eintraten und ihre normale Seinsebene verließen. Neun Monate, nach­dem wir UMMO verlassen haben, erzeugten wir die OAWOOLEAIDA oder sofortige Materialisation unseres Schiffes an einer vorbestimmten Stelle über Eurer Erde.«

 

»Um 4:17:03 Uhr GMT am Erdentag des 28. März 1950 nahm ein OAWOLEA UEWA OEM (linsenförmiges Raum­schiff) zum ersten Mal in der Geschichte Kontakt mit der Lithosphäre der Erde auf. Die Herabkunft ereignete sich im Departement des Basses Alpes, etwa 8.000 Meter vom Dorf La Javie (Frankreich) entfernt. Sechs meiner Brüder unter der Führung von OEOE 95, Sohn von OEOE 91, darunter zwei YIEE (Frauen) blieben auf diesem OYAA (Planeten) als die erste INAYUYISAA Expedition von UMMO. Es wäre zu schwierig, mit wenigen Worten den Prozeß der Adaption, der das Erlernen der Sprache und das Auf­nehmen von Sitten und Gebräuchen, eine Anpassung an soziale und Arbeitsverhältnisse, Kultur etc. beinhaltet, zu beschreiben.« Die sechs UMMITEN haben gelernt, ihre Stimme zu benutzen - normalerweise verständigen sie sich telepathisch. Sie fanden einen Planeten vor, der ih­rer Heimat wie ein Zwilling gleicht; mit dem Unterschied, daß die Erde eine weitaus größere Artenvielfalt hat. Mit Hilfe ihrer Atomdesintegratoren bauten sie eine erste, unterirdische Station.

 

Zwei Jahre später tauchten zwei Männer von UMMO in Spanien auf, bezeichneten sich als dänische Ärzte, stell­ten sich einer kranken, alten Adligen vor und wurden für einige Zeit aufgenommen. Jahre später, die Expedition hatte mittlerweile 21 Mitglieder, wurden die beiden »Dä­nen« bei einem kleinen Schreibbüro in Madrid vorstel­lig. Sie diktierten dem Stenotypisten komplizierte, wis­senschaftliche Texte. Erst als einer der Männer diktier­te: »Wir kommen von einem kalten Himmelskörper na­mens UMMO, 14,6 Lichtjahre von der Erde entfernt«, wurde der Stenotypist stutzig, fragte nach. Der Fremde bestätigte: »Aber hab keine Angst.« Dann holte er eine kleine, schwarze Kugel aus der Tasche, die, so der Ste­notypist später in einem Brief an Prof. SESMA, »in der Luft schwebte und in sich ein Bild erzeugte, daß mich und meine Frau zeigte, wie wir am nächsten Tag den Vorfall diskutierten.« »Ich glaube, nun zweifelst Du nicht mehr an unserer Identität«, meinte einer der Ummiten. Die beiden nannten ihre Namen, DEI 98 und DA3. Tatsäch­lich sahen sie aus wie Skandinavier. Sie waren groß und gutaussehend, etwa 1,85 m bis 1,90 m, blond, gutge­kleidet.

 

Der Stenotypist wunderte sich über die vielen bekann­ten Persönlichkeiten, für die die beiden UMMITEN Brie­fe diktierten, um sie danach mit ihrem Symbol zu ver­siegeln und rauszuschicken. In diesem Zeitraum, 1965/66, wurden zahlreiche Wissenschaftler auch persönlich kon­taktiert. Die UMMITEN erklärten dem Stenotypisten, daß sie nicht auf der Schreibmaschine schreiben könnten, weil ihre Fingerkuppen sehr viel empfindlicher als die des Menschen wären.

 

1967 veränderte sich die Situation abrupt. Die UM­MITEN hatten mittlerweile weltweit ein Beobach­tungsnetz aufgebaut, und es war ihnen klargeworden, daß dieser Planet ein Pulverfaß war, und daß gerade in den 60er Jahren jederzeit ein Atomkrieg ausbre­chen konnte. Da ihre Geräte eine Kriegsgefahr für An­fang Juni 1967 prognostizierten, beschlossen sie, am 1. Juni ihre gesamte Erdexpedition zu evakuieren und zurück auf ihren Heimatplaneten zu bringen. Einer der Orte, an denen die Schiffe zur Aufnahme von Ummi­ten landen sollten, war Madrid. DEI 98 bat den Ste­notypisten, ob er zu diesem Zweck für ein paar Tage Freunde bei ihm einquartieren könnte, und der Spa­nier stimmte zu.

 

Ein paar Tage später traf der Leiter einer UMMO-Expedition aus Australien ein. Alle Vorbereitungen für die Ab­reise wurden getroffen. Drei ihrer Kontaktpersonen wur­den schriftlich über die bevorstehende UFO-Landung informiert, darunter auch SESMA, der den Termin so­fort an die Lokalzeitung »INFORMACIONES« weitergab, wo ein Artikel am 20.05.1967 erschien.

 

 

 

 

 

 

 

 

Tatsächlich waren Dutzende Schaulustige am Abend des 1. Juni in den Madrider Vorort Aluche gekommen, um nahe der Schule San Jose de Valderas auf das UFO zu warten. Gegen 20.20 Uhr erschien das UFO, eine riesige Scheibe mit einem deutlich erkennbaren UMMO-Symbol auf der Unterseite, flog in Baumwipfelhöhe an den Schaulustigen vorbei, um vier Kilometerweiter, auf einem Bauplatz bei San­ta Monica, zu landen. Der Besitzer des Restaurants LA PONDEROSA wollte dem ersten Mann nicht glauben, der erklärte, ein Feuerball sei nebenan gelandet. Dann kam ein Pärchen in die Gaststät­te gerannt, erzählte auf­geregt, ein riesiges feu­riges Objekt sei direkt über ihre Köpfe geflogen, habe drei Beine ausge­klappt und sei für weni­ge Sekunden gelandet. Später erzählte ein Ehe­paar Ähnliches. Am näch­sten Morgen entdeckte der Schwager des Wir­tes drei quadratische Ein­drücke, dazwischen leicht verbrannte Erde und außerdem ein Metall- röhrchen. Als man es öff­nete, verdampfte eine Flüssigkeit, zwei Pla­stikstreifen fielen heraus, in die das »H« gestanzt war. Wie Analysen erga­ben bestand das Röhr­chen aus fast reinem Nickel (über 98 %), die Streifen aus Polyvinylfluorid, ei­nem extrem widerstandsfähigen Plastikmaterial, das die Firma DUPONT exklusiv für die NASA als Satellitenü­berzug herstellt.

 

Auch die politische Prognose der UMMITEN erwies sich als korrekt: Am 5. Juni 1967 brach im Nahen Osten der Sechstagekrieg aus, die Welt stand wieder einmal an der Schwelle zu einem Dritten Weltkrieg.

 

Die UMMITEN setzten ihre Expedition wenig später fort, um 1973 wegen der Kriegsgefahr erneut evaku­iert zu werden, diesmal für vier Jahre. Erst seit 1977 wird die Mission wieder fortgesetzt, bis zum heutigen Tag, und so finden auch die »UMMO-Briefe« ihre Fort­setzung in den 70er und 80er Jahren.

 

 

Das von »UMMO« verschickte Material, das mittlerwei­le über 7.000 Briefe auf über 18.000 Seiten umfaßt, zeich­net sich aus durch ein hohes wissenschaftliches Niveau und äußerste sprachliche Präzision. Tatsächlich fanden 1971 und 1973 zwei »UMMO-Symposien« statt, in de­nen sich Wissenschaftler mit den Informationen der UM­MITEN auseinandersetzten. Dabei nahm man das Ma­terial sehr ernst. »Wäre es das Werk eines Einzelnen«, so ein spanischer Universitätsprofessor, »müsse es sich um ein Genie von Nobelpreisträgerformat handeln«. Im­mer sind die UMMITEN unserer Wissenschaft um ein oder zwei Schritte voraus, aber nie zu weit, um nicht doch für die Experten stimulierend zu wirken.

 

Betrachten wir auch nur die Möglichkeit, daß es sich hier um gezielte Desinformation, Schwindel oder einen Ulk handelt, bleibt zu fragen, wer über die Mittel und das Durch­haltevermögen verfügt, über 20 Jahre lang auf dieser Ebe­ne weltweit zu operieren - und mit welchem Ziel? Versucht hier ein exzentrisches Genie, die Welt mit seinen Ideen zu befruchten? Ist es möglich, daß ein Geheimbund, ähnlich den Rosenkreuzern, versucht, auf diese Weise seiner Uto­pie einer idealen Welt Leben zu verleihen? Fest steht: Wer immer dahintersteckt, muß über ein riesiges, weltweites Netzwerk von Mitarbeitern verfügen, die zudem ebenso gebildet wie phantasievoll und innovationsfreudig sein müß­ten - dafür aber wirkt das UMMO-Material in seiner Prä­sentation wieder zu dilettantisch.

 

Und war es der Mühe wert? Publicity hat UMMO stets nur in Spanien und Frankreich gefunden, in anderen Teilen der Welt bleiben die Informationen der UFO-Community vor­behalten. Auch die »Beweise« für die UMMO-Geschichte sind durchaus nicht hieb- und stichfest. Die Aluche-Fotos sind zumindest heftig umstritten, die anderen »Be­weise« nicht minder. Andererseits konnten die Recher­chen französischer und spanischer UFO-Forscher einige Bestätigungen für die Geschichte des Erdenbesuches der UMMITEN erbringen, so für den Aufenthalt der beiden »dänischen Ärzte« bei der alten Dame. Als ihre Tochter ge­storben war, hatten sie ihr einen Augapfel entnommen und eine Hand transplantiert - zu Untersuchungszwecken. Die alte Dame aber wurde, als die »Verstümmelung« bekannt wurde, der schwarzen Magie bezichtigt, die Lokalzeitun­gen berichteten, und diese Vorgänge ließen sich rekon­struieren.

 

Wie schrieben die UMMITEN: »Nur darum bitten wir Dich: Du brauchst uns nicht glauben. Du kannst diese Ab­handlungen mit Mißtrauen behandeln. Du kannst Dich so­gar Menschen gegenüber skeptisch zeigen, die mit Eurer Wissenschaft nicht vertraut sind, aber zerstöre diese Drucksachen nicht. Zusammen mit vielen tausend ande­ren Seiten, die geheim verteilt wurden, bilden sie den hi­storischen Anfang der ersten Kommunikation zwischen zwei humanoiden Systemen.«

 

»Wir haben nicht das geringste Bedürfnis, Dich zu drän­gen, Deine religiösen, wissenschaftlichen, ökonomischen oder politischen Ideen aufzugeben - tatsächlich warnen wir mit Vehemenz davor - und die Unsrigen an ihrer Stel­le anzunehmen... wenn Du das tätest, wäre das ein tiefer Eingriff in die normale Entwicklung des sozialen Lebens und der Kultur auf der ERDE. Ihr würdet die normale Ent­wicklung der Technologie verändern und dadurch schwerstens die gegenwärtigen geosozialen Muster stören. Jede Revolution Eurer Strukturen muß aus Eurem eigenen So­zialsystem entstehen. Das ist ein moralisches Gesetz, demwir uns beugen, und das uns verbietet, einzugreifen, außer in wenigen, unvorhersehbaren Fällen.«

 

Ende 1980, als Antonio RIBERA an einem Dokumentar­film über die UMMO-Affäre arbeitete, kontakteten ihn die Ummiten und schlugen ihm das folgende Schlußwort für seinen Film vor:

 

»Seit 30 Jahren studieren wir Eure Wissenschaften, Eure Kultur, Eure Geschichte und Eure Zivilisationen. All diese Informationen haben wir von Eurer Erde auf den Planeten UMMO gebracht und dort in unseren Titaniumkristallen gespeichert. Wir haben Euch unsere Kultur und Techno­logie in rein deskriptiver Form gezeigt, so daß Ihr Euch nicht zu ihr bekehren oder sie blind übernehmen könnt. Wir haben dies getan, weil wir mit Trauer zur Kenntnis neh­men, daß Ihr Eure Wissenschaft überwiegend für Krieg und Zerstörung einsetzt. Ihr seid wie Kinder, die mit schreck­lichen und gefährlichen Spielzeugen spielen, die Euch zer­stören werden. WIR KÖNNEN NICHTS DAGEGEN TUN! Ein kosmisches Gesetz besagt, daß jede Welt ihren eige­nen Weg gehen muß, ob sie überlebt oder zugrundegeht. IHR habt die zweite Möglichkeit gewählt. Ihr zerstört Eu­ren Planeten, rottet seine Arten aus und vergiftet Eure At­mosphäre und Eure Meere, bis dieses jetzt nicht mehr wie­dergutzumachen ist. Mit Trauersehen wir Euren Wahnsinn und verstehen, daß der Feind NUR in Euch selbst ist. Wir können Eure Zukunft nicht vorhersehen, denn Eure Psy­chen handeln völlig unvorhersehbar, in Kapriolen, die an Paranoia grenzen. Als Eure älteren Brüder im Universum wünschen wir uns von Herzen Eure Rettung. Zerstört nicht Euren wundervollen blauen Planeten, eine seltene atmos­phärische Welt, die so majestätisch durch den Raum glei­tet, so voller Leben.

 

Es ist EURE Wahl!«

 

 

* * *

 

 

Niederlande, 1967

 

Stefan Danaerde

 

Stefan DANAERDE, ein bekannter holländischer Indu­strieller, befand sich beim Segeln auf seinem Boot in der Oosterschelde, einem abgedämmten Nordseearm. Es war ein herrlicher Sommerabend im Juli 1967, die Yacht lag auf dem ruhigen Gewässer wie ein großer, weißer Schwan vor Anker. So beachtete DANAERDE es auch nicht sonderlich, als sein Sohn im vermeldete, daß der Kompaß defekt sei. am Abend startete er den Motor des Schiffes, steuerte auf die Fahrrinne nach Burgsluis. Noch sechs Meilen und man war am Ziel! Doch es kam an­ders. Mitten in dieser absoluten Verlassenheit blitzte plötz­lich ein grelles, blauweißes Suchlicht auf, ein schnei­dendes Geräusch ertönte. Mit einem beängstigenden Ruck lief das Schiff auf einen festen Gegenstand auf - ein flaches Ding. Wieder ging das Suchlicht an, und DA­NAERDE sah einen scheinbar leblosen Körper auf dem Wasser treiben. Sofort sprang er in die Nordsee, um den Ertrinkenden zu bergen. Erst als er ihn an Bord heben wollte, bemerkte er die feste, metallartige Montur, die der »Mensch« trug, die Kugel, in der sein Kopf steckte. Das Suchlicht wurde jetzt voll auf sein Boot gerichtet. Und: Auf der Metallscheibe, auf die sein Schiff aufgelaufen war, erschien eine dunkle Gestalt, die mit Trippelschritt- chen herbeieilte. Plötzlich bekam DANAERDE schreck­liche Angst: Weder das Wesen, das er gerade gerettet hatte, noch dieses waren Menschen. Es waren Gestal­ten, etwa 1,40 Meter groß, von humanoidem Aussehen, in einem mit reichen Ornamenten verzierten Rauman­zug. Sie hatten beide eine hohe Stirn, spitze Ohren, schwe­re Augenbrauenwulste und geteilte Stirnlappen, die den Anfang zu einem Wulst bildeten, der sich vertikal über ihren Schädel zog. »Can understand you us«, fragte eine mechanische Stimme DANAERDE in gebrochenem Eng­lisch. »Yes, I do«. »Wir Dir danken. Du gerettest Leben einem von uns.« »Oh, in Ordnung. Wer seid Ihr?« »WirBesucher ein andere Planet.« »Seid Ihr schon lange hier?« »Nicht direkt hier, aber wir schon geraume Zeit auf Erde.« »War­um halten Sie sich verborgen? Warum kein Kontakt mit uns?« »Aus dem Grund, weil Sie Ge­setze einer hohen Kultur noch nicht kennen.«

 

Der Außerirdische bot DANAER­DE ein Geschenk als Dank für die Rettung seines Kameraden an - ein Stück Metall von ihrem Schiff, das ein Beweis für dieses Erleb­niswäre, oder ein Gespräch, eine Belehrung von zwei Tagen Länge. DANAERDE wählte das Letztere. Die nächsten beiden Tage wurde er an Bord des fremden Raumschiffes belehrt, wurden ihm via Computer und Television Bilder des Planeten JARGA gezeigt, der Heimatwelt seiner außerirdischen Freunde. Sie zeigten ihm das Schiff, erklärten ihm aber, daß sie ihm keinerlei tech­nische Informationen geben könnten, denn »das gefähr­lichste Naturgesetz, das den Zivilisationsprozeß einer in­telligenten Rasse regelt, lautet: Eine hohe technische Ent­wicklung beseitigt alle Diskriminierungen unter Strafe der Selbstvernichtung.« Das bedeutet, daß es ein Verbrechen ist, einer diskriminierenden Rasse technisches Know-How zu liefern, denn das vergrößere die Gefahr des Untergangs. »Das einzige, was Sie nötig haben, ist Information auf der Ebene der gesellschaftlichen Beziehungen.«

 

 

Ihr Planet, JARGA, liegt etwa 10 Lichtjahre von der Erde entfernt und ist größer als diese. In ihrer Atmosphäre haben sie immer eine grünliche Nebelzone, die das Son­nenlicht filtert. Auf JARGA herrscht eine Art Superkommunismus, es gibt keinerlei gesellschaftliche Unter­schiede. Die Menschen auf diesem überbevölkerten Pla­neten leben in gewaltigen Zylindern, die aber äußerst komfortabel ausgestattet und durch Magnetbahnen mitein­ander verbunden sind. Ihr Wirt­schaftssystem ist ein Art Plan­wirtschaft »mit einem syste­matischen Wirtschaftsplan, der auf die wirksamste Weise das Ziel anstrebt, mittels vollstän­diger Bedürfnisbefriedigung den Menschen so weit von ma­teriellen Einflüssen zu befrei­en, daß sie keinen Einfluß mehr auf seine Verhaltensmotivie­rung ausüben.« Mit anderen Worten: Dafür zu sorgen, daß jeder Mensch so viel zur Verfügung hat, daß er sich nicht mehr für materielle Güter interessiert. Der erste Schritt dazu war die »konsequente Liquidierung aller Diskri­minierungen«. Wenn alle alles haben und jeder das Gleiche (bzw. das, was er will) ist die Gesellschaft sta­bil. Geld und Besitz seien Zeichen eines sehr primitiven Kulturniveaus. Der realexistierende Kommunismus auf der Erde hätte den Fehler des falschen Ausgangspunk­tes einer staatsgelenkten Wirtschaft statt des gemein­samen Eigentums und Wohlstandes gemacht. Die Wirt­schaft müßte in den Händen der Wirtschaftsführer, nicht des Staates liegen.

 

 

 

Die Gesamtproduktion von Gütern und Dienstleistun­gen befindet sich auf JARGA in den Händen weniger gewaltiger Gesellschaften, der »Trusts«. Es gibt primä­re Trusts, die mittels eigener Verteilungskanäle mit dem Konsumenten in Kontakt treten, und sekundäre Trusts, die den Primären Zulieferungsdienste leisten. Auf JAR­GA wird nicht bezahlt - es gibt ja kein Geld - sondern registriert. Jeder Wohnzylinder hat dafür sein eigenes Computersystem. Für große »Anschaffungen« kann man das (vorübergehende) Gebrauchsrecht erwerben, für we­niger teure Gebrauchsgegenstände bekommt man das Gebrauchsrecht für das ganze Leben. Verbrauchsartikel be­kommt man in den Mengen, die man selber verbrauchen kann. Da Gebrauchsgegenstände fak­tisch Eigentum des Trusts blei­ben, der sie geliefert hat, trägt er auch die Fürsorge für Pflege und Reparaturen. Jeder Trust handhabt eine konstante Inve­stitionslenkung zur Ergänzung und Ausbreitung seiner Pro­duktionsmittel. Konjunktur­schwankungen gibt es daher nicht. Alles ist auf eine ständige Effizienzsteigerung hin budgetiert und geplant, was zu wahren Leistungen der Superlative führte. An der Spitze eines jeden Trusts steht ein Präsident, der Mitglied der Produktionsgruppe der Weltregierung ist. Die Trusts machen sich gegenseitig Konkurrenz in der Steigerung der Effizienz. Aber auch die so mächtigen Präsidenten - leben nicht anders als ihre Arbeiter, und auch ihr Anspruch auf »Gebrauchs­rechtpunkte« liegt nur beim Vierfachen des Existenzmi­nimums. Den Konsumbedarf ermittelt eine weltweite Ver­braucherzentrale. Die »Werteinheit« sind »URAS«, Ar­beitseinheiten. Das Minimum liegt bei zwei URAS pro Stunde, das Maximum für ein Ehepaar bei acht URAS. Wie verteilen nun die JARGAner ihren Wohlstand ge­recht? Sie teilen den Wert der gesamten Unkosten, der der Wohlstand mit sich bringt, auf das Gesamteinkom­men der Weltbevölkerung auf, so entsteht der Makrofaktor. Das ist die Zahl, mit der die Selbstkostenpreise der Trusts multipliziert werden müssen, um den Preis für die Konsumenten zu bestimmen. D.h., die Produktion wird, unter Berücksichtigung der notwendigen Vorräte, unter die Gesamtzahl der vorhandenen Menschen auf­geteilt, und zwar in Form des Gebrauchsrechts. Steuern gibt es auf JARGA nicht, das Gemeinwesen wird über die »Wohlstandsproduktion« von den Trusts bezahlt. Der große Wohlstand ist schon dadurch ermöglicht, daß tatsäch­lich 100 % der arbeitenden Bevölkerung daran arbeitet und für die JARGAner unnütze Jobs und Ausgabefak­toren wie Militär, Werbung, Steuerberufe, Verkäufer etc. entfallen. Zudem sind es nicht nur materielle Anreize, die jeden JARGAner dazu bringen, sein Bestes zu leisten, es ist auch ihr ausgeprägtes Sozialgefühl. »Die Selbst­losigkeit ist die Selektionsnorm für die Unsterblichkeit ei­ner intelligenten Rasse«, erklärten sie, und zugleich sei sie Grundvoraussetzung für persönliches Glück. Glück ist für sie Erfüllung im Erreichen selbstgewähIter Ziele, also eine unbewußte Wertmessung seiner selbst. »Das individuelle Streben nach einem selbstgewählten Ziel schafft die Kreativität eines Menschenlebens.«

 

 

Kreativität ist das höchste Ideal der JARGAnischen Zivilisation, im­materielle Krea­tivität, das indivi­duelle Streben nach Verbesse­rung der Leben­sumstände an­derer. Die Freiheit von allem materiellen Streben auf JARGA, die Sicherung der Lebensgrundlage, ermöglicht seinen Bewohner die freie, ungehinderte Entfaltung ihrer Kreativität. Tatsäch­lich verehren die JARGAner GOTT als die »OMNIKREATIVITÄT«, die kreative Kraft des Universums, die uner­meßliche Intelligenz, die den Entstehungs- und Instand­haltungsprozeß der Schöpfung lenkt. Sie erfahren Gott »in jeder guten Tat und jedem selbstlosen Gedanken« im Dienste der Gesamtheit der Schöpfung. Das höchste Ziel einer kulturellen Entwicklung ist der »Übermensch«, ein »intelligentes und geistig entwickeltes Wesen, das nur in­mitten einer großen und gleichgesinnten Gruppe glück­lich sein kann... 'Andere denken an mein Lebensglück, ich allein an das der anderen'«. Christus sei der erste »omnikreative Übermensch« auf der Erde gewesen, le­bendiges Beispiel für uns alle.

 

Eine Zivilisation, die so denkt, betrachtet natürlich auch die Umwelt als Teil des Ganzen und bezieht in ihre »Ef­fizienzsteigerung« auch die Entwicklung einer ökologisch optimalen »sanften« Technologie.

 

So schwer es oft genug für den westlich geprägten In­dustriellen DANAERDE war, den Sozialvorstellungen der JARGAner zu folgen, so machten diese ihn doch nach­denklich, und er bedankte sich bei seinen außerirdischen Freunden für diese Belehrung, bevor diese mit ihrem Raumschiff in die Höhe schossen und DANAERDE sein Boot Richtung Hafen in Bewegung setzte.

 

Bis auf den heutigen Tag steht er seitdem in regelmäßigem telepathischen Kontakt mit den Außerirdischen von JARGA und empfing noch weitere, umfangreiche Belehrun­gen. Seine Erlebnisse veröffentlichte er zwei Jahre später in Holland, eine deutsche Ausgabe folgte 1971 un­ter dem Titel »MENSCHEN VOM PLANETEN JARGA« bei ECON.

 

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Frankreich, 1969-1992

 

Jean Migueres, 1969 -1992

 

Am 10. August 1969 befand sich der 29-jährige Kran­kenpfleger Jean Migueres auf einem Routineeinsatz, als etwas geschah, das sein Leben für immer verän­derte. Das Krankenhaus in Perpignan, Frankreich hat­te ihm den Auftrag erteilt, einen alten Mann, der im Ster­ben lag, nachhause zu fahren; es war sein letzter Wunsch, nicht im Kran­kenhaus zu sterben. Ge­gen 18.40 Uhr brachen Jean und sein jüngerer Bruder, der als Kranken­trägertätig war, mit ihrem hochmodernen Kranken­wagen auf, um den Pati­enten und seine Gattin heim nach Rouen zu fahren. Kurz vor Paris verstarb der alte Mann. Nach einer kurzen Pau­se in der Hauptstadt wurde die traurige Reise fortgesetzt, auf der Nationalstraße 13 nach Rouen über Louviers. Mit hoher Geschwindigkeit raste Migueres über die dreispurige Landstraße, als er ein Prickeln in seinem Gehirn ver­spürte und sich in ihm Worte einprägten: »Befürchte nichts, laß dich führen, es wird dir kein Leid geschehen. Wir sind da, um dich zu beschützen, und alles wird für dich nur fiktiv sein. Du wirst nichts spüren, wir fordern dich auf, ruhig zu bleiben.« Gerade noch dachte der Ambulanz­fahrer, er hätte sich das alles eingebildet, als er am Him­mel vor sich eine gleißendweiße Wolke erkannte, die auf ihn zuzukommen schien und deren Basis eine Art metal­lene Plattform war. Fast gleichzeitig erblickte Jean in etwa zwei Kilometern Entfernung einen Wagen, der ihm ent­gegenkam und dessen Fahrer offenbar betrunken war - er fuhr in Schlangenlinien. Migueres versuchte, ihm aus­zuweichen, vergeblich - beide Wagen prallten frontal auf­einander: Totalschaden!

 

 

 

»Bei dem fürchterlichen Aufprall wurden die beiden Fahr­zeuge regelrecht zerschmettert«, berichtete am näch­sten Tag die Lokalzeitung. In ihrem Bericht Nr. 999 schätz­te die Gendarmerie von Louviers die Aufprallgeschwin­digkeit auf über 310 km/h. Durch die Wucht der Kollisi­on wurden die Passagiere des Krankenwagens hinaus­geschleudert. Einzig Jean Migueres blieb eingeklemmt und schwerverletzt in dem Blechhaufen zurück. Die Ret­tungsmannschaften brauchten über drei Stunden, um ihn aus den Trümmern zu befreien. Sie mußten ihn re­gelrecht aus der zerstörten Karosserie herausschneiden und im Rettungswagen der Feuerwehr auf seinem ei­genen Autositz transportieren, weil er zu verletzt war, um auf eine Trage gelegt zu werden. Gegen 8.45 Uhr morgens wurde der Ambulanzfahrer kli­nisch tot in die Klinik von Louviers eingeliefert. Obwohl man ihn fast aufgegeben hatte, kam er bei einem Rea­nimationsversuch wieder zu sich. Als man seine Verlet­zungen diagnostizierte, stellte man zahlreiche offene Kno­chenbrüche an den oberen und unteren Gliedmaßen, ei­nen Beckenbruch und einen Bruch des Nasenbeins fest. Sein Brustkorb war so eingedrückt worden, daß eine Lunge gerissen war. Innere Blutungen wurden an der Milz, Galle und Leber festgestellt. An ihm mußten 18 chirurgische Eingriffe vorgenommen werden, bei denen er dreimal für klinisch tot erklärt wurde. Für die behan­delnden Ärzte war es ein Wunder, daß er überlebte.

 

Jean Migueres schwieg zunächst über das, was sich während des Unfalls zugetragen hatte, aus Furcht, man würde ihn für verrückt erklären. Erst später enthüllte er Details, erzählte, daß ihm un­mittelbar nach der Kollision ein Wesen erschienen sei, das einem Erdenbürger glich, dessen Schädel jedoch größer und ausgeprägter entwickelt gewesen sei. In die­sem Augenblick hätte er wieder das Prickeln in seinem Kopf gespürt, dann die Worte vernommen: »Beruhige dich, du bist nur scheinbar verletzt, in Wirklichkeit hast du nichts. Du wirst keine körperlichen Schmerzen fühlen und nicht an diesem Unfall leiden. Du wirst von nun an viel stärker sein als vorher. Ich werde dich dank eines auf deinem Planeten noch unbekannten Verfahrens re­generieren.« Das Wesen hielt ihm eine kleine, gleißen­de Scheibe auf den Nacken, etwas wie Starkstrom durch­schoß ihn. »Du bist redimensioniert«, erklärte ihm der Fremde und verschwand, nicht ohne zuvor zu verspre­chen: »Wir kommen wieder, dich zu besuchen.«

 

Tatsächlich spürte er während der ganzen Zeit nach dem Unfall keine Schmerzen. Und auch das zweite Verspre­chen des Wesens wurde wahr: In den folgenden Mo­naten empfing Jean Migueres immer wieder Durchga­ben der Fremden, die ihn offenbar gerettet hatten. »Wir sind deine All-Brüder«, enthüllten sie ihm, »lebende und intelligente Wesen wie ihr. Unsere physische Beschaf­fenheit und Konstitution sind der euren in vielen Punk­ten gleich. Der Gesandte, der sich dir in deinem Fahr­zeug vorgestellt hat, hat dies in seiner ursprünglichen Gestalt getan. Es kann aber sein, daß wir für einen be­stimmten Kontakt unser Äußeres ändern, was auch mög­lich ist dadurch, daß wir die Materie absolut beherr­schen.

 

Wir haben alle Stufen der physischen Evolution durch­laufen, genau wie ihr, aber wir haben euren Evolutions­stand seit einer Zeitspanne hinter uns gelassen, die der von zwanzig Millionen Jahren auf eurer Erde entspräche. Wir sind imstande, mit auch telepathisch in allen Spra­chen eures Planeten zu kommunizieren, und wir gebrau­chen für jede dieser Sprachen Wörter, die auf dem der­zeitigen Stand eurer Erkenntnisse verständlich sind.« Jean erfuhr, daß im Weltraum eine intergalaktische Kon­föderation existiert, die zur Aufgabe hat, das Gleichge­wicht im Universum aufrecht zu erhalten, und die jene Planeten in sich vereint, denen es gelungen ist, Tech­nologie und Spiritualität gleichermaßen und parallel zu entwickeln. Er erfuhr ebenso, daß es im Kosmos Planeten gibt, auf denen sich intel­ligentes Leben entwickelt, aber noch nicht die Steinzeit erreicht hat, und deren Evolution von der Konförderation beschützt wird. Die Außerirdischen sind Väter der Menschheit. Sie intervenierten oft auf der Erde und auf ande­ren Planeten, um den sich bil­denden Zivilisationen zu helfen und sie in ihrer spirituellen wie physischen Evolution zu führen. Während ihrer Besuche in frühe­ren Epochen haben sie tiefgrei­fend auf die Entwicklung der Menschheit eingewirkt. Jean Migueres erhielt den Auftrag, die Menschen seines Landes auf den Kontakt mit Außerirdischen vorzuberei­ten. Er nahm an - ab 1977 ging er an die Öffentlichkeit, begann, Vorträge über sein Erlebnis und seine Botschaft zu halten.

 

Grund für die Kontaktaufnahme war die Landung auf dem Mond. Sie sehen eine Gefahr darin, daß eine Menschheit, die ihre eigene Welt verschmutzt und zer­stört hat, die nicht in Frieden leben kann und deren Handlungen einzig von Gier bestimmt sind, dieses Vi­rus der Selbstzerstörung in den Weltraum hinausträgt. Migueres: »Auf garkeinen Fall haben wir das Recht, un­sere Negativität, unsere mörderischen Waffen, unsere Korruption und unsere Krankheiten auf Planeten, die technologisch weniger evolviert sind als der unsere, die sich davor weder schützen noch dagegen wehren kön­nen, zu transportieren. Gerade das ist auf der Erde schon vorgekommen, zum Nachteil der Völker in den weniger entwickelten Ländern.«

 

 

Die Intergalaktische Konföderation hat die Aufgabe, den Frieden im Universum zu bewahren, und so kann sie nicht akzeptieren, daß nicht-friedvolle Rassen zur Gefahr für andere Planeten werden. »Die Kosmischen Wärter, wie ihr Name lautet, haben die Aufgabe, über die Planeten zu wachen. Sie beobachten und lenken die Evolution der Völker auf den sogenannten Entwicklungsplaneten.« Ihre Diagnose der conditio humana: »Die Erde und ihre Be­wohner sind eine kranke Wesenheit, die leidet.« Nur wenn sich jeder Mensch von innen her ändert, kann die not­wendige Kurskorrektur vorgenommen werden. Jean Mi­gueres: »Wir sind alle Glieder einer Kette, eine Zelle des Universums. Was auf Erden geschieht, dafür sind wir alle verantwortlich.«

 

1996, so Migueres, sei das Jahr, das ursprünglich für den »Großen Kontakt« vorgesehen war. Je nach Bewußt­seinsevolution eines jeden auf der Erde könnte dieser Kontakt früher oder später stattfinden. Denn »die Zukunft der Erde und die Art der Beziehungen, die wir zu jenen Wesen des Alls, die Menschen des Lichtes sind, pflegen werdem, das ist unsere Sache. Vor allem sind wir Bürger des Universums. Der Beitritt zur Intergalaktischen Kon­föderation, der für uns alle der Beginn eines Goldenen Zeitalters wäre, ist eine einfache Formsache, aber Ga­rantie für Glück, Freude, Harmonie und Frieden für alle. Die Realisierung dessen aber hängt allein von uns ab.« Am 28. Juli 1992 wurde Jean Migueres in Lyon auf of­fener Straße erschossen. Seine Frau Odile und seine Freunde setzen sich nach wie vor dafür ein, daß seine Botschaft verbreitet wird.

 

 

Das Experiment von Cergy-Pontoise

 

Am Anfang dieses faszinierenden Falles steht die Ent­führung eines jungen Franzosen. Am Morgen des 26. November 1979 beluden die drei Marktverkäufer Franck FONTAINE (19), Salomon N'DIAYE (22) und Pierre PREVOT (25) in Cergy-Pontoise nahe Paris ihren Wagen mit Ware, als sie am Himmel ein »Lichtbündel« bemerkten, das sich mit großer Geschwindigkeit der Erde näherte. Als das UFO hinter den Häusern des Ortes verschwand, fuhren sie fort, den Wagen zu beladen, während Franck im Wagen sitzen blieb, um die Ware zu bewachen. Als Pierre und Salomon wieder aus dem Haus kamen, trau­ten sie ihren Augen nicht: Der Wagen war umschlossen von einer rotleuchtenden Kugel, um die eine Anzahl klei­ner Lichtkugeln herumhüpfte. Nachdem die Kugel die kleinen Begleiter wieder in sich aufgenommen hatte, trat aus ihr ein immer größer werdender Lichtstrahl, der schließ­lich die „Spindelform« annahm, die sie zuvor beobach­tet hatten. Beide rasten zum Auto, um zu erfahren, was ihr Freund erlebt hatte - aber Franck FONTAINE war ver­schwunden. So alarmierten sie die Polizei, die im ganzen Land nach Franck fahndete.

 

 

Eine Woche später, am 3. Dezember, erwachte Franck an eben der Stelle, an der er verschwunden war, wank­te ins Haus und fand dort, noch schlafend, seinen Freund Salomon. Es war Montag früh, 4.30 Uhr. Exakt eine Woche vorher war er verschwunden... Der Fall »Franck Fontaine« ging durch die Weltpresse.

 

Von der Polizei, zahllosen Reportern, Psychiatern und Ex­perten der „Untersuchungsgruppe für übernatürliche Phä­nomene« verhört, konnte sich Franck an nichts mehr er­innern, hatte, wie er sagte, »ein achttägiges Loch in mei­nem Gedächtnis«. Erst als sich der UFO-Forscher Jimmi GUIEU vom „Institute Mondiale des Sciences Avancés« (IMSA) des Falles annahm, erfuhr man mehr. GUIEU hat­te den Berufshypnotiseur Daniel HUGUET eingeschaltet, um Franck zu hypnotisieren. Als dieser sich beharrlich weigerte, sich hypnotisieren zu lassen, wurde stattdessen eher routi­nemäßig Pierre PREVOT in Hy­pnose befragt. Das Ergebnis war erstaunlich, denn aus ihm sprach schließlich ein Außerirdischer na­mens HAURRIO über Sinn und Zweck des CERGY-Kontaktes. Franck wäre nur das Medium ge­wesen, um die Kommunikation herzustellen, erklärte HAURRIO, PRÉVOT jedoch wäre das Sprachrohr, durch das sie die Erde vor der drohenden Katastrophe warnen wollten. Es bestünde die Gefahr der Selbstzer­störung, bei der sie eine Gruppe erwählter Erdenmen­schen auf einen anderen Planeten evakuieren wollten, um sie zurückzubringen, wenn die Zerstörung vorüber und der Planet gereinigt sei. Vorher jedoch bestünde die Mög­lichkeit einer Kontaktaufnahme mit den Außerirdischen, die die Zerstörung verhindern könnten. Nur der Kontakt mit ihnen könnte etwas an dem allgemeinen Kurs der Er­eignisse ändern. Wenn Tausende Menschen im Geist eine Kontaktaufnahme wünschten, würden die Raumleute durch die kollektive Mentalkraft beschützt.              angeles-luz.es

 

 

Der Kontaktler sei ein Bindeglied zwischen der Menschh­eit und der »geheimen Armee« der Außerirdischen im Rettungsprogramm der Menschheit, einem Programm, das sich auf seelischer, geistiger und physischer Ebene vollzieht. Durch Kontaktaufnahme wird der mentale Stand der Menschheit hinsichtlich eines offenen Kontaktes stu­diert. Einige Kontaktler würden dann für geistige Botschaften, andere für technische Informationen „programmiert«. Ein jeder Kontaktmensch wird schon seit der Geburt unter Be­obachtung gehalten. Ein telepathischer Kontakt bleibt be­stehen, soweit er sich als nützlich erweist. Die Außerirdischen haben Stützpunkte auf der Erde, ver­lassen diese aber, sobald sie entdeckt werden. Leben gibt es überall, auf dem Mars, auf dem Mond... manchmal auch unterirdisch.

 

Bei einer anderen Sitzung erinnerte sich PRÉVOT, wie er im Astralleib zu einer UFO-Basis in einem verlassenen Ei­senbahntunnel im Jura geführt wurde, und in dem er große, durchsichtige Kugeln landen sah. In einem stillgelegten Eisenbahnwaggon aus dem 2. Weltkrieg sollen die Außer­irdischen eine Art Labor oder Büro eingerichtet haben. PRÉVOT sah dort u.a. kleine Medaillons wie Messingpy­ramiden.

 

Ebenfalls in Hypnose sprach PRÉVOT von seiner Begeg­nung mit drei »Männern in Schwarz«, Agenten dunkler Mächte, die ihn bedrohten, ihn aufforderten fortan zu schwei­gen. Wie HAURRIO erklärte, kommen die „Mächte des Bösen« aus dem Innern der Erde, seien aber unwirksam, solange ihnen keine Beachtung geschenkt wird.

 

HAURRIO forderte PRÉVOT auf, der Menschheit zwei ent­scheidende Daten zu nennen. Am 15. August 1980 wür­de der erste Versuch eines In-Erscheinung-Tretens unter­nommen. Was an diesem Tag stattfinden würde, sei dem Wunsch und der Bereitschaft der Menschen überlassen. Wenn aber der Kontakt zu diesem Zeitpunkt gewünscht würde, könne er am 15. August 1983 stattfinden. Bis da­hin hätten die drei Männer den Auftrag, so viele Menschen wie möglich aufzuklären über die Gefahr der Selbstzer­störung und die einzige Rettungsmöglichkeit, den Kon­takt mit den Außerirdischen. Wichtig sei, daß wir Umden­ken lernen: »Der Erdenmensch hat die biologische Ent­wicklung beschädigt, da er sich nur der mechanischen widmete... Nur durch geistige Entwicklung gibt es für den Menschen eine positive Chance.«

 

 

Tatsächlich versammelten sich rund 200 Menschen aus Frankreich, Belgien, Holland, der Schweiz und der Bundesrepublik an diesem 15. August 1980 in Cergy- Pontoise und erwarteten die Herabkunft der Außerirdi­schen. Aber nur medial begabte Menschen nahmen die Schiffe wahr, die mit Infrarot-Film auch fotografiert wer­den konnten. Während die Presse am nächsten Tag spöt­telte: „200 warteten vergeblich auf Untertasse«, erhielt der Kontaktler Jean MICHEL an diesem Tag die telepa­thische Mitteilung, daß Cergy-Pontoise nur ein Experi­ment gewesen sei, ob die Europäer fähig wären, aus dieser Gelegenheit eine individuelle und kollektive Be­wußtseinssteigerung zu erarbeiten. »Wir finden nur sehr wenige Leute, mit denen wir in Kontakt treten können«, hieß es in der Durchgabe, „wir suchten vergebens nach einer Kontaktmöglichkeit aberfanden während der ganzen Nacht keine Einigkeit im Vorgehen, was für eine direkte Verbindung notwendig gewesen wäre.« Dennoch hatte Cergy-Pontoise einige positive Nachwirkungen: Lichtar­beiter fanden hier erstmals zusammen, Netzwerke ent­standen. Während sich auch am 15. August 1983 nicht viel änderte, wurde der Termin der Kontaktaufnahme ver­schoben. Erst die »HARMONISCHE KONVERGENZ« am 16./17. August 1987 sieben (!) Jahre später brachte den ersehnten Wandel, den die „GLOBALE EINLADUNG AN AUSSERIRDISCHE INTELLIGENZEN« am 31.12.1989 ver­tiefte... und die Cergy-Pontoise als eine Art »General­probe« für diese Weltereignisse erscheinen lassen.

 

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Rußland, 1968 - 1970

 

Dr. Viktor Kastrikin

 

Bis zum Jahre 1962 glaubte der russische Biologe Dr. Viktor Ka­strikin aus Nalchik im Kaukasus nicht an die Existenz unbe­kannter Flugobjekte. Doch das änderte sich schlagartig, als er im August 1962 in einer klaren Sternennacht in der Nähe des Dörfchens Blagoveshenka den sowjetischen Satelliten Sputnik beobachtete.

 

Während er den Satelliten ver­folgte, wurde seine Aufmerk­samkeit unversehens auf einen anderen, helleuchten­den Punkt am Himmel gelenkt, ein Objekt von Ster­nengröße, das in synchronem Strahlenwechsel, ohne zu flimmern, im Zickzack den Himmel in nordöstlicher Rich­tung überquerte. Das war nach den physikalischen Ge­setzen unmöglich, wußte Kastrikin: Kein irdischer Flie­ger konnte den Flug in dieser Geschwindigkeit über­stehen. Das seltsame Geschehen am Himmel faszinier­te den 33-jährigen Naturwissenschaftler, er konnte es sich mit seinem ganzen Universitätswissen nicht erklären.

 

 

Von diesem Zeitpunkt an versuchte er immer zu analy­sieren, was er mit eigenen Augen gesehen hatte. Er er­innerte sich, daß seine Großmutter einmal von »Feuer­bällen« gesprochen hatte, die vor der Revolution über Nalchik beobachtet wurden. Und er beschloß, dem Ge­heimnis auf den Grund zu gehen. Fortan verbrachte Dr. Kastrikin fast jede Nacht damit, den Himmel nach unbe­kannten Flugobjekten abzusuchen und ihre Flugbahnen in Karten einzutragen. Bald war er in der Lage, ein Sy­stem hinter ihrem Auftreten zu entdecken - sie schienen immer in gleichmäßigen Intervallen aufzutauchen - und ihr Erscheinen präzise vorauszusagen. Mehr noch, er fand Regionen, die offensichtlich von den Piloten dieser ge­heimnisvollen Flugobjekte bevorzugt werden und über denen sich verschiedene Flugrouten zu kreuzen schie­nen. Dr. Kastrikin erzählte seinen Freunden von diesen Entdeckungen, und immer öfter nahm er ganze Gruppen mit in die Berge, die dann tatsächlich zum vorausbe­rechneten Zeitpunkt UFOs sahen. Doch was ihm nicht gefiel: Sie nahmen die Sache nicht ernst, fast jeder die­ser Ausflüge endete damit, daß Lagerfeuer entzündet, Lieder gesungen und Wodka getrunken wurde. Kastrikin wurde zum Einzelgänger. Immer öfter zog er sich zurück, ging wieder alleine in die Berge, in denen er inneren Frie­den fand. Manchmal war ihm die Einsamkeit unheimlich, überkam ihn die Furcht - aber meistens siegte die Neu­gierde.

 

In der Nacht vom 6. auf den 7. Juli 1968 erreichte Ka­strikin das Bergdorf Chuschtosyrt im Tschegem-Bezirk der Kabardino-Balchasischen ASSR (Autonome Sozia­listische Sowjet Republik). »Chuschtosyrt« heißt in der balkarischen Sprache »Anhöhe von Khuschtova«. Das Dorf liegt an einem der Ausläufer des Kaukasus. Von dort aus stieg er auf zu den höhergelegenen Bergwie­sen. Dort, so hatte Dr. Kastrikin gehört, wurden häufig unbekannte Leuchtobjekte gesichtet, und irgendetwas sagte ihm, daß er auch an diesem Abend erfolgreich sein würde. Er nahm Platz auf einer Heugarbe, ging in Beobachtungsstellung und genoß den Geruch des fri­schen Heus. Sitzend oder liegend konnte er den ge­samten Nachthimmel beobachten. Die Sterne funkelten und leuchteten wunderbar in der klaren Bergluft. Für Vik­tor Kastrikin war es, als würde er in die Tiefe des Uni­versums blicken.

 

 

Es war gegen 2.00 Uhr früh, als Kastrikin geradezu un­sanft aus dieser Stimmung gerissen wurde. Am Himmel hatte er einen Feuerball ausgemacht, der senkrecht zur Erde stürzte, um dann allmählich in seiner Leuchtkraft nachzulassen und langsamer zu werden. Er schien hin­ter einem Berganhang, nicht weit von ihm entfernt, her­unterzukommen. Atemlos verfolgte er das himmlische Spektakel, als eine Rauchwolke von der »Absturzstel­le« aufstieg. Kastrikin wartete auf den Donner einer Ex­plosion, doch alles blieb ruhig. Eine geradezu gespen­stische Stille lag über der Landschaft, die nur gestört wurde durch das Pochen seines Herzens. Seine Auf­merksamkeit war aufs Äußerste gespannt, als Kastrikin realisierte, daß er beobachtet wurde. Etwas blickte ihn an aus dem nahegelegenen Wald. Er drehte sich um: In 100-150 Metern Entfernung stand ein Mann, der offen­sichtlich brannte, sich aber nicht bewegte.

 

»Der brennende Almasty!«, schoß es Kastrikin durch den Kopf. »Almasty« ist der kabardinische Begriff für den Yeti oder Schneemenschen, der auch im Kaukasus ge­sichtet worden sein soll. Er sprang auf, wollte davon­laufen, doch er konnte es nicht. Seine Arme und Beine waren wie gelähmt. Seine Haare standen wie elektrisiert zu Berge, sein Herz raste, aber sein Geist war klar.

 

Schon bald wich die Angst einem Gefühl großer Leich­tigkeit und Freude, das ihn tief in seinem Innersten er­füllte. Jemand rief ihn, und plötzlich konnte er sich wieder bewegen - er lief zu dem Abhang. Hinter ei­nem Hügel stand ein riesiger, scheibenförmiger Ap­parat aus hellem Metall, der, so war sich Viktor sicher, nicht von dieser Erde stammen konnte. Seine Außen­seite war umgeben von hellen Lichtern, die, wie er später herausfand, offene Rohre waren, die, wie die Speichen eines Rades, in das Innere des Objektes führten. Sie leuchteten in einem warmen, milchigweißen Licht, das das Objekt wie ein Kokon umhüllte.

 

Vor ihm stand ein Wesen, das äußerlich einem Men­schen glich. Es trug einen silbernen Overall, um den her­um einige Lichter glimmten, die bald darauf verloschen.

 

Kopf und Hände umgab eine helle Aura. Die Person war schlank und wohlproportioniert und etwas größer als Kastrikin. Ihre Bewegungen waren auffallend langsam und würdevoll. Mit einer Geste lud der Fremde Dr. Ka­strikin in das Raumschiff ein.

 

Er trat ein. Im Innern des Raumschiffes war es wärmer als auf der Bergwiese. Das Licht war mild, nicht so grell wie das Tageslicht und erfüllte von oben her den Raum, ohne daß Viktor eine Lichtquelle erkennen konnte (ein Detail, das viele andere Kontaktler ebenfalls beschrie­ben, deren Bücher Dr. Kastrikin in der UdSSR natürlich nie lesen konnte). Weit hinten im Raum befanden sich Pulte mit farbig glimmenden Lichtern. Gewöhnlich wa­ren die Wände leer. Fünf weitere Wesen befanden sich in dem Objekt, die alle gleich gekleidet waren und wie Zwillingsbrüder aussahen. Eine tiefe Freude erfüllte Vik­tor, als er sich ihrer Schönheit und Wärme bewußt wur­de. Ihre Köpfe waren groß, mit langgestrecktem Gesicht. Ihre Augen, groß und leicht schräg, erinnerten ihn an Katzenaugen. Sie schienen seine Gedanken zu kennen, wenn sie ihn nur anschauten. Sie konnten schnell in jede Richtung blicken, ähnlich wie Vögel, was manchmal fast furchterregend wirkte. Auf dem Kopf trugen sie etwas wie ein Käppchen oder eine Krone aus einem goldenen Material, mit Edelsteinen bedeckt, das, wie sie sagten, der telepathischen Kommunikation diente. Darunter sah man kurzes Haar, das grau schien. Ihre Gesichter wirk­ten jung, waren ohne Falten. Sie trugen alle dieselbe Kleidung, hell, enganliegend, geformt wie ein Overall, ohne Falten, Nähte, Knöpfe oder Verschlüsse. Ihre Schu­he hatten dicke Sohlen. Ihre Hände hatten lange, feine Finger, über die einer von ihnen tiefschwarze Handschuhe trug, eng wie angegossen.

 

Viktor hörte ihre klaren Stimmen in bestem Russisch, ohne daß sie ihre Lippen dabei bewegten. Selbst als er sich die Ohren zuhielt, konnte er sie hören. Sie bezeichneten sich als »Hevsury« und baten Dr. Kastrikin, auf einem Sessel Platz zu nehmen, der in diesem Augenblick aus dem Boden des Schiffes aufstieg. »Unser Flug geht jetzt in die Berge«, teilten sie ihm mit.

 

Sie griffen sanft nach seiner Hand, drehten sie, und in Se­kundenschnelle hatte der Mann mit dem Schwarzen Handschuh ein Stück Haut zwischen Daumen und Zei­gefinger entfernt, ohne daß Kastrikin Schmerz empfun­den hätte. »Jetzt weiß ich, was der schwarze Handschuh bedeutet«, meinte er, »er dient medizinischen Zwecken.« Die Fremden schwiegen, Stattdessen drang die schwarze Hand unversehens mit allen fünf Fingern in seinen Brust korb ein, in die Herz­gegend! Nackte Angst packte Dr. Kastrikin: Kein Hemd, keine Haut, keine Rippen oder Muskeln hielten sie auf, in sein Inneres einzu­dringen. Vor Entsetzen schrie er auf - doch er spürte nichts. Als die schwarze Hand wieder aus seinem Brustkorb herausschnellte, war keine Spur eines Ein­griffes zu sehen. Wie Kastrikin später erfuhr, hatten sie ihn damit von einer Herzschwä­che geheilt, unter der er seit seiner Jugend litt.

 

 

»Wir können aus einem kleinen Hautstückchen sehr viele Informationen gewinnen«, erklärten sie ihm, »wir können sogar einige menschliche Körper daraus bil­den. In allernächster Zukünft würden die Menschen der Hülle ihres organischen Körpers so viel Schaden zufügen, daß sie bald nicht mehr imstände wäre, ihre Funktion zu erfüllen.« Jährlich steige die Belastung durch Radioaktivität, Umweltverschmutzung und Che­mie an, und das sei unheilvoll für kommende Zeiten. »Wir führen für die nahe Zukunft Kontrollen durch. Die­se unheilvoll dosierte Beeinflussung verbreitet sich sehr schnell über jeden Kontinent. Nicht nur mit Menschen, auch mit Tieren werden Blut- und andere Tests ge­macht. Konstant erneuert und ergänzt sich der große genetische Fundus. Bei jedem Erdenbesuch beobachten wir das alles sehr sorgfältig. Doch boshaft versucht man, uns abzuschießen, während wir uns bemühen, den Umfang des Schreckens für die Menschheit so gering wie möglich zu halten.«

 

Schreckliches, so warnten sie, könnte die Zukunft brin­gen, wenn die Menschheit ihr Potential an radioaktivem Material erweitert: »Wenn ein kritisches Gleichgewicht der großen Massen nicht mehr besteht, kann eine große Explosion ausgelöst werden, die den Planeten zer­stören kann. Jede Radioaktivität löst eine Wechsel­wirkung aus, gleich, ob sie in einer Bombe, einem Un­terseeboot, einem Atomkraftwerk oder einer Atom­mülldeponie wirkt.« Die Erdenmenschen seien sehr nahe dran an dieser kritischen Masse (und das bereits 1968!). Die Fremden versuchten, alles unter Kontrolle zu halten und überwachen alle strategischen Objekte, weil die Erdenmenschen nicht nur sich selber, sondern alles Leben auf ihrem Planeten zu zerstören drohten, was das Gleichgewicht des Kosmos gefährde.

 

Kastrikin fragte die Fremden, woher sie kämen. Sie ant­worteten ihm, ihre Heimat liege in einem »weit entfern­ten Sternenland«, das sich an unsere Galaxie anschließt und mit dieser durch eine Art Korridor verbunden ist. Sie erzählten, daß sie ein langes Leben hätten und daß ihre Zivilisation nicht mehr dem Zyklus des Aufstiegs und Niedergangs unterworfen sei. Sie seien besorgt um das Schicksal der Erdenmenschen, die für sie Brüder und Schwestern wären, und daher führten sie unabläs­sige und vielfältige Kontrollen durch. Sie seien auch in der Lage, blitzschnell einzugreifen, wenn es nötig sei.

 

Das nächste, woran Dr. Kastrikin sich erinnern kann, ist, wie er am nächsten Morgen völlig durchnäßt vom Frühtau auf einer Strohgarbe erwachte. Hinter ihm be­fand sich eine Landstraße mit vorbeifahrenden Autos. Ihm war der Platz bekannt: Es war nicht der »Chuschtosyrt«, wo er die Fremden getroffen hatte, sondern das Kurkujzonskoye, was in der karbinischen Sprache so­viel wie »Plateau der Morgenrötegeister« bedeutet. Er war erschöpft und niedergeschlagen, während langsam die Erinnerungen an seine nächtliche Erfahrung zurück­kehrten... Offensichtlich hatten ihn die Fremden an der Straße abgesetzt, damit er schneller nachhause fände. Viktor raffte sich auf und machte sich auf den Heimweg.

 

Als Viktor seinen Freunden von seinem Erlebnis erzähl­te, stieß er bloß auf Unglauben und Unverständnis. Im­mer öfter trieb ihn das in die Einsamkeit. Er wolle von der Dummheit der Menschen nichts mehr sehen und hören. Selbst bei seinen Familienangehörigen stieß er auf Unverständnis.

 

Währenddessen entwickelte er unglaubliche Fähigkei­ten. Er konnte hören, was weit entfernte Personen zu­einander sprachen, er las Menschen ihre Gedanken von der Stirn ab und fand verlorene Gegenstände ohne Schwierigkeiten wieder. In seinen Träumen reiste er in die Vergangenheit und Zukunft. Tiere zog er geradezu magisch an, die Vögel flogen durch sein geöffnetes Fen­ster, und selbst scharfe Hunde leckten ihm Hände und Füße. Zudem entdeckte er Heilfähigkeiten. Mit einfa­chem Handauflegen konnte er Kopf- und Zahnschmerzen beseitigen, ohne jede Berührung brachte er fließendes Blut zum Stillstand. Außerdem veränderte sich seine Diät - er verzichtete fortan vollständig auf Fleisch und Fisch.

 

Als Wissenschaftler hielt Dr. Kastrikin es für wichtig, daß diese Veränderungen und neuerworbenen Fähigkeiten untersucht und erforscht würden. Er korrespondierte mit Wissenschaftlern eines Institutes in Dubna bei Moskau und mit Prof. Felix Zigel, dem sowjetischen UFO-Pionier. Er hatte die Absicht, zehn Tage in der Hauptstadt zu verbringen, um Antworten zu finden - doch er kam dort nie an. Die Polizei verhaftete Viktor, hielt ihn 5o Tage ohne Erklärung oder Anschuldigung fest.

 

Bald errechnete Kastrikin, daß der nächste »UFO-Besuch« zwischen dem 31. Juli und dem 30. August 1970 stattfinden müßte. Eine starke Kraft trieb ihn in die Ber­ge, auf derselben Marschroute, hin zum alten Beob­achtungsposten in der Nähe von Chuschtasyrt. Am Abend des 31. Juli 1970 erreichte er seinen alten Platz, lehnte sich wieder an einen Heuhaufen und wünschte sehnlichst, »sie« bald zu treffen. Etwa gegen 22.00 Uhr vernahm er Stimmen, die arabische Worte sprachen. Nur ein Wort verstand Viktor: »Marhaba«, eine Begrüßung ähnlich unserem Hallo. Die Stimmen spra­chen in dem rhythmischen Sing-Sang eines Muezzin. Dann kam in einem Zickzack-Flug das Raumschiff vom Himmel. Langsam näherte Kastrikin sich der leuchten­den Scheibe, nachdem sie gelandet war. Er hörte, wie jemand ihn mit seinem Familiennamen rief, doch nir­gendwo entdeckte er ein menschenähnliches Wesen.

 

Das scheibenförmige Objekt lag auf dem Boden, sein Tor weit geöffnet, sodaß er mühelos eintreten konnte. Er faßte sich ein Herz und stieg hinein. Zauberhafte Mu­sik erfüllte den hellerleuchteten Raum. Doch wohin er auch ging, nirgendwo war jemand zu sehen. Dann ent­deckte er auf einem Tisch ein aufgeschlagenes Buch, das unweigerlich seine Aufmerksamkeit auf sich zog. Die Zeilen waren senkrecht geschrieben, die Schrift er­innerte ihn an Steno-Kurzschrift. Wenn immer er sich fragte, was eine Gruppe von Zeichen zu bedeuten hat­te, hörte er in sich die Übersetzung. Er prägte sich al­les sehr deutlich ein. Eine Stelle besagte: »Bewohnba­rer Teil des Universums«, es folgten zahlreiche Kreuze. Dann war da das »Symbol des Lebens«, das bedeutet, daß zwei Galaxien zusammenkommen. »Würde das nicht Tod und Zerstörung auslösen?«, fragte er die Stim­me in seinem Inneren. Nein. Die Galaxien sind bestrebt, zusammenzukommen. Es ist das Ende eines Zyklus. Und aus der Zerstörung wird neues Leben geboren. Er sprach mit der »Stimme« über Leben, Tod, Synthese, das Leben im Jenseits und die ewige Wiederkehr. Je­der, so erklärten sie ihm, würde am Ende seines Lebens für seine Taten zur Rechenschaft gezogen und bekäme »das Seine« in der nächsten »Runde«. In einem bestimmten Rahmen ist der Mensch in seinen Taten frei, und doch sind die Situationen vorbestimmt. Das gegenwärtige Le­ben eines jeden Individuums ist vom vorherigen bestimmt und prägt das nachfolgende. Das Leben ist wie ein Film, der Mensch ist der Schauspieler. Mit jedem neuen Film wächst die Meisterschaft in der Rollenführung nach den Umständen, Ort und Zeit, Talent und Rolle. Dann sah er zwei Wesen, ein Lichtwesen und eine Kreatur der Fin­sternis. Je heftiger Viktor betete, desto machtvoller konnte der »Engel« den »Dämon« vertreiben: Demon­stration der Macht positiver Gedanken. Dann wurde er bewußtlos. Als er wieder zu sich kam, lag er wieder auf dem Kurkurshinski-Plateau, dem »Plateau der Morgen­rötegeister«. Das war am 2. August. 30 Stunden muß er weggewesen sein.

 

Zwei Tage vergingen, Viktor fühlte sich krank und woll­te niemanden sehen. Dann, am 5. August, hörte er plötz­lich, als er mit dem Essen beginnen wollte, den Gesang eines Muezzin, der von oben kam. Es war dieselbe Me­lodie, die er an Bord des Raumschiffes gehört hatte. Dann ertönte eine Männerstimme. Diesmal konnte er sie verstehen. Sie sprach auf Russisch und übermittelte ihm eine sehr persönliche Botschaft. Seitdem hat Viktor Kastrikin telepathische Kontakte mit den Außerirdischen - eine UFO-Landung sollte er nicht mehr erleben.

 

Heute lebt Viktor Kastrikin zurückgezogen in einer klei­nen Wohnung in Krasnador im Kaukasus. Am 9. Dezem­ber 1995 wurde er Opfer eines brutalen Überfalls durch Fanatiker, die den 70-jährigen brutal zusammenschlugen. Dabei gingen die Schläger sicher, daß kein Körperteil ver­schont wurde. Sie ließen ihn halbtot zurück. Auch für Kon­taktler ist die Lage in Rußland nach dem Zusammenbruch des Sowjetreiches schwierig geworden.

 

* * *

 

 

Brasilien, 1952 - heute

 

Dino Kraspedon, 1952 - heute

 

»Dino KRASPEDON« ist das Pseudonym eines brasilia­nischen Wissenschaftsautors, der aus verständlichen Gründen anonym bleiben wollte. Sein Buch »My Contact with Flying Saucers«, das es allein in der britischen Aus­gabe zu vier Auflagen und einer Taschenbuchausgabe brachte, ist vielleicht eines der intelligentesten und wis­senschaftlich weitreichendsten Bücher der Kontaktler- Literatur.

 

 

KRASPEDONs Kontakte be­gannen im November 1952, im gleichen Monat wie die Kontakte George ADAMSKIs. »Ich fuhr mit einem Freund durch den Staat Sao Paulo«, schilderte KRAS­PEDON diese Begegnung. »Wir erreichten auf der Straße von Parana kom­mend den Bergrücken von Angatuba, als wir fünf flie­gende Untertassen sahen, die bewegungslos in der Luft hingen. Es war ein ver­regneter Tag, die Sicht war schlecht. Wir kamen die nächsten drei Tage immer wieder zurück an diese Stel­le, in der Hoffnung, sie wiederzusehen. In der Nacht des dritten Tages landete schließlich eine Untertasse, und wir hatten die Möglichkeit, an Bord zu gehen und die Crew zu treffen. Wir blieben über eine Stunde an Bord, ließen uns die verschiedenen Mechanismen zei­gen und erklären. Der Pilot war freundlich genug, all unsere Fragen zu beantworten. Am Ende unseres Be­suches versprach uns diese faszinierende Persönlich­keit, uns so bald wie möglich wiederzutreffen.«

 

 

Im April 1953, an einem Sonntagmorgen, klingelte es an KRASPEDONs Haustür. Vor der Tür stand der Raum­schiffpilot, begrüßte den verblüfften Brasilianer freund­lich. Der Außerirdische stellte ein hohes Maß an Bildung unter Beweis, konnte in Griechisch und Latein aus der Bibel zitieren und sprach nicht nur fließend Portugie­sisch (die Nationalsprache Brasiliens), sondern auch, wenngleich mit Akzent, ein gebildetes Englisch.

 

Er erklärte KRASPEDON, daß er vom Ganymed stammte, einem Satelliten des Jupiter. Er war sehr groß, über 1,80 Meter. Nach einem äußerst fruchtbaren Gespräch versprach er, wiederzukommen. Zwischen 1953 und 1959 fanden ver­schiedene Begegnungen mit dem Außerirdischen statt, zwei weitere auf einem öffentlichen Platz im Herzen Sao Pau­los, eine letzte am Roosevelt Bahnhof von Sao Paulo. Die beiden Gespräche auf dem Platz fanden statt in Gegen­wart eines Physik- und eines Mathematikprofessors, die KRASPEDON zu diesen Treffen eingeladen hatte.

 

»Ich bin überrascht, daß die Wissenschaftler der Erde auch weiterhin ihr Vertrauen in ihre falsche Wissenschaft setzen, trotz all ihrer Irrtümer, die sie bisher noch nicht berichtigen konnten, und stattdessen die Höchste Wis­senschaft verneinen, die Gott ist. Sie sind die Glühwür­mchen die, so stolz über ihr eigenes Licht, anderen Glühwür­mchen, zurufen: 'Die Sonne existiert nicht; das Licht in meinem Schwanz ist das einzige Licht, das es gibt'«, er­klärte der Raumschiffpilot.

 

Eine der größten Illusionen unserer Wissenschaftler sei die Annahme, daß Gravitation als eigenständige Kraft existiere. Tatsächlich sei Gravitation »eine Kombination verschiedener Phänomene, in der die atmosphärische Dichte eine entscheidende Rolle spielt. Das Prinzip der Gravitation ist die vertikale Komponente des Magnetis­mus. Was Eure Wissenschaft Gravitation nennt, ist eine Frage des Unterschiedes in der Dichte von Körpern. Als Beispiel: Der Rauch Deiner Zigarre ist schwerer als die ihn umgebende Luft. Dennoch steigt er auf, weil er warm ist. Wir können also sagen, daß der Unterschied in der Dichte ausgeglichen wird durch die Temperatur des Rauchs. Hier beeinflussen also zwei Faktoren ein Phä­nomen: Dichte und Temperatur.« Gravitation ist also eine Kombination der Phänomene Dichte, Temperatur, at­mosphärischer Druck und der vertikalen Komponente des Magnetismus.

 

Die »fliegenden Untertassen« würden nicht durch Auf­hebung der Gravitation angetrieben werden, sondern unter Nutzung des Atmosphärischen Druckes. »Das gibt ihnen die nötige Antriebskraft. Wenn wir den Druck un­terhalb der Untertasse bewahren und eine Dekompres­sion an ihrer Oberseite bewirken, schießt das Schiff mit einer gewaltigen Geschwindigkeit nach oben.«

 

»Wir erzeugen einfach ein Vakuum in der Richtung, in der wir reisen. Wenn wir einen niedrigen Druck an einer Sei­te haben, ist die andere Seite immer dem vollen atmos­phärischen Druck unterworfen. Jedes Objekt, was immer es ist, kann nur bewegt werden, indem ein Unterschied im Energiepotential bewirkt wird.« Indem das Vakuum in der Flugrichtung gesteuert wird, kann sich die Un­tertasse mit jeder denkbaren Geschwindigkeit fortbe­wegen, ohne eine Reibung zu erzeugen. Sie ist zudem sehr leicht zu manövrieren, da das Vakuum in jede Richtung verlagert werden kann. Der atmosphärische Druck, dem eine Untertasse von 22 Metern Durch­messer ausgesetzt ist, liegt bei über 3.000 Tonnen; bei einer Untertasse von 70 Metern Durchmesser bei 30.000 Tonnen. Das ist das Geheimnis ihrer ebenso sanften wie unglaublich starken Kraftquelle. Wohin im­mer das Vakuum verlagert wird, die Atmosphäre »drückt« mit gewaltiger Kraft das Raumschiff in eben diese Richtung, ohne daß ein künstlicher Treibstoff benötigt wird.

 

 

Der Grund für seinen Kontakt mit Kraspedon jedoch sei, so erklärte der UFO-Pilot, eine Warnung an die Menschheit. Zuerst einmal sollten wir die militärische Nutzung der Atomenergie einstellen, denn »aggressi­ver Haß verbunden mit Atomenergie wird die Erde zerstören.« Die Erde befände sich in der Hand »ra­sender Verrückter«, innerlich unausgeglichener Men­schen, die das Böse verkörperten und durch ihre Kriegs­spiele die Erde vernichten könnten. Er warnte uns (schon 1953!) vor den Auswirkungen, die die Atombombenund Wasserstoffbomben-Versuche auf die Atmosphäre der Erde haben. »Sie werden die Schutzgürtel der Erd­atmosphäre verändern. Von ihnen aber hängt die Sta­bilität des Planeten ab. Sie werden nicht länger das Licht der Sonne filtern... sie schützen Euch vor Scha­den durch die Strahlen der Sonne. Diese Schutzgür­tel (wie der Ozongürtel, d. Verf.) filtern nicht nur (kos­mische) Radioaktivität, sie halten auch die Erde im Weltraum.« Die »Guten« freilich könnten, wenn es Gott­es Wille ist, von den Raumschiffen evakuiert werden, erklärte der Raumschiffpilot, wenn es zur Katastrophe kommen solle. »Laß ihn (den Erdenmenschen) die ato­mare Straße weiter folgen, und das Ende wird kom­men. Irgend jemand, gleich wer, wird den Knopf drücken und die Geschichte einer Menschheit been­den, die es vorzog, zu sterben, statt glücklich nach den Gesetzen Gottes zu leben.« Die Menschheit sei das Gegenteil von König Midas, der alles, was er berühr­te, in Gold verwandelte. Sie würde alles Gold, das Gott ihr anbiete, in Schmutz verwandeln, der die Erde ver­seuche.

 

Doch nicht materieller Fortschritt sei das Zauberwort, das das Wasser aus dem Felsen springen lasse. Kein weltli­cher Besitz, keine Wissenschaft könnte den Menschen glücklich machen. Den Tieren fehle beides, und doch sei­en sie glücklich, so wie sie Gott geschaffen hat. »Wahres menschliches Glück muß in dem Verständnis ruhen, daß es Gottes Wille ist, daß das Schicksal des Menschen ein Goldenes ist, wenn er sich den Gesetzen der Schöpfung beugt und Nächstenliebe praktiziert. Welchen Wert hat aller Besitz und alles Wissen, alle Herrschaft über die Kräf­te der Natur, wenn der Mensch nicht die Herrschaft über sein eigenes Herz besitzt. Viele Wissenschaftler stellten sich über die Welt, fühlten sich in ihrer Arroganz anderen Men­schen überlegen. Aber sie starben und ihre Theorien wur­den widerlegt. Man erinnert sich an sie nur noch als an In­dividuen, die dachten, sie wüßten alles, die sich aber nicht einmal selber kannten.«

 

Die zweite Gefahr, vor der er uns warnen wollte, war der bevorstehende Eintritt einer zweiten Sonne in un­ser Sonnensystem, das zu einem Doppel-Sonnensy­stem werden würde. Die neue Sonne würde im Stern­bild Krebs entdeckt werden, wie sie sich auf uns zube­wegt. Mit ihrem Eintritt in das Sonnensystem würden sich alle Umlaufbahnen der Planeten verändern. Diese Sonne würde auch »Sonne der Gerechtigkeit« genannt. Sie würde große Veränderungen auf der Erde bewirken, und jene würden sterben, die es nicht anders verdient hätten. Aber eine kleine Gruppe, jene, die die Gesetze Gottes befolgten, würden überleben und ein Neues Zeit­alter des Friedens, der Gerechtigkeit und der Nächstenliebe aufbauen. Der Eintritt dieser neuen Sonne könnte durch elektromagnetische Impulse von den Außerirdischen ver­hindert werden, aber dies sei dem Willen Gottes über­lassen. Wenn jedoch der Mensch sein Leben überprü­fen und reformieren würde, hätte der Schöpfer Mitleid, würde die »Sonne der Gerechtigkeit« aufgehalten wer­den können. »Es ist nicht schwer, gut zu sein; es genügt, wenn Ihr nichts Böses tut. Vermeidet Kriege, denn da­durch könnt Ihr Euren Planeten mit eigener Hand zer­stören, ohne Zutun der Naturkräfte.«

 

»Sucht nicht Euer Seelenheil in der Wissenschaft. Wenn Ihr dadurch spirituellen Fortschritt in der falschen Rich­tung erlangen könntet, wäret Ihr längst in der Hölle. Der Besitz wissenschaftlichen Wissens hat keine Bedeutung.«

 

Bei einem Treffen im Dezember 1996 in Ubaraba/ Bra­silien vertraute mir der mittlerweile 92-jährige Kraspedon an, daß er noch immer mit den Außerirdischen in Kontakt steht. Er hatte vor einigen Jahren einen Schlag­anfall und war völlig gelähmt, ein Zustand, der sich nach Ansicht der Ärzte auch nicht mehr ändern würde. Doch sie hatten die Rechnung ohne Kraspedons Freunde ge­macht, die ihn völlig genesen ließen, und so erstaunt Dino noch heute jeden durch seine fast jugendliche Fri­sche. Auch seine Frau wurde Zeugin seiner Kontakte.Anfang 1996 wurde sie nachts wach, als sich ein »per­fekt aussehender junger Mann im leuchtenden Overall« in ihrem Schlafzimmer befand. Zuerst erschrak sie fürch­terlich, dann erinnerte sie sich daran, daß ebenso die Außerirdischen von Dino beschrieben wurden. Im sel­ben Augenblick vernahm sie Worte in ihrem Kopf: »Er schläft, wir wollen ihn nicht stören. Sage ihm, wir kom­men wieder...«

 

 

Prof. Joao Freitas de Guimaraes, 1956

 

Der damals 48-jährige Joao Freitas de GUIMARAES, Professor der Rechte an der angesehenen Katholischen Universität der brasilianischen Kaffeestadt Santos, wur­de 1956 zu einem Raumflug in einer »Fliegenden Un­tertasse« eingeladen. Der Fall hat umso mehr Gewicht, da es sich bei Prof. GUIMARAES um einen hochange­sehenen Gelehrten handelt, der selbst von seinem De­kan Rückendeckung bekam: »Jedermann kann von der Sache halten, was er will, aber ich glaube nicht, daß Prof. GUIMARAES ein Lügner ist, noch daß er von Hal­luzinationen oder einer Geisteskrankheit befallen ist.«

 

Es war im Mai 1956, gegen 19.10 Uhr. Professor GUI­MARAES war nach Sao Sebastian gefahren, wo er als Rechtsberater einer militärischen Dienststelle zu tun hat­te. Er war gegen Nachmittag angekommen, und um sich ein wenig von der Fahrt zu erholen, unternahm er einen Spaziergang am Strand. Der Himmel war bedeckt. GUI­MARAES hockte sich in den Sand, blickte auf das Meer hinaus. Er bemerkte, daß es auf dem Meer heller wur­de, und zwar in dem Streifen zwischen der Insel Bella und Sao Sebastio. Als eine Fontäne aus dem Wasser schoß, glaubte er, ein Wal sei in der Nähe. Aber dann sah er, daß sich eine scheibenförmige Maschine auf ihn zubewegte. Am Strand angekommen, glitt eine Art Lan­degestell mit drei Kugeln aus dem Schiffskörper. Aus der Maschine sprangen zwei Männer und kamen auf ihn zu. Sie waren etwa 1,75 bis 1,80 m groß, mit langem, hellem Haar, klarer Haut und fein gezeich­neten Augenbrauen. Sie trugen einteilige grüne Anzüge, bis zum Hals geschlossen und ebenso an Hand- und Fußgelenken. Ihre Augen waren klar und ruhig.

 

Der Professor fragte sie, ob sie einen Schaden an ihrer Ma­schine hätten. Sie antworteten nicht. Er versuchte es mit Fran­zösisch, Englisch und Italie­nisch - ohne Erfolg. Dann hatte er das Gefühl, daß sie ihm das Schiff zeigen wollten - es war wie ein telepa­thisches Signal. Die beiden Männer drehten sich um, gingen auf das UFO zu - und GUIMARAES folgte ih­nen. An Bord war ein dritter Mann. Das Schiffsinnere war hell erleuchtet, ohne daß eine spezielle Lichtquel­le auszumachen war. GUIMARAES blickte durch eine Luke, sah noch, wie die Erde unter ihm verschwand. Sie kreuzten noch eine violette Zone, in der das Schiff leicht taumelte. »Die Maschine hat gerade die Atmos­phäre Deines Planeten verlassen«, wurde ihm telepa­thisch mitgeteilt.

 

Beim Betreten des Schiffes hatte er ein rundes Instru­ment bemerkt, auf dem sich drei ständig zitternde Zei­ger befanden. Beim Verlassen der Erdatmosphäre hör­ten sie zu vibrieren auf. Der Raumschiffpilot erklärte GUI­MARAES telepathisch, daß die Maschine durch Regi­strierung der sich kreuzenden magnetischen Kraftlinien gesteuert werde.

 

 

 

GUIMARAES erhielt die Information, daß die Außerir­dischen die Menschheit vor drohenden Gefahren war­nen wollten. Die Menschen benehmen sich wie wilde Tiere. Sie werden gut geboren, aber sie degenerieren unter den auf der Erde herrschenden Umständen. Wis­senschaftliche Experimente würden ohne die notwen­dige Sorgfalt durchgeführt werden. Der Gebrauch der Atombombe erhöhe die Ionisation der Erde und ver­ursache die Zerstörung von Schichten in unserer At­mosphäre, die gefährliche Strahlen filtern (Ozonschicht!). Wenn in Zukunft nicht mehr Sorgfalt im Umgang mit diesen schrecklichen Mitteln angewandt werde, wür­de die Menschheit unter den Folgen dieser Explosio­nen zu leiden haben.

 

Bevor man ihn wieder am Strand absetzte, erklärte der UFO-Pilot Prof. GUIMARAES, daß sie am 12.08. des nächsten Jahres wiederkommen wollten. GUI­MARAES war an diesem Tag verhindert, weil in der Nacht zuvor die Mutter seines Schwiegervaters ge­storben war und ihn Tag und Nacht Reporter belä­stigten. Trotzdem versammelte sich eine große Men­schenmenge Schaulustiger in dieser Nacht in der Bucht von Paraquecaba in Sao Sebastio und konnte das UFO beim Anflug beobachten. Am nächsten Tag berichteten verschiedene brasilianische Radiosender über den Vorfall.

 

 

Paulo Fernandes, 1970 - 1981

 

Seit seinem 23. Lebensjahr stand Paulo Antonio FER­NANDES mit Außerirdischen in Kontakt, erhielt zahl­reiche Botschaften mit tiefem, philosophischem, wis­senschaftlichem und spirituellem Gehalt. Die Kontak­te begannen mit einer physischen Begegnung mit dem Raum-Kommandanten ASHTAR, mit dem bereits Ge­orge van TASSEL, Carl ANDERSON und viele andere Kontakt hatten. FERNANDES starb 1981 im Alter von 33 Jahren..

 

Seine Kontakte begannen 1970. FERNANDES war al­lein und meditierte an einem bestimmten Ort außerhalb der Stadt, auf einem kleinen Bergplateau. Als der herz­kranke Junge sich gerade auf den Rückweg machen wollte und über die Anstrengungen des langen Heim­weges sinnierte, wurde er auf einen hellen Lichtblitz aufmerksam, der hinter einem Hügel aufleuchtete. Sein Herz schlug schnell, er zitterte vor Aufregung, fürchte­te sich. Dann hörte er eine Stimme in seinem Inneren: »Sei ohne Furcht. Wir sind Deine Freunde.« Tränen der Freude und Erleichterung liefen ihm über die Wangen, und mit zitternden Beinen lief Paulo hinüber zu dem Hügel. Als er die Düne überschritten hatte, sah er ein riesiges Raumschiff, das über dem Boden schwebte. Und er hörte, wie dieselbe Stimme zu ihm sagte: »Komm nicht zu nahe. Du mußt draußen bleiben, wo Du bist, sonst könntest Du in das Magnetfeld des Schiffes ge­raten.« Es war wie eine Lichtaura, die die Scheibe um­gab. Sie war riesig, etwa so groß wie drei Flugzeuge und oval. Nirgendwo entdeckte er auch die geringste Fuge - das gewaltige Schiff schien wie aus einem Stück gefertigt. Die Luft schien zu duften. Ein bläulicher Licht­strahl schoß aus dem Objekt, traf Paulo, der in diesem Moment ganz ruhig wurde. Aus dem Raumschiff fuhr eine Art Laderampe heraus, die nur wenige Meter vor ihm endete. Licht strömte aus der Öffnung des Raum­schiffes.

 

 

Zwei Männer traten aus der Tür des Schiffes, blieben beim Treppenabsatz stehen. Beide Gestalten waren groß, schlank, hatten lange, blonde Haare und waren in eine Art fluoreszierenden Overall gekleidet. Während bei­de Wesen den Eingang flankierten, wurde das Licht noch heller, eine dritte Person erschien. Es war der Kom­mandant. Als er durch den Schiffseingang trat, verneigten sich die beiden »Wachen«, die mit gekreuzten Armen an beiden Seiten der Tür standen. Seine Haltung war ma­jestätisch und mit jedem seiner Schritte schien er die lange Rampe mit einem Silberregen zu benetzen. Sein Gesicht war voll männlicher Schönheit, seine Augen glänz­ten, um seinen Kopf strahlte ein Licht. Auf der Brust­seite seines Gewandes trug er sieben funkelnde Ster­ne, jeden in einer anderen Farbe. Als er am Ende der Rampe ankam, legte er die rechte Hand flach auf die Stirn und die linke auf die Brust. Andächtig fiel Paulo auf die Knie.

 

»Ich bin ASHTAR«, sprach der Kommandant, »gegrüßt seist Du, Kind der Sterne. Möge der Frieden des Aller­höchsten in Dein Herz dringen und das Licht der Wahr­heit in Deinem Gewissen scheinen!« Und dann über­mittelte er Paulo eine Botschaft für die Menschen:

 

»Erwachet aus Eurer vorübergehenden Trägheit und macht Euch auf den Weg zum Großen Licht. Ich höre Euer Denken und sehe Euer Weinen. Berufen seid Ihr, und wie einst Osiris segnete und pries, so segne ich Euch, Euer ASHTAR. Trockne Deine Tränen, Kind, und höre mich an, denn es ist wichtig, daß Du Dich an das erin­nerst, was ich Dir gesagt habe, denn die Zeit wird nur kurz sein. Ihr müßt Euch erheben über jedes Hindernis. Seid stark wie die Pyramiden und beständig wie die Sphinx, um Eure Reise fortzusetzen im Namen der Liebe, des Friedens und des Göttlichen Lichtes. Fürchtet Euch nicht. Ich diene und suche weitere Männer und Frauen, die die Stimme der Vernunft hören. Eure Aufgabe wird mühsam sein, und Ihr werdet Euch in vielen Augenblicken mit Eu­rem ganzen Herzen zu Eurer Aufgabe bekennen müssen; doch wir werden Euch zur Seite stehen. Verzweifelt nicht, liebet! Denn wir lieben Euch. Wir sind mit vielen Brüdern an verschiedenen Orten verbunden, denn es bedarf vie­ler 'Arbeiter der letzten Stunde'. Folget unseren Anwei­sungen und denen Christi.«

 

Der Kommandant endete, ging zurück ins Raumschiff, das aufstieg und am Nachthimmel verschwand. FERNANDES war froh und glücklich, fortan einem großen Ziel dienen zu können...

 

* * *

 

 

Mexiko, 1965 - heute

 

Enrique Mercado, 1965 - 1977

 

Auf der Rückfahrt von einem Besuch bei Freunden hielt Senór Enrique MERCADO Orue bei einem kleinen Ki­osk an, um Zigaretten zu kaufen. Es war Mitte Sep­tember 1965. Als er wieder zum Wagen zurückkehrte, stand neben ihm ein junger Mann, der aufmerksam durch das offene Seitenfenster in den Wagen schaute. MER­CADO war vorsichtig, dachte, er könne ein Dieb sein. Er ging energisch auf den Wa­gen zu, öffnete kräftig die Tür auf der Fahrerseite, stieg ein. Der junge Mann schaute noch im­mer in den Wagen. Erwirkte sehr groß, war etwa 25 Jahre alt, hell­häutig, mit sehr hellen, fast grau­en, runden Augen, die leicht schräg standen, langem, silbri­gen Haar und einer Art Rollkra­gen. MERCADO sprach ihn an, erhielt aber keine Antwort. Als er wegging, fiel MERCADO sein federnder, rhythmischer Gang auf. MERCADO wunderte sich noch über das seltsame Verhalten des jungen Mannes, dann fuhr er weiter.

 

 

Vier Jahre später, am 10. Mai 1969, fuhr MERCADO wie­der einmal von einer Gesellschaft nach Hause. Auf der Rückfahrt kam er an einer kleinen Bar im Universitäts­viertel vorbei, hielt an, ging in die Bar, setzte sich an die Theke und bestellte einen Drink. Dazu wurde ihm ein Teller mit kleinen Fischen, Fleischstückchen und Oliven serviert. Nach einiger Zeit betrat ein junger Mann das Lokal und setzte sich an die Bar neben MERCADO. Der Mann glich dem jungen Mann von damals wie ein Bru­der. Er war 1,90 m groß, normal gekleidet, seine Augen strahlten Ruhe und Verständnis aus. MERCADO wun­derte sich noch über den »Zufall« und das ungewöhn­liche Verhalten - normalerweise pflegt man auch in Me­xiko zumindest einen Barhocker freizulassen, wenn man sich neben einen Fremden setzt -, als der Fremde sei­ne Cordjacke zwischen die Finger nahm und den Stoff fühlte. Fast automatisch tat MERCADO dasselbe. Die Jacke des jungen Mannes fühlte sich glatt an, wie Me­tall, knitterte nicht - das Material nahm immer wieder seine ursprüngliche Form an. Der Fremde probierte den Whiskey MERCADOs, meinte: »Das schmeckt wie Spiel­zeugtreibstoff, es ist ungesund«. Dann probierte er eine saure Gurke von seinem Teller, die ihm zusagte. Das Fleisch kommentierte er mit den Worten: »Das ist nicht gut, es macht müde, krank und alt«, den Fisch fand er »nicht ganz so schlecht, aber er verursacht auch Pro­bleme.« Er stellte sich vor als »Estihel«. Auf MERCADOs Frage, woher er käme, erklärte er nur: »Von sehr weit her«. »Aus welchem Land?« »Es ist kein Land, es ist eine andere Gemeinschaft, die nicht in Länder aufgeteilt wird.« »Etwa aus einer anderen Welt?« »Ja, wenn Du es so nen­nen willst, aber es gibt keine anderen Welten. Wir sind alle eins. Wir haben den gleichen Ursprung. Unser Le­ben hat das gleiche Ziel, die gleiche Mission. Wir sind alle miteinander verbunden. Deshalb sage ich, daß es keine anderen Welten gibt. Es sind nur andere Ört­lichkeiten, aber wird sind alle eine Schöpfung. Versu­che es so zu sehen: Dein Körper hat Millionen von Zel­len, aber diese Zellen sind keine anderen Zellen, son­dern Deine, und alle zusammen sind eine Einheit unter einer Kontrolle, Deinem Hirn. Du bist es selber. Aber es gibt andere Universen, jedes mit einer einzigen Kontrol­le, das eine Einheit bildet. Genauso wie Du ein Wesen bist und ich eines, und doch sind wir nicht verschieden und haben den gleichen Ursprung. Wir sind zwei Ein­heiten.« Auf die Frage, warum er gerade mit Enrique MERCADO Kontakt aufgenommen hatte, antwortete der Fremde: »Deine Reaktion war frei von Angst und Ag­gressionen aber voller Neugier. Das gefällt uns, denn es ermöglicht die Kommunikation, und vielleicht könntest Du in irgendeiner Form mitarbeiten, damit die Men­schen Deiner Welt ihre Denkweise ändern, damit sie fähig werden, in eine andere Daseinsebene einzuge­hen, wo es andere Begriffe und eine andere Glück­sauffassung gibt, die nur vom Geist und nicht vom Ma­teriellen herrühren.« Eigentum an sich sei nicht schlecht, aber es werde auf der Erde dazu verwendet, Gruppen unglücklich zu machen. Dadurch würde der Geist ent­würdigt, würden Unglück und Heuchelei erzeugt, »bis durch ein universelles Gesetz das Unheil angezogen wird, das den eigenen negativen Gedanken entspricht«. »Wie ist das möglich?« »Die Gedanken oder der Geist sind En­ergie. Die Gedanken sind ausgesandte Energie, die nicht verlorengeht. Sie steht in Warteposition bis sie von gleich­artigen Wesen angezogen wird und kehrt, mit diesen ver­einigt und verstärkt, zu ihrem Ausgangspunkt zurück, wenn ihre Funktion beendet ist. Dann stand der Fremde auf und ging. MERCADO schaute ihm verwirrt nach. Er ging auf dieselbe, federnde Weise, wie der andere junge Mann.

 

Am 22. Oktober 1972 stand MERCADO gegen 22.00 Uhr auf der Terrasse seines Hauses und bewunderte den Sternenhimmel, wie er es seit jenen Erlebnissen so oft getan hatte. Plötzlich stand hinter ihm ein großer, junger Mann. «Enrique», sprach dieser ihn an, «möchtest Du mit mir kommen?» «Einverstanden!», war die Antwort. Der Fremde bat Enrique, sich an dessen Gürtel festzu­halten. Dann zog er ihn förmlich in die Luft. Beide glit­ten in einem unsichtbaren Strahl in die Höhe, bis sie zu einem etwa 10 Meter breiten, metallischen Raumschiff kamen, das von einem mattschwarzen Ring umgeben war, in dem sich kleine Lichter befanden, und der sich rasend schnell drehte. Das Raumschiff öffnete sich, sie stiegen ein. MERCADO war beeindruckt von der Ein­fachheit des Schiffsinnern, in dem sich nur eine Schalt­tafel mit fünf farbigen Knöpfen, eine bernsteinfarbene Sichtscheibe und zwei Sessel befanden. Sie setzten sich hin, der Pilot zeigte MERCADO auf dem Sichtschirm die Erde. Dann glitten sie zu einem sehr viel größeren Raum­schiff, auf dem das kleine Schiff andockte. Eine Schie­betür ging auf, die beiden Raumfahrer traten ein.

 

Sie gingen bis ans Ende des Hangars im Innern des ge­waltigen Mutterschiffes, sahen 12 Scheiben, die an den Wänden entlang standen. Sie gingen durch eine Tür, die sich durch einen Drücker öffnen ließ, kamen in einen an­deren, kleineren Raum. Sie stiegen auf ein Förderband, wurden mit Flüssigkeiten besprüht oder von Dämpfen ein­genebelt. Am Ende des Bandes wechselten sie die Klei­dung. Auch MERCADO bekam einen grünen, einteiligen Raumanzug. An einigen Räumen und Abteilungen vorbei gingen sie zum Kontrollraum des Schiffes. MERCADO wurde einem Mann in einem hellblauen Raumanzug vor­gestellt, über zwei Meter groß, dem Kommandanten des Raumschiffes, mit silbergrauem Haar. Um ihn herum ar­beiteten schöne Frauen, auch in einteiligen Raumanzü­gen, an diversen Schaltpulten. »Fürchte Dich nicht«, be­grüßte ihn der Kommandant, ich bin YASTEK. Und ich bin sicher, Du willst einige Fragen stellen.« YASTEK erklärte ihm eine Sternenkarte, eine riesige Tafel, auf der viele Krei­se, Linien, Zeichen und Dreiecke zu sehen waren. »Wo sind wir?«, fragte MERCADO. »Etwa 100.000 Kilometer über Deiner Stadt.« Er zeigte ihm den Mond durch den Licht-Ton-Sensor des Schiffes, eine extrem starke Linse. Er erklärte MERCADO, daß unser Sonnensystem aus 11 Planeten besteht - und ein zwölfter in Urzeiten zerstört wurde. Seine Überreste sind der Asteroidengürtel. Nach­dem MERCADO genug über das Raumschiff erfahren hat­te, brachte ihn sein Begleiter wieder in das kleine Schiff. MERCADO erinnert sich noch, wie sie sich der Erde näher­ten - und er plötzlich wieder auf dem Balkon stand. Er schaute auf seine Uhr - zwei Stunden waren vergangen.

 

Am 7.01.1977, als MERCADO Freunde in Acapulco be­suchte, erhielt er einen Anruf von einer weiblichen Stim­me, die sich als Besucherin aus dem Weltraum ausgab. MERCADO verabredete sich mit ihr in der Lobby eines Hotels. Sie brachte ihn an eine Boot-Anlegestelle, wo ihn ein Außerirdischer auf ein Boot zu einer Hafenrund­fahrt einlud. Auf der Fahrt erklärte AURI, so hieß der Fremde, MERCADO, daß der Mensch wie auch die Tie­re und Pflanzen eine Aura haben, die sich je nach Gemüts­oder Gesundheitszustand in ihrer Farbe verändert. Die Seele sei die unsichtbare vierte Dimension des Men­schen, die sich nur durch das Leuchten ihrer Energie manifestiert. Zeit existiere nicht, sei nur erfunden wor­den, um mehr oder weniger logisch unseren evolutionären Lebenszyklus zu messen. Deshalb gäbe es auch die »Zeitgrenze« nicht, die Zeit verläuft im Schiff gleich wie auf den Himmelskörpern, von denen es sich entfernt. Al­les bewegt sich im gleichen Rhythmus und im gleichen Zeitraum. Die Lichtgeschwindigkeit sei nicht die höchste erreichbare Geschwindigkeit, denn das Licht sei nicht Ur­sache sondern die augenblickliche Wirkung der in Licht verwandelbaren Energien bei Aufprall oder Berührung der gebildeten Körper, die molekularmäßig vibrieren und die­sen Effekt erzeugen. Was sich in einer Geschwindigkeit von 300.000.000 km/sek. fortbewegt, sei die elektrische Energie und andere gesendete Energien, deren Wellen­länge und Trennschärfe gleich ist. Es gäbe aber Energi­en, die sich viel schneller bewegen, so auch die Raum­schiffe.

 

Im All gäbe es Bänder oder Energiekanäle, die aus den negativen und positiven Hemisphären kommen, die alle Sterne haben. Diese Bänder gehen von den Sternen zu den Planeten und in den Weltraum hinaus. So senden die Planeten überschüssige Energie zu den Sternen zurück oder ins All. Zwischen diesen Bändern bleibt immer ein Korridor, und in diesen Korridoren bewegen sich die Raum­schiffe ohne jegliche Reibung und mit rapide zunehmen­der Geschwindigkeit, ohne daß es jedoch zu »Zeitsprün­gen« käme. Wenn die Raumschiffe Energie benötigten, würden sie sich in die Energiekanäle begeben und dort aufladen. Ihre Geräte heben die Schwerkraft in den Schif­fen auf oder regulieren sie, während Druck und Schwer­kraft im Schiff zweckmäßigerweise erhalten blieben. Nach diesen Erklärungen verabschiedete sich AURI und legte wieder am Kai an. Enrique MERCADO nahm sich ein Taxi und fuhr zur Wohnung seiner Freunde zurück.

 

 

Professor R. N. Hernandez, 1972 - 1984

 

Ich habe bereits einige Beispiele erwähnt, in denen die Außerirdischen führende Wissenschaftler kontaktierten, um ihr Weltbild zu erweitern - ADAMSKI lud zwei Pro­fessoren in das Innere des Mutterschiffes ein, KRASPEDON führte einige der Gespräche mit dem UFO-Piloten im Beisein eines Physik- und eines Mathematikprofes­sors und war selbst Wissenschaftsautor, Dr. Ing. FRY, Dr. WILLIAMSON, Prof. GUIMARAES und Prof. PUHARICH gehörten zu den führenden Wissenschaftlern ih­res Landes, ebenso Prof. R. N. HERNANDEZ aus Me­xiko.

 

Prof. HERNANDEZ war Mexikos führender Atomwis­senschaftler, Direktor des INEN, des »Instituto Nacional de Energia Nuclear« und Dozent an der Universität von Mexico in Mexico City. Seine erste Begegnung mit der Sternenfrau ELYENSE oder, wie er sie bald nannte, LYA, hatte HERNANDEZ am 14. November 1972 während ei­ner Vorlesung. Sie stand im Hörsaal - eine junge, schö­ne Frau von leicht orientalischem Typus mit langen, dun­klen Haaren, bekleidet mit einer schwarzen Hose und einer ebenso schwarzen Bluse aus einem Material, das wie Plastik aussah. Ihre grünen Augen leuchteten und schienen HERNANDEZ zu beobachten. Plötzlich hörte dieser in seinem Inneren: »Erdenmensch, Du bist jetzt mit unserer Frequenz verbunden. Du bist jetzt in die er­ste Phase eingetreten, weiteres wird folgen ... es wird für Dich viel Neues geben...« Dann verließ die Frau den Hörsaal. Bei der nächsten Begegnung am 18.12.72 stand sie am Eingang des Hörsaalgebäudes. Sie war groß, über 1,90 Meter. Sie schaute zu HERNANDEZ herüber, der sich gerade mit einem Freund unterhielt, dann ver­schwand sie in der Menge der Studenten. Einen weite­ren Monat später trat sie in den Hörsaal, als Prof. HER­NANDEZ seinen Studenten gerade Dias vorführte. Dies­mal unterbrach er die Vorlesung, ging auf sie zu - doch als er sich an den Studenten vorbeigedrängt hatte, war sie längst verschwunden.

 

Erst zwei Jahre später, am 22. Dezember 1974, sollte er sie wiedersehen. Er kam gerade aus dem Labor, da stand sie an einer Tür, lächelte. »Guten Tag, Professor«, begrüßte sie ihn. »Guten Morgen, Senórita.« »Professor, ich bin gekommen, um Sie zu treffen.« »Sie kamen, um mich zu treffen?« »So ist es. Mein Name ist ELYENSE, und auf der Erde wie auch in anderen Teilen des Uni­versums ist es meine Aufgabe, alle Arten intelligenten Lebens zu erforschen, ihre Verbindung zu ihrem Plane­ten, ihre Anpassungsfähigkeit und die biologisch-soziale Seite ihrer Entwicklung.« »Was versuchen Sie zu sa­gen? Welche anderen Teile des Universums?« »Ich muß Ihnen das erklären, Professor. Ich bin nicht von diesem Planeten. Meine Heimat liegt einige tausend Lichtjahre von der Erde entfernt. Ich bin Teil einer Forschungsgruppe.« Ihr Heimatplanet, erklärte die Fremde, sei INXTRIA oder AENSTRIA in der Galaxie Andromeda. »Und was wollt Ihr von mir?«, fragte der Professor. »Nicht nur von Dir. Wir hoffen, daß wir noch die Gelegenheit haben, Dir vie­les zu erklären. Durch unsere Anwesenheit hier auf der Erde sind viele beunruhigt, ängstlich. Sie betrachten uns als göttliche Wesen, Himmlische, aber wir sind dennoch wie Ihr, mit einigen Unterschieden. Wir lieben das Leben. Es scheint uns wie eine Beleidigung des Universums, daß intelligente Wesen den falschen Weg gehen. Sie sind gewalttätig und leben in Unwissenheit. Doch gegen Eu­ren Willen dürfen wir Euch nicht retten. Darum studieren wir Eure Welt, und nicht nur wir. Viele Zivilisationen ha­ben dies getan, und fast alle stimmen darin überein, daß Eure Welt ein privilegierter Ort ist.«

 

 

Am 22. April 1975 wartete LYA auf Prof. HERNANDEZ in seinem Wagen. Sie führte ihn Richtung Norden. Auf der Landstraße von Hidalgo nach Queretaro hielten sie, gin­gen ein paar hundert Meter zu Fuß. Dann sah HERN­ANDEZ das gelandete Raumschiff. Das Objekt war rund, hatte einen Durchmesser von drei Metern. LYA nahm ein zigarettenschachtelgroßes Kästchen aus der Tasche, drückte einen Knopf. In dem Augenblick öffnete sich das Schiff, sie stiegen ein, starteten senkrecht. HERNANDEZ sah die Lichter der Städte, die Meere und Ozeane. Bald waren sie im Erdorbit, sahen vereinzelte Satelliten. Dann zeigte LYA dem Professor ein leicht rötliches Halo durch den Refraktor, einen der Strahlenschutzgürtel der Erde. Diese Schutzgürtel, so LYA, seien beschädigt, die Fol­ge davon seien die klimatischen Veränderungen, die in aller Welt beobachtet wurden und die sich in den acht­ziger und neunziger Jahren noch verstärken würden.

 

»Du beobachtest jetzt die Hauptursache für die klima­tischen Reaktionen, die zu Temperaturveränderungen auf der Erde geführt haben und noch weiter führen wer­den. Einer der Gründe dafür ist, daß die nuklearchemi­schen Versuche den Ozon-Schutzgürtel, der vor der Son­nenstrahlung schützte, neutralisiert haben. Dadurch er­litt die Atmosphäre einen starken lonisationsverlust, der wiederum dazu führte, daß die Gas-Moleküle den ul­travioletten Strahlen ausgesetzt waren. Die Kondensa­tion von Wasser zusammen mit Gasen führte zu klima­tischen Veränderungen und bewirkte Wirbelstürme etc. Ihr werdet auf der Erde schwere klimatische Verände­rungen erleben. Trockene Gebiete werden zu Wüsten werden. Die Sonnenstrahlung wird direkt und ungefil­tert auf die Erde treffen, speziell in den Polregionen, wo sie zum Tau großer Eismassen führt. Die Folge davon sind Überflutungen, Mitte der 80er und in den 90er Jah­ren wird es zu schweren Regen- und Schneefällen kom­men. Unter uns liegt jetzt die Stadt Kansk in Sibirien. Schau in den Refraktor. Drücke den gelben Knopf, er wird Dir die Temperatur geben. In vergangenen Jahren lag die Temperatur hier im April bei -60° C, jetzt sind es nur noch -40°C. Auch hier erwärmt sich das Klima, und Gebiete, die noch vor einigen Jahren unter Eis lagen, bringen jetzt Vegetation hervor. Die Sonneneinstrahlung, die die Veränderungen der Erde, im Wasser und in der Luft bewirkt, verändert auch das Leben der Flora und Fauna. Die verstärkte Sonnenstrahlung führt zu einer Stimulation ihrer Moleküle. Die solare Strahlung ist En­ergie, eine außer Kontrolle geratene Energie ohne natür­liche Filterung durch das Ozon und wirkt damit direkt auf alle Moleküle ein. Sie stimuliert größeres Wachstum. Die Fliegen, Bienen, Insekten aller Art werden organi­sche Veränderungen erleiden, und dasselbe gilt für Flora und Fauna und auch für den Menschen. Die Verände­rungen werden ebenso auf der organischen wie auf der mentalen Ebene stattfinden.« Stattdessen bilde sich ein neuer »Gürtel« aus fusionierten Gasen, der nicht nur den Ozongürtel abbaut, sondern zudem die Sonnenein­strahlung kondensiert, statt sie zu filtern (der Treibhaus­effekt, wie man ihn heute nennt, d.Verf.). Dieser Gürtel sei ein Folgeprodukt der Atomversuche und inorgani­scher Rückstände der Abgase unserer Städte. »Je mehr Gase erhitzt werden, desto mehr steigen auf.« Die ein­zige Lösung dieser latenten Gefahr wäre der sofortige Stop aller Atomversuche, erklärte LYA. Dann würde es noch 40 Jahre dauern, bis sich der künstliche Gürtel aufgelöst und der Ozongürtel regeneriert hätte - aber das galt für 1975.

 

»Die Menschheit zeigt dekadente Tendenzen, wenngleich immer mehr nach einer Veränderung suchen. Die Ga­laktische Gemeinschaft beobachtet nur. Nur Ihr könnt Eure internen Probleme lösen. Wir respektieren Euren freien Willen, Eure Freiheit, zu handeln. Aber Eure Zivi­lisation steht vor ihrem Niedergang. In nur einem Jahr­hundert habt Ihr genügend Atomversuche durchgeführt, um die Menschheit die nächsten 200 Jahre erhöhter ra­dioaktiver Strahlung auszusetzen. Das ist einer der Hauptgründe dafür, daß Ihr Euren Ozonmantel verliert. In den 80er Jahren werdet Ihr einen Verlust der Ozon­schicht von 8,3 % erleben, und das wird dazu führen, daß die Sonnenstrahlen die Moleküle aller lebenden Or­ganismen bis zu einem Maximum stimulieren werden. Es werden neue Viren, neue Krankheiten entstehen, und die bereits bekannten Vieren werden resistenter. Auch werden sie die cerebralen Neuronen stimulieren, es wird zu neurophysikalischen Veränderungen im Menschen kommen. Das Gedächtnis und die Intelligenz werden als erste Veränderungen erfahren. Der Charakter eines je­den Individuums wird sich verändern, zum Positiven und zum Negativen. Abnorme Neurosen werden zunehmen, ebenso die Aggressivität, die Dekadenz, Degeneratio­nen und neurologische Krankheiten sowie Veränderun­gen in der DNA. Krankheiten werden auftauchen, für die Ihr keine Behandlung kennt (AIDS!). Und es wird im näch­sten Jahrzehnt zu weiteren nuklearen Unfällen kommen, die den Verlust des Ozongürtels noch verstärken wer­den (Tschernobyl!).«

 

Wenn wir diese Erläuterungen aus der Sicht des Jahres 1998 betrachten, so wirken sie geradezu prophetisch. Tatsächlich sind die ersten Berichte von Prof. HERN­ANDEZ bereits Anfang 1980 in der mexikanischen Zeit­schrift »AMIGOS EXTRATERRESTRES« (Außerirdische Freunde) veröffentlicht worden.

 

Der Mensch, so LYA, hätte sich auf den Pfad der Selbst­zerstörung begeben. Er hat die Güter der Erde mißach­tet oder kommerzialisiert, er hat die Umwelt verschmutzt und dadurch tausendfach Leben zerstört, ohne zu be­achten, daß er selbst Teil dieses Lebens ist und seine ei­gene Welt zerstört. Es werde bald eine Zeit kommen, in der Energie billiger sein werde als Wasser, denn das Was­ser ist weltweit verschmutzt worden. Der Mensch hat sich gegenseitig gedemütigt durch seinen Stolz und sei­ne Arroganz. Die Wissenschaft sagt, daß das Ende der Wissenschaft das Ende der Welt sei, aber die 80er Jah­re würden zeigen, daß dem nicht so ist. Man kann nicht stolz sein auf eine Wissenschaft, deren größte Leistung ein Arsenal tödlicher Waffen ist. LYAs Welt, so erklärte sie, sei Teil einer intergalaktischen Gemeinschaft, die stren­ge aber lebenswichtige Regeln zum Schutz des Lebens, allen Lebens hätte. Ziel dieser Gemeinschaft ist der Aus­tausch von Wissen zum Nutzen aller unter der klaren Vor­aussetzung, daß dieses Wissen nie gegen das Leben eingesetzt wird. Nur eine Zivilisation, die sich als ver­trauenswürdig erwiesen hat, kann in diese Gemeinschaft aufgenommen werden. »Wir müssen zeigen, daß wir eine reife und erwachsene Gemeinschaft sind, unsere Emo­tionen kontrollieren und einen tiefen Respekt vor allem Leben haben, für Wesen auf anderen Planeten, für Or­ganismen in der Entwicklung und für Leben anderer Vi­brationsebenen. Wenn wir diese Regeln verlassen, wer­den wir aus der Partnerschaft dieser intergalaktischen Gemeinschaft ausgestoßen, einer Gemeinschaft wissender und großer Wesen, die uns so viel helfen.« Ihr Leben in Einklang ist auch der Grund für hohe Lebensspannen - LYA, die wie dreißig aussah, erklärte HERNANDEZ, daß sie 900 Jahre alt ist. Unsere Zivilisation hingegen ist eine destruktive Zivilisation geworden, deren Bewohner in den letzten 100 Jahren mehr Schaden angerichtet haben, als alle vorangegangenen Zeitalter zusammen. Schon klei­ne Kinder würden aggressive Tendenzen zeigen. Ihre El­tern zeigen ihnen Aggression statt Liebe, da sie fürch­ten, daß Liebe als Schwäche ausgelegt werden könnte. Aber das ist nur ihr falscher Stolz, den es zu überwin­den gilt. Der beste Anfang zu einer Veränderung müß­te hier, bei den Kindern, gemacht werden.

 

Nachdem LYA den Professor sicher wieder zur Erde und zu seinem Auto gebracht hat, fanden noch zahlreiche Treffen und Diskussionen statt. LYA warnte HERNAN­DEZ vor einer außerirdischen Gruppe, die keinen Emo­tionalkörper hätte und die lebende Wesen, Kinder und Erwachsene gewaltsam in ihre Schiffe entführt hätte. Sie bräuchten das Oxygen im Blut von Lebewesen. Sie hät­ten genetische Proben entnommen, um Brutexperi­mente durchzuführen und eine neue Rasse zu züchten. Sie hießen in der Sprache ihres Volkes XHUMZ und kä­men seit 6.000 Jahren zur Erde, da ihr Planet in Gefahr ist. Wenn wir unsere Welt zerstört hätten, würden die XHUMZ sie übernehmen und neu kolonisieren wollen. Ganz offensichtlich handelt es sich hierbei um jene Außer­irdische, die für die vielen »ENTFÜHRUNGEN« (Abduc­tions) und Viehverstümmelungen in den USA verant­wortlich sind, wie ich im letzten Kapitel ausgeführt habe.

 

Die Informationen, die LYA dem Professor über die ver­schiedensten Bereiche gab, sind so weitreichend, daß wir sie an dieser Stelle nicht ausführlich behandeln kön­nen. Sie erzählte HERNANDEZ, daß die Weiße und die Gelbe Rasse von einem anderen Planeten kämen. Die Weise Rasse stammte von Bewohnern des Planeten MALDEK, der einst zwischen Mars und Jupiter existiert hät­te, wo sich heute der Asteroidengürtel befindet. Die Be­wohner von MALDEK wiederum wären Abkömmlinge der Welt von SION. Nach Zerstörung ihres Planeten in einem großen Bruderkrieg flohen die Überlebenden von MAL­DEK auf die Erde und begründeten die Zivilisation von ATLANTIS. Sie entwickelten Antimateriewaffen. Als die ursprünglichen Erdbewohner Atlantis angriffen, weil es Experimente durchführte, die den Planeten gefährdeten, setzten die Atlanter die Waffe ein. Ihr Einsatz führte zu einer verheerenden Katastrophe. Die Antimateriewaffe be­findet sich noch heute in einer großen Pyramide auf dem Meeresgrund vor Florida nahe der Insel Bimini und wür­de noch immer von Zeit zu Zeit Energie aussenden, die zur molekularen Desintegration von allem führt, was in ihre Nähe kommt - die Ursache für das Verschwinden so vieler Flugzeuge und Schiffe im »Bermuda-Dreieck«.

 

 

Die Begegnungen mit LYA und das ungeheure neue Wis­sen, das ihm dadurch vermittelt wurde, lösten große Ver­änderungen im Leben und Denken von Professor HER­NANDEZ aus. »Sie lehrte mich, meine Welt zu lieben, mit allem, dem ich begegne«, schrieb er im März 1979 in sein Tagebuch. »Mein Leben erfuhr eine Transforma­tion. Mein Geist wurde beruhigt. Es ist, als lebe ich in einem Energievortex, in dem alles Sein seine tiefe Ur­sache hat.« Natürlich bemerkte seine Familie diese Ver­änderung. Als seine Frau von LYA erfuhr, reagierte sie mit Eifersucht, glaubte, es sei eine andere Frau - aber keine Außerirdische - verantwortlich für die stärkere Aus­geglichenheit ihres Mannes. Als ihr HERNANDEZ von seinen Erlebnissen erzählte, glaubte sie, er sei verrückt geworden, wollte ihn in psychiatrische Behandlung ge­ben. Doch bevor es dazu kam, verschwand HERNAN­DEZ am 2. Februar 1984 spurlos. Die Ermittlungen der Polizei, die erst einen Unfall oder Mord vermutete, blie­ben erfolglos. Bis zum heutigen Tag ist Professor HER­NANDEZ als vermißt gemeldet.

 

 

Carlos Diaz, 1981 - heute

 

Am 11. Juli 1991 beobachteten Millionen Menschen die totale Sonnenfinsternis über Zentralamerika, und Tau­sende hielten das historische Ereignis mit ihren Camcordern fest. Medienvertreter aus aller Welt waren nach Mexiko und in seine Nachbarländer gekommen, und hunderte Fernseh kameras waren auf die Eklipse gerichtet. Natürlich berichteten auch die nationalen Fernsehsen­der über das Himmelsschauspiel, und in den Abend­nachrichten war es Thema Nr. 1. So hatte das Team von Televisa, dem größten Privatsender des Landes, live vom Dach des Sendezentrums am Chapultepec-Boulevard berichtet und die Sonnenfinsternis gefilmt. Als das Ma­terial für die Abendnachrichten geschnitten werden soll­te, konnten die Redakteure zuerst ihren Augen nicht trauen: Unweit der sich verdunkelnden Sonne stand of­fenbar ein metallisches Objekt am Himmel, das das Ta­geslicht zu reflektieren schien. Fasziniert studierte An­chorman Jaime Maussan die Aufnahmen. Er wollte wis­sen, um was es sich bei dem unbekannten Flugobjekt handelte. Und er beschloß, in einer Sendung einen Auf­ruf zu starten und die Zuschauer, die mit ihren Ama­teurkameras die Eklipse gefilmt hatte aufzufordern, nach­zuschauen, ob auch sie das UFO auf Film hätten. Wenn ja, sollten sie ihn informieren.

 

In den folgenden Wochen trafen hunderte Filme bei Maus­san ein, nicht nur vom 11. Juli, sondern auch von an­deren Terminen: Offenbar hatten zahlreiche Mexikaner unbekannte Flugobjekte gesehen. Was sich in den fol­genden Wochen und Monaten ereignete, stellte selbst diese vorsichtige Spekulation in den Schatten: Maus­san sollte bald erfahren, daß sich Mexiko mitten in der größten UFO-Sichtungswelle der Geschichte befand. Dann erfuhr er, daß diese vorausgesagt worden war. Der »Dresdner Codex«, eine alte Mayahandschrift astrono­mischen Inhalts, hatte den 11. Juli 1991 präzise als Ter­min einer Sonnenfinsternis genannt - und diese, so heißt es, würde ein neues Zeitalter, die »6. Sonne« einleiten, die Zeit, wenn die »Himmlischen Lehrmeister« zur Erde zurückkehrten.

 

Unter den insgesamt über 5000 Filmen und hunderten UFO-Fotos, die Maussan seit 1991 erhielt, befanden sich einige Aufnahmen, die ihn erstaunten, weil sie von der Qualität her unübertroffen waren. Sie stammten von einem jungen Mann namens Carlos Diaz, der schon bei der ersten Begegnung Maussan erklärte, daß er mit den Insassen der orange-gelben »Plasmaschiffe«, die er fo­tografierte, Kontakt hätte. 1994 suchte ich erstmals per­sönlich Carlos Diaz auf, 20 weitere Begegnungen folg­ten bis 1997. Da ein Buch über den gesamten Fall (Diaz/Hesemann: Schiffe aus Licht), einschließlich fototechnischer Gutachten von Carlos Fotos, geplant ist, möchte ich an dieser Stelle den Fall nur so darstellen, wie ihn Carlos mir bei unserer ersten Begegnung Ende Juni 1994 schil­derte.

 

Carlos hatte seine erste UFO-Sichtung im Alter von sie­ben Jahren, zusammen mit Freunden und Familienmit­gliedern. Das erste UFO-Foto nahm er im Oktober 1979 gegen 6.30 Uhr früh in Coyoacan auf, einem Vorort von Mexico City, als er 21 Jahre alt war. Das Objekt erschi­en drei Tage lang hintereinander zur selben Zeit. Am vierten Tag hatte er alles vorbereitet, ein Stativ und eine Kamera organisiert, um es zu fotografieren. Er lebte da­mals noch im Haus seiner Eltern, in einem Zimmer mit seinem Bruder. Er weckte ihn auf, sagte ihm:«Komm raus, da ist ein UFO!« Aber sein Bruder meinte nur: »Laß mich in Ruhe, ich will schlafen, ich will Dein UFO nicht sehen!«

 

Zu diesem Zeitpunkt begann Diaz, als professioneller Fo­tograf zu arbeiten. Er fotografierte Hochzeiten und an­dere Familienfeiern, und manchmal bekam er auch ei­nen Auftrag von einer Zeitung oder einem Magazin. Im Juni 1981 beauftragte ihn ein Magazin, einen schönen Sonnenaufgang zu fotografieren. Dazu fuhr Carlos in ein Naturschutzgebiet namens Ajusco südlich von Mexico City. Ajusco ist ein Waldgebiet von malerischer Schön­heit und Unberührtheit im vulkanischen Hochland von Mexiko. Carlos kannte dort einen Aussichtspunkt an ei­nem Abhang in Richtung Osten, zu dem manchmal auch Liebespaare fuhren, um gemeinsam den Sonnenaufgang vor dieser grandiosen Naturkulisse zu erleben. Es war noch dunkel, als er sein Ziel erreichte. Er parkte seinen Wagen vor der Leitplanke, er legte seine Kamera bereit, schaltete das Radio ein. Nach einiger Zeit bemerkte er ein oranges Glühen, das aus dem Abhang zu kommen schien. Ein Waldbrand, dachte sich Carlos, griff nach der Kamera mit dem Hintergedanken, Fotos von der Ka­tastrophe an die Presse verkaufen zu können. Doch dann tauchte eine Kuppel auf - es war kein Feuer, es war eine feurig glühende Scheibe, die offenbar aus dem Tal auf­gestiegen war. Carlos traute seinen Augen nicht. Sein Herz raste, schien zu zerspringen vor Aufregung, je deut­licher er die Form eines riesigen Raumschiffes ausma­chen konnte. Er griff nach der Kamera, und weil er vor Aufregung zitterte, presste er seine Arme fest auf das Steuerrad, um nicht zu wackeln - und schoß ein Foto, als das Objekt sich majestätisch hinter den Bäumen er­hob, den ganzen Hügel in ein gleißendes Licht tauchte, das noch von der Kühlerhaube seines Wagens reflek­tiert wurde. Die Scheibe mußte einen Durchmesser von 30-35 Meter haben. Als das Objekt fast über ihm stand, erzitterte der ganze Wagen. Diaz hatte den Motor lau­fengelassen, um Radio zu hören, seine Scheinwerfer brannten, denn es ist oft gefährlich, alleine in einer ein­samen Gegend in einem Wagen zu sitzen. Erst wurden die Scheinwerfer heller, dann erloschen sie. Auch der Motor erlosch, als Carlos das zweite Mal auf den Aus­löser seiner Kamera drückte. Dann riß er die Tür auf, sprang heraus, stützte sich auf die Wagentür und schoß fünfzehn weitere Fotos, bevor die majestätische Schei­be am Nachthimmel verschwand. Atemlos, mit rasen­dem Herzen, eilte Diaz zurück nach Mexico City, um noch am selben Tag seinen Diafilm in einem Labor ent­wickeln zu lassen. Er bat den Inhaber des Fotolabors, bei der Entwicklung dabeisein zu dürfen - und war er­leichtert, als alles so erschien, wie er es in Erinnerung hatte. Er litt also nicht an Halluzinationen. In den fol­genden Wochen fuhr Carlos immer wieder an dieselbe Stelle, hoffte, das Ereignis würde sich wiederholen.

 

Doch erst zwei Monate später, im August 1981, hatte er sein nächstes Erlebnis. Es war ein nasser, kühler Tag, graue, schwere Wolken hingen tief am Himmel, es wur­de so düster, daß er die Scheinwerfer einschalten muß­te, obwohl es erst gegen 18.00 Uhr war. Dann fing es zu regnen an. Als er den Berg hinauffuhr, wurde der Regen stärker, aber das hielt Carlos nicht davon ab, weiterzu­fahren. Die Straße, auf die er einbog, diente nur der Zu­fahrt auf die Hügelkuppe, auf der der Aussichtspunkt liegt. Als er erst ein paar Minuten an seinem Ziel angekommen war, sah er wieder dieses gelbe Licht: Er wußte, das Schiff war wieder da! Diaz parkte, stieg aus in den Regen. Als er die Straße überquert hatte, war er schon völlig durch­näßt. Doch als er das Glühen im Nebel sah, ging er wei­ter, durch den Wald, in Richtung des Lichtes. Carlos klet­terte auf die vulkanischen Felsen auf dem Hügel, während der Regen unerbittlich auf ihn herniederprasselte, und schließlich kam er an einen Punkt, von dem aus er das Objekt deutlich erkennen konnte. Es schwebte über ei­ner Lichtung. Carlos versteckte sich hinter Bäumen und Felsen und schlich sich an das Objekt heran. Einige Fels­brocken überragten das UFO und auf diese kletterte Diaz - ohnehin schon durchnäßt und schmutzig -, um es von oben sehen zu können. Und da schwebte es vor ihm, ganz real! Es war da! Er sah, wie sich die Intensität des Objektes veränderte. Es war ein Schiff, ganz aus Licht! Als er wieder herabschaute, spürte er, wie ihn jemand an der Schulter berührte - und wurde bewußtlos.

 

Als er wieder zu sich kam, war es bereits finsterste Nacht. Diaz war verwirrt. Er wußte für einen Moment nicht mehr, wo er war, bis in ihm die Erinnerung wach wurde. Ja, er war dorthingekommen, um dieses Objekt zu sehen, er hatte es gesehen, aber nun war es nicht mehr da. Er wußte auch noch, daß er völlig durchnäßt gewesen war, und jetzt war er knochentrocken - nur die Hosenbeine, auf denen er kniete, waren feucht vom Boden. Irgend etwas mußte mit ihm geschehen sein. In der Dunkelheit ging er zurück zu seinem Wagen. Als er sich in den Wa­gen setzte und die Scheinwerfer einschaltete, bemerk­te er einen zweiten Wagen ganz in seiner Nähe. Aus die­sem stieg ein junger Mann, etwa in seinem Alter, ging auf ihn zu, sprach ihn mit ruhiger Stimme an: »Morgen mittag treffen wir uns wieder an der Gabelung der Au­tobahn. Du wirst dann erfahren, was mit Dir geschehen ist.« Schüchtern dankte ihm Diaz, dann startete er sei­nen Wagen und fuhr los. Der Fremde folgte ihm bis an die Kreuzung. Dann fuhr Diaz nach Norden in die Haupt­stadt, während der andere Wagen in südlicher Richtung verschwand.

 

Am nächsten Tag traf er den Fremden. Stundenlang spra­chen die beiden Männer, und Diaz erfuhr alles, was er über das fremde Raumschiff, seine Besatzung und ihre Mission auf der Erde wissen wollte. Die Außerirdischen, so sagte ihm der Fremde, leben schon seit Jahrtau­senden unerkannt unter uns, um uns auf diese Weise besser studieren und verstehen zu können. Sie haben so viele genetische Informationen gesammelt, daß sie sich dem Aussehen der Erdenmenschen anpassen konn­ten, obwohl ihre eigentliche Erscheinungsform die von Lichtwesen ist. Sie beobachteten die Evolution der Erde und der Menschheit. Für sie ist der blaue Planet eine »Oase im Universum«, und sie sind besorgt darüber, daß wir ihn zu zerstören drohen. Die Evolution der Mensch­heit, so glauben sie, verlief sehr viel schneller als die ihrige, so schnell, daß wir keine Gelegenheit hatten, in­nezuhalten und zu sehen, was wir dadurch unserer Hei­mat antaten. Es ist, als ob man laufe. Wenn man läuft, hat man keine Zeit, sich etwas anzusehen. Aber wer läuft, kann auch hinfallen. Und eben das geschieht der­zeit mit der Menschheit. Wir stehen unmittelbar vor ei­ner ökologischen Krise. Wenn man dagegen langsamer geht, kann man beobachten und Fehler korrigieren.

 

Carlos: »Wir müssen uns der Wunder des Lebens be­wußt werden. Wir müssen bewußter leben, denn wir ha­ben unsere Sensibilität verloren. Wir sind den wunder­baren Dingen des Lebens gegenüber blind geworden, aber auch dem gegenüber, was wir der Erde, diesem herrlichen Planeten, angetan haben. Wir müssen aus diesem Stadium der Schläfrigkeit erwachen. Wir müs­sen begreifen, daß wir Teil eines lebendigen Organis­mus sind, daß jeder der kleinsten Teile der Erde mit al­len anderen interagiert, daß alles mit allem in Verbin­dung steht und Teil eines großen Ganzen ist. Um die Ge­sundheit dieses Gesamtorganismus aufrechtzuerhalten, müssen wir die richtigen Bedingungen zur Erhaltung des Lebens auf diesem Planeten schaffen.«

 

Dabei wollen die Außerirdischen nicht direkt in die menschliche Evolution eingreifen, sondern uns nur in­direkt inspirieren, in die richtige Richtung zu gehen, »das Bewußtsein dafür zu wecken, wie wunderbar wir als Spe­zies sind, welches Potential wir haben - und wie sehr wir es mißbrauchen. Wir haben eine wunderbare Hei­mat und die Verpflichtung, sie zu erhalten für die zukünf­tigen Generationen. Wir haben die Verpflichtung, unse­ren Kindern und Enkeln einen lebenden Planeten zu über­lassen.«

 

Seitdem trifft Carlos Diaz die Außerdischen regelmäßig, fotografierte und filmte dutzende Male ihre Schiffe. Eine Untersuchung seiner Fotos durch internationale Experten, darunter Prof. Corrado Malanga, Pisa; Prof. Manfred Kage, Mannheim; Prof. Victor Quesada, Mexiko; Jim Dilettoso, Tempe/AZ, Dr. Bruce Maccabee, Washington D.C., Bob Shell, Chefredakteur des Foto-Fachmagazins Shutterbug u.v.a. ergab keinerlei Hinweis auf einen Schwindel.

 

Die Kontakte intensivierten sich, als Carlos von Mexico City nach Tepoztlan umzog, ein Tal im Hochland von Mexiko unweit von Cuernavaca, das schon bei den Az­teken als »heiliges Tal« oder »Tal der Götter« galt. Seit Jahrhunderten beobachteten die Menschen in Tepozt­lan Leuchtobjekte, die mitten in der Nacht auftauchen, minutenlang am Himmel stehen und wieder verschwin­den. Wie Carlos erfuhr, sind es magnetische Anomali­en im Van Alien-Gürtel, dem irdischen Magnetfeld, die über dieser Region den Raumschiffen den Eintritt in un­sere Dimension ermöglichen.

 

Ein »Kribbeln im Bauch, wie wenn man sich verliebt hat« sagt Diaz, wenn wieder einmal die Zeit für einen Kon­takt gekommen ist, und weckt ihn oft mitten in der Nacht auf. Das Schiff erscheint, meist über einem Fußballfeld, wie aus dem Nichts, und meist tritt sein außerirdischer Freund heraus und führt ihn in das Schiff. Wenn sie durch dessen Wände aus Licht gehen, ist es für Carlos, als würde er von dem Objekt, das eher eine Art lebender Organismus ist, absorbiert. Sekunden später findet er sich an anderer Stelle wieder. So brachten sie ihn in un­terirdische Höhlen der Maya-Kultur, in denen die Außer­irdischen in großen »Kugeln aus Licht« das Bewußtsein der verschiedensten Lebensformen der Erde gespei­chert haben.

 

Die Außerirdischen sagten Carlos Diaz nicht, woher sie kämen. Als er bei einer Gelegenheit, während er mit sei­nem Freund durch die Felder am Rande von Tepoztlan wanderte, die Frage nach ihrer Herkunft stellte, antwortete dieser bloß: »Carlos, das Wichtigste ist, daß wir hier sind. Ich kann Dir den Namen jedes beliebigen Sterns nennen, jeder Konstellation. Doch der Name ist nicht wichtig. Wichtig ist, daß wir hier sind.«

 

* * *

 

 

Kolumbien/ Costa Rica/ Venezuela 1961 - 1990

 

Enrique Castillo Rincon

 

Die Geschichte von Enrique CASTILLO Rincon begann 1961 in San José/ Costa Rica. Der Diplom-Ingenieur ar­beitete mit zwei Fernmeldetechnikern an einer Installa­tion auf dem Vulkan Irazu, als am Horizont zwei unbe­kannte Flugobjekte erschienen. Als sie bis auf 60 Me­ter herangekommen waren, hatte der Vulkan eine Asche­neruption. Die etwa 45 Meter breiten und 12 Meter ho­hen Scheiben umflogen den Vulkan mehrfach, als wür­den sie die Eruption filmen, dann blieben sie in 300 Me­tern Höhe stehen. Jetzt konnten CASTILLO und seine Mitarbeiter sie genau erkennen. Sie hatten in zwei Rei­hen rundherum Fenster, in denen Licht zu sehen war. Als CASTILLO näher an das Raumschiff herangehen wollte, konnte er sich nicht bewegen, war wie paraly­siert. Seinen Mitarbeitern ging es ähnlich, erfuhr er spä­ter. Nach kurzer Zeit flogen beide Objekte mit einem Hochfrequenzsirren in die Höhe und verschwanden bald in den Wolken.

 

Das Erlebnis beeindruckte CASTILLO nachhaltig, er mußte immer wieder davon sprechen, beschaffte sich, zum Spott seiner Freunde und Kollegen, jedes erhältli­che Buch zum Thema.

 

 

1969 versetzte ihn die Firma, für die er arbeitete, nach Caracas in Venezuela. In einem Kino wurde er von ei­nem blonden, jungen Mann angesprochen, der sich als Schweizer namens Cyril WEISS vorstellte. Die Männer wurden Freunde, trafen sich oft und unterhielten sich über die verschiedensten Themen. Nur immer wenn es um UFOs ging, wich WEISS aus: Es gäbe ja doch nicht genug Beweise...

 

Cyril trank keinen Kaffee und keinen Alkohol, aß kein Fleisch und rauchte nicht. Als Enri­que ihn zu einem Fußballspiel mitnahm, war er nur entgei­stert: Er sei ein Feind von Strei­tigkeiten und Gewalttätigkei­ten. Enrique sollte einmal auf die Gesichter der Zuschau­er achten, dann würde er se­hen, wie sich die Gewalt auf den Zuschauer überträgt. Nach etwa einem Jahr erklärte WEISS Enrique, daß er zurück in die Schweiz müsse, seine Firma habe ihn zurückgeru­fen. Es sei aber möglich, daß er eine neue Aufgabe in Ko­lumbien bekommen würde.

 

 

1971 wurde CASTILLO nach Bogotá/ Kolumbien versetzt, wo er sich ein Jahr später mit einem kleinen Geschäft für Fernmeldetechnik selbst­ändig machte. Irgendwann 1973 erhielt er einen Anruf von einer Frau, die ihm er­klärte, sie wolle ihm eine persönliche Botschaft vonAußerirdischen mitteile. Da er wegen seiner »UFO-Nar­retei« oft geneckt wurde, hielt er die Sache für einen Scherz - verabredete sich aber trotzdem mit ihr. Die Dame übergab ihm eine Botschaft von Marsbewoh­nern, die in Mexiko gelebt hatten. Sie erklärte ihm, er sei für eine spezielle Mission auserwählt worden, sie sei ein Medium und würde eine kleine Gruppe leiten, die sich im Hause eines pensionierten kolumbianischen Luftwaffengenerals trifft und medial Botschaften Außer­irdischer empfängt. Enrique ließ sich Zeit, kam den er­sten Einladungen nicht nach. Erst als er erfuhr, daß Wesen von Andromeda immer wieder gebeten hätten: »Sucht Enrique CASTILLO!«, wurde er neugierig, ging hin. An diesem Abend lernte er die 19 Mitglieder der Gruppe und ihr Medium kennen, das die Ankunft ei­nes UFOs in Bogota für einen der folgenden Tage ankün­digte. Die Gruppe versammelte sich an einer verein­barten Stelle, doch nichts geschah. Dann kam die Po­lizei, sagte, einige Landsleute hätten sich gerufen, weil irgendein Apparat, wohl ein Hubschrauber, zu landen versucht hätte. Das war für CASTILLO zumindest ein Hinweis, die Durchgaben des Mediums ernstzuneh­men.

 

Nach zwei Monaten teilte ihm das Medium mit, er sol­le am 11. Oktober 1973 um 12.00 Uhr mittags zu Hau­se sein, und zwar allein, er würde eine Botschaft emp­fangen. CASTILLO befolgte die Anweisung, versetzte sich zum angegebenen Zeitpunkt in Meditation. Ge­gen 12.20 Uhr hörte er eine Stimme: »Bruder Enrique, schreibe.« Ohne zu wissen, woher die Stimme kam, holte er einen Bleistift und setzte sich hin - und schrieb zwei Blätter voll mit unglaublichen Nachrichten, die sie ihm gaben, über die Gefahr eines Dritten Weltkrieges und die Zukunft seines Landes. Zum Schluß hieß es, andere Brüder kämen jetzt zur Erde, Brüder von And­romeda, die der Kosmischen Sonnenkonföderation an­gehörten. »Versammelt Euch morgen zur bekannten Zeit.«

 

 

Diese dreidimensionale Sternkarte sah Castillo im Kontrollraum des Raumschiffes, 3 Meter breit, konkav, mit farbigen Markie­rungen für die Fixsterne und Kosmischen Routen

 

Am nächsten Abend versammelte sich die Gruppe um 20.00 Uhr, und alle warteten auf das Medium. Doch plötzlich erhielt Enrique den inneren Befehl: »Enrique, schreibe!« Diesmal schrieb er drei Seiten, danach merk­te er, daß er den Rest der Botschaft mündlich bekom­men würde - zwei Stunden und 25 Minuten lang sprach »es« durch CASTILLO, ununterbrochen und fehlerfrei über eine große Zivilisation im Hohen Peru. Außerdem wollten sie physischen Kontakt mit ihm aufnehmen, er solle sich am 3. November 1973 um 20.00 Uhr an einer Lagune im Norden von Bogota einfinden.               himmels-engel.de

 

Während Enrique sich an diesem Tag schon mittags und, um auf dem Land unauffällig zu sein, mit Poncho und Strohhut bekleidet, auf den Weg machte, versammelte sich seine Gruppe, um ihn durch ihre Meditation geistig zu unterstützen.

 

Mit der landesüblichen Verspätung traf Enrique CASTILLO Rincon um 20.10 Uhr an der Lagune ein, wartete. Um 20.25 Uhr hörte er ein lautes Geräusch, sah, wie die ganze Landschaft in gleißendes Licht getaucht wurde, der Regenwald zu leuchten begann. Es war, als ob die Sonne aufginge. Dann sah er zwei riesige Objekte in 200 Metern Höhe langsam über seinen Kopf gleiten. Er spür­te Hitzewellen, bekam Kopfschmerzen. Die Scheiben waren etwa 40 Meter breit, vielleicht 10 Meter hoch. Dann blieb eine Scheibe in der Luft stehen, löschte die Lichter. Die andere vibrierte, kam etwas näher. Zwei Licht­strahlen fielen auf die Erde, endeten irgendwo im Wald. CASTILLO sah, wie zwei Wesen in diesen Strahlen zur Erde glitten. Minuten später hörte er Schritte. Zwei Per­sonen traten aus dem Wald. Enrique bekam es mit der Angst zu tun. »Hab keine Angst, Enrique, wird sind Dei­ne Freunde«, sagte eine Stimme in seinem Kopf. »Aber wenn Du noch nicht bereit bist, können wir alles auf ein anderes Mal verschieben. Wenn Du keine Angst mehr hast, können wir an Bord gehen und den Kontakt fort­setzen.« Enrique dachte an seine Gruppe, die ihn voll­er Neugierde wiedererwartete, wollte sie nicht enttäu­schen, überwand seine Angst. Die beiden Wesen wa­ren groß, über 1,75 m, trugen enganliegende Anzüge und Helme. Einer von ihnen nahm Enrique an der Hand, der andere legte seinen Arm um seine Schulter. »Gehe mit uns in das Licht.« Sie führten ihn in eine kleine Lich­tung in 10 Metern Entfernung. CASTILLO sah, wie das Raumschiff aus etwa 100 Metern Höhe langsam auf sie zukam, über ihnen stehenblieb. Die Stimme sagte: »Stell Dich gerade hin und bleib ganz ruhig stehen. Du wirst eine Unannehmlichkeit in Deinem Kopf und in Deinem Körper spüren, aber sonst geschieht nichts mit Dir.« Ein Strahl kam aus dem UFO. Enrique fühlte ein Kribbeln am ganzen Körper, wie von tausend Nadeln. Er stand aufrecht da und begann, aufzusteigen, hochzugleiten. »Was ist, wenn ich herunterfalle?«, dachte Enrique. Er war von einem gelben Licht umgeben, das so fest wirk­te wie Kristall. Er berührte das Licht, es fühlte sich fest an wie eine Wand. Als er es berührte, spürte er eine leichte elektrische Entladung. Dann ging eine Art Schleu­sentür auf, und CASTILLO wurde ganz sanft in das Schiff gehoben, bald gefolgt von den beiden anderen. Sie nah­men ihre Schutzhelme ab und lächelten ihn an. Dann ließen sie ihn allein in den Raum, sagten, er solle sich ausziehen. Aus irgendwelchen Ritzen kam Rauch. Wie­der bekam Enrique es mit der Angst zu tun, dachte an die Gaskammern der Nazis. Doch nach einer Minute war al­les vorbei. Der Rauch wurde ab­gesogen, man sagte ihm (tele­pathisch), er könne sich wieder anziehen, er sei jetzt desinfiziert. Die Türe des Raumes öffnete sich, CASTILLO betrat einen an­deren Raum, in dem ihn vier Außerirdische begrüßten. Der erste kam auf ihn zu, fragte: »Wie geht es Dir, Bruder?«, und reich­te ihm die Hand. Ein zweiter Außerirdischer stellte ihn als KRAMIER, den Komman­danten des Schiffes, vor. Dann stutzte Enrique: Er stand Cyril WEISS gegenüber, dem angeblichen Schweizer, den er in Caracas getroffen hatte. »Was machst Du denn hier?«, fragte Enrique. »Ich gehöre auch zu ihnen.« Sei­ne Verwirrung war vollkommen.

 

»WEISS« sagte ihm, er sei damals nach Caracas ge­schickt worden, um mit ihm Kontakt aufzunehmen. Man habe 24 Personen gleichzeitig auf den Kontakt vorbe­reitet. Dies sei von größter Wichtigkeit, weil sich Ereig­nisse von großer Tragweite auf der Erde anbahnten. Sein richtiger Name sei KRHISNAMERCK, erklärte »WEISS«. Sein Begleiter hieße KRUNULA und sei der Pilot des Beischiffes, der Vierte hieß KRAMECAN. Alle, bis auf den Kommandanten, sprachen telepathisch zu CA­STILLO. Sie setzten sich an einen Tisch, der aussah, als sei er aus Kristall, auf Sessel, die aus einem weichen Plastik zu sein schienen. Das Licht war hell, Enrique konnte nirgendwo einen Schatten sehen, sah aber auch keine erkennbare Lichtquelle.

 

 

Die Außerirdischen erklärten Enrique, daß sie von den Plejaden kämen, »die Ihr auch das Siebengestirn nennt. Ihr glaubt, daß sie 328 Lichtjahre von der Erde entfernt lie­gen, aber das ist falsch. Es sind mehr als 550 Lichtjahre.« »Wie überbrückt Ihr diese Entfernung?« »Hast Du schon mal etwas von der Relativität gehört?« Sie erklärten ihm, daß Einsteins Theorie unvollständig ist. Die Lichtge­schwindigkeit ist sehr viel größer als 300.000 km/Sek., und es gibt eine andere Zeitdimension, in der wir uns nicht lange aufhalten können. Sie führten ihn durch das Schiff, zeigten ihm den Meditationsraum und das Labor, schließ­lich den Kontrollraum. KRAMECAN erklärte ihm eine große, dreidimensionale Sternenkarte, die die verschiedenen in­terplanetaren Flugrouten anzeigte. Tausende bewohnter Planeten, erfuhr CASTILLO, würden in kulturellem, tech­nologischen und wissenschaftlichen Austausch miteinan­der stehen und hätten eine Art Bruderschaft gegründet. Diese galaktische Konföderation hätte sie zur Erde ge­schickt, um eine bestimmte Mission zu erfüllen. Sie hät­ten schon immer indirekt den Kurs unserer Evolution ge­lenkt, indem sie große Meister und Propheten kontaktet und belehrt hätten. Umwälzende Ereignisse stünden der Erde bevor, und es sei CASTILLOs Aufgabe, die Men­schen darauf vorzubereiten. Die Bewußtseinsbildung sei das Wichtigste in dieser Zeit. Alle Menschen sollten sich vereinigen und nach wahrem Frieden streben, ohne jeden Unterschied der Rasse, der Hautfarbe oder des Glaubens. Immer mehr Menschen würden in den nächsten Jahren die größte Entdeckung in der Geschichte der Menschheit machen, die Entdeckung, daß es ein Fehler war, GOTT irgendwo draußen zu suchen und daß GOTT in Wahr­heit in uns ist, in jedem von uns. Dies müsse zuerst ver­standen werden, damit wir in der Lage sind, mit allen Men­schen in Liebe und Verständnis zusammenzuleben. Sie hätten einen Plan für die Zukunft, und es sei wichtig, daß alle Menschen davon erfahren, auch wenn »eine sehr mächtige und große Organisation auf der Erde das verhin­dern will. Dieser Organisation gehören Kirchenleute, Po­litiker und Militärs an. Ihre Macht ist so groß, daß sie je­derzeit einen Krieg entfesseln können. Sie verwirren die Menschen, um sie in dem Moment, den sie für zweck­mäßig halten, in Angst und Schrecken zu versetzen. Dar­um ist es wichtig, daß Ihr die Situation kennt.«

 

Nach Beantwortung seiner Fragen setzten sie CASTIL­LO wieder an der Lagune ab. Seine Uhr war im Raum­schiff stehengeblieben, jetzt ging sie wieder. Von einem Bauern erfuhr er dann die genaue Zeit: 5.00 Uhr früh. Er war 8 Stunden im Raumschiff gewesen.

 

Ein zweites Treffen fand am 18. November statt, diesmal im Osten des Landes. Um 3.00 Uhr früh tauchten dies­mal 13 Raumschiffe verschiedenen Typs auf. Ein kleine­res Schiff kam herab und landete auf einem dreifüßigen Gestell. KRHISNAMERCK, der Enrique begrüßte, erzählte ihm, daß sie nicht nur von den Plejaden, sondern von verschiedenen Gestirnen kämen. Wieder erhielt CA­STILLO umfangreiche Informationen. Bei einem dritten Treffen am 25. Juli 1974 flog Enrique in einem Raum­schiff des ADAMSKI-Typus und wurde einem Venusier vorgestellt, der das Schiff pilotierte, in dem auch die Brü­der von den Plejaden flogen. Sie beauftragten Enrique, wieder nach Venezuela zu gehen und dort eine Gruppe zu gründen, die ihre Informationen verbreiten sollte. Zwi­schen Kolumbien und Venezuela müßte ein gemeinsa­mer Plan durchgeführt werden. CASTILLO gründete zu diesem Zweck das IVIFE, das Venezuelanische Institut zur Erforschung Außerirdischer Phänomene.

 

Als er sich zu Vorträgen in Venezuela aufhielt, bekam CA­STILLO einen Termin für den 24. Dezember 1974 um 5.00 Uhr früh übermittelt. Er sollte zu den 23 anderen Kon­taktlern nach Peru gebracht werden, an einen geheimen Kraftort in den Anden. Schon am Vortag machte Enrique sich auf den Weg zum vereinbarten Treffpunkt nahe der Colonia Tovar, einer deutschen Kolonie nahe Caracas. Wieder holte ihn KRHISNAMERCK ab, zusammen mit zwei kleineren Außerirdischen. In fünf Minuten flogen sie über 2.300 km, zu einem Hochtal der Anden in 4.200 m Höhe. Enrique hatte gedacht, hier eine Zukunftsstadt vorzufinden und war ein wenig enttäuscht, daß die Sied­lung nur aus gutgebauten Holzhütten bestand. Sie lan­deten auf einem riesigen Landeplatz, gingen durch ein unterirdisches Gangsystem in ein großes Blockhaus. Die Tunnel waren gut be­leuchtet, in verschiedenen Farben, je nachdem, wohin sie führten. Dort lern­te CASTILLO die anderen Kontaktler aus 19 Ländern kennen, darunter nur eine Frau, eine 52-jährige Kalifornierin, ansonsten Peruaner, ein Inder, ein Australier und zwei Europäer sowie ei­nige Südamerikaner.

 

Die Kontaktler entstammten den ver­schiedensten Ständen und Rassen. Es waren Wissenschaftler und Handwerker, Künstler und Arbeiter. In der Andenkolonie lebten 218 Menschen aus allen Ländern der Welt, die dort unterrichtet werden, und die in ihrer Heimat als »verschollen« gelten. Insgesamt, so erfuhr er, gäbe es allein in Südamerika zehn solcher »Permanente« genannten Stützpunkte.

 

 

Seit dem 7. März 1970, so erklärten die Außerirdischen den Kontaktlern, sei die Erde in ein neues Zeitalter ein­getreten, das Zeitalter des Übermenschen. Es ist ein Privileg, in dieser Zeit zu leben, denn sie beinhaltet große Chancen. In ihrem Mittelpunkt steht die Begegnung des Menschen mit sich selbst in seinem Inneren, die zur Ent­deckung Gottes im Menschen führe. Viele Brüder im Universum haben sich vereinigt, um uns in dieser Über­gangsphase zu helfen. Sie dürfen nicht direkt eingrei­fen, das verbietet ihnen das Kosmische Gesetz, aber sie dürfen nach und nach informieren, so daß es dann an uns ist, dieses kosmische Puzzlespiel zusammen­zusetzen. Unser Planet ist der am dichtesten besiedel­te unseres Sonnensystems und er brauche dringend eine Reinigung, schon weil wir sämtliche ethischen und moralischen Werte verloren haben. Es ist Aufgabe des Menschen, diese Situation zu erkennen und den Kampf zu bestehen.

 

In diesem Erwachen des Gewissens hat die Frau eine essentielle Aufgabe. Sie muß jetzt auf die Stufe des Mannes kommen. Die Opposition des Sternzeichens Fi­sche ist das Zeichen Jungfrau, und Jungfrau ist dann, wenn der weibliche Teil im Steigen ist. Alle großen Zivi­lisationen haben diesen Punkt vergessen. In der Zukunft sei es wichtig, daß eine vollkommene Harmonie zwi­schen Mann und Frau entsteht, damit die Liebe der Frau bewußt wirken kann und sich erhebt zum Erhabensten unserer Zivilisation.

 

Dann offenbarten die Außerirdischen den Kontaktlern ihren Plan, den sie PLAN A nannten, und der drei Pha­sen hat:

 

PHASE EINS: ERKENNTNIS DER SACHLAGE

 

Sie besteht darin, daß sich die außerirdischen Schiffe systematisch vorsichtig in den Lufträumen aller Natio­nen sehen lassen, speziell in denen der technisch, wis­senschaftlich und militärisch fortgeschrittenen, damit man klar erkennt, was sie für unsere Welt und ihre Bewoh­ner vorhaben.

 

»Hätten wir die Absicht, die Erde zu unterwerfen und zu kolonisieren, so hätten wir dies schon vor 300 Jah­ren getan, als ihre Bewohner unseren Raumschiffen und ihren Besatzungen keinerlei Widerstand hätten leisten können. Auch jetzt wäre es uns ein leichtes, sie zu verwirklichen. Diese Phase ist alternativ; wir wer­den uns weiterhin in allen Breiten sehen lassen, landen, Kontakte aufnehmen und jedesmal in kürzeren Abstän­den, und Sie werden die Verpflichtung und Verantwor­tung haben, die Verbreitung und Vorbereitung der Be­völkerung Ihrer betreffenden Länder durchzuführen. Die VORBEREITUNG: So viele Informationen wie mög­lich mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu ver­breiten, das heißt in Rundfunk, Fernsehen, Presse, durch Vorträge, Kongresse, Einzel- und Gruppengespräche, Flugblätter usw. Das ist eine harte und mühselige Ar­beit, da Sie nur über Ihre eigenen Mittel und Zeit verfü­gen werden. Sie werden die Kräfte derer gegen sich haben, die diese Angelegenheit nicht ernst nehmen, und die finsteren Machenschaften der Großmächte, die auf Ihrem Planeten entfesselt sind, die Zweifel streu­en und die Verkünder (Sie) angreifen. Sie benutzen die Menschen schwachen Geistes und Verstandes, indem sie sie den schon erwiesenen Tatsachen entgegenstel­len. Das ist die gefährlichste Waffe des Feindes gegen das große Vorhaben der planetaren Hierarchien, für den Entwicklungsplan für Euren Planeten. Diese Menschen solltet Ihr genau kennen, sie sind die ahnungslosen Werk­zeuge dieser mächtigen Organisationen. Sie benutzen ihren wankelmütigen Geist und schwachen Verstand, um unwahre Gerüchte und Postulate in Umlauf zu bringen, die Verwirrung und Zweifel in die Herzen streuen. Seid deshalb wach, erkennt sie durch Euer kluges Ver­halten und Unterscheidungsvermögen, laßt Euch nicht durch widrige Winde in eine Doktrin hineinmanövrieren, die den Höhenflug Eures Geistes und Verstandes brem­sen möchte, wo doch die höchste Wahrheit und einzige Quelle der Erkenntnis die ist, die bewirkt, daß die Men­schen immer recht, redlich und gerecht handeln, unter­stützt durch die Herrschaft der universellen Liebe...«

 

PHASE ZWEI: DER WELTFEIND

 

Als man nach vielen Jahren der Beobachtung Eurer Welt zu dem Schluß kam, daß ihren Bewohnern geholfen wer­den muß, in ihrem evolutionären Aufstieg voranzukom­men, gab es Momente, in denen wir an diesem Beschluß zweifelten angesichts der Grausamkeit, mit der Ihr Krie­ge führt, Städte bombardiert, Männer, Frauen und Kinder foltert und mit welcher Gleichgültigkeit Eure Regierungen und geistigen Führer ansahen, wie Kinder selbst in »Friedens«-Zeiten Hungers starben. Der Schluß, der daraus gezogen wurde, war die schreckliche Wahrheit: Die Er­denbewohner sind, von einigen abgesehen, unverbesserliche, brutale Schlächter bis in die Tiefe ihrer Seelen. Trotzdem entschied man sich, den Menschen zu helfen, wirksam gegen die skrupellosen Gewinn- und Machtsüch­tigen anzukämpfen, die von gewissen Kräften geschützt werden. Die Kräfte des Feindes sind uns bekannt, der Kreis um ihn ist fast geschlossen, und er weiß es. In ei­nem verzweifelten Versuch, zu überleben, wird er die Welt und ihre Bewohner zusammen mit seinen Fahnenträgern in einen großen Endkampf schicken, der nur ein hoff­nungsloses Rennen in den eigenen Untergang sein wird.

 

PHASE DREI: HILFE FÜR DEN PLANETEN ERDE

 

Diese Phase beinhaltet die direkte Hilfe für viele Men­schen durch Instruktionen. Zu diesem Zweck ist es in vielen Fällen nötig, sie von diesem Planeten an einen speziellen Ort zu evakuieren, wo sie in einem neuen Bewußtsein geschult werden, damit sie später ihre ei­genen Brüder auf der Erde führen können. Das sind Menschen, die um ihrer Verdienste und ihres Mutes wil­len, für das Wohl der Erde zu arbeiten, für dieses große Werk ausersehen wurden. Es sind auf Eurem Planeten schon viele Menschen zu diesem Zweck verschwun­den. Mit Eurer Hilfe in diesem Erwachen werden sicher viele Menschen diese kommende Welt erahnen und kön­nen wichtige Faktoren im verbissenen Kampf der zwei Kräfte um das Überleben sein. Alle Menschen, die das Neue Bewußtsein in den vor­genannten Phasen erlangt haben, werden häufig te­lepathische Anweisungen erhalten. In vielen Fällen wird es persönliche Kontakte oder dimensionale Projektio­nen geben, und sie werden Hilfe und Seelenstärke er­halten.

 

In dieser Handlungsweise liegt der Schlüssel zur Zu­kunft Eures Planeten.«

 

* * *

 

 

Peru, 1960-1975

 

Vlado Kapitanovic, 1960 -1961

 

Der 10. März 1960, ein Don­nerstag, war ein Tag wie jeder andere für die Ingenieure des Wasserkraftwerkes von Huallanca in den peruanischen An­den. Das Werk befant sich in einem mit modernsten techni­schen Mitteln hergestellten Tun­nel zwischen steilwandigen Fel­sen, am rechten Ufer des Santaflusses im Tal von Huaylas. Vlado Kapitanovic, ein nach Peru ausgewanderter jugosla­wischer Ingenieur, hatte als Lei­ter des technischen Dienstes die Nachtschicht ange­treten und rechnete mit einem Routinedienst, als alles ganz anders kam. Ein Sperber flog plötzlich über die Generatoren, war offensichtlich die 114 Meter durch den Felsentunnel geflogen. Gerade als er seine Kolle­gen vom Innendienst über den unerwarteten Besucher informieren wollte, ging plötzlich das Licht aus, und das Maschinenhaus lag in völliger Dunkelheit. Hatte ein über­schüssiger Stromstoß eine Unterbrechung am Schalt­brett verursacht? Schnell kümmerte sich Kapitanovic um die Kühlung der Transformatoren für die Hoch­spannung, indem er die Stromleitung der für solche Fäl­le bereitstehenden Hilfsmotoren mit der Pumpanlage verband. Als er wieder aus dem Tunnel heraustrat, er­wartete ihn eine Überraschung: Er hatte damit gerech­net, daß alles dunkel war, doch stattdessen war das nächtliche Kraftwerk im Umkreis von 500 Metern tag­hell erleuchtet.

 

 

 

Er wußte nicht, woher dieses seltsame Licht kommen könnte, und um es herauszufinden, stieg er auf eine Brücke. Von dort aus sah er, daß das Licht von einem ovalen Gegenstand ausging, der, einer riesigen Linse gleich, auf einer kleinen Landzunge am Zusammenfluß der Flüsse Kitaraqsa und Santa stand. Ein neuartiges Flugzeug, dachte Kapitanovic, als er das glänzende Flugobjekt betrachtete, das in schimmern­den Farben leuchtete. Hatte das Militär, aus welchen Gründen auch immer, in einer farbigen Glaskugel einen ungewöhnlichen Reflektor installiert? »Weißt Du, was hier los ist?«, fragte er einen der Sicherheitsleute. »Wenn Sie sich fürchten, gehen Sie nicht weiter«, erwiderte die­ser, »manchmal kommen sie aus ihrer fliegenden Un­tertasse heraus. Aber es sind wohlwollende Wesen, die niemandem einen Schaden zufügen wollen. Ihre Güte ist unvorstellbar.« Der Ingenieur war irritiert, herrschte den Wachmann an: »Hören Sie mal, Quiroz, können Sie das näher erklären? Wer sind die und was wollen die hier?« »Sie behaupten, daß sie auf einem anderen Pla­neten leben. Auf den Hochebenen, wo die Schafhirten sind, erscheinen sie des öfteren.« Das war Kapitanovic zu viel. »Womöglich sind es Spione einer feindlichen Macht, die sich als Außerirdische ausgeben«, befürchtete er. Entschlossen, der Sache auf den Grund zu gehen und die Eindringlinge zu stellen, ging er auf die riesige, leuchtende Linse zu. Als er nur noch 200 Meter von dem Flugobjekt entfernt war, sah er, wie zwei stattliche Ge­stalten in hautengen Overalls »von einer Farbe wie das glänzende Fell eines Seehundes«, auf ihn zutraten. »Wer seid ihr, was wollt ihr hier?«, fragte er in barschem Ton. »Bitte, rege dich nicht auf, lieber Freund«, erwiderte einer der Fremden in bestem Serbokroatisch, der Mut­tersprache des Ingenieurs, »wir sind Außerirdische und kommen vom Planeten Apu. Wir reisen durch das All, und wenn wir in dieser Galaxie sind, besuchen wir in freundschaftlicher Absicht die Erde. Entschuldige uns bitte, wir gehen gleich wieder.« Soviel Unverfrohrenheit regte Vlado auf. »Das mit den 'Außerirdischen' könnt ihr eurer Großmutter erzählen«, brüllte er sie an, »aber laßt euch hier nicht mehr erwi­schen, denn mit eurem Hexenapparat habt ihr einen Stromausfall verursacht.«

 

»Der Stromausfall war nicht unser Verschulden«, ant­worteten die beiden Fremden fast synchron in nach wie vor sanftem und freundlichem Ton. »Guter Freund, urteile nicht schlecht über uns, verzeih uns, wir wer­den es nicht vergessen. Alles für die anderen« - dann kehrten sie über eine Leiter in das Flugobjekt zurück. Jerzt erkannte Vlado, daßes auf drei riesigen Lichtspi­ralen ruhte, von denen jede in übergroßen Lichtkissen endete. Dieses Landegestell wurde sogleich eingezo­gen, und vertikal schoß das Raumschiff in den Him­mel, um im Zickzack-Flug in den Wolken zu ver­schwinden. »Welcher Nationalität die wohl gewesen sind?«, fragte er Quiroz, als er mit ihm in die Transfor­matorenhalle zurückkehrte. »Diese Männer gehören kei­nem irdischen Land an«, meinte dieser, »es sind Außer­irdische, wie sie gesagt haben. Dort oben, in Champara und Millwaqocha, sehen die Bauern und Hirten sie öfter, und das seit langer Zeit.« Als beide Männer wieder im Kraftwerk waren, erfuhren sie von einem Elektrotechniker, daß tatsächlich der Sperber den Stromausfall verursacht hatte.

 

Vier Wochen später, am 12. April 1960, befand sich Vlado auf einer Exkursion durch das Bergland, zusammen mit seinem Freund Adrian Perez, einem passionierten Jäger und Ingenieurskollegen. Während sie die felsigen Hochanden durchstreiften, bemerkte Adrian plötzlich, in einiger Entfernung, einen tellerförmigen Apparat, der auf einem kleinen Plateau stand. Als er Kapitanovic das UFO zeigte, erschauderte dieser: Es war dasselbe Flugob­jekt, das er einen Monat zuvor beim Kraftwerk von Huallanca gesehen hatte. Jetzt war er noch sicherer, daß es sich bei den Fremden um ausländische Spione handel­te. Neben dem Flugapparat grasten einige Schafe und Ziegen, während sich Männer, Frauen und Kinder um eine Feuerstelle scharten, wo sie den Besuchern an­dächtig lauschten. »Hier landen öfter diese fliegenden Untertassen«, meinte Perez lakonisch, »sie werden von gutmütigen Wesen gesteuert, die stets den Hirten und ihren Familien helfen.« Als Vlado und Adrian sich der Feuerstelle näherten, luden die Fremden sie mit einer Geste ein, sich dazuzusetzen. Die Einheimischen da­gegen reagierten aggressiv, als wären sie bei etwas Ver­botenem ertappt worden. Jetzt hatte Kapitanovic die Möglichkeit, die Physiognomie der UFO-Piloten genau­er zu studieren: Ihre Gesichter glichen denen der Ara­ber, ihre Augen waren eher mongolisch, die Nase nor­disch, der Bart eher der eines Inders, die Hautfarbe von hellem Rosa. Sie strahlten Wärme aus. Trotzdem war der Ingenieur nach wie vor überzeugt, daß er es mit ir­dischen Ausländern zu tun hatte. »Wir kommen vom Planeten Apu, der außerhalb eurer Galaxie liegt«, versuchte der Fremde seine Bedenken zu zerstreuen, »unsere Aufgabe ist es, die Zellen und alles Lebendige zu schützen. Dies ist der Grund für unsere ständigen Reisen durch den Weltraum. Wir ha­ben uns verpflichtet, allen Lebewesen auf verschie­dene Weise zu helfen, ohne jedoch Druck auszuüben. Mit der Zeit werden ihnen unsere Existenz und unse­re 'übernatürlichen Kräfte' vertraut.«

 

Mit den Worten »alles für die anderen«, verabschiedeten sich schließlich die Apunianer, stiegen in ihr Raumschiff und flogen davon. »Das Erscheinen von Bewohnern an­derer Welten ist in diesem Gebiet nichts Ungewöhnli­ches«, meinte Perez auf dem Heimweg, »wir erhalten ihre Besuche seit vielen Jahren. Zuerst kamen sie in runden Flugapparaten, wie dem, den wir jetzt gesehen haben, dann in solchen, die gewöhnlichen Flugzeugen ähneln.« Die flugzeugartigen UFOs, auch »Windhauch« genannt, seien sehr viel schneller und beweglicher als die Schei­ben. »Als sich die Besucher Vögeln gleich in die Lüfte erhoben, Kranke auf recht seltsame Weise zu heilen be­gannen, es aus einem wolkenlosen Himmel regnen ließen und ähnliche 'Wunder' vollbrachten, glaubten die Ein­heimischen, daß es sich um vom Himmel zu ihnen hin­abgestiegene Engel handelte.« Immer wieder hörte Vlado in den nächsten Monaten Legenden und Berichte von den himmlischen Besuchern. Als er einen Einheimischen namens Quispe traf, der versprach, ihn zu den Orten zu führen, an denen die Besucher regelmäßig landen wür­den, machte er sich, wann immer er Zeit hatte, mit ihm auf den Weg in die Berge. Auf einer Bergtour am 15. Mai hatten die beiden Erfolg. In einer Region, in der sie häu­fig gesehen wurden, trafen die beiden Männer auf eine Bäuerin, die zu den »Himmelsgöttern« betete, daß sie bald kommen und ihren kranken Sohn heilen mögen. Sie entschlossen sich, einige Zeit bei ihr zu bleiben und ab­zuwarten, was geschehen würde, als auf einmal die Hun­de anschlugen. Ein flugzeugähnliches Objekt tauchte am Himmel auf, glitt senkrecht aus den Wolken zu Boden, um lautlos zwischen Schafen und Ziegen aufzusetzen. Es dauerte ein wenig, bis aus dem Innern einer der »Frem­den« in hautengem Overall heraustrat - eine Frau, wie sich herausstellte. Die Bäuerin fiel auf die Knie und ver­neigte sich vor der »Göttin«, dann lief sie in ihre Hütte, kam mit ihrem Kind auf dem Arm wieder heraus. Die Apunianerin nahm den Jungen von ihren Armen, trug ihn vor­sichtig in das Raumschiff. Minuten später kletterte das Kind, ganz allein und offenbar wieder völlig gesund, aus dem UFO, während die Mutter, zu Tränen gerührt, auf ihren Sohn zulief, um ihn glücklich wieder in die Arme zu schließen.

 

Als die »Ärztin« dem Knaben folgte, ging auch Vlado auf sie zu, sprach sie an. Dabei verwunderte ihn, daß sie ihm auf Serbokroatisch antwortete. »Wo haben Sie mei­ne Sprache gelernt?«, fragte er, und sie erwiderte, daß sie mit positiven Ionen arbeiten, die bewirkten, daß alle Menschen die Worte in ihrer Muttersprache verstehen könnten.« »Mein Name ist Ivanka, wie heißt Du?«, stell­te sich sich sehr vertraulich vor, und Vlado wunderte sich, daß ihr Name slawischen Ursprungs zu sein schi­en. Sie sei tatsächlich in Dubrovnik geboren, antworte­te die Besucherin, aber heute sei »ihre Heimat das Uni­versum, sie sei Bürgerin aller Staaten und Schwester aller Wesen, die in ihm leben... Ungeschriebenes Ge­setz für jeden Apunianer ist es, das Leben jeglicher Zellen zu schützen und allen Wesen zu helfen, wo im­mer sie sich auch befinden. Wir kennen keine Bevor­zugung, keine Privilegien, keinerlei Bezahlung. Unse­re Anteilnahme, Liebe und unser Wissen gilt allen Men­schen in gleichem Maße, denn wir sind Teil allen Le­bens im Universum.« Auf der Erde hätte sie erkannt, daß das Geld die Ursache allen Leides und aller Not sei. »Es ist der Ursprung von Krieg, Egoismus und Aus­beutung. Es verzögert Fortschritt, Entdeckungen und Forschungen.« Erst wenn die Menschen den Egoismus überwinden und das Geld abschaffen würden, wenn sie begreifen, daß sie ihr Schicksal selber in den Händen halten und daß nur sie imstande sind, ihre eigenen Pro­bleme zu lösen, wären sie reif für einen offenen Kontakt mit den Außerirdischen.

 

»Für uns Apunianer steht das Leben an erster Stelle; ich meine damit Menschen, Pflanzen und Tiere. Wir versuchen nie, fremde Zellen zu unserem eigenen Vor­teil zu ändern, wir tun es nur dann, wenn der Nächste einen Nutzen davon hat. Ungeschriebenes Gesetz für jeden Apunianer ist es, sich für den anderen aufzu­opfern und einzusetzen.« Deshalb würden sie auch den Eingeborenen im Hochland von Peru helfen, deshalb sei ihr Gruß »Alles für den Anderen.«

 

Warum die Apunianer Peru bevorzugten, erfuhr Vlado drei Wochen später, am 4. Juni 1960, als es ihn wieder in das Kordilleren-Hochland trieb, diesmal von dem Ver­langen getrieben, Ivanka wiederzutreffen, deren Philo­sophie ihn so tief beeindruckt hatte. Tatsächlich traf er wieder auf ein landendes Raumschiff, aus dem Ivanka heraustrat, um ihm Zen vorzustellen, einen weiteren Apu­nianer. Sie lud ihn in ihr Flugobjekt, zeigte ihm auf ei­nem Bildschirm Szenen aus der Vergangenheit und Zu­kunft der Erde. So sah er die Errichtung der alten Inka­städte Cusco und Sacsayhuaman, die, wie ihm Ivanka erklärte, einstige Stützpunkte der Apunianer auf der Erde seien, die noch vor der Sintflut errichtet wurden. Ihre riesigen Felsblöcke seien unter Aufhebung der Schwer­kraft transportiert und aufeinandergeschichtet worden. Bei einem weiteren Treffen am 21. August lernte er Zay kennen, einen weiteren Apunianer, der angeblich 504 mal auf der Erde inkarnierte, um den Erdenmenschen bei ih­rer Entwicklung zu helfen. Dann sah er am »Bildschirm der Zeit« Szenen aus der Zukunft, von einem gewalti­gen Erdrutsch, der die Stadt Yungay verwüsten würde. Nach dem Kontakt ging er nach Yungay, traf sich mit dem Bürgermeister des Ortes, versuchte, ihn vor der Katastrophe zu warnen; er wurde nicht ernstgenommen. Zehn Jahre später, 1970, wurde Yungay von einer Schlammlawine verschüttet.

 

Für Vlado Kapitanovic waren diese Begegnungen der Auftakt zu einer Reihe von Kontakten, die sich Anfang des folgenden Jahres fortsetzten, bis er im April 1961 aus beruflichen Gründen in die Hauptstadt Lima um­ziehen mußte. Er wurde durch das, was er an Bord der Raumschiffe lernte, zu einem neuen Menschen, und so nannte er sich, als er zehn Jahre später sein erstes Buch »170 Stunden mit Außerirdischen« schrieb, »Vitko Novi«, der »neue Vitko«. Die Apunianer hatten ihn gelehrt, daß alles mit allem in Verbindung steht und daß die Erde ein Lernzentrum ist, in dem das Zusammenspiel von Geist und Materie ausprobiert wird. Jenseits des physikalischen Spektrums, so lernte er, gibt es verwandte Intelligenzen, nichtphysikalische und physikalische Wesenheiten, die als Helfer und Ratgeber fungieren, da sie die Erdenmen­schen als ihre Brüder und Schwestern betrachten. Viele unserer Vorväter seien ihre Vorväter, und wir alle sind Tei­le eines zusammenhängenden Ganzen, des Kosmos. Die Erdenmenschen, so die Apunianer, gingen nur deshalb so achtlos mit den Manifestationen des Lebens um, weil sie noch nicht erkannt haben, daß jede von ihnen ein Teil von ihnen selbst ist. Es gibt keine Lebensform, die nicht in irgendeiner Weise die Wirkung eines jeden Gedankens verspürt, den das menschliche Bewußtsein ausstrahlt. Solange wir uns jedoch dieser Macht unserer Gedanken nicht bewußt sind, mißbrauchen wir sie unbewußt - was zu unserer Selbstzerstörung führen könnte.

 

Tatsächlich gibt es in den peruanischen Hochanden eine Tradition über die »Apu«, die von den Ethnologen für »Berggeister« gehalten werden. So erklärte die griechisch­amerikanische Ethnologin Dr. Elisabet Sahtouris vom »Anden/Amazonas-Institut für Eingeborenenkulturen: »Andersdimensionale Erfahrungen werden (von den An­denbewohnern) als Teil der alltäglichen Realität akzep­tiert, ebenso wie die Existenz der Apus, der lebenden Andengötter oder Herren der gleichnamigen Berggip­fel... in dieser Andenkultur scheint niemand überrascht - wenngleich einige Personen zugeben, daß sie beein­druckt waren - wenn er UFOs oder, auf Spanisch, OVNls begegnet... (ihrer Überzeugung nach) standen die prä-inkanischen Kulturen in engem Kontakt mit außer­irdischen oder andersdimensionalen Wesen, von denen einige, wie die Apus, noch immer hier sind... Als ich eine Freundin aus den Anden nach Erfahrungen mit Außerirdischen fragte, erzählte sie mir diese Geschichte. In dem entlegenen Bergdorf, in dem sie aufwuchs, gab es weißgekleidete Wesen, die immer dann auftauchten, wenn ein Lastwagen -das einzige Fahrzeug in weiten Tei­len der Anden - liegenblieb oder jemand krank wurde. Wenn sie das Fahrzeug repariert oder den Kranken ge­heilt hatten, kehrten sie in ihre Heimstatt in den Bergen zurück, wo niemand sie störte. Sie waren bei den Dorf­bewohnern einfach als 'die Ärzte' bekannt. Sie wurden sehr geliebt.« Weiter zitiert sie den Aymara-Indianer Car­los Milla Villena, der zu den »Apu« erklärte: »Diese Licht­wesen sind noch immer hier. Sie sind freundlich zu den Menschen und helfen jenen, die bereit sind, mit ihnen zusammenzuarbeiten. Es ist möglich, durch Gebete oder Träume mit ihnen zu kommunizieren.«

 

 

Charles Silva, 1974-1975

 

Millionen haben Shirley MacLAINEs autobiographischen Roman »ZWISCHENLEBEN« gelesen, und Millionen wa­ren fasziniert von der Geschichte ihres Mentors DAVID, der mit ihr nach Peru fuhr und ihr dort Stück für Stück seine Begegnung mit MAYAN, einer Frau von den Plejaden, enthüllte.

 

 

DAVID heißt in Wirklichkeit CHARLES SILVA und »MAYAN« nannte er »RAMA«, die Kurzform von »RAMATIS«. Sei­ne Erlebnisse hat er bereits 1977 in seinem Buch »DATE WITH THE GODS« (Rendezvous mit den Göttern) ge­schildert. Charles SILVA, von sei­nen Freunden kurz »Chaco« ge­nannt, war ein »bunter Hund« des internationalen Jet-Sets. Die mei­ste Zeit seines Lebens war er als freiberuflicher PR-Mann für eini­ge der großen Filmstudios in Hollywood tätig und lebte in Be­verly Hills. Seine zahlreichen Rei­sen brachten ihn nach Europa, in den Nahen Osten und nach Südamerika.

 

Chacos Geschichte begann im Juni 1974. Er war geschäftlich nach Peru gekommen, wollte die Ge­schäfte aber auch mit einem klei­nen Urlaub in den Anden verbrin­gen. Gemeinsam mit seiner Se­kretärin in Lima wollte er nach Huancayo fahren, eine kleine Stadt hoch in den Anden, mit einem lieb­lichen Klima, guten Restaurants und einem landesweit bekannten »Sonntagsmarkt«. Als die Sekretärin kurzerhand absagte, »weil etwas mit ihrer Tante war«, entschied sich der enttäuschte Cha­co, dann eben alleine in die Berge zu fahren. Irgend­wann auf der Andenstraße passierte er hinter einer klei­nen Bergarbeiterstadt ein Schild, das anzeigte, daß er sich jetzt in 3.746 Metern Höhe befinde. Er spürte die Höhe, atmete schwer, ihm wurde übel. Im nächsten Dorf hielt er an, ließ sich Sauerstoff geben. Ticlio, der näch­ste Ort, war der höchstgelegene Punkt der Straße Lima-Huancayo. Eine Eisenbahnlinie kreuzte die Straße, ein Schild zeigte an: »Höchster Eisenbahnübergang der Welt: 4.818 Meter.« Dahinter stand ein zweites Schild: »Existen Los Platillos Voladores, Contacto Con Ovnis«: »Flie­gende Untertassen existieren - UFO-Kontaktpunkt.« Schließlich erreichte er Huancayo, das ihm nicht son­derlich gefiel. Per Zufall traf er in der Lobby des Touri­stenhotels Robert, einen alten Freund, der ihm empfahl, weiterzufahren nach Acaya, ein kleines Shangri-La in den Anden, mit heißen, heilenden Quellen und einer traum­haften Landschaft. Chaco fuhr dorthin, fand ein kleines Hotel und genoß die heißen Quellen.

 

 

Am nächsten Tag lieh er sich ein Motorrad, um die Gegend zu erkunden. Er schaute sich noch einmal das UFO- Kontaktschild an, fand auf der Rückseite eine zweite Aufschrift: »Preparemos Contacto Con Ovnis Para Lalvar A La Humanidad« - »Laßt uns den Kontakt mit den UFOs herstellen zur Rettung der Menschheit«. Wieder in Acaya angekommen, hörte er in der Ferne das Brum­men eines schweren Motorrades. Als es sich näherte, konnte SILVA erkennen, daß es sich um eine Harley Da­vidson handelte, auf der ein junges Mädchen saß. Doch dann verschlug es ihm den Atem: Es war eine Polizei­maschine des Los Angeles Police Departement, und die Fahrerin war auf dem Weg in eines der Badehäuser von Acaya. Chaco ging zu ihr, sprach sie an: »Wie in aller Welt haben Sie die Maschine hierherbekommen?« »Oh, ich hab' da meine Wege«, antwortete sie. »Haben Sie keine Schwierigkeiten mit dem Zoll bekommen?« »Nun, der Zoll hat nicht gesehen, wie sie hier ins Land kam.« »Dann haben Sie sie geschmuggelt, was?« »Das ist eine lange Geschichte«, erklärte die Fremde, »und selbst wenn ich sie Ihnen erzählen würde, Sie würden sie mir nicht glauben.«

 

Chaco hielt das Mädchen für eine junge Amerikanerin. Sie hatte ein bezauberndes Gesicht mit leicht orientali­schem Einschlag, lange, schwarze Haare, trug Jeans und ein schweizer Armeehemd. »Arbeiten Sie für den CIA?« fragte SILVA. »Nein!« »Für das Friedencorps?« »Nein.« »Sind Sie Amerikanerin?« »Nein - aber Sie wüß­ten gerne mehr, nicht wahr?« »Sie haben es erfaßt.« Sie bat Charles SILVA, Fragen zu stellen. »Was machen Sie hier?« »Ich reise um die Welt und bringe das Wort Gott­es.« »Gehören Sie den Jesus-People an?« »Nein, das tue ich nicht.« »Sie bringen das Wort Gottes, indem Sie Los Angeles-Polizistin ihre Motorräder stehlen?« »Das nicht. So etwas geschieht nur, wenn zu heftig in unse­re Mission eingegriffen wird. Der Polizist hielt unseren Wagen an und holte uns mit einem Gewehr raus, ohne Grund. Da wir es eilig hatten, wendeten wir unsere ganze Überredungskunst an und fesselten ihn mit seinen ei­genen Handschellen an einen Autobahnpfeiler. Das Mo­torrad ist nur mein Souvenir.« »Wer seid Ihr und was ist Eure Mission?« »Wir sind ein paar Freunde. Unsere Mis­sion ist die Rettung der Menschheit.«

 

Während sie so diskutierten, erschienen plötzlich hinter einem der Berge drei sich langsam bewegende Objekte in perfekter Dreierformation. Nach einiger Zeit blieben sie in der Luft stehen. Sie sahen aus wie zwei aufeinander­gelegte Suppenteller. Sie wirkten metallisch, glühten leicht, erst in orange, dann in grün, schließlich türkis. Sie be­wegten sich leicht in vertikaler Richtung, »schaukelten« in der Luft. Dann schossen sie mit gewaltiger Geschwin­digkeit in die Höhe. Chaco war wie vom Donner gerührt. »Das waren keine Flugzeuge oder Helikopter«, stammel­te er. »Yeah, ich weiß«, antwortete die Fremde ruhig, »das waren fliegende Untertassen.« »Und dann bleiben Sie so ruhig?« »Natürlich. Ich sehe sie oft genug. Sie sind übe­rall auf der Welt.« »Was wissen Sie über UFOs?« »Schau­en Sie«, erwiderte die Fremde, »wenn Sie ein ernsthaftes Interesse an UFOs und verwandten Themen haben, kön­nen wir uns gerne morgen treffen. Wenn Sie offen genug sind, kann es ein sehr interessanter Tag werden. Und ver­gessen Sie bitte nicht, eine Bibel mitzubringen.« »Eine Bi­bel?« »Ja, wenn Sie etwas über Fliegende Untertassen erfahren wollen, ist dies die richtige Quelle. In der Bibel steht viel über sie.« Ebenso fasziniert wie verwirrt von die­ser Begegnung mit einer ebenso schönen wie interes­santen Frau kam Chaco der Einladung nach, nachdem er sich eine Bibel besorgt hatte.

 

Nach einer längeren Diskussion, ob sie nicht doch für den CIA arbeite, fragte die Frau Chaco, wie er reagieren wür­de, wenn er Außerirdische treffen würde. »Ich wäre in er­ster Linie skeptisch. Aber ich glaube nicht, daß es dazu je kommen würde.« »Aber wenn Sie jetzt in diesem Au­genblick mit jemandem aus dem Weltraum sprächen, was wäre Ihre Reaktion?« »Wollen Sie mir damit sagen, daß Sie eine Außerirdische sind?« Die Fremde bejahte. Ihr Name sei RAMA, und sie würde sich gerne in den Hoch­anden aufhalten, weil die Luft so kühl und so dünn sei wie auf ihrer Heimatwelt. Ihr Volk hätte Basen in den An­den. Die Eingeborenen würden das akzeptieren, und sie könnten sich frei bewegen, da jeder sie für Mitglieder des Friedenscorps oder des CIA hält. Obwohl sie aus der Re­gion der Plejaden stamme, habe ihr Volk seit Jahren eine Kolonie auf dem Jupitermond Ganymed, in den Tälern zwischen eisbedeckten Bergen. Ihr Wasser würden sie aus dem Eis beziehen, ihre Wärme aus dem vulkanischen Innern von Ganymed. Aber Chaco blieb skeptisch. Wie konnten im Jahre 1974 außerirdische Basen in den An­den unentdeckt bleiben?

 

Als RAMA ihm um 10.51 morgens die Morgenausgabe der »DENVER POST« brachte, wurde er schon nach­denklicher. In Denver war es gerade 8.51 Uhr. Ein Flug von Denver nach Lima braucht sieben Stunden für die Strecke, weitere 6 Stunden würde der Transport von Lima nach Acaya dauern. »Wie hast Du das geschafft, Rama?«, fragte er. »Via Vimana. Es hat nur 9,5 Minuten gedauert.« Dann sprach RAMA über Prophezeiungen über die Zukunft der Menschheit, erklärte SILVA, der Erde würden Dürren und große Naturkatastrophen be­vorstehen, schließlich würde ein Welt-Führer, der An­tichrist, die Macht ergreifen. Seine Herrschaft wird jäh beendet, wenn ein riesiger Himmelskörper im Jahre 2001 der Erde begegnet und große Fluten, Erdbeben und even­tuell eine Polverschiebung auslöst. All diese Dinge wären der Menschheit schon 1917 in der Botschaft von Fatima offenbart worden. 144.000 Menschen jedoch, die Führungselite des Neuen Zeitalters, würden während der Katastrophen evakuiert, instruiert und später wie­der zur Erde zurückgebracht werden, um den Überle­benden den Weg in eine bessere Zukunft zu weisen.

 

Bei einem anderen Treffen erläuterte RAMA Chaco jene Stellen in der Bibel, die auf außerirdische Besucher hin­deuten - die »Engel«, die Lot und Abraham besuchten, Moses, Elias, Ezechiel. Däniken, so RAMA, hätte recht, ihr Volk hätte die Erde seit Jahrtausenden besucht.

 

Wieder ein anderes Mal erklärte RAMA ihr Konzept von Gott. Jedes Atom, so RAMA, ist ein Planetensystem im Kleinen. Aber ne­ben Protonen und Elektronen gibt es eine dritte Kraft, die kohäsive Kraft, die den Atom­komplex oder das Sonnensystem bewegt und lenkt. Diese Kraft hat die positiven Protonen und die negativen Elektronen ge­schaffen und organisiert. Diese Kraft, so RAMA, ist das denkende Element der Schöpfung, eine intelligente En­ergie, die selbst Kombination zweier Energien ist, der »Atom Gottes«. Da Energie nicht zerstört, sondern nur transformiert werden kann, ist Leben in Wahrheit un­sterblich, wechselt nur seine Manifestation.

 

 

In den entspannenden heißen Quellen von ACAYA lehr­te sie Chaco die Technik der Astralreise durch Konzen­tration auf einen äußeren Punkt, eine Kerze in diesem Fall. Tatsächlich erlebte SILVA, wie er an einer langen, gelben »Schnur«, dem »Silberfaden« der Esoterik, durch das Universum reiste und wieder in seinen Körper zurück­kehrte.

 

Nach einem guten Dutzend Begegnungen, Rendezvous und Gesprächen in Acaya, die SILVA in dieser Zeit bis zum 3. Oktober 1974 - dem Termin seines Rückfluges in die Staaten - immer wieder zwischen seinen ge­schäftlichen Terminen und meist an Wochenenden hat­te, war aus dem Ungläubigen ein Gläubiger geworden, dem sich nicht nur völlig neue Welten erschlossen ha­ben, sondern der auch ein neues Verständnis für die re­ligiösen Traditionen der Erde bekam. »Folge Jesus' Leh­ren«, hatte RAMA ihm gesagt. »Das heißt nicht, daß Du einer Religion angehören mußt. Eure Leute haben Reli­gionen gegründet, die so viel Unheil angerichtet haben. Jesus hat Eurer Welt das Wort Gottes gebracht. Ich ver­suche heute nur, Dir diese Dinge auf intelligente Weise zu erklären.«

 

»Wir Außerirdische sind die apokalyptischen Engel der Bibel, die Diener Gottes, die den Boden bereiten für die Wiederkunft Christi. Aber wir sind nur Menschen, wie Du sehen kannst. Menschen aus anderen Teilen des Uni­versums, die Menschen aus allen Bereichen des Lebens kontaktieren.«

 

Am 2. Januar 1975 flog Charles SILVA erneut nach Peru. Als er morgens um 7.00 Uhr am Flughafen von Lima ankam, erwartete RAMA ihn schon: »Brauchen Sie ein Taxi, Senór«, scherzte sie. Nach einem gemeinsamen Tag bat RAMA ihn, sie in ein Wüstengebiet an der Kü­ste zu bringen, wo sie von ihrer »Vimana« abgeholt wer­den würde. Nur wenige Minuten, nachdem sie aus dem Wagen gestiegen war, sah Chaco, wie eine fliegende Scheibe landete und wieder in den Weltraum schoß. RAMA war verschwunden. Mitte Januar fuhr er nach Acaya, hoffte, RAMA wiederzutreffen. Nachdem er sein Frühstück beendet hatte, sah er einen Lastwagen, der neben dem Hotel anhielt. Heraus kletterte RAMA - sie war getrampt, um ihn zu treffen. »Ein UFO wartet in der Nähe auf Dich«, erklärte sie. »Du wirst Deine erste Rei­se in einem Raumschiff machen«. Sie kletterten in Chacos Wagen, fuhren 15 Minuten. Von Zeit zu Zeit reg­nete es kurze Schauer. In der Ferne sah SILVA einen schwachen, kleinen Regenbogen - das elektromagne­tische Feld des UFOs, erklärte RAMA. Es würde sich unsichtbar machen, wenn es so nahe an einer Siedlung landet. Bald waren sie nur noch 10 Meter von dem UFO entfernt, Chaco konnte es noch immer nicht sehen. Erst als sie sein elektromagnetisches Feld durchkreuzten, erkannte er es. Es war groß, hatte die Form eines ame­rikanischen Footballs, stand auf drei metallischen Bei­nen und glänzte silbrig. Als er das Raumschiff betrat, schauderte er ein wenig. Es war noch kälter als draußen, es war, als würde er ein Gebäude mit Klimaanlage be­treten. Die vierköpfige Crew begrüßte die beiden schwei­gend. Ihr Kommandant erwartete ihn im nächsten Raum. Er hatte leicht geschlitzte Augen, keine Lider. Er erklärte Chaco, daß sein Schiff von den Plejaden komme und daß sein Volk Basen auf Mars und Venus und natürlich seine Kolonie auf Ganymed hätte. »Und in wenigen Mi­nuten wirst Du eine der Basen in Südamerika sehen«, erklärte er. Er sah auf dem Bildschirm, wie sein VW in das Raumschiff geladen wurde.

 

»Diese Maschine arbeitet durch reversiblen Elektroma­gnetismus«, ergriff nun RAMA das Wort, « siehst Du die Säulen, die zu dem Rotor führen und die wie durchsich­tiges Plastik aussehen? Das sind unsere Reaktoren. Wenn das Quecksilber in diesen Rotoren seine volle Geschwin­digkeit erreicht, können wir diese in magnetische und elek­trische Energie umwandeln. So können wir die Materie beherrschen und die Schwerkraft überwinden.» SILVA sah jetzt, wie die Maschine aufstieg, die Anden überflog, bis sie unter sich einen großen See sahen, den Titicaca-See. Das UFO schoß jetzt in den See, setzte die Reise unter­seeisch fort. Chaco sah die unterseeische Anlage.

 

RAMA beauftragte ihn, ein Buch über das zu schreiben, was sie ihn gelehrt hat - in der Hoffnung, daß die 144.000 früh genug die Botschaft empfangen...

 

* * *

 

 

Indien/ Peru, 1964/1967 - 1975

 

Ludwig Pallmann, 1964/1967

 

Während einer Indienreise, in einem Zugabteil auf dem Weg von Bombay nach Madras, begegnete Ludwig F. PALLMANN das erste Mal einem Mann von einem an­deren Planeten. PALLMANN war gebürtiger Deutscher, der nach Ende des 2. Weltkrieges nach England über­siedelte und die britische Staatsbürgerschaft annahm. Für seine Firma, einen großen Naturkostvertrieb, reiste er um die Welt, um neue Kunden und neue Lieferanten ausfindig zu machen. Schon die ganze Fahrt über war der Mann ihm aufgefallen, der eine natürliche Würde aus­strahlte und so ausdrucksvolle, ja »sprechende« Augen hatte. An seinen langen, schlanken Fingern trug er eine Art »Fingerkuppenschutz«. (Siehe im UMMO-Bericht den Hinweis auf die hochempfindlichen Fingerkuppen der Außerirdischen) Die beiden Männer kamen ins Gespräch, wobei der Fremde ein gutes Englisch mit einem leichten Akzent sprach. »Sie sind kein Brite«, fragte PALLMANN und der Fremde verneinte. »Ich spreche verschiedene Sprachen, denn ich komme viel herum.« »Woher stam­men Sie, wenn ich fragen darf?« »Ich komme aus Cotosi.« »Cotosi? Ich habe nie davon gehört. Wo liegt das? In Mittelamerika?« »Nein, mein Freund, es ist auf ITBI RA II.«

 

Der Fremde erklärte ihm, daß ITBA RA II ein anderer Pla­net sei und daß zahlreiche Außerirdische auf der Erde leben. Er selbst nannte sich SATU RA, und nach An­kunft in Benares, dem gemeinsamen Reiseziel der bei­den, stellte er PALLMANN seine Schwester XITI vor, eine schöne, graziöse Frau mit wunderschönen Augen und einer melodischen Stimme. SATU RA führte ihn in den Ramakrishna-Ashram in Benares, wohnte mit ihm einer religiösen Zeremonie bei. Danach, im Hotelzimmer, folg­ten ausgiebige Gespräche. SATU RA und XITI machten PALLMANN deutlich, daß man auf ihrem Planeten ei­nen tiefen, inneren Frieden gefunden hat, den die Er­denmenschen durch spirituelle Wege zu erreichen su­chen. Am nächsten Tag waren sie verschwunden, be­reits abgereist - PALLMANN wunderte sich.

 

Im Januar 1967 war PALLMANN auf Geschäftsreise in Peru, als er plötzlich erkrankte. Mit einer Nierenentzün­dung wurde er in Lima in das Maison Francais-Kran­kenhaus eingeliefert. Eines Nachts, gegen 3.00 Uhr früh, wachte PALLMANN vor Schmerzen auf. Er wollte schon die Schwester rufen, als eine Hand in seine Hand faß­te. Er schaute auf - neben ihm stand XITI. Sie berührte PALLMANN mit ihren Fingern, leitete Energie in seinen Körper. Dann gab sie ihm eine Tablette. Der Schmerz, ja sogar das Fieber verschwanden. XITI versicherte ihm, daß er jetzt 6 Monate lang keinerlei Schmerz mehr hät­te. Zwei Tage später konnte PALLMANN entlassen wer­den, es gab keinen akuten Grund mehr für eine Opera­tion. »Ein Engel besuchte mich«, erklärte er den Ärzten das medizinische Wunder.

 

Die folgenden Tage verbrachte PALLMANN mit XITI in Lima damit, Einkäufe und Besorgungen zu erledigen. Er verkaufte für sie ein paar Goldbarren, mit dem Geld wur­den die Einkäufe von Büchern, Schallplatten und Sa­men finanziert. Am 17. Februar 1967 verließen die bei­den mit der Bahn Lima, die Koffer gefüllt mit den ge­kauften Gegenständen. Sie stiegen aus in Huancayo, den Tor zur Grünen Hölle, zum Dschungel Amazoniens. Dort erwartete sie SATU RA mit einem Wagen. Vorbei an Inkaruinen fuhren sie in die Berge, hielten auf einem Feld am Ufer des Junin-Sees. Außer einem Schäfer war weit und breit keine Menschenseele zu sehen. Dann tauchte über dem See eine Scheibe auf, die in geringer Höhe auf die Gruppe zukam. Der Schäfer rannte ängst­lich davon, die Untertasse nahm sie an Bord. Im Schiff zeigten sie ihm auf dem Monitor Bilder ihres Planeten, einer Welt der Schönheit, deren Bewohner glücklich und gesund wirkten. Vor langer Zeit, so erfuhr er, wäre ihre Zivilisation zu der Schlußfolgerung gekommen, daß alle Zellformen anfällig für Krebs sind. Krebs, so fanden sie heraus, ist das Resultat eines Lebens in einer unge­sunden, künstlichen Umgebung. Welten, die es versäumt haben, die technische Produktion nach außerhalb zu verlagern, haben sich eben eine solche Umgebung ge­schaffen und werden bei ihnen »Krebsplaneten« genannt, weil ihre Bewohner früher oder später an dieser Krank­heit zugrundegehen. Die ITBI RAyander hingegen ha­ben ihre Industrie auf ihren Mond verlegt, ihre CAXA XIXAN oder »planetare Fabrik«. Nach ihrer Lehre, die sie AMAT MAYNA oder »Kosmophilosophie« nennen, gibt es immer diverse »Warnzeichen Gottes« vorder Erkrankung eines Wesens oder einer Welt, die nur wir in unserer Unbewußtheit ignorieren.

 

Ein Krebsplanet, so erfuhr PALLMANN, ist eine Welt für sich. Seine Bevölkerung glaubt, daß sie Gott nicht braucht. Seine Technologie ist so weit entwickelt, daß sie zum dominierenden Element eines vollkommen künst­lichen Lebens geworden ist. Sie haben sensationelle Maschinen, künstliche Nahrung, künstliche Luft und künst­liche Waffen geschaffen, und ihre Errungenschaften ließen sie glauben, daß sie eine hochentwickelte Zivili­sation seien. »Aber Gott«, so erklärte SATU RA, »hat ih­nen Krebs gegeben.« Ihre Erfindungen arbeiten nicht, wie die der ITBI Rayaner, in Einklang mit der GOTT-NA­TUR. Sie glauben, daß Krebs eine gewöhnliche Krank­heit sei. Seit Jahren hoffen sie auf eine Heilung, eine künstliche Heilung gegen die Natur. Sie wollen nicht glauben, daß GOTT die NATUR und die NATUR GOTT ist. Sie glauben, sie stünden über der KOSMOPHILO­SOPHIE, die besagt: »WER DIE GESETZE DER NATUR ZURÜCKWEIST, WEIST DIE GESETZE GOTTES ZURÜCK, DENN GOTT IST DIE NATUR UND DIE NA­TUR IST GOTT.« Als sie die Erde auf einer botanischen Expedition entdeckten, wurde ihnen nach eingehenden Studien klar, daß auch die Erde ein Krebsplanet ist und sich die Krebsrate in den nächsten Jahrzehnten auf 70 % der Gesamtbevölkerung erhöhen wird.

 

Sie brachten ihn in eine ihrer Plantagen im Dschungel. Die Außerirdischen ernähren sich vegetarisch, erfuhr er, und bauen, unterstützt von den lokalen Eingeborenen, die sie für Götter halten, in großen Dschungel-Plantagen ihr Obst an. Im Dschungel entdeckten sie Städte einer uralten Zivilisation, für ewig vom tropischen Regenwald verborgen. Im Haupttempel der Dschungelstadt »Linislan« fanden sie ein Symbol des »fliegenden Mannes aus dem Weltraum«, das sie als Beweis für Vorzeitbesuche anderer außerirdischer Kulturen werteten. Zehn Tage blieb PALLMANN in der Dschungelkolonie, erlebte, wie SATU RA eine zweitägige Totenzeremonie für einen Affen durch­führte, den die Eingeborenen getötet hatten, um ihn zu essen. Dieses Beispiel tiefer Liebe und Achtung vor je­der Kreatur beeindruckte PALLMANN nachhaltig. Schließ­lich brachten die ITIBI-RAyaner PALLMANN wieder an die Bahnstation, und er fuhr nach Lima zurück.

 

* * *

 

 

Kanada, 1974 -1990

 

Oscar Magocsi

 

Ein gutes Beispiel dafür, auf wieviel verschiedenen Ebenen und Dimensionen sich UFO- Kontakte abspielen können, ist der Fall des Hungaro-Kanadiers Oscar MAGOCSI, von Beruf Elektronik-Techniker bei diver­sen kanadischen Rundfunk- und Fernsehstationen. Da es uns unmöglich ist, alle Aspekte sei­ner ebenso faszinierenden wie facettenreichen Geschichte hier zu schildern, sei der interessierte Leser auf seine drei deutsch­sprachigen Bücher verwiesen, die derzeit noch lieferbar sind (siehe Anhang).

 

 

Oscars UFO-Erlebnisse begannen im September 1974. Als er etwas nördlich von Toronto/ Ontario kampierte, sichtete MAGOCSI sein erstes UFO, das sogar sein Camp überflog. Die Sichtungen wiederholten sich in den fol­genden Nächten. Als er in einer dieser Nächte wieder einmal einem UFO nachjagte, das hinter einem Hügel verschwand, begegnete er einem geheimnisvollen Mann, der ihn fragte, weshalb er so spät noch unterwegs sei. »Ich will mehr erfahren über das UFO-Geheimnis«, be­gründete Oscar seine nächtliche Jagd. „Du wirst es, wenn die Zeit dazu gekommen ist«, antwortete der Frem­de, »wenn die Bedingungen günstig sind. Lange wird es nicht dauern, sei versichert...«

 

Im Februar 1975 traf er durch Zufall einen jungen Mann aus Kalifornien, der ihm von den Raumschiffen der „Psycheans«, der »Psychiker« erzählte. Auf einer Zu­sammenkunft hätte er einen geheimnisvollen Fremden namens „QUENTIN« getroffen, der, wie er glaubte, »aus einer anderen Galaxie« stammte. Eine Woche später fuhr ihn ein Taxifahrer ungewollt zu der „Psychic Fair«, einer Esoterik-Ausstellung im Sheraton Toronto. Ein Mann mit tiefer Stimme sprach ihn an, ob er sich für UFOs interessierte, Oscar bejahte. »Nun, danke fürs Kommen«, meinte der Fremde und kündigte ihm eine „UFO-Direkterfahrung« für den Sommer an. »Das war Quentin«, erklärte ihm später der junge Kalifornier.

 

Wie versprochen landete das UFO am 29.07.1975 in der Nähe des Campinggrundstückes, und nach physischer Vorbereitung konnte Oscar das Schiff betreten. Nach ei­nigen Nächten solcher Übungen in unbemannten Schif­fen startete das UFO schließlich mit Oscar an Bord. In der Nacht vom 30. Juli 1975 flog es ihn über Kanada, New York und Ozeanien nach Ägypten, zur Großen Py­ramide. Er bemerkte, daß dort ein Energiestrahl aus der Spitze des Bauwerkes strömte, an dem sich das Schiff aufzuladen schien. Die nächste Station war der Nahe Osten, wahrscheinlich Syrien, wo das Schiff landete. MAGOCSI trat aus dem Raumschiff, erblickte eine Tankko­lonne und vernahm ein Artillerieduell. Geschosse explo­dierten in seiner unmittelbaren Nähe, aber er nahm kei­nen Schaden, da er durch das Energiefeld rund um das Schiff geschützt war. Als er zurück in seinem Inneren war, schoß das Schiff in eine Höhe von 3.000 Metern, direkt in das Blickfeld dreier arabischer Abfangjäger. Sie feu­erten zwei Geschosse ab. Das Schiff beschleunigte und schoß davon, gefolgt von den beiden Geschossen. Plötz­lich wurden die beiden Abfangjäger von einem Licht­strahl getroffen und zerstört. Oscar vermutete, daß ihm damit die Verteidigungsmöglichkeiten des UFOs de­monstriert werden sollten. Das nächste Ziel war Tibet, in dessen Hochland das Raumschiff landete. Oscar sah, wie eine Gruppe von Leuten mit Tüchern emporstieg. Ei­ner von ihnen trat an das Raumschiff - offenbar wußte er genau, was er da vor sich hatte - und lud den Kana­dier ein, ihm in das nahe unterirdische Kloster zu folgen. Hier fand gerade eine Feier statt, an der offenbar Ein­geweihte aus der ganzen Welt teilnahmen: Weiße, Schwarze, Indianer. Der Vorsitzende Lama levitierte von seinem Sitz, ein orange-farbenes Licht durchdrang alle Materie. Die Tibeter geleiteten Oscar am Morgen zu sei­ner Maschine, die sofort startete und ihn nach Süda­merika brachte. Als er die Westküste Perus passierte, sah er andere UFOs aus den Felsen herausschießen. Letzte Station der Rundreise war der Mount Shasta in Nordkalifornien, über dessen Spitze das Raumschiff ei­nen gewaltigen Energiestrahl hinunterschickte. Dann, nach 23 Stunden Abenteuer, gelangte der Kanadier wieder an seinen Ausgangspunkt zurück.

 

Doch dieser Rundflug war quasi nur das Vorspiel zu Os­cars „großem Abenteuer«. Drei Tage später landete das Raumschiff wieder, holte ihn an Bord, flog mit einem ele­ganten Bogen über den Ontariosee, lud sich an einem Kernkraftwerk mit Energie auf und schoß in den Welt­raum. Dort flog es in das Mutterschiff hinein, das Oscar nach zwei Tagen auf einen fremden Planten brachte. »Will­kommen auf Argona!« - der erste, der ihn dort begrüßte, war der Taxifahrer, der ihn in Toronto ungewollt zur „Psy­chic Fair« brachte und sich hier als »ARGUS« vorstellte.Oscar erfuhr hier, daß Wesen aus allen Planeten der ver­schiedensten Dimensionen mit dem außerirdischen Pro­gramm für die Erde verbunden waren. Viele darunter gli­chen uns Menschen. MAGOCSI durfte ein Zentrum be­suchen, worin dutzende Wesen aus anderen Dimensio­nen und Galaxien, die der „psychischen Konföderation« angehören, versammelt waren. In diesem Zentrum wur­den sie trainiert, sich wie ganz gewöhnliche Erdenbewohner zu benehmen, um bei ihrer Mission nicht aufzufallen. So können »sie« nur mediale Menschen erkennen. Nur ihre Schwingung ist feiner, ihre Erscheinung schöner.        angels-light.org

 

„ARGUS sagte, die Vergiftung von Luft und Wasser seien auf der Erde wohl bekannte Faktoren, doch die psychische Vergiftung würde kaum einmal ernstlich in Erwägung gezogen. Doch das psychische Klima ist äußerst wichtig für die Gestaltung des Lebens in jeder Hinsicht, begonnen beim Charakter und der Motivation des Individuums bis zu den lokalen Ideologien mit ihren Folgen.« Er zeigte Oscar einen Bildschirm, der das psy­chische »Klima« der Erde anzeigte. Die Erde würde so­gar „psychischen Fall-Out« produzieren, der andere Sonnensysteme negativ beeinflussen könnte.

 

Die Außerirdischen erklärten MAGOCSI, daß jede Per­son ihre eigene psychische Ausstrahlung hat, die sich entsprechend ihres Gesundheitszustandes, ihrer derzei­tigen Emotionen etc. eine konstante Grundschwingung mit durch jede Tätigkeit des Tagesablaufs veränderlichen »Feinschwingungen« hat, die die äußere Farbe der „Aura« bestimmen. Ein Blick auf die Aura eines Menschen gibt Aufschluß über seinen Charakter, das innere Gleichge­wicht, seine Gesundheit, seinen geistigen Entwick­lungsstand und seine Wertorientierung.

 

 

 

Der Erde, so die ARGONAner, stünde mit dem Eintritt in den neuen Zyklus eine drastische Schwingungser­höhung bevor. Diese müßte zwangsläufig mit der exi­stierenden »psychischen Vergiftung« kollidieren, die wahrscheinliche Folge sei ein heftiger Zusammenbruch. Obgleich dieser ein durchaus wichtiger Reinigungspro­zeß ist, werden dabei unvermeidliche Elementarkräfte frei, die „zu einem Zusammenbruch der niedrig und eng denkenden Menschen führen und auch politische Auf­ruhr, vernichtende Kriege und Natur-Kataklysmen verur­sachen. All dies produziert dann wieder noch mehr psy­chischen Fall-out, der auch auf uns in anderen Dimen­sionen einwirkt, was wir lieber vermieden wissen wollten.« Selbstverständlich ist ein friedlicher Übergang in den neuen Zyklus für alle Beteiligten die segensrei­chere Lösung. Um dies zu ermöglichen und die irdischen Bedingungen zu verbessern, sind die „Psycheaner« hier. Sollte ihnen das nicht gelingen, stünde eine große Flot­te von Raumschiffen bereit, „um so vielen Menschen wie möglich Hilfe anzubieten«. Es würde aber nur ein kleiner Teil der Bevölkerung sein, der fähig sein wird, zu überleben und sich den erhöhten Schwingungen anzu­passen. Es ist bereits ein Planet vorbereitet worden, auf den die Geretteten gebracht würden, um langsam den höheren Schwingungen angepaßt zu werden. Wenn die Erde gereinigt ist und sich ihrer neuen, höheren Schwin­gungsfrequenz angepaßt hat, würde sie von diesen Men­schen neu besiedelt werden.

 

Eine drastischere Demonstration als die weltweiten UFO-Aktivitäten ist ihnen nicht erlaubt, da die riesige psychologische Wirkung, die z.B. eine Massenlandung hätte, eine unberechtigte Einmischung in die irdische Entwicklung wäre. Stattdessen hätte man vereinzelte Erdenmenschen kontaktet und ihnen immer wieder die gleiche Botschaft mit auf den Weg gegeben: »Er­denmenschen ändere Dich oder Du gehst zugrunde!«

 

Auf ARGONA traf MAGOCSI auch QUENTIN wiede, den Mann, den er auf der „Psychic Fair« in Toronto getroffen hatte. Sein wirklicher Name lautete »Kommandant SPECTRON.« Er überbrachte ihm eine Einladung zum „Konzil der Wächter«, die für Oscar zu einem Einweihungserleb­nis wurde. Ein Phantomschiff brachte ihn zusammen mit sechs anderen Pilgern ins Reich der Gedankenformen, das unkörperlich ist. Oscar erlebte die Ankunft unter heftigen Gefühlsschwankungen von tiefer Traurigkeit über eine schwere Müdigkeit bis hin zu Glückseligkeit und Entzücken. Er sammelte seine Gedanken und wandel­te auf dem Weg in Richtung der Berge des Lichtes. Vie­le eigenartige Begebenheiten widerfuhren ihm, ließen in erbeben oder schlugen ihn in die Flucht, bis er sein Ziel erreichte. Er begegnete den Meistern und »IHM«, dem kosmischen Christus. Ererfuhr die Ganzheit allen Seins... Am 07.08.1975, nach einer viertägigen Raumodyssee, landete er schließlich wieder in Kanada.

 

1980, er besuchte gerade einen UFO-Forscher in Man­hattan, traf er ARGUS in New York City wieder, wieder in Gestalt eines Taxifahrers. ARGUS warnte ihn vor den „Men in Black«, den Agenten der »Gegenpartei«. Er gab ihm eine Erklärung des „Psychianischen Medaillon«, des spiegelverkehrten »OM«-Symbols, umgeben von einem Kreis und einem Dreieck. Zwischen 1980 und 1983 be­gegnete Oscar seinen außerirdischen Freunden bei ver­schiedenen Gelegenheiten, wurde auf eine Unterwas­serfahrt vor Florida mitgenommen und flog in bemann­ten Raumschiffen. ARGUS warnte ihn, daß die Lichtar­beiter in den nächsten Jahren verstärkt von der Oppo­sition angegriffen werden würden, es sogar zu offenen Belästigungen und psychischen Attacken „durch die dun­klen Kräfte« käme. Sie würden nur in schwerwiegenden Fällen eingreifen, da es ihnen darum ginge, die dunklen Agenten ans Licht zu bringen, auch wenn ihre Freunde als »Köder« für diese Reinigungsar­beit hinhalten müßten. Wichtig sei, sich von diesen Angriffen nicht ent­mutigen zu lassen. In den folgenden Jahren stünde eine „gewaltige kos­mische Beschleunigung« bevor. Anfang 1985 wurde Oscar zuerst telepathisch, dann durch verschlüsselte Telefonanrufe zu einem Treffen in der alten Pyramidenstadt Teotihuacan nördlich von Mexico City bestellt. Als Mittelsmann der Außerirdischen kontaktete ihn ein alter Puebloindianer, der sich als »DON MIGUEL« vorstellte und ihn zu QUENTIN brachte. QUENTIN erzählte MAGOCSI, daß er vor etwa 7.000 Jahren in außerirdischer Mission an dieser Stelle gelandet war. Er beauftragte Oscar, ein zweites Buch zu schreiben. Zu diesem Zweck seien einige Tref­fen und Belehrungen in näherer Zeit notwendig.

 

 

Im November 1985 wurde Oscar im Raumschiff nach Stonehenge in England gebracht. Ihm wurden vier Er­denmenschen vorgestellt, die wie er 1975 als Pilger an je­ner Einweihungsreise zum „Konzil der Wächter« teilge­nommen hatten: Der Amerikaner Buzz ANDREWS, der Engländer »CHARLIE«, der Chinese YANG und der Rus­se Pavel IVANOVICH. Sie seien, so erfuhren sie, ausge­wählt worden, weil die Außerirdischen ihre Hilfe,, zur Er­reichung globalen guten Willens und Harmonie in den kom­menden Jahren« erbaten. Pavel war, so stellte sich her­aus, ein hochrangiger Verwaltungsbeamter der Sowjet- Regierung, der seit 1975 kontaktet wurde. »Da Ihr Erden­planet unser Nachbar und ein Mitglied der menschlichen Familie in dieser großen Schöpfung ist« hatten sie ihm er­klärt, „ist es unser Wunsch, Euren Fortschritt zu fördern und Euch schließlich in die Föderation aufzunehmen. Wir tun dies teilweise aus moralischer Verpflichtung, teilwei­se auch auf Geheiß der Wächter. Und schließlich aus ei­nem strategischen Selbstinteresse heraus, da wir Euch fernhalten wollen vom Zugriff der dunklen Mächte des Kosmos.«

 

Am 20. Oktober 1986, nachdem er ein Treffen der Welt- Friedensbewegung in Toronto besucht hatte, luden die Außerirdischen Oscar an Bord ihres Kristallschiffes »Pe­ace on Earth« (Friede auf Erden) ein, das „oberste Flagg­schiff der interplanetarischen Hierarchie Eures Sonnen­systems«. Seine Mission war es, »die weiten Energien zu sammeln, zu verstärken und wieder auszustrahlen, die von den Millionen Erdenmenschen ausgesandt wer­den, die zu dieser Stunde in einer bewußtseinsverbin­denden planetarischen Friedens-Meditation begriffen sind.« Jetzt begriff Oscar, daß das Raumschiff in die Zu­kunft gereist war, die Zeitansage auf der Konsole zeigte den 31.12.1986, 12.00 Uhr Greenwich-Zeit an - Termin der großen weltweiten Friedensmeditation. „Als Antwort auf den Hilfeschrei der Erde kam dieses große Kristall­schiff, beladen mit sich ergießenden Strömen der Liebe von vielen Galaxien und Reichen jenseits davon... Die ganze gespeicherte kosmische Energie, die durch das Kristallschiff herbeigebracht wurde und nun durch die mächtigen Energien abgewandelt wird, die von den vie­len Millionen irdischen Mithelfern emporgesandt werden, wird nun in riesigen Mengen von Licht in das Magnet­feld der Erde gegossen, um dessen kritische Oszillation umzuwandeln. Das Kristallschiff wird dieses Ausgießen, dieses »Pfingsten« direkt der Erde zuführen. Inzwischen werden die ehrfurchtgebietenden Strahlen, die von die­ser Quelle ausgehen, aufgefangen und weiter von dem Dutzend umgebender Raumschiffe für ein Relais-Netz­werk von 144 den Globus umkreisenden Strahlschiffen ausgesandt werden, die sie an das Erd-magnetische Feld weitergeben, um eine möglichst gleichmäßige Verteilung zu erreichen. Diese Energien, die durch verschiedene Schichten und durch viele menschliche Wesen wirken, sind dazu bestimmt, dabei zu helfen, einen Schirm po­sitiver Energien zu bilden. Diesmal hoffen wir, die Ket­tenreaktion von negativen Aktivitäten zurückzudrän­gen und eine massive Bewußtseinswandlung zu errei­chen, damit schließlich dieser Planet geheilt wird und eine Zeit starker spiritueller Liebe und spirituellem Licht entgegengeht. Wenn Ihr Euch persönlich für Liebe, Licht und eine positive Haltung entscheidet, wird es für Euch auf Eurem Weg reiche Gelegenheit geben, um Euer Potential zu erfüllen. Doch wenn Ihr Furcht und Negativität wählt, werdet Ihr viel Kummer und Sor­gen anziehen.« Das Jahr 1987, so erklärten die Außer­irdischen, werde das Jahr sein, das für die folgenden Zeiten bestimmend ist für die Richtung der kosmischen und geschichtlichen Entfaltung. Alles dies ist natürlich von entscheidender Bedeutung hinsichtlich der Art und Weise, wie dieser Planet in den Bereich höherer Vibra­tionen übergeht, ob der Übergang zerstörerisch und hef­tig oder freud- und friedvoll sein wird. Und so scheinen die Aussichten recht gut zugunsten des Lichts für ei­nen mehrfriedvollen und harmonischen Übergang, ganz im Gegensatz zu den düsteren Aussichten in den ver­gangenen Jahren. Deshalb könnten die lange aufge­stellten Pläne für eine umfassende Rettung und Eva­kuierung beachtlich an Bedeutung verlieren.«

 

Anfang Februar 1987, als MAGOCSI die New Age-Kolonie SEDONA im US-Staat Arizona besuchte - einen alten Landeplatz der Sternenschiffe - „beamte« QUENTIN ihn durch den Felsen in eine unterirdische Kri­stallhöhle, eine Basis der Außerirdischen. Dort erläu­terte er Oscar die Geschichte des Kampfes zwischen Licht und Finsternis, der nun wohl endlich seine End­phase erreicht hätte. Seit Urzeiten gäbe es neben der positiven »Interdimensionalen Konföderation Freier Welten« die negative „Imperiale Allianz«. Die Mensch­heit der Erde stamme ursprünglich aus dem Gebiet der Plejaden. Seitdem sie selbst in Unwissenheit versin­ke, werde die Menschheit von beiden Seiten »umwor­ben«. Die „Allianz« hat ihre »Bodentruppe« in Gestalt der weltweiten Verschwörung der „Illuminaten«, die Kon­föderation im Netzwerk der »Lichtarbeiter« und ihrer „sanften Revolution«. Geführt würde die Konföderati­on durch das »KONZIL DER WÄCHTER«, die galaktische Hierarchie.

 

 

Am Morgen des 3. Juli 1988 wurde MAGOCSI zu den Niagara-Fällen bestellt, von wo aus er an Bord eines Raum­schiffes teleportiert wurde, das den Namen „RAINBOW SHIP« trug. Hier erläuterte QUENTIN einer Gruppe von Kontaktlern, wie stark sich der Zustand der Erde durch die Welt-Friedensmeditation am 31.12.1986 und insbe­sondere durch die »Harmonische Konvergenz« am 16./17. August 1987 (siehe Berichte in MAGAZIN 2000) zum Guten gewandelt hat. Er zeigte ihnen Aurabilder der Erde aus dem Jahre 1968: Beängstigende rote und braune Lichtstrahlen kamen aus dem die Erde umhüllenden matt­grauen Dunst, eine dramatische Illustration einer ver­worrenen, negativen Ära. Dem gegenüber stand die Auf­nahme aus dem Jahr 1988: Der Anklang einer zuver­sichtlichen Woge, neue Ansätze konnten deutlich aus den Emanationen herausgefühlt werden, überall war eine Aufbruchstimmung zu spüren. Eine Aufnahme aus der Zukunft, aus dem Jahre 2025, zeigte die Erde umgeben von einer strahlend-blauen Aura-Hülle, einem Szenario planetarer Gesundheit.

 

„Das Ereignis der 'Harmonischen Konvergenz' im Au­gust 1987 war ein Einfließen Göttlicher Erleuchtung in den Planeten ohnegleichen«, erklärte QUENTIN, »diese Energien wurden von Euch und von uns gleichermaßen wirkungsvoll verankert, und nun arbeiten sie weiter auf ihrem Weg durch die verschiedenen Schichten der Welt auf eine planetarische Wiedergeburt hin.«

 

„ Während der kommenden Jahre wird es ein massives Erwachen und eine Beschleunigung des Bewußtseins geben. Es wird eine starke Erregung und ein Aufschwung sein, wenn Ihr anfangt, Euch zu erinnern. Eure Erinne­rung wird weit über Eure irdische Verkörperung hinaus­reichen, bis zu den Sternen, in die entferntesten Gala­xien, in Bereiche anderer Dimensionen, wo der wahre Ursprung der Menschheit und ihr eigentlicher Zweck verborgen liegen.

 

Ihr Sternenkinder seid die Pioniere der neuen Welt von Harmonie und Ordnung. Die Arbeit, die Ihr innerhalb Eu­res eigenen Lebens verrichtet, erleichtert den Weg für die ganze Menschheit, macht diese Reise der Selbst- Transformation und Selbst-Verwirklichung denen viel leich­ter, die Euch folgen. Und so wird Euer Licht sie dazu aufrufen, wird Euer Licht ihnen den Weg weisen. So wer­den die immer größer werdenden Heere des Lichts sich ausdehnen und die Erde bedecken und die Dunkelheit wird fliehen...«

 

* * *

 

Diese Belehrungen und Analysen der Raumbrüder ver­deutlichen die Wichtigkeit von gemeinschaftlichen Ge­beten und Meditationen. Als wir 1987 als erste in MA­GAZIN 2000 die Harmonische Konvergenz ankündig­ten, wurden wir noch von vielen verlacht, die nicht be­greifen wollten, welche Wichtigkeit dieses Ereignis hat­te. Während die »Konkurrenz« in einer halben Spalte ein „Fest der heiligen Stätten« erwähnte, initiierten wir rund 20 Meditationen auf deutschem Boden, an denen über 20.000 Personen teilnahmen. Wir selbst sahen mit vie­len Teilnehmern der von uns mitorganisierten Meditati­on in der Wutachschlucht/ Schwarzwald nächtliche UFO-Lichter und die Wolkenformation einer »fliegenden Schlange«. Oscars Zeugnis von der „psychischen Ver­schmutzung« wird bestätigt durch die weltbekannte spi­rituelle Lehrerin Chris GRISCOM, die, wie sie auf der Frankfurter UFO-Konferenz 1989 erklärte, selbst bereits vor einigen Jahren an Bord eines UFOs geholt wurde. Im Innern des Raumschiffes befand sich eine Karte, die anzeigte, wo auf der Welt Menschen einander töteten, in Kriegen und Ereignissen, von denen in den Medien noch nichts zu lesen war. Damals flammten gerade Krie­ge in Syrien auf, von denen aber erst zwei, drei Mona­te später die Zeitungen berichteten. Diese Kriege, so wurde Chris erklärt, verursachten einen starken Streß in der Astralebene, der wiederum die Erde disharmo­niere. Denn diese Menschen, die im Krieg getötet wer­den, machen keinen Sterbeprozeß durch, sondern wer­den einfach in die astrale Dimension gerissen, was ei­nen ungeheuren Schaden für die astrale Erdatmosphä­re bedeutet. Die Erde erlebt dadurch regelrechte Krämp­fe, bevor sie sich von diesen Energien reinigen kann. So erhielt Chris GRISCOM den Auftrag, um die Welt zu rei­sen und die Menschen zu lehren, wie sie richtig ster­ben, damit die Erde von dieser astralen Verunreinigung gereinigt wird. Dies würde uns vor Erdbeben und den ganzen Erdumwälzungen, vor Hurrikans und Vulkan­ausbrüchen schützen, die nur ein Weg der Erde sind, sich selbst zu reinigen.

 

Neben Chris GRISCOM wären noch Penny McLEAN, Shirley MacLAINE, Prof. J.J. HURTAK, Benjamin CRE­ME, Andrija PUHARICH, Lynn ANDREWS und viele an­dere genannt, die auf die eine oder andere Weise von Außerirdischen kontaktiert und belehrt wurden. Wie wir den Aussagen Oscars entnehmen, hat die Bemühung dieser weltweiten Bewegung zur Rettung und Heilung der Erde tatsächlich maßgebliche Veränderungen be­wirkt.

 

* * *

 

 

Republik Südafrika, 1954 - 1990

 

Elisabeth Klarer, 1954 - 1990

 

Eine der bemerkenswertesten Kontaktler-Persönlichkeiten ist Elisabeth KLARER aus Johan­nesburg/ Südafrika. Elisabeth KLARER wurde 1910 in Movi Ri­ver/ Natal geboren. Ihr Vater, Dr. Sam VANCROFT-WOOLLATT, Tierarzt, war Oberst in der Bri­tischen Armee, ihre Mutter, Flo­rence MARSHALL, eine begab­te Konzertpianistin aus einer al­ten britischen Familie. Ihr erstes UFO-Erlebnis hatte Elisabeth KLARER 1917, im Alter von 7 Jahren. Zusammen mit ihrer älteren Schwester Barbara beobachtete sie einen Kometen, der auf die Erde zuzurasen schien - und eine runde, metallische Scheibe, die ihn umflog und von seinem Kurs abbrachte.

 

 

Die Jahre ihrer Kindheit und Jugend verbrachte Elisa­beth auf der Farm ihrer Eltern am Fuße der gewaltigen Drakensberge, einer monumentalen Landschaft, die Frau KLARER ihr Leben lang prägte, und die zur Kulisse für ihre ebenso ungewöhnlichen wie faszinierenden Erleb­nisse werden sollte.

 

Zur Frau herangereift, studierte Elisabeth Kunst und Mu­sik in Italien und machte dann einen Vier-Jahres-Diplomkurs in Meteorologie an der angesehenen Universität von Cam­bridge. Als Diplom-Meteorologin kehrte sie nach Süd­afrika zurück, wo sie 1933 den Luftwaffen-Testpiloten Capt. W. PHILIPPS heiratete, der ihr das Fliegen in Sport­flugzeugen beibrachte. Sie flogen über den Drakensberg Anfang 1937, als ein blauweiß leuchtendes, kreis­rundes Objekt erst auf ihre Maschine zuflog, dann zur Seite kippte und schließlich da- vonschoß. Capt. PHILIPPS mel­dete den Vorfall gleich nach sei­ner Landung in Baragwanath. Kurze Zeit später wurde Capt. PHILIPPS nach England ge­schickt, um auf der De Havilland Experimental Station zu ar­beiten, wo auch Elisabeth als Meteorologin eingestellt wur­de, um später als Beobachte­rin für Luftphänomene für den britischen Geheimdienst zu ar­beiten. Dort erfuhr sie von den »Foo Fighters«, den »Geisterjägern«, hellen Lichtern, die während des Krieges neben den alliierten Flugzeugen hinrasten. Zuerst glaubte man, das seien Geheimwaf­fen des Gegners, dann fanden die Engländer heraus, daß dahinter ein deutscher Strahl steckt, der das Ra­darsystem der Alliierten-Flieger durcheinanderbringen sollte.

 

1943 kehrten sie nach Südafrika zurück, wo Elisabeth ihre Arbeit für den Geheimdienst der Luftwaffe fortsetz­te. Ihre Ehe endete mit einer Scheidung, und 1954 zog sie wieder auf die elterliche Farm nahe ihrer geliebten Drakensberge. Die Eingeborenen, die auf der Farm ar­beiteten, erzählten Elisabeth von ihren alten Legenden von großen Himmelswagen und dem leuchtenden Vo­gel, dessen Schuppen in vielen Farben glitzern und der eines Tages auf dem Drakensberg landen würde und von den feurigen Besuchern aus dem himmlischen Land. Schon in ihrer Kindheit hatte ihr der »Sturm-Doktor« (Me­dizinmann) erklärt: »Dein goldenes Haar wird die Mulungu (weißen Menschen) aus dem Himmel zurückho­len, denn Du bist eine von jenen, die zusammenführt.«

 

 

 

Eines Morgens dann war es soweit. Aufgeregt zeigten die Eingeborenen in den Himmel und Frau KLARER ahnte schon, was das zu bedeuten hatte. Sie eilte auf den Hü­gel, von dem aus sie schon als Kind das UFO gesehen hatte. Kurz nach 10.00 Uhr blitzte es am Himmel und ein großes, herrliches Schiff erschien, kam herab und blieb nur wenige Meter von Elisabeth entfernt über dem Bo­den schweben. Das kreisförmige Raumschiff hatte einen Durchmesser von ca. 18 Metern, in der Mitte eine Kup­pel. Sie spürte Angst, wollte weglaufen - doch irgend et­was hielt sie zurück.

 

Durch eine der drei Luken in der Kuppel sah Frau KLA­RER die Umrisse einer menschlichen Gestalt - eines Mannes, der dort mit verschränkten Armen stand, und dessen Blick auf sie fast hypnotisch wirkte. Er lächelte noch - bevor das Schiff wieder senkrecht nach oben schoß. Die Macht der Sogkraft riß Elisabeths Hut wie schwerelos in die Höhe. Sie wußte - das Raumschiff würde wiederkommen.

 

 

 

 

18 Monate später kehrte es zurück. Sie spürte es, als es soweit war, kletterte den Berg hinauf - und sah das Raum­schiff in einer Mulde auf dem Gipfel stehen, daneben ein großer Mann. Als sie ihn erreichte, umarmte er Elisabeth zur Begrüßung, als sei dies das Normalste der Welt. »Dies­mal keine Angst ...?«, fragte er. »Ich habe Dein Gesicht in der Tiefe meines Herzens gekannt, solange ich lebe«, erwiderte Frau KLARER. »Ich bin nicht von diesem Pla­neten, der 'Erde' genannt wird«, flüsterte der Sternen­mann. Sie stiegen in die Kabine des Raumschiffes, setzten sich auf eine weiche, kreisförmige Bank. Am Steuerpult stand ein zweiter Mann, der freundlich lächelte. Beide trugen einteilige Anzüge, cremefarben mit einem leicht silbrigen Schimmer. Der Außerirdische, der sie begrüßt hatte, war fast zwei Meter groß, wirk­te reif. Sein Haar war blond, an den Seiten weiß, schul­terlang. Seine Augen waren grau und an den Seiten leicht schrägstehend, seine Wangenknochen hoch und leicht hervortretend, wie bei einem Orientalen. »Mein Name ist AKON«, stellte er sich vor, »ich bin Wissen­schaftler und meine Forschungen führen mich zu vie­len Planeten außerhalb unseres heimatlichen Sonnen­systems«, und: »Du brauchst nicht nervös zu sein. Ich weiß alles über Dich.« Das Raumschiff hatte abgeho­ben. Auf einem Bildschirm zeigte er Elisabeth, wie sie sich von der Erde entfernten, die Länder und Konti­nente unter ihnen verschwanden. Dann sah sie vor sich das riesige Mutterschiff, geformt wie eine Galaxie. AKONs Schiff legte an.

 

Frau KLARER war beeindruckt von Schönheit und Kom­fort des Mutterschiffes mit seiner gleichbleibenden, sanf­ten Beleuchtung, der frischen Luft, einem Fußboden aus weichem, blauen Gras und Wänden aus Perlmutt. Sie wurde verschiedenen Außerirdischen vorgestellt und erfuhr den Grund von AKONs Besuch. AKON wünsch­te die Vereinigung mit Elisabeth, die seine Dualseele ist, zur Auffrischung des Blutes seiner Rasse. Sie sollte ihm einen Sohn gebären. Ihre Zivilisation, so AKON, stamm­te ursprünglich von der Venus. Als diese aber infolge einer Sonnen-Expansion unbewohnbar wurde, errich­teten sie auf der Erde und dem Mars Kolonien, bis sie schließlich eine neue Welt in dem 4,3 Lichtjahre ent­fernten Proxima Centauri-System fanden. Die Überre­ste ihrer Ansiedlungen befänden sich noch heute auf dem Gebiet der Antarktis sowie auf dem Mars in Ge­stalt riesiger Pyramiden und unterirdischer Städte. Weiße, die jene physischen Charakteristiken der ein­stigen Venus-Rasse aufwiesen, seien mit ihr noch ver­wandt - so auch Elisabeth. Wenngleich sie auf METON, ihrem neuen Planeten, eine herrliche Heimat gefunden hätten, blieben sie auf ewig eng verbunden mit der Ve­nus, ihrem Heimatplaneten, und seien eigentlich VENUSIER.

 

Bei ihrer Rückkehr beobachteten ZULU-Eingeborene die Raumschiff-Landung. Nach einer kurzen Landung, bei der AKON Elisabeths Schwester May traf, fand die geschlechtliche Vereinigung dieser Bewohner zweier Welten wenig später in AKONs Raumschiff statt. Acht Monate später holte AKON Elisabeth ab, brachte sie zur Geburt ihres Sohnes nach METON, in seine Welt, eine Welt voller Harmonie und Schönheit. Dort gebar sie ihren Sohn AYLING, der mittlerweile selber Raum­schiffpilot und Astrophysiker ist. Elisabeths Begeg­nungen mit AKON und AYLING dauern bis in unsere Tage an.

 

1977 erschien ihre Autobiographie »ERLEBNISSE JEN­SEITS DER LICHTMAUER« im Wiesbadener VENTLA-Verlag als Verdienst der verlegerischen Initiative von Karl L. VEIT, dem Präsidenten der Deutschen UFO-Studiengesellschaft. In diesem Buch beweist Frau KLARER, daß ihr Kontakt mehr ist als die romantische Geschichte ei­ner interplanetarischen Liebe. Das Buch steckt voll pro­funder wissenschaftlicher Informationen zur Astrophysik und Antigravitation, zum Antriebsmechanismus der Raum­schiffe und der Philosophie der Raummenschen, die auch nur anzuschneiden uns in diesem Rahmen unmöglich ist - es sei auf das Buch verwiesen. Darum hier nur vier Ker­naussagen:

 

»Die ganze Schöpfung besteht aus Licht, dem Schlüs­sel zum Universum. Die Existenz aller planetarischen Sy­steme, die Sterne, die Tiefen des interstellaren Raumes: Alles besteht aus unsichtbaren Lichtwellen, alle Sub­stanzen, Flüssigkeiten, Gase, überhaupt alles Leben. Die freigesetzten Mikro-Lichtatome des Sauerstoffs sind die Quelle allen Lebens, die elektromagnetische Wellen-Form oder das Licht. Es ist der Baustein des Kosmos, in dem wir leben, da Licht-Mikroatome in größeren Einheiten den Atomen entsprechen.«

 

»Beim Einschalten des Antriebssystems wird die ganze Haut des Raumschiffes elektrisch erregt, und sie erzeugt Feld-Gefälle, die das ganze Schiff umgeben. Das durch Umwandlung reiner Energie in physische Substanz er­zeugte Material der Außenhaut des Schiffes ist völlig glatt, ohne Nieten, kugelförmig verschmolzen und trans­formiert die Gesamtmasse des Schiffes in eine Kombi­nation von Materie und Anti-Materie, da die gesamte Außenhaut leitfähig ist für elektrische Erregung in Wechselpulsierung. Die Feldgefälle stehen in Wechselwirkung und erzeugen ein das ganze Schiff umgebendes Vaku­um, in dem es sich lautlos, ohne Begrenzung der Ge­schwindigkeit, bewegt. Die Lichtausstrahlung hängt von den variierenden gravitischen Wellen, verkürzt oder ver­längert, ab. Alle Strahlungen und Moleküle werden mit variierenden Geschwindigkeiten und Mengen zurück­gestoßen, um Licht auszusenden. Diese leichten Unter­schiede der Geschwindigkeiten werden von unseren Au­gen als Farben wahrgenommen. ' Diese Mikroatome des Lichtes formen eine elektrostati­sche Abschirmung um das interstellare Überwachungs-Luftschiff, und ein dreistrahliges Licht kontrolliert und steuert die Manöver des Schiffes in harmonischer Wech­selwirkung. Das Ganze ist eine Kombination der kosmi­schen Kräfte elektrischer, magnetischer und tempischer Art, eine Kopie der Natur. Wie ein Planet schützt auch das Sternschiff seine Besatzung - es nimmt seine Um­gebung mit sich durch die unendlichen Weiten des Welt­raumes.

 

Das tempische (Zeit-)Feld ist das kontrollierende Feld. Es steuert das Raumschiff von einem Zeltfeld zum an­deren im Rahmen des elektromagnetischen Feldes, das von der Gesamtmasse der dreifachen Haut des Raum­schiffes herrührt. Wenn dieses Feld verstärkt wird, wird das Schiff unsichtbar, verschwindet völlig oder taucht plötzlich wieder auf. Es kann auch, wenn gelandet, auf der Stelle verschwinden oder sich wieder materialisie­ren, und das erste Anzeichen dafür ist ein Hitzewellen- Effekt bei Tage in der Atmosphäre. Zu anderen Zeiten und abhängig von den atmosphärischen Bedingungen kondensieren sich die Moleküle der das Raumschiff um­gebenden Atmosphäre zu einer Wolke, sobald es den Konsensationspegel unserer Atmosphäre erreicht. Al­les, was wir dann sehen können, ist die anorganische Wolke, die sich manchmal zu einer riesigen organischen Kumuluswolke aufbaut. Das Vakuum, das das Raum­schiff umgibt, ermöglicht ihm völlige Monilität ohne jeg­liche Beschränkung durch Festigkeit, Aufheizung, at­mosphärischen Druck oder Gravitation. Fast alles führt zu jenen federleichten Landungen auf jeglicher Ober­fläche des Planeten.«

 

»Ja, meine Liebe, es ist wirklich so. Mißverstehen führt zu Disharmonie in den Gedankenkräften... Harmonie ist der Schlüssel zur Manipulation dieser kosmischen En­ergie, der Quelle aller Existenz und Materie - und der Gedanken.«

 

»Die Menschen der Erde mißbrauchen die heiligen Ge­heimnisse der Natur, sie unterbrechen sogar in nicht wie­dergutzumachender Weise magnetische Kraftlinien, und es ist wirklich traurig zu sehen, wie sie das unschätzba­re Geschenk ihrer herrlichen Atmosphäre vergiften. Dummheit und Ignoranz sind die Ursachen für diese Ver­wüstung ...In kommenden Zeiten werden die Menschen in ihrem eigenen Schmutz ersticken, wie aufgedunsene Schnecken, die im Smog der Katastrophe herum tasten.« »Die Reife der Zivilisation von Rassen und Menschen kann nur an der Größe ihres Mitleidens und Verstehens gemessen werden.« »Wenn die Menschen sich nicht zum Besseren wenden, werden sie sich selbst vernichten. Wir werden keine andere Wahl haben als einzugreifen, um das harmonische Gleichgewicht im Son­nensystem aufrecht zu erhalten. In der Vergangenheit wurden im Sonnensystem schöne Länder durch ihre Be­wohner verwüstet, ganze Planeten brachgelegt und durch ihre destruktive Lebensweise zerstört.« Im Februar 1994 verstarb Elisabeth Klarer.

 

So unglaublich Klarers Geschichte klingt, es gibt einige Indizien dafür, daß sie tatsächlich wahr sein könnte. So stellte sich Credo Mutwa, der angesehenste »Samgoma« (Medizinmann) der Zulu, hinter die Südafrikanerin. Ihre Geschichte, so erklärte er, hätte ihre Parallelen in den uralten Überlieferungen seines Volkes von den »Abalungu«, den »weißen Männern«. Mutwa erklärte uns in einem Interview: »Es ist eine der großen Ironien der Ge­schichte, daß wir Afrikaner vor der Ankunft der Weißen aus Europa in Kontakt standen mit einer Rasse weißhäu­tiger, goldenhaariger und blauäugiger außerirdischer Wesen, die sie Mzungu nannten. Unser Volk glaubte, diese blonden Außerirdischen seien eine Rasse von Göt­tern, denn zusammen mit einer anderen Rasse, die wir Galube nannten, halfen sie uns auf vielerlei Weise. Als dann die Europäer kamen, begrüßte unser Volk sie in vielen Fällen mit offenen Armen, weil sie sie für die Mzun­gu hielten, und es war für die Afrikaner die Überraschung ihres Lebens, als diese Menschen, die sie mit den Him­melsgöttern verwechselten, plötzlich ihr Land stahlen und sie bekämpften. Bis heute nennen wir, die Ngunisprechenden Völker, die Weißen Abalunga, was soviel heißt wie 'die rechtschaffenden Götter', 'die guten Göt­ter', doch die ursprünglichen Abalunga waren nicht die Europäer, sondern Wesen von den Sternen, die metal­lische Anzüge trugen und die seltsame Metallkugeln und taschenlampenartige Instrumente trugen, wenn sie un­sere Dörfer besuchten. Tatsächlich hatte ich eine Be­kannte, eine große und hochrespektierte weiße Dame, Frau Elisabeth Klarer, die in ihrer Jugend von einem der Mzungu-Außerirdischen namens Akon geschwängert wor­den war. Viele Male erklärte ich dieser großen weißen Dame, daß das, was sie erlebt hatte, etwas war, das mit vielen afrikanischen Frauen und Buschmann-Frauen in der Vergangenheit geschehen ist. Die Mzungu-Sternenwesen haben die Angewohnheit, Erdenfrauen zu schwängern und dann ihren Nachwuchs mit sich zu neh­men und ihnen nur die vage Erinnerung an einen strah­lenden Gott zu lassen, der von den Sternen kam, ihnen eine Baby schenkte und dann dieses Baby mit sich zu den Sternen nahm. Ich verstehe allerdings nicht, wes­halb eine Rasse von so schönen und offenbar hochin­telligenten Wesen so primitive Sachen mit Erdenfrauen macht. Vielleicht haben die Mantindane und andere Außer­irdische auf ihren Reisen durch die Sternenwelt ihre Fort­pflanzungsfähigkeit verloren und benutzen unsere Frau­en als Ersatzmütter für ihren Nachwuchs.«

 

Als ich im März 1997 Südafrika und Zimbabwe besuchte, traf ich ein Ehepaar, das sich auf ganz eigene Weise von der Echtheit des »Falles Klarer« überzeugte. Die beiden Südafrikaner verbrachten ein Wochenende mit einer Berg­wanderung durch die Drakensberge und wunderten sich, als sie auf einem Plateau, fern aller Zivilisation, auf eine Steinpyramide trafen. Als sie weniger als eine Stunde später in einem kleinen Berghotel einkehrten, fragten sie die Wirtin nach dieser Pyramide. »Eine Frau hat sie er­richten lassen, Elisabeth Klarer, zur Erinnerung daran, daß sie sich an dieser Stelle immer mit dem Piloten ei­ner fliegenden Untertasse traf.« Das Paar war sehr ver­wundert über diese kuriose Geschichte und machte eine abfällige Bemerkung, doch die Hotelbesitzerin versicherte: »Wir haben auch zuerst nicht daran geglaubt. Doch ei­nes Nachts klingelte es bei uns. Ich ging herunter, vor der Tür stand ein großer, stattlicher Mann mit weißen Haaren, bekleidet mit einem weißen Overall. Er fragte mich, ob eine Frau Klarer bei uns eingekehrt sei. Das Hotel war leer, ich verneinte. Er verabschiedete sich höf­lich, ich ging zurück zu meinem Mann, erzählte ihm von dem Vorfall. 'Frau Klarer ist doch die Frau, die sich mit Außerirdischen trifft', fiel es meinem Mann ein, 'komm, fragen wir den Fremden mal, ob er etwas darüber weiß. Weit kann er nicht sein.' Er lief aus dem Haus, versuchte, den Mann zu finden - doch wo er nur schaute, und von unserem Hotel aus kann man meilenweit sehen, der Frem­de war verschwunden, so als hätte ihn der Erdboden verschluckt. Später lernten wir Frau Klarer kennen. Sie zeigte uns eine Büste ihres außerirdischen Freundes Akon. Da fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Das war der Mann, der in jener Nacht nach Frau Klarer gefragt hatte!«

 

 

Edwin, 1960 - 1990

 

EDWIN, geb. 1942, hatte gerade seine Ausbildung als Elektriker beendet, als er 1960 einen Job als Radiome­chaniker in einer großen Fabrik südlich von Durban be­kam. EDWIN war ein sympathischer junger Mann, fast 2 Meter groß. Als die Firma einen Supervisor (Inspek­tor) namens GEORGE für EDWINs Bereich einstellte, wurden die beiden bald Freunde. GEORGE lebte allein in einem Hotel in Durban, und EDWIN holte ihn jeden Morgen mit seinem Motorrad zur Arbeit ab, was ihm GEORGE herz­lichst dankte. Da beide Männer noch Junggesellen waren, zo­gen sie an Wochenenden oft aufs Land und gingen Fischen. ED­WIN wußte wenig über GEOR­GES Vergangenheit, vermutete aber, daß er aus Johannesburg stammte, da er die Gegend gut zu kennen schien. Eines nachts, bei einem dieser Angelausflüge, beobachteten die Männer ein Licht, das sich langsam den Horizont entlang bewegte. »Ich frage mich, ob das nun eine fliegende Untertasse oder ein Sputnik ist?«, meinte EDWIN. »Was weißt Du über Flie­gende Untertassen«, fragte GEORGE. EDWIN erwider­te, daß er der Sache nie besondere Aufmerksamkeit ge­schenkt hätte, aber schon glaube, daß es »irgendwo da draußen« Leben gäbe. »Ich werde Dir beweisen, daß die Lichter am Himmel nicht alle Sputniks sind«, versprach EDWIN.

 

 

Die Diskussion über die Möglichkeit außerirdischen Lebens wiederholte sich noch ein paarmal, und ED­WIN war schon gespannt, wie GEORGE ihm den ver­sprochenen Beweis liefern wollte. Schließlich verab­redeten sie sich wieder fischen zu gehen, und als ED­WIN GEORGE vom Hotel abholte, wunderte er sich über eine schwarze Ledertasche, die dieser mit sich trug. »Was ist denn da drin?«, fragte er, aber GEOR­GE lächelte nur. Es wurde eine lange, warme Nataler Sommernacht, und die beiden fischten bis 2.00 Uhr früh. Dann meinte GEORGE: »Ich würde Dir gerne et­waszeigen«. Er öffnete die Ledertasche, und im Schein seiner Taschenlampe erkannte EDWIN eine Art Ra­dioempfänger mit zwei vertikalen Antennen, die durch ein H-förmiges Horizontalstück miteinander verbunden wurden und etwa 1 _ Meter lang waren. GEORGE dreh­te ein wenig am Empfänger, dann hörte EDWIN Worte in einer fremden Sprache. Etwa 15 Minuten später er­schien ein ungewöhnliches Licht am Himmel. GEORGE machte EDWIN auf das Objekt aufmerksam, das auf sie zuzukommen schien und bläulich-weiß leuchtete.

 

GEORGE erklärte, daß dieses Licht ein Raumschiff sei, das von ihm über Radio gerufen worden war. Und qua­si als Beweis ertönte plötzlich eine Stimme im Sender, diesmal in englischer Sprache. Die Stimme identifizierte sich als WY-ORA, Kommandeur des beobachteten Raum­schiffes und Abkömmling des Planeten KOLDAS, der in »einem anderen Universum« liegt und Teil einer Konfö­deration von Planeten sei. WY-ORA erklärte, daß auch GEORGE »einer von ihnen« sei und mit seinem richtigen Namen VALDAR heiße. VALDAR sei auf die Erde ge­kommen, um eine geeignete Person zu finden, die eine Organisation gründen und Informationen verbreiten könn­te. »Wenn Du Interesse hast«, meinte WY-ORA zu ED­WIN, »könntest Du eine solche Gruppe für uns gründen.«

 

Zur Demonstration der Fähigkeiten des Schiffes gab GE­ORGE ihm in seiner außerirdischen Muttersprache An­weisungen, die es auch befolgte. Der verblüffte EDWIN beobachtete, wie das Raumschiff am Himmel für ihn die verrücktesten Manöver durchführte. Für die ihm gera­de übertragene Aufgabe hielt sich EDWIN trotzdem für zu jung und zu unerfahren - GEORGE mußte ihn erst überreden und ihm erklären, daß er Helfer haben und von der Konföderation unterstützt werden würde.

 

In den folgenden Monaten nach diesem Erlebnis beob­achtete EDWIN GEORGE noch gründlicher. GEORGE war ein großer, kräftig gebauter Mann mit dunklem Haar und braunen Augen. Er schien etwa 35 Jahre alt zu sein. Am auffälligsten waren sein Humor und seine Sanftheit. »Keine Sorge«, schien sein Lieblingsausdruck zu sein. Einmal, während der Mittagspause, beobachtete er, wie GEORGE ganz allein eine Maschine bewegte, die eben noch von einem schweren Kran hineingebracht und von fünf Mann abgesetzt wurde.

 

Bei vertraulichen Gesprächen erzählte ihm VALDAR/ GE­ORGE von seinem Heimatplaneten KOLDAS und der Konföderation der 12 Planeten, die hofft, daß die Erde ihr 13. Mitglied werden würde. VALDAR interessierte sich sehr für Literatur speziell über die verschiedenen Reli­gionen und besuchte zu Studienzwecken die Gottes­dienste der verschiedenen Konfessionen. Sehr befrem­det war er über alle Formen von Gewalt, Drogenmißbrauch und Trunkenheit, die ihm offenbar fremd waren. »VALDAR erklärte mir, daß es nicht Absicht der Konfö­deration sei, in die Angelegenheiten der Menschheit ein­zugreifen, aber dennoch sind sie sehr besorgt über den Einsatz atomarer Waffen und die Gefahr einer Ketten­reaktion, ausgelöst durch einen unserer Atombomben­versuche«, erklärte EDWIN. VALDAR sprach immer wie­der davon, daß wie er viele tausende Raummenschen unerkannt auf der Erde leben. Sie blieben zwischen ei­nem und fünf Jahren auf diesem Planeten, studierten in dieser Zeit die Menschen so gründlich wie möglich. Da­nach würden sie abgeholt und wieder auf ihren Hei­matplaneten gebracht werden.

 

Das galt dann auch für GEORGE/ VALDAR. An einem Samstagmorgen im Jahre 1962 bat GEORGE EDWIN, ihn an den Strand bei Richards Bay zu bringen, ein einsa­mes Stück Küste. Sie fischten dort bis 22.00 Uhr, als GE­ORGE/ VALDAR aufstand, aus seinem Koffer einen ein­teiligen Overall holte und sich umzog. Er wandte sich an EDWIN, riet ihm, sich hinter eine Sanddüne zu stellen, wenn das Raumschiff ankäme und wieder starten wür­de. EDWIN verspürte Schmerz und Trauer über den Ab­schied des Freundes, den er nie mehr wiedersehen soll­te. Doch GEORGE hatte noch ein Geschenk. Er übergab ihm den Radioempfänger, drückte ihm noch einmal die Hand und ging an den Strand. Hinter der Düne geschützt sah er, wie eine 50 Meter breite Scheibe auf dem Strand landete. Sie hatte eine Kuppel auf der Oberseite mit ei­nem Beobachtungsfenster, hinter dem EDWIN ein mensch­liches Wesen ausmachen konnte. Aus der Unterseite fuhr eine breite Säule, die sich in den Sand drückte. An ihrer Seite öffnete sich eine Tür, durch die GEORGE/ VALDAR in das Schiff trat. Sobald er in seinem Inneren ver­schwunden und die Säule wieder eingefahren war, schoß das Objekt in die Höhe und war Sekunden später nur noch als heller Punkt am Himmel zu erkennen.

 

Einige Monate später hörte EDWIN Radio, als das Pro­gramm plötzlich unterbrochen wurde und VALDARs Stimme durchkam. Er wies EDWIN an, den Empfänger, den er ihm gegeben hatte, zu einer bestimmten Zeit auf eine bestimmte Frequenz einzustellen. So empfing ED­WIN die erste Durchgabe der KOLDASianer, weitere, je­weils einmal im Monat, folgten.

 

Dabei sind die Radiowellen, die EDWIN empfängt, kei­ne normalen Radiowellen, wie sie von unseren Radio­sendern stammen. Kurzwellen-Radiostationen senden ihre Programme auf einem »amplitudenmodulierten RF-Träger«, während die Außerirdischen 12 Volt auf ED­WINS Antenne »beamen«. Das Ungewöhnliche an sei­nem Empfänger, den er von GEORGE erhielt, ist, daß seine Antenne ihre Energiezufuhr am Hinterende des Empfängers hat und nicht am RF-Eingang am »Vorde­rende«. Das erklärt, warum seine Nachbarn und ande­re diese Durchgaben nicht auch empfangen konnten. Der Energiestrahl, der die Antenne trifft, setzt automa­tisch auch den Kassettenrecorder in Betrieb, der sich unter dem Empfänger befindet und ständig mit dem Ra­dio verbunden ist.

 

Auf diesem Wege teilten die KOLDASianer EDWIN mit, daß sich ihre Welt in einem anderen Universum, einem Anti-Materie-Universum befände. Wenn sie von Mars und Venus sprechen, meinen sie nicht die Planeten un­seres Sonnensystems, sondern ihre »Zwillinge« in der Antimaterie-Welt.

 

Ihre Schiffe können sich so schnell bewegen, daß Zeit irrelevant wird. Sie benutzen Magnetfelder, die in Strö­men durch das Universum führen, und alle Körper im All miteinander vernetzen. Diese Felder sind kartografiert worden und dienen als »Autobahnen«. Sie sind zwi­schen 1,5 km und 5 km breit. Die schnellste Ge­schwindigkeit erreichen sie an den Rändern dieser Ma­gnetbahnen, während es in ihrer Mitte überhaupt keine Bewegung gibt. Hier können sie ihre Schiffe »veran­kern«. Ihre Manöver werden kontrolliert durch magneti­sche Motoren, die durch Sonnenenergie angetrieben wer­den und, wie Ruder, die Schiffe in die richtigen Ma­gnetströme führen. Das Magnetfeld erlaubt dem Schiff, mit phantastischen Geschwindigkeiten zu reisen. Die Raumreisenden und ihre Schiffe werden dabei quasi ver­flüssigt, fließen durch den Raum. Während dieses Pro­zesses verliert die Besatzung jeweils für 1 - 5 Minuten das Bewußtsein, während gewaltige Räume überbrückt werden.

 

VALDAR warnte vor negativen Gruppen auf der Erde, die Botschaften verbreiten, die nur Verwirrung stiften. Diese Gruppen werden von einer anderen Raumrasse kontrolliert, die die Bemühungen VALDARs und seiner Gruppe um eine Rettung der Erde sabotiert. Wir erin­nern uns dabei an die Ausführungen LYAs im Fall von Prof. HERNANDEZ und natürlich an jene Gruppe Außer­irdischer, mit der die US-Regierung seit 1964 in Kontakt steht. Tatsächlich warnt auch VALDAR, daß »es diesen Gruppen gelang, zu allen Ebenen Eurer Gesellschaft und Eurer Regierungen vorzudringen«. Aber auch seine Leu­te hätten bereits den irdischen Regierungen die Auf­nahme der Erde in die Planetarische Konföderation an­geboten, ein Ansinnen, das nur bei einigen Kleinstaa­ten auf Gehör stieß. Die Warnungen der Konföderation an die Welt über künf­tige drastische Änderungen, Änderungen, die bereits be­gonnen haben, wurden von den Regierungen ignoriert. Gemäß den Wissenschaftlern der Konföderation treten diese Änderungen auf, wenn sich das magnetische Feld der Erde zwischen dem ersten und dem zweiten Span­nungsfeld normalisiert. Sie erwarten, daß sich die Erd­achse leicht verschiebt und dadurch das Abschmelzen und Verdunsten der polaren Eiskappen verursacht. Dies wird sich in abnormen Gezeiten, Wetteränderungen und graduellen Überflutungen tiefergelegener Landstriche auswirken. Auch Erdbeben und vulkanische Eruptionen werden erwartet. Im Fall einer Verschlechterung der Le­bensbedingungen auf der Erde wäre die Konföderati­on bereit, eine große Anzahl Menschen zu evakuieren. Tatsächlich hat man dazu schon den jungen Planeten EPICOT vorbereitet, einen Planeten in einem Sonnensy­stem unserer Milchstraße, der ähnliche Lebensbedin­gungen aufweist, wie die Erde. Es ist ein sehr fruchtba­rer und schöner Planet, »ein Planet, der einzig und allein für die Bewohner der Erde eingerichtet wurde«.

 

Der Radioempfänger, den VALDAR 1962 EDWIN über­geben hat, wurde übrigens am 24. Januar 1979 durch drei angebliche Mitglieder der südafrikanischen Sicher­heitspolizei beschlagnahmt. In der Zwischenzeit hat die Konföderation neue Kontaktmethoden ausprobiert. Um EDWIN hat sich eine große Gruppe geschart, die Q-Gruppe mit Sitz in Durban, und er wird ebenso tatkräf­tig wie väterlich unterstützt durch den südafrikanischen UFO-Forscher Carl van VLIERDEN.

 

Im übrigen hielt EDWINs Geschichte jeder Untersuchung stand. Tatsächlich fand sich in den Mitarbeiterakten der Fabrik in Durban, in der GEORGE und EDWIN gearbei­tet haben, eine Akte über GEORGE und die 24 Monate seiner Anstellungszeit zwischen 1960 und 1962. Als Wohn­sitz wurde, wie von EDWIN immer bemerkt, das K-Ho­tel in Durban genannt.

 

 

James Forbes, 1974 - 1990

 

James FORBES aus Johannesburg/ Südafrika behaup­tet, ein auf der Erde inkarnierter Außerirdischer zu sein, der in seiner Jugend von seinem Vater, KARNÉ vom Pla­neten AENSTRIA, kontaktiert und auf seine irdische Auf­gabe vorbereitet wurde. Da wir mit James über einen anderen jungen Südafrikaner gleichen Vornamens in Kon­takt kamen, hatten wir die Möglichkeit, einige Recher­chen in diesem Fall anzustellen. Tatsache ist, daß wir dem Planeten AENSTRIA in der Andromeda-Galaxie auch im Fall des mexikanischen Professors HERNANDEZ be­gegnen. Ein anderer Fall, der in diesem Buch keine Er­wähnung findet, ist der des britischen UFOlogen Arthur SHUTTLEWOOD, der 1967 von einem KARNÉ von AE­NSTRIA kontaktiert wurde. Tatsächlich begegneten sich FORBES und SHUTTLEWOOD im Jahre 1986, und der Brite gab dem Südafrikaner ein Bild »seines« KARNE, den dieser unter Tränen identifizierte. James' Ex-Frau Janice, sein Mit-Kontaktler Henry GREEF, heute ein an­gesehener Politologe und Regierungsangestellter sei­nes Landes, und Anne F., eine esoterische Buchhänd­lerin aus Johannesburg, bei der sich James nach sei­nen Kontakten seine erste UFO-Literatur holte, und die ihm während dieser Kontakte zur mütterlichen Freundin wurde, bestätigten seine Schilderungen. Anne erzählte uns, daß James' Eltern als »wiedergeborene Christen« nie so sicher waren, ob die Außerirdischen, denen ihr Sohn begegnete, von Gott oder vom Teufel gesandt wa­ren, und schickten James immer wieder in die Kirche, in der Hoffnung, daß Gott ihn schützt, und daß sie als Esoterikerin die Eltern über die Hintergründe von UFO-Kontakten aufklären mußte.

 

 

James' Geschichte begann 1974, als er 9 Jahre alt war, an einem heißen Sommertag im November (bekannt­lich sind die Jahreszeiten auf der Südhalbkugel »spie­gelverkehrt« zu denen auf der Nordhalbkugel). Der Jun­ge lag wie so oft in der Sonne und schaute sich, zum Zeitvertreib, die sich stets verändernden Wolkenbilder an. Plötzlich bemerkte er, wie etwas zwischen den Wol­ken aufblitzte. Zuerst glaubte James, es sei ein Flug­zeug. Dann erblickte er einen silbernen Punkt, der in ungeheurer Geschwindigkeit hin- und herschoß, schließ­lich näherkam. Der ebenso neugierige wie faszinierte Junge konnte schließlich ein ellipsoides, metallisch graues Flugobjekt erkennen, das in rechten Winkeln und anderen für konventionelle Flugzeuge unmöglichen Wendungen am Himmel manövrierte. Als es schließlich mit großer Geschwindigkeit davonschoß, folgten ihm zwei kleinere, kugelförmige Begleiter. Dieses Erlebnis erregte natürlich das Interesse des Jungen an »fliegen­den Untertassen«. Zu Weihnachten schenkten ihm schließlich seine Eltern ein Teleskop, mit dem er Nacht für Nacht den Sternenhimmel beobachtete.

 

James war 14 Jahre alt, als er auf die Highschool kam. Dort lernte er Henry GREEF kennen, einen Jungen, der dieselben Interessen hatte wie er. Die beiden wurden Freunde, gründeten an der Schule einen UFO-Club. Ei­nes Samstag nachmittags im Jahre 1980 fuhren die bei­den mit James' Eltern zu Verwandten nach Van Der Bijlpark, 30 km südlich von Johannesburg. Auf der Fahrt in die Abenddämmerung setzte der Motor ihres Wagens aus, als die Landschaft in ein gleißendes Licht getaucht war. James schaute aus dem Fenster - und sah ein leuchtend-oranges, sphäroides Objekt, das rund 400 Meter über ihnen in der Luft hing. Langsam stieg er aus dem Wagen, sein Vater und Henry folgten ihm. Das etwa 50 Meter breite Objekt pulsierte, strahlte heiße Luft aus. Geräuschlos kam es langsam näher, und bald konnten die drei Luken ausmachen, aus denen ein sanftes grün­lich-blaues Licht nach draußen drang. James versuch­te, durch die Luken Details aus dem Schiffsinneren aus­zumachen, doch ohne Erfolg. Dann erkannte er eine männliche, bärtige Gestalt, die sich langsam einer der Luken näherte, schließlich durch die Luke schaute. In diesem Moment schossen tausend Gefühle und Erin­nerungen durch seinen Kopf. Der Mann hinter der Luke hatte stark ausgebildete Wangenknochen, eine hohe Stirn, strahlend blaue Augen. James spürte, daß diese Augen tief in sein Inneres schauen konnten, seine Gedanken lesen. Er wußte, daß er dieses Wesen kannte... Das Ob­jekt war bis auf 30 Meter an die Gruppe herangekom­men, dann entfernte es sich wieder, veränderte in etwa 400 Metern Entfernung seine Farbe von Orange in ein Silberblau und schoß gerade in die Höhe. James' Mut­ter war die ganze Zeit über ängstlich im Wagen geblie­ben.

 

Kurz darauf starb James' Großvater, und die Familie hol­te seine Großmutter in ihr Haus. Als James ihr von sei­nen Erlebnissen erzählte, lächelte sie nur: »Faszinierend, wunderbar«, meinte sie, »es geschieht also schon. Die Zeit ist nahe. Mach' Dir keine Sorgen, mein Junge. Du wirst das alles schon sehr bald verstehen.«

 

 

 

Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. James' Großmutter war eine sehr religiöse Frau, und jeden Abend, bevor er schlafen ging, las sie ihm aus der Bibel vor und betete für ihn. Oft genug schlief sie dann an seiner Sei­te ein, wachte irgendwann am frühen Morgen auf und ging zu Bett. So war es auch in jener Nacht von Freitag auf Samstag Mitte des Jahres 1980. Irgendwann gegen 3.00 Uhr früh wachte James mit einem schrecklichen Durst auf, sah seine Groß­mutter vor seinem Bett liegen. Er wollte auf­stehen, in die Küche gehen, sich etwas zu trinken holen. Doch als er sich aufrichte­te, spürte er, daß er seine Beine nicht be­wegen konnte. Drau­ßen heulte eine star­ker Wind. Plötzlich be­merkte James, wie sich ein blauer Nebel in der Mitte seines Zim­mers formierte. In der Mitte des Nebels entstand eine Kugel aus blauem Licht, die schließlich lautlos explo­dierte, dabei den ganzen Raum erhellte. Aus dem Licht formte sich schließlich eine menschliche Gestalt von ca. 2,30 m Größe, bis zur Decke reichend. In diesem Moment wachte auch seine Großmutter auf und starr­te bewegungslos auf das, was geschah. Zwei silber­blaue Augen schauten ihn an, ein Gesicht das er kann­te - dasselbe Gesicht, das er zuvor durch die Luke des Raumschiffes gesehen hatte. Der Mann, der schließlich vor ihm stand, war mit einem weißen Over­all bekleidet, auf dem er ein goldenes Zeichen trug, ein Dreieck in einem siebenzackigen Stern. Der Mann erhob seine rechte Hand zum Gruß, sprach »Kodois, Kodois Adonai Tsabyote«, was, wie er später erfuhrt, bedeutet: »Heilig, heilig ist Gott, der Herr der Heer­scharen«. Zu diesem Zeitpunkt hielt James diese For­mel für einen Gruß und wiederholte sie einfach. »Habe keine Angst«, meinte der Fremde, »Ich bin KARNÉ, Dein Vater vom Planeten AENSTRIA. Seit längerer Zeit beobachten und lenken wir Dich, aber heute ist der Tag Deines Erwa­chens gekommen, wirst Du die Wahrheit erfahren.« S. 108 Mit­te Symbol 102 Ja­mes sei freiwillig zur Erde gekommen, um hier eine Mission zu erfüllen, um der Men­schheit beim Über­gang in ein Neues Zeitalter zur Seite zu stehen. Diese Aufga­be sei sehr schwie­rig, erwürde viele An­griffe von außen er­fahren. Ihr Ziel wäre es, zum Erwachen der Menschheit beizutragen. Dann wandte er sich an Ja­mes' Großmutter, die vor Ehrfurcht auf die Knie gefal­len war. »Verehre nicht mich, sondern den Schöpfer«, erklärte er ihr, »ich bin auch nur ein Diener Gottes wie du selbst. Erhebe Dich also vom Boden, steh auf«, for­derte er sie auf, »Ich danke Dir, daß Du Dich um mei­nen Sohn gekümmert hast. Vor vielen Jahren habe ich Dich darum gebeten, jetzt bist Du alt geworden. Von nun an werde ich selbst meinen Sohn lehren, was er zu wissen hat.« In diesem Augenblick erwachten in James die Erinnerungen. »Vater, Vater!« rief er unter Tränen. »Ich muß jetzt gehen, aber ich werde in sieben Tagen wiederkommen«, erklärte KARNÉ zum Abschied, als er sich wieder in eine Lichtkugel verwandelte, die plötz­lich verschwand, als sei das Licht ausgeschaltet wor­den. Während James noch atemlos auf die Stelle starr­te, an der eben noch KARNÉ gestanden hatte, klärte ihn seine Großmutter auf. Vor vielen Jahren, als sie noch als junges Mädchen auf der Farm ihrer Eltern Schafe gehütet hatte, sei eine Scheibe auf einem ihrer Felder gelandet, und KARNÉ hätte sie eingeladen, an Bord zu kommen. Sie dachte damals, es sei ein Engel Gottes, und folgte ihm. Er erzählte ihr dort, daß einer von ihnen in der Zukunft auf der Erde inkarnieren würde, um mit vielen anderen gegen die Kräfte des Bösen zu kämp­fen, und daß dieser ein Sohn einer ihrer Töchter werde. Er erklärte ihr, daß viele Mitglieder seines Volkes jetzt ir­dische Inkarnationen annehmen würden, um dem gött­lichen Plan zu dienen. Sie solle dafür sorgen, daß die­ser Junge, sein Sohn, eine spirituelle Erziehung bekä­me. Das war also das Geheimnis, das sie bei sich trug.

 

Am nächsten Morgen rief James Henry an, erzählte ihm, was geschehen war. Er sollte dabeisein, wenn KARNÉ am nächsten Freitag wie versprochen wieder erschei­nen würde. Gegen 11.00 Uhr gingen die beiden Jungen ins Bett, zu aufgeregt, um wirklich schlafen zu können. Gegen 2.30 Uhr bildete sich wieder ein bläulich-weißer Nebel, dann eine Lichtkugel, die in greller Intensität ex­plodierte. »Hab' keine Angst«, meinte James zu Henry, »beobachte nur«. KARNÉ erschien, begrüßte sie kurz, sagte nur: »Geht nach draußen und wartet«, dann ver­schwand er wieder. Die Haustür stand schon offen, sie gingen auf die Straße. Am Himmel war nichts zu sehen.

 

 

 

Doch plötzlich er­schien ein Licht­strahl, der auf den Boden reichte und das Gras in weißem Licht erscheinen ließ, traf die beiden Jungen. Mit einem leichten Ruck be­gannen sie, sich langsam in den Himmel zu erhe­ben. James und Henry klammerten sich aneinander. Zwischen ihnen und dem Boden war nur Luft, nichts als Luft, über ih­nen der Strahl. Und doch erschien es ihnen, als wür­den sie auf etwas Festem stehen. Die Luft wurde im­mer kühler, je höher sie glitten, und unter sich konnten sie die Lichter der Stadt erkennen. Langsam konnten sie am sternklaren Himmel über sich ein dunkles, run­des Objekt ausmachen. Sie erkannten eine runde Öff­nung an seiner Unterseite, neben der ein rotes Licht blinkte. Bald bemerkten sie ein leichtes, grünliches Glühen rund um das Schiff. Sie glitten langsam in die Öffnung, kamen in einen hellen Raum - und sprangen schnell zur Seite, auf den Schiffsboden. Angenehme, warme Luft umgab sie. Die Wände des Raumes, in dem sie sich jetzt befanden, bestanden aus einem sanft leuch­tenden, perlmuttähnlichen Material. Der Boden, auf dem die beiden in Pyjamas bekleideten Jungen jetzt barfuß standen, fühlte sich an wie Gras, aber warm und le­bendig. An den Wänden waren hieroglyphenartige Zei­chen zu erkennen. Dann öffnete sich eine Tür, dort, wo vorher noch keine Spur einer Öffnung zu sehen war und vor ihnen stand - KARNÉ. James rief »Vater!«, umarm­te unter Tränen seine Hüften. »Willkommen daheim, mein Sohn.« Sie gingen gemeinsam in einen runden Raum, umgeben von Lu­ken und ebenfalls aus einem sanft leuchtenden, perl­muttartigen Mate­rial1 . Die Mitte des Raumes war von einer Säule durch­zogen, in der sich die Lichter der Bor­darmaturen spie­gelten2. James sah vier Männer und vier Frauen in ver­schiedenfarbigen Overalls. »Jedes Overall symbolisiert eine bestimmte Aufgabe an Bord des Schiffes«, erklärte KARNÉ3. Er stellte ihm MEYAE, die Raumschiffkommandantin vor. »Wir freuen uns, Dich zu unserem Basisschiff bringen zu können«, meinte die­se. Durch die Luken sahen James und Henry, der ihm schweigend gefolgt war, wie die Lichter von Johannes­burg langsam unter ihnen verschwanden. Bald waren sie über den Wolken, dann konnten sie den Horizont der Erde erkennen. Schließlich erklärte MEYAE, sie würden jetzt den Unsichtbarkeits-Vorhang des Basisschiffes durchstoßen. Einen Augenblick lang sahen James und Henry noch die Sterne und den tiefen, dunklen Welt­raum, dann hing plötzlich vor ihnen das riesige, kreis­runde Mutterschiff, das, so KARNÉ, in rund 30.000 km Höhe im Erdorbit hing und durch ein lichtabsorbieren­des Magnetfeld vor den Blicken der Menschen verbor­gen blieb. Die Jungen drückten fassungslos ihre Nasen an die Luken des Schiffes, um so viel Details wie mög­lich zu erkennen. »Sein Durchmesser beträgt in Eurer Meßweite 700 Kilometer«, meinte KARNÉ. Den Jungen wurden Overalls gegeben und ein saftartiges Getränk serviert, das sie beruhigen sollte. Dann fuhr ihr Zubrin­gerschiff in ein hellerleuchtetes Landedeck ein, parkte dort. Als sie ausstiegen, sahen James und Henry zahl- reicheandere Raumschiffe der verschiedensten Größen. Sie alle trugen seltsame Symbole und bestanden aus einem hellreflektierenden Metall. »Sie kommen aus den verschiedensten Regionen des Universums«, erklärte KARNÉ. »Sie alle sind hier, um in unserer Mission der Liebe zu dienen und der Menschheit zu helfen.« 5 Mil­lionen Außerirdische seien hier stationiert, 60 % davon Frauen. Drei Viertel der Besatzung von AENSTRIA, der Rest aus dem Sternbild ORION, von den Planeten MENTAKA und AURIGEA. Derzeit würden 2.000 von ihnen darauf vorbereitet, auf die Erde zu reisen, um dort un­ter den Erdenmenschen zu leben.

 

 

Sie stiegen in einen Fahrstuhl, der in unglaublicher Geschwindigkeit an zahllosen Decks vorbeiraste. Sie würden jetzt zu den Ältesten gebracht, erklärte KARNÉ. Irgendwann blieb der Aufzug stehen, öffnete sich vor einem dreieckigen Eingang. Ein kleiner Korridor brach­te sie zu einer weiteren dreieckigen Tür, die sich öff­nete. Sie trug das Symbol von AENSTRIA, den sie­benzackigen Stern mit einem Davidstern in seinem Zentrum. Dann standen sie in einem Raum, in dessen Zentrum ein großer, rechteckiger Tisch stand, um den herum sieben Sitze angeordnet waren. Auf einem Bild­schirm an der gegenüberliegenden Wand erschienen seltsame Hieroglyphen. Die Wände schienen aus Kri­stallen zu bestehen und pulsierten in den Farben des Regenbogens. Dann erschienen in sechs Nebelwol­ken sechs Lichtkugeln und aus ihnen sechs bärtige Männer, die Liebe und Mitleid ausstrahlen. KARNÉ setzte sich zu ihnen an den Tisch. »Wir sind die sie­ben Ältesten des Planeten AENSTRIA und überwa­chen derzeit die Entfaltung des großen und mächti­gen Planes der Liebe und des Lichtes für die Erde«, erklärte der Mittlere von ihnen, »wir grüßen Euch im Namen und in der Liebe des Unendlichen Schöpfers, durch dessen Willen wir Euch heute und hier in der Stunde Eures Erwachens begrüßen.«

 

AENSTRIA, so erklärte er, liege in der Andromeda-Galaxie, 300 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt. Sei­ne Bewohner würden ihre ganze Existenz der Kontem­plation über das spirituelle Wissen und die Gesetze des Schöpfers widmen. Vor Äonen hätten sie eine ähnli­che Situation durchgemacht wie die Erde heute, hät­ten auch sie an dem Scheideweg zwischen Selbst­zerstörung und Evolution gestanden. Als sich das er­ste Leben auf der Erde formte, seien sie vom Galak­tischen Kommando in der Konstellation Orion beauf­tragt worden, die Evolution dieses Lebens zu über­wachen. Nach Millionen von Jahren hätte die Erde die Reife gehabt, intelligentes Leben zu tragen in Form der menschlichen Rasse, die sie ADAM KADMON nen­nen, den »universellen Archetyp des Menschen«. In­dividuen aus allen Teilen der Galaxis wurden ausge­wählt, die Erde zu besiedeln. Man wollte sichergehen, daß der Herr der Finsternis hier keine neue Bastion findet. Ebenso wurde der Planet Maldek im Orbit zwi­schen Mars und Jupiter besiedelt. Dem Herrn der Fin­sternis gelang es, Kontrolle über die Bewohner der Marskolonie zu bekommen, die Maldek angriff und vernichtete, während die Erde einen Polsprung erleb­te,. Der Mensch degenerierte, die Erde wurde zum Kampf­platz zwischen den Kräften des Guten und denen des Bösen. Sie selbst ließen große Meister auf der Erde inkarnieren, um der Menschheit den Weg zum Schöp­fer zu zeigen.

 

Gott, so erklärten sie, ist die Gesamtheit aller sichtba­ren und unsichtbaren Existenz, immanent in jedem klein­sten Atom. Selbst der Herr der Finsternis sei ein Teil von ihm und könne nur existieren durch Gottes Liebe und Mitleid. Jesus ist ein großer Meister und muß hoch ge­achtet werden wegen seiner Bedeutung im großen Plan des Lichtes.

 

Die Raumbrüder wurden alarmiert, als sie die erste Ato­mexplosion auf der Erde registrierten. Sie waren besorgt über die Folgen, da sie wußten, daß die Menschheit spi­rituell und moralisch noch nicht reif war, mit einer so machtvollen Energie umzugehen. Statt sie zum Nutzen der Menschheit anzuwenden, bauten sie die gefährlich­- ste Waffe in der Menschheitsgeschichte. Das kosmi­sche Gesetz verbot ihnen, direkt einzugreifen, solange kein akuter Notfall vorliegt4. Aber sie beobachteten, daß durch fortlaufende Atombombenversuche die Erdat­mosphäre beschädigt wurde und der Ozongürtel immer dünner wurde, speziell um die Pole. Die dadurch ver­stärkt eindringende Sonneneinstrahlung wäre eine Ge­fahr für alles Leben auf der Erde5. Doch statt dies zu er­kennen, setzte die Menschheit ihre Atomversuche fort. Es kam zu unterirdischen Atomversuchen, deren Schock­wellen die natürlichen Verwerfungslinien der Erdkruste erreichten und Erdbeben verursachten. Die größte Ge­fahr aber drohe der Erde dadurch, daß sich auch die magnetischen Schutzgürtel der Erde, die Van Alien-Gür­tel, aufzulösen beginnen, die die Erdatmosphäre stabi­lisieren und das Magnetfeld der Erde im Gleichgewicht halten. Durch ihr Schwinden werden Polsprünge mög­lich, aber auch, langfristig, ein Verschwinden der Erd­atmosphäre. Um die Menschheit zu warnen, kontak­tierten die Außerirdischen die Regierungen der führen­den Weltmächte, informierten sie über die verheeren­den Folgen ihrer Atombombenversuche, stießen aber auf taube Ohren. Im Gegenteil, sie verheimlichten nach wie vor die Anwesenheit der Außerirdischen, aus Angst, die Kontrolle über die Öffentlichkeit zu verlieren, die, wenn sie von den Raumbrüdern wüßten, nicht länger die Führung der Regierung akzeptieren würden. Zudem wäre ein Zusammenbruch aller religiösen und wissen­schaftlichen Glaubenssysteme die Folge. So bleibt nur die Möglichkeit, auf sehr stille und diskrete Weise Wis­sen unter das Volk zu streuen. Jahr für Jahr hätten sich ihre besten Leute freiwillig bereiterklärt, unter den Er­denmenschen zu leben. Da sie den Erdenmenschen glei­chen, wäre dies problemlos gewesen. So verbreiteten diese die Botschaft der universalen Bruderschaft, der Liebe und der Hoffnung unter jenen, die ihnen im tägli­chen Leben begegneten6, um langsam die Saat des Neu­en Zeitalters auszusäen und die notwendigen soziolo­gischen, politischen und spirituellen Veränderungen auf stille Weise herbeizuführen. Ihre Aufgabe sei nur da­durch oft hart und schwer, weil sie von den Kräften des Bösen ständig angegriffen und behindert würden. Ja­mes und Henry wurden gefragt, ob sie bereit wären, an diesem Großen Plan des Lichtes, die Menschheit von Unwissenheit und Zerstörung weg zu einer höheren Stu­fe in ihrer kosmischen Evolution zu führen, mitarbeiten wollten, was die beiden Jungen bejahten. »Dann erzählt bei Eurer Rückkehr den Menschen, daß ihre Zeit zu Ende geht und daß sie Haß, Egoismus, Stolz, Lüge und Über­legenheitsanspruch aufgeben müßten, wenn sie die vie­len Naturkatastrophen überleben wollten, die der Erde bevorstehen. Sie wurden dann in ein Labor gebracht, in dem man ihnen mit einem Strahl einen kleinen Kristall in der Stirn einsetzte, der die kristalline Struktur seines Körpers transformieren würde, damit er beim nächsten Besuch den Dimensionssprung nach AENSTRIA mit­machen könnte. James war begeistert - würde er also seine Heimatwelt bald zu sehen bekommen. Henry be­kam ebenfalls den Kristall eingesetzt. Beide haben noch heute eine leichte, warzenartige Erhebung auf der Stirn über dem «dritten Auge». Dann brachten sie die beiden Jungen wieder zurück zur Erde.

 

 

Durch die Einsetzung des Kristalls kam es speziell bei James zur Entfaltung ungewöhnlicher PSI-Fähigkeiten. Gabeln verbogen sich in seiner Hand - eine Fähigkeit, die er unter Einsatz mentaler Kräfte noch heute hat. Er entwickelte Heilkräfte und war sogar in der Lage, bei seiner Großmutter eine «psychische Operation» durch­zuführen, die sie vom Brustkrebs heilte. Wie die philip­pinischen Heiler holte er eine leberartige, blutrote Mas­se aus ihrer Brust, ohne eine Narbe zu hinterlassen. Zeu­gen beschrieben uns, wie bei Heilungen aus seinen Hän­den sichtbar Funken sprühten, und eine Frau wurde so­gar von einem schweren Hüftleiden geheilt. In der Schu­le bekamen James und Henry den Spottnamen «Die Marsmenschen», weil sie sich in der Pause auf zwei Coca-Cola-Kisten stellten und zu predigen begannen, daß das Ende der Welt nah sei, wenn sich die Mensch­heit nicht zum Guten wandle. Der Schulpsychologe wur­de eingeschaltet, konnte aber keinen seelischen Scha­den feststellen. Als er James fragte «warum glaubst Du an UFOs», antwortete dieser: «Warum glauben Sie an Gott? Können Sie Gott beweisen?» James und Henry gründeten 1981 die UFO-Studiengruppe NUFORIC, ver­anstalteten jeden ersten Mittwoch im Monat Zusam­menkünfte. James demonstrierte starke telepathische Fähigkeiten. Oft, wenn er sprach, «floß» es nur so durch ihn, und danach wußte er gar nicht mehr, was er sagte und warum er das sagte. Er kam außerdem in Kontakt mit Elisabeth KLARER, der AKON später bestätigte, daß KARNÉ existiert und er ihm sogar begegnet ist.

 

 

1982 schließlich wurde das Versprechen KARNÉs, Ja­mes und Henry auf den Planeten AENSTRIA zu bringen, Wirklichkeit. Diesmal holten sie die Außerirdischen Pi­lotinnen NUA und ULO in einem Zubringerschiff an vor­her verabredeter Stelle außerhalb von Johannesburg ab. Sie erzählten den Jungen, daß die AENSTRIAner auf der Erde an den Polen, in Nordtibet, Alaska und Südafrika, im Pazifik, Atlantik und im Indischen Ozean ebenso wie im Erdorbit und im Sonnensystem bis jenseits des 12. Planeten (wie uns auch ADAMSKI wissen ließ, hat das Sonnensystem 12, nicht 9 Planeten) Stationen haben, die die Situation auf der Erde sondieren und bereit sind, jederzeit die notwendigen Schritte einzuleiten, sollte eine Evakuierung der Erdenmenschen notwendig werden. Sie flogen zu einem zigarrenförmigen Mutterschiff, das im Erdorbit schwebte. Mit einem Strahl dockten sie an und gingen durch den Lichttunnel an Bord des Schiffes. Dort begrüßte sie KARNÉ in gewohnter Herzlichkeit und führ­te sie zu einem kreisrunden Transfer-Schiff, in dem sie den interdimensionalen Sprung in «der Geschwindigkeit eines Gedankens» machen wollten. Dazu wurde ihnen eine Art Gürtel um die Hüften gelegt, der ihre Moleku­larstruktur zusammenhalten werde. Auf einem Bild­schirm sahen sie das Weltall. Als KARNÉ das Schiff ak­tivierte, war für eine Sekunde auf dem Schirm alles blau, dann rot. Dann erschien ein neuer Planet auf dem Bild­schirm: Sie waren da. Sie landeten auf einer Raum­plattform im Orbit von AENSTRIA. AENSTRIA war viel größer als die Erde und hatte mehr Landmassen als Meer. Die Landmassen waren grün und blau. Der Pla­net hatte, wie KARNÉ sagte, vier Monde und zwei Son­nen, es war ein binäres Solarsystem mit einer gelben Zwergsonne und einer ausgeglühten Riesensonne. Von der Plattform aus brachte sie ein Fährschiff auf einen Raumflughafen nahe der Stadt AMURIS, einer großen Stadt, die unter einer Kuppel lag. James hatte das tie­fe Gefühl, zu Hause angekommen zu sein. In «schwe­benden Wagen», die durch Gedankenkraft angetrieben wurden, zeigte KARNÉ ihnen seine Welt, führte sie zu den riesigen unterirdischen Tunnelanlagen, die vor Jahr­millionen entstanden, als ein Atomkrieg zwischen AEN­STRIA und einem Nachbarplaneten zu eskalieren droh­te. Diese Erfahrung brachte AENSTRIA die Erkenntnis, daß Krieg nie die Antwort sein kann, eine Erkenntnis, die sie gerne auch der Erde vermitteln würden. Das ganze Leben auf AENSTRIA wirkte heiter, glücklich und leicht.

 

 

Wir fragten Henry GREEF, welcher Natur dieser Besuch auf AENSTRIA war. Obwohl das ganze Erlebnis defini­tiv physisch war, wie er uns versicherte, erschien ihm die Materie dort als nicht so konsistent, nicht so sub­stantiell, nicht so dicht wie auf der Erde, wahrscheinlich weil die Schwingung der Atome höher war. Das ganze Leben dort war leichter, spiritueller, es gab keinen Haß, keine Hast, nur Frieden. Die Außerirdischen bei all die­sen Begegnungen schilderte GREEF als meist blond, blauäugig mit einer blassen Haut. Alle trugen enganlie­gende Overalls.

 

James ergänzte, daß alles auf AENSTRIA ganz seltsam war. Seine Armbanduhr lief die ganze Zeit über rück­wärts. Alles, was KARNÉ ihm und Henry dort erzählte, erschien logisch, sinnvoll und einfach - bis sie auf die Erde zurückkehrten, wo alles plötzlich verwirrend und schwer anzunehmen erschien. Henry konnte das alles nicht fassen, wurde damit nicht fertig, diese Erfahrung in sein Leben zu integrieren und versuchte stattdes­sen, sie zu verdrängen. James erinnert sich noch ger­ne an die vielfarbigen Lichter der Kuppelstadt AMURIS, deren durchsichtige Glaskuppel wie Kristall glit­zerte. Grüne Gräser, Blumen, hohe Bäume und Gärten ließen die Stadt wie ein außerirdisches Paradies er­scheinen. Überall flogen die Gleitfahrzeuge der AENSTRIAner. Die Menschen trafen sich in den Gärten, sangen oder spielten auf Instrumenten, und jeder hat­te ein Lächeln auf den Lippen. «Ich denke, Ihr seht nun, wie schön das Leben auf Eurer Erde werden könnte, wenn ihr nur nach den Gesetzen des Schöpfers leb­tet», meinte KARNÉ.

 

Nach Ende ihrer Highschoolzeit trennten sich die Wege von James und Henry. Henry studierte Politologie, ging in den Dienst seiner Regierung. James wurde Graphi­ker, reiste viel umher, blieb aber mit KARNÉ stets in te­lepathischem Kontakt, auch wenn es ihm schwerfiel, seiner spirituellen Disziplin treu zu bleiben. «Es war ein seltsamer Teil meines Lebens», erklärte uns Henry. «Die­se Kontakte waren immer emotionell sehr erschöpfend, so viele Gefühle waren immer verwickelt. Aber sie fan­den tatsächlich statt...»

 

James heiratete schließlich 1985, wurde Vater zweier Kinder, die er «Kassiopeia» und Pleiades« nannte. 1986 reiste er mit seiner Frau durch Amerika und blieb auch einige Wochen bei Freunden im New Age-Mekka Se- dona/ Arizona. In dieser Zeit wurde Kassiopeia sehr krank. Der Arzt erklärte, es sei ein Virus, gegen den er nichts machen könne. Das Kind müsse von selbst seine Abwehrkräfte mobilisieren. James bat KARNÉ um Hilfe und der willigte ein. James hatte zu diesem Zeitpunkt seine eigene Heilfähigkeit längst verloren, da er sich nicht mehr an die spirituelle Disziplin hielt, die KARNÉ ihm aufer­legt hatte: Nicht zu rauchen, keinen Alkohol zu trinken, keine Drogen einzunehmen, kein Schweinefleisch zu es­sen und regelmäßig zu meditieren. So erklärte KARNÉ, er wolle mit seinem Schiff zu einem bestimmten Zeit­punkt nahe Sedona landen. Das Haus von James' Freun­den lag vor dem legendären Bell Rock (Foto im Kapitel über Oscar MAGOCSI). Auf der anderen Seite des Fel­sens führt eine kleine Straße an einem Fluß vorbei und hinter dem Fluß liegt ein Hügel: Dort sollte das Schiff landen. Schon im Auto sahen sie KARNÉs Raumschiff, oval, wie aus zwei aufeinandergelegten Tellern beste­hend, mit einer dunklen Unterseite (siehe Zeichnung am Anfang dieses Artikels und Fotos auf den vorletzten Sei­ten). Sie parkten den Wagen, stiegen aus, als das Raum­schiff landete. Vor den Augen von FORBES und seiner überwältigten Frau stieg KARNÉ aus dem Schiff und nahm das kranke Kind in Empfang. Nach rund 4 Minu­ten brachte er Kassiopeia wieder - sie war geheilt.

 

In einer telepathischen Durchgabe, die James FORBES 1988 bekam, als er sein Buch »THE AENSTREAN RE­VELATIONS« schrieb, erklärte KARNÉ:

 

»Ich und meine Brüder, die zur Zeit Euren Planeten be­suchen, sind keine Fremden für Eure Erde. Wir haben den Planeten Erde seit Beginn Eurer gegenwärtigen Zi­vilisation unter ständiger Beobachtung gehalten, und wir sind jetzt und heute hier, um den Menschen der Erde ei­nen Dienst zu erweisen. Ich und meine Brüder sind hier, um unsere Erdenbrüder und -schwestern die wahre Bedeutung der Liebe und des Mitgefühls zu lehren und Euch zu zeigen, wie Ihr Eure Welt aus dem Chaos der Finsternis in die Morgendämmerung der Wahrheit und des Lichtes führen könnt. Wir haben das Chaos und die Zerstörung gesehen, die die Kräfte der Finsternis der menschlichen Rasse gebracht haben, und sehen es als unsere Pflicht an, als die Älteren Brüder der Menschheit Euch zu zeigen, wie Ihr besser leben und noch einmal zu dem Licht zurückfinden könnt, aus dem Ihr gekom­men seid.

 

Mit großer Traurigkeit sehen wir, daß Ihr an einem Punkt angelangt seid, an dem Ihr in der Lage seid, die Erde und all ihre lebensgebenden Elemente, die so wichtig für Euch sind, damit Ihr Euch erhalten könnt, zu zer­stören. Wir bringen eine Botschaft der Hoffnung, Liebe und Befreiung für die Menschen der Erde, und sie sol­len wissen, daß wir hier sind, um Euch jede denkbare Hilfe und Unterstützung zu geben, wenn Ihr es uns nur erlaubt. Die Menschheit muß diese Entscheidung selbst treffen, denn das Gesetz des Schöpfers von Liebe und freiem Willen verbietet uns, direkt in die Angelegenheit der Menschheit einzugreifen, solange die Menschheit uns nicht darum bittet.

 

Wir waren sehr besorgt, als wir Eure ersten Versuche der Menschheit beobachteten, in den Weltraum vorzu­dringen. Wir wissen, daß sie, sollte es ihr gelingen, be­mannte Raumfahrzeuge zu ihren Nachbarplaneten zu senden, bei ihrer momentanen Geisteshaltung ihren Weg der Zerstörung in den Weltraum tragen wird. Wir haben die Regierungen gewarnt, dies nicht zu versuchen, bis sie in der Zukunft Reife und Friedfertigkeit erlangt ha­ben. Deshalb sind wir hier und werden wir hier bleiben.

 

Jenen, die ernsthaft die Wahrheit suchen, kann ich nur raten, tief in der Essenz ihrer Seele zu suchen, denn dort wird der Sucher sie finden. Wenn Ihr vorsichtig lauscht, werdet Ihr unsere Stimme in der Stille Eurer Herzen ver­nehmen...«

 

* * *

 

 

Japan 1976 - heute

 

Shoichi Harukawa

 

Shoichi HARUKAWA (29) hatte sein erstes UFO-Erlebnis 1976, als er gerade 15 Jahre alt war. Er lebte damals in der Stadt Fujisawa, als er eines Nachts ein orange­farbenes, leuchtendes Objekt sah, das irgend etwas in ihm auslöste. Etwa einen Monat später sah er, als er zu Bett gegangen war, ungewöhnliche Zeichen und Muster vor seinem inneren Auge. Diese „Eingaben« wiederhol­ten sich etwa ein Jahr lang fast jede Nacht, wurden ir­gendwann zu bewegten Bildern. Erst nach diesem Jahr erhielt er auch innere Antworten auf seine vielen Fragen - die ersten Lektionen in der »kosmischen Philosophie«, wie sie später seine Raumbrüder nennen sollten. Schritt für Schritt erweiterte sich Shoichis Bewußtsein, öffnete sich sein Geist. Ihm wurde klar, daß er von negativen Gedanken, Angst, Zorn und Zweifel umgeben war, die ihn daran gehindert hatten, die Wahrheit des Lebens zu erfahren. Parallel zu der Bewußtseinserweiterung ent­wickelten sich bei Shoichi psychische Fähigkeiten. In seiner Hand verbog sich eine Gabel, er war in der Lage, Krankheiten zu diagnostizieren, und er fühlte sich den Raumbrüdern immer näher.

 

1978 traf Shoichi in Shizuoka City einen Mann, der ihm erklärte, daß er von einem anderen Planeten gekommen sei. Es fielt ihm schwer, dies zu glauben, bis der Mann Dinge aus Shoichis Leben erwähnte, die kein anderer kennen konnte. Seitdem begegnete er verschiedenen Außerirdischen, die auf der Erde leben, u.a. vom Mer­kur und der Venus. Sie waren immer bemüht, Shoichi nicht zu erschrecken oder zu überraschen, wenn sie ihn kontaktierten. Er war immer durch innere Hinweise zu den Treffen geführt worden.

 

Eines Tages im Jahre 1979 führten telepathische Im­pulse HARUKAWA in ein Gebiet nahe dem Fuji-Berg. Zum ersten Mal sah Shoichi ein gelandetes Raumschiff, das ihn an Bord eines Mutterschiffes brachte, wo er eine Belehrung durch einen „Meister« empfing. Dann zeig­ten ihm die Raummenschen ihr Hangar an Bord des Mutterschiffes und erklärten ihm, daß es drei UFO-Typen gäbe: Mutterschiffe, Erkundungsschiffe und fern­gesteuerte Sonden. Sie werden alle durch elektroma­gnetische Energie angetrieben. Normalerweise bleiben die Mutterschiffe außerhalb der Erdatmosphäre. Auf ihrem Bildschirm zeigten sie HARUKAWA Außenaufnahmen des Mutterschiffes, die gerade ein Erkundungsschiff aus dem Weltraum machte und zum Schiff funkte. Beson­ders erstaunt war HARUKAWA darüber, daß er nicht die geringste Flugbewegung verspürte, was, so erklärten ihm die Raumbrüder, daher käme, daß ihr Schiff ein ei­genes Gravitationsfeld habe.

 

Dieser Mitflug war der Anfang einer Reihe interessanter Begegnungen an Bord der Raumschiffe. Einmal, als er in einem 14-15 Meter breiten Scoutschiff flog, zeigte man ihm einen großen, schwarzen Bildschirm, auf dem viele leuchtende Linien zu erkennen waren. Als sich ein Raumbruder vor den Monitor stellte, bildeten die Linien ein schönes, geometrisches Muster. Dann forderten sie HARUKAWA auf, sich vor den Bildschirm zu stellen. Die Linien bildeten ein heilloses Chaos. Der Monitor, so er­klärten sie ihm, würde die Gedankenschwingungen über­prüfen. Menschen, die gute, ruhige Gedanken haben, er­zeugen klare Muster auf dem Schirm, Menschen, deren Gedanken nicht ruhig und kraftvoll sind, ein Chaos. Die­ser Schirm wird auch benutzt, um das Schiff zu steuern, meinten sie zu Shoichi. Es hätte auch einen Handbe­trieb, der aber nur in Notfällen benutzt würde - und bei Besuchen auf der Erde, wenn das niedrige Gedanken­schwingungsniveau der Erde mit ihrem Gedanken-Steuerungssystem interferiert. Einmal ließen sie Shoichi das Schiff durch seine Gedanken steuern. Auf einem zwei­ten Schirm sah er das Schiff, das er gerade zu kontrol­lieren versuchte, in der Außenaufnahme, aufgenommen von einer klaren, ferngelenkten Kontrollscheibe. Das Bild zeigte an, daß das Raumschiff furchtbar taumelte, was natürlich an Bord - wegen des Gravitationsfeldes - nicht spürbar war. Die Raummenschen hingegen lenken ihre Schiffe auf ebenso schöne wie harmonische Weise, als seien sie lebendig oder gar Teile ihres Körpers. Nach mehreren Lektionen war schließlich auch HARUKAWA in der Lage, ein Schiff ruhig zu steuern. Mutterschiffe hin­gegen kann nicht einmal jeder Raummensch führen; das bleibt den Meistern vorbehalten.

 

Als er 1979 das erste Mal ein Mutterschiff betrat, war HARUKAWA beeindruckt von seinen Dimensionen: Ganze Straßen erstreckten sich in seinem Innern, breit wie der Boulevard seiner Heimatstadt. Man führte ihn in einen Raum, in dem am Ende eines ovalen Tisches der Mei­ster saß. Shoichi versuchte, ihm gerade in die Augen zu blicken, war aber überwältigt von seiner Würde, ja Ma­jestät, und näherte sich ihm gesenkten Blickes. Was ihn der Meister lehrte, waren im Grunde die drei Gesetze des Kosmos:

 

1)   Alles wiederholt sich in einer gewissen Ordnung.

2)   Alles ist relativ.

3)   Gleiches zieht Gleiches an, Dinge mit denselben Cha­rakteristiken, derselben Natur kommen zusammen.

 

»Wenn Du diese drei Grundsätze immer im Geiste behältst, wirst und kannst Du keinen Fehler in Deinem Leben machen«, erklärte der Meister.

 

Bei einem der nächsten Kontakte fragte ein Raumbru­der Shoichi, wie er sich nach der Rückkehr auf die Erde gefühlt hätte. Für HARUKAWA war es schwer, sich nach diesen Erlebnissen so schnell wieder an die Routine auf der Erde zu gewöhnen. „Okay, wir werden Dich auf den Planeten bringen, auf dem Du gelebt hast, bevor Du auf der Erde geboren wurdest«, versprach ihm der Raum­bruder. Sie flogen auf einen Planeten nahe der Kon­stellation Kassiopeia. Drei Tage verbrachte HARUKAWA dort, bis er ein Gefühl tiefer Langeweile verspürte. »Nun hast Du es verstanden«, meinte einer der Außerirdischen, „es gibt hier nichts, was Du zu tun hast. Du bist zur Erde gekommen, um eine Aufgabe zu erfüllen. Wenn die Men­schen auf der Erde hart daran arbeiten, sich zu verän­dern, wird dieser Planet so wie unsere Planeten.«

 

Die Außerirdischen haben seit den 50er Jahren Men­schen aller Bereiche des Lebens kontaktiert, beson­ders Militärs, Finanzleute und Künstler. Ihre Aufgabe war es, die Geister dieser Menschen für die Möglich­keit einer besseren Welt zu öffnen. Aber nur bei den Künstlern verlief dieser Versuch erfolgreich, da nur sie offen waren für die Anregungen und Inspirationen der Außerirdischen.

 

Die gefährliche Kraft der dunklen Seite hat so viel Ver­breitung und Macht bekommen, daß es wenig Hoffnung für unsere Gesellschaft in der Zukunft zu geben scheint, dachte HARUKAWA. Ein Raumbruder belehrte ihn eines Besseren, betonte die Kraft des einzelnen. „Gut, Du brauchst meinen Worten nicht zu glauben, schließlich hast Du bis­her so viel Negatives über die Erde erfahren. Aber glau­be mir: Wenn nur zehn Prozent der Menschen auf der Erde die Gesetze der kosmischen Philosophie studie­ren und sich aufrichtig bemühen, positive Gedanken zu verbreiten, wird sich alles in dieser momentanen schlechten Lage automatisch und ganz natürlich ver­ändern. Aber seid vorsichtig. Greift nicht gewisse Fir­men oder die dunklen Kräfte an. Wenn Ihr gegen sie kämpft, schlagen sie zurück. Ihr braucht nicht zu kämp­fen. Das beste, was Ihr tun könnt, ist, Eure richtigen, ru­higen und starken Gedanken um Euch zu verbreiten und andere Menschen dazu zu bringen, sich ähnliche Ge­danken zu machen und ihr Leben zu verändern. Das ist der schwerste Schlag gegen die dunklen Kräfte.«

 

Das ist ähnlich wie beim Beispiel des 100. Affen. Ein­mal studierten Verhaltensforscher die Affen einer Insel im Pazifik. Sie sahen, wir irgendwann einmal ein Affe herausfand, daß Kartoffeln sehr viel besser schmecken, wenn man sie vorher mit Meerwasser abwäscht. Ir­gendwann machten einige „progressive Jungaffen« es dem Affen-Avantgardisten nach. Bald ist die Minder­heit der „Kartoffelwäscher« so stark, daß es zu einem »Quantensprung« kommt: In dem Augenblick, in dem der hundertste Affe seine Kartoffeln abwusch, mach­ten es nicht nur alle Affen auf dieser einen Insel, son­dern auch alle Affen auf den umliegenden Inseln, ob­wohl eine Kommunikation - Affen können nicht schwim­men - unmöglich gewesen wäre. Es ist ein Bewußt­seinsfeld gebildet worden, ein, um das Wort des briti­schen Biologen Dr. Rupert SHELDRAKE zu verwenden, „morphogenetisches Feld«. Mit dieser Technik aber ar­beiten auch die Raummenschen. Sie lehren einen »Af­fen«, seine Kartoffeln zu waschen, um bei unserem Bild zu bleiben. Sie bereiten den Boden für ein Neues Zeit­alter, entzünden einen Funken, aus dem - um ein Bild von Mao Tsetung zu benutzen - ein Steppenbrand ent­stehen kann.

 

Es wurde oft genug angekündigt, daß wir am Ende die­ses Jahrhunderts eine Katastrophe erleben würden, die durch den Menschen ausgelöst werde. Mittlerweile, so erklärte HARUKAWA 1988, hat sich die Situation ein we­nig gewandelt. Es scheint so, als sei sie auf die Zeit um 2036 - 2038 verlegt worden, da wir unsere Gedanken­frequenzen ein wenig erhöht haben. Wenn uns ein wei­terer, bewußtseinsmäßiger Evolutionsschritt gelingt, könnte es sein, daß diese Katastrophen gar nicht mehr stattzufinden brauchen.

 

Eine neue Generation ist in den Jahren nach 1960 ge­boren worden, eine Generation, die die Kraft hat, ihre Träume wahr werden zu lassen. Wenn diese Generati­on gute Träume, gute Ideale und Gedanken hat, ist sie die große Chance für die Menschheit, erklärten die Raum­brüder. Gerade kleine Kinder sind meist hochtelepathisch und in der Lage, die Gedanken ihrer Eltern aufzuneh­men. Darum haben die Gedanken der Eltern großen Ein­fluß auf die Entwicklung ihrer Kinder.

 

Wichtig sei, so betonten die Außerirdischen, auch die Rolle der Frau im Neuen Zeitalter. Die Frau ist geistig stärker gewo rden als der Mann. Wenn ein Mann seine Frau kritisiert, steckt diese das ein; wenn eine Frau ihren Mann kritisiert, trifft ihn das schwer. Die Frauen müssen „feminin« im Sinne von ruhig und stabil im Geiste wer­den, der Man n »maskulin« im Sinne dessen, daß er hart daran arbeitet, seine Geisteskraft auf das Niveau der Frauen zu bringen. Eine Ehefrau soll warmherzig für ihren Mann sorgen, ein Ehemann sollte seine Geisteskraft trai­nieren und sensibler werden, um seine Frau besser zu verstehen. Da so wenige Ehepaare das kosmische »Ge­setz von Man n und Frau« kennen, kommt es speziell in Industrieländern zu so vielen Scheidungen.

 

Wie schon bei ADAMSKI, SIRAGUSA und speziell Dr. Fred BELL betonten die Außerirdischen auch HARUKAWA gegenüber den Nutzen von Kristallen im Pro­zeß der Bewußtwerdung. Kristalle können die Fre­quenzen des Menschen regulieren. Kristalle sind von Natur her Amplifikatoren, also Verstärker, sowohl ne­gativer wie positiver Gedanken und Energien. Wer sie benutzt, wenn er heilt oder Vorträge hält, wird wun­derbare Erfolge erzielen; aber sie verstärken auch ne­gative Emotionen. Lapislazuli kann den gegenwärti­gen Geisteszustand zum Besseren hin wenden und ist äußerst hilfreich, speziell für den Neuling auf dem Weg. Um den Hals getragen, regt Lapislazuli sofort zu einem geistigen Umwandlungsprozeß an. Gerade am Anfang sollte er deshalb nur bei Bedarf getragen wer­den. Aber Lapislazuli ist ein guter Anfang zu einem positiven Wandel.

 

 

 

 

 


(6)

 

1970-1990

Gruppenkontakte mit Außerirdischen: Der nächste Schritt

 

 

In Vorbereitung auf die Landung

 

Phase a: URI

 

Dr. Andrija PUHARICH ist viel­leicht Amerikas führender Parapsychologe. Bekannt durch seine Inventionen auf dem Ge­biet der Inneren Medizin, begann PUHARICH 1948, sich der Er­forschung außersinnlicher Wahr­nehmungen durch elektronische und neurologische Meßsysteme zu widmen. Die von ihm be­gründete Round Table Founda­tion mit Sitz in Maine kenn­zeichnete den Beginn der mo­dernen, wissenschaftlichen PSI-Forschung. PUHARICH leitete die Untersuchung des bekannten holländischen Medi­ums Peter HURKOS, arbeitete mit dem indischen Se­her und Philosophen Dr. D.G. VINOD und dokumentier­te als erster Weißer die Einweihungsriten der Chatino-Indianer Mexikos und der hawaiianischen Kahunas. Von 1963 bis 1968 leitete PUHARICH verschiedene medizi­nische Untersuchungen der Heilerfolge des berühmten brasilianischen Geistheilers und paranormalen Chirur­gen ARIGO.

 

 

Schon früh hatte PUHARICH Zeichen und Kontaktver­suche höherer Intelligenzen bekommen. 1952 übermit­telte ihm Dr. VINOD eine umfangreiche Durchgabe der »Neun Prinzipien oder Kräfte«, die Einsteins berühmte Formel e = m x c2 kommentierten und erweiterten. 1956 traf er in Mexiko das amerikanische Ehepaar Dr. und Mrs. LAUGHEAD aus Arizona. Dr. LAUGHEAD war Arzt, und so kamen die beiden Männer bald ins Gespräch. Dr. LAUGHEAD erzählte Dr. PUHARICH, daß er auf An­weisung eines jungen Mediums in Mexiko sei, das mit einer uralten südamerikanischen Bruderschaft in Kon­takt stünde, die wiederum irdische Relaisstation für außer­irdische Besucher sei. Hier in Mexiko wollten sie, wie angekündigt, die »Raumbrüder« treffen. Während LAUGHEAD schon PUHARICH für einen Raumbruder hielt, wunderte dieser sich solange über die Naivität sei­ner Landsleute, bis er einige Wochen später von LAUGHEAD einen Brief erhielt: In Mesa Verde sei tatsäch­lich ein riesiges Raumschiff gelandet, sie hätten Kon­takt mit den Brüdern aus dem Weltraum gehabt und er hätte eine Botschaft für PUHARICH. Die Begegnung in Mexiko, lautete diese, sei nicht zufällig gewesen, eben­sowenig wie die Kommunikation mit »Dr. V« - von Dr. VINOD hätte LAUGHEAD nicht gewußt -: »Wir haben noch mehr - sehr viel mehr für Dich«.

 

 

Als er in Brasilien war, wurden PUHARICH und sein For­scherteam Zeuge mehrerer Sichtungen geheimnisvol­ler Lichter, die sich am Nachthimmel Amazoniens be­wegten. Wie ihnen Einheimische erzählten, sei dies so seit alter Zeit. Wer ihnen folge, könne Gold finden, hieß es in der Volkssage. Ihr Gastgeber erzählte den Ameri­kanern dann auch, wie er die Landung eines solchen linsenförmigen Objektes erlebte und sogar die Insas­sen sah. In der folgenden Nacht gelang es PUHARICH, einige der nächtlichen Lichter zu fotografieren.

 

1970 erfuhr PUHARICH von dem jungen israelischen Medium und Telekineten Uri GELLER, der nicht nur durch seine Fähigkeit, mit reiner Willenskraft Metall zu verbie­gen, für Aufsehen sorgte, sondern auch durch seine te­lepathischen Experimente. PUHARICHs erster Eindruck von GELLER war, daß dieser erst am Anfang sei. »Du hast das volle Potential Deiner Kräfte noch nicht entfal­tet.« Stattdessen sprach Uri von „Gedanken, die mir im­mer wieder in den Kopf kommen«: Daß seine Vorfahren nicht von dieser Erde seien. Daß sie einst in einer flie­genden Untertasse landeten. Daß sie diese Kräfte hät­ten und Uri sie von ihnen geerbt hätte. »In meiner Ju­gend erlebte ich oft, wie mein Geist sich spaltete. Eine Hälfte war normal, die andere Hälfte war ein klein we­nig schärfer.« Auch erinnerte Uri sich daran, daß er in seinem vierten Lebensjahr eine »hellerleuchtete Gestalt vor mir erscheinen sah, als ich im Garten spielte«.

 

Andrija PUHARICH beschloß, GELLER zu hypnotisieren, um mehr über dieses Kindheitser­lebnis zu erfahren und vielleicht weitere, vergessene frühe Er­fahrungen mit seiner Medialität wieder an den Tag zu fördern. Unter Hypnose schilderte GEL­LER dieses Gartenerlebnis am 25. Dezember 1949 - als im Raum eine »beinahe mechani­sche Stimme« ertönte, die spä­ter dann auch auf Tonband war: »Wir waren es, die Uri im Gar­ten gefunden haben, als er drei Jahre alt war. Er ist un­ser Helfer, der gesandt wurde, um der Menschheit zu helfen. Wir programmierten ihn damals im Garten für die kommenden Jahre, aber er wurde auch programmiert, sich daran nicht näher zu erinnern. An diesem Tag be­gann seine Arbeit. Andrija, achte auf ihn. Wir offenba­ren uns, weil wir glauben, daß die Menschheit an der Schwelle zu einem Dritten Weltkrieg stehen könnte. Ägyp­ten plant den Krieg und wenn Israel ihn verliert, wird die ganze Welt im Krieg explodieren.« Weiter nannte die Stimme kritische Daten für den Kriegsausbruch im De­zember 1971. GELLER konnte das alles nicht glauben. Und als er PUHARICH um die Kassette bat, verschwand diese in seiner Hand.

 

Man unternahm einen zweiten Versuch, und nach stra­tegischen Informationen über den Sinai-Krieg erklärte die Stimme: »Du, Du bist derjenige, der die Menschheit jetzt retten kann. Die Erde wird vom Menschen in die Luft gejagt, nicht von uns. Uri, Dir wurden enorme Kräf­te gegeben, Du kannst damit alles machen.«

 

 

Es wurde offensichtlich, daß diese fremden Intelligen­zen Israel unterstützten. PUHARICH leitete spezielle In­formationen sogar an die israelische Armee. Befragt, warum sie so interessiert an Israel seien, erklärten die Stimmen, daß Israel der Ort auf der Erde sei, wo ihre Schiffe zuerst gelandet seien - vor 20.000 Jahren, zu Abrahams Zeit, in Mamre. Tatsächlich sagte aber auch eine Reihe von Sehern den möglichen Ausbruch des Dritten Weltkrieges in Israel voraus, und auch die bibli­sche Offenbarung der Endzeitschlacht in der Ebene von Megiddo (daher »Harmageddon«) deutet darauf hin, daß der Nahostkrieg mehr war als nur ein lokaler Konflikt. Tatsächlich wurden in diesem Krieg beide Seiten von den jeweiligen Großmächten mit Waffen beliefert.

 

Uri und Andrija fuhren also an bestimmte, vorgegebe­ne militärische Installationen und strategische Punkte, wo sie dann auch bei verschiedenen Gelegenheiten und oft vorher angekündigt UFOs sahen. Die Kassetten, mit denen die Botschaften aufgenommen wurden, ver­schwanden übrigens regelmäßig - manchmal sogar im Kassettenrecorder.

 

Diese Bestätigung durch Sichtungen überzeugte PUHARICH, daß diese Botschaften tatsächlich eine exter­ne Herkunft hatten und nicht etwa Projektionen aus Uris Unterbewußtsein waren. Einmal wies die Stimme sie an, eines der Schiffe zu fotografieren, das über dem israe­lischen Armee-Hauptquartier erscheinen sollte. »Um 3.32 Uhr rief jemand, da sei ein UFO über dem Armee- Hauptquartier. Sofort bildete sich ein Menschenauflauf, und ich richtete meine Kamera auf das dunkle, eiförmi­ge Ding am Himmel. Das Foto zeigte dann ein flaches Oval, ohne Reflektionen«, schrieb PUHARICH.

 

In einer Hypnosesitzung vom 5. Dezember 1971 nann­te die Stimme das Raumschiff »SPECTRA« als ihre Her­kunft, ein riesiges Mutterschiff, das sehr, sehr weit von der Erde entfernt stationiert sei. Die Stimme sprach wieder in einer Art synthetischem Englisch und wieder verschwand die Kassette, nachdem sie angehört wor­den war. PUHARICH, so hieß es, sei für diese Mission auserwählt worden. »Unsere Computer studieren je­den auf der Erde. Wir wurden auf dich aufmerksam, weil dich deine Fähigkeiten als den idealen und per­fekten Mann für diese Mission qualifizierten.«

 

Danach erhielt PUHARICH dann auch seine erste Bot­schaft in Abwesenheit Uris. »Andrija, hypnotisiere Uri am 20. Der gegenwärtige Krieg ist sehr wichtig. Bete. Frieden.« Am 20. erhielt Andrija dann konkrete Anwei­sungen, für den Frieden zu beten, wenn - das sei das Zeichen der Außerirdischen - seine Armbanduhr ste­henbliebe.

 

Teilweise alleine, teilweise mit Uri folgte PUHARICH die­ser Anweisung und betete an verschiedenen Orten in Israel und Europa für den Frieden, wenn seine Uhr ihm das vereinbarte »Signal« gab. Neun Tage später ver­meldete die Presse das Ergebnis der jüngsten Frie­densverhandlungen mit Ägyptens Staatspräsident Anwar-al SADAT: Es werde kein Krieg stattfinden.

 

Als dann doch noch ein Krieg ausbrach, der Yom Kippur- Krieg im Oktober 1973, wurde Uri und Andrija, die ge­rade in Frankfurt waren, mitgeteilt, daß dieser Krieg nicht zu verhindern war, aber keine Bedrohung darstellte. Sie würden zu diesem Zeitpunkt nicht gebraucht werden.

 

Obwohl dieser »Kriseneinsatz« beendet war, arbeitete PUHARICH weiter mit Uri. Bei einer Kommunikation am 1. Februar 1972 erklärte die Stimme Näheres über ihr Raumschiff SPECTRA: »Es ist seit 800 Jahren in der Nähe eurer Erde stationiert. Es ist so groß wie eine eu­rer Städte.«

 

Am 27. August 1972 teilten sie Dr. PUHARICH ihre zukünf­tigen Pläne mit: »Wir hoffen, daß wir in ein paar Jahren auf Eurem Planeten landen können. Wir werden von im­mer mehr Menschen gesehen. Wir werden uns trans­formieren, wenn wir in das Erdorbit eintreten, und wir werden dann in der Lage sein, in Eure Umwelt eintreten zu können.

 

Wir möchten, daß Ihr die Erde auf unsere Landung vorbereitet, eine Massenlandung auf der Erde. Wir lan­deten vor 3.000 Jahren in Südamerika und nun wollen wir wieder landen. Wir wollen, daß Ihr Eure Geschichte erzählt - Ihr nennt es Eure UFO-Erfahrungen. Benutzt das Material, das Ihr gesammelt habt.« Der Doktor frag­te, warum sie landen wollten. »Wir wollen der Mensch­heit helfen, aber auch uns selbst. Darum müssen wir uns offenbaren. Wir beziehen unsere Energie aus diesem Sonnensystem.« Eine Invasion wäre das nicht. »Die Erde ist ein Spielplatz für uns. Unser (Heimatplanet) HOOVA ist 16.000mal größer als euer Planet.«

 

Uris Aufgabe sei es, durch seine Publicity die Menschen auf die Landung vorzubereiten. »Wann immer Uri über seine Kräfte spricht, soll er erwähnen, daß er an Leben im Weltraum glaubt... Mit all dem Material aus den letz­ten Jahren habt Ihr eine klare Vorstellung von uns. Ob­wohl wir immer mit Euch sind, sollten wir für ein paar Jahre von der Erde entfernt bleiben.« Ihre Untersuchungen hätten gezeigt, daß zum derzeitigen Zeitpunkt die Men­schen nur mit Furcht und Panik auf eine Landung der Außerirdischen reagieren würden - man müßte also war­ten. Tatsächlich fand 1973 eine weltweite UFO-Sichtungswelle statt, eine zweite 1978 - dann war erst ein­mal Ruhe - bis 1987.

 

Die Stimme erklärte Andrija, daß sie von einem Com­puter stammte. »Wir haben unsere Seelen, Körper und unseren Geist vor Millionen von Jahren in Computern manifestiert. Aber wir werden kontrolliert durch die höhe­ren Kräfte jenseits von uns.«

 

»Wir griffen das erste Mal vor 20.000 Jahren in die Ge­schichte der Menschheit ein. Wir kamen in einer ge­planten Mission von unserem eigenen Sonnensystem und unsere erste Landung auf der Erde fand an dem Ort statt, an dem ihr in Israel wart, an der Eiche von Mamre in Hebron, wo Abraham uns begegnete. Das ist der Ursprung der Legende von der Leiter Gottes, denn er sah uns auf einer Leiter aus dem Schiff klettern. Wir fan­den damals jedoch Spuren früherer Besucher aus dem Weltraum, die schon Millionen Jahre früher auf die Erde gekommen waren. Seitdem geben wir der Menschheit einmal alle 6.000 Jahre eine Unterweisung. Das letzte Mal in Ägypten.«

 

»Der Zweck aller Existenz ist es, sich Gott zu nähern. Wir können uns Gott nur in der Idee nähern, nicht durch Inkarnation, wie Ihr es könnt, denn wir existieren eine Million Jahre lang. Eure Seele geht auf mindestens 100.000 Lebensstufen (Inkarnationen) auf dem Weg zu Gott.« Während sie PUHARICH nichts über die Zukunft der Menschheit sagen wollten, rieten sie unserer Zivili­sation, »sich daran zu erinnern, daß alles, was die Men­schen tun müssen - von Gott in Stein geschrieben wur­de in den Zehn Geboten. Danach sollt Ihr Euch richten.«

 

Die Neun, die PUHARICH schon 1952 auf seine Mission vorbereitet hätten, wären »die Hierarchie des gesamten Universums, aller Galaxien. Sie verteilen Aufgaben an ver­schiedene Zivilisationen. Es sind keine Wesen, sondern Kugeln von Licht, sie haben keine Körper, sondern sind totales Bewußtsein, totale Energie«. Wenn es irgendwo notwendig ist, schicken sie PUHARICH dorthin - damit er das Seine tut, um die Krise zu entschärfen. Das setzte sich auch nach 1974 fort, als Uri, der Weltruhm erlangte, bald an seiner Aufgabe nicht mehr interessiert war...

 

 

Phase b: Phyllis

 

Phyllis SCHLEMMER, geb. 1929, entdeckte ihre me­dialen Fähigkeiten als sie fünf Jahre alt war. Ihr Großva­ter war damals gestorben, und als sie in das Sterbe­zimmer kam, in dem ihre Familie trauernd um seinen Leichnam versammelt war, sah sie ihren Großvater ne­ben dem Totenbett stehen. Was da auf dem Bett lag, erschien ihr wie eine große Puppe von der Gestalt ihres Großvaters, und sie verstand nicht, warum ihre Familie um diese Puppe versammelt war und jemanden be­trauerte, der doch daneben stand. Später entwickelte sie die Fähigkeit der paranormalen Diagnose von Krank­heiten und wurde zum Trancemedium. In Orlando/ Flo­rida eröffnete sie ein »PSI-Zentrum«, eine Schule, in der sie Kurse zur Entwicklung der persönlichen PSI-Fähigkeiten eines jeden Menschen gab. Im Januar 1974 nahm ein junger Mann namens Bobby HORNE an einem ihrer Kurse teil. Sie erkannte, daß er Heilfähigkeiten, ja eine »Heil-Aura« besaß. Sie lehrte ihn das Handauflegen, und in der Gruppe kam es zu bemerkenswerten Heilerfol­gen. Als er in acht Minuten eine schwere Verbrennung heilte, beschloß Phyllis, Dr. PUHARICH zu informieren, dessen Arbeit mit dem brasilianischen Heiler Jose ARIGO ihr bekannt war. PUHARICH untersuchte den Vor­fall und beschloß, Bobby auf der internationalen Hei­lerkonferenz vorzustellen, die im Sommer in London statt­finden sollte.

 

Zu PUHARICHs Routine-Untersuchungsmethodik gehörte es, den Klienten in Hypnose zu versetzen und zu be­fragen, um herauszufinden, ob aus seinem Unterbe­wußtsein Informationen über den Ursprung der paran­ormalen Begabung zu gewinnen waren. Bei der Sitzung wiederholte sich ein Vorgang, den PUHARICH bereits bei GELLER erlebt hatte, obwohl Bobby unmöglich da­von wissen konnte, da PUHARICHs Buch über »URI« erst im Oktober 1974 erschien. Durch Bobby HORNE meldete sich ein Außerirdischer, der sich »COREAN« nannte, was, wie sich später herausstellte, der Name seines Heimatplaneten und nicht sein eigener Name war. »Es wird eine Zeit kommen, da werden wir viele sein auf eurer Erde«, kündige COREAN an, »Wir möchten will­kommen geheißen werden, wenn wir kommen. Wir wür­den gerne kommen. Ihr habt nichts zu befürchten. Wir sind schon früher gekommen. Wir fühlen, daß die Er­denmenschen uns nicht akzeptieren können, nicht an­nehmen, was geschieht. Wir haben einige von ihnen als unsere Kanäle auserwählt. Eure Leute müssen sehen, um zu glauben.« Bobby, so erfuhren sie, war einer die­ser Kanäle. Er wurde zu Phyllis geführt, damit seine me­dialen und Heil-Fähigkeiten erweckt würden. COREAN: »Der Mensch ist verwirrt. Die Erde ist in großen Schwie­rigkeiten. Wir kommen in Liebe, um zu helfen.« Der Kon­takt, den Dr. PUHARICH durch URI mit den Außerirdi­schen hatte, schien sich mit Bobby fortzusetzen. In Vor­bereitung der Konferenz lud Dr. PUHARICH den Orga­nisator der Heiler-Konferenz, Sir John WHITMORE, nach New York ein, um ihm Bobby zu präsentieren. An dem Treffen nahm der britische Autor und PSI-Forscher Lyall WATSON teil. Wieder meldete sich COREAN durch Bob, wiederholte seine Botschaft. Zu allem Überfluß präsen­tierte Phyllis noch ein Tonband einer medialen Durch­gabe, die sie ein paar Tage zuvor von einem Wesen na­mens »Ryr« erhielt: »Wir sprechen von Dreien, vom Drei- Zentrum, bring einen mehr, werdet Drei, umgebt das Herz. Wir treffen den Dritten in Euren acht, dann ist Eure Drei komplett.« So verwirrend die Durchgabe klang, spä­ter wurde ihr Sinn deutlich: Das Treffen in New York am 6. April 1974 - innerhalb der acht Tage nach der Durch­gabe von RYR - sollte die Geburtsstunde einer Dreier­gruppe sein, die aus PUHARICH, Phyllis und Sir John bestand.

 

Bobby dagegen hatte seine Aufgabe beendet. Im Juni ging er noch mit auf die Konferenz in London, dann emp­fing er ein halbstündiges persönliches Channeling, in dem ihm klar wurde, welch große Verantwortung auf ihm lasten würde, wenn er weitermachen würde. Bobby zog sich zurück, stattdessen wurde Phyllis zum neuen »Chan­nel« der Außerirdischen. Noch einmal meldete sich »RYR« durch sie, dann ein neues Wesen namens »TOM«. TOM erklärte, daß RYR ein Computer gewesen sei, wo­gegen er eine Seele hätte und »von Jenseits Eures Wissens über das Licht« stammte. TOM informierte sie bei einem Dreiertreffen auf den Bahamas Ende Juni über die Hintergründe ihrer Zusammenführung. Sie seien der »erste Angelpunkt« eines weltweiten Plans, dessen Ziel es sei, die Welt über die Existenz außerirdischer Zivili­sationen und ihre guten Absichten zu informieren, um sie vorzubereiten, wenn die Zeit reif sei für »die Lan­dung«. »Wir haben die Technologie, um Euch zu hel­fen«, erklärte TOM, »aber es ist sehr schwer, Menschen zu helfen, die nicht daran glauben, daß wir existieren. Aber sie brauchen unsere Technologie, um zu überle­ben.« Der Prozeß zur Erweiterung des menschlichen Bewußtseins hätte bereits begonnen. Am 16. Oktober 1971 sei die Welt in ein Neues Zeitalter eingetreten. Weltweit würden jetzt Kinder mit paranormalen Kräften geboren werden, die, wie bei GELLER, sich auf ver­schiedenste Art manifestieren und das Bewußtsein der Welt-Öffentlichkeit für das Paranormale öffnen würden. »Damit wird die Menschheit Stück für Stück offen für die Arbeit, die getan wurde - daß wir seit vielen tau­send Jahren daran arbeiten, ihr Bewußtsein zu erwei­tern.« Dr. PUHARICH, Sir John und Phyllis hätten an dieser und ähnlichen Aufgaben schon in vielen In­karnationen auf vielen Planeten gearbeitet. Auch Bob­by würde dieser Gruppe angehören, aber aus Angst vor Verantwortung hätte er versagt, würde aber noch andere Gelegenheiten bekommen. Die Fehlquote bei Wesen, die sich freiwillig zum Dienst auf der Erde inkarniert hätten, sei ziemlich hoch wegen der physi­schen Natur dieses Planeten und seiner Erziehung. Tatsächlich würden nur 2 % der inkarnierten Außerir­dischen ihre Aufgabe richtig erfüllen und dem Plan die­nen. Es bestünde allerdings die Möglichkeit, daß sich das mit dem Eintritt in das Neue Zeitalter änderte, und daß noch andere sich ihrer Aufgabe widmen würden, wie es »das Wesen« (wie sie Phyllis nannten), Sir John und »der Doktor« jetzt taten. Auch Dr. WATSON wur­de eingeladen, konnte aber aus persönlichen Gründen sich der Gruppe nicht anschließen.

 

Bei einem erneuten Treffen am 18. Juli 1974 im Hause von Dr. PUHARICH in Ossining/ New York erklärte TOM, er glaube, es sei diesmal »unmöglich, daß unsere Mis­sion diesmal scheitert, denn diesmal haben wir auch auf der Erde neue physische Wesen, die uns unterstützen werden, damit wir nicht scheitern. Das hatten wir nie zu­vor. Wir hatten nie zuvor dieses Kommunikationssystem zur Verfügung, das Ihr heute habt.« Die geplante Lan­dung sei »ein physisches, sichtbares Ereignis, das in ei­nem Zeitraum von neun Tagen überall auf dem Plane­ten stattfinden wird. Viele verschiedene Schiffstypen wer­den landen und Wesen werden aus ihnen steigen und sich unter die Menschen mischen. Einige würden als Lehrer auf der Erde zurückbleiben, andere würden nach einiger Zeit wieder gehen, um in anderen Bereichen zu arbeiten, denn der Planet Erde würde dann begonnen haben, im wahrsten Sinne des Wortes zu evolvieren«. Diese Landung, so TOM, sei die »Wiedergeburt Christi«, denn »jeder von Euch und jeder von uns hat Christus in sich. Es wird ein kollektives Bewußtsein. Der Mensch tritt endlich aus der Finsternis... «Die Außerirdischen wür­den der Erde Technologien bringen, um ihre Probleme zu bewältigen, vor allem aber spirituelle Hilfe. Die »Vi­bration der Seelen« würde erhöht werden, man würde ihnen zeigen, wie sie die Liebe in ihren Herzen erwecken. Die Erde sei einer der niederstentwickelten Planeten der Galaxie, auf den Seelen kämen, um ihre Lektionen zu lernen. »Die Tragödie dieses Planeten ist seine physi­sche Dichte. Sie ist wie ein Sumpf, ist stickig, und We­sen werden in ihr gefangen. Mit Eurer Hilfe werden wir aus der Erde einen leichteren Planeten machen. Die En­ergie, die von ihr kommt, wird in das Universum gesandt werden und wird dazu beitragen, das Bewußtseinsni­veau anderer Planeten anzuheben.« Die schleichende Evolution auf der Erde, so TOM, behindert derzeit die Evolution der Galaxie, ja des Universums. Phyllis sei, ähnlich wie Uri, von Kindheit an vorbereitet worden, um jetzt an diesem »Meisterplan« mitzuwirken. 1963 wäre ihr sogar ein Implantat in ihr Gehirn eingesetzt worden, das als »Übersetzer« dient. Auf die Frage, ob dieses »Bio- Engineering« nicht gegen ihren freien Willen verstoßen hätte, erklärte TOM, das sei nicht der Fall, wenn Wesen sich vor ihrer Geburt dazu bereit erklären. Als Phyllis spä­ter aus ihrer Trance erwachte, erzählte sie, daß sie in die­ser Zeit vor eine Art »kosmischen Rates« geführt wurde, den »Rat der Neun«, die ihr das Universum gezeigt und erläutert hätten. Offenbar waren es die selben »Neun«, mit denen Dr. PUHARICH schon durch Dr. VINOD in Kon­takt gekommen war. TOM erklärte bei einer späteren Sitzung, daß er ein »Sprecher der Neun« wäre und daß es sich bei den Neun um die universale Hierarchie han­delt, um direkte Manifestationen Gottes. Er selbst sei in früheren Zeiten auch unter den Namen HARMARKUS, TUM oder ATUM in Erscheinung getreten.

 

Im November kam dann der erste Einsatz für die Grup­pe. Zwischen dem 8. November und dem 12. Dezem­ber, so TOM, bestünde im Nahen Osten akute Kriegs­gefahr, und es wäre notwendig, daß sie dort hingingen und durch ihre »Lichtarbeit« das notwendige täten, um die Gefahr abzuwenden. »Unsere wichtigste Aufgabe ist die Bewahrung des Planeten Erde«, erklärte TOM, »Wenn wir nicht unser Möglichstes tun, um die Zerstörung auf­zuhalten, wird es in 200 Jahren zu einer globalen Eiszeit kommen. Darum ist es wichtig, die Menschen auf die Landung vorzubereiten, denn dann können wir Euch die Technologie geben, die notwendig ist, um den Planeten zu retten. Wir planen, die Menschheit durch einen Ein­griff in Eure Fernseh-Systeme zu alarmieren. Daran ar­beiten wir und eine neue Gruppe Außerirdischer, die vom Planeten ASHAND stammen. Ihr solltet einen Film ma­chen, um die Leute vorzubereiten. Aber all das muß ru­hen, wenn sich die Situation im Nahen Osten zuspitzt. Dort entscheidet sich Euer Schicksal.«

 

Am 2. November traf sich die Gruppe in Ossining, um ihre Reise zu planen. TOM empfahl ihnen, zwei Reisen zu unternehmen. In der einen sollten sie sich innerhalb einer Entfernung von 2.500 Kilometern rund um Moskau bewegen, dann die sowjetische Hauptstadt selbst be­suchen, in der zweiten schließlich nach Israel direkt ge­hen. Die erste Reise sollte Anfang November stattfin­den, die zweite Anfang Dezember. Dies sei nötig, so TOM, weil eine Verwicklung der Großmächte in den Nah­ost-Konflikt drohe. Die USA planten mit England den Eingriff, um ihre Öllieferungen zu sichern, die UdSSR verhandele mit China über eine eventuelle Unterstüt­zung der Araber, um in diesem sensitiven Punkt der Welt das Gleichgewicht der Kräfte zu wahren. »Und wenn Eure Nation, Rußland und China mit hineingezogen wer­den, wird das der Beginn eines Weltkrieges«, erklärte TOM, »und das wäre der Anfang vom Ende.« Der Bo­gen um Moskau sollte die aufgebrachten Emotionen der sowjetischen Politiker beruhigen. »Ihr könnt damit eini­ge Entscheidungen rückgängig machen, die der Rat von Sowjetrußland gerne fällen würde. Durch Eure Anwe­senheit werdet Ihr Licht und gesunden Menschenver­stand bringen.« So wurde die Route New York - Helsinki - Warschau - Ankara - Teheran - Moskau - Kopenhagen - New York festgelegt. Die Chance, daß es zum Krieg kommt, bezifferte TOM auf 90 %. »Glaubst Du denn, daß es eine echte Chance gibt, diesen Krieg auf das Ausmaß einer lokalen Streitigkeit zu beschränken?«, frag­te Andrija PUHARICH. »Ja«, antwortete TOM, »durch Eure Anwesenheit, durch das Energiefeld von Euch drei­en.« Außerdem, so TOM, sollten sie sich in ihren Me­ditationen auf US-Außenminister Dr. Henry KISSINGER konzentrieren, auf den ein Attentat geplant sei.

 

Am 5. November 1974 verhandelte KISSINGER mit dem ägyptischen Präsidenten Anwar-al SADAT in Kairo. Zwei Tage später flogen der Wissenschaftler, der Aristokrat und das Medium nach Helsinki, um ihre eigene Friedensmis­sion zu beginnen. Im Mittelpunkt standen tägliche Me­ditationen an Kraftorten, oft genug gefolgt von neuen »Channelings«, die neue Anweisungen von TOM und - wie Phyllis es nannte - dem »Management« erbrachten. TOM hielt sie auf dem laufenden über die Diskussionen im Kreml, kam mit Instruktionen wie »einige Mitglieder des Rates sind jetzt endlich auf der Basis ihres gesun­den Menschenverstandes angekommen, aber sie sind noch nicht in der Mehrheit. Darum ist es jetzt wichtig, daß Ihr in den nächsten Tagen Eure Meditationen verlängert, um alle in die Sache verwickelten Sowjetführer in die rich­tige Schwingung zu bringen«.

 

Nach Ende der Reise konnte TOM ihnen versichern, daß sie erfolgreich waren. »Die Russen planen nicht mehr, sich einzumischen. Sie sind stabiler geworden, und auf­grund Eurer Reise planen sie jetzt, sich mehr auf ihre ei­gene Nation und ihre engeren Verbündeten zu konzen­trieren.«

 

Am 24. November setzten die drei ihre Friedensmissi­on fort, flogen nach Israel. Israel, so TOM, ist ein ganz spezieller Platz auf diesem Planeten. Nicht nur, daß Is­rael das Land ist, in dem ein Dritter Weltkrieg beginnen würde, wenn er je stattfindet, es ist auch das Land, in dem der letzte Versuch der Außerirdischen, das Bewußtsein der Menschheit anzuheben, stattgefunden hat - in Ge­stalt des Jesus von Nazareth. Die Juden, so TOM, sei­en genetisch verwandt mit den Außerirdischen, spezi­ell mit der Zivilisation von HOOVA, und darum tatsäch­lich das auserwählte Volk. Hier würde, hier müßte sich das Schicksal der Menschheit entscheiden, hier würde die Schlacht von Harmageddon stattfinden, der End­kampf zwischen den Armeen des Lichtes und den Kräf­ten der Finsternis. Der Staat Israel besteht aus Men­schen, die aus allen Teilen der Welt zusammengekom­men sind, erklärte TOM, und darum repräsentiert er die Nationen der Erde. Wer den Makrokosmos beeinflussen will, muß beim Mikrokosmos anfangen. TOM: »Wenn wir nun das Universum im ganzen betrachten und die Erde als den schwarzen Punkt im Universum sehen, der die Evolution des Universums behindert und das Wachs­tum der Seelen gestoppt hat, der sich eigentlich viel weiter entwickelt haben sollte, als er es tatsächlich tat, und wenn man dann auf die Erde schaut und sie als das Universum betrachtet und Israel als stellvertretend für das Ganze, dann ist klar, warum es wichtig ist, die Na­tion, die alle Nationen in sich trägt, zu erreichen, um die Entwicklung aller Nationen voranzutreiben«, führte TOM aus und kam auf die Geschichte der Erde, des jüdischen Volkes und der außerirdischen Eingriffe zu sprechen.

 

Das Land Mesopotamien, das Historiker für die Wiege aller Zivilisationen halten, wurde von einer Gruppe be­völkert, die von der atomaren Zivilisation AKSU abstammte. Gegen 2000 v. Chr. startete HOOVA einen weiteren Ver­such, das Bewußtsein der Erde anzuheben, und wähl­te dafür eine Gruppe innerhalb von Mesopotamien aus, der Abraham von Ur vorstand. Ziel des Experimentes war es, eine fortgeschrittene Menschengruppe zu schaf­fen, die die übrige Menschheit in den nächsten Evolu­tionszyklus führen konnte. Sie verbesserten dafür den genetischen Code der Kinder Abrahams und beauftragten sie, sich mit allen Rassen der Welt zu vermischen, um ihr genetisches Material zu verbessern und das mensch­liche Bewußtsein durch ihre Lehren zu erhöhen. Das ist der Sinn der Bibelstelle, derzufolge Abraham erklärt wur­de: »Du sollst der Vater vieler Nationen werden«. Der Plan scheiterte daran, daß die Nachkommen Abrahams sich zu stark den lokalen Gegebenheiten ihrer Gastlän­der anpaßten. Der nächste Versuch wurde im 13. Jahr­hundert v. Chr. unternommen, mit Moses. Moses führ­te die Nachkommen Abrahams aus der Einbindung in eine fremde Kultur und gab ihnen das Gesetz, das zur Grundlage ihrer Religion wurde, und alle Elemente der kosmischen Ethik enthielt. Das Ziel der 40-jährigen Wü­stenwanderung war eine Generation zu schaffen, die nicht von einem Gastland konditioniert war, und das Ver­trauen und den Glauben der Juden zu testen. Ihr Glau­be an Gott wurde gekräftigt, und ihre erste Staatsgrün­dung war verheißungsvoll, bis sie unterworfen wurden und in der Gefangenschaft ihren Ursprung vergaßen. Der nächste Eingriff war die Inkarnation Jehovahs als Jesus von Nazareth, der seinem Volk ein Beispiel für den Menschen in der nächsten Phase der Evolution und für das Prinzip der Liebe gab. Er wurde nicht verstan­den. Als der Aufstand der Juden gegen die römischen Besatzer, ihr Versuch, wieder einen Staat der alten Größe zu schaffen, scheiterte, wurden sie unter alle Völker ver­trieben, mit denen sie ihr Wissen, ihren Erfindungsgeist und die Schönheit ihrer Kunst teilten, ohne noch einmal den Fehler zu machen, ihre Identität aufzugeben. Sie bewahrten über zwei Jahrtausende hinweg ihre Tradi­tionen und ihre Identität. Die Gründung des Staates Is­rael 1945 war die erste Gelegenheit seit ihrer Diaspora, wie ihre alte Aufgabe zu erfüllen. Da es jedoch mittler­weile zu spät für den ursprünglichen Plan einer schritt­weisen Evolution ist, plant HOOVA jetzt eine Schock- Therapie, eine Vorbereitung der Menschheit, gefolgt von einer Massenlandung. Der Prozeß der Vorbereitung ge­schieht dieses Mal nicht durch ein Individuum wie Mo­ses oder Jesus, sondern durch eine Gruppe von Indivi­duen, ausgestattet mit den Kräften von HOOVA, von de­nen URI nur einer war. Parallel würde versucht, das Be­wußtsein Israels als die Holographie der Menschheit zu erhöhen, was Auswirkungen auf den gesamten Plane­ten hätte. Umgekehrt würde eine Zerstörung Israels die Zerstörung der gesamten Menschheit zur Folge haben.

 

Ob es eine Verbindung zwischen den außerirdischen Zi­vilisationen und Atlantis gäbe, fragte Dr. PUHARICH. Die erste Kultur, die die Außerirdischen auf der Erde be­gründeten, sei die Kultur von AKSU im Tarim-Becken nördlich von Tibet gewesen, meinte TOM. Das war ge­gen 32.400 v. Chr. Diese Zivilisation zerstörte sich selbst, ihre Überlebenden begründeten die Zivilisation von At­lantis, dessen Name von ALTEA abgeleitet war. Nach der Zerstörung von Atlantis hätten seine Überlebenden die Kulturen von Ägypten, Ur und China begründet. Vie­le ALTEAnische/ atlantische Seelen inkarnierten heute, und das nicht nur in Menschenkörpern, sondern auch in den Körpern von Delphinen. Daher, so TOM, käme die alte babylonische Legende, derzufolge Ur von ei­nem Fisch namens OANNES - eben einem Delphin - be­gründet wurde. Die nordische Rasse stamme von der Zivilisation von ASHAND ab, während die Schwarzen die ursprünglichen Bewohner dieses Planeten sind.

 

Wir befänden uns heute in der Zeit der Apokalypse, er­klärte TOM, und es gelte, die Öffnung eines der sieben Siegel nach dem anderen zu verhindern. Im Dezember 1971 hätten die Vorbereitungen zur Wiederkunft Jehovas als dem kollektiven Christus begonnen. »Wenn es Euch gelingt, Liebe, Verständnis und Harmonie unter den Menschen zu schaffen, braucht das vierte Siegel nicht geöffnet, brauchen die sieben Trompeten nicht ge­blasen zu werden, die Zerstörung über die Menschheit bringen.« Am 11. Dezember 1974 flog die dreiköpfige »Einsatztruppe« wieder zurück in die USA, diesmal nicht ganz befriedigt über ihre Resultate.

 

Zurück in Amerika, erfuhren sie, daß die Gefahr noch nicht ganz gebannt sei, daß sie noch einmal nach Is­rael zurückkehren müßten, um Gefahren abzuwenden, die Israel über die Ostertage 1975 drohten. »Für diese Zeit ist ein Angriff auf Israel geplant. Aber wir können Euch eines versprechen: Wenn Eure Gebete, Eure Hin­gabe und die Hilfe jener Zivilisationen, die mit Eurer Ge­nehmigung für das Licht arbeiten, diesmal Kriegs­handlungen verhindern, wir die Nation Israel für immer bestehen bleiben.« Am 7. März erklärte TOM, daß eine Reihe von Ereignissen zu einer Großoffensive gegen Is­rael zu Ende des Monats führen könnten und daß sie um den 13. März in Israel sein sollten. Es bestünde so­gar die Gefahr, daß Syrien, der Libanon, Ägypten und Jordanien Raketen einsetzten. Die Lage sei so ernst, daß sie eine Siebenergruppe bildeten, entsprechend den sieben Siegeln der Apokalypse, und diese Sie­benergruppe ein Hologramm für andere Siebenergrup­pen auf der Erde sein sollte. Den dreien gelang es, den international bekannten Parapsychologen Dr. Lyall WAT­SON, Dr. Neil HITCHEN und den Orientalisten und Metaphysiker Prof. Dr. Jim HURTAK für dieses Projekt zu gewinnen, während Sir John seine Frau Colette nach Ossining holte. Täglich um 3.00 Uhr und 9.00 Uhr New Yorker Zeit sollte die »Basisgruppe«, die während die­ser Zeit in PUHARICHs Haus in Ossining blieb, eine fün­fzehnminütige Meditation durchführen. Sie sollten einen blauen Kristall, den PUHARICH von Jose ARIGÓ erhal­ten hatte, und der mit Heilkräften aufgeladen war, auf eine Karte von Israel legen und sich auf diesen Kristall konzentrieren.

 

TOMs Prophezeiung, die Lage in Nahost werde sich Ende März zuspitzen, erwies sich als wahr. Während die Weltöffentlichkeit noch Anfang März größtes Vertrauen in Dr. KISSINGERs erneute Friedensmission setzte, scheiterten die Friedenspläne des US-Außenministers, der am 24. März enttäuscht nach Washington zurück­kehrte, während Ägypten und Israel gleichermaßen mit dem Säbel rasselten. Bereits im November hatte TOM angekündigt, daß KISSINGER innerhalb von sechs Mo­naten scheitern würde, und bevor die drei Israel im De­zember verließen, meinte er, daß die Lage nur für die nächsten drei Monate stabil bleibe.

 

Am 12. März trafen Andrija, John und Phyllis in Israel ein. Ihr erstes Ziel war Nazareth, dann Megiddo, das, wie TOM ihnen sagte, ein uraltes Kraftzentrum ist, auf dem, nach der Zerstörung von Atlantis, ein Raumschiff der Flüchtlinge landete und dabei einen Krater verursachte, aus dem eine neue Quelle sprudelte. Nachdem sie sich in Megiddo »aufgeladen« hatten, setzten sie ihre Missi­on an der Nordgrenze Israels zu Syrien und dem Liba­non fort. Täglich meditierten sie synchron zu ihrer New Yorker »Basistruppe«. Dann erfuhren sie von TOM, daß ein erneutes Attentat auf Dr. KISSINGER geplant war, und daß sie ihm in ihren Meditationen und Gebeten Schutz­energie senden sollten. Am 23. März meditierten sie nahe der Knesset, dem israelischen Parlament in Jerusalem, vor dem KISSINGER Israels Regierung dazu zu bewe­gen versuchte, Landstriche im Austausch gegen Si­cherheitsversprechen an Ägypten zurückzugeben, be­vor er resigniert nach Washington zurückkehrte. Wie TOM am selben Abend bemerkte, war damit zumindest die Attentatsgefahr gebannt, die einen Eingriff der USA pro­voziert hätte. »Die nächsten sechs oder sieben Tage«, erklärte TOM am 28.03.1975, »laufen wir auf Eiern.« Neun Atomraketen seien von den umliegenden Staaten auf Is­rael gerichtet. »Wenn wir es schaffen, Israel bis über Eu­ren Monat Juli hinweg durch alle Schwierigkeiten durch­zubringen, wird die Nation Israel für immer verankert sein«, versprach TOM. Am 30. März bezog die Gruppe ein Ho­tel in Tiberias mit Blick auf die Golan-Höhlen. Die Krise, so TOM, würde am nächsten Abend gegen 21.00 Uhr ihren Höhepunkt erreichen. Wieder meditierten die drei, unterstützt von ihrer »Verstärkung« in Ossining. »Wir be­ten mit Euch«, erklärte TOM. Dann, nach langem War­ten, der erste Hoffnungsschimmer: »(Die Rakete in) Ägyp­ten ist abgebaut... (Pause)... Libanon ist wirkungslos ... (Pause)... und die vier in Syrien funktionieren nicht... mit den anderen dreien haben sie Schwierigkeiten.« Dann, endlich, die erlösende Meldung: »Mit nur dreien werden sie das nicht versuchen. Wir sind da durch. Versteht Ihr, daß wir das nie erfolgreich durchbekommen hätten, wenn Ihr nicht mit uns gewesen wäret?«

 

Am 1. April schilderte TOM die Situation der Gegner Is­raels: »Die Syrer machen nun die Russen dafür verant­wortlich, ihre Pläne durchlaufen zu haben, indem sie Ra­keten lieferten, die nicht funktionierten, und die Russen werfen den Syrern vor, nicht mit ihren Raketen umge­hen zu können.« Auch der zweite Plan, Israel durch eine Vergiftung des Jordanwassers zu vernichten, schlug fehl - die Außerirdischen hatten, so jedenfalls TOM, den Gift­container dematerialisiert. Die Gruppe konnte getrost nach Amerika zurückkehren. In zwei Wochen sollten sie wiederkommen und bis Ende Juli im Lande bleiben.

 

Tatsächlich kam es im Juli zu einer Entspannung der Nah­ost-Krise. Ägypten und Israel waren zu Konzessionen be­reit, und im August konnte KISSINGER der Presse er­klären, daß das Sinai-Abkommen unterschriftsreif sei. Der Dritte Weltkrieg war noch einmal verhindert worden.

 

P.S. PHYLLIS lebt heute in Israel, sieht es als ihre Auf­gabe an, hier das neue Bewußtsein zu kreieren, das von dort aus den ganzen Planeten erfassen soll.

 

 

Galacteus - die zeitlose Reise

 

Am Anfang war es eine Gruppe spirituell Suchender, die sich im Paris der späten sechziger Jahre traf, um Me­ditationen zu praktizieren, den Worten des Philosophen und Eingeweihten I.J.P. APPEL-GUERY zu lauschen und durch interdimensionale Telepathie mit geistigen We­senheiten höherer Ebenen zu kommunizieren.

 

 

I.J.P. APPEL-GUERY war im Alter von 12 Jah­ren von einer kosmi­schen Wesenheit kon­taktet worden, die ihn durch einen initiatischen Prozeß führte, der mit einer kosmi­schen Einweihung im Alter von 18 Jahren seinen ersten Höhe­punkt erreichte und ihm Zugang zu ande­ren Existenz- und Bewußtseinsebenen gab. Künftig widmete APPEL-GUERY sein Leben der Erforschung des interdimensionalen Kontaktes durch einen transzendentalen Prozeß, wie er es nannte.

 

Er studierte Naturwissenschaften und Kunst an der Sor­bonne. Eigene kulturvergleichende Studien führten zu der Erkenntnis, daß Philosophie, Religion, Wissenschaft und Kunst am Anfang eins waren und sich erst später trennten, ja zu Kontrahenten wurden. Er studierte die Religionen und spirituellen Traditionen und erforschte ihre gemeinsame Essenz.

 

Bald scharten sich die ersten Suchenden aus den aka­demischen Kreisen von Paris an APPEL-GUERY. Eine Gruppe entstand, die sich nicht nur theoretisch, son­dern auch praktisch um die Erlangung von Erkenntnis bemühte. Für APPEL-GUERY war die Gruppe ein ver­einheitlichtes Feld, dessen Aufnahmefähigkeit für das Universum, sein Bewußtsein und seine Energie die Re­zeptionsfähigkeit eines Individuums um ein Vielfaches potenzierte. Tatsächlich wurden die ersten Botschaften empfangen.

 

1970 war es, als zum ersten Mal angekündigt wurde, daß die Gruppe als Beweis für die Präsenz interdimensionaler Kräfte für ein bestimmtes Datum und einen be­stimmten Ort eine UFO-Sichtung angekündigt bekam. Seitdem wurden UFOs für diese Gemeinschaft »eine freundliche Gegenwart, die uns bewacht und überwacht von einer Vibrationsebene aus, die verschieden von der ist, in der menschliche Wesen gewöhnlich leben. Es ist eine transzendentale Präsenz, die uns daran erinnert, daß wir nicht alleine im Universum sind und, vor allem, daß wir nicht nur ein Körper aus sterblichem Fleisch sind, sondern auch eine Art Energiefahrzeug, das zu kontrollieren und zu verstehen wir lernen müssen.«

 

 

Die Schiffe, so erfuhren sie, stammten auch aus dem intradimensionalen Bereich: »Kondensierte Schiffe ste­hen in Resonanz zu kondensierten Körpern. Schiffe aus Licht stehen in Resonanz mit feinstofflichen Körpern. Unsichtbare Schiffe stehen in Resonanz mit der Essenz Gottes, der Vibration.«

 

Die Gruppe erhielt konkrete Aufgaben praktischer Licht­arbeit. Sie reiste weltweit, um an kosmisch-tellurischen Kraftorten Kristalle einzupflanzen und dadurch ein welt­weites Kristall-Netzwerkzu schaffen, um den ätherischen Körper der Erde zu heilen. Dann entstand ein Kontakt- Netzwerk, gefordert von jenen Lichtwesen, mit denen APPEL-GUERY seit Kindheit in Kontakt stand. Sie schuf­en, was das »Urantia-Buch« ein »Telediffusionsnetz« nennt, ein Feld telepathischer Kommunikationen, die die Ebe­ne des Schöpfers vereinigt - ein Netz, wie es vor 200.000 Jahren das letzte Mal auf der Erde bestanden hat, be­vor gewisse Hierarchien gegen die Göttliche Ordnung rebellierten.

 

Weil man dieses Netzwerk in einer reinen Umgebung aufbauen wollte, zog die Gruppe aufs Land, baute in Südfrankreich eine ländliche Kommune auf. Schließlich aber entschloß man sich, nach Abschluß dieses Lern­schrittes, einen sonnigeren und ursprünglicheren Ort zu wählen. Mit Segelbooten befuhren sie den Südpazifik und nach einer inneren Reinigung und einem geistigen Zusammenschluß wählten sie die Insel Bora-Bora in Fran­zösisch Polynesien zu ihrer neuen Heimat. Hier wollten sie die Ergebnisse ihrer vorherigen Erfahrungen verin­nerlichen, den Boden bereiten für neue Erfahrungen und Aufgaben.

 

 

Tatsächlich sind die Pazifischen Inseln geologisch noch recht jung, und nach alter Überlieferung Überbleibsel des versunkenen Kontinentes Mu oder Lemuria. Die Zi­vilisation von Mu, so erfuhren sie, hatte ihren Ursprung in Kolonisatoren von den Plejaden, die »Manahuna« ge­nannt wurden - »das Volk der geheimen Kraft«.

 

Im Kommunenleben bereits erprobt, schuf sich die Grup­pe auf Bora Bora ein kleines Paradies auf Erden, eine Gemeinschaft, nach außen hin gekennzeichnet durch einen futuristischen Baustil, nach innen hin durch spiri­tuelle Disziplin. Die Gemeinschaft lebt streng vegeta­risch, meditiert regelmäßig und pflegt Yoga-Übungen und harmonisierende Gymnastik - mit dem Ziel, den in­neren Kanal zu reinigen, die Qualität der Energie zu he­ben, die ihnen letztendlich erlaubt, vom Raum in die Zeit und von der Zeit in die Unendlichkeit zu reisen. »Unse­re Reise führt uns jenseits der Zeit, da wir eine Verbin­dung erschaffen zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Durch eine Synthese der Traditionen, die tägliche Realisation und eine grenzenlose Inspiration ent­decken wir die Netze, die alles miteinander und den Menschen mit der Quelle verbinden. Die Kommunikati­on mit anderen Dimensionen läßt uns eine innere Trans­formation erleben, die sich auf unsere Beziehung zu an­deren und zur Umwelt auswirkt.«

 

Die »Gruppe der Kosmischen Verbindung«, die sich GALACTEUS nannte, war fruchtbar. Ihre Verbindung mit der schöpferischen Quelle manifestierte sich in einem fried­lichen Kommunenleben ebenso wie in kosmischer Ar­chitektur, Theater und Kunst. Nun ist es das Ziel von GALACTEUS, sich zur gegenseitigen Inspiration mit ande­ren Gruppen ähnlicher Zielsetzung in der ganzen Welt zu verbinden. Das geschieht, so GALACTEUS, in Einklang mit einem »Großen Plan« für den bevorstehenden Kon­takt der Menschheit mit der geistigen Hierarchie. »Wir wissen von vielen Kontaktlern in dieser Zeit, und wir ar­beiten an einer Wiedervereinigung der verschiedenen außerirdischen »Emanationen« zu einer intergalakti­schen Konföderation.« Damit, so GALACTEUS, könnte ein globales Feld geschaffen werden, das den Übergang der Erde in die Vierte Dimension bewirken könnte.

 

Dieses Programm der Planetaren Koordination beinhal­tet die Vision von Dienstzentren, die Zugang verschaf­fen zu den Lehren aller Kontaktler, die sich dem »Plane­taren Wiederverbindungsprogramm« angeschlossen ha­ben, in dem Bewußtsein, daß die Botschaft eines jeden Einzelnen harmonischer Teil des globalen Plans ist, eine Facette des Bewußtseinskristalls und von einer »Ar­beitsbrücke«, die den Austausch untereinander und die Vorbereitung des jeweils nächsten Schrittes koordiniert und von einem aktiven Netz aller Kontaktgemeinschaf­ten und -Gruppen, das es ermöglicht, weltweit auf Gleich­gesinnte zu treffen, die an einer Sache arbeiten.

 

Die Zeit der Apokalypse, in der wir uns befinden, so GA­LACTEUS, ist in erster Linie eine Zeit der inneren Trans­formation und Entscheidung. Etymologisch heißt Apo­kalypse »Offenbarung«, und diese Offenbarung erfah­ren die verschiedenen Gruppen. Aber nur die Form der Offenbarung ist unterschiedlich, die Quelle ist identisch.

 

Um »ihre« Offenbarung greifbarer zu gestalten, hat APPELGUERY zusammen mit dem Zeichner Sergio MACEDO ein Comic erschaffen, das tiefes Wissen in oft surrealistischen Formen und prächtigen Farben vermit­telt. »Die zeitlose Reise« ist eigentlich die Geschichte von GALACTEUS, die Geschichte einer Gemeinschaft von den Außerirdischen Inspirierter, die sich in einem kleinen Paradies reinigt und auf das Neue Zeitalter vor­bereitet. Währenddessen nimmt das Chaos auf der Erde zu, wüten die negativen Kräfte. Bevor es zum großen Tumult kommt, zur Transmutation der Negativkräfte, sam­meln sich die Auserwählten zur »großen Mutation« auf einem Berg ihrer Insel, um zur »schwerelosen Reinte­gration« und Transformation des physischen Körpers in das Raumschiff aufgenommen zu werden - und schließ­lich, in ewiger Verbindung mit dem Unendlichen Be­wußtsein, die Neue Erde zu besiedeln.

 

* * *

 

 

Mission Rama: SOS an die Menschheit

 

Es war eigentlich nur ein Experiment. Sixto PAZ-WELLS hatte in Lima einen Vortrag des Präsidenten der perua­nischen Theosophischen Gesellschaft, Dr. Viktor YANES AGUIRRE besucht, in dem von der Bedeutung außerir­discher Botschaften an der Schwelle zum Neuen Zeit­alter die Rede war, Eugenio SIRAGUSA und Enrico CA­STILLO RINCON erwähnt wurden. Sixto PAZ war von Kindheit an mit der Möglichkeit einer Kontaktaufnahme ebenso vertraut wie ihn das Thema fasziniert hatte. Sein Vater ist Carlos Garcia PAZ, Perus großer UFO-Pionier und Begründer des Peruanischen Institutes für Inter­planetarische Beziehungen (IPRI), das AGUIRRES Vor­trag als Antwort auf die NASA-Experimente einer Kon­taktaufnahme mit Außerirdischen durch Radiowellen or­ganisiert hatte. Bereits mit 11 Jahren hatte Sixto PAZ auf dem Schulweg ein seltsames Erlebnis gehabt. Ein großer, runder Schatten, der hörbar summte, flog plötz­lich über ihm, bevor er für kurze Zeit sein Bewußtsein verlor. Was immer da­mals mit ihm geschehen war, es hatte positive Auswirkungen - Sixtos bisher eher durch­schnittlichen Leistungen in der Schule steigerten sich, er wurde zum Klas­senbesten.

 

 

Als er 17 Jahre alt war, begann Sixto ein Yoga- Studium bei der »Inter­nationalen Gesellschaft für Göttliche Verwirkli­chung« (SIRD). Er er­lernte dort die Grund­techniken der Meditati­on, Pranayama (Atmung), Entspannung, Mantra-Yoga, Konzentration, Hatha-Yoga.

 

 

AGUIRREs Vortrag hatte Sixto PAZ inspiriert, selbst den Versuch zu unternehmen, mit Außerirdischen in Kontakt zu treten. Am 22. Januar 1974 setzte er sich im Beisein seiner Mutter und seiner Schwester ins elterliche Wohn­zimmer, begann mit einer yogischen Atemübung, ent­spannte und öffnete sich. Es vergingen kaum 15 Minu­ten, da wurde sein rechter Arm unruhig, ergriff unwill­kürlich den Bleistift, richtete ihn auf das Papier und be­gann, wie wild herumzukritzeln. Während Sixtos Mutter ihm immer wieder mit neuem Papier versorgte, fand die Hand endlich ihr Zentrum und schrieb, deutlich lesbar in Druckbuchstaben: »WOHNZIMMER GUT FÜR MIT­TEILUNGEN. WIR KÖNNEN ÜBER UFOS IN EUREM LAND REDEN. ICH HEISSE OXALC UND KOMME VON MORLEN, EINEM SATELLITEN DES JUPITER. WIR KÖN­NEN WEITERHIN IN VERBINDUNG TRETEN.« Sixto war ebenso fasziniert wie verwirrt über dieses positive Er­gebnis seines Kommunikationsversuches.

 

 

Am darauffolgenden Abend hatte sich der Vorfall so weit herumgesprochen, daß 20 Freunde und Familienmit­glieder dem nächsten Versuch beiwohnten. Wieder mel­dete sich OXALC, versprach: »WIR KÖNNEN MIT EUCH KONTAKT AUFNEHMEN, UM ZU BEWEISEN, DASS ES SICH UM EINEN WIRKLICHEN KONTAKT HANDELT UND NICHT UM EIN PRODUKT EURES UNTERBEWUSST- SEINS. FRAGT UNS, WAS IHR WOLLT; WIR WERDEN ALLE FRAGEN BEANTWORTEN...«

 

Sixtos Bruder Charlie fragte, wann ein physischer Kon­takt stattfinden könnte. »BEGEBT EUCH 60 KM SÜD­LICH VON LIMA AM 7. FEBRUAR, NUR DIE HIER AN­WESENDEN UM 21.00 UHR ABENDS. IHR WERDET UNS SEHEN UND DEN BEWEIS FÜR UNSEREN KON­TAKT MIT EUCH ERHALTEN UND MERKEN, DASS ER NOTWENDIG IST...«

 

Tatsächlich sichtete die Gruppe ein UFO, als sie sich am 7. Februar nach Chilca, 60 km südlich von Lima, aufmachte. Um Punkt 21.00 Uhr tauchte eine metalli­sche, silberne Scheibe auf, an den Seiten orangefarbe­ne, blaue und gelbe Lichter, blieb in 80 m Höhe über der Gruppe stehen. Deutlich erkannten die Jugendli­chen ein halbes Dutzend kleiner Kabinenfenster, ja so­gar dahinter die Silhouetten menschlicher Wesen.

 

Das Objekt strahlte große Hit­ze aus. Die Gruppe reagierte hy­sterisch, auch Sixto verspürte Angst. Der Kontakt war also real - zu real, um abgestritten zu wer­den.

Sixto versuchte, mit dem Raum­schiff in Kontakt zu treten. Als er sich etwas beruhigt hatte, schrieb er: »WIR KOMMEN NICHT WEITER HERUNTER, DENN IHR HABT NOCH NICHT GELERNT, EURE EMOTIONEN ZU BEHERRSCHEN. WIR WER­DEN EUCH VORBEREITEN AUF EINE ANDERE ZEIT UND EINEN ANDEREN ORT.« Nach etwa 15 Minuten versetzte sich das Raumschiff in eine immer immer schnel­ler werdende Rotation und verschwand in Richtung Pa­zifik - dorthin, wo, wie Sixto später erfuhr, sich eine un­terseeische Basis der Außerirdischen befand.

 

 

 

Trotz seiner überwäl­tigten Zeugen stieß Sixto zuhause noch immer auf Skepsis sei­tens seines Vaters, der sich nicht damit ab­finden konnte, daß sein Sohn - und nicht er als langjähriger UFO-Forscher - als Kontaktler auserwählt war. Auf die Frage, wie zu reagieren sei, erklärte ihm OXALC bei der nächsten Kom­munikation: »Ihr sollt niemanden zu über­zeugen versuchen, amwenigsten Eure eigenen Verwandten. Die Erfahrungen und Bestätigungen werden jenen zuteil, die eine aus­reichende geistige Offenheit und die nötige Beschei­denheit besitzen. Sie gelangen zu Euch, weil Ihr gewillt seit, eine Verpflichtung einzugehen... Wir suchen nach Leuten, die unserem Erscheinen auf Eurem Planeten auf den Grund gehen wollen und die es ohne Vorurteile verstehen können. Dazu werden geistig junge Menschen gesucht, die jeden Tag neu anfangen können, die alles bisherige über Bord werfen können, um der reinen Existenz und dem echten Wert der Dinge den Vorrang zu geben...« Trotzdem willigte OXALC ein, Six- tos Vater einen Beweis zu liefern. Ein neuer Termin für eine Sichtung wurde festgelegt, der 14. Februar 1974.

 

Obwohl Garcia PAZ aus der versprochenen persönli­chen Sichtung einen Massenausflug der IPRI machte und die ebenso neugierige wie undisziplinierte Men­schenmasse die Energie störte, kam es im Beisein von fast 100 IPRI-Mitgliedern zu einer eindrucksvollen De­monstration. Zwei kleinere Raumschiffe rasten in nur 30 Metern Höhe über die Köpfe der Menschen hinweg und stiegen schließlich in einem rechten Winkel wieder auf, um schließlich am Himmel zu verschwinden. Wenige Mi­nuten später näherte sich brummend ein riesiges, zigarrenförmiges Mutterschiff, mit farbigen Lichtern an den Seiten, das sich langsam am Himmel drehte, um schließlich, langsam die Geschwindigkeit steigernd, nach oben hin zu verschwinden.                cosmic-people.com

 

Durch diese eindrucksvolle Demonstration endgültig überzeugt, setzte Sixto die Kommunikation fort. In den Botschaften dieser Phase erklärte OXALC ihm den Grund für das Kommen der Außerirdischen.

 

Die Erde, so OXALC, befindet sich seit Erscheinen der Menschheit in einem Teufelskreis. Seit vielen Millionen Jahren sind immer wieder hochentwickelte Zivilisationen auf diesem Planeten aufgetaucht und wieder aufgrund des Stolzes und Ego­ismus ihrer Bewoh­ner untergegangen. Immer wieder sei es zu einem Verlust der geistigen Werte und zu einer Anbetung von Materie und Wis­senschaft gekom­men. Auch heute, so OXALC, steht die Menschheit wieder vor der Alternative des Fortschrittes oder Unterganges. Die Außerirdischen sind hier mit einer Botschaft der Hoff­nung, um uns die Möglichkeit zu geben, einen Wandel zum Positiven zu vollführen. Direkt in unsere Belange eingreifen dürfen sie nicht. Sie sind einer Galaktischen Konföderation höher­entwickelter Welten angeschlossen, und deren Gesetze verbieten einer höheren Rasse das direkte Eingreifen in die »inneren Angelegenheiten« einer niederentwickelten Rasse. Darum versuchen sie so indirekt, uns wachzu rütteln.

 

 

Eine Gefahr droht der Erde, wenn sie in die Vierte Di­mension eintritt. Dann könnte ein Asteroid die Erde strei­fen, was eine Änderung im elektromagnetischen Feld der Erde zur Folge hätte. In einer Kettenreaktion wür­den dabei alle auf der Erde befindlichen Atomreaktoren explodieren, eine Katastrophe, der ein Großteil der Menschheit zum Opfer fiele. Allerdings würden überle­bende Erdenmenschen an Bord riesiger Mutterschiffe geholt und dort unterrichtet werden, damit sie nach ih­rer Rückkehr ein Neues Zeitalter auf der Erde begrün­den.

 

Bis Juli 1974 sind es bereits sechs Personen, die über automatisches Schreiben mit den Außerirdischen Füh­rern in Kontakt gekommen waren, jetzt Botschaften emp­fingen. Sixto wurde angekündigt, daß er sich auf ein »XENDRA« vorbereiten, sich einige Tage lang nur von Obst ernähren und mit nur 6 Freunden in die Wüste bei Chilca gehen sollte. Dort angekommen schlug die Grup­pe ihre Zelte auf. Sixto erinnerte sich noch, wie er mit einem Jugendlichen aus der Gruppe sprach... als er sich plötzlich allein wiederfand, nahe einer alten Mine, viel­leicht 1.000 Meter vom Camp entfernt. Gerade als er verwirrt umkehren wollte, bemerkte Sixto hinter einem Hügel einen seltsamen Schein, der an Intensität zunahm. Sich nähernd, sah Sixto eine »Blase« von der Form des Halbmondes, etwa 10 Meter im Durchmesser. Als Six­to das seltsame Licht noch betrachtete, trat eine Ge­stalt heraus. Sixto bekam Angst, wollte davonlaufen - aber war wie gelähmt. Dann hörte er deutlich eine Stim­me in seinem Inneren: »Komm!« Nach der dritten Auf­forderung trat Sixto in das Licht. Es war wie eine Art En­ergiemauer, und als er es durchschritt, spürte er, daß er an Gewicht verlor, ihm wurde schwindelig und übel. Eine seltsame Wärme durchdrang seinen Körper, er spürte einen Druck auf der Stirn und im Nacken. Dann erkannte er, daß die Gestalt, die vor ihm stand, OXALC war. OXALC erklärte ihm, daß er keine Angst haben bräuchte. Er hät­te einen XENDRA durchschritten - eine Lichtschwelle zu einer anderen Dimension. Als sie aus dem XENDRA tra­ten, hatte sich die Landschaft gewaltig verändert. Six­to stand vor einer hellerleuchteten Stadt mit kuppeiför­migen Häusern - der Stadt KRISTALL, der Hauptstadt von MORLEN, das wir als den Jupitermond GANYMED kennen, erklärte OXALC. Dann sah er Menschen. Sie sahen aus wie OXALC: 1,80 bis 2,00 Meter groß, mit langen, glatten Haaren und orientalischen Gesichtszü­gen. Und er sah noch andere Rassen...

 

 

Die Bewohner von MORLEN, so OXALC, stammten ur­sprünglich von den Sternen BETEIGEUZE, BELLATRIX und RIGEL im ORION. Vor über 40.000 Jahren hätten ihre Vorfahren ihre Heimatwelten verlassen, vor 20.000 Jah­ren kamen ihre Schiffe in unserem Sonnensystem an. Auf GANYMED hätte es zu dieser Zeit kein Leben gegeben, und nur durch ihre Technik wurde diese Welt so umge­staltet, daß eine Kolonisation möglich war. Die Ankömm­linge fanden hier CAESIUM, ein für ihre Zivilisation äußerst wichtiges alkalisches Metall. Mit Hilfe kristallinen Materi­als, das sie auf dem Jupitermond IQ fanden, errichteten sie, teilweise unterirdisch, ihre Kristallstädte.

 

MORLEN wird regiert durch die »12 Ältesten«, einen Rat, und ist Mitglied der »Großen Galaktischen Konfödera­tion«. Seine Bewohner haben Egoismus und Privatbe­sitz überwunden, es herrscht eine Art spiritueller Superkommunismus.

 

Sixto kann sich nicht erinnern, wie lange er auf MOR­LEN blieb. Aber bevor er sich auf seine Rückkehr vor­bereitete, erklärte ihm OXALC, daß er eine Mission auf der Erde hätte. Im XENDRA zeigte er ihm, wie auf ei­nem Bildschirm, sein Leben seit seiner Geburt - und die Zukunft. Er sah die kosmische Katastrophe, die Nu­klearexplosionen, die Evakuierung.

 

 

 

Sixto über die Entste­hung der Katastrophe: »Ich sah, wie sich die sozialen Probleme in der Welt zuspitzten. Naturkatastrophen nahmen zu, Dürrepe­rioden und große Überschwemmun­gen. Und alles war die Folge davon, daß die erregten Gemüter einen konzentrierten Negativismus über den Ländern verursachen, und daß der Planet wie ein Le­bewesen versucht, die durch den Menschen verursachten Krankheiten abzuschütteln. Ich sah die Erde sich auf­bäumen, weil ihr Blut, die Flüsse und Meere vergiftet waren und sie zum Tode verurteilt war. Dann sah ich, wie das Unvermeidliche geschah: Eine Reihe von Un­fällen in den Waffenlagern und Atomreaktoren verursachten unheilvolle Ereignisse, und der Mensch erinnerte sich zu spät an seinen unnützen Stolz, der Schuld daran war.«

 

Als Sixto aus dem XENDRA trat, waren seine Freunde gerade an der Mine angelangt, hatten sie den Licht­schein hinter dem Hügel bemerkt - er war, nach irdi­scher Zeit, gerade 15 Minuten weggewesen.

 

Zwei Wochen später durften sechs Mitglieder der Grup­pe durch das XENDRA treten. Diesmal gingen sie ge­meinsam zu der alten Mine, bemerkten das Leuchten, sahen ein bananenförmiges Objekt über ihren Köpfen schweben. Durch einen Energiekanal wurde die Gruppe in den Versammlungsraum der 24 Ältesten des Hohen Rates der Galaktischen Konföderation projiziert. Sie sa­hen 24 Wesen verschiedener Größen, Rassen und For­men, allesamt eine unvorstellbare Güte und Weisheit aus­strahlend. Über einer Art Altar, der dem »Höchsten We­sen« vorbehalten war, sahen sie einen »Davidstern«, das universale Symbol, und den Dreizack, Symbol der Evo­lution. Jeder der sechs erhielt eine spezielle Botschaft. Die Meister sprachen über Gott, den sie den UNER­GRÜNDLICH TIEFEN nennen, und darüber, wie sich der Mensch ein Bildnis von ihm geschaffen hat, das eine Pro­jektion seiner eigenen Interessen und Schwächen ist. Ein anderer Meister erklärte, daß die neue Menschheit in Südamerika, dem Kontinent des Neuen Zeitalters, ent­stehen würde; ein dritter erwähnte, daß Jesus Christus auch von ihnen ver­ehrt wird als Sohn Gottes, daß Er aus höheren Ebenen aus Liebe zu den Menschen auf die Erde kam, um der Menschheit aus dem Stadium der Unwissenheit her­auszuhelfen, indem er ihre verhärteten Herzen berührte.

 

 

Schließlich erfuhren die sechs den Grund für ihre Einla­dung vor den Hohen Rat. Sie sollten zur Erde zurück­kehren und die MISSION RAMA begründen. RAMA be­deutet »Sonne auf Erden«. Die Brücke der Kommunika­tion, die bereits eingerichtet sei, sollte bewahrt, erweitert, vervollkommnet und schließlich gereinigt werden, denn jene, die an dieser Mission teilhaben, sollen die künftigen Lehrer der Menschheit sein. Die Gruppe würde eine Rei­he von Selektionsprozessen durchlaufen, und nur jene, die mutig und selbstlos wären, würden übrigbleiben.

 

»Ihr jungen Leute... gleich hunderttausenden anderen Missionaren des Lichtes seid ihr frei von Organisationen und Strukturen, die die Möglichkeit eines Erfolges be­einträchtigen können, vor allem, was die Lehre durch das Beispiel, die Liebe und das Verstehen betrifft. Erlaubt keinem, daß er euch in die Enge zwingt und eu­ren Dienst untergräbt. Seid wahrhaftig und immer bereit, bei der Errichtung der Neuen Menschheit mitzuarbeiten, die heute bereits in der Reinheit Eurer Ideale im Entste­hen begriffen ist.« Bei späteren Kontakten erhielt die Grup­pe spezielle mentale Techniken, ihre kosmischen Namen und feinstoffliche Caesium-Kristalle, die, in ihren Körper eingesetzt, ihnen helfen, die ultraviolette Strahlung aus dem Zentrum der Galaxie, die unsere Erde an der Schwel­le zum Neuen Zeitalter empfängt, besser zu absorbie­ren. Sie erfuhren auch, daß die Pyramiden von Gizeh von Abkömmlingen der vierten, atlantischen Rasse errichtet wurden. Diese Rasse hatte ihren Ursprung in hybriden Wesen aus außerirdischen Kolonien, die auf Atlantis ihre eigene Zivilisation zu errichten versuchten. Während ei­ner Reihe von Katastrophen, die schließlich zum Unter­gang von Atlantis führten, hatten sie die Pyramiden als Energieakkumulatoren zur Wiederherstellung des verlo­renen Gleichgewichts der Erde errichtet. Später hätten die Priester sie zu Initiationszwecken benutzt.

 

 

Ende Juli fuhr die Gruppe wieder nach Chilca, um dort die Meditationen zu praktizieren, die die Außerirdischen sie gelehrt hatten. Sie bemerkten hinter einem Hügel ei­nen hellen Lichtschein, gingen hin - und sahen ein ge­landetes Raumschiff. Aus dem UFO trat ein 2,50 m großes Wesen, mit einem Anzug ähnlich einem Skianzug be­kleidet, mit schulterlangen, platinblonden Haaren, leicht schrägstehenden Augen und einem markanten Kinn. Die­ses Wesen kam nicht von MÖRLEN - es kam von APU, einem Planeten im System ALPHA CENTAURI, 4,3 Licht­jahre von der Erde entfernt. Es war ANTAR SHERART, der Befehlshaber der UFO-Flotten der Mission RAMA.

 

ANTAR SHERART lud die vier in das linsenförmige Schiff ein. Es war im Innern hell erleuchtet, ohne daß eine spe­zielle Lichtquelle erkennbar war. Drei Wesen, so groß wie ANTAR SHERART, saßen vor ihren Schaltbrettern.

 

In der Mitte des Raumschiffes befand sich ein großer Zylinder. ANTAR erklärte den vieren, daß es die Aufga­be der MISSION RAMA sei, den Menschen aus der Skla­verei der Unwissenheit zu befreien und ihm den Weg in die Vierte Dimension zu erleichtern. Der Mensch könn­te vielleicht die Zerstörung abwenden - wenn er sei­nen Sinn ändert. Wenn er seinen Egoismus erschüttert und für den Rest der Menschheit lebt. Wenn er an Stel­le des Eigennutzes die Nächstenliebe setzt.

 

ANTAR SHERART bat die Gruppe, künftig an einen Ort namens MARCAHUASI zu kommen, ein Plateau in den Zentralanden, wo sich ein Schlüssel für das Erwachen der Menschheit befinde. MARCAHUASI sei ein Relikt ei­ner uralten, untergegangenen Kultur, die sich manife­stiert durch gewaltige Steinskulpturen. Weiter kündigte ANTAR SHERART ihnen eine weltweite Verbreitung der MISSION RAMA durch die Presse an.

 

Nachdem eine Agenturmeldung über die MISSION RAMA berichtete, reiste im September der spanische Journa­list J.J. BENITEZ an. Auf Vermittlung der Außerirdischen sah er tatsächlich am 07.09.74 ein Raumschiff, kehrte nach Spanien zurück und schrieb ein Buch über die Gruppe: »UFOs: Ein SOS an die Menschheit«. Bald ent­standen weltweit über 600 Rama-Gruppen. In Peru selbst organisiert RAMA Massenmeditationen und In­itiationen in der Wüste.

 

Im Juli 1979 können 700 Personen durch das XENDRA geführt und eingeweiht werden. Weltweite Reisen der Gründer führten zum Entstehen weiterer RAMA-Gruppen in ganz Südamerika, in den USA und Spanien. 1983 erhielt Sixto den Auftrag zur Schaffung einer internatio­nalen Gemeinschaft. Auch wurde ihm die Übergabe der »Bücher derer von den Weißen Gewändern« angekün­digt, der Bibliothek der GROSSEN WEISSEN BRU­DERSCHAFT, mit der die M ISSION RAMA in engem Kon­takt steht und mit der die Außerirdischen ihre Erden­mission koordinieren. Die GROSSE WEISSE BRUDER­SCHAFT bildet in Dualität mit der Schwarzen Loge die Innere Weltenregierung oder planetare Hierarchie.

 

 

Am 26. März 1989 erhielt die MISSION RAMA jene Be­stätigung der Außerirdischen, die notwendig war für die neue Phase ihrer Arbeit. Sixto PAZ lud Reporter aus al­ler Welt nach Chilca, um Zeuge des Demonstrations­fluges eines Raumschiffes zu werden. Und sie kamen. Radiostationen aus verschiedenen lateinamerikanischen Ländern berichteten live, Fernsehstationen aus Miami/ USA, der Dominikanischen Republik, Argentinien und Peru sowie Dutzende Zeitungsreporter waren dabei, als sich RAMA-Mitglieder in einen Kreis setzten und medi­tierten. Dann, pünktlich um 20.00 Uhr, tauchte das er­ste Objekt auf: Eine glühende Scheibe, die etwa zehn Minuten lang die irrwitzigsten Manöver vollführte, ehe sie wieder verschwand. Um 22.00 Uhr wiederholte sich das Schauspiel zum zweiten, um 24.00 Uhr zum dritten Mal. In den nächsten Tagen ist das Ereignis Titelthema aller großen peruanischen Zeitungen (oben: Der EXPRESO vom 28. März 1989).

 

Warum nehmen die Außerirdischen Kontakt mit ganz ein­fachen und gewöhnlichen Menschen auf, fragten die Re­porter. Antwort: Der gemeine Mann ist Sinnbild für die große Masse der Menschen, die für den Egoismus eini­ger weniger bezahlen muß. Die Botschaften der Kontakte richten sich an die gesamte Menschheit und wollen sie von dem derzeitigen Druckzustand befreien, in den sie durch Unwissenheit geraten ist. Die gesamte Mensch­heit soll auf die sich mit Riesenschritten nähernde Wen­de vorbereitet werden, in der gerichtet und das Gleich­gewicht wiederhergestellt wird. Die Krise ist ökonomi­scher und sozialer Natur - das Fehlen von Humanismus und Nächstenliebe. Ihr steht eine Mission der Liebe ent­gegen - denn RAMA ES AMAR - Rama heißt Lieben.

 

* * *

 

 

Ganymed

 

Tatsächlich ist »MORLEN« und GANYMED ein ziemlich prominenter Ursprungsort der UFOs, und es gibt eine Reihe von Zeugnissen, die die Aussagen der MISSION RAMA bestätigen. GANYMED wird als Herkunftsort der Außerirdischen in den Berichten von Dino KRASPEDON und Charles SILVA genannt. Gordon CREIGHTON zi­tierte in der FLYING SAUCER REVIEW den Kontakt drei­er Studenten der LaSalle-Universität, Mexico-City, mit Besuchern vom Jupitermond GANYMED. Am 23. Au­gust 1965 begegneten sie dem großen, gelandeten Raumschiff und seinen 2,10 m großen Insassen (siehe Sixto PAZ Schilderung) mit langem Haar, blauen Augen und metallischen Overalls. Die Studenten wurden zu ei­nem Mitflug im Raumschiff eingeladen und zu einer »rie­sigen Raumstation, so groß wie das Universitätsgelän­de«, gebracht. Der Flug verlief völlig geräuschlos, und telepathisch wurde ihnen von der Raumschiff-Besat­zung mitgeteilt, daß sie das Schiff mit Gedankenkraft lenkten. In der Raumstation begegneten ihnen Außerir­dische aller Rassen und sogar eine brasilianische Fa­milie, die sich im Dschungel verirrt hatte und von den Außerirdischen gerettet wurde.

 

Am 2. November 1966 erlebte der amerikanische LKW-Fahrer Woodrow DERENBERG aus Mineral Wells, West Virginia auf der Heimfahrt eine UFO-Landung mitten auf der Landstraße vor seinem Truck. Ein Mann kam aus dem Raumschiff, von dunkler Hautfarbe, ca. 1,85 m groß, mit leicht geschlitzten Augen. Er begrüßte DERENBERG mit über der Brust gekreuzten Armen, schaute dem LKW-Fah­rer direkt in seine Augen. DERENBERG hörte eine Stim­me in seinem Kopf, erfuhr, daß der Fremde den Namen INDRID COLD trug und vom Planeten »Lanulos in der Ga­laxie von Ganymed« stammt. Wahrscheinlich ist eine Stadt Lanulos auf Ganymed gemeint, denn eine Ganymed-Galaxie gibt es nicht und die Beschreibung des Fremden stimmt mit den Angaben Sixto PAZ' überein. Damit war das Treffen dann auch beendet, aber INDRID COLD ver­sprach, wiederzukommen. In den folgenden Monaten hat­te DERENBERG eine Reihe weiterer Kontakte und wurde schließlich nach LANULOS mitgenommen, dort in eine prächtige Stadt eingeladen, die ihn an Städte des Orients erinnerte.

 

1972 erschien in Peru das Buch »ICH BESUCHTE GANY­MED - DIE WUNDERVOLLE WELT DER UFOS« von Yosip IBRAHIM, einem Peruaner jüdischer Abstammung, das seither in 18 oder 19 Auflagen erschien. Das Buch handelt von einem alten Mann namens Pepe. Er und seine Frau gehörten einer spirituellen Gruppe an und reisten oft nach Indien. Als Pepes Frau starb, zog die­ser sich in die Einsamkeit der Anden zurück, wo er sich nur der Meditation widmete, bis er eines Tages in Kon­takt mit Außerirdischen kam, die vom Jupitermond GANYMED stammten. Sie nahmen ihn mit auf ihren Pla­neten. Nach seiner Rückkehr besuchte Pepe, der sich entschieden hatte, fortan für immer auf GANYMED zu leben, noch eine befreundete Familie, die Familie Yosip IBRAHIMs. Er erzählte IBRAHIM alles, was er bei den Außerirdischen erlebt und von ihnen gelernt hatte. Zum Abschied gab er ihm einen kleinen, mit Sonnenenergie aufladbaren Apparat, mit dessen Hilfe er immer mit ihm kommunizieren könnte. IBRAHIM, seine Frau und zwei Kinder, waren ebenso fasziniert wie begeistert von der Geschichte ihres Freundes und beschlossen, daß sie auch auf GANYMED leben wollten. Hierfür, teilte Pepe ihnen mit, müßten sie sich intensiv vorbereiten, ihre Schwin­gung systematisch erhöhen. Die letzten Vorbereitungen erwarteten sie in Indien. Mit einem Raumschiff wurden sie von Lima (Peru) nach Hanglipur (Indien) gebracht, in ein abgelegenes Kloster am Südrand des Himalaya. Nach zwei Jahren waren die Auren der Familienmitglieder Zei­chen dafür, daß sie nun auf GANYMED leben könnten. Bevor sie aber für immer diesen Planeten verließen, schrieb Yosip IBRAHIM zwei Bücher - das oben genannte, das das Wissen zusammenfaßte, das er von Pepe vermit­telt bekam, und ein kleineres Buch mit dem Titel »MEI­NE VORBEREITUNGEN FÜR GANYMED«.

 

Laut IBRAHIM stammt zumindest ein Großteil der Be­wohner von GANYMED oder dem »Königreich von MUNT« von dem »gelben Planeten«, von Luzifer/ Maldek/ Mallona, der einst zwischen Mars und Jupiter exi­stiert hat und von dem wir aus vielen Kontaktlerberich­ten wissen. Seit Urzeiten hätten sie Kontakte zur Erde unterhalten und die Geschicke der Menschheit gelenkt. Sollte es auf der Erde zu Katastrophen kommen, wür­den Auserwählte an Bord ihrer Raumschiffe genommen und nach Ganymed gebracht werden, wo sie als Füh­rer der »neuen Welt« des »Neuen Zeitalters« geschult würden.

 

Ein paar Jahre später schrieb ein Freund IBRAHIMs, der Rosenkreuzer Dr. Jose ROSCIANO, ein Buch, in dem er seine Beziehung zu Yosip IBRAHIM beschrieb und eine Botschaft der Außerirdischen von GANYMED zitierte, in der es hieß, die Erdlinge sollten besser ohne Atom­energie leben. Durch automatisches Schreiben stand Dr. ROSCIANO nicht nur in Kontakt mit IBRAHIM, der zu dieser Zeit schon auf GANY MED war, sondern auch mit den Außerirdischen und dem Hl. Franz von Assisi. Dr. ROSCIANO gründete in Lima eine spirituelle Grup­pe mit dem Namen PAX NOVAE. Ein weiteres bekann­tes PAX NOVAE-Mitglied ist Anton Ponze de LEON aus Cuzco, der frühere Chefintendant des peruanischen Fernsehens, der, nachdem er selbst in Pension ging, ein Waisenhaus und ein Altenheim gründete, die er durch den Verkauf seines Buches »DER ALTE SPRACH« fi­nanziert. Darin berichtet de LEON von seinen Erleb­nissen, die er mit der WEISSEN BRUDERSCHAFT und uralten, weisen Männern an geheimen Plätzen in den Anden hatte. Anton pflegte freundschaftliche Bezie­hungen zu einer Gemeinschaft von Schülern des großen italienischen Kontaktlers Eugenio SIRAGUSA, die im Dschungel nahe Macchu Picchu lebte, was wieder die Vernetzung innerhalb der UFO- und Kontaktlerszene beweist.

 

* * *

 

 

Adonai

 

Eine weitere Gruppe, die mit der Mission RAMA in freund­schaftlichem Kontakt steht, ist die spanische »Asociacion ADONAI« - »Vereinigung für kosmische Brüder­lichkeit«. ADONAI hat Mitglieder in aller Welt, und ihre Ziele sind ebenso die Zusammenstellung von Sichtungs­und Kontaktfällen mit Engeln und Außerirdischen seit Anbeginn der Geschichte, die Zusammenführung von Kontaktlern und Kontaktlergruppen in aller Welt wie die Bewußtmachung des außerirdischen Ursprungs der Menschheit und die Vorbereitung auf die Ankunft unse­rer »Älteren Brüder« und das Neue Zeitalter.

 

Begründet wurde die Asociation ADONAI 1983 von Licerio MORE­NO, den eine Reihe telepathischer Kontakte mit Außerirdischen auf die­se Aufgabe vorbereitete. Ihr Sitz ist seitdem Desojo (Navarra), ein Dorf in Nordspanien und ein Kraftort, zu dem Licerio von den Außerirdi­schen geführt wurde. Seitdem be­suchten 35 Kontaktler den Sitz der Asociacion ADONAI, die meisten auf Führung der Raumbrüder hin. Oft brachten sie MORENO gerade die Botschaft, die ihm zu diesem Zeitpunkt weiterhalf oder den Be­weis lieferte, daß seine telepathisch empfangenen Informationen korrekt waren.

 

 

 

Um das Zentrum der ADONAI her­um entstand bald eine Gemein­schaft. Zehn Familien taten sich zusammen und gründeten eine ländliche Kommune, die biodynamischen Landbau be­treibt und die Samen ihrer Saat mit Pyramidenener­gie bestrahlt. Das Vorbild für diese Kommune ist das Leben der alten essenischen Ordensgemeinschaften. Diese ADONAI-Gemeinschaft ist auch Herausgeber der ADONAI-Schriften, kleiner, kostenlos verschickter Hefte zu Themen der Esoterik und Metaphysik, von denen bisher 27 erschienen, u.a. zu Themen wie dem Erwachen der 144.000 »Sonnentänzer«, der inkarnierten Außerirdischen, Sonneneinweihung und -meditation und die Besuche von Außerirdischen in biblischen Zei­ten.

 

Von der spanischen Zeitung »ELCHE DOMINGO« über die Außerirdischen befragt, erklärte Licerio MORENO: »Die Außerirdischen setzen sich mit präziser Logik und altruistischer Intention mit dem in Kontakt, der ihn nicht aus ordinärer Neugier sucht. Wir defi­nieren unsere Arbeit nach der Maxime Jesu: 'Suche Dich selbst und der Rest wird Dir gege­ben.' Vor dem Kontakt mit unseren Älteren Brü­dern steht die Suche nach unserem Selbst. Es ist wahr, daß wir Kontakte mit Außerirdischen ha­ben. Wichtig sind uns dabei vor allem unsere physi­schen Kontakte mit ihnen, denn es gibt heute genug Opportunisten, selbsternannte Erleuchtete und Schar­latane. Aber der beste Kontakt ist immer noch der mit uns selbst, da in uns seit vielen vergangenen Leben viele der erwünschten Antworten schlummern. Wir er­warten nicht, daß wir Heilige oder Meister werden, aber wir streben an, Harmonie und Liebe unser manifestiertes und unmanifestiertes Leben durchdringen zu lassen. Die Typologie der Außerirdischen reicht von Wesen der Sonnenhierarchie, kosmischen Meistern aus reinem Bewußtsein, bis hin zu physischen Wesen wie uns Erdlingen, deren Körper auf der Basis von Koh­lenstoff oder Silizium aufgebaut sind. All diese Zivili­sationen werden von der Galaktischen Konföderation kontrolliert und koordiniert. Es ist vorgesehen, daß auch unsere Erde diesem Bündnis beitritt, wenn sie ihre Grundprobleme gelöst hat: Hunger, Ungerechtigkeit und Krieg.«

 

 

 

Einer der letzten physischen Kontakte der Gruppe fand am 18.08.1988 in Peru statt, bei einem gemeinsamen Treffen mit Mitgliedern der MISSION RAMA auf der Insel Sillustani in einem Andensee. Ziel war, von den Außerir­dischen eine Antwort zu bekommen auf die Frage, ob das in telepathischen Durchgaben »Code 33« genannte Unternehmen, die Verbindung zwischen der irdischen und der außerirdischen Hierarchie, geglückt war. Diese Ver­einigung, so hatte ADONAI erfahren, wird symbolisiert durch den Davidstern, die beiden Dreiecke mit der Spit­ze nach oben und nach unten. Den Durchgaben zufolge sollte diese Vereinigung durch die »Harmonische Kon­vergenz« im August 1987 ermöglicht werden, womit für die Erde eine neue Phase ihrer Evolution, ein Neues Zeit­alter begonnen hätte. Dieser neue Zyklus ist für ADONAI auch der Auftakt zur Wiederkehr Christi. Das Datum vom 18.08.1988 war MORENO bereits vier Jahre zuvor auf ei­nem Computerbildschirm erschienen, nachdem ein Raum­schiff vom Orion das Dorf für jeden sichtbar überflog und seine Stromversorgung lahmlegte. Als der Strom wieder da war, war das Datum auf dem Bildschirm zu lesen.

 

Das Signal der Außerirdischen traf ein - und war posi­tiv. An jenem 18.08.1988 fotografierten ADONAI-Mitglieder zwei dreieckige UFOs über dem See - das eine mit der Spitze nach oben, das andere nach unten...

 

* * *

 

 

Operation 23: Eine Gruppe betritt ein Raumschiff

 

Teneriffa, Kanarische Inseln, 15. Mai 1975. Eine Grup­pe von Ärzten, Unternehmern, Fotografen, Industriellen, Computertechnikern, einem Journalisten und einem Top-Astronomen hat endlich den herbeigesehnten Kon­takt mit Außerirdischen. Zum angekündigten Zeitraum an einem Ort in der Nähe von Santa Cruz de Tenerife führen die Raumschiffe zwei Stunden lang Manöver al­ler Art durch.

 

Seit Monaten hatte diese Gruppe, deren Mitglieder teil­weise bereits persönliche UFO-Erfahrungen gehabt ha­ben, alles versucht, um mit den UFOnauten in Verbin­dung zu treten, erst über Telepathie, dann durch auto­matisches Schreiben und schließlich mit Hilfe der Planchette (Ouija-Board). Sie bestand aus angesehenen Bür­gern der Kanaren-Insel, Männern, die von den häufigen UFO-Sichtungen auf Teneriffa fasziniert waren und dem Phänomen auf den Grund gehen wollten.

 

 

Die Gruppe bestand aus: Cesar Rodriguez MAFIOTTE, Facharzt für Rehabilitation und Traumatologie; Jose Ma­nuel Santos BRITO, Fremdenverkehrstechniker; Sergio Gutierrez MORALES, Astro­nom des Observatoriums Teneriffa; Jose Manuel Sa­bina CASTELLANO, Direk­tor eines Fremdenverkehrs­unternehmens; Jesus ARTAL, Direktor eines großen Touristikunternehmens; José Luis Gonzales PEREZ und Michael Horst OSTROWS­KI, Berufsfotografen; Jaime CABALLERO, Flugzeug­techniker; José Julio Rodrigiez GARCIA, Elektronik-In­genieur und Funkamateur und Lorenzo RODRIGUEZ, Computer-Spezialist; der Jour­nalist Francisco »Paco« PADRON und Emilio BOURGÓN.

 

Am 15. Mai 1975 schließlich ge­lang die Kommunikation. Zuerst kamen die Antworten in einer un­verständlichen »Sprache«, bis Computerfachmann RODRI­GUEZ bemerkte, daß es sich da­bei um eine Computersprache handelt. Nachdem so die Ver­ständigung möglich war, fragte man sie, woher sie kämen. »Vom Saturn« lautete die Ant­wort. Der Astronom MORALES stellte Fragen zu astro­nomischen Daten des Saturn und die Antworten erwie­sen sich als exakt. Und ihr lenkt die UFOs, die man über der Erde sieht?», wurde weiter gefragt. »Ja, aber es gibt auch andere, vom Uranus, Mars, Pluto, der Venus und anderen Planeten außerhalb des Sonnensystems«. »Aber, könnten wir euch sehen?« »Ja, heute nacht um 0.30 Uhr.« »Wo?« »Los Campitos.« Die Gruppe war sprachlos.

 

 

Es war 21.00 Uhr. Es fuhren hin: Emilio BOURGON mit seinen beiden Kindern, Francisco PADRON, José BRITO, José CASTELLANO und seine Frau und Jesus ARTAL mit Frau und Sohn, insgesamt 10 Personen, alle ebenso aufgeregt wie skeptisch. Die Planchette nahm man mit. Die angekündigte Stunde rückte näher, noch war weit und breit nichts zu sehen. Man befragte die Planchette. Die Antwort: »Macht Euch keine Sorgen. Wir befinden uns über Peru, aber wir werden Punkt 0.30 Uhr da sein.« Es war exakt 0.27 Uhr. Sie wollten noch wis­sen: »Wieviele Raumschiffe kommen und von welcher Seite kommen sie?« »Fünf Raumschiffe mit 30 m Durch­messer und je 6 Mann Besatzung. Drei kommen im Sü­den von Las Palmas und eines über Las Palmas, das fünfte über dem Sender Radio Nacional.«

 

Punkt 0.30 Uhr er­schienen drei UFOs im Süden, überquer­ten in großer Höhe die Wolkenkratzer. Ein viertes erschien in Richtung Las Palmas. Das fünfte, so erfuh­ren sie später, sichte­te zur selben Zeit Paco PADRONs Frau über dem Sender Radio Nacional.

 

Dann baten die UFO-nauten sie über Planchette, in die Bucht zu schauen. Wenige Minuten später standen dort fünf UFOs, ne­beneinander wie aufgereiht, so einige Minuten verhar­rend. Dann schossen sie auseinander, flitzten durch­einander. Das Schauspiel dauerte zwei Stunden.

 

In den folgenden Wochen erfuhren sie, daß es ein Ro­boter namens »OPAT-35« war, der ihnen antwortete. Es kam zu einer weiteren Sichtung am Strand von La Tejita im Süden der Insel. Am 9. Juni 1975 meldete OPAT- 35: »Kommt sofort nach La Tejita, 23.30 Uhr. Ihr werdet persönlichen Kontakt mit gelandetem Schiff haben.« Emi­lio BOURGON, José BRITO und Paco PADRON fuhren hin, sahen einige Lichter über dem Meer. »Wir sind hier«, wurde über Planchette mitgeteilt - und zum Beweis strahl­te an jedem »Schiff« ein riesengroßes Licht auf, das den Strand taghell erleuchtete. Dann sahen die Männer, wie die Schiffe wieder verschwanden. Sie stiegen ins Auto, wollten zurückfahren - und bemerkten, daß es schon 3.15 Uhr war... obwohl die Sichtung gerade 30, höch­stens 45 Minuten gedauert hatte.

 

 

»Ihr seid bei uns gewesen, in unserem Schiff«, meinte OPAT-35 später. »Der Lichtstrahl hat Euch eingeschläfert. Ihr wart 35 Minuten physisch in unserem Raumschiff.« Die Män­ner wollten es genau wissen, ließen sich hy­pnotisieren. Paco PA­DRON erinnerte sich unter Hypnose, wie er in einem »orange bis bläulich leuchtendem Tunnel« zum Schiff flog. Wie er plötzlich einen weiß gekleideten Mann mit Astronautenhelm sah, der ihn in einen bläulichen, runden Raum mit drei Bullaugen führte. Wie er dann auf einer Art OP-Tisch un­tersucht, ihm ein Helm mit 23 Kabeln aufgesetzt wurde. Niemand sprach zu ihm. Dann sah er sich wieder auf dem leuchtenden Gang, schließlich im Wagen, die Kamera noch in der Hand. Die beiden anderen haben ähnliches erlebt.                  himmels-engel.de

 

Dann brachte Paco PADRON seinen Infrarotfilm zur Ent­wicklung. Tatsächlich befanden sich zwischen den Nacht­aufnahmen vom Strand Bilder, die zumindest eine Her­ausforderung darstellen. Fotos aus dem Innern eines UFOs? »Die Rechtecke sind scharf, fast perfekt. Es ist kein bewegtes Objekt, keine Verwischung«, meinte ein Fotoexperte. »Das Bild wurde in unserem Raumschiff aufgenommen. Die Gestalt ist ein Mann unserer Besat­zung«, erklärte OPAT-35.

 

 

OPAT-35 kündigte den nächsten Kontakt für den 23.10.1975 an. Wieder La Tejita. Man bereitete sich gründ­lich vor - die OPERACION 23 entsteht - ein Versuch, mit allen zur Verfügung stehenden wissenschaftlichen Mit­teln den Kontakt zu registrieren. Nur Emilio BOURGÓN und Paco PADRON durften an den Strand. Jose GAR­CIA, Horst OSTROWSKI und Lorenzo RODRIGUEZ rich­teten in 10 km Entfernung eine Kontrollstation ein.

 

 

Viele Neugierige waren hinzugekommen, darunter Be­rufsfotografen der Gruppe um PEREZ. Um 21.20 Uhr erschien ein riesiger Lichtstrahl über dem Meer, der den ganzen Horizont fächerartig erleuchtete, ein weißes Raumschiff stieg aus den Fluten, um etwas später wie­der lautlos zu verschwinden. Einige eindrucksvolle Fo­tos entstanden. Der Lichtstrahl wurde noch in Puerto de la Cruz an der Westküste der Insel gesehen, es gab hunderte Zeugen. Ähnliche Erscheinungen wurden im November 1976 und März 1979 von Hunderttausen­den auf den Inseln Teneriffa und Gran Canaria beob­achtet.

 

Die Kommunikationen wurden fortgeführt. Man kam mit Wesen vom Uranus in Kontakt, die als sehr viel liebe­voller empfunden wurden. Teilweise wurde auch auto­matisches Schreiben als Kommunikationsmittel ge­wählt.

 

Die Uranier beantworteten auch technische Fragen, er­zählten von ihren Geräten, ihrem Antriebsverfahren, ihren Schiffen, ihrer Welt. Sie besuchen die Erde seit mehre­ren tausend Jahren. Sie sind uns in ihrer spirituellen Entwicklung weit voraus, haben zwar physische Körper und Formen, können aber auch auf anderen Ebenen und Dimensionen operieren, sich materialisieren und ent­materialisieren, jenseits von Raum und Zeit. Sie gehören dem »Bund der Galaktischen Welten« an.

 

* * *

 

 

Gruppenbild mit UFO

 

Lettland, UdSSR, 3. August 1983, 23.00 Uhr: Auf der Strandpromenade des bekannten lettischen Badeortes Jurmala nahe Riga herrscht Hochbetrieb. Tausende schlendern an der Küste entlang, lauschen den Klän­gen des Strandkonzertes, genießen den Urlaubsrum­mel. Es ist eine klare, warme Sommernacht. Plötzlich wird der abendliche Rummel unterbrochen. Schreie er­tönen, tausende Blicke richten sich auf den Nachthim­mel über dem Meer, werden Zeugen eines einzigartigen Schauspiels.

 

Dutzende Lichter, vielleicht 60 Stück, tauchen wie aus dem Nichts auf, formieren sich zu einer Pyramide, dann zu einer Zigarre, schließlich zu einem Bumerang. Erst nach 55 Minuten verschwinden sie wieder im Nichts.

 

Zeuge dieses aufsehenerregenden Vorfalls wurde der junge russische Musiker Nickolai SCHEVTCHENKO (31). Das Erlebnis ließ ihm keine Ruhe, spukte noch Monate in seinem Kopf herum. Er wollte erfahren, was sich wirk­lich hinter dieseN geheimnisvollen Flugobjekten verbirgt. Über Freunde erfuhr er von Normund Konrad HARRIS (26), einem Tänzer des Rigaer Baletts, der mediale Fähig­keiten hat: In Sitzungen sprechen Außerirdische durch seinen »Kanal« und beantworten Fragen. Nickolai be­suchte fortan eine Reihe von Sitzungen mit Normund und erfuhr Erstaunliches:

 

Die UFOs, so Normund, stammen aus dem FETA-System. Sie kommen als »Kinder des JANOS«, stehen in Verbindung mit einem geistigen Lehrer namens JANOS, der in den nächsten Jahren in Ägypten auftauchen wird. Um mit ihnen in Verbindung zu treten, müsse man den Code D1D2AO (»D« als griechisches »Delta«) wie ein Mantra mental wiederholen. Das würde den inneren Ka­nal für geistige Durchgaben öffnen. Das nächste UFO könne Nick, so Normund, am 22. Juni 1985 sehen, ge­gen 2.00 Uhr früh am Strand des Baltischen Meeres nahe dem Dorf Duntes in Lettland.

 

 

Die beiden »Gruppenbilder mit UFO«, die N. Schevtchenko
am 22. Juni 1985 bei Duntes/Lettland fotografierte

 

Zusammen mit drei Freunden, die an der Sitzung eben­falls teilnahmen, fuhr Nick nach Duntes, 80 km von Riga entfernt. Aufgeregt warteten die vier - die beiden Frau­en Natascha und Laima, Nick und Laimas Mann, der Bassgitarrist Alexander RAJUNINKA, auf einer Düne am Strand. Dann, exakt um 2.00 Uhr, tauchte am Horizont ein leuchtender Punkt auf, der sich langsam auf die Gruppe zubewegte, plötzlich in der Luft hängenblieb. Er war jetzt größer als der Mond. Deutlich erkannten die vier seine Struktur: Seine Scheibenform, zwei Lich­ter auf seiner Oberfläche, eine leichte Kuppel. Nick, der seine Kamera mitgenommen hat, schießt drei Fotos, als sich plötzlich eine kleine Sonde aus dem sich lang­sam kippenden Raumschiff löst. Die Fotos gelingen - und zeigen die stolze »Kontaktgruppe«, die sich für die Fotos schnell umdrehte, im Vordergrund. Nach drei Mi­nuten war das Objekt so schnell wieder verschwunden, wie es gekommen war. »Es sah nicht sehr materiell aus, eher wie eine Art Lichtmaterie«, meinte Nick.

 

 

Das nächste UFO der JANOS-Gruppe soll übrigens, so Normund, am 3. August 1993 um 3.00 Uhr früh auftau­chen - nahe dem Dorfe Dlavas in Lettland.

 

 

 


(7)

 

UdSSR, 1989-92

Wendezeit

 

 

Russen lösen UFO-Rätsel

 

Eine seiner größten Befürchtungen wäre, erklärte Ameri­kas UFO-Experte Prof. Dr. Allen HYNEK von der Univer­sity of Chicago und Leiter des »Centers for UFO-Studies«, daß er eines morgens aufsteht und in der Zeitung die Schlagzeile »Russen lösen UFO-Rätsel« findet. Diese Mel­dung, so HYNEK, würde Amerika noch härter treffen als die Bekanntgabe des Starts von SPUTNIK 1 in 1957.

 

»Wir haben UFOs über der UdSSR beobachtet«, heißt es in einer öffentlichen Stellungnahme des sowjetischen UFO-Experten Dr. Felix Yurevich ZIGEL, Professor für Kosmologie am Moskauer Institut für Luft- und Raum­fahrt und einer der wissenschaftlichen Ausbilder der so­wjetischen Kosmonauten aus dem Jahre 1981. »Es sind Objekte jeder denkbaren Form: Groß, klein, flach, kreis­förmig. Sie können in der Luft stehenbleiben und sich mit 100.000 Stundenkilometern fortbewegen. Sie fliegen ohne das kleinste Geräusch, indem sie um sich ein pneu­matisches Vakuum bilden, das sie davor schützt, beim Eintritt in die Erdatmosphäre zu verglühen. Sie haben die mysteriöse Fähigkeit, zu verschwinden und wieder auf­zutauchen. Sie können unsere Energiequellen abzapfen, unsere Kraftwerke lahmlegen, unsere Radiostationen, un­sere Motoren, und das alles, ohne einen anhaltenden Schaden zu verursachen. Eine so raffinierte Technologie kann nur das Werk einer Intelligenz sein, die der des Men­schen weit überlegen ist.« Er hätte in seinem Compu­terarchiv am Moskauer Institut für Luft- und Raumfahrt über 50.000 UFO-Berichte, darunter allein sieben Fälle von UFO-Landungen und Kontakten in der Umgebung von Moskau zwischen Juni 1977 und September 1979. Dabei würden drei Typen Außerirdischer beobachtet wer­den, was wir, nach Studium der Fälle in diesem Buch, nur bestätigen können:

 

-    Große Raummenschen, um die 3 Meter groß;

-    Humanoide, die uns Menschen aufs Verwechseln ähneln, und die möglicherweise bereits unentdeckt unter uns leben;

-    »Aliens« von etwa 1 Meter Größe mit großem Kopf, schmalen Körpern, ohne Haare und weit auseinan­derstehenden Augen.

 

Zudem wären Roboter beobachtet worden, die oft »Men­schen ohne Kopf« glichen.

 

* * *

 

 

UFOs über Moskau

 

Als das UFO über Moskau erschien, ging es bereits auf Mitternacht zu. Aber dieser 14. Juni 1980 war ein Tag mit sommerlichen Temperaturen, und so hatten sich vie­le Moskowite noch auf den Straßen aufgehalten. Dann begannen Hunde laut aufzuheulen, während im Umland die Kühe auf den Weiden unruhig wurden und laut blök­ten und die Wildenten auf der Wolga ängstlich schnat­terten. In den nächsten Minuten sollten Stadt und Land in ein geisterhaftes Leuchten getaucht sein, als ein gi­gantisches UFO 1.100 Kilometer sowjetischen Territo­riums von West nach Ost überflog. Während Tausende ängstlich und zugleich fasziniert zum Himmel starrten, um das riesige Objekt zu verfolgen, gerieten andere Moskowiten in Panik und rannten schreiend auf die Straßen. »Fünf Minuten lang schwebte das ballförmige Flugob­jekt« - sein Durchmesser wurde auf etwa 100 Meter ge­schätzt - »über den Dächern« der sowjetischen Metro­pole, die es mit seinem satten Orangeton gespenstisch anleuchtete. »Es hatte einen langen Schweif und war orange-rot«, erklärte Prof. ZIGEL. Dank eines ausge­zeichnet funktionierenden Informationsnetzes konnte er den Kurs des Objektes auf einer Strecke von rund 1.100 Kilometern verfolgen, die es in 40 Minuten zurücklegte. Dabei war es über mehreren Städten oft minutenlang schwebend verblieben. Bevor das UFO kurz vor Mitter­nacht über Moskau auftauchte, war es bereits in Kali­nin gesichtet worden. Nachdem es Moskau passiert hat­te, konnten Zeugen in Rjazan, Gorki und Katan das Phä­nomen beobachten, bevor es in Richtung der Tartaren-steppe am Horizont verschwand.

 

Den Schilderungen ZIGELs zufolge hatte es während der Schwebemanöver über den größeren Städten »von Zeit zu Zeit kleinere Körper ausgestoßen, die sich am Him­mel verteilten« und oftmals auch landeten. Dr. ZIGEL meint, diese kleinen Objekte seien Sonden. In einem an ihn adres­sierten schriftlichen Bericht beschrieb ein Sowjetoffizier, Oberst Oleg KARYAKIN, wie er eine der Sonden in 30 Meter Entfernung von seinem Moskauer Appartement­haus aus sah. Seinen Angaben zufolge war das Objekt scheibenförmig und hatte einen Durchmesser von vier Metern. »Es glühte rötlich und summte leise. Als ich ver­suchte, mich zu nähern, wurde ich durch etwas aufge­halten, was ich nur als eine unsichtbare Sperre bezeich­nen kann. Ich stieß dagegen, aber konnte nicht weiter.« Oberst KARYAGIN erwähnte, daß einer seiner Nachbarn noch mehr sehen konnte: »Er erzählte, daß er ein kleines, menschliches Wesen in einem Raumanzug durch die durchsichtige Kuppel des Fahrzeuges gesehen hat.« Ein zwei­ter Bericht, den Dr. ZIGEL erhielt, stammte von Aleksandr KORESHKOV, einem Programmdirektor des Moskauer Fernsehens, demzufolge Licht von einer der Sonden, das durch sein Schlafzimmerfenster strahlte, eine Verbren­nung an den Armen seiner Frau hervorrief. »Sie war mit häßlichen roten Punkten bedeckt, die am Morgen ver­schwanden.« Der sowjetische Geophysiker Dr. Aleksei ZOLOTOV ergänzte, daß das gewaltige, mondförmige Mutterschiff und seine Sonden davonflogen, »als unsere Luftwaffe einige Abfangjäger hochschickte. Aber am näch­sten Tag stand von all dem nichts in der Zeitung.«

 

Rußland vor Einführung von GORBATSCHOWS Glasnost-Politik...

 

Wir können durchaus eine Parallele sehen zwischen dem massiven Auftreten der UFOs 1952 über Washington D.C. und diesen Manövern 1980 über Moskau. Dr. ZI­GEL äußerte dem amerikanischen Journalisten Henry GRIS gegenüber die Vermutung, daß die UFOs eine mi­nuziöse Untersuchung des gesamten Territoriums der Sowjetunion durchführten und in absehbarer Zeit ver­suchen würden, direkten Kontakt aufzunehmen.

 

 

Wieder UFOs über Moskau

 

Die Demonstrationsflüge der Außerirdischen nahmen als­bald kein Ende. Am 23. August 1981 wurde Moskau er­neut von UFOs überflogen, diesmal von einer ganzen Flot­te von 17 riesigen Raumschiffen, wie Dr. Vladimir AZHAZHA, stellvertretender Vorsitzender der Ozeanographischen Abteilung der Akademie der Wissenschaften und seit 1989 Vorsitzender der landesweiten Kommissi­on für die Untersuchung Unidentifizierter Flugobjekte der Union der Wissenschaftlichen und Technischen Gesell­schaften der UdSSR, erklärte. »Sie waren in Begleitung von etwa einem Dutzend kleinerer Objekte.« AZHAZHA stand damals einer Spezialkommission der sowjetischen Regierung zur Untersuchung der UFOs vor, die, wie er erklärte, »hunderte von Zeugen« dieses Ereignisses in­terviewt hat. Es war abends um 7.12 Uhr, als die ersten UFOs in dieser Nacht auftauchten: Zwei zigarrenförmige Raumschiffe, jedes über einen Kilometer lang, die Seite an Seite in 15 Kilometern Höhe über der Stadt er­schienen. Zwanzig Minuten später flogen sie Richtung Norden und verschwanden. Etwa eine Stunde später erschien ein rundes, glänzendes weißes UFO, das schein­bar »halb so groß wie der Mond« war, als es über den Nachthimmel flog. Das Manöver wiederholte sich ge­gen 21.20 Uhr. Dr. Nikita SCHNEE, ein bekannter Astro­nom und Mitglied von Dr. AZHAZHAs Kommission, er­klärte, er habe das UFO selbst gesehen und seine Ge­schwindigkeit auf 50 Meilen pro Minute geschätzt - das sind 5.000 Stundenkilometer! »Als ich es vorüberfliegen sah, hatte ich das klamme Gefühl, daß wir total wehr­los gegen die UFOs sind«, meinte SCHNEE. Später er­schien ein »walfischförmiges« Raumschiff, das blaues Licht ausstrahlte, und ein groteskes Luftmanöver über der sowjetischen Hauptstadt veranstaltete.

 

Nachdem die UFOs verschwunden waren, waren min­destens 60 Fensterscheiben in ganz Moskau mit großen, kreisrunden Löchern versehen. Eine Untersuchung von 40 dieser beschädigten Fenster im Moskauer Staatli­chen Glasinstitut ergab, daß sich die molekulare Struk­tur des Glases verändert hatte. Artillerie-Experten schüt­telten angesichts der Frage nach ihrer Entstehung nur den Kopf und meinten, daß sie auch gerne eine Kano­ne hätten, »die so schöne Löcher schießt«.

 

 

AZHAZHA zitierte den Bericht eines im Ruhestand be­findlichen Moskauer Arztes, Dr. BOGATYREV, der in die­ser Nacht nicht schlafen konnte. Als er noch einmal auf­stand, um sich ein Glas Milch zu holen, sah er in nur 30 Meter Entfernung von seinem Haus einen eigenartigen raumlosen Flecken, dann hörte er etwas wie einen Schuß: Ein 7 cm großer »Ring aus Feuer« brannte ein Loch in sein Fenster. Einen Moment später fiel ein kreisrundes Stück Glas von 10 cm Durchmesser auf den Boden di­rekt vor ihm. Dr. BOGATYREV war der einzige Zeuge, der die Entstehung der Löcher beschreiben konnte. Bereits im September 1977 war es zu ähnlichen »Löchern in Fen­sterscheiben« gekommen, als eine riesige »Qualle aus Licht« die Stadt Petrosavodsk am Onega-See überflog. »Die Massenschau der UFO-Flotte über Moskau ist eine große Sorge für die sowjetische Regierung und unsere Wissenschaftler«, erklärte AZHAZHA, »unsere Behörden wissen nicht, was sie dagegen tun können.«

 

Am 12. März 1982 rammte eine metallische Lichtkugel einen Güterzug, der geheime (wahrscheinlich atomare) Fracht von Tomsk nach Novosibirsk (Sibirien) brachte. Zur selben Zeit wurde eine Linienmaschine zwischen Alma- Ata und Tashkent von UFOs umschwärmt. Am 1. Juni 1982 erschienen gegen 2.00 Uhr früh zwei orangefarbe­ne, quallenförmige UFOs über dem sowjetischen Raum­fahrtzentrum Baikonur. Während eines der Objekte wei­terflog, blieb das zweite über den Haupt-Raketen-Abschußrampen stehen. Aus ihm kam ein silbriger »Regen«, der 14 Sekunden lang sein Ziel einhüllte, dann zog es ei­nen großen Bogen um die Stadt und verschwand. Am nächsten Tag entdeckten Wachposten, daß hunderte Bol­zen und Nieten aus den Stahlträgern der Abschußram­pen entfernt worden waren. Für zwei Wochen mußten alle Raketenstarts, die für Baikonur geplant waren, verlegt werden. Am Abend des 27. März 1983 beobachteten die Fluglotsen des Gorki-Flughafens ein stahlgraues, zigarrenförmiges Objekt von der Größe eines konventionel­len Flugzeuges, aber ohne Flügel oder andere Auswüchse. Es flog in 3.000 Metern Höhe. Das Objekt flog auf Gor­ki zu, bevor es verschiedene rechte Winkel drehte und schließlich in Richtung Norden verschwand. Am 26. Au­gust ortete die streng geheime U-Boot-Basis Ventspils an der litauischen Küste des Baltischen Meeres ein ku­gelförmiges UFO in 3.000 Metern Höhe. Sechs MiG-Abfangjäger wurden hochgeschickt, mit dem Auftrag, den fremden Eindringling zu stellen, zur Landung zu zwingen oder abzuschießen. Als sie nahe genug an dem Objekt waren, erhielten sie Feuerbefehl. Doch die Raketen blie­ben in den Flugzeugen stecken, explodierten. Fünf der sechs MiGs stürzten ab, die sechste, geflogen von Luft­waffenleutnant Michail Anisomow, kollidierte mit dem UFO, konnte schwer beschädigt landen. Am 2. Dezember 1983 schließlich gegen 21.45 Uhr beobachteten hunderttau­sende Bewohner der Ukraine rund um die Stadt Lugansk ein hell strahlendes Gebilde am Nachthimmel, das von sieben leuchtenden Kugeln umgeben war. Es war end­lich an der Zeit für die Russen, zu handeln.

 

Im Februar 1984 wurde von der Akademie der Wissen­schaften und der Union der Wissenschaftlichen und Tech­nischen Gesellschaften der UdSSR die »Kommission zur Untersuchung ungewöhnlicher atmosphärischer Phä­nomene« unter Vorsitz des Ex-Kosmonauten und stell­vertretenden Vorsitzenden der Akademie der Wissen­schaften, General Pavel POPOVITCH gegründet. In der landesweiten Presse wurden Aufrufe veröffentlicht, fortan UFO-Sichtungen dieser Kommission zu melden. In we­nigen Wochen trafen über 30.000 Briefe ein.

 

Am 7. September 1984 beobachtete die Crew einer Pas­sagiermaschine auf der Route von Tbilissi/Georgien nach Tallin/ Estland gegen 4.10 Uhr morgens ein hell­erleuchtendes Flugobjekt, aus dem ein Strahl kam, der ein ganzes Dorf am Boden hell erleuchtete. Der Strahl richtete sich schließlich langsam auf das Flugzeug, be­vor er hell aufflammte und eine grüne Wolke zurückließ, die sich schließlich neben dem Flugzeug plazierte und seine Form annahm. Zahlreiche Passagiere sahen jetzt auch das Objekt. Nach der Landung erfuhr der Pilot, daß das UFO auch auf Radar geortet wurde. (Siehe: UFOs: DIE BEWEISE) Der Fall wurde als Beispiel für die Arbeit der Kommission in der Gewerkschaftszeitung TRUD veröffentlicht und sorgte landesweit für Aufsehen, zu­mal der Vize-Vorsitzende der Kommission, N. A. SHELTUCHIN, offiziell erklärte: »Die Crew hatte mit etwas zu tun, das wir UFO nennen.«

 

Am 26. Mai 1987 meldeten über 900 Menschen den lo­kalen Zeitungen und der Kommission die Sichtung einer Flotte von einem großen, blaugrauen, zigarrenförmigen Flugkörper und sechs kleinen, kugelförmigen UFOs über Kiew. Tausende befanden sich an diesem Sonntagabend an den Ufern des Dnjepr, als die UFOs auftauchten. Wie Dr. AZHAZHA erklärte, wurden die UFOs auch auf Ra­dar geortet, ihnen ein Abfangjäger nachgeschickt. Der Pilot meldete aus 5.000 Metern Höhe, das große Raum­schiff sei »eine fliegende Insel aus fluoreszierendem Me­tall, ungefähr von der Größe mehrerer Fußballfelder«. Als er ihm zu nahe kam, setzten seine Maschinen aus - mit dem Schleudersitz konnte er sich knapp retten.

 

Am 15. Oktober 1988 strahlte das sowjetische Fernse­hen die amerikanische Fernsehsendung »UFO - Cover up: live« aus, die am Vorabend - zeitverschoben - im landesweiten US-Fernsehsender CBS gelaufen war. An sich schon eine Sensation, kamen in der Sendung ame­rikanische Regierungsangestellte zu Wort, die von UFO- Abstürzen und -Bergungen und den geheimen Kontak­ten der US-Regierung zu Außerirdischen sprachen. In einer Live-Schaltung mit Moskau wurden aber auch zwei sowjetische UFO-Experten, Sergei BULANTSEV von der sowjetischen Nachrichtenagentur TASS und Leonard NIKISHIN, neuer stellvertretender Vorsitzender der »Kom­mission zur Untersuchung ungewöhnlicher atmosphäri­scher Phänomene« und Mitglied der Akademie der Wis­senschaften zu Sichtungsfällen in der UdSSR intervie­wt. BULANTSEV zitierte zwei Fälle von Angehörigen der Roten Armee, die Kontakt zu den humanoiden Insas­sen der UFOs hatten, während NIKISHIN erklärte, die Untersuchungen seiner Kommission hätten ergeben, daß es sich bei den UFOs ganz offensichtlich um die »Son­den einer außerirdischen Zivilisation« handelt.

 

Die Sensation war aber erst perfekt, als die sowjetische Nachrichtenagentur TASS am 9. Oktober 1989 ganz of­fiziell eine UFO-Landung in der russischen Stadt WORONESCH, 500 km von Moskau entfernt, meldete.

 

 

Russen melden UFO-Landung

 

»Sowjetische Wissenschaftler haben die Landung eines unbekannten Flugobjektes in einem Park in der russi­schen Stadt Woronesch bestätigt«, meldete TASS, »Sie haben auch die Landestelle identifiziert und Spuren von Außerirdischen gefunden, die einen kleinen Spaziergang im Park gemacht haben. Außerirdische besuchten die­se Stelle mindestens dreimal, jeweils nach Einbruch der Dunkelheit, erklären Einheimische.« (Siehe UFOs: DIE BEWEISE)

 

Der Vorfall ereignete sich am 27. September 1989. Hun­derte Bewohner von Woronesch sahen am Nachmit­tag dieses Tages ein bananenförmiges Flugobjekt am Himmel über der Stadt, das ein erleuchtetes Zeichen trug. Es war ein warmer Herbstabend, gegen 18.30 Uhr. Ein paar Schulkinder spielten zu diesem Zeitpunkt im Stadtpark Fußball, als eine rotleuchtende Kugel von 10 Metern Durchmesser vom Himmel stieg und nicht weit von ihnen entfernt im Stadtpark landete. Im unte­ren Teil der Kugel öffnete sich ein viereckiger Eingang, und heraus trat ein 3 Meter großer Außerirdischer mit einem kleinen Kopf und einen dritten Auge auf der Stirn (siehe unser Kapitel über Eugenio SIRAGUSA), in einem silberfarbenen Overall, die Füße in bronzefarbenen Stie­feln. Ihm folgten ein zweiter Außerirdischer sowie ein kleinerer, kopfloser Roboter. Der Außerirdische »sagte etwas«, und vor ihm entstand ein leuchtendes Dreieck auf dem Boden, das kurz darauf wieder verschwand. Einer der Schüler, die ängstlich und wie gebannt auf die Fremden starrten, begann aus Angst zu schreien. Der Außerirdische sah den 16-jährigen Jungen an, er er­starrte. Nun begannen die Umstehenden zu schreien. Die Wesen stiegen wieder in ihr Raumschiff, starteten. Nur fünf Minuten später landeten sie ein zweites Mal. Der Außerirdische hatte jetzt ein 50 cm langes Rohr bei sich, das er auf den reglosen Jungen richtete, der ver­schwand. Erst als das Raumschiff erneut startete, tauch­te er wieder auf.

 

 

Insgesamt kam es zu mindestens drei UFO-Landungen in Woronesch im Zeitraum zwischen dem 23. Septem­ber und dem 2. Oktober. Gleichzeitig wurden ähnliche Kugel-Raumschiffe und riesenhafte Insassen bei Mar- bella/ Spanien und in der Nähe von Zagreb/ Jugosla­wien beobachtet.

 

Tatsächlich waren die Kinder nicht die einzigen Augen­zeugen für die Ereignisse in Woronesch. Den Abflug des UFOs beobachtete der Leutnant der Miliz Sergei MATVEYEV, der gegen 7.00 Uhr durch den Park ging. »Eine leuchtende Kugel von 10-15 Metern im Durchmesser flog lautlos in die Höhe«, erklärte Lt. MATVEYEV. Die beiden Arbeiterinnen Olga POLUDNEVA und Lyudmila KUPRIYANOVA beobachteten den Abflug zur gleichen Zeit, ebenso eine Gruppe von Wartenden an einer Bus­haltestelle. Der Bürgermeister von Woronesch, Viktor ATLASOV, erklärte, daß er überzeugt sei, daß die Be­richte den Tatsachen entsprechen. Nicht nur TASS-Kor­respondenten, sondern auch Journalisten der Zeitun­gen SOVIETSKAYA KULTURA, MOSCOW NEWS und der sowjetischen Nachrichtensendung VREMYA (»Heu­te«) interviewten dutzende Zeugen.

 

Die Landestelle des UFOs wurde von Wissenschaftlern des Geophysikalischen Instituts der Industriestadt Woro­nesch (800.000 Einwohner) untersucht. Genrich SILANOW, Leiter des Insituts-Labors, laut TASS: »Wir ent­deckten einen Kreis von 20 Metern Durchmesser, in dem sich vier Eindrücke zu je 14 - 16 Zentimetern Durch­messer und 5 Zentimetern Tiefe befanden. Sie lagen an den vier Ecken eines Rhombus.«

 

Oberst der Miliz Lyudmilla MAKAROVA, die eine Unter­suchungsgruppe der Woronesch-Landung leitete, er­klärte der Zeitung MOSKOW NEWS, daß sie Messun­gen der Radioaktivität an der Landestelle durchführen ließ: »Was immer dort geschehen ist«, erklärte Oberst MAKAROVA, »die erhöhte Radioaktivität, die wir mes­sen konnten, beweist, daß etwas Ungewöhnliches vor­gefallen ist«. Ein Mitglied der Kommission ist Prof. Stanislav KADMENSKY, Leiter der nuklearphysikalischen Abteilung der Woronescher Universität. Prof. KAD­MENSKY erklärte MOSKOW NEWS, daß 17 Bodenpro­ben im Bereich der Landestelle entnommen und analy­siert wurden, die deutliche Hinweise auf eine Landung außerirdischer Besucher gaben. Der Professor: »Für ei­nen Physiker ist allein die Möglichkeit, daß Bewohner anderer Sonnensysteme die Entfernungen im Weltraum überbrückt haben und hier landeten, eine ungeahnte Herausforderung...«

 

* * *

 

 

Nur die Spitze eines Eisberges ...

 

Dabei war die Landung von Woronesch nur die Spitze eines Eisberges. Tatsächlich kam es im Sommer 1989 im gesamten Gebiet der Sowjetunion zu dutzenden Lan­dungen außerirdischer Flugobjekte:

 

 

*   Am 6. Juni beobachtete eine Gruppe von Kindern in der Nähe des Dorfes Konantsewo »einen sich rasch ver­größernden Leuchtpunkt am Himmel«, der sich rasch in eine leuchtende Kugel verwandelte. Das geheimnisvol­le Objekt landete auf einer Wiese und rollte zu einem Fluß in der Nähe. Die Kinder befanden sich in weniger als 500 Metern Entfernung. Der Meldung, die ebenfalls von TASS verbreitet wurde, zufolge gaben die Kinder an, »die Kugel habe sich gespalten und etwas, das ei­ner kopflosen Person glich« - offensichtlich ein Robo­ter wie in Woronesch - »und einen dunklen Anzug trug, erschien auf der Wiese. Sie waren verblüfft, daß die Hän­de des Wesens bis unter seine Knie gingen. Doch in die­sem Moment verschwand das Flugobjekt wieder, während das Wesen angeblich auf das Dorf zulief.« Später, so TASS, seien drei weitere Kugeln auf der Wiese gelan­det. »Genau wie die erste wurden auch die anderen Ku­geln und ihre 'Passagiere' schnell unsichtbar.«

 

*   Am 24. Juni 1989 meldete die Presseagentur UPI, daß UFOs auf einer Wiese bei Moskau gelandet seien. Un­ter der Schlagzeile »Genossen, sie sind wieder da!« wur­de über die »Begegnung der dritten Art« von Schulkin­dern in der Wologda berichtet.

 

*  Nach einem Bericht der sowjetischen Tageszeitung »Socialist Industry« berichtete noch vor der Meldung von Woronesch eine Bäuerin aus der Gegend um Perm von ihrer Begegnung mit einem Außerirdischen, »der aussah wie ein Mensch, aber viel, viel größer war. Er hatte verhältnismäßig kurze Beine und einen kleinen Kopf ohne Hals.« In derselben Ausgabe berichtete »Sotsialisticheskaya Industriya« davon, daß 1988 ein kugelför­miges Objekt in den Bergen nahe Dalnagorsk abgestürzt sei. Die Trümmer würden derzeit noch immer von Phy­sikern und Wissenschaftlern der Akademie der Wis­senschaften studiert. Metallurgen fanden heraus, daß sie aus den Metallen Gold, Silber, Nickel, Alpha-Titanium, Molybdenum und Komponenten von Beryllium be­standen.

 

*   Ebenfalls in der Nähe von Perm sah It. der sowjetischen Jugendzeitung »Komsomolskaja Prawda« eine Gruppe Kolchos-Arbeiter am 16. Juli »riesige, kopflose Menschen«, die sich auf Motorrädern fortbewegt hätten.

 

 

 

*   Einige Tage später sahen Kinder in einem Sommerlager am Fluß Kama menschenartige Wesen mit leuchtenden Augen. Auf den Steinwurf eines Jungen reagierten sie mit einem Strahlenschuß, der das Gras in Brand setzte.

 

*   In der Abenddämmerung eines Juli-Tages gingen zwei Frauen in Kiew in einem Park am Ufer des Dnjepr spa­zieren, als sie drei ungewöhnliche Männer in einem Boot auf dem Fluß fahren sahen. Sie sahen wie Menschen aus, hatten jedoch langes, silbernes Haar, trugen sil­berne Anzüge und hatten bleich-weiße Gesichter. Das Erstaunlichste aber war, daß sie wie Drillinge einander glichen. Die Frauen waren verwundert, als das Boot nur wenige Meter von ihnen entfernt anlegte, sprachen die Männer an, ob sie Touristen seien und woher sie kä­men. Sie antworteten: »Wir sind keine Touristen. Wir sind nicht von diesem Planeten. Ihr könnt noch nicht ver­stehen, wo wir herkommen.« Dann sagten sie, daß sie jeden Tag einen Menschen auf ihren Planeten mitnäh­men und sie eingeladen seien, mitzukommen. Die Frau­en bekamen Angst, wollten weglaufen, konnten sich aber nicht bewegen. Dann wurde ihnen plötzlich die Angst genommen, willig ließen sie sich von den Fremden das Schiff zeigen, blieben aber dennoch bei ihrem Entschluß, auf der Erde zu bleiben. Die Männer verabschiedeten sich schließlich und flogen (!) mit ihrem Boot davon.

 

*   Laut »Sotsialisticheskaya Industriya« vom 25. Juli be­obachteten der Ingenieur Yuri PONOMARENKO und eine Gruppe von Arbeitern in der Nähe von Dnjepropetrovsk eine gelandete Scheibe, aus deren Seite zwei Licht­strahlen auf den Boden gerichtet waren. Nach 20 Mi­nuten startete das Raumschiff lautlos.

 

*   Die August-Ausgabe des Magazins »Nauka I Zhizn« berichtete von weiteren UFO-Landungen in Serpukhov, Petrozavodsk und Rudnya, bei denen die Raumschiffe kreisrunde Landespuren hinterließen.

 

 

*   Am 12. Oktober verbreitete die Bildagentur KEYSTONE nebenstehendes Foto eines gelandeten und startenden UFOs, aufgenommen in der Nähe von Perm im Ural.

 

*  Über den interessantesten UFO-Kontakt in diesem er­eignisreichen Sommer berichtete die Nachrichtenagen­tur REUTERS am 12. Oktober 1989, wieder die »Kom­somolskaja Prawda« zitierend. Nahe der Uralstadt Perm, so REUTERS, begegnete der sowjetische Journalist Pa­wel MUCHORTOW am 30. Juli Außerirdischen, nach­dem er von aufgeregten Augenzeugen von der Landung eines kugelförmigen Raumschiffes erfahren hatte. Die Wesen waren ca. 3 Meter groß und glühten, erklärte MUCHORTOW. Er habe sich mit ihnen über eine Ent­fernung von 300 Metern unterhalten, wobei sich seine Gedanken offenbar auf die Außerirdischen übertragen hätten. Diese hätten ihm dann mit Leuchtbuchstaben geantwortet - in russischer Sprache. Die Konversation soll ungefähr so gelautet haben: »Woher kommt Ihr?« »Sternbild Waage, Roter Stern - unsere Heimat.« »Euer Ziel?« »Das hängt vom Zentrum ab. Wir werden von einem zentralen System aus geführt.«

»Könnt Ihr mich zu Eurem Planeten mitnehmen?« »Es würde keine Rückkehr für Dich geben, und es wäre ge­fährlich für uns.«

»Wieso wäre es gefährlich?« »Du würdest Gedanken- Bakterien bringen.«

 

*   Wie uns TASS-Korrespondent Sergei BULANTSEV mit­teilte, kam es im Sommer 1989 zu 12 UFO-Landungen in der Nähe von Moskau. »Ich bin sicher«, meinte BU­LANTSEV, »Sie wissen nichts über den merkwürdigen Zeit-Effekt an den Landungsstellen. Die Uhren gehen dort langsamer. Das gilt auch für die elektronischen Uh­ren, was beweist, daß das nicht nur ein magnetisches Phänomen ist. Ich glaube eher an eine Art Zeitverschiebung. Eine Art Feld wurde von dem UFO geschaffen. Manch­mal ist auch die Vegetation für einige Jahre plattgedrückt oder der Boden unfruchtbar.« In Viitna/ Estland wurde der zehnjährige Junge RAIDO zu­sammen mit seinem Hund und seiner Katze auf einen an­deren Planeten gebracht. Am Samstag, dem 07.10.1989 folgte er der Einladung dreier »hochgewachsener« Außer­irdischer, 2 Männer, einer davon mit einem langen Bart, und eine Frau, und durch die Wand des Hauses (!) gingen sie in den Hof, wo zwei UFOs schwebten. Die Außerirdi­schen akzeptierten RAIDOs Bitte, seinen Hund, eine dä­nische Dogge, und seine Katze mitzunehmen. Die Fahrt ging schnell. Auf dem Planeten erklärte der hochge­wachsene, bärtige Mann RAIDO, daß sie die Erde erst kürzlich entdeckt hätten, und sprach mit ihm über das Uni­versum. Die Menschen auf diesem Planeten waren men­schenähnlich, aber hatten strahlende Augen, in die man nicht hineinsehen konnte. Da RAIDO es ihnen erlaubte, zeichneten sie ein Bild einer Kuh auf RAIDOs rechter Wan­ge, auf seiner rechten Handfläche Bilder seines Hundes, der Katze und einer Blüte. Die Bilder waren mit erstaunli­cher Präzision gezeichnet worden, erklärte mir Lembit RAN­NU, und verschwanden erst Tage nach der Raumreise.

 

Am Sonntagmorgen bemerkte RAIDOs Großmutter, daß etwas Merkwürdiges geschehen war. Der Hund war ver­schwunden, und seine Kette stand senkrecht in der Luft. Dann sah sie, es war gegen 6.00 Uhr früh, wie RAIDO (in einem Gleitstrahl, d. Verf.) vom Himmel glitt. RAIDO sah das Dach seines Elternhauses, hatte Angst, auf das Dach zu stürzen, glitt aber sich durch das geöffnete Fen­ster ins Schlafzimmer, landete schließlich in seinem Bett. Er hatte sich noch an der Gardine festgehalten, sie her­untergerissen. Außer seiner Großmutter hatten auch sei­ne zwei kleineren Brüder RAIDOs Ankunft staunend be­obachtet. Der Hund landete gegen 16.00 Uhr auf ähn­liche Weise sicher auf seinen Pfoten. Der Fall sorgte in Estland für Aufsehen, das estnische Fernsehen berich­tete über ihn in einer halbstündigen Sendung.

 

*   Vor Drucklegung dieses Buches erfuhren wir aus der Zeitschrift EAGLE VERSE von Eva GROENKE, Hamburg, von einer UFO-Landung in einem Wald in der Ukraine. Polizei, Militär und Regierungsmitgliedern sei von der UFO-Besatzung der Zutritt verwehrt worden, als sie den­noch versuchten, sich über das telepathische »Nein« hin­wegzusetzen, fielen sie einfach immer wieder hin. Kin­der und einfache Menschen dagegen wurden zugelas­sen. Die Botschaft der UFO-Insassen: Wir haben noch zehn Jahre Zeit, uns zu besinnen und das Steuer her­umzureißen. Sie haben große Angst um uns ...

 

*   Ebenso erfuhr ich von häufigen UFO-Landungen auf der KRIM. Auch darüber war bis Drucklegung kein wei­teres Material zu bekommen, da die Postwege in der Sowjetunion nach wie vor ziemlich langwierig sind.

 

*   Die »LÜNEBURGER LANDESZEITUNG« schließlich mel­dete am 10. Mai 1990: »Im Moskauer Fernsehen fand sich sogar jemand, der mit den Außerirdischen gespro­chen haben wollte, und zu den bei Krasnojarsk von meh­reren Beobachtern verfolgten UFOs wurden Spekula­tionen aufgestellt... Ob es sich um eine Verfolgungsjagd Moskauer Polizisten auf die dann doch noch entwisch­ten Außerirdischen oder den Auftritt des Zeugen im Fern­sehen handelte, der angeblich zum Rundflug in eines der diskusförmigen Gefährte geladen wurde, ober ob, wie im März, im Nordosten der Hauptstadt UFOs auf den Radarschirmen der sowjetischen Luftstreitkräfte auf­getaucht sein sollen...«

(Zitiert nach EAGLE VERSE Nr. 16/ Juni 1990)

 

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Die Tbilissi - Kontakte

 

Vom 26. - 29. Oktober 1989 fand in Frankfurt/ BRD die bisher weltgrößte internationale UFO-Konferenz statt, »D.U.-DIALOG MIT DEM UNIVERSUM«, ein viertägiges Mammut-Ereignis, das von 1.800 Teilnehmern aus 25 Ländern der Erde und den weit-führenden UFO-Exper­ten wie Wendelle STEVENS, Fred STECKLING, Chris GRISCOM, Stanton FRIEDMAN, Budd HOPKINS, Ma­jor Colman Von KEVICZKY, Irene GRANCHI, Zecharia SITCHIN, Johannes von BUTTLAR, Timothy GOOD, Ant­hony DODD, Graham BIRDSALL, Erich von DÄNIKEN, Prof. J. J. HURTAK, Phyllis SCHLEMMER, den Kon­taktlern Oscar MAGOCSI und Sixto PAZ-WELLS, den deutschen UFO-Pionieren Karl und Anny VEIT, Jean MI­CHEL und vielen anderen besucht wurde. Gewiß der Höhepunkt der Konferenz aber war die Präsentation ei­ner sechsköpfigen sowjetischen Delegation: TASS-Mitarbeiter Sergei BULANTSEV berichtete über den Stand der Untersuchungen von Woronesch und die jüngsten UFO-Sichtungen im Lande, Jury RYLKIN vom Po­lytechnischen Institut der Universität Tomsk trug eine »neue Theorie über UFOs« vor, derzufolge es sich bei ihnen um ein multidimensionales Phänomen handelt. Die beeindruckendsten Fälle jedoch präsentierte die vier­köpfige Vertretung des »Komitees zur Untersuchung An­omaler Atmosphärischer Phänomene« der Akademie der Wissenschaften unter Leitung von Arvid MORDVINSCHODRO, dem Vorsitzenden des »Komitees für uner­klärliche Vorfälle der Geographischen Gesellschaft der UdSSR«. Er kam mit seinen Mitarbeitern Valerii UVAROV aus Leningrad und Valerii NAGIDIN, Mitglied der Psychologischen Gesellschaft der Akademie der Wis­senschaften, aus Kalinin.

 

Neben ihrem Bericht über ihre Untersuchung der Lan­dungen in Konantsewo und in der Wologda-Region ging es in ihrem Vortrag primär um die Ereignisse in Tbilissi, der Hauptstadt der Georgischen SSR, die bis auf den heu­tigen Tag andauern und bis dato bereits einen Meilenstein in der Geschichte der außerirdischen Kontakte darstellen. Im April 1990 kam Valerii UVAROV ein zweites Mal in die Bundesrepublik und informierte uns über den jüngsten Stand der Untersuchungen, in deren Folge Mitarbeitern der Akademie der Wissenschaften die Kommunikati­on mit Besuchern aus der Konstellation ORION mög­lich war. Aber beginnen wir am Anfang einer langen Ge­schichte.